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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit im Sucher
Trotz der enormen Flut an Genre-Mix-Spielen, die sich seit einem guten Jahr auf den Konsolen- und Computerspiel-Markt ergiesst, bleiben Perlen wie "Beyond Good & Evil"(BG&E) selten, mehr noch: man übersieht sie leicht; und in diesem Fall wäre das für Vollblut-Spieler ein echter Verlust.
Wie dutzende Planeten zuvor wird die friedliche Welt Hillys...
Veröffentlicht am 30. November 2003 von jakabu74

versus
9 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts halbes und nichts ganzes
Beyond Good & Evil ist eine Mischung aus Zelda, Splinter Cell und Metroid Prime. Die Zelda- Elemente sind im sehr guten Kampfsystem eingearbeitet worden. In den Schleichmissionen ist Splinter Cell wieder zu erkennen. Diese kommen leider etwas zu viel im Spiel vor. Die Photosafari spiegelt Metroid Prime wieder.
Die Grafik haut einen um und der Sound ist der Beste,...
Veröffentlicht am 3. Februar 2004 von Markus Burmeister


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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit im Sucher, 30. November 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Beyond Good & Evil (Videospiel)
Trotz der enormen Flut an Genre-Mix-Spielen, die sich seit einem guten Jahr auf den Konsolen- und Computerspiel-Markt ergiesst, bleiben Perlen wie "Beyond Good & Evil"(BG&E) selten, mehr noch: man übersieht sie leicht; und in diesem Fall wäre das für Vollblut-Spieler ein echter Verlust.
Wie dutzende Planeten zuvor wird die friedliche Welt Hillys urplötzlich unter den militärischen Schutz der Alpha-Sektion gestellt - gerade rechtzeitig, um eine mysteriöse Alienbrut von ihrem zerstörerischen Treiben abzuhalten.
Jade, eine freie Reporterin, nimmt einen ungewöhnlichen Auftrag an, weil ihr Konto die Stromrechnung für den heimischen Schutzschild-Generator nicht deckt und landet zwischen allen Fronten. Es könnte die Story ihres Lebens sein - wenn sie überlebt...
BG&E ist meiner Meinung nach das Spiel des Jahres 2003. Die intelligente Geschichte, in deren Hintergründen zeitkritische Personen durchaus Parallelen zu moderner Weltpolitik finden können, ist grandios und mit viel Liebe für's Detail verpackt. Grafisch wirkt das Spiel größtenteils wie ein guter Animationsfilm im Comic-Look, die virtuelle Welt folgt einem eigenen Tag/Nacht-Rythmus und wirkt zu keinem Zeitpunkt leblos. Neben unzähligen Tierarten gibt es wenigstens ein dutzend verschiedener humanoider Rassen, denen man im Gespräch zumindest einen Tipp abringen kann.
Der Sound ist ebenso vielschichtig und trägt zur Atmosphäre hervorragend bei: von Naturgeräuschen über fremdartige Aliensprache bis hin zu dramatischer Backgroundmusik bekommt man rundherum gehörig was auf die Ohren. Auch die deutsche Sprachausgabe sollte lobenswert erwähnt werden: sie beweist, dass es doch gute deutsche Synchrontexter/-sprecher gibt!
