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Wer in den Genuß eines der besten Rollenspiele für die PS2 kommen möchte, kommt um Dark Chronicle bzw. Dark Cloud 2 nicht herum. Während Final Fantasy im rundenbasiertem Rollenspiel die PS2-Aera dominierte, kann man Dark Chronicle, mit seinem actionbetonten Spielansatz, die Führungsrolle im actionorientiertem Rollenspielgenre nicht abesprechen. Mit Dragon Quest "Die Rückkehr des Königs" kratzte das Studio Level-5 zwar auch am Königsstuhl von Fianl Fantasy, ohne jedoch diesem gefährlich nahe zu kommen. Das hier sehr actionorientierte Kampfsystem, lehnt sich zwar sehr an dem von Kingdom Hearts und Zelda an, bietet aber zudem eine Fülle von Nebenaufgaben, die den meisten seiner Genre-Konkurrenten fehlen, und dieses Game seinerzeit, in dieser Qualität, einzigartig machten

Auch die vielleicht kindliche Anmutung, unterstützt durch die Cell-Shading Grafik und durch fehlendes "Blutvergiessen", täuscht ein wenig darüber hinweg, das man dieses Game durchaus auch als Erwachsener spielen kann, da die Story generationsübergreifend komplex, und interessant ist. Auch das Gameplay fordert nicht nur "Kiddies".

Selbst aus heutiger Sicht, mehr als 10 Jahre nach Veröffentlichung, kann dieses Game sich auf einer Höhe mit Ni No Kuni stellen, welches wie Dark Chronicle auch aus dem Level 5 Studio kommt. Im Gegensatz zu Ni No Kuni, waren jedoch die vielfältigen Nebenaufgaben, die einem zum Zeitvertreib einladen, seinerzeit geradezu revolutionär, und im Gegensatz zu dem Vorgänger Dark Cloud technisch, wie auch spielerisch ausgereift. Die Grafik ist im Cell-Shading Stil gehalten, vermittelt aber keinen „altbackenen“ Eindruck. Die einzelnen Levelabschnitte sind sehr abwechslungsreich und überzeugen von erdrückender Farbenpracht, bis hin zur düsteren Ödnis, mit einem hohem Detailgrad, so das die Cell-Shadingrafik, selbst für Nichtliebhaber derselbigen, zur Nebensache wird.

Musikalische Untermalung, wie auch die Geräuscheffekte im Surround-Sound, wissen das ganze Geschehen, immer passend zu unterstreichen. Die Sprachausgabe ist Englisch mit deutschem Untertitel, wobei die englische Synchronysation hervorragend ist, eine zweite Original japanische Tonspur, jedoch das I-Tüpfelchen gewesen wäre. Die deutsche Untertitel-Übersetzung läßt auch nicht zuviele Fragen offen, wie es ja gelegentlich bei anderen Genrevertretern der Fall ist. Alleine beim z.T stundenlangem (freiwilligem) aufleveln, kann die Musikuntermalung doch schon mal eintönig werden, die zwar sehr schön, aber nicht sehr abwechslungsreich geraten ist. Die Menüführung und Kampf-Steuerung, ist einfach und sicher zu bedienen, und macht es auch Anfängern nicht allzu schwer.

Für PS2 Verhältnisse im nachhinein gesehen, ist dieses Game in seiner gesamten Inszenierung, nahe am Punkt der Perfektion. Einziger großer Mangel, der dieses Game in den Spiele-Olymp hätte schiessen können, ist ein fehlender Coop-Modus, der bei den beiden zu spielenden Charakteren, mehr als nur Sinn gemacht hätte. Hier hätte man sich doch von "Champions of Norrath" inspirieren lassen können. Somit fristete dieses Game immer ein unberechtigtes Schattendasein im Lichte von Final Fantasy, Kingdom Hearts und Zelda. Einige geringfügigere Einschränkungen, die erst mit neuerer Technik aufkamen, wie z.B. ein fehlender 60Hz Modus, oder eine 16:9 Formatierung kann man, zumindest ich, angesichts der Gesamtqualität und Quantität des Games verschmerzen.

Wie schon erwähnt, erschien dieses Game 2003 in Europa, und zu der Zeit war noch nicht in jedem Haushalt, ein 16:9 Format Flachbildschirm, zu finden, welcher heute zur Grundausstattung gehört. Hier kann man jedoch bei einem ordentlichem Screen Einstellungen vornehmen, die zumindest das 4:3 Format auf ein erträglicheres Maß anpassen lassen können, meist jedoch auf Kosten eines fehlenden Bildausschnittes. Auch der 50Hz-Modus, macht sich kaum bemerkbar. Ich konnte während des ganzen Games weder Bugs in Form von Tearings, Clippings, Popups und bei zuviel Action, Einbrüche in der Framerate feststellen. Auch die Ladezeiten halten sich in normalen Grenzen.

Die Geschichte handelt im Großen und Ganzem, ohne zu spoilern, von Max und Monica, die sich aufmachen, die Welt vor ihrem Unheil zu bewahren. Dieses wird von dem bösen Widersacher Griffon jedoch gewollt. Er hat jedoch nicht nur die Herrschaft, sondern gleich die Vernichtung des ganzen Planeten im Sinn. Dieses erfährt Max nach und nach, und macht sich dann auf den Weg, aus seiner kleinen Heimatstadt Palm Brinks, um nichts geringeres zu tun, als die Welt vor diesem Unhold zu retten. Auf dem Anfangswege seiner Reise begegnet ihm Monica, die ihn fortan in seinem Vorhaben, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, unterstützt. Beide besitzen eines der Amulette (Atlamilia), welches ihnen Zeitreisen ermöglicht, um das drohende Unheil in der Vergangenheit, Gegenwart, wie auch Zukunft zu bekämpfen. Storyboardtechnisch gibt es nichts zu bemängeln. Selbst die bei Zeitreisen automatisch auftretenden Paradoxen, werden hier mit viel Charme zum Teil umgangen bzw. erzählerisch, wirklich gut reflektiert.

