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5.0 von 5 Sternen Marilyn Monroe in einer Glanzrolle
Über gute Beziehungen schafft Nell es, in einem New Yorker Hotel einen Job als Babysitterin zu kriegen. Erst scheint sie die Arbeit ganz problemlos zu meistern. Doch dann schaut Flugkapitän Jed aus einem Zimmer gegenüber bei ihr vorbei. Er macht gerade eine Beziehungskrise durch und war eigentlich nur auf einen Flirt aus, aber reißt dadurch bei Nell...
Veröffentlicht am 4. März 2006 von Richard Koerber

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kindermädchen mit Klunkern
Der Liftboy eines New Yorker Hotels hat für seine Nichte Nell (Marilyn Monroe) aus Oregon einen Nebenjob organisiert. Im Hotel wird ein Kindermädchen für die kleine Tochter eines wohlhabenden Paares benötigt. Nell nimmt die Aufgabe im Zimmer 809 an, während die Eltern unten im Ballsaal einer Feier beiwohnen. Als das kleine Mädchen...
Veröffentlicht am 30. Januar 2011 von Matthias Haas


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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marilyn Monroe in einer Glanzrolle, 4. März 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Versuchung auf 809 (DVD)
Über gute Beziehungen schafft Nell es, in einem New Yorker Hotel einen Job als Babysitterin zu kriegen. Erst scheint sie die Arbeit ganz problemlos zu meistern. Doch dann schaut Flugkapitän Jed aus einem Zimmer gegenüber bei ihr vorbei. Er macht gerade eine Beziehungskrise durch und war eigentlich nur auf einen Flirt aus, aber reißt dadurch bei Nell eine alte Wunde neu auf. Es kommt zu einer Katastrophe.
Ich muss gestehen, ich kannte Marilyn Monroe vorher nur aus ihren Rollen als "blondes Dummchen". Um so verblüffter war ich von ihrer schauspielerischen Meisterleistung in dieser Charakterrolle. Ein wirkliches Meisterwerk, das aus mir unerfindlichen Gründen jedoch eher versteckt wird. Oh wie gerne hätte ich noch mehr Filme dieser Art mit Marilyn Monroe gesehen!
Die DVD ist gut gemacht, das Bild tadellos, nur ausgerechnet Monroes Synchronstimme wurde leider passend zu ihrem Dummchen-Klischee gewählt, finde ich. Zum Glück bietet die DVD aber auch den englischen Originalton. Ich empfehle, darauf umzuschalten und zur Not die Untertitel zu verwenden.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahre Versuchung!, 1. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Versuchung auf 809 (DVD)
Marilyn Monroe spielt in diesem Film ihre erste richtige Hauptrolle! Hier konnte sie endlich den Anfangs vielleicht etwas skeptischen Mitwirkenden ihr schauspielerisches Talent beweisen. Lichtjahre trennen die Rolle als geistesgestörte Babysitterin in "Versuchung auf 809" von den anderen Rollen in Filmen, in denen sie meist als quirlige und dekorative Blondine auftrat. Um sich in die Einsamkeit der Rollengestalt und die Folgen jahrelanger Aufenthalte in Heilanstalten einzufühlen, dürfte sie aus Erinnerungen an ihre eigene traurige Kindheit geschöpft haben - sicher war es für Marilyn emotional sehr belastend, diese Rolle der Babysitterin zu übernehmen.
Jahre später hielt Marilyn Monroe ihre Darstellung in "Versuchung auf 809" immer noch für eine ihrer schauspielerisch besten Leistungen und das zu Recht!
Ein wirklich sehenswerter Film!
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marilyns erste dramatische Hauptrolle, 4. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Versuchung auf 809 (DVD)
Dieser Streifen aus dem Jahr 1952 zeigt Marilyn Monroe in einer ganz und gar ungewohnten Rolle. Vorab muß man erwähnen, daß "Don't Bother To Knock" ("Versuchung auf 809") zu einer Zeit entstand, in der Marilyn dem amerikanischen Publikum zwar schon geläufig, aber eben noch kein Star war. Somit war sie noch nicht auf die Rolle des blonden Dummchens festgelegt.
Marilyns Darstellung der psychisch gestörten Nell, die den Verlust ihres im Krieg verschollenen Verlobten nicht überwunden hat, ist eine dramatische Glanzleistung im Schaffen der Schauspielerin und läßt erahnen, zu welchen Rollen sie später noch hätte fähig sein können, wenn die Studios sie nicht derart stereotyp eingesetzt hätten, wie dies kurze Zeit später der Fall sein sollte. Marilyn selbst sollte noch viele Jahre später diese Rolle als ihre beste bezeichnen.
Dieser Film wurde, zumindest meines Wissens, nie in Deutschland gezeigt, das erklärt auch, warum Marilyns Synchronstimme hier eine andere ist, als wir aus ihren bekannten Filmen gewohnt sind. Die Handlung des Films ist ansonsten unspektakulär, es handelt sich hierbei um ein echtes B-Movie, auch wenn Schauspielerkollegen wie Richard Widmark und Anne Bancroft an der Seite Marilyns agieren.
Aber, wie schon erwähnt, hier stellt sich dem Zuschauer eine gänzlich ungewohnte Marilyn Monroe vor, und das macht diese DVD unbedingt sehenswert.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mann möchte weinen, 25. Dezember 2008
Von 
Klein Tonio - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Versuchung auf 809 (DVD)
dass die große MM nicht mehrere solcher Rollen bekommen hat.

