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Kundenrezensionen

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am 11. März 2006
Placebo? Wir erinnern uns. Bis dato 3 veröffentlichte Alben, die miteinander nicht vergleichbar sind und an der Vielfalt von Gefühl und Emotion nicht zu vergleichen sind. Drei Jahre nach "Black Market Music" kommt jetzt endlich wieder was neues von den Mannen um Genie Brian Molko. Und ja, es ist wieder komplett anders. Diesmal wurde es eine Mischung aus Rock und Elektro und auch diese Entscheidung scheint eine Richtige gewesen zu sein.
Das Intro haut richtig ein. "Bulletproof Cupid", ein instrumentales Rockintro als passender Einstieg der schon ganz neugierig und spannend macht, in dem man auf Molkos Einsatz wartet. Der kommt dann mit "English Summer Rain". Ein toller Song, der zum ersten mal, Placebos neuen Weg beschreibt. Viel Elektronik gepaart mit schönen, dezenten Gitarrenklängen. Danach geht es Schlag auf Schlag. "This Picture", zweite Single, ist ein Beweis für die hervorragende Mischung von Synthesizern und der placebotypischen Instrumentalisierung. Ein schneller Song mit tollem Refrain. Mit "Sleeping with Ghosts" gehen Placebo wieder einen Gang zurück, eine schöne Ballade. Doch dann geht es wieder mit der Placebo-Achterbahn. "The Bitter End", erste Single, überzeugt durch tollen Text und schneller, rhytmischer Rockmusik. Eine ihrer besten Singles. Mit "Something Rotten" folgt dann eine ihrer ausgefallendsten Songs. Ein Wirrwarr aus Synthesizertönen, leisen, unpassenden Gitarrenklängen und Molkos verzerrte Stimme. Ein Song, der ein sehr heikles Thema (Kindesmissbrauch) beschreibt. Auf den ersten Blick wirkt es wie Abfall. Man fragt sich, wie kommt so ein Song auf einem bisher genialen Album. Doch mit der Zeit erweist sich dieser Song als unausweichlich. Man will ihn zu Ende hören, doch er zieht sich so in die Länge, bis es dann zum Finale kommt. Ein überragender Song. Wie so üblich geht es dann auch so weiter. "Sepcial Needs" wurde mit Recht als Single veröffentlicht. "Protect me from what I want" bläst noch einmal zum Angriff bis es dann mit dem wohl ruhigsten Stück von Placebo zu Ende geht.
Die CD ist zu Ende gespielt und man sagt sich nur, dass diese drei Jahre Wartezeit jede Sekunde wert war.
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am 19. Januar 2006
Für mich war Sleeping with Ghosts die 1. CD, die ich von dieser genialen Band kennen gelernt habe! und ich muss sagen, auch nach abermalem Durchhören liebe ich sie immer noch! Allein der Anfang mit Bulletproof Cupid als Intro ist schon ein klasse Rocksong. Doch nichts von Langeweile nach den knappen 2 einhalb Minuten. Dann nähmlich startet English Summer Rain, ein elektronischer Song vom feinsten, so singt Molko doch mit seiner schön-näselnder Stimme: "Always stays the same nothing ever changes" Wie wahr! Doch das ganze Album besteht aus grossen Songs, This Picture, Bitter End, Special Needs(Wie ich finde der beste Song, auch mit einem klasse Video) und ganz am Schluss noch das schön melanchonische Centrefolds.
Wer die CD nicht hat, verpasst nicht nur einen echt gelungenen Mix aus Rock und Elektro, sondern auch den Sänger und Gitarristen Brian Molko in Höchstform, herrlich wie er einem mit seiner Stimme fesseln kann...
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am 28. April 2003
Placebo haben sich im Verlauf der Zeit ständig entwickelt, erweitert, und verändert. Ihr mittlerweile viertes Album "Sleeping with ghosts" ist die nächste Entwicklungsstufe nach "Black Market Music".
Das Auffallendste ist, dass Placebo auf "Sleeping with ghosts" mehr elektronische Elemente benutzen denn je. Der Titeltrack steht als positives Beispiel für den neuen Placebo-Sound und zieht einen spätestens beim zweiten Hören in seinen Bann. Wenn Brian Molko mit seiner einzigartigen Stimme im Refrain "Soulmates never die" singt, getragen von atmosphärischem Elektronikgewaber, das sind bewegende Momente.
Auch die spannungsgeladene Stimmung bei "I'll be yours" oder das herzzerreißende "Centrefolds" lässt einen nicht einfach kalt. Man sollte sich dem neuen Sound aufgeschlossen zeigen.
