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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das unterschätzte Album
...aber nicht das einzige. Neigt man oft dazu, nur die "Dauerbrenner Alben" seiner Lieblingsband zu hören, so darf man bei AC/DC aber "Fly on the wall" nicht vergessen. Fly on the wall, Sink the pink und Playing with girls gehen voll nach vorne und lassen den Head bangen. Danger fällt zwar aus der Rolle, ist aber eine Abwechslung, die ich mir...
Am 5. Februar 2001 veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen `Shake your foundations`
Im Juni 1985 wurde das neunte internationale Studioalbum der australischen Band AC/DC veröffentlicht. Nach "Flick Of The Switch" war "Fly On The Wall" das zweite (und letzte) AC/DC-Album, das die Young-Brüder selbst produzierten. Alle Tracks wurden von Angus und Malcolm Young komponiert. Die Texte stammen von Brian Johnson. Eingespielt wurde das Album von Brain...
Vor 16 Monaten von Child in time veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das unterschätzte Album, 5. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Fly on the Wall (Audio CD)
...aber nicht das einzige. Neigt man oft dazu, nur die "Dauerbrenner Alben" seiner Lieblingsband zu hören, so darf man bei AC/DC aber "Fly on the wall" nicht vergessen. Fly on the wall, Sink the pink und Playing with girls gehen voll nach vorne und lassen den Head bangen. Danger fällt zwar aus der Rolle, ist aber eine Abwechslung, die ich mir öfter gewünscht hätte. Der Song groovt einfach! Lob auch an Brian, der gerade bei diesem Song verschieden Facetten seiner Stimme aufzeigt. Alles in allem ein sehr gelungenes Album. Auch oft unterschätzt: das Album "Flick of the switch" und "Blow up your video".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ne faire Bewertung?, 29. Mai 2012
Gerade bei diesem AC/DC-Album gar nicht so einfach...

Einige Granatensongs, ein paar passable Mitläufer, aber eben auch dieser "Sound". Die remasterte Version im Digipack bringt zwar soundtechnisch eine deutliche Verbesserung, aber perfekt ist wirklich was anderes. Die Gitarren braten zwar durchaus ordentlich und AC/DC like, aber eben lange nicht so fett wie auf vielen Alben zuvor und danach. Klingt doch reichlich unterproduziert bzw. garagig, gerade Brians Gesang und die scheppernden Drums sind völlig inne Hose gegangen. Ob sich die Young-Büder nur auf die Gitarren konzentriert haben oder wurde ne Demo-Version veröffentlicht?

Wirklich schade, da die Songs der Fly on the wall wahrlich ein passenderes Gewand verdient hätten.

Die ersten 5 Songs der A-Seite (Fly On The Wall, Shake Your Foundations, First Blood, Danger, Sink the pink) knallen herrlich. Das ist, auch wenn "Danger" zuzugebenermaßen etwas "Anlauf" braucht, höchstes AC/DC-Niveau. Auch die B-Seite hat keinen echten Ausfall zu verzeichnen, wenn auch das hohe Niveau nicht mehr ganz gehalten werden kann. Dennoch sind es wirklich keine schlechten Songs, wenn auch keine Bandhighlights. Playing With Girls oder Hell Or High Water machen mir auch nach fast 30 Jahren noch Spaß...

Am Ende bleibt ein gutklassiges AC/DC-Album, das man sich bedenkenlos in die Sammlung stellen kann. Es gibt allerdings deutlich stärkere Scheiben der Australier. Würden sie das Album allerdings 2013 als topproduzierten Nachfolger von Black Ice veröffentlichen, würde die gesamte Hardrockwelt steil gehen und das Ding abfeiern als ob es nie ein besseres Album gegeben hätte. Mit der Black Ice kann die Fly on the wall nämlich ziemlich locker mithalten... Nur waren die Angus-Anhänger der 80er einfach sehr sehr sehr verwöhnt und dann kommt ne eigentlich gute Scheibe schon mal schlechter weg als sie es verdient hätte....

Note:

Nimmt man Göttergaben wie eine "Powerage" oder "Back in Black" als Maßstab, sind 4 Sterne eigentlich deutlich zu hoch, aber für 3 gibt's hier doch zu viele vergessene Perlen.

Einigen wir uns auf ne schwache 4? Deal?

7/10
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Album wird unterschätzt., 18. Oktober 2010
Leider wird dieses Album von vielen Leuten unterschätzt, weil es einfach wieder richtig groovt und rockt.
Mit Brian Johnson haben AC/DC viele gute bis sehr gute Platten rausgebracht, aber leider werden auch solch super Alben wie Flick of the Switch und Black Ice unterschätzt.
AC/DC sind und bleiben einfach Rock and Roll pur.
Diese Scheibe bringt wieder viele gute Songs mit z.B. (Fly on the Wall, Shake your Foundation, Danger, Sink the Pink und viele mehr).
Es sind keinerlei Ausfälle auf diesem Album zu verzeichnen.