Manchmal gibt es Filme, die einen regelrecht wegspülen können, und "Versuchung auf 809" ist so einer. Ein kleiner feiner Psychothriller und letztlich auch versteckter Liebesfilm, ohne die Credits gerade einmal 72 Minuten nackte Handlung, aber was soll's! Der ist so gut, den kann man sich durchaus zwei Mal ansehen. Der Film ist (nahezu) vollkommen, und er hat meine Seele weitergeführt. Nun aber mal ehrlich, woran liegt das denn? Worum es geht, können Sie ja bereits aus den hier veröffentlichten Inhaltsangaben ersehen. Das Cover führt ein wenig auf die falsche Fährte, deutet eine Menge Sex(-appeal) an, aber statt Sex gibt es Worte. Dieser Film ist trotz des Beginns mit nächtlichen Großstadtfassaden und einer an die pulsierende Rhapsody in Blue erinnernden Musik ein Kammerspiel (evtl. auf einem Theaterstück basierend?), und was für eines! MM ist darin so unsexy auch nicht, aber sie ist mehr, sie hat richtig viel Text und ist von Anfang an überzeugend. "Jede Frau hat ein Geheimnis", sang Zarah Leander, und es ist von Anbeginn klar, dass diese von MM gespielte zarte, etwas unheimliche, scheue, unsicher wirkende Frau auch ein Geheimnis hat, und wir ahnen, dass es ein abgründiges ist, dass Bedrohliches in dieser Figur steckt. Und so ist es dann auch, der Film ist, was viele gute Films Noirs sind: Pervers. Pervers ist diese ganze Situation auf Zimmer 809: Ein Kindermädchen (MM), das diesen Job noch nie gemacht hatte, ein sechs- oder siebenjähriges Mädchen, ein Mann, den MM sich angelt, und der gewiss kein Millionär ist, sondern ein von R. Widmark gespielter Hallodri, der gerade Knatsch mit seiner Freundin (Anne Bancroft in ihrer ersten Rolle) hatte, und der Onkel des Kindermädchens treffen aufeinander. Was sich daraus entspinnt: Begehren, Wahnsinn, Psychiosen, Gewalt. Das alles ginge ja noch ok, hat man ja in vielen saftigen Krimis, aber dass man sich da immer sagt, oweh, da ist jetzt dieses Kind im Nebenzimmer, wie wird es zu leiden haben und was wird ihm wohl noch angetan werden... also, wer selbst ein Kind hat (und es liebt), dem dürfte dieser Film noch um einiges näher gehen.