Die Zeiten, als Placebo einfach zielsicher drauflosgerockt haben, wie auf ihrem ersten Album, sind definitiv vorbei. Das soll aber nicht heißen, dass Placebo nicht mehr rocken würden, im Gegenteil, sie rocken lediglich auf einer anderen und möglicherweise interessanteren Ebene. Man sollte dem neuen Album auf jeden Fall Zeit geben und sich nicht z.B. von dem experimentellen "Something Rotten" abschrecken lassen, denn auch dieser Song hat seinen Reiz.
Außerdem, Highlights wie "This Picture" oder "The bitter end", das eine treibende Dynamik entwickelt wie "Every you, every me" von der zweiten Placebo-Scheibe, gehen immer noch direkt ins Ohr, wie man es vor allem von den Stücken auf den ersten beiden Placebo-Alben kennt. Wer noch keine Placebo-CD besitzt sollte sich als Einstieg vielleicht lieber erstmal das grandiose zweite Album "Without you I'm nothing" oder den selbstbetitelten Debütkracher besorgen. Doch auch "Sleeping with ghosts" kann ich absolut empfehlen, wenn man bereit ist, sich auf den neuen Stil von Placebo einzulassen.
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am 1. Oktober 2003
Ich möchte mich hier speziell auf die zweite CD dieser Special Edition konzentrieren, denn die erste CD dieser Auflage bietet das gleiche wie die normale Edition, was bedeutet, dass für Placebo-Fans alles in Ordnung ist, wenn auch echte Weiterentwicklung im Placebokosmos nur schwer auszumachen ist. Wenden wir uns also der Bonus-CD mit den 10 Coverversionen zu, ich muss allerdings eingestehen, dass ich nicht alle Originalversionen kenne. RUNNING UP THE HILL klingt typisch Placebo-like, eine ruhige Ballade mit Klavier eben. WHERE IS MY MIND von den Pixies wurde wahrscheinlich schon zu oft gecovert um diesem Klassiker noch neue Akzente einzuhauchen, zumal an dem Song eigentlich nichts verändert wurde. BIGMOUTH STRIKES AGAIN legt einen Zahn zu und macht richtig Spass, JONNY & MARY unterscheidet sich vom Original ebenfalls nur marginal, die tolle Version von 20TH CENTURY BOY hätte man Placebo wohl auch nicht zugetraut, und THE BALLAD OF MELODY NELSON gerät mit viel Elektronik zum dem Song, der sich am weitesten vom üblichen Placebo-Sound entfernt. HOLOCAUST wiederum ist eine mir im Original leider unbekannte todtraurige Ballade, wogegen I FEEL YOU von Depeche Mode jeder kennen dürfte und diese Version noch dazu als sehr gelungen bezeichnet werden kann. DADDY COOL von Boney M. wurde wohl selten und schon gar nicht so toll gecovert, und JAKIE beendet diese Special-Edition auf besinnliche Art und Weise.
Fazit: durchaus gelungen, echte Placebo-Fans greifen (sofern noch erhältlich) natürlich sofort zu, fragt sich nur, warum die Bonus-CD nicht der Erstauflage beigelegt wurde. Wer diese nämlich schon hat, wird sich ganz schön ärgern ....
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am 22. Juli 2004
Zuerst war ich skeptisch gegenüber der Platte, weil man des öfteren gehört hatte, Placebo wollten mehr elektronische Elemente in ihre Musik einbringen. Ich mochte Placebo allerdings ganz gern so wie sie bisher waren und konnt mir nicht recht vorstellen wie Placebo und elektronische Musik zusammengehen soll.
Aber: Die Platte ist wiedermal genial, gleich an Stelle 2 hinter Without You I'm Nothing.
Erstens ist sie doch vom Stil her ähnlich wie der Vorgänger (gottseidank) und zweitens ist sie einfach genial (ja ich wiederhole mich *g*).
Wiederum eine tolle Mischung aus rockigen Songs und Balladen und Songs irgendwo dazwischen. Besonders gelungen finde ich Special Needs, Sleeping With Ghosts(wunderschöne "Ballade") und Centrefolds (traurig, melancholisch, aber wunderschön)...
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am 24. Januar 2004
Die Chef-Melancholiker um Brian Molko kommen mit ihrem vierten Album um die Ecke – und erreichen gar fast die Qualität des allesüberragenden Klassikers „Without You I’m Nothing“; Klar besser als Black Market Music und auch ein Stückchen das mit seiner Rohheit begeisternde selbstbestilte Debut hinter sich lassend. So weit, so gut.
Beeindruckend ist aber, daß die Band es wieder einmal schafft, Neues und Unerwartetes (wie auf den Vorgängern z.B. „Pure Morning“, „Taste In Men“ oder „Spite & Malice“) zu präsentieren, ohne den bandtypischen Alt.-Rock/Pop-Kontext zu verlassen.