Außergewöhnlich macht dieses Game jedoch, wie schon angesprochen, die Fülle an Nebenaufgaben und Spielen, die mal mehr, und mal weniger direkt in die Geschichte eingebunden sind. Manche Games, wie z.B. das angeln und golfen (Sheda) sind optional, und machen eigentlich bei anderen Spiele-Herstellern ein komplettes Game aus. Aus diesem Grunde, möchte ich meine Rezension auch mit diesen "!Nebenspielen!" beginnen.

Das angeln bei dem man Fische, die man mit verschiedenen Angelruten, an verschiedenen Orten, Tiefen, Weiten, wie auch zu besonderen Zeitpunkten fangen kann, können später in einem speziellem Aquarium gezüchtet werden, wobei man auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Männchen und Weibchen legen sollte. Alle Fische besitzen Statuswerte, die man durch die Kreuzung bestimmter Arten, verbessern kann, oder sogar eine neue Art hervorbringen lassen. Diese kann man dann bei Fischrennen einsetzen. Statuswerte lassen sich auch durch Training der Fische in einem Kampfaquarium, verbessern. Wobei die schwächeren bzw. die Verlierer allerdings geopfert werden müssen.

Hierbei kann man genauso, wie beim golfen, sehr nützliche Ausrüstungsgegenstände oder Items gewinnen. Alleine bei diesen beiden Minispielen, können unbemerkt Stunden verstreichen, wenn man z.B. beim angeln auf einen speziellen Fisch aus ist, man jedoch für diesen ein besonderen Köder braucht, und diese erst einmal alle durchtesten muß.

Auch das golfen, welches in den Dungeons gespielt wird, nachdem man es von Gegnern gesäubert hat, weiß mit Komplexität zu überzeugen, da ja jeder der Dungeons zufallsgeneriert ist, und sich somit nie die gleiche Ausgangssituation ergibt. Soll heißen, das man gelegentlich mit 1 bis 2 Schlägen ins Ziel treffen kann, wenn es ungünstig läuft, aber wesentlich mehr Schläge braucht. Hier gilt es jedoch auch eine vorgebene Schlaganzahl einzuhalten, die man jedoch mit Geschick und dem richtigem Schläger meist einhalten kann, wenn einem nicht Hindernisse, wie kleine Flüsse oder Büsche, einen Strich durch die Rechnung machen. Strategie kommt besonders dann auf, wenn man in Dungeons golft, die von festen Wänden umgeben sind (z.B. Kanalisation), und einen dadurch eine Art Golf-Billard über "Bande" spielen lassen.

Bei allen "Minispielen" steigt der Schwierigkeitsgrad im Laufe der Geschichte kontinuierlich an, und können zum Ende hin, selbst für Hardcoregamer sehr herausfordernd sein, und lassen die Spielstunden im Fluge vergehen.

Auch das im Spiel integrierte fotografieren ist sinnvoll, da es Max beim erfinden vieler nützlicher Gegenstände und Bauteile z.B. für seinen Roboter, hilft. Ein für dieses Spiele-Genre, bis dahin ungewöhnliche war auch, das es einen toll inszenierten Tag und Nachtwechsel gibt. Und auch das nicht sinnlos, da manche Fotos nicht nur an bestimmten Orten, sondern gelegentlich auch zu einer bestimmten Zeit gemacht werden müssen z.B. ein Foto vom Sonnenaufgang. Selbst auf das angeln nimmt der Zeitrythmus Einfluss, da sich manche Fische z.B. nur bei Nacht fangen lassen.

Beim sogenannten Georama-Bausytem, indem man Dörfer und Städte erschaffen muß, die die Zukunft verändern lassen, und zum vorantreiben der Story absolut notwendig sind, ist gewissenhafte Planung notwendig, da meist gewisse Vorgaben erfüllt sein müssen, um den gewünschten Effekt, in der Zukunft, zu erzielen. Um jedoch überhaupt bauen zu können benötigt man Geosteine, welche sich meistens, einer pro Dungeon, finden lassen. Bauteile zum erschaffen der Örtlichkeiten, mit ihren Gebäuden/Strassen/Flüssen/Wegen/Brücken usw. gewinnt man beim Kampf, kann man jedoch auch alternativ kaufen. Dieses kostet allerdings häufig ein kleines Vermögen, da es meist nicht mit ein oder zwei Teilen getan ist. Umso weiter man im Game voran kommt, umso mehr Gebäude/Bauteile stehen einem durch das finden der Geosteine zur Verfügung, und lassen einen manchmal Dörfer und Städte bauen, wo sich alleine durch die Bestückung mit Leuchtfackeln ein bezaubernder, grafischer Effekt erzielen läßt. Das ganze Bausystem ist sehr komplex, da man erst einmal gewisse Voraussetzungen erfüllen muß, damit sich in den Orten auch Einwohner, wie z.B. Händler die neue und bessere Waren anbieten, niederlassen. Zudem muß man ja auch noch an die Vorgaben denken, die zu einer positiven Veränderung in der Zukunft beitragen. Hier greift jedoch das eine, wunderbar in das andere, wenn man erst einmal weiß, was zu machen bzw. zu bauen ist.