Also gibt es hierfür eine klare Kaufempfehlung.

Wenn ich Noten für die einzelnen Songs vergeben müsste dann diese:

Fly On The Wall: 2
Shake Your Foundations: 2
First Blood: 3
Danger: 2
Sink The Pink: 1
Playing With Girls: 3
Stand Up: 2
Hell Or High Water: 1
Back In Business: 2
Send For The Man: 2

=2 Also ist das ebenfalls 5 Punkte Wert!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schlechte Produktion, 6. Januar 2009
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
"Fly on the wall" ist das zehnte Album der australischen Rocker und war weder kommerziell, noch bei Kritikern oder Fans ein Erfolg. Dies war das zweite Album das von den Young Brüdern produziert wurde und gerade die Produktion des Albumes ist das was mich an dem Album stört.

Vom Songwriting nicht wirklich das beste was AC/DC gemacht haben, aber für mich sehr bodenständig und gut, aber dann irgendwie am Zeil vorbei produziert, Das Album sollte "dreckig" und "rauh" klingen, das tut es irgendwie auch, aber es klingt irgendwie trotzdem sehr gewöhnungsbedürftig und findet nicht wirklich den Zugang zu seinen Hörern.

Ebenfalls ein Grund für den mangelnden Erfolg ist für mich die damalige Singleauswahl, die total daneben ging. "Danger", "Sink the Pink" und Shake Your Foundations wurden als Singles ausgekoppelt. Der Achtungserfolg war die "Shake Your Foundations", das im Januar 1986 Platz 24 in den UK Top 40 erreichte, aber ansonsten floppten die Singles komplett.

Ich muß sagen, das ich das Album mag, auch wenn die Produktion gewöhnungsbedürftig ist. Alle 10 Titel sind gut und ich kann keinen großen Ausfall erkennen. Für mich sind die besten Titel: "Fly on the Wall", "Shake Your Foundations" und "Hell or High Water", welches auch gleich meine Anspieltipps sind.

Wunderschön die Gestaltung als Digi-Pack mit Picture-CD und wunderschönem Booklet, sehr gelungen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit einem guten Produzenten...., 8. März 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
......wäre dieses Album ebenfalls ein Klassiker geworden. Die Songs sind durchweg stark, starke und abwechslungsreiche Riffs, gute Melodien.

Jetzt kommt d a s g r o ß e aber, die Produktion ist schlecht, es klingt alles so "matschig" und der Gesang hört sich an als ob Brian Johnson in einem Tunnel singt. Als Musiker und Songschreiber sind Angus und Malcolm Young von AC/DC absolut Klasse aber als Produzenten grotten schlecht.

Ich habe mir schon oft ausgemalt, wie das Album wohl klingen würde wenn z.b. Bob Rock der Produzent gewesen wäre. Das Album hätte es dann locker mit "Highway to Hell" aufnehmen können. Ich glaube AC/DC haben aus diesen Fehler gelernt.

Für alle neuen AC/DC-Fans empfehle ich dieses Album nicht als "Einstieg", dazu rate ich doch die Alben "Back in Black" oder "The Razors Edge".

Warum ich doch 5 Sterne vergebe, weil das Riff zu dem Song "Fly on the Wall" absolut Süchtigmachend und Spitzeklasse ist und allein die Höchstnote wert ist. - Sonst gebe es 4 Sterne -.

Wenn mann mal bedenkt was andere Hardrockbands Mitte/Ende der 1980er Jahre "verbrochen" haben ist "Fly on the Wall" echt gut.

Kurios: Das Musikmagazin aus UK "people" wählte "Fly on the Wall" zum besten Album des Jahres 1985.

Anspieltipps:
- Fly on the Wall
- Danger
- Sink the Pink
- Stand up
- Send for the Men
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen `Shake your foundations`, 28. Dezember 2011
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Im Juni 1985 wurde das neunte internationale Studioalbum der australischen Band AC/DC veröffentlicht. Nach "Flick Of The Switch" war "Fly On The Wall" das zweite (und letzte) AC/DC-Album, das die Young-Brüder selbst produzierten. Alle Tracks wurden von Angus und Malcolm Young komponiert. Die Texte stammen von Brian Johnson. Eingespielt wurde das Album von Brain Johnson (Vocals), Malcolm Young (Guitars), Angus Young (Lead Guitars), Cliff Williams (Bass Guitar) und erstmalig Simon Wright (Drums), welcher der Nachfolger von Phil Rudd wurde.