Wie wird das alles der Lösung zugeführt? Hier nur ein paar Andeutungen. Die Regie ist jedenfalls nicht auf vordergründige Schockeffekte aus, der Widmark kann am (vielleicht dann doch etwas zu schnellen und zu glatten) Ende zum ersten Mal in seinem Leben beweisen (Achtung, SPOILER!!!), dass er Menschen nicht nur als Spielzeug betrachtet, und dadurch gibt es auch eine neue Chance für ihn und die Bancroft. Soweit also dazu, dass sich hier auch klammheimlich ein Liebesfilm im Psychothriller versteckt hat, ein bißchen jenseits der obligatorischen Beziehungskisten. Das Größte aber an dem ganzen ist und bleibt die Monroe, das ist fast schon wieder traurig, denn dieser Film sieht sie ja eher noch am Anfang ihrer Karriere, und auch wenn sie danach noch sehr gute Auftritte hatte, sie war dann schon extrem auf das Sexbombenimage festgelegt. Hier ist sie so unglaublich viel mehr, schade, dass es kaum weitere solcher Filme mit ihr gibt.

Allen, die die MM in gewisse Schubladen stecken möchten, sei dieser Streifen empfohlen - und gibt es etwas Schöneres, als sich nicht nur bezaubern, sondern eben auch einmal überraschen zu lassen?
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht stören lassen..., 11. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Versuchung auf 809 (DVD)
Lassen Sie sich nicht stören daran, das nicht Margot Leonard die deutsche Stimme ist. Es ist sehr schade, aber die Synchronisierte Fassung mit der uns so vertrauten Stimme ist verschollen gegangen. Die deutsche Kinosynchronfassung aus dem Jahre 1953 mit Marilyn Monroes regulärer deutscher Stimme ist verschollen - das Negativ wurde bei einem Brand vernichtet. In dieser Fassung spricht Marina Krogull für Marilyn Monroe. Sie ist bemüht.....

Der Film an sich ist hochspannend. Hätte man die Monroe nicht auf ein Klischee in späteren Filmen festgelegt, hätten wir eine großartige Mimin für dramatische Rollen erlebt. Sie konnte viel, viel mehr, als das was man von ihr kennt.
Dies ist ein früher Beweis ihrer Kunst zu schauspielern.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kindermädchen mit Klunkern, 30. Januar 2011
Von 
Matthias Haas (Sumiswald Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Versuchung auf 809 (DVD)
Der Liftboy eines New Yorker Hotels hat für seine Nichte Nell (Marilyn Monroe) aus Oregon einen Nebenjob organisiert. Im Hotel wird ein Kindermädchen für die kleine Tochter eines wohlhabenden Paares benötigt. Nell nimmt die Aufgabe im Zimmer 809 an, während die Eltern unten im Ballsaal einer Feier beiwohnen. Als das kleine Mädchen schläft, entdeckt Nell im Zimmer Schmuck und teure Klamotten, die sie natürlich anprobiert. Inzwischen hat der zynische Flugkapitän Jed Towers (Richard Widmark) eine Beziehungskrise mit der Barsängerin (Anne Bancroft). Als sie ihn abserviert, zieht er sich erst einmal in sein Zimmer im 8. Stock zurück. Dieses liegt gegenüber von 809 im anderen Gebäudetrakt. Nell und Jed nähern sich einander an. Langsam läuft die Geschichte aber aus dem Ruder, denn als Nell plötzlich fast das kleine Mädchen aus dem Fenster stösst, wird der Vorfall beobachtet. Nells dunkle Vergangenheit wird langsam deutlich.
"Don't Bother To Knock" (20th Century Fox, 1952) ist teils Drama, teils Film Noir und zeigt in den Hauptrollen einige der Stars, die in den frühen 1950er-Jahren einen Fox-Film nach dem anderen drehten. Richard Widmark ist in seiner Rolle betont lockerer drauf als in anderen Filmen und spielt die Rolle überzeugend. Die Monroe spielt ihre Rolle dagegen ziemlich zurückgenommen, was einen zunächst daran zweifeln lässt, ob es für den Film genug hergibt. Die Handlung braucht einige Zeit, um in die Gänge zu kommen. Erst gegen den Schluss hin wird der Film, der auf DVD nur 73 Minuten dauert, noch ganz spannend. In handwerklicher Sicht ist er aber gelungen. Das liegt nicht zuletzt an der gekonnten Kameraführung von Lucien Ballard. Regie führte Roy Ward Baker, der später mit einigen bekannten "Hammer"-Gruslern auf sich aufmerksam machte. Wer sich gerne mit den Filmklassikern aus dieser Zeit befasst, könnte aber durchaus seine Freude an diesem Werk haben.
Fox hat sich für die DVD-Ausgabe dieses Schwarz-weiss-Klassikers leidlich bemüht. Der Film wurde technisch überarbeitet und Bild- und Tonqualität sind entsprechend gut herausgekommen. Die Auswahl an Audio- und Untertitelsprachen ist an sich gut. Schade ist aber, dass keine französische Tonspur vorliegt, obwohl diese auf dem Umschlag erwähnt wird. Ausserdem muss man immer über das Sprachenmenü gehen, um die Einstellungen zu ändern; während des laufenden Films geht das nicht und das ist mühsam! Das Bonusmaterial, zu dem keine Untertitel gezeigt werden, besteht aus einem Vorher-/Nachher-Vergleich der Bildrestauration, dem Trailer und einer Bildergalerie.
Fazit: Sowohl der Film als auch die DVD zeigen Mühe, ihre Stärken auszuspielen. Dafür gibt es drei von fünf Liftfahrten und ein Hundeleckerli.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marilyn Monroe kann auch anderes, ...., 5. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Versuchung auf 809 (DVD)
....außer immer nur blond und naiv !!!

