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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tarantino`s erster Streich !
Tarantinos Regiedebüt zeigte schon deutlich die Vorlieben des Regisseurs für ein Kino, das gegen den Strich bürstet.

Die Geschichte von "Reservoir Dogs" ist derart simpel gestrickt, das sie eigentlich nicht weiter auffällt. Wie Tarantino diese Geschichte aber verarbeitet, ist hoch interessant und spannend inszeniert. Nicht die Vorbereitung...
Veröffentlicht am 24. Juli 2007 von billy

versus
31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kultfilm; Blu-Ray-Umsetzung nur bedingt gelungen
Ein Auftraggeber stellt sechs Gangster ein, um mit ihnen ein ganz großes Ding zu drehen. Doch etwas läuft gewaltig schief und das Ganze endet in einem Fiasko; ein Verräter scheint unter ihren Reihen zu sein und so beginnt ihre Gemeinschaft, auf der Suche nach dem Doppelagenten, langsam zu brökeln.

Quentin Tarantinos Regie-Debut von 1992...
Veröffentlicht am 4. September 2010 von David


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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kultfilm; Blu-Ray-Umsetzung nur bedingt gelungen, 4. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Reservoir Dogs [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein Auftraggeber stellt sechs Gangster ein, um mit ihnen ein ganz großes Ding zu drehen. Doch etwas läuft gewaltig schief und das Ganze endet in einem Fiasko; ein Verräter scheint unter ihren Reihen zu sein und so beginnt ihre Gemeinschaft, auf der Suche nach dem Doppelagenten, langsam zu brökeln.

Quentin Tarantinos Regie-Debut von 1992 gilt heute als Kultfilm, in dem sich schon viele seiner typischen Markenzeichen finden lassen. Episodenhafte Erzählweise, lange, unterhaltsame Dialoge, effektvoller Musikeinsatz und natürlich die stellenweise extrem brutalen Passagen, also typische Tarantino-Trademarks, die er in seinen nachfolgenden Filmen noch perfektioniert hat, kommen hier bereits zur Geltung.

Wie unterscheidet sich nun die Blu-Ray-Umsetzung von der DVD-Version?

Das Bild wirkt besser, allerdings wurde auch mit einem Trick nachgeholfen, um Bildrauschen zu vermeiden, man hat den Kontrastwert einfach stark erhöht. Dadurch erreicht man zwar ein relativ gutes Bild, allerdings wirken die Figuren und Schauplätze auch sehr blass. HD-Feeling kommt zwar beim Anschauen auf, aber vorallem die Schärfe hätte deutlich besser ausfallen können und man bleibt von Referenzklasse noch weit entfernt. Etwas mehr Aufwand bei der Umsetzungen hätte wirklich nicht geschadet. Wegen dem 2,35:1 Bildformat muss man sich auch noch mit den schwarzen Balken abfinden.

Der Ton kommt zwar als DTS-HD 5.1 Hight Resolution in Deutscher und Englischer Tonspur daher, dennoch wirken vorallem Soundeffekte wie Schußgeräusche sehr billig, was aber eher der Produktion zuzuschreiben ist. Man stellt keinen merklichen Unterschied zur DVD-Fassung fest.

Außerdem findet man auf der Disc noch sehr viele Extras:

- Audiokommentare von Quentin Tarantino, Lawrence Bender und weiteren Personen, auch Filmkritikern.
- Einleitung von Tarantino.
- Geschnittene und alternative Szenen.
- 10 Jahre später.
- Die Klasse von '92: Featurette und Interviews.
- Das Netz des Film Noir.
- Einflüsse und Anerkennung.
- Probeaufnahmen.
- K-Billy Radio Show.
- dynamicHD-Live.

Diese Blu-Ray-Ausgabe ist eher etwas für Leute, die den Film noch nicht auf DVD besitzen. Die Blu-Ray verfügt zwar über viele Extras und ein besseres Bild, was jedoch nur für größere Fans und Nichtbesitzer des Streifens interessant sein sollte. Alle anderen tun gut daran, sich noch auf eine Remastered-Fassung zu gedulden.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tarantino`s erster Streich !, 24. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Reservoir Dogs (DVD)
Tarantinos Regiedebüt zeigte schon deutlich die Vorlieben des Regisseurs für ein Kino, das gegen den Strich bürstet.

