Kundenrezensionen


23 Rezensionen
5 Sterne:
 (11)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das "Böse" umgibt den Krieg...
Ein etwas anderer Horrorfilm: Die Handlung spielt in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges in Frankreich. Eine kleine Gruppe britischer Soldaten der "Y-Kompanie" überlebt im Feindesland. Umgeben von einem mysteriösen Gasnebel bewegen sie sich mit einem schwerverletzten Kameraden zwischen halbverwesten Leichenteilen und dreckigem Schlamm vorsichtig...
Veröffentlicht am 20. September 2009 von Ray

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bedrückender Kriegsschauplatz doch wenig überzeugende Dramaturgie
"Deathwatch" wird oft zu Unrecht nur in das Horror-Genre eingeordnet.
Mehr jedoch ist er ein bisweilen sehr überzeugender Versuch einen Eindruck des Kriegswahnsinns ztu vermitteln.
"Deathwatch" wirft uns Zuschauer mitten hinein in den realen Horror des Tötens, der Angst, des Vegetierens ohne Aussicht auf Hoffnung.
Wir befinden uns mitten im...
Vor 11 Monaten von Rumburak veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das "Böse" umgibt den Krieg..., 20. September 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Deathwatch (DVD)
Ein etwas anderer Horrorfilm: Die Handlung spielt in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges in Frankreich. Eine kleine Gruppe britischer Soldaten der "Y-Kompanie" überlebt im Feindesland. Umgeben von einem mysteriösen Gasnebel bewegen sie sich mit einem schwerverletzten Kameraden zwischen halbverwesten Leichenteilen und dreckigem Schlamm vorsichtig durch das undruchsichtige und tötliche Kriegsgebiet. Fäulnisgeruch liegt in der Luft.
Unter ihnen der noch nicht mal 17jährige jugendliche Gefreite Charlie Shakespeare (Jamie Bell), der etwas arrogante Gentleman-Officer Jennings (Laurence Fox), der das Kommando hat oder der bibelfeste Bradford (Hugh OŽConnor), der noch Hoffnung in der eher aussichtslosen Lage sieht.
Auf ihrer Odyssee durch Dreck oder Schlamm und farblich kaum zu trennenden Leichen entdecken sie einen von deutschen besetzten Schützengraben.
Einen der drei dort noch verbliebenen Deutschen (Torben Liebrecht) lassen sie am Leben, obwohl der Kamikaze der Company (Andy Serkis) kurzen Prozess machen will.
Diese Anlage von Schützengräben, die für den Stellungskrieg gebaut wurde, entpuppt sich als trostloses und verwirrendes Labyrinth voller Sackgassen und unterirdischer Tunnel, ebenfalls gespickt mit Toten und Ratten.
Zuerst ist Warten angesagt, doch dann ereignen sich komische Dinge. Ein Mann stirbt unter mysteriösen Umständen und unter den Kameraden macht sich Spekualation (Sind noch Deutsche da ?) und Hass - auch auf die eigenen Leute - breit. Der Deutsche faselt weinerlich von einer bösen Macht und dass keiner hier lebend rauskommen wird....
"Deathwatch" ist zweifelsohne ein Horrorfilm der etwas anderen Machart. Denn die zwei äusserst fiesen Splatterszenen sind eher als dramaturgische Beilage zu sehen. Ansonsten sind genügend Reize vorhanden, einen Film zum Thema "Wahnsinn des Krieges" zu sehen, also mehr Parabel als Horror-Reißer.
Auch lässt der Film genügend an angedeutetem Rätsel offen, so dass auch ein starker Mystery-Einschlag die düstere Szenerie umgibt.
Fazit: Etwas spröde, aber gelungene Genre-Arbeit des relativen Regieneulings Michael J. Bassett.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Genre-Mix aus Stahlhelm und Horror, 9. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Deathwatch (DVD)
Ich hatte den Film mal nachts im TV gesehen. Ich kann nur sagen, wer gerne Horrorfilme oder Kriegsfilme sieht, der wird an diesem nicht vorbei kommen. Die Story ist auch nicht unbedingt weit hergeholt:

1917 im ersten Weltkrieg, Die englischen Truppen setzen die deutschen mit Angriffen massiv unter Druck. Die ersten 15 Minuten ist der Streifen ein reiner Kriegsfilm, der auch gleich zu Beginn mit einer Offensive der Engländer und viel Munition hereinbricht. Granaten, Mörser, Maschinengewehre, das ganze Programm. Sehr realistisch dargestellt. Der Horrorkick setzt ab dem Zeitpunkt ein, als die Truppe eine deutschen Schützengraben einnimmt und die erste Nacht hereichbricht. Dann geraten die Soldaten langsam in Panik. Erst wird Gas als Grund der Panik vermutet. Dann schein ein Angriff der deutschen über sie herein zu brechen. Einer nach dem anderen wird auf mysteriöse Weise niedergemacht.