Die attraktive Nell(Marilyn Monroe) ist erst seit kurzer Zeit in New York und verdient sich ein wenig Geld als Kindermädchen in einem großen Hotel. Als sie gerade auf die kleine Tochter eines Ehepaars aufpasst, kommt es im Zimmer gegenüber zu einem heftigen Streit zwischen dem Piloten Jed Towers(Richard Widmark) und seiner Freundin Lyn(Anne Bancroft). Towers betrinkt sich und sieht plötzlich die tanzende Nell am Fenster des Zimmers 809, die ihn spontan auf einen Drink einlädt - mit ungeahnten Folgen ....

Im Stil des film noir in atmosphärisch dichten Schwarzweiß-Bildern von Kameramann Lucien Ballard eingefangen, überzeugt die bis zu diesem Zeitpunkt eher auf komische Rollen festgelegte Marilyn Monroe in der Rolle des Kindermädchens, das ein tragisches Geheimnis in sich trägt. "Versuchung auf 809" war der zweite gemeinsame Filmauftritt von Richard Widmark und der Monroe nach dem Episodenfilm "Fünf Perlen", Anne Bancroft (den meisten wohl eher aus "Die Reifeprüfung" mit Dustin Hoffman bekannt) ist hier in ihrer ersten größeren Rolle als dunkelhaarige Unschuld zu bewundern.

Bildqualität und Ton sind sehr gut.

Als Extras gibt es den Kinotrailer, Bild- und Tonvergleich von damals und nach der Restaurierung !!!

Leider hat M.M. nicht ihre gewohnte Synchronstimme - doch kann ich auch nicht sagen welche Schauspielerin diese sonst hat - was einen bestimmt zu Beginn des Films wundert. Jedoch passt diese Stimme sehr gut zu dieser Rolle, welche die Marilyn spielt und man gewöhnt sich sehr schnell und gut an diese "neue" Stimme.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marilyn am Anfang ihrer Karriere, 18. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Versuchung auf 809 (DVD)
in einem Drama / Thriller zu sehen straft alle Kritiker, die in ihr immer nur das blonde Dummchen sehen wollten. Sie spielt erstaunlich gut und überzeugend auch diese Rolle und wie hier schon jemand bemerkte, 'Schade, das sie nicht mehr ernste Rollen spielen konnte', für mich überzeugte sie aber genauso in 'Niagara' und 'Misfits' als ernstzunehmende Schauspielerein. Der Film ist doch tatsächlich in schwarzweiß, was anscheinend hier schon einige stört, nun gut, man stelle sich 'Casablanca', 'Der schwarze Falke' oder 'Psycho' mal in Farbe vor, genauso passt die s/w Farbe hier, die Qualität kann natürlich mit den vorgenannten Filmen nicht mithalten, ist halt ein damals 'von der Stange' produzierter Thriller, der durch die MItwirkung von Marilyn zu etwas besonderem wurde. Die Qualität der DVD ist sehr gut, was man auch an den Restaurierungsvergleich in den Extras noch begutachten kann, außerdem ist in den Extras noch der Originaltrailer und eine schöne Bildergalerie enthalten, sehr empfehlenswert, natürlich hauptsächlich für den Monroe Fan.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen „I Guess We’ve Never Seen Anybody Like Her.“, 13. Februar 2013
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Versuchung auf 809 (DVD)
[Vorsicht, Spoiler!]