Dabei fängt’s unspektakulär an mit dem Brachialrock-Instrumental „Bulletproof Cupid“, das nun wahrlich niemanden vom Hocker reißen wird. Gleich drauf kommt dann aber mit „English Summer Rain“ einer der besten Placebo-Songs ever. Zu einem typischen wenig abwechslungsreichen, um nicht zu sagen monotonen, und auch wenig tiefsinnigen aber trotzdem nicht banalen und irgendwie schönen Molko-Text wird ein Monster-Groove mit klasse Synthie-Sound und großartiger Basslinie hingezaubert, der völlig begeistert. Das straight nach vorne gehende „The Bitter End“ ist ebenfalls ein Highlight und dürfte hinlänglich bekannt sein. Fast so gut wie „Every You Every Me“ hätte das eigentlich ein Hit werden müssen – war wohl bloß leider kein passender Film zur Hand. Kein Soundtrack, kein Erfolg mit guter Musik, das sind die eherenen Regeln des Showbiz, um es mal pathetisch zu formulieren.
Mit „Something Rotten“ gibt’s dann den eigentlichen Knaller des Albums. Und würde man nicht Brian Molko bedrohlich Flüstern hören, so könnte man meinen, ein Radiohead-Song habe sich auf die Platte verirrt. Klasse Samples erzeugen einen minimalistischen, trotzdem spannenden, Geräusch-Teppich, der sich in der Songmitte zu einem Krach-Orkan steigert und schließlich wieder abebbt. So far out haben wir Placebo bis dato noch nicht erlebt. Man muß aber anerkennend, wenn nicht begeistert, nicken und sagen: Experiment gelungen, in Zukunft bitte mehr davon!
Ebenfalls ungewöhnlich ist die schicke Halbballade „Protect Me From What I Want“, die den Rezensenten mit ihren Widerhaken in Form von knarzigen Gitarren/Synthies und einer verqueren Rhythmik aus unerfindlichen Gründen an Marilyn Manson denken läßt...
Nun denn, jedenfalls ist „Sleeping With Ghosts“ ein (erwartungsgemäß) großartiges Album geworden, das genug Neues bietet, um nicht zu langweilen aber auch immernoch so definitiv Placebo ist, daß es den weniger flexiblen Fan ebenfalls zufriedenstelln müßte – und natürlich deshalb denen nicht gefallen wird, die mit Placebo und Brian Molkos gewöhnungsbedürftiger Stimme nichts anfangen können.
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am 26. Februar 2003
Verstehe ich nicht dass anfangs einige Leute dieses neue Placebo Album ziemlich heftig kritisiert haben: ich persönliche finde es eines der BESTEN von Placebo, einige Songs sind so energiegeladen wie man es gerade aus dem Debütalbum kannte( z.B. "Second Sight","This Picture", "The Bitter End"), Brian Molko präsentiert sich in Bestform, etwas elektronischer ist das Album insgesamt, doch das typische Placebo Gitarregeschrammel, das ich so liebe, kommt keineswegs zu kurz. Stellenweise geht die Sache wirklich in Richtung Depeche Mode, doch das ist ja nun absolut kein Makel: Placebo haben denke ich nicht versucht diese einfach zu kopieren; es hört sich schlichtweg verdammt cool an weil sehr eingängig und melodiös (z.B. "English summer rain").
Meine sonstigen Tips: "Special Needs", "I'll Be Yours" (herrlich düster), "Sleeping With Ghosts", "Centrefolds" (wunderschön melancholisch).....
Etwas abfallend vielleicht: "Plasticine"- aber auch nicht wirklich schlecht. Überhaupt gibt es diesmal keine wirklich schlechten Songs, deshalb kann mans auch von vorn bis hinten durchhören.
Leicht störend (in seiner Funktion als Opener) ist in der Tat "Bulletproof Cupid" - da dachte ich auch erstmal: Oh Gott, jetzt müssen sie der Welt erstmal zeigen, dass sie noch richtig rocken können. Diese Befürchtung hat sich dann aber nicht bestätigt zum Glück, wie gesagt ganz im Gegenteil. Fünf Sterne für "Sleeping With Ghosts" sind denke ich deswegen nicht übertrieben.
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am 27. März 2004
Dachte ich anfangs noch mir einen Flop geangelt zu haben, hat sich meine Meinung über die CD nach einigen Runden in meinem Player dann doch geändert. Besonders "English Summer Rain" und "The Bitter End" könnte ich immer wieder hören. Lieder wie "Something Rotten" oder "Plasticine" sind mir zu melancholisch, unmelodisch und fangen (MICH) nach einiger Zeit an zu nerven, aber diese Songs werden ihre Liebhaber finden. Insgesamt trifft die Platte nicht ganz meinen Geschmack, aber einige Highlights machen die Platte dann doch noch zu einem guten Kauf!
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…wird wohl auf ewig das 2003 erschienene "Sleeping With Ghosts" bleiben, das als 4. Studioveröffentlichung der Band auf den Markt kam. Ich habe die Platte damals rauf und runter gespielt, was auch einen Konzertbesuch (den mir meine Freundin zum Geburtstag geschenkt hatte) zur Folge hatte.