Die Geschichte von "Reservoir Dogs" ist derart simpel gestrickt, das sie eigentlich nicht weiter auffällt. Wie Tarantino diese Geschichte aber verarbeitet, ist hoch interessant und spannend inszeniert. Nicht die Vorbereitung und Durchführung der Tat stehen hier im Vordergrund, sondern die Folgen ihres Scheiterns. Tarantino dreht damit die klassische Reihenfolge solcher Filme auf den Kopf. Über die Schauspieler müssen wir auch nicht groß diskutieren. Da sind große Kaliber dabei, allesamt bringen Topleistungen und keine Rolle fällt ab.

"Reservoir Dogs" ist ein durchweg gelungener erster Streich von Quentin Tarantino.

10 von 10
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich angemessene Ausgabe mit viel Bonusmaterial!, 1. Februar 2007
Zum Film:

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Charakteristisch für den Film ist, dass die einzelnen Szenen nicht chronologisch angeordnet sind, sondern dem Zuschauer beinahe willkürlich und völlig durcheinander gewürfelt präsentiert werden. Auf dieses Art und Weise werden in Rückblenden beispielsweise die ausführliche Planung des Überfalls gezeigt, bis hin zu einem dramaturgisch völlig überflüssigen Gespräch über die metaphorische Bedeutung von Madonnas Songtexten aus den Achtzigern. Die szenische Darstellung des eigentlichen Überfalls fehlt gänzlich, sein Ablauf wird nur in einer Art Botenbericht (bekannt aus der klassischen griechischen Tragödie, wo die Inszenierung zu aufwendig gewesen wäre) aus der Erzählung der Handelnden deutlich. Tarantino benutzt diese Mittel gezielt zur besseren Zeichnung der Charaktere - gleichzeitig bewirkt das anfängliche Durcheinander von Szenen und unbekannten Charakteren eine latente Hektik, die allen Tarantino - Machwerken ganz eigen ist.

Das eigentliche Drehbuch orientiert sich großteils an den ausgefallenen Dialogen, - ein Großteil des Films spielt in einer verlassenen Fabrikhalle, die an sich Bühnentechnisch überhaupt nicht ansprechend ist aber trotzdem ihren Zweck sehr gut erfüllt. Die Produktionskosten konnten daher sehr gering gehalten werden. Wie Tarantino es einmal selbst gesagt hatte: Bei der Besetzung (Harvey Keitel, Tim Roth, Michael Madsen, Steve Buscemi und Tarantino himself ) hätte er die Charaktere in T-Shirts vor einer weißen Wand spielen lassen können, - die Rechnung wäre trotzdem aufgegangen.

Ein weiteres wirklich prägendes Merkmal sind die für Tarantino-Filme bekannten Wortgefechte, die zum Teil nicht direkt zum Handlungsverlauf beitragen, sondern ebenfalls der umfassenden Charakterzeichnung dienen. Auffällig ist auch die musikalische Untermalung des gesamten Films mit Liedern aus den 70ern, die allesamt zum überwältigenden Erfolg des Soundtracks beigetragen haben. Kult ist in der Hinsicht die Szene in der Mr. Blonde (Michael Madsen) dem gefesselten Polizisten das Ohr abschneidet, während gerade „Stuck In The Middle“ von Stealer Wheel kommt.

Zur Story:

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Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es in diesem Film um die Darstellung eines gescheiterten Banküberfalles geht - von der Planung an, bis zum letztendlichen und in Tarantino - Filmen - unvermeidlichen Showdown. Der Banküberfall scheitert jedenfalls an der Tatsache, dass es der Polizei gelingt einen Maulwurf in die straff organisierte Gruppe zu schleusen. Mehr sollte eigentlich nicht verraten werden.

Zur DVD:

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Mit den vielen Extras (zusätzliches Material, Interviews, Making Off etc.) hat auch dieses Meisterwerk eine angemessene Aufmachung bekommen. Auf der DVD enthalten sind auch Interviews von den Schauspielern - jedoch nicht damals, sondern JETZT beinahe 15 Jahre nach den Dreharbeiten. Cooler Einfall! Tolle (DIE BESTE) Version!

Fazit:

