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am 30. Juli 2007
In Zeiten, in denen halb fertige Rollenspiele und stumpfe Massenware auf den Markt geworfen werden, muss man für ein gutes Rollenspiel-Erlebnis schon tief in die Nostalgiekiste greifen.

Im Gegensatz zu Größen wie "Gothik 3" oder "Oblivion" kann Kotor das hohe Niveau vom Anfang bis zum Ende halten. Mit dem letzten Patch erhält man so ein Rollenspiel das butterweich läuft, gut aussieht, durchgehend motiviert und (fast) fehlerfrei ist. Sowas gibt es heutzutage leider nicht mehr.

Hier meine Fakten-Liste zu diesem Spiel:
- Relativ günstiger Preis
- Läuft unter Windows XP
- Immer noch gute und sehr stimmige Grafik
- Sehr gute Bedienung
- Geniale Story
- Abwechselungsreich bis zum Schluß
- Sehr gutes "Star Wars" feeling

Fazit: Rollenspiel Fans, die Kotor noch nicht kennen, sollten zugreifen.
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am 2. Oktober 2007
STAR WARS: Knights of the Old Republic
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Dass Lucas Arts in letzter Zeit bevorzugt und inflationär Star Wars-Spiele auf den Markt geworfen hat und damit den Markt übersättigt hat, beinhaltet die Gefahr, dass man einige wirkliche Perlen übersieht. KotoR ist so eine Perle und zweifelsohne hat Bioware, dass sich schon für Neverwinter Nights verantwortlich zeichnete, ein Meisterwerk geschaffen, vor allem auch deshalb, da die Geschichte rund 4.000 Jahre vor den Ereignissen um Darth Vader und Luke Skywalker angesiedelt ist und sich so frei von allen Zwängen entfalten kann.

Die Republik wankt....wieder mal
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Die Republik steht kurz vor dem Zusammenbruch. Nachdem sie die Bedrohung durch die Mandalorianer nur in letzter Sekunde und durch das Eingreifen der Jedi Revan und Malak, die gegen den Willen des Rates handelten, abwenden konnte, haben sich die Kriegshelden der Republik nun gegen sie gestellt. Nach der siegreichen Schlacht über Malachor V verschwanden Revan und Malak und man fürchtete bereits, die Helden seien einem Unfall oder Anschlag zum Opfer gefallen.

Was niemand ahnte: Sie kehrten zurück. Revan nannte sich nun Darth Revan, hatte sich zum Sith-Lord ausgerufen und stand einer gigantischen Raumflotte vor, der die geschwächte Flotte der Republik kaum etwas entgegenzusetzten hatte. Die Republik verlor Welt um Welt und der Ansturm der Sith war durch nichts aufzuhalten. Insgeheim fasste der Rat der Jedi einen Entschluss. Ein Überfall-Kommando sollte den Dunklen Lord in eine Falle locken und gefangennehmen. Die junge Jedi Bastila, die durch die Kunst der Kampfmeditation einige Schlüsselgefechte für die Republik erringen konnte und somit einen kurzen, militärischen Patt erzwingen konnte, war Teil der Expedition, die jedoch gründlich misslang. Darth Revan starb und sein Schüler Malak übernahm den Titel und das Kommando seines Meisters und führte die Sith, die sich immer mehr Zulauf aus den Reihen der Jedi erfreuen können unaufhaltsam in Richtung der Kernwelten.

Das Spiel setzt ein, als sich der Spieler an Bord eines republikanischen Kriegsschiffes, der "Endar Spire", samt Bastila wiederfindet. Sie sind in eine Falle der Sith getappt, die Bastila um jeden Preis gefangennehmen wollen und so das letzte Hindernis zum militärischen Sieg beseitigen wollen. Du musst es verhindern und Darth Malak aufhalten...Die Story, das zentrale Moment eines Rollenspiels in KotoR gehört mit zum besten, was in den letzten Jahren auf dem RPG-Markt erschienen ist und bietet überraschende Wendungen, glaubhafte Charaktere und überzeugt.

NPC's, die wirklich lebendig und glaubhaft wirken
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Zu Beginn wählt der Spieler zwischen 3 Klassen, die sich alle unterschiedlich spielen. Der Soldat löst Probleme mit der Vibroklinge oder dem Blaster, der Gauner redet sich aus Problemen heraus, hackt Computer und der Späher ist ein Mittelding zwischen Kampf und Fertigkeiten. Nach etwa 10 Stunden kann sich der Spieler nochmals für eine von drei Jedi-Klassen entscheiden und dabei den Weg des Kampfes mit dem Laserschwert oder den Einsatz der Macht wählen.