Doch BG&E verlässt sich nicht allein auf seine technische Brillianz und eine spannende Story: das Gameplay lässt kaum einen Wunsch offen. Möchte man es ruhiger angehen lassen, so verdient man sich Geld beim Durchstreifen der weiten Welt auf der Suche nach seltenen Tierarten oder fordert die lokalen Grössen in Geschicklichkeits-Spielen heraus, wer's rasant mag, der begibt sich bei den abgefahrenen Hovercraft-Rennen in Hillys' Arenen zur Pokaljagd, oder man treibt die Story voran, erforscht unheimliche Minen, schleicht auf Beweissuche durch automatisierte Fabrikhallen und reist auf den Mond.
Dabei ist die Steuerung beinahe lächerlich einfach und gleichzeitig enorm effektiv. Im Kampf gibt es, z.B., nur zwei Tasten, Block und Angriff, den Rest erledigt man durch Manöver mit dem Stick und eine Extra-Taste ruft den witzigen Special-Move eines Gefährten zu Hilfe.
Einen kleinen Haken hat aber auch dieses Meisterwerk: die Kamera. Als Verfolger ist sie oft zu träge, was bei Kämpfen gefährlich wird. Man sollte daher früh üben beide Sticks parallel zu nutzen, also auch die Kamera selbst zu steuern.
BG&E ist ein Spiel das in keiner Sammlung fehlen sollte - aber vorsicht: wer dieses Spiel kennt wird hohe Ansprüche an zukünftige Titel stellen und muss eventuell lange auf einen weiteren Meilenstein warten!
Fünf Sterne nur, weil es keine sieben gibt!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 24. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Beyond Good & Evil (Videospiel)
Ich war zunächst skeptisch... aber ich bin eines Besseren belehrt worden. Dieses Spiel ist traumhaft. Die Grafik ist sehr stimmig und schafft einen guten Comicflair. Die stellenweise grandiosen Kompositionen des Soundtracks schaffen eine sehr dichte Atmosphäre. Die deutsche Synchronisation ist gut gelungen. Wer sich dieses Spiel entgehen läßt - ist selber Schuld! Zugreifen... unbedingt!!!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jade ist Trumpf, 5. März 2007
Von 
sinfortuna (Erkrath bei Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Beyond Good & Evil (Videospiel)
Ob man dem Genre der Actionadventure – zugegebenermaßen aufgrund der zahlreichen und teils grundverschiedenen Elemente ein sehr weites Feld – etwas abgewinnen kann oder nicht, darf bei der Bewertung des folgenden Titels keine Rolle spielen: ganz objektiv gesehen ist „Beyond Good & Evil“ ein Mega-Hit und gleichzeitig ein totaler Überraschungserfolg. Erschienen ist dieses edle Abenteuerspiel meiner Erinnerung nach flächendeckend für Sony Playstation 2, Microsoft X-Box und Nintendo Gamecube, mir persönlich ist lediglich die PS2-Fassung geläufig. Die zarten Negativpunkte müssen in diesem Fall wirklich mit der Lupe gesucht werden, in allen Bereichen, die ein Top-Videospiel ausmachen, wird uns jedenfalls Beeindruckendes geboten.