Die meisten Kämpfe finden alle außerhalb der Dörfer und Städte in Dungeons statt, die zufallsgeneriert und in einzelne Abschnitte unterteilt sind. Die Gefechte erfolgen in Echtzeit, und sind sehr lebhaft gestaltet. Dabei ist die Kameraführung aber immer so geführt, das sie einen nur selten die Übersicht verlieren läßt. Hier wird auch nicht der Charakter, sondern die dazugehörige Waffe (bei Max z.B. Hammer/Monica z.B. Schwert), oder der Max zur Verfügung stehende Kampfroboter (Ridepod), den er mithilfe seines Erfindergeistes im Laufe des Games zur Verfügung gestellt bekommt, aufgelevelt. Dieser Kampfroboter kann allerdings, je nach Erfahrungslevel, nur für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt werden, erweist sich bei Zwischen-und Endgegnern, je nach Modifikationsart, aber als äußerst effektive Kampfwaffe. Im späterem Verlauf des Games, läßt sich der Ridepod mit Bauteile ausstatten, die einen z.B. die Dungeon in hoher Geschwindigkeit durch"fliegen" lasen, wenn dieser ersteinmal mit einem Propellerantrieb ausgestattet ist.

Die Gegner sind je nach Levelabschnitt sehr verschieden, ungemein vielfältig und zumeist einem Element zugeteilt (z.B. Feuer, Wasser). Hier macht es dann Sinn, die eigene Waffe mit dem Gegenelement auszustatten, um dem Gegner damit Saures zu geben. Das Gegenstück zum Roboter bei Max, ist bei Monica die Fähigkeit sich in einen der Gegner zu verwandeln (der vorher jedoch besiegt, und bezaubert werden muß), um dann in zum Teil putzigen, herzallerliebsten Annimationen, z.B. als Blume durch die Gegend zu wirbeln, und so Widersacher dem Garaus zu machen. Sie kann sich mit dieser "Tarnung" allerdings auch unerkannt, durch feindliches Gebiet fortbewegen, und mit Artgenossen sogar kommunizieren, welches manche nützliche, aber meistens humorige Konversation ergibt.

Gelegentlich erweisen sich Dungeons als sehr langwierig, und Speicherpunkte gibt es auch nicht an jeder Ecke. Hinzu kommt, das man einen Dungeon erst dann verlassen kann, wenn in diesem alle Gegner elemeniert worden sind, und dadurch erst der Weg zum Ausgangsschlüssel, und dem dazugehörigem Ausgang freigelegt wird. Da kann ein vorzeitiges "Game Over", doch schon einmal zu Frustmomenten führen. Dieses läßt sich größtenteils dadurch vermeiden, indem man gelegentlich doch ein paar Auflevelungsphasen einlegt, und man sich mit einer vernünftigen Strategie, insbesondere den Zwischen-und Endgegnern, stellt. Ansonsten erscheint, der schon eben besagte "Game Over" Bildschirm schneller, als einem lieb ist. Man kann die Dungeons auch auf Zeit spielen (Monsterräumen), welches einem, wenn man das Limit einhält, einen Orden einbringt. Hier erweist sich, der vorherig erwähnte Propellerantrieb als sehr nützlich. Diese Orden können dann beim Bürgermeister von Max's Heimatstadt Palm Brinks, gegen verschiedene Kostüme und Kleidungsstücke, für die beiden Hauptcharaktere, eingetauscht werden.

Es gibt eine relativ übersichtliche Kartenfunktion die alle Gebiete, die schon erforscht wurden, ordentlich darstellt. Leider gibt es aber immer nur eine Gebietsansicht, die bei sehr weitläufigen und unübersichtlichen Arealen gelegentlich aber mehr verwirrt, als das sie hilft. Dieses ist jedoch nur sehr selten der Fall. Gegner sind alle sichtbar (auch auf der Karte), so das es keine Zufallskämfe a`la Final Fantasy im Arenen-Modus gibt. Im Verlaufe des Games bekommt man auch immer mehr Bewegungsfreiheit durch verschiedene Transportmittel, so das man durch Raum und Zeit reisen kann, ohne zwingend ein Dungeon zu wiederholen. Die spätere, absolute Wahlfreiheit der Orte, wie auch die Möglichkeit von jedem Ort in eine andere Zeit zu reisen, machen es einem dann wiederum schwer, den Anknüpfungspunkt zu finden, wenn man einmal ein wenig vom Hauptfaden der Story abgewichen ist, bei dem die Geschichte weitergeführt wird. Hier ist ein gutes Gedächtnis von Vorteil, weil man sich ansonsten sehr schnell in dieser Freiheit verliert. Lösungsbuch, Bleistift und Zettel, wie auch das Internet bieten hier Hilfe.