Obwohl Placebo mittlerweile nicht mehr zu den Bands bzw. Künstlern gehört, die ich regelmäßig höre und die Scheibe nicht nur sprichwörtlich jahrelang unbeachtet im heimeligen CD-Regal dahinvegetierte, war ich ehrlich gesagt erstaunt, als ich sie wieder einmal zuhause auflegte. "Sleeping With Ghosts" spiegelt in meinen Ohren den Zenit des "Emo"-Rock-Trios wider, der eine souveräne Reife bezüglich Sound und Kompositionen aufweist. Ich glaube sogar, dass danach (bis heute) gar kein Placebo-Werk mehr erschienen ist, das ausgefeilter, atmosphärischer und/oder in sich stimmiger klingt. Die vorherrschende Grundstimmung hiesigen Tonträgers pendelt zwischen trübseliger Melancholie (z.B. "Englisch Summer Rain") und aufbegehrendem, vielleicht sogar resignativem Zorn (z.B. "The Bitter End"), wobei eine durchgehende - freilich eher schwere, drückende - Atmosphäre den Leitfaden vorgibt, was "Sleeping With Ghosts" - zumindest vom Sound her - auch zum ausgefeilten Konzeptalbum macht.

Eröffnet wird der Silberling vom bebenden Instrumental-Rocker "Bulletproof Cupid", der nahtlos ins melancholisch-schöne "Englisch Summer Rain" übergeht. Weitere Highlights hierauf sind für mich vor allem noch der (ebenfalls melancholische) Titeltrack, also "Sleeping With Ghosts", das schnaubende, schmissig-trocken hingefetzte "The Bitter End" sowie das melodiöse, fast schon todessehnsüchtig klingende, "Protect Me From What I Want".