Fangen wir doch zunächst mit den sehr wenigen Nachteilen an, bevor ich auf die vielen positiven Aspekte zu sprechen komme. Beyond Good & Evil ist nur für den Solospielerspaß konzipiert worden, Freunde des Multiplayerspaßes schauen demzufolge in die Röhre. Einzige Alternative: das Joypad von Zeit zu Zeit weiterreichen. Zudem ist das Erscheinungsbild des Kompagnons unserer Heldin sicherlich Geschmackssache: es handelt sich um ein frappierend einem Schwein ähnlichen Wesen, mein Ding war dies definitiv nicht. Wahrscheinlich sollte dies einen Schuss Innovation oder Komik mit einbringen, was dieses Game aber überhaupt nicht nötig hat, meine Meinung jedenfalls. Schließlich müssen wir dicke schwarze Pal-Balken am oberen und unteren Bildschirmrand in Kauf nehmen, was zuweilen wirklich störend ist, schade. Schließlich fand das 16:9-Bildschirmformat keine Berücksichtigung. Das war es aber nun eigentlich auch, im Übrigen gibt es selbst für notorische Nörgler kaum etwas zu bemängeln, schätze ich.

Im Mittelpunkt steht die nicht ganz unattraktive Jade, die dunkelhaarig, gut gebaut und mit rehbraunen Augen daherkommt. Schnell merken wir, dass sie sehr fix bzw. wieselflink unterwegs ist und Erschöpfungszustände ihr fremd zu sein scheinen. Das eben erwähnte Schwein übernahm früh die Rolle eines Ersatzvaters, da die Eltern von Jade schon in deren frühen Kindheitstagen untertauchen mussten. Ihr Heimatort ist seitdem die Werkstatt des offensichtlich begabten Peyi – so der Name des Schweines – auf dem Planeten Hyllis. Wie so oft herrscht nur zunächst Friede auf jenem Planeten, was nicht von langer Dauer ist und eines Tages in erbitterte Kriege gegen das Volk der Knochenmonster umschlägt. Jene sind ursprünglich den Tiefen des Weltalls entsprungen und wollen es sich offensichtlich auf Hyllis so richtig gemütlich machen. Dem will sich eine Spezialeinheit namens „Alpha“ entgegenstemmen, allerdings handelt es sich hier keineswegs um eine rebellische Bewegung tapferer Einzelkämpfer, sondern vielmehr um eine Erfindung eines strengen Militärstaates, der diesbezüglich unentwegt Propaganda betreibt und selber auch nicht unbedingt besonders ehrenwerte Ziele verfolgt. Protagonistin Jade steht somit nicht nur zwischen den Stühlen, sie unternimmt in der Folgezeit Alles auf eigene Faust, ist weder dem skrupellosen Militärstaat noch (natürlich) den außerirdischen Invasoren wohlgesonnen.

Eigentlich ist Jade „von Hause aus“ zielstrebige Reporterin, die immer auf der Jagd – wie sollte es auch anders sein – nach einer tollen Story ist. Demzufolge knüppelt sich die furchtlose Hauptdarstellerin nicht nur durch Horden an feindlichen Monstern, sondern bedient sich auch sehr oft ihrer Fotokamera, was sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel zieht und Adventure-Elemente in den Vordergrund rücken lässt. Mit dieser knipst sie immerzu auf den Auslöser, sobald sich etwas Interessantes entdecken lässt, was die Vermutungen finsteren Machenschaften des Regimes untermauern könnte. Zunächst machen wir als Jade lediglich vergleichsweise harmlose Fotos von Flora und Fauna, die wir daraufhin einscannen und uns je nach Wichtigkeit bzw. Bedeutung jener Schnappschüsse in barer Münze auszahlen lassen. Besondere Auffälligkeiten wandern auf dem schnellsten Wege auf die Serber bzw. in die Redaktion der Untergrundbewegung, welche schnellstmöglich veröffentlicht werden. Dies hat regelmäßig zur Folge, dass die (zunächst) ahnungslose Bevölkerung zusehends aufgeklärt wird und sich im Laufe der Zeit jener Bewegung aus dem Untergrund anschließt. Die Protesthaltung gegen das Regime wird somit immer stärker und stärker, eine das Entfachen einer Revolution rückt dadurch in greifbare Nähe.

Langeweile ist hier bei Beyond Good & Evil ein absolutes Fremdwort, selten habe ich ein derartiges Feuerwerk an abwechslungsreichen Elementen in einem Spiel erlebt. Unzählige Geheimnisse und verborgene Orte und nicht zuletzt Schätze gilt es aufzuspüren, sehr unterschiedliche Rätsel, actiongeladene und sehr effektvoll in Szene gesetzte Kämpfe, Wettrennen, stets variierende Missionen und stets die fieberhafte Suche nach neuen Hinweisen sorgen für ein sehr abwechslungsreiches Gameplay. Gleiches gilt für die Art der Schauplätze, denen lediglich eines gemeinsam zu sein scheint: sie sind überwiegend in ein mystisch-wirkendes grünes Licht getaucht, was in der tat sehr gut rüberkommt und für eine dichte Atmosphäre sorgt. Zu der Art der (grandiosen) Präsentation aber nachher mehr. Viele Städte und Läden laden zu ausgiebigen Shopping-Touren ein, zudem erlernt Jade völlig neue Fähigkeiten und perfektioniert diese im Laufe der Zeit. Schleicheinlagen kommen ebenso vor wie waghalsige Kletterpartien, Hangelpassagen, Jump-and-Run-Elemente und deftige Kämpfe, welche nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen. Der Schwierigkeitsgrad ist moderat, nicht zu schwer aber auch selten zu leicht, mit einem blindlings auf den Feind losstürmenden Aktionen kommen wir oftmals nicht besonders weit. Manche Feinde sollten wir gänzlich meiden, andere uns lieber vorsichtig einzeln vorknöpfen, mitunter ist es ratsam, einfach geduckt zu bleiben oder uns an die Wand zu quetschen, bis die feindlichen Subjekte außer Reichweite sind, um uns dann erst fortzubewegen. Dies verstärkt unter anderem den Spannungsgehalt und sorgt für ein willkommenes Maß an Abwechslung und Anspruch.