Mrs. Jones’ Worten, nachdem sie erkannt hat, welcher Frau sie ihre kleine Tochter anvertraut hat, kann ich mich nur anschließen, denn mit Ausnahme von John Hustons „The Misfits“ (1961) wird es wohl kaum einen Film gegeben haben, in dem Marilyn Monroe ihr schauspielerisches Talent – ja, sie hatte welches! – so lupenrein unter Beweis stellte wie in Roy Bakers Thriller „Don’t Bother to Knock“ aus dem Jahre 1952. Ich muß gestehen, daß ich nicht zu den zahlreichen Monroe-Fans gehöre und daß ich der gemeinhin von MM verkörperten Figur eher wenig abgewinnen kann, sind mir doch selbstbewußte und schlagfertige Frauen, wie sie von Barbara Stanwyck, Maureen O’Hara oder Lauren Bacall verkörpert wurden, lieber, aber in diesem Film hat mich Marilyn Monroe überzeugt und berührt.

Wir sehen sie hier als Nell Forbes, die auf Vermittlung ihres Onkels Eddie (Elisha Cook jr.), der als Liftboy in einem Luxushotel arbeitet, in eben jenem Etablissement als Babysitterin auf die kleine Bunny Jones (Donna Corcoran) achtgeben soll, während deren Eltern einige Stockwerke weiter unten eine Auszeichnung entgegennehmen sollen. Als Bunny im Bett liegt, sieht sich Nell in dem Zimmer der Joneses um und legt kurzerhand Schmuck, Kleidung und Parfüm der Mutter ihres Schützlings an. Zufällig beobachtet sie dabei der zynische Pilot Jed Towers (Richard Widmark) durch das Fenster, und die beiden beginnen, zunächst übers Haustelefon miteinander zu flirten. Da Towers gerade von seiner Geliebten, der Sängerin Lyn Lesley (Anne Bancroft), aufgrund seiner verächtlichen Härte gegenüber anderen Menschen abserviert worden ist, ist er in der rechten Stimmung, die Bekanntschaft mit der blonden jungen Frau etwas auszubauen. So folgt er denn ihrer Einladung auf ihr Zimmer, wo sie ihm zunächst vorspielt, eine in Wohlstand lebende Frau zu sein. Als Nell erfährt, daß Jed ein Pilot ist, beginnt sie, in ihm ihren verstorbenen Verlobten zu sehen, der 1946 in der Nähe von Hawaii mit seinem Flugzeug abgestürzt ist. In dieser Manie sieht Nell nun in Bunny, die das Tête-à-tête stört, eine Bedrohung ihres Traumes, mit dem totgeglaubten Geliebten einen Neuanfang zu machen. Ein erster Versuch Nells, das nichtsahnende Mädchen kurzerhand zu ermorden, wird nur durch die Reaktion eines anderen Hotelgastes vereitelt. Als Jed, vom seltsam wechselhaften Verhalten der jungen Schönen befremdet und zudem vom plötzlichen Entschluß beseelt, sich mit Lyn auszusöhnen, der Zweisamkeit mit Nell auf recht abrupte Weise ein Ende macht und diese im Zimmer zurückläßt, ahnt er nicht, daß die neurotische junge Frau in dem Kind die Ursache ihres Verlassenwerdens durch den vermeintlichen Geliebten sieht und fest entschlossen ist, sich an ihrem Schützling zu rächen.

