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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodiös wie nie...
Selten genug gelingt es einer Band nacheinander 3 qualitativ gute Alben abzuliefern.
Muse schafft es mit "Absolution" scheinbar spielend leicht.
Bereits beim ersten Durchhören, war ich von der Homogenität beeindruckt. "Absolution" ist das erste Album von Muse, von dem man behaupten kann, das es vorn bis hinten mit Ohrwürmern...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2003 von Tom

versus
7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen und ich hab schon gehofft...
... ich könnte das neue album einer meiner absoluten lieblingsbands hier jetzt frenetischst abfeiern. dem ist leider nicht so. nach mehrmaligem intensiven durchhören drängt sich mir immer mehr der verdacht auf, dass muse ein wenig im dunkeln getappt sein müssen. was ihnen die sicht genommen haben mag, ist wohl die schiere brillianz des fulminanten...
Veröffentlicht am 23. September 2003 von curtains_drawn


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodiös wie nie..., 1. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Selten genug gelingt es einer Band nacheinander 3 qualitativ gute Alben abzuliefern.
Muse schafft es mit "Absolution" scheinbar spielend leicht.
Bereits beim ersten Durchhören, war ich von der Homogenität beeindruckt. "Absolution" ist das erste Album von Muse, von dem man behaupten kann, das es vorn bis hinten mit Ohrwürmern vollgepackt ist. Nie waren sie eingängiger, nie waren sie besser.
Allerdings: Diese CD mag auch manchen Fan der beiden ersten CD's verprellen. Denn Matthew Bellamy und Co. haben die spektakulären Gitarrensoli, die Agressivität und die Experimentierfreudigkeit deutlich zurückgefahren. Statt dessen findet man viele Streicher, mehr Elektronik und im Verhältnis zu früher insgesamt zahmere und glattere Songs.
Für mich kann ich sagen: Zu meiner vollen Begeisterung.
Herausragend sind "Time is running out", "Sing for Absolution", "Stockholm Syndrome", "Butterflies & Hurricanes" und "Ruled by Secrecy" - aber wie gesagt, das Album hat keinen Schwachpunkt.
Muse zeigen auf "Absolution" eine deutlich größere Reife und einen behutsamen Spurwechsel in Richtung Mainstream oder zumindest größerer Radiotauglichkeit.
Zählt zu meinen Top 5 in diesem Jahr - und ich freu mich jetzt schon auf die Tour!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolution in Perfektion, 28. September 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Endlich ist es soweit: seit dem 22. September 2003 steht das 3. Studioalbum der Band in den Läden, die Rockmusik für mich neu definierte. Rockmusik mit Höhen und Tiefen, die sonst kaum eine Band so dramatisch und ausgefeilt in Szene setzt, und Rockmusik, die den Hörer in eine andere Welt schickt. Das sind MUSE!!!
Bereits das Debütalbum "Showbiz", der damals noch sehr jungen Briten (um die 20!) Matthew Bellamy (Gesang, Gitarre, Piano, Lyrics), Chris Wolstenholme (Bass) und Dominic Howard (Drums), beeindruckte die Kritiker und feierte unerwartete Erfolge. Songs wie "Muscle Museum", "Showbiz" oder etwa "Unintended" waren so gegensätzlich und verschieden, wie es kaum jemand erwartet hatte. MUSE erschufen schon damals mit ihrem Einstieg einen ungewohnten und einzigartigen, aber schier genialen Mix aus harten Rocksongs und gefühlvollen Balladen. Sie kreierten einen gelungenen Wechsel von Gitarre und Piano, was hauptsächlich Matthew Bellamy zu verdanken ist.