"Fly On The Wall" ist irgendwie nicht der Bringer. Es geht los mit der Produktion der Young Brüder, welche nicht gelungen ist. Irgendwie matschig und undifferenziert ist der Sound. Was aber deutlich stärker in die Beurteilung einfließt sind die meist nur mittelmäßigen Songs. Überdurchschnittlich finde ich lediglich `Sink the pink`, `Danger` und `Shake your foundations`. Alle anderen Stücke hätten es kaum auf eine vorherige AC/DC-Platte geschafft. Jetzt versteht mich bitte nicht falsch, richtig schlechte Stücke hört man nicht, aber eben auch wenig richtig gute. "Fly On The Wall" erreichte dann auch nur Platz 32 in den U.S.A., Platz 7 in GB und Platz 14 in Deutschland. Die meisten Fans haben das offenbar ähnlich gehört.

Vielleicht waren die Herren Young mit der Produktion des Albums überfordert und konnten sich den Stücken nicht ausreichend widmen, man weiß es nicht. AC/DC-Fans werden das Album aber trotzden haben, für alle anderen dient es eher der Ergänzung. Von mir 3 Sterne für das viell. schwächste AC/DC-Werk, welches aber auch nicht wirklich schlecht ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für AC/DC enttäuschend..., 22. Oktober 2011
Jaja, ich war auch einer von denen, die 1979 über "Highway to Hell" zu AC/DC kamen und seit "Back in Black" dann nicht davon ablassen konnten, "AC/DC" in jede Schulbank zu ritzen. Mit Spannung erwartete man die - zu der Zeit noch jährlich erscheinenden - neuen Ergüsse seiner Lieblingsband. Ab 1983 schien AC/DC dann aber die Puste auszugehen. Irgendwie gerieten sie ein wenig unter die Räder der anderen Bands - Hard 'n' Heavy war grade mehr als "in". Erstmals kam bei "Flick of the Switch" leichter Frust in mir auf, mit "Fly.." habe ich erstmals richtig enttäuscht reagiert. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie wir in unserer Clique damals heiß diskutierten, ob die ganze Scheibe zu verdammen sei, oder ob man doch noch ein oder zwei passable Stücke drauf finden könne. Für mich war schon damals der Sound eine Katastrophe. Der Klang von Brians Stimme war erstmals mies - das Gefühl hat sich bis "Black Ice" gehalten.
Und nun, 26 Jahre später? Auch bei mir ist es eine der wenigen AC/DC-Scheiben, die ich nicht auf CD nachgekauft habe. Ich hab heute trotzdem mal wieder reingehört. Mit der nötigen Distanz muß ich heute sagen: Wir waren einfach gnadenlos verwöhnt. Nicht nur AC/DC selbst, auch die ganzen anderen Größen haben doch zu der Zeit ihre Masterpieces veröffentlicht. Würde heute eine Band ein solches Album veröffentlichen, womöglich noch ordentlich produziert - wir würden jubeln. Das Potenzial der Songs ist immer noch Lichtjahre von den heutigen Clones wie Airborne entfernt.
Trotzdem. Für AC/DC sicher kein Highlight. Auch wenn es danach tatsächlich noch schwächer ("Blow up your Video" - über die Scheibe haben wir damals nicht mal mehr diskutiert!) weiterging, bis dann mit "The Razors Edge" endlich wieder Licht am Ende des Tunnels erschien.
Und heute sind wir ja schon überglücklich, wenn alle 10 Jahre mal überhaupt was auf Platte gepreßt wird.

So - und nun? Für Einsteiger gibts VIEL bessere Möglichkeiten - allen voran das unglaubliche "Back in Black". Und AC/DC-Fans haben es eh. Zumindest auf LP... :-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für AC/DC eher Durchschnitt, für Fans aber durchaus ein paar gute Songs dabei, 28. Dezember 2009
Songtechnisch m.e. eigentlich gar nicht so schwach, wie das Album immer dargestellt wird. Vor allem legt das Album kontinuierlich zu, hinten raus kommen ein paar richtig gute Tracks. Mein persönlicher Favorit ist Sink in pink".