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Tarantinos Erstlingswerk! Absoluter Kult in solider Aufmachung! Absolute Kaufempfehlung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartigkeit durch simple Handlung!, 6. Juli 2008
Ich komme mal gleich zur sache und versuche ein hilfreiches Feedback über diesen Meilenstein der filmgeschichte niederzuschreiben. Wer Pulp Fiction geil findet, wird diesen Film lieben. Da er noch kein einziges mal im deutschen TV gesendet wurde ist der Mythos nur noch gekräftigt worden, zurecht! Denn die handlung besticht durch ihre simple Aussage. Ein Coup, eine Gangsterbande und darunter ein Cop! Hört sich erstmal langweilig an und man würde auch schon auf gewisse Gedanken kommen wie das endet, aber falsch gedacht! Denn dies ist das Erstlingswerk des durchgeknallten Regiesseuren Tarantino, der ein Meister dieses Genre ist und er lässt diese simple Handlung in einer Spannung aufgehen die bis zum Filmende reicht. Natürlich sind auch die üblichen Tarantino-Dialoge zu hören wie z.B. die legendäre Erklärung des Liedes "Like a virgin" von Madonna gleich zum Anfang und andere zum weglachende FSK 18 Dialoge, die so schwarz sind dass man sich vor lachen ins Hemd macht man! Also es ist alles in diesem Film vom Witz, Gefühl, Kälte bis über eine dramatisch überraschende Spannung. Also nicht so lange fackeln, kaufen, sehen und freuen das man diesen Film "sein" nennen kann!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kultklassiker in einer schönen einmaligen Verpackung, 26. Februar 2007
Von 
Christian Becker "modchris" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Als großer Quentin Tarantiono Fan ist Reservoir Dogs natürlich ein Must Have in der DVD-Sammlung. Tarantinos Debütfilm setzt genau wie Pulp Fiction auf Zeitsprünge und derben schwarzen Humor. Der Film ist auch in Kapitel eingeteilt und ich finde gerade das macht ihn interessant. Quentins Handschrift ist unverkennbar. Die Dialoge sind genial und die Wahl der Hauptdarsteller perfekt.

Das beste an dieser limitierten Auflage ist die Verpackung. Die beiden DVDs stecken in einer großen Streichholzschachtel, diese wiederrum in einem schicken Benzinkanister aus Blech, wie er auch im Film verwendet wurde. Nur nicht ganz so groß ;-) Perfekte Ausstattung in einmaliger Hülle. Da es sich hierbei allerdings um eine englische Version handelt ist leider kein deutscher Ton vorhanden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reservoir Dogs, 10. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Reservoir Dogs (DVD)
Ein absoluter Kult-Film und wirklich ein Gangster-Streifen, der dieser Bezeichnung alle Ehre macht. Sinnlose Dialoge und derartig brillant durchdachte Charaktere hieven diesen Film auf eine Ebene, für welche das Wort „Perfektion“ pure Blasphemie darstellen würde. Jedes Detail in diesem Machwerk übt eine Faszination auf den Zuseher aus, welche ich selbst nicht für möglich halten würde. Die Code-Namen, die schwarz-weißen Anzüge, die 70er-Jahre-Hitparade und sogar jede mit Benzinfeuerzeugen angezündete Zigarette verschmelzen zu einer Welt, in die man sich, trotz des vielen Blutes, einfach hineinwünschte.
Abschließend ist vielleicht noch der Soundtrack zu loben, welcher eigentlich eine Best-of-70s-Hitparade ist, und den ganzen Film über im Radio läuft. Eigentlich ein umständliche Idee, da man alle Schauplätze, auch Orte an denen sich eigentlich keines befindet, mit einem Radio ausstatten muss.
Ich will den Film jetzt eigentlich auch gar nicht weiter lobpreisen, deshalb schließe mit dem Fazit: „Ansehen, ansehen, ansehen!“
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Box, 13. September 2007
Von 
Den Film muss man gesehen haben, keine Frage.
Genial inszeniert, mit coolem Soundtrack. (cool trifft es wirklich am besten)
Zur DVD: Über Bild und Ton braucht man sich bei neueren Filmen ja heutzutage nicht mehr so oft sorgen machen. Darüber gibt es hier nichts erwähnenswertes.
Das Bonusmateriel ist ziemlich umfangreich.Interviews, Probeaufnahmen, Geschnittene Szenen (+ die Ohr-Szene), Beiträge über Stil und Drehort und und und...
Diese Version ist auf jeden Fall die Investition wert, aber man muss sie auch nicht unbedingt haben, solange man kein Fan ist (was wohl für alle Steelbook-Editions gilt) ;)
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quentin Tarantino's "Wilden Hunde", 8. Mai 2007
Von 
Björn Jacob (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Reservoir Dogs, der offizielle Debütfilm von Quentin Tarantino, ist ein Meisterwerk. Niemand anderes kann mit so wenig Mittel und Geld eine so spannende Atmosphäre erzeugen.

Der 1992 gedrehte Low-Budget-Film ist genau so wie Tarantino's Pulp Fiction inzwischen Kult.

Die Story ist wirklich genial. Dialoge im gewohnten Tarantino Stil sind massig vorhanden und machen einfach nur Spaß. So wird zum Beispiel ausführlich darüber gesprochen, warum Madonnas Song ausgerechnet "Like a Virgin" heisst.