2001 erschien dann der lang ersehnte Nachfolger "Origin Of Symmetry" - dieses Album war anders, aber nicht wirklich verschieden. Es war härter, die Balladen standen im Hintergrund und Songs wie "Plug In Baby" oder "Bliss" wurden zu Rockgiganten in bisher unerreichten Dimensionen. Nichtsdestotrotz war "Origin Of Symmetry" nicht ganz so rund wie der Vorgänger, doch bis dato der Höhepunkt des Trios.
Darauf folgten das Live-Album "Hullabaloo", das einen einmaligen und gigantischen Einblick in die unverwechselbare und geniale Live-Permonace der Band lieferte, eine lange Tour und die dazugehörigen Singles "Dead Star" & "In Your World"; zwei der besten und härtesten Songs die MUSE je machten.
Mehr als 2 Jahre vergingen... und plötzlich war es soweit: "ABSOLUTION" war da!!!
Was soll man sagen:
Zum Positiven: "Absolution" ist glatter, runder, ausgefeilter & reifer.
Zum Negativen: "Absolution" ist glatter, runder, ausgefeilter & reifer.
Das 3. Soloalbum ist ein musikalisches Meisterwerk, das seinesgleichen sucht und eines der besten Rockalben der letzten 5 Jahre. Es ist außerdem vom Anfang bis zum Ende hörbar und wird neue Fans mobilisieren. Doch es fehlen mir leider 1-2 mehr Songs, die einem richtig den Hintern versohlen, Songs wie "In Your World" oder "Plug In Baby"; denn davon hat Absolution nur 4 wirkliche vertreten (siehe Bewertung unten)... bei 14 (oder besser gesagt 12) Songs etwas zu wenig. Dies ist aber auch, wenn überhaupt, der einzige Kritikpunkt. Ob man bei der Aussage oben zum positiven oder negativen Aspekt tendiert, sollte man selber entscheiden. Der eine mag diese angesprochene Veränderung, der andere nicht - denn "Origin Of Symmetry" war nicht etwa ein rundes ausgewogenes Album, und doch ein Geniestreich.
Zu den einzelnen Songs:
INTRO:
Stimmt auf den ersten richtigen Song ein und versprüht ein monumentales Gefühl.
APOCALYPSE PLEASE:
Der Name sagt bereits alles. Gigantischer Opener mit fast schon monumentaler Kraft und umhauendem Piano! Passend zur Stimmung des gesamten Albums.
TIME IS RUNNING OUT:
Simpler und cooler Rocksong mit einem Refrain, der einen an die Wand spielt, sehr guter Bassbegleitung und ausgezeichneter Drum-Arbeit (inspiriert vom Michael-Jackson-Klassiker „Billie Jean"). 2. Single vom Album.
SING FOR ABSOLUTION:
Schöne Ballade mit emotionalen Lyrics. Dieses Stück entfaltet seine Kraft erst richtig gegen Ende mit dem Einsatz der Gitarre.
STOCKHOLM SYNDROME:
Einer der härtesten Songs, den MUSE je gemacht haben. Ein sehr cooler Song mit melodischem Refrain und unvergleichlicher Dynamik. 1. Single (Internet-Single!) von "Absolution".
FALLING AWAY WITH YOU:
Wieder eine der wirklich guten und schönen Balladen. Erinnert ein bisschen an „Unintended", hat aber eine eigenständige Aussage und Gefühlskraft. Schöne Akkorde und ausdrucksvolle Lyrics. Ein sehr emotionaler Titel.
INTERLUDE:
Verbindet "Falling Away With You" mit...
HYSTERIA:
Einer der besten Songs des gesamten Albums! Genialer Bassriff und ein umhauender, fast schon hymnenhafter Refrain machen „Hysteria" so genial. 3. Singleauskopplung aus "Absolution".
BLACKOUT:
"Blackout" ist das Produkt der Experimentierfreude von MUSE und des Einsatzes des Orchesters. Ein Song der einem von Mal zu Mal besser gefallen wird.
BUTTERFLIES & HURRICANES:
Dieser Song entfaltet seine wahre Kraft eigentlich erst beim mehrfachen Hören. Enthält gewaltige Pianopassagen und ein Pianosolo in der Mitte des Songs. Sehr hymnenhafter Song, der so auch auf einen Soundtrack für ein Rollenspiel stehen könnte.
THE SMALL PRINT:
Der absolute Hammer!!! Mein persönlicher Favorit des Albums, weil schnellster und dynamischster Song. "TSP" ist ein von mir gerne als "Rock-Monster" beschriebenes Stück, das einen coolen Gitarrenriff hat und ein absoluter Live-Song ist.
ENDLESSLY:
Zuviel Synthesizer statt Gitarre macht diesen Song zum einzig schwachen Song des Albums.
THOUGHTS OF A DYING ATHEIST:
Ein für mich sehr überraschender Song, da ich mir darunter etwas anderes vorgestellt hatte. Der Song hat mich jedoch im Positiven überrascht, da er eine schnelle und coole Bassline
besitzt.
RULED BY SECRECY:
Typischer letzter MUSE Titel. Kommt nicht an die Stärke von "Hate This & I'll Love You" heran, ist dafür aber besser als "Megalomania".
Letztendlich kann ich sagen, dass MUSE mit "Absolution" typische Elemente und neues sehr versiert miteinander verknüpfen. Das Album ist durchweg hörbar. Als Fan muss ich sagen, dass ich keineswegs enttäuscht bin, obwohl der ein oder andere "Hinterntreter" mehr hätte drauf sein können. "Absolution" ersetzt die fehlende Kraft, die "Origin Of Symmetry" besaß, mit musikalischer Erwachsenheit, man weiß nun wo man hin will. Die Zeit in der man MUSE mit Bands wie RADIOHEAD verglichen und gleich gesetzt hat, sollte endgültig vorbei sein, denn MUSE sind besser; sie sind gereift und haben sich weiterentwickelt - und das ist auch gut so!
FAVORITES: "The Small Print" / "Hysteria" / "Time Is Running Out"
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Schere klafft weiter auseinander, 30. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Für mich fing alles bei den MTV-Webcharts an, als ich "Plug in baby" zum ersten Mal vernommen hatte. Sofort legte ich mir "Origin of Symmetry" und "Showbiz" zu und wurde nicht enttäuscht. Seither ist die Band immer in meinen persönlichen Top 3 gewesen und fiel niemals ab. War nur noch das bange Warten auf "Die Dritte" und die Hoffnung auf was ganz Großes...
Was sich angekündigt hat und nun auch eingetreten ist: Neben Gitarre, Bass und Schlagzeug ist das Piano als weiteres Instrument intigriert worden. Klar war schon auf den beiden Vorgängeralben das Klavier mehr oder weniger oft zu hören, aber noch nie so konsequent eingebunden, teilweise stark vordergründig, wie hier. "Apocalypse Please" (Dramatik pur), "Endlessly" (elektronische Experimente), "Ruled by Secrecy" (zerbrechlich wie Glas) und "Butterflies & Hurricanes" (Emo-Rock in Perfektion) sind hier die Vertreter, die mit wunderschönen Klavierbildern aufwarten können, wobei man immer mit Muse-typischer Bombastik und stimmlichen Höhen rechnen muss. Aber gerade dies macht für mich den Reiz dieser vier Songs aus, wodurch sie nach ganz oben gehören; Albenübergreifend!
Im krassen Gegensatz dazu stellen sich die rockigen Vertreter "Hysteria" (Hymne, Hymne, Hymne), "Stockholm Syndrome" (erstaunlich derbe!) , "TSP" (Rockmonster) und "Thoughts of a Dying Atheist" (treibende Gitarre) ungewöhnlich aufdringlich und teilweise heftig dagegen. Vermutlich wird es hier Muse-Fans geben, die die zugegebenermaßen gelegentlich starren Riffs nicht mögen werden. Freunde von Ambivalenz pur, von Jekyll und Hyde, Feuer und Wasser, Himmel und Hölle werden allerdings die häufigen Wechsel von Klaviermalerei zu Gitarrenattacken, und umgekehrt, Tränen in die Augen treiben. WOW!
Fehlt nur noch die restlichen, aber nicht schlechteren, Songs zu erwähnen, nämlich "Falling away with you" (typische Muse Ballade), "Sing for Absolution" (sinnvoller Kuppler zwischen Gitarre und Piano und zurecht Namensgeber des Albums), "Time is Running out" (erste Single, eher poppig aufgebaut) und "Blackout" (Geigen und Mandolinen, Muse erschaffen eine eigene kleine Oper *schmacht*).
Fazit: Keine Unsicherheiten mehr wie in der "Ersten"; Keine Lückenfüller mehr wie in der "Zweiten"; Definitiv! "Die Dritte" ist die Beste!!!
...Aber nur, wenn zwei Herzen in der Brust schlagen...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie wollen einfach nicht rasten!, 14. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Tja, wie lange habe ich auf die neue Platte von Muse gewartet, es kam mir wie Jahrzehnte vor. Kein Wunder, wenn Muse die Band ist, die einem die vorher so verschmähte Musik erst schmackhaft gemacht hat. Einen guten Nachfolger für "Origin of Symmetry" zu schreiben ist da nahezu unmöglich...
Aber Muse haben wieder alles richtig gemacht, denn sie haben nicht plump versucht zu kopieren, sondern sind weiter Richtung "eigenen Stil finden und wieder von vorne anfangen" gefahren. (Von mir aus kann das immer so weitergehen)
Obwohl die Erste "Showbiz" schon ein Hammerdebut war, merkte man doch die für Debuts typische Unsicherheit, die alle großen Bands dieser Erde am Anfang hatten (scheint wichtig für eine gute Entwicklung von Bands zu seien). "Origin of Symmetry" schlug dann, jedenfalls bei mir, ein wie eine Bombe; So emotionalen und achterbahnähnlichen Rock hatte ich zuvor nicht gehört gehabt. Nach anfangs obligatorisch kritischen Stimmen sind sich heute so ziemlich alle über die großen Qualitäten dieses Albums einig.
Nun ist "Absolution" da und ich bin begeistert. Matthew Bellamy singt so schön wie noch nie, Dominic Howard spielt hier viel ausgefeiltere und fantasievollere Drums als je zu vor und Chris Wolstenholme groovt einfach nur kongenial vor sich her. An den Muse typischen, Klassisch angehauchten Harmonien aber hat sich trotzdem wenig verändert, was ist dann also anders?
Eines wird Jedem sofort auffallen: Matthew tritt hier ein wenig von der Gitarre zurück und setzt sich öfter als zuvor ans Klavier. Keine Sorge, man hört die Gitarre genauso emotional wie früher, aber eben ein bisschen weniger. Das macht in meinen Augen aber überhaupt nichts, denn wer bei den einfach nur wunderschönen und mindestens genauso emotionalen Klangbildern des Klaviers nicht genauso Gänsehaut bekommt, der ist bereits tot. Vorsicht also an alle, denen das Klavier im zweiten Album nicht gefallen hat! Das Klavier ist auf dieser Platte noch mehr Bestandteil als zuvor (mir gefällts :)
Im Gegensatz wird vielleicht einigen (wie mir auch) die zum Teil starren Riffs negativ auffallen. Gingen sie vorher immer mal gerne auf Wanderschaft und überraschten einem zum Teil angenehmst, sind sie hier leider etwas festgewachsen und verweilen des öfteren wie bei manchen New-Metall Kollegen, sehr schade! Scheint aber Absicht zu sein, weil man so sein Augenmwerk viel öfter auf das angesprochene Klavier lenkt. Naja, wem es so gefällt :\
Als Fazit bleibt eine wunderschöne Platte stehen, die sowieso jedem Muse-Fan zu empfehlen ist, aber auch Fans im Bereich Klaviermusik finden könnte. Bleibt nur noch zu hoffen, dass diese Platte, wie die beiden Vorgänger auch, noch in Jahren begeistern kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Insgesamt runder als die Vorgänger, 5. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Das neue Album von Muse ist anders. Zugegeben. Die Briten um Matthew Bellamy sind musikalisch alles in allem etwas ruhiger geworden, die Betonung liegt jetzt mehr auf Melodieführung und Arrangement als auf der Einbindung all dessen, was im musikalischen Potential der Jünglinge steckt. Und obwohl es, vor allem bei "Origin of Symmetry", genau das war, was das Album so einzigartig machte, gelingt es der Band bei "Absolution", den Stil zu wahren, obwohl alles etwas eingängiger ist, etwas runder, etwas verträglicher auch für "ungeübte" Hörer. Musste "Origin Of Symmetry" noch zehn mal durchlaufen, bevor man sich mit der Flut an musikalischen Eindrücken anzufreunden begann, so geht "Absolution" sofort ins Ohr. Und begeistert. Muse durchlaufen einen Prozess, der zunehmend klassische Elemente an Oberhand gewinnen lässt. Der symphonische Bombast zum Beispiel von "Megalomania" wird, wenn auch deutlich abgeschwächt, zum ständigen Attribut der neuen Songs.
Insgesamt ist das Album auch grooviger als die Vorgänger, verzichtet oft zugunsten eines eingängigen Beats auf anspruchsvolle Drum-Parts und rockt trotzdem - und zwar gewaltig!
Mein Fazit: Muse entwickeln sich weiter und weiter. Sie werden nicht besser und nicht schlechter - nur anders. Und bleiben dabei die progressivste Rockband unserer Tage. Das neue Album wird für manche alteingeschworene Fans vielleicht eine Enttäuschung sein. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch "Absolution", genau wie die Vorgängeralben, ein rockgeschichtlicher Geniestreich ist!
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47 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sing for Absolution!, 20. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Absolution,CD+Bonus Dvd/l (Audio CD)
Muse sind ihrem Stil von "Origin of Symmetry" treu geblieben und haben ihn sogar noch etwas verfeinert. Was zuerst auffällt, ist, dass die Lieder im Gegensatz zum Vorgänger diesmal besser ineinander übergehen, eine Einheit bilden. Dabei sind die drei Jungs aber trotzdem abwechslungsreicher als je zuvor.
Das Album beginnt mit einem 22 Sekunden Intro, indem ein immer lauter werdender Marsch zu hören ist. Ich verstehe zwar nicht, was das soll, da es direkt in das erste Lied übergeht und man es bei der Kürze deswegen auch als ein Stück zusammennehmen könnte, aber das soll mir egal sein.
"Apocaplypse Please" bietet einen absoluten Bombastsound mit einem sehr imposant gespielten Piano. Die Melodien neigen zum dramatischen, wie man es bei Muse gewöhnt ist. Alles in allem ein mehr als gelungener Einstieg ins Album.
Das zweite Lied (und erste Single) "Time Is Running Out" senkt den Bombast wieder zugunsten der Eingängigkeit. Das Lied dürfte eigentlich jedem gefallen, der auch schon "Feeling Good" und "Bliss" mochte.
Als nächstes folgt dann der Titeltrack "Sing For Absolution" und dieser hat es wahrlich in sich. In den Strophen breitet sich eine tolle, geheimnisvolle Stimmung aus und der Refrain wird zu einer Muse-typischen Hymne. Das erste von vielen ruhigeren Liedern auf der Platte.
Zwar sind auf "Absolution" mehr ruhige Songs drauf als auf den Vorgängern, dafür sind die rockigeren Stücke umso härter, bestes Beispiel "Stockholm Syndrome". Dieses Lied brettert einfach drauf los. Im Refrain herrschen zwar wieder harmonische Keyboard/Gesangspassagen vor, aber ansonsten ist der Track für Muse Verhältnisse wirklich sehr heftig.
Mit "Falling Away With You" folgt dann aber auch wieder ein ruhigeres Stück zur Erholung. Das Lied überzeugt durch seine sehr schönen Strophen.
Als nächstes wieder so ein unnötiger Track wie das Intro. Ein Interlude, das überhaupt nichts bringt, aber es stört auch nicht, also soll es mir egal sein.
"Hysteria" gehört wieder zu den rockigen Stücken auf "Absolution". Wie "Plug In Baby" besticht hier besonders die Gitarrenarbeit. Den Refrain wird man mit Sicherheit noch auf vielen Muse Konzerten mitsingen.
Mit "Blackout" erwartet den Hörer daraufhin auch schon wieder ein ruhiges Lied. Ohnehin schon sehr atmosphärisch wird das Lied durch die opulente Orchestrierung noch zur Perfektion gebracht.
Es folgt mein absolutes Lieblingslied des Albums und von Muse überhaupt: "Butterflies & Hurricanes" beginnt zunächst gelassen und steigert sich dann immer mehr in einen treibenden Rocksong. Dann folgt plötzlich Stille und Bellamy liefert ein mitreißendes Pianosolo ab. Daraufhin geht's dann wieder weiter bis zum Schluss. Dieses Lied ist einfach unglaublich gut, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Im Anschluss wird wieder geradlinig gerockt. "TSP" dürfte auf Live Konzerten für ordentlich Stimmung sorgen. Die Qualitäten des Songs basieren dabei allein auf der treibenden Kraft und dem mitreißenden Refrain.
Bei "Endlessly" hab ich zunächst erstmal verwirrt geschaut: Was ist denn jetzt los? Computerklangexperimente bei Muse? Das Lied ist aber wirklich sehr schön und entspannend.
"Thoughts Of A Dying Atheist". Bei dem Namen denkt man vielleicht an einen weiteren, nachdenklichen, ruhigen Song. Was einen erwartet ist aber ein Placebo ähnlicher Rocksong. Nach vorne treibende Instrumentierung gepaart mit einem Ohrwurmrefrain.
Der nachdenkliche, ruhige Song kommt dafür jetzt als Abschluss des Albums mit "Ruled By Secrecy". Ein hauptsächlicher von Piano und von Bellamys Gesang getragener Song. Bellamy steigt hier mal wieder in für andere Sänger unerreichbare Höhen. Anders als bei "Micro Cuts" ist seine Stimme hier aber durch und durch wohlklingend und sphärisch. Der ruhigste Track der Scheibe und ein mehr als gelungener Abschluss für "Absolution".
Fazit: Runder, abwechslungsreicher und vor allem erwachsener als "Showbiz" und "Origin Of Symmetry". Allerdings auch weniger eingängig als die Vorgängeralben. Wenn man die CD aber ein paarmal durchgehört hat, dann lässt sie einen nicht mehr los. Für mich persönlich das beste Muse Album bisher.
Anspieltipps:
"Butterflies & Hurricanes", "Stockholm Syndrome", "Sing For Absolution", "TSP" und "Blackout"
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassiges Album ohne Vergleich., 22. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Für einen Gesamteindruck der Platte lese man die treffende Amazon-Rezension. Der erste Titel, dessen Rhythmus sich an die Marschtrommeln des Intros anschließt, überrascht mit erstaunlicher Aggression, schon im ersten Chorus taucht man in eine geniale Mischung aus treibendem Bass, extrem rhythmischen Klavier-Harmonieen, weichen Background-Chören à la Queen und regelrechten Salven von den Becken. Die Klangfülle erinnert beinahe an das Finale von Space Dementia. Der sanft verzerrte, angenehm brummende Bass-Sound begegnet einem auch in den ruhigeren Stücken des Albums noch mehrmals wieder. Nach dem rhythmisch druckvollen Time Is Running Out folgt das zunächst sehr zurückhaltende, depressive Sing For Absolution: nach zwei fast etwas eintönigen, aber gefühlvollen Strophen und einem langsamen, aber genialen Gitarrensolo als Übergang wartet die erste muse-typische Klimax. Stockholm Syndrome liefert mitten zwischen seinen Power-Riffs die unvergleichlichen sphärischen Klänge mit glasklaren Klavieranschlägen, die man auch schon im ersten Track erahnen konnte. Falling Away with you beginnt mit sagenhaft schönen, melancholisch-melodiösen, klaren Gitarrenklängen, hinterlegt