Produktionstechnisch wie alle Alben der mittleren (Flick of the switch") bis späten Achtziger (Blow up your video") eher schwach, drucklos. Die Gitarren haben weder den Blues der 70er-Jahre-Platten noch den metallischen Drive der neueren Scheiben wie z.B. bei "Razors Edge", die Snare-Drum klackt wie bei vielen Produktionen der 80er Jahre nervig im Vordergrund herum.
Das Album gehört weder kommerziell noch von den Kritiken her zur Spitze der AC/DC-Discographie. Wer sich ACDC-Fan nennt, sollte es trotzdem kennen, um nicht einige gute Songs zu verpassen. Insgesamt gibt es aber effektiv wirklich stärkere Platten der Aussies.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, 8. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Fly on the Wall (Audio CD)
Das vierte Album der Brian Johnson-Ära. Gleich der Opening- und Titeltrack läßt Böses ahnen, ist das eröffnende Riff doch ganz klar einer älteren AC/DC-Nummer (auch wenn mir jetzt ums Verrecken nicht einfällt welcher) entliehen. Gott sei Dank handelt es sich hierbei aber um die einzige offensichtliche Schändung des Backkatalogs. Und außerdem unterscheiden sich AC/DC-Songs sowieso nie besonders stark. Ansonsten muss man den "Schotten in Australien" aber attestieren einmal mehr einen sehr ordentlichen Job gemacht zu haben, auch wenn die Scheibe sicher nicht zu den ganz großen Momenten der Bandgeschichte zählt. Mit "Stand up" hat man aber immerhin einen der meiner Meinung nach besten AC/DC-Songs überhaupt verewigt. Die Produktion hätte zwar etwas fetter sein können, aber Songs wie "Danger", "Shake your Foundations", "Back in Business" oder "Send for the Man" funktionieren auch so ganz gut.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Fans und solche, die davon weit entfernt sind!, 29. Oktober 2003
Merkwürdiger Titel für eine Rezension? Passt auf, ich erklär's euch: Ähnlich, wie Fly On The Wall dem einen oder anderen schwer zugänglich erscheinen mag, muss ich es auch beschreiben:

Ein Fan hat natürlich jedes Album. Fans bedauern auch, dass von der Fly On The Wall (wohl aufgrund der für AC/DC-Verhältnisse damals nur mäßigen Verkaufszahlen) heutzutage keine Songs mehr live aufgeführt werden. Was für den AC/DC-Verwöhnten ein Störfaktor bei diesem Album sein KÖNNTE, ist, dass dieser Rocker in Ansätzen nicht ganz so nach AC/DC klingt wie alles Vorher- und Nachgegangene. Bestes Beispiel: Die etwas langsam daherkommende Single Danger. "Langsam" bedeutet hier nicht im bekannten, göttlichen Stile von The Jack (Album: High Voltage), Rock'n'Roll Ain't Noise Pollution (Back In Black) oder Ride On (Dirty Deeds Done Dirt Cheap). Nein, eben anders "langsam" - ich als Nicht-Musiker kann das schlecht beschreiben - es ist auf jeden Fall anders, als dass man es wirklich auf Anhieb als AC/DC-Stück ausmachen könnte. Am besten, ihr hört mal ins Soundbeispiel und vergleicht es mit den o.a. Titeln. Wie auch immer - ich finde Danger ebenso göttlich, war dies doch der erste Titel, den ich als Junge von AC/DC aufgeschnappt habe und immer im Ohr hatte, bis ich heraus fand, was es noch alles von den Hardrock-Göttern gibt und endgültig AC/DC-Verrückter wurde.

Und da Fly On The Wall eben nicht 100pro nach allem anderen von AC/DC klingt, ist es eben auch ein Album für Hardrock-Fans, die 80er-Kitsch hassen, Kneipen-Rock'n'Roll suchen und strippende Gitarristen in Schuluniform anzüglich finden (Wer hat da gerade "Hier!" gerufen?). Im Ernst: Als ein Rock-Album ist Fly On The Wall gut auch für Leute, die sich sonst auf AC/DC partout nicht einlassen wollen.

Für alles, was dazwischen liegt - die Sorte "AC/DC? Klar, kenne ich! You Shook Me All Night Long, Whole Lotta Rosie, find ich gut!" - seien Albenkracher wie Back In Black oder Let There Be Rock empfohlen, die eben diese Lieder beinhalten.

Genug zur Zielgruppe, noch was zum Album:
Schwachpunkt dieses Albums ist die Produktion: beim Großteil des Songmaterials (z.B. der sonst starke Titelsong) fällt auf, dass die Gitarren ein Stück zu weit in den Vordergrund gemischt sind. Brian Johnson vollbringt hier eine sehr gute Gesangsleistung - leider muss man sich zu sehr konzentrieren, um diese auch wahrzunehmen! Zieht man dann noch bspw. das Vorgänger-Album Flick Of The Switch oder das spätere Blow Up Your Video zum Vergleich heran, ist das Songmaterial der Fly On The Wall (meiner Meinung nach) im Großen und Ganzen schwächer als sonst, was diesem Album, gepaart mit dem auch in der remasterten Auflage nicht voll überzeugendem Sound, eigentlich einen halben Stern kosten könnte. Die guten Eigenschaften - schönes Digi-Pack, tolle Internetseite, einfacher, handfester Rock aus dem Hause AC/DC - überwiegen dann aber doch..

P.S.: Wer Schwierigkeiten hat, sich in eine der genannten Zielgruppen einzuordnen, dem kann ich im Fazit nur empfehlen: Kauf dieses Album, verdammt!

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Fly on the Wall [Vinyl LP]
Fly on the Wall [Vinyl LP] von AC/DC (Vinyl - 2009)
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