Dem Spieler zur Seite steht eine insgesamt neun-köpfige Party, die alle wichtigen Rassen und Fraktionen der Galaxie vereint. Ein Wookie lehrt Gegnern das Fürchten, eine junge Twilek-Gaunerin bringt die Gruppe an Türen und Minenfeldern vorbei, ein Mandalorianer erzählt über das Leben als Kampf, während ein republikanischer Kriegs-Held, ein Technik-Droide, 3 Jedi und ein sadistischer Attentats-Droide die Gruppe komplettieren.

Jeder dieser NPC's ist kontextbezogen nützlich und der Spieler kann immer zwei Mitglieder gleichzeitig mitnehmen und sollte darauf achten, dass diese drei sich so ergänzen, dass die anstehenden Gefahren kein Problem darstellen. Ferner hat es Bioware geschafft jeden einzelnen der Mitglieder mit Leben einzuhauchen. Sie agieren glaubwürdig, besitzen eine Art Charakter und der Spieler kann nach jedem Level-Aufstieg tiefgründige Gespräche mit ihnen führen. Es ist möglich, eine Art Beziehung zu ihnen aufzubauen und sie wachsen einem während des Spiels richtig ans Herz, haben die Entwickler für fast jeden Charakter eine persönliche Side-Quest und Reaktionen auf Taten des Spielers eingebaut, die die Figur nochmals in einem völlig neuen Licht darstellen.

Manchmal ist es gut, böse zu sein
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Nach dem Tutorial-Level auf der "Endar Spire" verschlägt es den Spieler nach Taris. Hier sammelt der Spieler bereits die meisten seiner NPC's ein, und kann eine Fülle an Quests erfüllen, die zwar nicht notwendig sind, aber dem Spieler die Möglichkeit geben, Punkte für die Helle oder Dunkle Seite zu erringen. Ganz besonders perfide ist die Macht der Geistkontrolle: Unbedarfte NPC's können somit mehr Credits aus der Tasche geleiert werden und wer es ganz besonders böse mag, der kann durch geschicktes Einsetzen von Überredungs- und Geistkontrolle-Talenten sogar eine Familienfehde zu ihrem blutigen Ende führen.

Je mehr man sich also zum Retter der Galaxis oder zu einem bösen Sith mausert, desto mehr gewinnt auch die Figur an Profil, sie erlangt sogar die typische Blässe, wenn er mehr und mehr auf den Pfaden der Sith wandelt. KotoR erlaubt es ausdrücklich: Der dunkle Weg führt ebenfalls zum Ziel und das bedeuetet, dass man KotoR mindestens zweimal duchspielen muss , um auch nur die wichtigsten Punkte des Spiels einmal kennengelernt zu haben. Die Spieldauer bewegt sich dabei, je nachdem wie umfangreich man die Side-Quests mitnehmen möchte, bei etwa 40 Stunden.

Die Party verschlägt es an die verschiedensten Orte der Galaxis, die Abwechslung ist wunderbar. Nach dem urbanen Taris und dem ländlichen Dantooine warten jeweils noch eine Wasserwelt (Manaan), die aus den Filmen bekannte Wüstenwelt Tatooine, die Dschungel-ähnliche Heimatwelt der Wookies, Kashyyyk und die Welt der Sith, Korriban auf den Spieler. Jeder der Planeten ist mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht worden, zahreiche NPCs warten darauf, der Gruppe Aufträge zu erteilen und bieten viel Stoff für Unterhaltung.

Eine besondere Erwähnung verdient das Kampfsystem in KotoR. Es stützt sich hauptsächlich auf das D&D 20-System und jeder der zahlreichen Kämpfe läuft rundenbasiert ab. Der Spieler selbst bekommt davon jedoch nur wenig mit, denn auf dem Bildschirm laufen die Kämpfe mithilfe von Animation wie in Echtzeit ab. Besonders die Laserschwert-Duelle sind auch 4 Jahre nach dem Release immernoch eine Augenweide und die Kämpfe versehen das Spiel mit einer Rasanz, die ich in anderen 3rd-View-RPGs noch nicht erlebt habe. Jedes Talent, jede spezielle Form und jede Machtattacke besitzt eine eigene Animation.