Ich will nicht zu viel verraten aber der Film gehört auf keinen Fall zu den 0815 Horrorfilmen. Sehr spannend baut der Film von Anfang an eine dichte Atmosphere auf und hält die Spannung bis zum Schluss.
Die Extras auf der DVD sind etwas Mager, kurzes Interwiev mit Schauspielern und Making off einer Rattenszene, aber das tut dem Film nicht weh.
Auf jeden Fall sehenswert, man kann ihn auch getrost mehrmals anschauen, wird nie langweilich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Hölle auf Erden, 16. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Deathwatch (DVD)
Es gibt eigentlich nichts was ich an diesem Fil auszusetzen habe. Ein echt genialer Gruselschocker in einem bisher nicht oft genutzten Setting. Und genau dieser Hintergrund des ersten Weltkriegs und die tatsache dass es im Film überall nass ist, es immer regnet, niemals die Sonne zu sehen ist und überall alles voller Dreck und Matsch ist, verstärken die bedrückte Stimmung des Films, bis zu einem Zeitpunkt wo man sich denkt dass man keine Hölle mehr braucht vor der man sich fürchten muss, man hat sie nämlich schon auf der Erde geschaffen. Dieser Film zeigt eindeutig und schonungslos was Krieg aus Menschen macht.
Die Auflösung ist vllt ein bisschen zu einfach gehalten, aber das macht nichts, wird man doch bis dahin, und sogar ein bisschen darüber hinaus ;-), grandios unterhalten.
Ein kleines stilles Meisterwerk des Horrorgenres.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo fühlt sich das "Böse" besser wohl als im Krieg..., 15. Mai 2008
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deathwatch (DVD)
"Deathwatch" ist ein fesselnder, düsterer Horrorfilm. Ähnlich wie in "The Bunker" ist eine Gruppe von Soldaten abgeschnitten, im Niemandsland der Westfront des 1. Weltkrieg.
In "The Bunker" spielte sich die Handlung überwiegend im besagten Baukomplex ab. Bei "Deathwatch" muss ein verlassener und unübersichtlicher Schützengraben herhalten. Überall liegen und verwesen Leichen. Nach und Nach geschehen mysteriöse Dinge und die kleine Gruppe von Soldaten wird kontinuierlich dezimiert. Nicht nur von Außen auch innerhalb der Gruppe kommen urplötzlich Konflikte auf. In diese Mischung doch eher "Bunt" mit einem "Schlächter", einem unerfahren Offizier, dem viel "erfahreneren" Sergenant, dem Sani, dem Schwerverletzten, dem Greenhorn, dem Gottesfanatiker usw. und Last-But-Not-Least einem Deutschen Gefangenen.