Nicht vermeiden lässt es sich ab und an, dass wir das Zeitliche segnen müssen, selbst sehr erfahrene Actionadventure-Freaks sind davor nicht sicher. Dadurch, dass die Speicherpunkte aber zahlreich gesät sind und wir im Falle unseres Ablebens oftmals nur wenig zurückgesetzt werden, hält sich die Frustkomponente erfreulich stark im Hintergrund und dies, ohne dass es uns zu leicht gemacht wird. Eine gesunde Basis für eine langanhaltende Motivation wurde nicht zuletzt dadurch geschaffen. Auch die Kämpfe an sich verlaufen selten gleich, wenn mit zunehmender Spieldauer natürlich auch irgendwann sehr ähnlich. Unterschiedliche Schlag-, Trittkombinationen und Spezialattacken sorgen für spektakuläre Moves, zudem weisen nahezu sämtliche Feinde einen speziellen Schwachpunkt auf, den es natürlich herauszufinden gilt. Völlig unbedarft auf dem Gebiet des Actiongenres solltet Ihr nicht sein, ein gewisses Maß an feinmotorischen Künsten ist zweifellos gefragt. Ähnliches gilt bezüglich der auftauchenden Rätsel, denn nicht immer erschließt sich die Auflösung eines solchen innerhalb weniger Momente. Manchmal etwas nervig – tatsächlich also noch ein kleiner Negativpunkt an dieser Stelle – ist die Tatsache, dass wir zuweilen etwa planlos umherirren und nicht immer wissen, wo und wie es denn genau weitergeht. Etwas Geduld ist also zwingend erforderlich, mindestens dreißig Stunden (es können aber auch gut fünfzig sein) solltet Ihr auf jeden Fall einplanen. In Nullkommanichts ist dieses Game jedenfalls definitiv nicht durchgezockt.

Letzteres liegt unter anderem auch daran, dass nicht nur gerannt, geklettert, gehüpft, fotografiert und gekämpft wird, sondern auch jede Menge Small-Talk mit den jeweiligen Ortsbewohnern an der Tagesordnung ist. Manchmal bringt dies nicht allzu viel, ab und zu – Ihr ahnt es sicher schon – macht dies aber Sinn. Gerade hier kann ich Euch nur dazu raten, genau hinzuhören bzw. hinzuschauen, denn manch ein Hinweis ist wirklich sehr wichtig, insbesondere da regelmäßig manch einer Info erst so richtig zu entnehmen ist, wie es weitergeht. Öfters erfahrt Ihr nur durch einen Gesprächspartner, was zu tun ist, außerdem helfen diese uns manchmal sogar aktiv, was das weiterkommen angeht und öffnen uns versiegelte Türen oder betätigen Instrumente, was uns nicht möglich gewesen war. Inszeniert wird das Ganze hervorragend und damit beziehe ich mich nicht nur auf die Qualität von Grafik und Soundkulisse an, sondern auch die Art, wie uns das Geschehen präsentiert wird, einem interaktiven Film (nicht zuletzt durch die zahlreichen Zwischensequenzen) ganz sicher nicht unähnlich.

