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Vorab: Ich empfehle diesen Film jedem, der tiefgründige Filme mag, der bereit ist, sich auch mal überraschen zu lassen. Und genau deshalb gebe ich zu bedenken: Auch meine Rezension birgt leider die Gefahr, dass vorher zuviel verraten wird. Vielleicht besser erst nach dem ersten Ansehen lesen, wäre mein Tipp.

Nun zu meinen Eindrücken:

Nach dem Motto, beruflicher Erfolg macht nicht automatisch glücklich, befindet sich die bekannte Krimiautorin Sarah Morton keineswegs nur in einer Schaffenskrise. Einsamkeit, Neurosen und das Nichtvorhandensein von Erotik und Nähe prägen ihr Leben. Was bietet sich da mehr an, als einfach mal etwas ganz neues zu schreiben! Am besten über sich selbst und die eigenen Wünsche, Verstrickungen und bisherigen Versäumnisse. Als Zuschauer befindet man sich unversehens im neuen Werk der Schriftstellerin wieder und nur noch manchmal in der Realität, nur merkt man das nicht! Der Zuschauer wird absichtlich permanent auf's Glatteis geführt. Alles ist erst im Enstehen, wird deutlicher, aber vielleicht auch nur mysteriöser und beängstigender. Gibt es die Tochter des Verlegers (Ihres Liebhabers?) wirklich? Wenn ja, in dieser erotischen, kindlichen und aggressiven Form? Oder ist sie nur eine reine Projektion des glücklicheren (gewünschten) Ichs der Autorin und eine fiktive Figur des fortschreitenden Buches? Erst zum ganz Schluss des Films erhält der Zuschauer die Information, dass hier wohl nicht alles das real war, was er gesehen hat. Dass er vielmehr eine innere Realität, ein sich Entwickeln der Autorin, wahrgenommen haben könnte.

Interessant wird es, wenn man sich den Film dann nochmal anschaut. Erst jetzt werden die Feinheiten deutlicher: die Farbe Blau, die Spiegel und natürlich die Musik. Und wer beim ersten Mal anschauen noch nicht darauf geachtet hat: Einfach zum Ende hin mal darauf achten, welche "Körperform" die tatsächliche Tochter des Verlegers hat. Es gibt "Kleinigkeiten" ohne Ende zu entdecken! Dieser Film ist bis in jegliches Detail präzise gearbeitet. Ob abrupter Szenenwechsel, oder ein unvermitteltes Abbrechen der Musik und vieles mehr, alles ist Absicht und hat ein Ziel. Dabei geht der Film unterschwellig und leise vor, um den Zuschauer unmerklich in das Geschehen zu verstricken.

Das insgesamt subtile Vorgehen hat natürlich seinen Zweck, sein Ziel oder mehrere davon. Ich drücke es mal so aus: Wie vermittelt man das Seelenleben (die Hoffnungen, Ängste, ...) einer einsamen, sensiblen Karrierefrau? Und zwar glaubwürdig, feinfühlig und ernsthaft? Vielleicht indem man den Zuschauer für kurze Zeit einmal an diesem Seelenleben teilhaben lässt. Was der Zuschauer daraus mitnimmt, welches Verständnis er entwickelt oder welche Schuldigen und Ursachen er findet, das sei ihm überlassen.