Die Schauspieler sind so gut, dass sie, wie Quentin Tarantino immer ganz gerne erwähnt, auch im T-Shirt vor einer weißen Wand den Film gemeistert hätten.

Natürlich erzeugt Tarantino auch damals schon mit Rückblicken, Zeitsprüngen, Nahaufnahmen und weiteren tollen Kanmeratricks enorme Spannung.

Die DVD ist ebenfalls ein Augenschmaus. Die Klappbox im Schuber ist dem Film eine würdige Verpackung. Zusätzlich gibt es zu den 2 DVD's vier schwarz-weiß Postkarten, auf denen jeweils Mr. White (Harvey Keitel), Mr. Orange (Tim Roth), Mr. Pink (Steve Buscemi) und Mr. Blonde (Michael Madsen) abgebildet sind.

Auf der ersten DVD gibt es neben dem Film einige Interessante Audiokommentare, die neue Einblicke in die damalige Filmarbeit ermöglichen. Es wird zum Beispiel erklärt, wie die erste Scene in dem Restaurant kameratechnisch umgesetzt wurde.

Außerdem hat man die Möglichkeit zuvor noch nie gesehene Szenen, wie zum Beispiel die "OHR"-Szene aus einer anderen Kameraeinstellung, abzuspielen.

Auf der zweiten DVD befindet sich folgendes Bonusmaterial:

# 10 Jahre später: Interviews mit Quentin Tarantino, Lawrence Bender und dem Cast

# Featurettes über den Drehort und den "Reservoir Dogs"-Style

# Das Netz des Film Noir: Überblick über die Regisseure des legendären Genres

# Die Klasse von '92: Retrospektive des Sundance Film Festivals

# Einflüsse und Anerkennung: Lawrence Tierney, Pam Grier, Roger Corman u.v.m

# Cast & Crew Infos und Interviews und vieles mehr.

Fazit: Ein muss für jeden Tarantino Fan. Doch auch für alle anderen ein toller Film mit toller Story und klasse Schauspielern. Ein Meilenstein der Filmgeschichte.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Film über einen gescheiterten Überfall! Top!, 1. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Reservoir Dogs (DVD)
Zum Film:

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Charakteristisch für den Film ist, dass die einzelnen Szenen nicht chronologisch angeordnet sind, sondern dem Zuschauer beinahe willkürlich und völlig durcheinander gewürfelt präsentiert werden. Auf dieses Art und Weise werden in Rückblenden beispielsweise die ausführliche Planung des Überfalls gezeigt, bis hin zu einem dramaturgisch völlig überflüssigen Gespräch über die metaphorische Bedeutung von Madonnas Songtexten aus den Achtzigern. Die szenische Darstellung des eigentlichen Überfalls fehlt gänzlich, sein Ablauf wird nur in einer Art Botenbericht (bekannt aus der klassischen griechischen Tragödie, wo die Inszenierung zu aufwendig gewesen wäre) aus der Erzählung der Handelnden deutlich. Tarantino benutzt diese Mittel gezielt zur besseren Zeichnung der Charaktere - gleichzeitig bewirkt das anfängliche Durcheinander von Szenen und unbekannten Charakteren eine latente Hektik, die allen Tarantino - Machwerken ganz eigen ist.

Das eigentliche Drehbuch orientiert sich großteils an den ausgefallenen Dialogen, - ein Großteil des Films spielt in einer verlassenen Fabrikhalle, die an sich Bühnentechnisch überhaupt nicht ansprechend ist aber trotzdem ihren Zweck sehr gut erfüllt. Die Produktionskosten konnten daher sehr gering gehalten werden. Wie Tarantino es einmal selbst gesagt hatte: Bei der Besetzung (Harvey Keitel, Tim Roth, Michael Madsen, Steve Buscemi und Tarantino himself ) hätte er die Charaktere in T-Shirts vor einer weißen Wand spielen lassen können, - die Rechnung wäre trotzdem aufgegangen.

Ein weiteres wirklich prägendes Merkmal sind die für Tarantino-Filme bekannten Wortgefechte, die zum Teil nicht direkt zum Handlungsverlauf beitragen, sondern ebenfalls der umfassenden Charakterzeichnung dienen. Auffällig ist auch die musikalische Untermalung des gesamten Films mit Liedern aus den 70ern, die allesamt zum überwältigenden Erfolg des Soundtracks beigetragen haben. Kult ist in der Hinsicht die Szene in der Mr. Blonde (Michael Madsen) dem gefesselten Polizisten das Ohr abschneidet, während gerade „Stuck In The Middle“ von Stealer Wheel kommt.