Für mich zählt vorliegende Scheibe nicht allein aus nostalgischen Gründen, also weil sie mich an meine frühere Jugendzeit erinnert, zur vielleicht bedeutendsten Veröffentlichung der britisch-schwedischen Indie/Alternative-Rocker und ich glaube, dass auch allgemein musikbegeisterte Menschen hier auf ihre Kosten kommen werden.

Die 2-Disc-Version bietet zusätzlich noch 10 leidenschaftlich interpretierte Coverversionen verschiedener Künstler, wie z.B. "Running Up That Hill" (von Kate Bush), "Where Is My Mind" (Pixies) oder "Bigmouth Strikes Again", wobei ausnahmslos alle hierauf befindlichen Titel einen gefälligen & interessanten Neuanstrich verpasst bekommen haben. Nicht nur eingefleischten Fans würde ich deshalb dringend zum Erwerb der Doppeldisc-Ausgabe (sofern diese noch erhältlich ist) raten. Es macht sich wirklich bezahlt…

Fazit: "Sleeping With Ghosts" zählt für mich, neben dem aufregenden Debüt "Placebo", zum stärksten Tonträger des Trios. Ausgereifte Kompositionen treffen auf eine dynamische, druckvolle und atmosphärische Produktion und machen das Album - aus meiner Sicht - zu einem eigentlich zeitlosen und sehr hörenswerten Klassiker. Wie schon gesagt ist die Platte insgesamt eher melancholischer Natur, was für die Band aber ja nicht gerade unüblich ist. Freunde guter Musik und generell aufgeschlossene Sammler & Hörer können hier bedenkenlos zugreifen!

Kurz: Vorliegende Scheibe macht sich gut in sämtlichen ordentlich geführten CD/Platten-Sammlungen und stellt sicher eine Bereicherung dieser dar.

Meine Bewertung: +++++

Ich würd’s mir wohl nochmal kaufen ;)

P.S. Ich habe - weil’s mich selber interessiert hat - nachrecherchiert: Besonders in Mitteleuropa, nämlich in Frankreich (Chartplatzierung: Nr. 1), Deutschland (Nr. 2) und der Schweiz (Nr. 3) war die Scheibe erfolgreich, in Großbritannien erreichte das Album immerhin Platz 11 (ebenso in Australien), in meinem Heimatland (Österreich) übrigens den respektablen 6. Rang. Mit insgesamt über 2 Millionen verkauften Exemplaren zählt "Sleeping With Ghosts" bis heute zu den erfolgreichsten Tonträgern der Band.

[Anm.: Dies ist eine überarbeitete Rezension vom 16. Februar 2016]
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am 26. März 2003
Eins vorneweg: Ich kann schon verstehen, wenn manche Fans nicht gut mit dem Album zurechtkommen. Wenn im Song plötzlich ein Synthesizer ein paar Töne ausspuckt, fragt man sich natürlich wo der herkommt - war doch sonst nicht da. Stören tut mich das aber überhaupt nicht, ich komme sehr gut damit zurecht. Ebenso wie mit der CD. "English Summer Rain", das erste richtige Stück auf dem Album, ist für Placebo-Verhältnisse ungewöhnlich chillig, hat jedoch eine schöne Gesangsmelodie und fügt gekonnt die erwähnten Synthies ein. "The Picture", "The Bitter End" und "Plasticine" rocken tüchtig, "Sleeping With Ghosts" und vor allem "Protect Me From What I Want" sind wunderbare Balladen. Kritisieren kann ich nur zwei Sachen: Erstens den Opener. Das Instrumentalstück ist zwar gut, aber realistisch gesehen skippe ich es inzwischen doch jedesmal. Selbiges gilt für "Something Rotten". Ich verstehe, dass Placebo etwas experimentieren möchten, und gerade ein Stück mit einem derart ernsten Thema (Kindesmissbrauch) bietet sich natürlich für eine außergewöhnliche Komposition an. Aber das Ergebnis ist einfach unangenehm, hauptsächlich weil die bei Placebo sonst vorhandene gute Melodie fehlt. Schade, deswegen gibt's einen Stern weniger.
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