Eine bessere Besetzung, als mit Charlotte Rampling hätte man nicht finden können, oder es ist so, wie einige sagen, dass der Film ihr geradezu auf den Leib geschnitten wurde. Mein Fazit: Sehenswert ohne wenn und aber.
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am 22. Juli 2009
Wenn ich mir die Rezensionen unten ansehe, fällt auf, dass sie sehr unterschiedlich sind. Der Film polarisiert also. Warum? Der Film ist ungewöhnlich, spielt mit den Sehgewohnheiten, fordert viel Geduld und bietet dennoch sehr viel Spannung, aber höchst subtile Spannung, die auszuhalten nicht jedermanns Sache ist. Keine Action, nein, bestimmt nicht, wohltuend anders. Ich habe ihn zwei Mal im TV gesehen und werde ihn bestellen.
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am 5. November 2007
Die alternde Schriftstellerin wird damit konfrontiert, dass ihre Lebendigkeit auf der Strecke geblieben ist, ihre Attraktivität schwindet.Durch die Konkurrenz mit der jungen Frau, der Tochter des Verlegers, wird sie daran unerbittlich erinnert.
Nach einer Phase der Wut und des Rückzugs erinnert sie sich ihres Mittels, sich die Welt anzueignen- des Schreibens. Durch die Konfrontation im echten Leben vermag sie die Hohlheit dieses Tuns zu überwinden. Nicht schon wieder einer der höchst erfolgreichen Krimis aus der Serie, sondern die Aneignung des Lebens durch das Mittel, das ihr so vertraut ist- das Schreiben.
Durch das Leben wird die Kunst belebt, durch die Kunst verändert sich ihr Leben.
Charlotte Rampling verkörpert diesen Prozess gewohnt souverän. Eigentlich ähnlich, wie "Unter dem Sand" ein Film, der auf sie zugeschnitten ist,auch wenn andere natürlich darin eine Rolle spielen.

Damit der Film nicht zu einem Lehrstück mutiert, sondern spannend bleibt, ist darin ein Mord enthalten. Das Geschehen wird von den Frauen geradezu geschäftsmässig abgehandelt,so dass der Eindruck einstehen muss, dies diente nur der äusseren Spannung.

Ein sehenswerter Film.
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Nach dem Mega - Erfolg "8 Femmes", einer weltweit erfolgreichen Musical-Komödie, schuf Regisseur FRANCOIS OZON mit SWIMMING POOL einen spannenden Krimi. Er konzentriert sich hier auf zwei "alte Bekannte", Ladies die unterschiedlicher kaum sein können. Die erfolgreiche britische Krimiautorin Sara Modwell(CHARLOTTE RAMPLING) steckt in einer schweren Schaffenskrise. Um ihre Schreibblockade zu überwinden und zu neuer Inspiration zu finden, verbringt sie den Sommer in dem Landhaus ihres Verlegers das in der französischen Provence liegt. Da taucht plötzlich, mitten in der Nacht, dessen 20 jährige Tochter Julie(LUDIVINE SAGNIER) auf, die mit jedem Typen ins Bett geht. Sara fühlt sich zunächst entsetzlich von dem wilden, ungezügelten Treiben gestört, bis sie anfängt Julie zu beobachten und in ihr schließlich die Quelle der Inspiration für ihren neuen Roman findet. Als sich die beiden ungleichen Frauen einander nähern verwischen sich die Grenzen zwischen Fantasie und Wahrheit. Es beginnt ein von OZON fein gesponnenes Verwirrspiel auf verschiedenen Realitätsebenen. Erotik, Spannung, Verführung in der Hitze des Südens. Die Leichtigkeit des Seins und die Schwere des Daseins, sind in diesem Film keine Gegensätze, nein sie ergänzen sich vielmehr zu einem hochkarätigen, brillanten Thriller, der beim Wettbewerb der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.
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am 3. Oktober 2003
Nachdem Ozon letztes Jahr die Bonbon-Farben ins Kino zurückbrachte und gleich 8 Ausnahme-Akteurinnen huldigte, konzentriert er sich diesmal auf "nur" zwei und gleißendes Sonnenlicht.
"Swimming Pool" ist ein langsam erzählter, und deshalb umso eindringlicher Film, der auch ein bißchen Krimi ist (immerhin gibt es einen Mord), ein bißchen französischer Softporno (viel nacktes Fleisch) und vor allem ein Kammerspiel zwischen einer jungen und einer reifen Frau. Wer hat am Ende die Oberhand?
Die Männer sind hier mal wieder Staffage, Mittel zum Zweck für beide Frauen. Georg Cukor wurde immer als Regisseur der Frauen bezeichnet, Ozon ist ganz sicher sein verdienter Nachfolger.
Und das Ende? Lassen Sie sich überraschen, denn sehen muss man diesen Film unbedingt!
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am 6. Februar 2004
einer der besten filme, die ich je gesehn hab.... es ist kein film, den man sich anschaut und nachher einfach heimgeht und sich ins bett legen kann, sondern man muss ziemlich lang über ihn nachdenken. das ist ja unter anderem, was einen wirklich guten film auszeichnet. ein weiteres meisterwerk von francois ozon...spitze!
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am 26. Mai 2007
Dies ist einer dieser genialen Filme, die jeden Filmfreak, der sich Programmkinovorstellungen lieber ansieht, als 08/15-Hollywood-Blockbuster-Müll, begeistern. "Swimming Pool" erzeugt Spannung in leisen Tönen - durch kleine Begebenheiten, durch die toll inszenierten Übergänge, die herrliche Atmosphäre der Provence und nicht zuletzt durch absolut talentierte Schauspieler.