Zur Story:

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Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es in diesem Film um die Darstellung eines gescheiterten Banküberfalles geht - von der Planung an, bis zum letztendlichen und in Tarantino - Filmen - unvermeidlichen Showdown. Der Banküberfall scheitert jedenfalls an der Tatsache, dass es der Polizei gelingt einen Maulwurf in die straff organisierte Gruppe zu schleusen. Mehr sollte eigentlich nicht verraten werden.

Zur DVD:

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Die DVD geizt etwas mit den Extras, denn bis auf ein kurzes Interview ist darauf eigentlich gar nichts Brauchbares enthalten. Des Weiteren sollte man natürlich sehr darauf achten, es auch tatsächlich mit der FSK 18 Version zu tun zu haben, da ansonsten kaum noch der Story richtig zu folgen ist. Der Preis könnte natürlich etwas entgegenkommender sein.

Fazit:

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Tarantinos Erstlingswerk! Absoluter Kult in solider Aufmachung! Kaufempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gescheiterter Coup...., 5. Juli 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Reservoir Dogs - Große Kinomomente (DVD)
Gangsterboss Joe Cabott (Lawrence Tierney) und sein Sohn Eddie (Chris Penn) heuern für ein grosses Ding, einen Diamantenraub, sechs Gangster an, die sich untereinander nicht kennen und unter Decknamen das Verbrechen erfolgreich ausführen sollen:
Mister White (Harvey Kaitel), Mister Pink (Steve Buscemi), Mister Orange (Tim Roth), Mister Blonde (Michael Madsen), Mister Brown (Quentin Tarantino) und Mister Blue (Edward Bunker).
Man trifft sich am Tag X in einem Restaurant, alle ganz "unauffällig" in schwarzen Anzügen, man labert über die Lyrics von Madonnas "Like a virgin" oder "True Blue", schwärmt von der 70er Jahre Oldie Hitparade und führt am Ende als es ans Bezahlen geht, endlos Diskussionen über den Sinn oder Unsinn von Trinkgeldern.
Szenewechsel: Mister White fährt das Fluchtauto, auf dem Rücksitz ein schwer verletzter, blutüberströmter Mister Orange. Der Verletzte schreit und braucht dringend einen Arzt, doch zuerst wird an den vereinbarten Treffpunkt, eine alte Lagehalle, gefahren. Erst nach einer gewissen Zeit kommt auch Mister Pink dazu, es wird immer offensichtlicher, dass das Unternehmen von einem Spitzel in den eigenen Reihen verraten wurde...
Quentin Tarantinos Erstling "Reservoir Dogs" (Wilde Hunde) entstand 1992 und der Newcomer hatte damals nur ein sehr geringes Budget zur Verfügung.
Es sind aber die typischen Tarantino-Merkmale in dieser Premiere bereits enthalten: Die einzelnen Szenen sind nicht nur chronologisch angeordnet, sondern durch Rückblenden beispielsweise kommt mehr Licht ins Dunkel. Da der grösste Teil in dieser kargen Lagerhalle spielt, setzt Tarantino einmal mehr auf coole, interessante Dialoge und schräge Typenzeichnung. Durch diese Machart erhalten die Figuren Charaker und Farbe.
Das Drehbuch ist sehr dialogorientiert, die Protagonisten liefern sich interessante, komische Wortgefechte mit viel Sinn für schwarzen Humor.
Und wie immer bei Tarantino ist die musikalische Untermalung des gesamten Films mit schön schräger Retro, hier knalligen Liedchen aus den 1970ern, angereichert. Wie beispielsweise fast schon vergessene Klassiker wie "Hooked on a feeling" von Blue Swede, "Little Green Bagg" der holländischen Baker Selection oder "Stuck in the Middle" von Steelers Wheels. Dieser Song läuft während der heftigen Folterszene und für die der Film dann auch keine Jugendfreigabe erhalten hat.
Der Film ist recht brutal.
Tarantino beweist schon mit seinem Erstling seine Ausnahmestellung und Einzigartigkeit. Er hat sich darauf spezialisiert B-Picture Trash und Gewaltkino für den intellektuellen Bildungsbürger zu machen. Diese gewagte Mischung hat spätestens mit dem zwei Jahre später entstanden "Pulp Fiction" zum Welterfolg geführt.
"Reservoir Dogs" konnte anschliessend dann noch einmal als Kultfilm durchstarten und gilt bis heute als einer von Tarantinos besten Filmen.
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