In der überwiegenden Mehrheit sind die Kämpfe, vom Schwierigkeitsgrad her, sehr ausgewogen und stellen nur gelegentlich, falls man das aufleveln komplett wegläßt, eine wirkliche Herausforderung dar. Die Kampfsteuerung ist einfach und läß zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen. Der Zugriff auf Items geht genauso schnell von der Hand, wie der Wechsel der Charaktere, wie mitten im Kampf. Zum Ende hin werden die Kämpfe jedoch immer schwieriger, und genügen dann auch dem anspruchsvollem Spieler, der sich nicht, mit stundenlangem aufleveln, aufgehalten hat. Auch die Rätsel die es zu lösen gilt, in Bezug auf die Veränderung von Zukunft und Gegenwart sind zum Teil heftigst schwer, und ließen mich doch desöfteren zu meinem kleinen Lösungsbüchlein von "Game Press" greifen. Ohne dieses, oder dem alternativem Internet, wird man es zum Ende hin sehr schwer haben, die nötigen Bauvorausetzungen für die Örtlichkeiten zu erfüllen, um die Zukunft in die richtigen Bahnen zu lenken.

Leider fehlt diesem Game, das was Ni No Kuni mit seinem "Magischem Begleiter" hat. Nämlich eine Aufzeichnung aller geführten Gespräche, besiegten Gegner, besuchten Orte oder sonstige Hinweise, imgrunde genommen ein virtuelles Lösungs-oder Aufzeichnungsbuch. So kann es einem passieren, das man nur noch zwischen den Zeiten hin und her pendelt, um zu sehen, ob sich etwas verändert hat. Das Menü ist sehr einfach und intuitiv gehalten, beeinhaltet aber nur die nötigsten Grundinformationen. Das Kampfinventar ist auf drei verschiedene Items beschränkt, welches einem im Kampf zwar einen schnellen Zugriff sichert, aber es einem eben auch schwer macht, sich zu entscheiden, was man auf seine Reise durch die Dungeons mitnimmt. Auch das Gesamtinventar ist begrenzt, welches sich aber erst zum Ende hin des Games bemerkbar macht. Meist hat man dann aber auch genügend minderwertige Items an "Bord", so das man diese verkaufen oder abwerfen kann, um sich mit höherwertigen zu versorgen.

Wie in jedem vernünftigem Rollenspiel, gibt es auch hier jede Menge zu entdecken. Einmal, z.B. mit dem fotografieren von allen möglichen Gegenständen die Interesse wecken, wobei die richtig gemachten Aufnahmen, einem dann bei entwickeln von Erfindungen helfen. Zweitens, das unverzichtbare bergen von Schatztruhen, in denen sich so mancher nützlicher Ausrüstungsgegenstand oder Item befindet. Desweiteren sollte man immer die Konversation, mit den in den Städten befindlichen KI-Einwohnern suchen, da sie einem desöfteren Tipps und Hinweise geben, aber auch zum Teil notwendig sind, um die Story voranzubringen.

Gesamt-Fazit:

Was die Grafik, Soundkulisse, wie auch die immer stimmige Musikuntermalung angeht, gibt sich das Studio Level 5 keine Blöße. Auch die Kampf-Steuerung, wie die Menüführung läßt nichts zu wünschen übrig. Dieses Game kann selbst heute, über 10 Jahre nach dessem Veröffentlichung in Europa, selbst in Sachen Grafik (ausgehend vom Cell-Shading Stil), vom Gameplay ganz zu schweigen, voll überzeugen. Einzigstes großes Manko: Ein fehlender Coop-Modus. Fehlendes 16:9 Format, wie 60Hz Übertragung sind dem Zeitgeist geschuldet und lassen sich, meiner Meinung nach, verschmerzen.

Auch wenn man dieses Game nicht mit Final Fantasy, sondern eher mit einem anspruchsvollerem Zelda, oder Kingdom Hearts vergleichen kann, bleibt es auf der PS2 einzigartig. Das einzige Game, zu welchem man einen Vergleich ziehen könnte, ist das auf der PS3 veröffentlichte Ni No Kuni, welches ja auch aus dem Hause Level-5 kommt. Dort findet man fast alle Innovationen dieses Games, in abgewandelter Form, wieder. Anbei unten ein Link unter den Kommentaren, zu meiner Gamerezension von Ni No Kuni, welches sehr viele Spielelemente in abgewandelter Form von diesem Game übernommen hat.

Die Kämpfe, wie auch die ganzen Nebenspiele machen großen Spaß, und lassen nur gelegentlich beim aufleveln, so etwas wie Eintönigkeit, aufkommen. Wer jedoch ein actionorientiertes Rollenspiel mit Anspruch im Gameplay, wie auch in der ganzen Spiel-/Storyinszenierung sucht, kommt um Dark Chronicle nicht herum. Abwechslungsreiche Locations, sowie die Möglichkeit die Zukunft zu gestalten, Minspiele wie das fischen, golfen, fotografieren und erfinden, wie auch das konstruieren von Dörfern und Städten, findet man in dieser Form, bei keinem anderem Game. Hier ist für den jungen, wie auch den erwachsenen Hardcore-Rollenspieler alles dabei, was das Gamerherz höher schlagen läßt.

Wer das Game normal durchspielt, nur dem Storyverlauf folgend, läßt sich zwar eine Menge entgehen, kann aber trotzdem mit einer Spielzeit von 50-70 Stunden rechnen, je nach Spielweise. Für diejenigen, die wirklich alles entdecken und erforschen wollen, ist für mehrere Hundert Spielstunden Spielspaß gesorgt! Und ich übertreibe hier wirklich nicht.

Für jeden actionorientierten Rollenspieler, Freunde des Cell-Shading Looks, wie auch für dem passioniertem Spielesammler, ein Pflichtanschaffung, die in keiner gut sortierten Spielesammlung fehlen darf!