Gefällt der Spielverlauf bereits durch seinen Abwechslungsreichtum, den enthaltenen Anspruch und die vielen unterschiedlichen Elemente unterschiedlicher Genre, so setzt Ubisoft in Sachen Optik und Sound sogar noch einen drauf. Abgesehen vom Fehlend es 16:9-Breitbildformats und den leider in Kauf zu nehmenden dicken schwarzen Pal-Balken wird uns in dieser Hinsicht Herausragendes geboten. Leuchtende Farben – speziell die Grüntöne – Unmengen an satten Spezialeffekten, herausragend geschmeidige Animationen, eine blitzsaubere Kameraführung und eine außerordentlich sehenswerte Zeitlupenfunktion in den Kämpfen vermitteln eins ehr dichtes Flair. Eckig und kantig sieht hier so gut wie nirgendwo etwas aus, speziell das Design unserer Hauptdarstellerin ist ein Augenschmaus. Schöne Lichteffekte, Spiegelungen auf dem Wasser und sehr gelungene Zwischensequenzen komplettieren den sehr guten Eindruck. Die Soundkulisse ist dabei sogar noch einen Tick besser ausgefallen, orchestrale, abwechslungsreiche und sehr stimmungsvolle Klänge, sehr schöne Hintergrundmelodien, viele kleine Hintergrundgeräusche (z.B. das Radio oder Hämmern in der Werkstatt), die für eine überaus authentisch wirkende Atmosphäre sorgen und eine überragende deutsche Synchronisation, wie ich sie bislang nur ganz selten erleben durfte, wissen zu begeistern. In Sachen Akustik gibt es daher sogar die Höchstnote.

Abgesehen von der zeitweilig auftretenden Orientierungslosigkeit – basierend darauf, dass wir nicht wissen, was zu tun ist, damit es weitergeht – leistet die Menüführung ganze Arbeit. Etwas Zeit braucht es allerdings schon, bis wir uns mit dieser angefreundet haben, doch dann zeigt sich (schließlich) der gut durchdachte Aufbau. Solltet Ihr allerdings einige Tage (oder gar Wochen) mit dem Game pausieren, kann es gut sein, dass Ihr Euch dann erst wieder neu orientieren müsst, bevor Ihr alles erneut verinnerlicht habt, vergeht schätzungsweise erneut wieder etwas Zeit. So erging es mir jedenfalls. Ein Sonderlob gebührt zweifellos der Steuerung unserer Heldin, denn die Art und Weise, wie präzise und vor allem butterweich unsere Eingabebefehle von dieser ausgeführt werden, ist bärenstark. Schon in den Anfangsminuten, in denen Ihr quasi direkt ins kalte Wasser geworfen werdet, bemerken wir, dass (auch) in diesem Punkt sensationell gute Arbeit verrichtet wurde. Traumhaft gut geht uns die Steuerung von Jade aus der Hand und dies macht praktisch vom Start weg Lust auf mehr.

Zumindest für Fans des Actionadventure-Genres ist „Beyond Good & Evil“ ein absoluter Pflichtkauf. Mir selber ist nur die PS2-Fassung vertraut, doch vernahm ich, dass die Versionen für X-Box und Gamecube sogar noch einen Tick besser sein sollen. Dies kann sich meines Erachtens dann nur auf den Wegfall der (hier auf der PS2 leider zu ertragenden) dicken schwarzen Balken beziehen, ansonsten dürften sich kaum nennenswerte Unterschiede ergeben, schätze ich. In nahezu allen Belangen – bis auf die erwähnten „Schönheitsfehler“ – wird uns auch auf der Playstation 2 einfach Herausragendes geboten. Ich erinnere mich noch, dass dieses Game trotz seiner herausragenden Qualität erstaunlich selten gekauft wurde, andere Titel hingegen wie beispielsweise „Matrix“ – die um zig Klassen schlechter waren, aber für die im Vorfeld ordentlich die Werbetrommel gerührt wurden – sich deutlich besser verkauften: ein Armutszeugnis. Die angenehme Folge für die Interessierten war allerdings, dass „Beyond Good & Evil“ ziemlich früh schon ziemlich preiswert – für unter 30 Euro - zu haben war. Auf jeden Fall ist dieses Abenteuerspiel ein Paradebeispiel dafür, dass ein Videospiel mit einem Top-Inhalt, einer phasenweise wirklich berauschenden Qualität und zudem einem enormen Schuss an Innovation noch lange keine hohen Verkaufszahlen zur Folge hat. Ohne Worte. Spielspaßwertung: 88%.