„Don’t Bother to Knock“ lebt einerseits von der Spannung, die besonders in den letzten zwanzig Minuten des Filmes durch viele kleine Wechselfälle herbeigeführt wird, doch auch schon vorher immer unter der Oberfläche des scheinbar Alltäglichen lauert. Vornehmlich aber lebt dieser kleine Thriller von der Monroe, die hier eine beeindruckende und berührende Vorstellung abgibt. Zwar bangen wir als Zuschauer um das Kind – niemand, der selbst Kinder hat, dürfte von der Gefahr, die das kleine Mädchen bedroht, kaltgelassen werden –, doch Marilyn Monroe gelingt es, die Figur der Nell so zu spielen, daß wir, ähnlich wie der kaltschnäuzige und verbitterte Jed, grenzenloses Mitleid mit ihr angesichts ihres schweren Schicksals empfinden. Schon zu Beginn bemerken wir, daß etwas mit der zurückhaltenden Naivität der jungen Frau nicht ganz stimmen kann, denn hinter der Fassade von Unbekümmertheit und Anstelligkeit scheint eine tiefe Traurigkeit zu ruhen. Dann ist sie beim Geräusch eines fernen Flugzeuges wie vom Donner gerührt, blickt durch die Lamellen der Jalousie, und eine Träne rinnt aus ihrem Auge. So steigert Monroe unmerklich den Eindruck, daß mit Nell etwas nicht in Ordnung ist, noch bevor wir nach und nach von der Tragödie erfahren, die sie in die Nervenheilanstalt brachte. Am stärksten indes ist ihre letzte Szene im Film, in der sie sich – die bittere Wahrheit ihres Irrtums hinsichtlich der Identität Jeds ahnend – widerstrebend von ihm losmacht und sich an die Hand eines Polizeibeamten klammert. „People who love each other …“ sind ihre letzten Worte, und dieses Fragment und die Frage, wie es die junge Frau wohl gern ausgefüllt hätte, hallen im Zuschauer nach und hinterlassen in ihm ein Gefühl davon, wie erfüllend, aber auch wie entleerend Liebe wirken kann und wie sehr das Leben Liebender von blinden Wechselfällen abhängt.

Einzig schade ist nur, daß es Roy Baker nicht eingefallen ist, an dieser Stelle, mit dem zaghaften Weggang Nells, den Film enden zu lassen. Statt dessen mußte er leider noch ein unpassendes Happy End anfügen, in dem Lyn erkennt, daß Jed Anteil am Schicksal Nells genommen hat und damit nicht mehr der kaltherzige Mann ist, dem ihr Adieu gegolten hat. Sollen die Zuschauer durch den Dialog zwischen Lyn und Jed mit einem guten Gefühl aus dem Kino gehen – und sich von dem Schicksal Nells nicht allzu sehr den Abend verderben lassen –, oder traute Baker seinem Publikum nicht zu, auch ohne didaktische Untertitel die Entwicklung Jeds bemerkt zu haben? Auch die Instrumentalisierung der Nell-Figur im Sinne einer ethischen Bewährungsprobe Jeds mißfällt mir, doch insgesamt werden Kritikpunkte dieser Art – auch der sehr stereotype Hoteldetektiv, der wohl noch bei Philip Marlowe in die Lehre gegangen ist, wirkt unfreiwillig komisch – gegenstandslos angesichts der Darstellung der Nell durch Marilyn Monroe. Somit ist „Don’t Bother to Knock“ ein Film, den man unbedingt gesehen haben sollte, zumal es dieser Schauspielerin leider nicht vergönnt war, ihr wahres Können häufiger zu zeigen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend aber streckenweise altbacken., 23. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Versuchung auf 809 (DVD)
Marylin ist einfach totschön - allein dafür lohnt sich der Film. Sie spielt, im Gegensatz all ihrer anderen Filme, erstaunlich überzeugend, auch wenn einige Passagen gestelzt wirken und langweilig sind. Das Thema ist ungewöhnlich für Marylin, aber durchaus gelungen. Ein Film, den man sich immer wieder anschauen kann und der immer wieder etwas Neues hervorbringt.
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Versuchung auf 809
Versuchung auf 809 von Roy Ward Baker (DVD - 2003)
EUR 5,99
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