Auch Personen, die sich vielleicht

a.) mit der Cell Shading Grafik oder

b.) mit diesem Spielegenre nicht anfreunden können,

sollten hier trotzdem einen, wenn vielleicht auch verzagten, Versuch wagen, den dieses Game setzte ein Statement in beiden Bereichen auf der PS2.

Absolute Grafikfetischisten, für die jeder Pixel zählt und die Cell-Shading Grafik Kinderkram ist, wie auch reine Anhänger der Egoshooter-Gemeinde, sollten sich an diesem Game lieber nicht die Finger verbrennen, und einen großen Bogen um dasselbige machen! An alle anderen:

Soviel Spiel, für relativ wenig Geld bekommt man selten, und das zählt letztendlich auch heute noch, im Jahr 2014.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 2. November 2003
Dark Chronicle verkörpert so viele Einzelelemente in einem Spiel, daß es sicherlich nicht nur Fans von Rollenspielen anspricht.
Hauptfiguren in dem Spiel sind zwei Kinder mit Namen Maximilian und Monica. Diese Beiden und ein Roboter sind im Spiel steuerbar, so daß man nicht nur eine Spielfigur zur Verfügung hat, was durchaus für Abwechlung sorgt.
Ziel des Spiels ist die Rettung der Welt, dafür muß man sich aber erstmal durch viele unterschiedliche Gebiete bewegen und die verschiedensten Gegner bekämpfen. Da die Kämpfe ohne jegliches Blutvergießen auskommen, ist das Spiel auch durchaus für jüngere Spieler geeignet.
Neben den für Rollenspiele üblichen Kämpfen tragen aber auch viele andere Aufgaben zum Spielgenuß bei. So muß man Dörfer, die zerstört wurden wieder aufbauen, wobei man sowohl Vorgaben hat, als auch selber kreativ werden kann. Weiterhin muß man Leute finden, die einen auf der Reise begleiten, was diese natürlich nicht ohne eine Gegenleistung tun. So muß man die unterschiedlichsten Wünsche erfüllen, bevor man Reisebegleiter findet. Auf seiner Reise kann man auch fotografieren und durch verschiedene Kombinationen der Fotos neue Dinge erfinden, die einem das Leben erleichtern. Ebenso kann man Waffen oder auch den Roboter aufwerten und verbessern.
Dazu kommen noch weitere Spielmöglichkeiten, wie eine Art Golf oder Angeln. Die gefangenen Fische können dann hochgezüchtet werden und an Fischrennen teilnehmen, bei denen tolle Preise winken.
Spielspaß pur also und dazu eine hervorragende Grafik. Dadurch, daß es so viele unterschiedliche Aspekte im Spiel gibt, tritt auch nie langeweile auf, denn wer gerade keine Lust zum kämpfen hat, beschäftigt sich eben damit, seine Waffen zu verbessern, seine Fische zu trainieren oder Efindungen zu machen.
Was mir auch noch im Gegensatz zum ersten Teil "Dark Cloud" positiv aufgefallen ist,ist daß auch die Kämpfe mit den einzelnen Hauptgegnern durchaus zu schaffen sind und sich weder zu leicht, noch zu schwer gestalten. Also tritt auch kein Frust auf, weil man an einer Stelle im Spiel einfach gnadenlos hängenbleibt. Für mich ein absolut perfektes Spiel und ich kann es nur empfehlen. Viele Stunden Spielspaß pur!
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am 24. August 2003
Dark Chronicle ist eins der besten Rollenspiele 2003 für die PS2.Da man hier im "PAL-Land" in der Hinsicht sowieso von den meisten Herstellern ignoriert wird, kann jeder der einen Funken Interesse an Rollenspielen hatt, bedenkenlos zugreifen.In dem Spiel verkörpert Ihr Max, dem Lehrling eines Erfinders, der am Anfang vom Spiel eigentlich nur in den Zirkus will...um dann später die Welt zu retten (wem passiert das nicht täglich? ;) ).
Man kann in Dark Chronicle soviel Sachen machen, das die 1000 Wörterbegrenzung von Amazon wohl nicht ausreicht um sie alle aufzuzählen.Unter anderem könnt ihr Angeln, Fische züchten, Sachen erfinden und natürlich, wie im "Vorgänger" Dark Cloud, Städte wieder aufbauen.Wie von Sony nicht anders zu erwarten hatt die deutsche PAL Version auch deutsche Bildschirmtexte.Die Sprachausgabe (in Zwischensequenzen..) bleibt English was aber vollkommen in Ordnung geht, da sie klasse ist.Natürlich steht die Grafik dem Sound in nichts nach.Gelungene Cel Shading Grafik runden dieses, ohnehin fast schon perfekte, Spiel ab und machen es zu einem der schönsten Spiele auf der PS2.
Mein Fazit: Kaufen, sich Zeit beschaffen und einfach nur Zocken.
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am 24. August 2003
Dark Chronicle wird mit Sicherheit eine absolut geniale Abwechslung. Die Grafik ist echt gut, auch wenn Cell-Shading nicht jeden ansprechen wird. Alle Figuren sind wundervoll sanft gezeichnet und sehen besser aus als z.B. in Nintendos Zelda. Das Konzept wurde teilweise von Dark Cloud(der Vorgänger) übernommen(Dorf bauen, Waffen basteln) und sogar noch erweitert. So kann man jetzt Dinge fotographieren und mit den Fotos neue Upgrades für seinen Roboter basteln oder die Gegenstände in seinem Dorf platzieren. Das Aufbausystem von Dark Chronicle wurde im Vergleich zu Dark Cloud vollkommen überarbeitet. So kann man jetzt nicht nur sein Haus hinstellen sonder es auch vollkommen selber gestallten( z.B. Farbe und Form der Ziegel, Innenausstattung des Hauses). Aber zum Dorfbau kann man nicht nur Gebäude sondern auch Bäume, Gräser und sogar Wasserfälle hernehmen.