Nicht nur Charlotte Rampling als überzeugende Bestsellerautorin, die unter dem Druck ihres Verlegers steht, um schnell einen neuen Kriminalroman zu schreiben; besonders Ludivine Sagnier in der Rolle der verwöhnten Lebefrau, die einerseits unglaublich sexy, dann aber wieder verletzlich rüberkommt - eine tolle Mischung!

Dieser Film hat alles, was zu einem guten Krimi gehört: Spannung, viele Überraschungen und unerwartete Wendungen, ungeklärte Geheimnisse, einen Mord und ein wirklich unglaubliches Ende... Und dennoch ist er viel mehr, als ein Krimi. Er ist ein kleines surrealistisches Wunderwerk, der einen noch lange nachdenken lässt, wenn man sich für ihn begeistern kann!
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am 8. September 2003
Raffiniert, wie Francois Ozon "Sex and Crime" in diesem heißen Krimi unter der brennenden Sonne Südfrankreichs mischt. Nach seinem Erfolg "8 Frauen" konzentriert er sich hier auf zwei Ladies, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Charlotte Rampling und Ludivine Sagnier schenken sich anfänglich nichts. Mit "Swimming Pool" hat der einfallsreiche Franzose nun einen dichten, psychologischen Thriller mit zwei seiner Lieblingsschauspielerinnen gedreht. Für Charlotte Rampling ("Unter dem Sand") schrieb er den Part der anfänglich frustrierten, dann immer mehr aufblühenden Frau in den besten Jahren, die eine geheimnisvolle Erotik ausstrahlt, die Mademoiselle Sagnier als kleines Luder trotz aller provokativen Nacktheit noch nicht erreicht.
Es macht Spaß zuzusehen, wie die Frauen alle hinters Licht führen. Und wenn am Ende noch einmal der Plot auf den Kopf gestellt wird, ist die Überraschung perfekt.
Die Leichtigkeit des Seins und die Schwere des Daseins sind hier keine Gegensätze, sondern ergänzen sich zu einem hochkarätigen Kinostück, das in immer neuen Facetten glitzert wie ein lupenreiner Diamant.
Ruhig liegt der Pool. Davon lässt sich der gewiefte Kinofreak nicht täuschen. Er weiß genau: Unter der glatten Oberfläche brodelt es gewaltig.
Volle 5 Sterne für den coolsten Film 2003 ... Mein Fazit: KAUFEN!
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am 13. Mai 2004
Die britische Autorin Sarah entschließt sich also in das Landhaus ihres Verlegers nach Frankreich zu fahren. Hier trifft sie jedoch bald auf die junge Tochter des Verlegers und beide scheinen sich nicht all zu gut zu vertragen.
Dem Regisseur Ozon gelingt es in diesem Film dieses gewisse etwas rüber zu bringen. Man hat in diesem sonnigen Haus das Gefühl, dass doch schon sehr bald etwas passiert.
Ebenfalls erwähnenswert sind die Hauptdarstellerinen Ludivine Sagnier und Charlotte Rampling, die mir beide sehr gut gefallen haben. Besonders Sagnier ist einfach umwerfend.
Zum Schluß des Films wird dann deutlich, dass der Film eigentlich eine Reflektion über den kreativen Entstehungsprozeß ist, wodurch der Film noch mal eine überraschende Wendung verpasst bekommt.
Insgesamt gesehen ein athmosphärisch dichter Film, der mich überzeugt hat.
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am 18. Dezember 2009
Ich fand den Film so LaLa. Wenig Spannung. Hab ihn einmal gesehen und kein Bedürfnis diesen Film irgendwann ein zweites Mal anzuschauen.
Dieser Film ist gegen lange Weile am Sonntag Nachmittag.
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