Im Laufe der Geschichte wird unablässig an der Spannungsschraube gedreht. Wie ich finde auch viel Intensiver als in "The Bunker". Auch wenn der Zuschauer eine Ahnung hat wie der Film endet. Mag so mancher vielleicht am Ende einen kleinen Appell an die Menschlichkeit im Krieg erkennen und dies ist der Effekt, der diesen Horrorfilm ein kleinwenig sehenswerter macht, als manch andere Produktion aus diesem Genre.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärischer Horror der Extraklasse, 10. August 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Deathwatch (DVD)
Als Horrorfreak kann man mich schon bezeichnen, auch wenn ich auf Andere nicht als primitiv und blutgierig wirke - grins.
Gestern abend habe mir "Deathwatch" angeschaut und ich war sehr angenehm überrascht, hat der Film doch eine sehr düstere Atmosphäre, die mich nach und nach immer mehr in ihren Bann zog.
Um ehrlich zu sein, der Film hat es sogar geschafft mir ein Angstgefühl zu verschaffen. Der ständige Dreck, der ständige Regen, die düsteren Löcher in den Stellungen war für mich schwer zu schlucken. Die subjektive Kamera, die immer hinter den Soldaten beim Rennen durch die Stellungen dabei ist, bzw. ihnen auch schon mal vorauseilt hat mich in ihren Bann gezogen. Oft hab ich mit einem Angstgefühl gedacht "Geht doch nicht die Höhlungen!", was von den Darstellern nicht immer befolgt wurde - und da hab ich dann gemerkt, daß mich dieser Film gepackt hatte. Chapeau !
Einziger Wermutstropfen bleibt das verwirrende letzte Viertel des Films, ohne zuviel verraten zu wollen, die Wendungen wurden mir dann doch zu heftig, z.b. daß sich Shakespeare plötzlich selbst als Toten im Untergrund wiedersieht, dann aber dem Grauen doch entflieht... schwerer Tobak. Waren nun alle Soldaten tot und lebten in einer Schattenwelt? Dies schien mir am wahrscheinlichsten. Daß ausgerechnet der (französisch sprechende !!!) Deutsche am Ende das personifizierte Böse war, ist mir ein wenig sauer aufgestoßen.
Ansonsten: Unbedingt anschauen, nicht verpassen und gerne kaufen denn so einen Film sieht man auch zweimal oder dreimal !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bedrückender Kriegsschauplatz doch wenig überzeugende Dramaturgie, 16. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Deathwatch (DVD)
"Deathwatch" wird oft zu Unrecht nur in das Horror-Genre eingeordnet.
Mehr jedoch ist er ein bisweilen sehr überzeugender Versuch einen Eindruck des Kriegswahnsinns ztu vermitteln.
"Deathwatch" wirft uns Zuschauer mitten hinein in den realen Horror des Tötens, der Angst, des Vegetierens ohne Aussicht auf Hoffnung.
Wir befinden uns mitten im grausamen Stellungskrieg des Kriegsjahres 1917.
Deutsche und allierte Truppen liefern sich erbarmungslose Kämpfe.
Schon in den ersten Szenen sehen wir die Angst in den Gesichtern der Soldaten. Der bis zum Schluß unsichtbare Feind lauert aus dem Hinterhalt.
Stacheldraht, Giftgasangriffe. Als der Schlachtenlärm verhallt stößt ein Grüppchen englischer Soldaten auf einen verlassenen deutschen Schützenbunker.
Ein Überlebender wird aufgegriffen, stammelnd:"Ihr werdet alle sterben", zahllose im Lehm eingesunkene Leichen, Ratten kriechen durch Totengebeine.
Fast nie habe ich einen schmutzigeren, authentischeren Film gesehen.
Nie vorher gab es einen Film der die ganze Zeit im grausigen Labyrinth eines todbringenden Schützengrabens spielt.
Strömender Dauerregen. Wir kriechen, quälen uns mit den psychisch traumatisierten Protagonisten durch die Schlammhölle.
Blut, Tod, Wahnsinn, stinkende verwesende Leichenberge und ein Heer von Ungeziefer und Ratten.
Was richtet der Krieg, die ständige Angst in der Psyche des Menschen an? Letzen Endes eine Frage, die auch schon Filme wie "Platoon", "Hamburger Hill" stellten.
In "Deathwatch" gibt es nach dem Anfang fast keine reale Feindberührung mehr.
Die Wirklichkeit des engen Grabens ist isoliert von jeglicher Außenwelt.
Der wahre Feind lauert in den Männern selbst.
In einem psychopathischen Kameraden (Andy Serkis), der auch schon einmal Opfer skalpiert, in der ständig zunehmenden psychischen Deformation unter klaustrophobischer Extrembelastung.