Auch das nervige Zerbrechen der Waffen wurde abgeschafft. Die Waffen nutzen sich zwar immer noch ab, können aber nicht mehr vollkommen kaputt gehen sonder sind höchstens für eine Weile unbrauchbar. Ebenso wurde die nervige Durstanzeige abgeschafft.
Auch die Dungeons(die übrigens per Zufallsgenerator erstellt werden) sind jetzt abwechslungsreicher gestaltet.
FAZIT: Mit Dark Chronicle wird mit Sicherheit eines der besten RPG's erscheinen, dass die PS2 bisher gesehen hat. An Final Fantasy X wird das Spiel zwar nicht ganz herankommen, aber es wird mit Sicherheit nicht weit davon entfernt sein.
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am 17. November 2003
Dark Chronicle hat mich vom ersten Moment an begeistert! Die Anfangs etwas ungewohnt anmutende Grafik wird schnell zu geliebten Schauplätzen und Figuren, die Hintergrundmusik ist herrlich stimmungsvoll und abwechslungsreich. Wem der Dress der Hauptfigur nicht gefällt, der erhält gleich zu Beginn des Games die Möglichkeit, die Figur neu einzukleiden, ganz nach dem eigenen Geschmack, aber nicht nur die Charaktere wissen zu überzeugen, auch die Hintergründe sind sehr schön und es gibt allerhand zu entdecken.
Die (englische) Sprachausgabe ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, auch wenn die deutsche Übersetzung dazu nicht immer ganz passig ist. Die Stimmen sind gut gewählt und verleihen den Charakteren noch den letzten Schliff und die Sprecher geben sich hörbar Mühe, den Figuren gerecht zu werden.
Zur Geschichte möchte ich an dieser Stelle nur sagen, dass sie interessant und vielschichtig ist, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so scheint. Man kommt allerdings eher langsam voran, denn es gibt so viele Dinge, die man noch nebenher tun kann! Da wäre als erstes das Fotografieren, bei dem man Bilder zu Ideen macht und die besten Schnappschüsse später auch in ein Fotoalbum übernehmen kann. Dann natürlich das Erfinden neuer Gegenstände und Bauteile für den eigenen Roboter, wofür das Fotografieren hauptsächlich gut ist. Aber es gibt noch viele andere Dinge, wie Angeln, das Erledigen von kleinen Aufträgen oder einfach das Ausbauen der Waffen und Beschaffen von Baumaterial. Man entwickelt einen richtigen Sammlertrieb, während man sich in den - immer wieder anders aufgebauten - Dungeons bewegt, und damit wären wir auch bei dem Teil des Spiels, der mir persönlich mit am meisten Spaß macht: Dem Städtebau! Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Städte und Dörfer neu aufzubauen und es macht riesigen Spaß, sich die Ergebnisse in der Zukunft anzusehen. Außerdem ist das Bausystem leicht verständlich und das Herumprobieren und Experementieren mit neuen Gebäuden etc. ist immer wieder eine spannende und lustige Angelegenheit.
Dark Chronicle ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert, sowohl für Rollenspieler als auch für Strategiefreunde!
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am 8. Februar 2008
Bis noch vor ein paar Monaten hatte ich noch nie von diesem Spiel gehört und konnte mir nichts darunter vorstellen, bis ich es aus zweiter Hand erstanden hatte.
Leider hatte mich das Spiel herzlich wenig überzeugt, obwohl die Geschichte vielversprechend beginnt.
Der junge Maximillian will eigentlich nur den Zirkus besuchen, aber noch ehe er sich versieht wird er vom Zirkusdirektor und seiner Clownsbande gejagt. Der Grund ist der rote Anhänger, den Max erst kürzlich von seinem Vater erhielt.
Diese Geschehnisse werden auch ausgiebig eingeleitet, bis Max die geheimnisvolle Monica, das zweite und letzte Partymitglied, trifft, welche von sich behauptet aus der Zukunft zu stammen.
Ab hier präsentiert sich das Spiel leider von seiner monotonsten Seite.
Die Dungeons sind in einzelne Level unterteilt, welche man nach und nach absolvieren muss, bis man den obligatorischen Bossgegner trifft.
Jedes Level wird, bei jedem neuen betreten, zufällig neu generiert, wodurch Anzahl, platzierung und Inhalt von Schatztruhen, sowie Gegnerstandorte und der Ausgang variieren und ändern.
Ziel ist es im Dungeon, alle Monstrositäten zu besiegen, Schätze zu sammeln und eigentlich nur das Monster zu töten, das im Besitz des Schlüssels zum Ausgang ist.
Besiegt man jedoch sämtliche Monster ist es sogar möglich, kleinere Minispiele zu spielen. Dazu später mehr.

Ab dem zweiten Dungeon kann, bzw muss man auch Geosteine finden. Diese schalten Objete frei, die man bauen kann, sowie doe Vorraussetzungen, die gebaut werden müssen. Zum Beispiel ein 10 Einheiten großer Fluss, vorbestimmte Aneinanderreihung von Baummustern und noch vieles mehr.
Fast jedes Dungeon hat nämlich sein Georama-Gebiet, welches man wieder aufbauen muss, da der selbsternannte Kaiser Griphon diese Georama-Orten vernichtet und negative Auswirkungen auf die Zukunft hat.
Der Wiederaufbau ist stellenweise nötig, um die Geschichte voranzutreiben und Objekte zu sammeln, welche Max' und Monicas Energieleiste und Abwehr erhöhen.
Denn gegen Mitte des Spieles werden die Monster immer stärker und die ausgerüsteten Waffen erscheinen immer schwächer zu werden.
Allerdings hinterlassen Gegner blaue Kristalle, mit denen die Waffen an Erfahrung gewinnen, stärker werden und sich dann sogar aufstufen lassen.
Dadurch kann besonders der Bossgegner zur harten Nuss werden, wenn die Waffen schlecht aufgestuft wurden und die Energie und Abwehr von Max und Monica zu schwach sind.

Die Präsentation des Spieles ist hingegen sehr kindlich, nicht zu verwechseln mit kindisch! Denn kindisch ist das Spiel keinesfalls.
Durch die doch sehr traumhafte Musikuntermalung entwickelt das Spiel seinen ganz eigenen und besonderen Charme, das durch die Cel-Shading-Grafik nochmal zusätzlich unterstrichen wird.
Im Grunde genommen ähnelt das Spiel von der Grafikdarstellung sehr an Tales of Symphonia, bloß mit hübscherer Weltkarte.
Die Dungeons hingegen, tja, wir haben eine Kanalisation, einen Wald, einen Canyon, eine Höhle, 'nen Berg und zu guter letzt ein Schloss.
Klingt wenig, aber mit fortschreitender Handlung werden die Dungeons immer größer. Das Schloss zum Beispiel ist geradezu gigantisch, im Gegensatz zur Kanalisation am Anfang des Spieles!
Trotzdem ist das ein übler Kritikpunkt, denn hat man ein Dungeon betreten weiß man, wie der komplette Rest aussieht. Pro Dungeon wandern wir durch die gleichen Räume und Gänge, bloß neu angeordnet. Hin und wieder gibt es, pro Dungeon, noch einen einzigen Storyraum, bevor das Dungeon endet.Dadurch erscheint Dark Chronicles als Dungeon Crawler in Reinform, inklusive Aufbausimulation.

Wie schon erwähnt, in den einzelnen Leveln kann man auch Minispiele machen. Das wäre zum einen Fischen, zum anderen Spheda, eine Art golf.
Während man die Fische, die man fängt, in Aquarien großziehen, braten und essen oder aber bloß zur Rekorderzielung fangen möchte ist jedem selbst überlassen. Allerdings hielt ich mich wenig damit auf, wel es für mich nicht von Interesse war.
Des weiteren Spheda, dieses Minispiel hat mir einen Großteil der Freude am Spiel genommen, es ist frustrierend. Man hat eine begrenzte Schusszahl, um den Ball ins Ziel zu manövrieren. Leider hat jedes Dungeon unmengen an Fallen und der Ball verfärbt sich mit jedem Aufschlag. Das Ziel hingegen wird immer rot oder blau markiert.
Hat man ein rotes Ziel, muss ein blauer Ball hineingeschossen werden uhnd umgekehrt. Dadurch erhält man einen Preis.
Um im Dungeon jedoch Spheda zu spielen oder gar fischen zu können müssen erstmal alle Feinde auf der ebene besiegt werden.
In Städten und Georamen hingegen nicht.