Überhaupt, die Macht...was könnte mehr Spass machen, als seine Gegner mit Machtblitzen, Machtwellen zu schocken. Lebensenerie abzuziehen, Feinde in einem tödlichen Würgegriff hilflos zappeln zu sehen oder sie mithilfe der Macht zu lähmen oder verängstigen? KotoR bietet eine Fülle an Machtfertigkeiten, die man zumindest mal ausprobiert haben muss, denn sie tragen zu der unbeschreiblichen Atmosphäre bei, die den Spieler gebannt vor den Monitor fesselt.

KotoR - Ein interaktiver Film?
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Graphisch beleibt festzuhalten, dass die Aurora-Engine, die aus NWN entnommen und weiterentwickelt wurde, ihren Dienst gut verrichtet. Manche sagen, die Umgebung sei zu steril. Doch die langen Korridore ohne Zierrat sind nun einmal typisch für STAR WARS und fangen die Atmosphäre der Filme hervorragend ein. Außerdem sind Taris und Manaan sehr gut gelungen und auch Kashyyyk überzeugt von vorneweg. Mit 16x AA sieht KotoR selbst heute noch richtig gut aus und sogar besser, als sein Nachfolger. KotoR ist im Übrigen nicht für Dual-Core-Prozessoren gemacht und läuft nur mit vielen Problemen. Abhilfe kann schaffen, dem Spiel nur einen Kern zuzuweisen.

Das vielleicht größte Plus des Spiels ist seine Vertonung. Über die Musik brauchen wir uns nicht zu unterhalten, ein vielfältiger und bombiger Soundtrack bietet Hörgenuss pur. Über 25 Titel verwöhnen die Ohren und die Tracks werden auch beim 10. Durchgang nicht langweilig, sondern bleiben eingängig und stimmungsvoll.

Ähnlich verhält es sich mit der Sprachausgabe. Pber 40.000 (!) Sätze wurden synchronisiert und nachgesprochen und es ist nicht so, dass man da gespart hätte. Die Sprecherstimmen sind allesamt von professionellen Sprechern aufgenommen worden und die Stimmenvielfalt und Professionalität sind für ein PC-Spiel schier unglaublich. All dies hat zur Folge, dass einem KotoR sogar wie ein interaktiver Film vorkommt, denn die Story ist episch, fesselnd, die Verpackung höchst professionell. Zwar gibt es übermäßig viele Kämpfe, doch diese sind spektakulär anzuschauen, und zudem noch bequem zu steuern, da das Spiel jedezeit unterbrochen werden kann. Die Bedienung steht der anderen Qualität in nichts nach.

Fazit
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Knights of the old Republic ist meiner Meinung nach das beste Rollenspiel der letzten 10 Jahre und das beste Spiel des Jahres 2003. Es bietet alles, was ein RPG bieten muss: Eine epische Story, glaubhafte & tiefgründige Charaktere, vielseitige Steigerungs- und Charaktermöglichkeiten und eine rundum gelungene grafische sowie grandiose akustische Verpackung. Wer das Spiel noch nicht gespielt hat, dem fehlt etwas.
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am 4. Januar 2006
Eigentlich interessiere ich mich nur für Strategie- und Shooterspiele da ich für RPG's und Adventures leider keine Zeit mehr habe. Viel Zeit muss man in den meisten Rollenspielen investieren, viele sind zu kompliziert, langweilig - und richtig gute und interessante gibt es für mich nur wenige (man vergesse nie die absolut geniale ULTIMA-Reihe).
Da ich die Star Wars-Filme liebe und einfach mal neugierig war kaufte ich mir das Spiel - und bin begeistert!!
Auch für RPG-Anfänger erlernt man schnell die Bedienung, man wird direkt ins Spielgeschehen hineingerissen und die Balance des Spiels ist gut ausgetüftelt. Der Schwierigkeitsgrad steigt vorsichtig an, auch wenn er manche Male grobe Sprünge macht. Das Spiel ist aber stets fair und nie unlösbar. Die Übersicht ist gelungen - es kommt aber vor, das in Kämpfen mit mehreren Gegnern und Verbündeten die Übersicht verloren geht, was aber nicht weiter schlimm ist durch die genial-gemachte Pausenoption.
Die Grafik ist etwas veraltet, aber immer noch schön anzusehen und passend zum Star Wars-Stil. Atmosphäre, Sound und Präsentation sind 1A, die Charaktere sind gut ausgearbeitet.
Wichtig für mich ist, das ein Spiel Elemente von jedem Genre mitbringt und die Atmosphäre sowie die Motivation zum Weiterspielen stimmt - und ist bei KotoR so!! Zwar nerven einige Mini-Spielchen aber da kann man drüber hinwegsehen. Eine 1.Sahne-Spiel im Star-Wars-Univerum - was will man mehr?
Kurz gesagt ist KotoR ein fast perfektes Spiel mit kleinen, wenigen Mängeln und wirklich jedem PC-Besitzer zu empfehlen - deswegen hat es mich voll überzeugen können und die volle Punktzahl verdient!!
Ein keiner Tipp am Rande: Star Wars- und Strategiefans aufgepasst: Bald kommt "Star Wars: Empire at War"...
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am 2. Oktober 2006
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so ein gutes Spiel gespielt wie Knights of the Old Republic. Ein Spiel, welches geniale Story mit genialem Gameplay, guter Musik und ausgewogener Spielbalance vereint. Einmal angefangen und man könnte es am liebsten sofort durchspielen. Und wenn man im Laufe dann noch sein Lichtschwert erhält, hofft man, dass dieses Spiel nie endet. KotOR fesselt von der ersten bis zur letzten Minute. Vom einfachen Mann - zum Jedi bis zum Bosskampf gegen Darth Malak. Oder will man als Sith die Galaxis beherrschen? Auch das Phänomen unglaublicher Handlungsfreiheit ist erstaunlich. Ein Hauptstrang führt das Spiel, jedoch mit hunderten Nebensträngen - hunderten Nebenquests. Wenn all das eintritt, spielt man KotOR. Etwas was nur schwerlich wieder erreichbar ist. Teil 2 erfüllte diese Erwartungen nicht (wegen Entwicklerwechsel?). Bioware hat seine Sache super gemacht. 5 Sterne für dieses grandiose Meisterwerk der Computerspielgeschichte. Zurecht Spiel des Jahres 2003!

Ich kann jedem (ob Star Wars Fan oder nicht) dieses Spiel nur empfehlen.
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am 30. August 2003
Die XBox-Fassung hat zu recht einstimmiges Kritikerlob erhalten. Star Wars: Knights of the Old Republic (SW: KotOR) bietet:
- eine nichtlineare, spannende Handlung mit perfekter Einbettung in das Star-Wars-Universum
- sehr grosse Handlungsfreiheit mit Auswirkung auf das Verhältnis zur hellen oder dunklen Seite der Macht
- vielfältige Charakterentwicklung bzgl. allgemeiner Fähigkeiten (Skills), Kampfqualitäten (Feats) und Einsatz der Macht (Force-Powers)
- ein komplexes Kampfsystem (in Echtzeit, aber jederzeit anzuhalten, um taktische Anweisungen zu geben)
- Abwechslung durch sehr unterschiedliche Planeten, die besucht werden können
- viele Nebenhandlungen
- auflockernde Minispiele
- Rätsel/Probleme mit netten Knobeleien und alternativen Lösungen
Diese Punkte ergeben einen hohen Wiederspielwert. Darüber hinaus bietet die XBox-Version (NTSC) von SW: KotOR:
- hochwertige Vertonung (gesprochene Dialoge, Soundtrack)
- sehr stimmungsvolle Grafik mit vielen Spezialeffekten
- jederzeitiges Speichern des Spielstandes
- komfortable Benutzerschnittstelle.
Die PC-Version verspricht darüberhinaus:
- bei entsprechender Hardware noch schönere Grafik und Animationen durch höhere Auflösung und Systemgeschwindigkeit
- kürzere Ladezeiten
- Korrektur kleinerer Bugs der XBox-Version
Die Qualität der aufwendigen deutschen Übersetzung (komplette Synchronisation) und die Modifikation der Benutzerschnittstelle auf Maussteuerung bleiben indes abzuwarten.
Mein Fazit: Bioware hat das bewährte Dungeons&Dragons-RPG-System elegant in das Star Wars-Universum umgesetzt - wer die Filme mag, wird vom Detailreichtum des Spiels sicher begeistert sein.
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am 18. Dezember 2003
Kotor ist mein erstes Rollenspiel. Was mich bisher an dieser Art spiele abgeschreckt hat, die ultrakomplexe Charaktererstellung (Zahlenwüste) und -Pflege, das sogenannte "aufleveln" ist bei diesem Spiel super gelöst und per Interface großartig in das Spiel integriert. Die Hauptstory ist spannend, aber auch die vielen kleinen Geschichten der Partymitglieder und der anderen Non-Player-Charakters verstehen es immer wieder mich in den Bann zu ziehen. Dies ist ein sehr liebevoll gemachtes Spiel, in dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. (Führen sie bitte mit ihrem Droiden HK-47 ausführliche Konversation, sie werden es nicht bereuen). Kurz und gut: Dies ist in all den Jahren, die ich am PC spiele, wirklich das beste.
Pro:
- Stimmige und sehr atmosphärische Welt
- Begleiter, die einem nach dem Spielende fehlen. (Wer einmal von einem Buch wirklich fasziniert war, weiss was ich meine...)
- Intuitive und und trotz der Komplexität einfache Steuerung.
- Extrem hoher Wiederspielwert
- Keine hektischen Kämpfe, man kann jederzeit stoppen.
- Wie ein Star-Wars Film zum mitmischen.
- Lange Spieldauer
Contra:
- Manchmal in Kämpfen etwas unübersichtlich
- Partymitglieder hinken dem Held manchmal etwas hinterher, so dass Sonderaktionen in Kämpfen erst ein paar Sekunden nach Kampfbeginn auswählbar sind.
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am 22. Dezember 2003
Bisher standen Gothic II (+ Addon) sowie Neverwinter Nights ganz oben auf meiner Rollenspiel Hitliste. Tja, das war mal. Denn plötzlich erschien Knights of the Old Republic und fängt da an wo das grandiose Baldur's Gate II aufgehört hat! Dazu später mehr!
Zuerst hielt ich KOTOR für eine dreiste SW Mod von Neverwinter Nights. Die erste Welt, Taris mag auch noch nicht so der Hammer sein. Aber es deutet sich schon die Genialität des Titels an: Die Gespräche mit anderen Charakteren der Party sind noch viel besser als bei Baldur's Gate II(daher mein VErgleich oben). So verraten die einzelnen Mitglieder nur stückchenweise etwas über sich. Spricht man z.B öfter mit Carth, kann man 1. sein Vertrauen gewinnen und 2. seinen Sohn vor den Sith retten. Dieser, so erfährt man dann später, ist auf der Sith Akademie um ein Sith zu werden. Klasse! Solche Charakter bedingten Nebenquests vergrößern die Handlungsfreiheit noch enorm. Außerdem sorgen sie für einen hohen Wiederspielbarkeitswert, da man stets nur 2 Begleiter wählen darf und man sich sonst nicht unbedingt im Raumschiff mit jedem unterhält!
Weitere Besonderheit: Die Wahl der Gesinnung. Sehr oft beeinflussen schon einfache Drohungen oder Lügen die Gesinnungswahl und verhelfen zu "Punkten" für die jeweilige Seite. Natürlich geht es auch drastischer. So kann man beispielsweise einen Gefangenen mit Absicht töten, oder ihn aus seiner Zelle befreien. Weiterhin sind die Möglichkeiten in den Dialogen ziemlich originell und lustig.
Hat man dann also Taris verlassen steht die Ausbildung zum wahren Jedi an. Außerdem entwickelt sich die Story um den Hauptcharakter und die Jedi Zicke Bastila langsam weiter - sowohl in den Quests als auch in Zwischensequenzen, die den Hauptfeind, den dunklen lord Malak, zeigen.
Nach dem Jedi Training stehen einem dann alle Türen offen. Der Spieler selbst entscheidet wo er zuerst nach den misteriösen Sternenkarten suchen will, wie er seinen Charakter entwickelt und auch wie die tolle Story endet!
Um nicht zu viel zu verraten endet diese Kritik hier. Alle Rollenspielfans, die auch nur etwas von Star Wars gehört haben, sollten sich KOTOR nicht entgehen lassen. Möge die MAcht mit euch sein!
Pro's
+ Tolle Story
+ lebendige Party Mitglieder
+ coole Charaktere
+ Gesinnungswahl
+ tolle Kampfanimationen / Lichtschwerteffekte
+ Nebenquests von Charakteren abhängig
+ originelle Nebenquests ( Verteidiger vor Gericht, Mord aufklären)
+ Star Wars Atmosphäre
+ sehr gute Landschaftsgrafik
+ Hohe Wiederspielbarkeit
+ Gute Sprachausgabe
+ Vielfalt an Auswah in Dialogen
+ Mini Games (Raumschiffverteidigung, Rennen)
+ tolle Ingame Zwischensequenzen
Contras:
- zu kurz (ich habe auf der guetn Seite ca. 20 Stunden gebraucht obwohl ich überall fieberhaft Quests gemacht habe)
- mäßige Zwischensequenzen (Film)
- Grafikfehler teilweise
- Anti Alising unzureichend
- stellenweise Sprachbugs
- die dunkle Macht ist stärker in mir ;o)
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...Der Grund für meine Enttäuschung kommt daher, dass ich einfach rollenspieltechnisch "Komplexeres" gewöhnt bin. Bitte nicht falsch verstehen - die Spielmechanik hinter "Knights Of The Old Republic" bzw. die Handlung sind komplex, wendungsreich, machen Spaß und Spannung (besonders für Leute mit Faible für Star Wars generell (wie ich)), aber das Spiel selbst ist in meinen Augen weit, weit entfernt von einem epischen Meisterwerk.

Das will ich jetzt mal kurz untermauern, bevor ich natürlich die überwiegend positiven Aspekte des Spiels zusammenfasse:

Im Grunde genommen ist "Knights Of The Old Republic" nämlich wie Lego-Star Wars. Es sieht schick aus, aber es sind halt einfach nur normale Bausteine aneinandergereiht. Viele graue und dann und wann mal was Buntes.

Als Beispiel möchte ich nur mal den groben Aufbau des Spiels erwähnen. Man erledigt das grandiose Tutorial. Landet dann auf einem Planeten, von dem es wegzukommen gilt. Hat man die handvoll Quests auf diesem Planeten erledigt, wird die "Sternenkarte" in der Ebon Hawk (dem fliegenden Hauptquartier des Spiels) freigeschaltet. Von dort hat man dann noch einmal Zugriff auf eine sehr übersichtliche Zahl Planeten, deren Schema genau gleich gestrickt ist: ein paar Hauptquests, die in der Landschaft verstreut sind. Es wiederholt sich einfach stets die Devise "Planetenquests abschließen, Puzzleteil einsammeln und dann weiter zum nächsten Planeten". Dazwischen das rollenspielübliche Aufwerten der Charaktäre und dann steht man auch gleich vor dem Finale.
Dass man an alte Plätze zurückkehrt, ist in "Knights Of The Old Repbulic" nicht wirklich notwendig. Man hakt einfach Punkt für Punkt am Plan ab und weiter geht's wie auf einem Förderband - sehr konsolig, sehr linear. Inklusive ein paar Minispiele.

Aber genug gemeckert. Das schöne an dem Spiel ist nämlich, dass es eine wirklich tolle Hintergrundgeschichte hat, die in der Tat fesselt (wie in der alten Trilogie). Wendungen natürlich inklusive.

Die schönen Seiten von "The Kinghts Of The Old Republic":

1.) Allenvoran die tolle Geschichte rund um Malak und Revan. So wendungsreich spielt sich selten eine Handlung und im Vergleich zur neuen Star Wars Trilogie hat es diese Geschichte abermals geschafft, das Star Wars typische Gänsehautgefühl in mir zu wecken. Spätestens dann, wenn dunkle Lords ganze Planeten auslöschen, nur um auf Nummer sicher zu gehen, dass ein einziger, vermuteter Feind auf dem Planeten ausgelöscht wird.

2.) Die Technik. In Anbetracht von 2007 sicherlich kein direkter Hingucker mehr, aber sie mag trotzdem noch zu verzaubern (spätestens dann, wenn man frei nach den Matrix Filmen mitten in einem Kampf auf Pause drückt und dann seine Party mitten im Laserschwertduell mit einer Übermacht Sith Schülern im Standbild, vielleicht sogar mitten im Sprung sieht)

3.) Endlich wieder ein halbwegs richtiges Rollenspiel, wo man sich auf jeden neuen Level freut und vorher schon plant, in welche Richtung man seinen Charakter weiterentwickeln möchte. Soll er im Gespräch die Leute effizient überreden können oder soll er so richtig der dunklen Seite mit all ihren Mächten verfallen? Herrlich!