Ein Lagerkoller, ein steigendes Misstrauen ,das in den Blutrausch führt.
Wer so überzeugend, wie es der Film zweifellos schafft eine extreme, so auch noch nie dagewesene Ausgangslage zu schaffen , so meint man, kann doch in einem Film nicht mehr viel falsch machen.
Leider ist dem nicht so.
Michael Basset hat kein Händchen für Spannung, für gute Dramaturgie, erst recht kein inszenatorisches Können uns mit den Menschen mitfühlen zu lassen.
Hohl die Charaktere, und eine stumpfe Drehbuchleistung, die trotz der ernsthaften Herangehensweise tief in einem soliden B- Picture versandet.
Der Film schafft es tatsächlich so etwas wie Langeweile aufkommen zu lassen.
Schade um die authentische, schreckliche Atmosphäre, schade um die beeindruckende Musik.
Doch Dauerregen, Schlamm, Leichenberge, dunkle Gänge reichen nicht, wenn man hier nach einem wenig mitreissenden "Zehn kleine Negerlein" Prinzip arbeitet. Überraschungslos lässt das Werk vollkommen kalt.
Was hätte ein talentierterer Regisseur vielleicht daraus machen können?!
Ebenfalls im Angesicht des realen Horror ist der entscheidende Dreh Richtung Übernatürlichkeit vollkommen überflüssig und kontraproduktiv. Auch das hätte man sich sparen können.
Fazit: Anfangs extrem verstörend durch die Kraft der Bilder, aber mit zunehmender Laufzeit immer durchschnittlicher.
Es fehlt jegliche Nachhaltigkeit. Nach dem Abspann, wenn Sie solange durchhalten ist der Film schon wieder vergessen.
Letztlich ist einem das Schicksal der Eingeschlossenen egal.
Eine fade wenig mitreissende Inszenierung verhagelt hier extrem den Gesamteindruck.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Positiv überrascht, 2. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Deathwatch [UK Import] (DVD)
Entgegen der vorigen Urteile über diesen Film, die fast ausschließlich negativ ausfallen, muss ich doch die positiven Aspekte des Films hervorheben.
Selbstverständlich trifft die Aussage, dass es weder ein richtiger Horror- noch ein richtiger Kriegsfilm sei zu, jedoch sind die Schockeffekte in diesem Film äußerst positiv hervorzuheben. Auch zeichnet sich der Film durch einen durchgehenden Spannungsbogen aus, der den Zuschauer auch bis zum Schluß im Ungewissen lässt. Das Ende ist unerwartet und stimmt durchaus nachdenklich, obwohl das Finale des Films dann doch schon eher an einen etwas schlechteren Horrorfilm erinnert. Trotzdem wird dieser Übergang lediglich tangiert und nicht überschritten. Der Film mutiert zu keiner Zeit zu einem sinnlosen Metzelfilm.
Die schier nicht enden wollende Spannung und die äußerst gute Kameraführung sind Aspekte, die diesen Film durchaus sehenswert machen.
In der Kategorie von Grusel- und Horrorschockern ist dieser Film mit Sicherheit einer der besten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Horror, 15. April 2007
Von 
D. Siegert (Zwickau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Deathwatch (DVD)
Wer hier einen Kriegsfilm oder billigen Horror erwartet wird sehr enttäuscht sein. Dieser Film spielt im 1.WeltKrieg, ist aber kein Kriegsfilm. Ich war überrascht, dass man einen so guten, subtilen Horror so umsetzen kann. Hier geht es nicht um die Helden, sondern um den, der während des Grabenkrieges seine Vernunft bewahrt und dadurch dem Dämon in Form eines deutschen Gefangenen entgeht. Alles in allem ist dies ein sehr guter Horrorfilm und für Fans von Jamie Bell auf jeden Fall ein muss.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selten so eine gruselige Atmosphäre erlebt!, 2. September 2011
Von 
Jimmy K. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deathwatch (DVD)
Es ist wirklich sehr schön zu sehen, dass es inmitten der Blutspritz- und Folterfilme, die ja unerfreulich oft ohne jede Handlung auskommen, im Horrorfilm- Genre immer noch Filme gibt, die Grauen mittels Erzeugung einer gruseligen Atmosphäre schaffen. Ich habe den Film zum ersten Mal gesehen, als ich noch relativ jung war; hinterher hab' ich mich tagelang nicht mal mehr getraut, alleine in den Keller zu gehen...