mit leicht angerauhtem Bass, kaum merkbaren Flanger-Effekten und weichen Glockenklängen im Oktavwechsel. Und wieder verwandelt sich der Song, Matt lässt seine klagende Stimme frei, um dann zu den beruhigenden Klängen vom Anfang zurückzukehren. Ein dunkles Interlude aus verzerrter Gitarre lässt den Song abklingen und macht Platz für Hysteria, das seinem Namen alle Ehre macht: Overdrive en masse (auch im vocal), brutaler Bass und ein einfaches, emotional wahnsinnig geladenes Gitarrensolo. Blackout überrascht mit Orchesterbackground und lässt eine der typischen Explosionen erwarten, die aber auf geniale Weise ausbleibt, die Ballade geht ruhig weiter, die verzerrte Gitarre ergänzt fortan das Orchester. Butterflies and Hurricanes fasziniert mit progressivem, nervösem, drängendem Rhythmus unter zurückhaltenden langsamen Melodien. Der Übergang zum kraftvolleren Teil des Songs lässt einen wieder etwas an Queen denken. The Small Print, genial aggressiv und schmerzerfüllt, erinnert an die Standalone-Single In Your World, ist jedoch länger, ausgefeilter, und hat subtilere Lyrics. Auch Endlessly ist ruhig und progressiv zugleich, wie Butterflies and hurricanes, lebt aber vom perfekt eingesetzem Synthi. Thoughts of a Dying Atheist fällt in die Reihe der typischen progressiven Stücke und hält ein nettes (wenn auch kurzes) Solo bereit. Ruled by Secrecy bildet mit seinen gewaltigen Bassschlägen, den harten Klavierakkorden und dem träumerischen Schluss ein perfektes Finale für die rundum erstklassige Scheibe.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt!, 27. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Was Muse mit Absolution für eine Platte hingelegt haben ist wahrhaftig unbeschreiblich. Sie beinhaltet nicht nur melancholisch ruhige sondern auch richtig tolle Alternative Rock songs. Muse bestechen mal wieder durch ihren intelligenten, außergewöhnlichen und doch ganz eigenen Stil. Jeder song ist eigenständig und eine Klasse für sich. Keiner glecht dem anderen, nichts ist kopiert und schon gar nicht Maschinerie. Ich bin begeistert! Merci.
Anspieltipps: Hysteria und Thoughts of dying atheist
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das kompletteste Album, 24. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Nach zwei begeisternden Studioalben und einer wirklich sehr guten Live DVD (habe mich am Anfang geweigert so viel Geld für eine Doppel DVD auszugeben) haben Muse auch mit ihrem dritten Album nicht nachgelassen. Vielleicht fehlt tatsächlich die Single für die Charts, Menschen denen mehr an einem stimmigen Album liegt werden aber sicher begeistert sein. Alle Lieder sind eingängig und werden von sehr starken Melodien getragen. Ein wenig hat man den Verdacht, ein Best-Of der ersten beiden Alben zu hören, die Musik hat sich kaum weiterentwickelt, ist aber auch ganz sicher nicht schlechter geworden. Wer Muse kennt wird begeistert sein, wer Muse nicht kennt lernt das wohl beste Muse Album kennen. In seiner Geschlossenheit steht es den beiden Coldplay Alben oder auch "Automatic For The People" von R.E.M. in nichts nach.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ABSOLUT gutes Album, 3. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Ein durch und durch ausgeglichenes Album von Muse mit viel Abwechslung von ruhigen aber auch rockigeren Liedern, die sich abwechseln. Aber von Langeweile keine Spur! Absolution bietete einige Überraschungen! Jetzt zu den einzelnen Songs! (Bewertung der einzelnen Songs von 1 – schlecht bis 10 – genial)