PLUS ---> Grandiose Soundkulisse, superbe deutsche Synchro, fantastische Animationen und Spezialeffekte, sehenswerte Hintergründe, abwechslungsreich, anspruchsvoll, sehr innovativ und motivierend, butterweiche Steuerung, niemals unfair

MINUS ---> Dicke schwarze Pal-Balken, kein Multiplayermodus, kein 16:9-Format, Schwein als zweite Hauptfigur gewöhnungsbedürftig, phasenweise Orientierungslosigkeit (wo und wie geht es weiter?)
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss ein gutes Videospiel aussehen!, 26. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Beyond Good & Evil (Videospiel)
Leider war der Titel des Rayman 3-Schöpfers Michel Ancel vom ersten Moment an zum Nebenseiter-Dasein verdammt: Schon auf der E³ 2002 fand, das damals noch Project BG&E genannte Spiel nicht einen kleinen Teil der Bedeutung, die es verdiente. Leider sieht es auch jetzt, eine ganze Zeit nach dem Release nicht viel anders geworden. Mit dieser Rezension hoffe ich den einen oder anderen Spieler vielleicht doch noch von dem Meisterwerk zu überzeugen!
Alles fängt ganz idyllisch an - mit einer Freundin undefinierbarer Rasse sitzt Jade an einem wunderschönen See und meditiert. Das Ganze wird leider recht bald von dem Angriff einer Alienrasse unterbrochen. Um sich vor den Angriffen schützen zu können, hat jedes Haus ein Schutzschild, das Haus unserer jungen Heroine theoretisch auch. Nur blöd, dass sie die letzte Stromrechnung nicht bezahlt hat, der Schild wird nicht aktiviert und ihre kleinen Freunde von den Aliens gefangen. Bei der folgenden Kampfsequenz wird wohl klar, wie genial das Spiel ist: Plötzlich wird das Geschehen in Zeitlupe wiedergegeben und der Sound auf die Musik beschränkt - Sieht genial aus, und steigert die Atmosphäre erheblich!
Zur Story möchte ich nicht viel verraten: Kurz darauf findet Jade heraus, dass der gesamte Krieg eine Inszenierung von Politikern ist... Selten wurde ein Spiel so gut und dramatisch inszeniert, herrlich! Vergleiche mit einer Zeichentrickfilm liegen sehr, sehr nahe.
Nun zum technischen und spielerischen Teil: Das Spiel sieht einfach nur brilliant aus! Im realistisch wellenden Wassen spiegeln sich alle Details der Umgebung, die auch herrlich texturiert ist. Die Charaktermodelle sehen atemberaubend aus, und das beste: Diese Pracht läuft ganz ohne Flimmern ab!
Das Spielsystem ist zwar wegen Project Zero und Dark Chronicle nicht mehr so innovativ, wie es sich die Entwickler gewünscht hätten: Mit einem Druck auf R1 ruft ihr eine Kamera auf, mit der ihr die seltenen und fantastischen Tiere fotografieren könnt, die euch bei eurem Abenteuer so über den Weg laufen. Schießt ihr gute Bilder von diesen, könnt ihr sie gegen Bares an ein Labor verkaufen. Alternativ kann man auch mit Hovercraft Rennen Geld machen.
Besonders begeistern an Beyond Good & Evil die wundervollen Landschaften und ideenreichen Monster und Pflanzen. Man fühlt sich völlig in diese fremde Welt hineinversetzt und genießt die unbekannten Erfahrungen.
Fazit: Sehr, sehr schönes Spiel, das mit frischen Ideen und innovativem Design - ZUGREIFEN!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Genre Mix..., 19. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Beyond Good & Evil (Videospiel)
Ein Grandioser Genre Mix ist es den Ubi Soft mit "Beyond Good & Evil" abgeliefert hat. Nicht nur einen ordentlichen Action-Adventure Teil bietet dieses Spiel, es hat ebendso Rennspiel Abschnitte und Flugeinlagen. All diese Abschnitte gehen mehr oder weniger fliessend ineinander ueber und passend ziemlich gut zusammen, so das keiner stoerend rausfaellt, ein paar Minispielchen gibt es ebendso. Dazu kommt dann noch eine grandiose Story die das ganze miteinander verbindet und so mitreisend ist wie nur wenige zu vor. Die Charaktere sind liebendswert, die Schauplaetze wirken authentisch und die zu loesenden Aufgaben passen alle wundervoll mit der Story zusammen. Die Grafik und Musik stehen der Story in nichts nach und koennen ebendso ueberzeugen.
Kritikpunkte gibts nicht viele, zum einen waere da das Kampfsystem, das zwar nicht schlecht ist und einige nette Neuerungen bietet, aber letztendlich nicht ganz ueberzeugen kann, es fehlt letztendlich an einer Moeglichkeit zu blocken. Ebendso wirkt das Lebendsenergie-Management weniger aufgeraeumt als bei anderen Spielen, sprich Treffer kosten oft recht viel Energie, dafuer bekommt man Herz-Container aber gleich relative zu Anfang des Spieles recht viele, was das ganze wieder etwas ausgleicht, aber unausgewogen wirkt. Da es aber pro Raum einen Ruecksetzpunkt gibt, braucht man sich aber eigentlich keine sorgen ums vorzeitige Ableben zu machen, so das man darueber eigentlich hinwegsehen kann, vorallem da im Spiel sowieso nicht viel gekaempft wird, sondern hauptsaechlich schleicht man sich an seinen Gegnern vorbei. Zum anderen waere noch die laenge des Spiels etwas zu bemaengeln, mit guten 10 Stunden gehoert es nicht gerade zu den laengsten.
Letztendlich bekommt man aber mit Beyond Good&Evil einen Genremix der so gut gelungen ist wie selten zuvor, gepart mit der guten Story ist es letztendlich ein rundum gelungenes Spiel.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur gut!!, 27. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Beyond Good & Evil (Videospiel)
Ich hab schon lange kein so gutes Spiel mehr gespielt. Dieses Spiel hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Sympatische Charaktere (z.B Jade und Pei`J), innovatives Spielprinzip, skurille Wesen, viel Humor usw. Es gibt so viel zu entdecken, so viel zu sehen und noch mehr zu Fotografieren. Fotografieren? Richtige gelesen. Hauptcharakterin Jade sollte so viele Fotos von Tiere machen wie möglich, denn für jedes neue auf Bild gebanntes Wesen gibt es Bares. Darin liegt auch der Reiz des Spieles .Ihr werdet nicht eher ruhen, bis ihr jedes Lebewesen auf Film gebannt habt. Ich hoffe das es in Zukunft noch mehr so geniale Spiele geben wird, denn im Moment sind gute Action/Adventure ja leider Mangelware. Wenn ihr also ein ideales Weihnachtsgeschenk sucht, hier habt ihr es.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schnäppchen aus dem PSN Store, 19. Juni 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Beyond Good & Evil (Videospiel)
Da ich nie dazu kam diese kleine Perle zu spielen schlug ich im PSN Store zu, sobald ich meine PS3 mit dem Internet verbinden hatte. Zuerst lud ich die Demo herunter , die ist natürlich gratis und enthält die ersten 3o Spielminuten bis zu Mammagos Werkstatt. Bereits diese halbe Stunde genügte um mich für das Spiel zu begeistern. Die aufpolierte HD Grafik ist wirklich hübsch , nichts wirkt verpixelt, klar merkt man dass es sich dabei um ein älteres Spiel handelt, aber die satten Farben und vor allem der grandiose Spielspaß machen das mehr als wett.