Unterm Strich bleibt für mich ein monotones Spiel, mit einer zuckersüßen und wunderhübschen Präsentation. Denn immer nur Monster verprügeln und die Georamen vorgegeben zu erbauen ist mir gelinde gesagt zu einseitig und schnell langweilig.
Daher hatte ich mich, nach dem Durchspielen, nicht mehr ans optionale Dungeon gewagt.
Dennoch gehe ich davon aus, dass das Spiel vielen gefallen könnte.
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am 29. August 2003
In den USA längst unter dem echten Namen erschienen, hat man sich hierzulande kurzerhand für eine Umbennenung entschieden, um Spuren zum etwas mauen Vorgänger zu verwischen. Angesichts der vielen Verbesserungen geht das auch voll in Ordnung!
Dark Chronicle ist die wohl beste alternative zu Zelda-Spielen, die es für andere Spielsysteme gibt. Es als Rollenspiel zu bezeichnen wäre hingegen falsch. Das Nintendo-Vorbild ist überdeutlich, was sich vor allem in den Zelda-typischen, actionreichen 3D-Kämpfen zeigt. Auch hier sind die einzigen veränderlichen Charakterwerte die Lebensenergie (HP) und die Verteidigungskraft. Ansonsten kann man die 2 Hauptfiguren des Spiels nicht weiterentwickeln, wie sonst in Rollenspielen üblich. Das mag anfangs etwas langweilig erscheinen, wird aber schnell durch das komplexe Waffensystem ausgegelichen. Denn alle Waffen können mit viel Geduld zu mächtigeren Ausgaben aufgerüstet werden. Hier sind die einzelnen "Charakterwerte" mal wirklich Rollenspieltypisch aufgeteilt, so dass zu jedem Gegnertyp (sprich Element:Feuer, Wasser, Luft und Erde und Art: Bestie, Pflanze etc.) die richtige Waffe gezüchtet werden kann.
Das aus dem Vorgänger bekannte Georama-System wurde gründlich aufgebohrt. Ziel eines jeden Spielkapitels ist es, eine ausgelöschte Ortschaft wiederaufzubauen und mit Einwohnern zu besiedeln. Die nötigen Baupläne hierzu finden sich in den Dungeons und die nötigen Baustoffe lassen erledigte Gegner zurück oder werden kurzerhand in den Shops gekauft. Das geht alles erfreulich einfach von der Hand und macht auf Dauer fast noch mehr Spaß als das eigentliche Spiel, wobei "das eigentliche Spiel" aus vielen weiteren kleinen Teilen besteht.
So muss man mögliche Einwohner der zu bauenden Orte erstmal durch erledigen unterschiedlichster Aufgaben zum mitkommen bewegen.
In dem Spiel ist eine extrem spaßige Angelsimulation eingebaut, die einem sogar das züchten von Kreuzungen zwecks Sieg in 2 Fisch-Wettkämpfen erlaubt.
Der Held Max verfügt über eine Kamera, mit der er interessante Dinge fotografieren kann und diese Bilder später als Ideen für alle möglichen Erfindungen verwenden kann. Mit Hilfe der Erfindungen kann man neue Waffen und Kleidungen herstellen oer aber auch einfache Dinge wie Brot und Milch, um die Energie wieder aufzufrischen.
Held Max kann einen Roboter herbeirufen, der gegen übermächtige Gegner antritt und im Laufe des Spiels durch viele Teile modifiziert wird.
Heldin Monica kann sich in verschiedene Monster verwandeln, wobei diese Fähigkeit nur sehr aufwendig zu entwicklen ist.
In jedem Dungeon-Level kann Max eine Runde Golf (hier Spheda genannt) spielen. Bei Erfolg winken nützliche Gegenstände!
Man sieht schon, dass Dark Cloud 2 bzw. Dark Chronicle unglaublich viel an Beschäftigung bietet.
Hinzu kommt natürlich eine stark verbesserte Cell-Shading-Grafik für den perfekten Comiclook und ein gelungener Sound.
Alles in allem ist dieses Spiel jedem Action-Adventure-Freund zu empfehlen! Wobei nochmal deutlich gesagt werden muss, dass dies hier KEIN Rollenspiel wie Final Fantasy ist, sondern ganz klar in Richtung Zelda geht.
Auch ist der Schwierigkeitsgrad des eigentlichen Spiels nicht besonders hoch. Profis werden sich auf Dauer mehr mit dem Angeln und Golfspielen beschäftigen, um das Spiel zu 100% zu lösen.
Genre-Fans und alle die nach Zelda etwas komplexeres wollen greifen bedenkenlos zu. Hardcore-Rollenspieler sollten erstmal probieren, ob ihnen das viele Gekloppe zusagt.
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am 11. September 2003
Dieses Spiel muss jeder haben.Laßt euch von dem comic-look nicht abschrecken.Das Spiel ist einfach top.Obwohl der erste teil Dark cloud nur ein mittelmäßsiges Spiel waren sehr gut.Man kann neben der Storyline auch Angeln,Fische züchten und Städte wieder aufbauen und Fotos von allen machen was es zu sehen gibt.Kauft euch dieses Spiel ich hole es mir jedenfalls.
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am 8. September 2003
Wie viele es bestimmt schon wissen, ist Dark Chronicle ein Rollenspiel für die PS2. Die Grafik von diesem Spiel sieht einafch toll aus und auch das Spielprinzip ueberzeugt. Man kann in DC sogar seine eigene Stadt aufbauen. Zuerst betritt man ein Gebiet was noch ueberhaupt nicht bebaut ist, doch nachdem man Items in Dungeons gesammelt hat, kann man beginnen in diesem gebiet seine eigene Stadt zu bauen oder bzw. ein Dorf.
Was leider nicht so toll ist, ist das das spiel nur Deutsche Untertitel hat und keine Deutsche-Sprachausgabe. Aber das stört nicht wirklich viel.
Im ganzen ist Dark chronicle ein sehr gutes RPG für die PS2, und außerdem ist es wesentlich besser als der Vorgaenger Dark cloud.
Dark Chronicle haette Potenzial dazu eines der besten RPG's für die PS2 des jahres zu werden.
Außerdem hat Dark chronicle...
..eine GamePro Wertung von 90% und das ist sehr sehr gut!
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am 27. September 2003
Dieses Spiel ist der Hammer. Man ist ein Junge, der in einem von der Außenwelt abgeschnittenden Dorf lebt. Von seinem Vater bekommt er ein Halskette mit einem roten Kristall, wonach sofort hinterher sind. So erfährt er auch, das um das Dorf irgendetwas schlechtes geschieht. Und so beginnt eine Verfolgungsjagt. Also flieht er aus dem Dorf. So, mehr verrate ich erstmal nicht. Wer aber jedoch auf Kämpfe im FF-Stil steht, kommt nicht ganz auf seine Kosten. Hier laufen die Kämpfe nämlich im Zelda-Stil ab. Jedoch etwas anders: Ihr lauft von Ebene zu Ebene, indem ihr in einer den Schlüssel zur nächsten findet, bis ihr schließlich das nächste Dorf erreicht habt oder andere Orte. Einfach genial! Später kommen noch Mitstreiter dazu. Der Cell-Shading-Look ist hier auch super gelungen. Kauft euch dieses Spiel!!! Dieses von vielen Zeistchriften hoch bewertete Spiel ist der Hammer!!!
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