4.) Hardwarebescheidenheit. Sogar auf meinem Rechner (mit altertümlicher DirectX 8.1 Karte läuft es mit ein paar Hintergrundanwendungen in der höchsten Auflösung ruckelfrei)

5.) Der Star Wars Bonus halt. Wie schon angedeutet. Bei diesem Spiel hat der Star Wars Fan in mir mehrmals gejubelt. Neue Musikkompositionen, die sich perfekt in John Williams Fanfaren eingliedert und trotzdem total frisch sind. Raumschiffe bzw. die ganze Umgebung, die kilogrammweise Star Wars Flair versprühen. Dann noch das Laserschwerttunen und und und. Echt toll!

Naja.
In einem Satz zusammengefasst würde ich sagen: Ein nettes Einsteigerrollenspiel, das fesselt, aber halt wirklich für die Zielgruppe "Rollenspieleinsteiger" gemacht wurde: schön übersichtlich und linear, ohne richtiger Handlungsfreiheit und epischen Geschichtsverlauf. Trotzdem - handwerklich wurde einwandfrei gearbeitet und was zählt ist, dass beste Unterhaltung, speziell für Star Wars Fans, geliefert wird.

Ach, und genau: Bitte den neuesten Patch für das Spiel installieren. Damit wird das Spiel um einiges stabiler UND man bekommt außerdem die Möglichkeit in einer Auflösung von 1280x1024 zu spielen (also ideal für 19 Zoll Flachbildschirme).

UND: meiner Meinung nach sollte man nach dem Durchspielen auch noch unbedingt den zweiten Teil probieren, der, jetzt werden mich viele ganz sträflich anschauen, in meinen Augen sogar besser ist. Mehr Freiheit, mehr Entscheidungen, die dann auch wirklich weitreichendere Konsequenzen haben und ein verbessertes Spieleinterface. Ist auf jeden Fall einen Blick wert.

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mein PC: Athlon64 3200, Matrox Parhelia (DirectX 8.1), 1024MB RAM (auf DDR266 eingestellt), Windows XP SP2
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am 8. Dezember 2003
SW KOTOR ist ein absolutes Highlight des Jahres auf dem PC. Für Rollenspieler ein must have und für alle anderen unbedingt antesten. Das Spiel reißt einen so in den Bann das man gar nicht merkt wie die Zeit vergeht. Es ist recht einsteigerfreundlich und sehr zugänglich. Desweiteren hat man mehrere Möglichkeiten es zu spielen, man kann fies sein oder halt gut. Die Kämpfe laufen in Echtzeit rundenbasiert ab, sind aber trotzdem sehr spaßig weil man viel auswählen und taktieren kann. Grafik, Sound und die dt. Übersetzung sind auch gut gelungen. Alle die Spiele wie DIABLO, Baldurs Gate, Gothic oder Neverwinter Nights mögen werden dieses Spiel hier innig lieben. Auch für Leute die nicht unbedingt Star Wars Fans sind ,können hier bedenken los zugreifen. Für mich das Rollenspiel des Jahres.
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am 5. Februar 2007
Ich habe das Spiel nun schon mindestens 8x durchgespielt und ich muss sagen: es ist einfach immer noch irre. Die guten Kritiken sind also eindeutig gerechtfertigt. Das einzige Problem ist wohl, dass mir seitdem kein anderes Spiel mehr Spaß macht am PC, da ich alle mit Kotor vergleiche.
Die Story ist meiner Meinung nach sehr gelungen: sie ist abwechslungsreich (man kann seine Gesinnung- helle/ dunkle Seite wählen), logisch aufgebaut, gibt Freiraum bei den Dialogen und die Handlungen, die man wählt haben auch Einfluss auf das folgende.
Ebenfalls positiv zu bewerten sind die zahlreichen Nebenquests, die man neben dem Hauptpfad noch lösen kann.
Gleichfalls perfekt ist die unterlegte Musik, die noch mehr das Spielfeeling steigert und einem hilft sich in das Game hineinzuversetzen.
Einziges Manko liegt jedoch in der Grafik. ES kommt schon öfter vor das eine Person stecken bleibt oder nicht dorthin läuft, wo sie hinlaufen soll. Besonders dramatisch ist das bei Dantooine. So das das nach einer Weile doch echt nervig sein kann auf diesem Planeten.
Deswegen auch nur 4 Sterne.
Sonst aber rundum total gelungen. Das beste Rollenspiel, dass ich je gespielt habe.
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