Der 2. Download ging in ein paar Sekunden über die Bühne und schon hatte ich ein komplettes Beyond Good and Evil auf meiner Playsi.

Zur Story selber will ich nicht viel sagen, aber es ist ein hochspannendes Abenteuerspiel mit durchaus ernsten Themen. Die Hauptcharaktere Jade und Pey'j wachsen einem sofort ans Herz sie sind einfach etwas ganz besonderes. Jade hat wohl die hübschesten Lippen aller weiblichen Figuren und Pey'j nunja er ist einfach Pey'j. Diese Figur wurde übrigens ziemlich frech von den Machern von Enslaved abgekupfert aber ich sag besser gut kopiert als schlecht erfunden.

Das Gameplay ist abwechslungsreich, von wilden Schießereien , über Stealth passagen , Hoovercraftennen und guten Rätseleinlagen ist alles dabei was das Herz eines Abenteuerers erfreuen kann.

Die Rätsel fand ich klasse, immer sehr stimmig ins Geschehen eingebunden, gerade richtig vom Schwierigkeitsgrad her. Die Musik ist ebenfalls Weltklasse, tolle Themen sind dabei wie *Propaganda* in der Bar.

Da ich das Spiel noch nicht fertig habe, kann gut sein dass ich die Rezension noch ergänze, aber ich kann jetzt schon sagen, dass dieses Spiel sehr viel Charme hat und nur zu empfehlen ist, wenn man über eine etwas altbackene Grafikk hinwegschauen kann. ich hoffe natürlich sehr auf ein beyond Good and Evil 2.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wahrhaftiger Mix aus Jump & Run und Action-Adventure, 19. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Beyond Good & Evil (Videospiel)
Was da uns Ubi Soft bietet sieht einfach Genial nicht nur wegen der gutausehenden Grafik sondern auch die Umgebung
Story: der friedliche Planet Hyllis wird seit Jahren von einer Alienrasse immer wieder angegriffen und zum Teil belagert dank der Verteidiungsschutzschilde lebt die Bevölkerung noch in Sicherheit aber wie lange noch? Jane eine Reporterin und ihre Freunde wollen hinter dem Geheimnis der feindlich Bedrohung auf der Spur kommen und geraten immer mehr in den Ärger dank dem Aikido-Stab eine mystische Waffe mit der besonderen Fähigkeit aus Kampf- und Stealth-Techniken kommt Jane den Drahtziehern bedrohlich nahe
Fazit: Dieses Game macht den besonderen Flaire des Aikido-Stab aus mit seinem Angriffen in Matrix Stil Zauberei und der fazinierenden Grafik der vielen verrückten Aufträge z.B. Tiere fotografieren um der Geldnot nicht zu entkommen... Charaktermäßig humorvolles Game wie Jane's Taschenhologramm der in Italinscher Manier Ratschläge gibt oder ihr Schweinefreund der mit seinem Erfindungen Jane auf Trapp und und... ein Leckerbissen was uns da die Entwickler servieren
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse, 17. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Beyond Good & Evil (Videospiel)
Das Spiel ist so gut, dass ich es nachdem ich es durch hatte sofort wieder anfing!!!
+
Grafik
Handlung
Steuerung
Abwechslung(Rennen, Schleichen,Fotographieren,Kämpfen....)
-
Kameraführung
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal was ganz neues, 21. Mai 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Beyond Good & Evil (Videospiel)
Das Spiel macht einfach Spass. Es ist eine Kombination aus Jump'n'Run, Stealth, Beat'em UP, Hovercraftrennen, Space-Shooter und Adventure. Neu dran ist auch die Fotokamera, die ein entscheidender Gegenstand in diesem Spiel ist. Alle Hauptmissionen bestehen im Endeffekt daraus, dass man Beweisfotos schiessen muss. Nebenher fotografiert man auch allerlei Getier. Es sind nette Minispiele enthalten, wie z.B Lufthockey und Huetchenspiel. Die meisten Situationen lassen sich auf verschiedene Wege loesen: durch reine Muskelkraft, durch Tarnung oder durch Tricksen. Die Qualitaet der VR kommt fast an Vice City heran, auch wenn es sonst keine Gemeinsamkeiten gibt. Die Grafik ist sehr gut und sehr atmosphaerisch und die Musik ist auch sehr nett. Das Spiel ist nur mittelschwer => Kaufen!
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Beyond Good & Evil
Beyond Good & Evil von Ubisoft (PlayStation2)
EUR 32,49
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