1. Intro – (-) Keine Wertung. Ist lediglich das Intro zu Apocalypse Please, in dem „Soldaten“ aufmarschieren

2. Apocalypse Please – (8). Ein genialer erster Song der etwas an einen Marsch erinnert mit genialen Gesangspassagen, guten Schlagzeug und hymnenhaften Refrain

3. Time is running out – (8). Ein Song zum mitschnippen. Baut sich eher leise auf und steigert sich immer wieder mit einem satten Gitarren-Crescendo zum Refrain, der sehr mitsingtauglich ist

4. Sing for Absolution – (8). Ruhiger Ausgleich zum letzten Stück. Man fühlt sich irgendwie, wie im Video, ins Weltall versetzt. Der Song steigert sich ebenfalls bis zum Schluss und zerbröselt dann zum Schluss hin in seine Bestandteile, wie ein Raumschiff, das im All explodiert bis auch die letzten Teile aus der Sichtreichweite verschwinden.

5. Stockholm Syndrom – (9). Der Sond zum Aufwachen! Jeder der gemeint hat, das Album verfalle jetzt in Melancholie wird jetzt eines Besseren belehrt. Gitarren-Riffs und Schlagzeug reisen einen aus der „Sing for Absolution“-Stimmung. Das Schlagzeug hämmert das ganze Lied durch und sorgt für satten Rhythmus. Highlight ist das Gitarrensolo im zweiten Drittel.

6. Falling away with you – (10). Nach dem Aufschrei durch Stockholm Syndrome wird man wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht. Mit einem der schönsten, ruhigen Liebeslieder, die ich je gehört hab. In bester Coldplay-Manier präsentiert sich dieses Lied. Vor allem interessant, da sich zu Anfang ein Gitarrenrhytmus präsentiert, der vom Takt her gegensätzlich zum eigentlichen nach 10 Sekunden einsetzenden Thema aufbaut. Diese laufen dann bis zum ersten Refrain parallel und erzeugen Gänsehaut-Atmosphäre. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist hier die für das Album typische Steigerung. Nach dem ersten Refrain kommt wieder das Anfangs eingeleitete Thema mit genialen Synthies und Schlagzeug unterlegt zum Einsatz. Zum Schluss hin zieht sich der Song langsam zurück und geht in die Interlude über.

7. Interlude (-) Auch keine Wertung. Lediglich der Ausklang von Falling away with you und Übergang zum genialen Hysteria

8. Hysteria (10). Der nächste 10er und meiner Meinung nach rockigste Part der Scheibe. Der Bass setzt unwiederstehlich mit seinem Riff ein und die Gitarren kommen jaulend gleichzeitig mit dem Schlagzeug zum Einsatz. Sie stellen beide das musikalische Thema vor. Matthew Bellamy stimmt mit herrlich verzerrter Stimme den Gesang an und geht dann zum Refrain über. Höchst erwähnenstwert ist im Mittelpart das Gitarren-Solo. Einfach göttlich! Ich sags nochmal 10 von 10. Hochverdient liebe Musen!

9. Blackout (9). Wieder ein Kontrastpunkt. Der holt einen, ähnlich wie „Falling away with you“ wieder auf den Teppich zurück. Gitarren, die ein fast italienisches Flair verbreiten setzen bei eher ruhigerem Tempo ein. Streicher verbreiten eine angenehme Atmosphäre und Matthew Bellamy sorgt beim Zuhörer, wenn er sie nicht längst hat, für die nötige Gänsehaut.

10. Butterflies and Hurricanes (9). Genau wie der Titel schon sagt schwirren am Anfang des Songs noch Schmetterlinge durch die Luft. Das Thema wird in mehreren Lautstärken variiert und steigert sich während des gesamten Liedes. Bis dann schließlich gegen Mitte ein klasse Klaviersolo für klassische Momente sorgt. Am Schluss wird nochmal das Thema aufgebaut und der Wirbelsturm ist über unsere Köpfe hinweggezogen!

11. The Small Print (10). Geniale Rockige Nummer. Mit Klasse Refrain. Super Gitarren-Riffs!

12. Endlessly (7). Liebeslied das in einem Tempo durchläuft und einen wieder etwas Zeit zum Träumen lässt. Begleitet von Klavier und paralysierenden Synthies.

13. Thougts of a Dying Atheist (7). Ebenfalls wieder rockigere Nummer, der allerdings meiner Meinung nach das gewisse Etwas fehlt. Obwohl man keinesfalls sagen kann, dass der Song schlecht ist!

14. Ruled by Secrecy (9). Klasse Song zum Abschluss. Ruhiger Einstieg und tolle Klavierparts mit super Harmonien. Allerdings eher langsamer im Tempo.

Alles in Allem ein wirklich tolles Album das am Stück durchgehört am besten klingt. Es würde mir auch schwer fallen einen einzelnen Song anzuhören ohne anschliesend den Rest der Platte zu hören. Das Album selbst ist vielleicht nicht ganz so experimentierfreudig wie „Black Holes and Revelation“ oder „Origin of Symetry“ hat aber allerdings seine 5 Punkte Wertung voll und ganz verdient! Worauf wartet ihr! Kauft euch die Scheibe!
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Absolution
Absolution von Muse (Audio CD - 2013)
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