Schon allein der Ort, an dem sich die Handlung abspielt, ist bemerkenswert: Ein von der übrigen Front abgeschiedener, verlassener Schützengraben im ersten Weltkrieg (Westfront), in dem scheinbar keine Menschenseele mehr zu sein scheint und der daher von einem versprengten britischen Kommando okkupiert wird.

Die erschöpften und psychisch ziemlich demolierten Soldaten erleben in den folgenden Nächten den blanken Terror, als ein Mannschaftsmitglied nach dem anderen auf grausige und unerklärbare Art zu Tode kommt. Die Stimmung von Verfall und Verzweiflung, die in den (absolut großartigen!!) Schützengräben- Kulissen herrscht, trägt ebenso zur Hochspannung bei wie die zunächst fast unbeantwortbar scheinende Frage nach der Ursache der Verluste.

An Ekelszenen hat der Film eigentlich nur eine einzige zu bieten: Um nicht allzu viel zu verraten, deute ich die Szene nur mit einem Wort an: "Ratten".

Für mich persönlich das beste am ganzen Film: Die epische, dabei doch so melancholische Musik, mit welcher der Komponist sich selbst übertroffen hat.

Gesamtfazit: Für jeden Horrorfilm- Fan, der sich einen etwas anspruchsvolleren und dabei doch gruseligen Film anschauen möchte, absolut empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter solider Gruselstreifen...., 31. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Deathwatch (DVD)
Inhalt:

Während des ersten Weltkrieges, im Jahre 1917, gelingt einem durcheinander gewürfelten britischen Soldatentrupp, bestehend aus 9 Leuten, die Eroberung eines deutschen Schützengrabens. Die wenig verbleibenden deutschen Soldaten leisten keine Gegenwehr, versuchen aber die Briten zu überzeugen, dass eine große Gefahr droht. Die Deutschen haben offensichtlich schreckliche Angst, können aber den Soldaten nicht vermitteln, wodurch ihre Furcht rührt. Die Kompanie die noch motiviert am Kriegsgeschehen teilnimmt, beschließt den Schützengraben zu sichern und Stellung zu halten, bis Verstärkung eintrifft. Doch nach einiger Zeit bemerken sie, dass sie nicht wirklich wissen, wo sie sich befinden. Der Nebel, der die Kampfstellung umgibt, wird immer dichter, der Kompass spielt verrückt, und die Stellung entpuppt sich nach und nach als großes unübersichtliches Grabensystem mit diversen Tunneln. Des weiteren funktioniert das örtliche Funkgerät nicht wirklich und die Kompanie bekommt nur Gesprächsfetzen davon damit, dass ihre ursprüngliche Kompanie gefallen sei.
Nach und nach macht sich die Verzweiflung breit, als die Soldaten bemerken wie labyrinthartig die gesamte Stellung ist, und immer mehr verweste deutsche Soldaten und Heerscharen von Ratten in den teilweise überfluteten Gräben auftauchen. Jeder beginnt an der Gesamtsituation zu verzweifeln, und hadert mit seinem Schicksal. Einige wollen die Stellung verlassen, werden aber durch die andern daran gehindert, und verweisen auf den Soldatengehorsam. Die Gruppe beginnt sich nach und nach selbst anzufeinden, und keiner weiß mehr, wem er vertrauen soll. Plötzliche Geräusche von Kampfhandlungen, Menschen, Flugzeugen und ähnlichem verschwinden so abrupt wie sie gekommen waren. Keiner weiß wo sie sich befinden, in diesem Niemandsland. Das Grauen nimmt nun langsam aber stetig seinen Lauf...

Kommentar

Die Geschichte fängt ohne große Einleitung an und man kommt dadurch schnell mit den Charakteren in Berührung. Schnell wird auch deutlich, wer welche Gesinnung und Auffassung vertritt. Ein wenig klischeebehaftet ist die Gruppenstruktur, denn im Prinzip ist jeder Charakter vorhanden, inklusive seinem Gegenpart. Die Kulissen sind sehr gut gewählt und man kann gut die Beklemmungen und Ängste der Soldaten nachvollziehen. Dies liegt aber nicht nur an der Kulisse, sondern auch an der ordentlichen Leistung der Schauspieler. Generell zieht sich die gute Atmosphäre durch den Film, und man wartet nur darauf wann endlich etwas passiert.
Damit kommen wir meiner Meinung nach, zum einzigen Minuspunkt, die Geschichte ist so gut aufgebaut und strukturiert und je mehr geheimnisvolle Dinge passieren, um so mehr wartet man auf den "Knaller", der das finale Ende einläuten soll. Aber das kommt irgendwie nicht und das Ende war auch sehr überraschend. Dennoch ist der Film meiner Ansicht nach sehr empfehlenswert und jeder sollte bei Gelegenheit einen Blick riskieren.

Die DVD an sich ist durchschnittlich gehalten. Als Extras gibt es einige kurze "Making Ofs" sowie kleine Interviews und einige Trailer zu anderen Filmen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Deathwatch
Deathwatch von Jamie Bell (DVD - 2003)
EUR 12,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen