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am 1. August 2008
Diese Band wurde im Jahre 1970 im britischen Lancashire gegründet und kurze Zeit später vom Vertigo Label unter Vertrag genommen. Anfang 1971 erschien ihr selbstbetiteltes Debütalbum.

Auf ihrem zweiten Album "(A Ballad Of) A Peaceful Man", das Ende 1971 veröffentlicht wurde bauen sie eine Brücke zwischen Prog und Folkrock mit orchestralen Arrangements. Die Kompositionen leben von ihrer Vielfältigkeit, der hervorragenden Balance zwischen ruhigen und fetzigen Passagen und werden hauptsächlich getragen von herrlichen melodischen Flöten, Streichern und rauhem, teils mehrstimmigem Gesang. Eine vergessene Perle der Rockgeschichte, die meiner Meinung nach in jede Sammlung gehört.

"Alone In Georgia" ist eine sehr melodiöse, nicht nur lyrisch tief berührende, folkige Ballade, getragen von verzaubernden Flötenklängen, Akustikgitarre, Streichern und sanften Pianoklängen. Für mich eine der schönsten und ergreifensten Balladen der Musikgeschichte. Diese geht fließend über in

"(A Ballad Of) A Peaceful Man", einen progressiven Track, der düster beginnt durch Streicher unterlegt mit einem flirrenden Keyboardteppich, dann setzt eine traurige Flöte ein und kurze Zeit später eine hallige Gitarrenwand aus 2 Akkorden, bevor ein brachiales Gitarrensolo einsetzt, das von quengelden Flötenklängen untermalt wird und durch den wummerneden Bass wie ein Vulkan aus dem Boden schießt. Es wird wieder ruhiger, ein melancholischer Gesang setzt ein, ehe es in einen rifforientierten, explosiven Part mündet, dem kurze Zeit später wieder in eine ruhige Passage mit melodiösen Keyboards und Gesang folgt. Am Ende wird man nochmals von der rockigen Passage überrollt.

"JulesŽs Delight" ist wieder sanfter, balladesk und verträumt, aber mit progressivem Touch und besticht durch coole Bassläufe, eine ruhige Akustikgitarre und schmeichelnden Gesang, dominiert vom Melodiezauber der Querflöte und hervorragend eingesetzten orchestralen Arrangements.

"Messenger" startet mit einem Intro aus hypnotischem Bass, donnerneden Drums und verspielter Flöte, das sich ryhtmisch rasch entwickelt, ehe ein melancholischer Part getragen von den Tasteninstrumenten und packendem Gesang einsetzt, der immer wieder von eindringlichen Gitarrenlicks und flockigen Flötensoli aufgelockert wird. Und plötzlich, wie aus dem Nichts bricht eine brachial solierende Gitarre aus mit der das Stück zu Ende geführt wird.

"Can Everybody Hear Me?" ist eine kurze, flotte, rhytmische Rocknummer mit verzerrten, unglaublich druckvollen Bassläufen, fetzigen Drums, getrieben von einem knarzigen Riff, die sich in einem schrillen Gitarrensolo entlädt.

"Old Tin Box" wird aufgebaut auf einen typischen Shuffle Rhytmus, bietet ständige Rhytmuswechsel und wartet anfangs mit quitschenden Saxophon Atakken auf. Nach einiger Zeit setzt ein mystischer Backgroundgesang und wenig später der rauhe Leadgesang ein. Im Mittelteil wird es kurze Zeit sehr ruhig, bevor eine groovende Percussioneinlage wieder zum Anfangsthema zurückführt.

"WonŽt Talk About It" ist eine treibende, an einem brachial verzerrten Gitarrenriff orientierte Rocknummer mit flotter Flöte als dominantes Melodieinstrument. Ein schneidendes Gitarrensolo rundet das Stück ab.

"Home Again", eine düster anmutende Nummer, aufgebaut auf einen hypnotischen Rhytmus, bei der der mehrstimmige Gesang für eine fast mystische Stimmung sorgt.

Die im wunderschönen Papersleeve aufgemachte Repertoire CD Ausgabe von 2006, limitiert auf 3000 Stück ist klangtechnisch exzellent und bietet wie gewohnt einiges an Informationen.
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Gravy who?
Die Band um den sympathischen Sänger und Gitarristen Norman Barratt war eine der ersten europäischen Formationen, die zeitgemäße, anspruchsvolle und intelligente Rockmusik mit christlich inspirierten Texten verband. "Last Night I called, and I was answered..." klingt gleich der erste Text, eine Ballade über den verlassenen Lover.
Veröffentlicht wurden die ersten zwei Gravy Train- Alben auf dem damals hochangesehenen Vertigo- Label, das auch Genesis unter Vertrag hatte. Die Plattencovers wurden von der berühmten Hipgnosis- Agentur entworfen, die auch Pink Floyds "Dark Side of the Moon" gestalteten. Produzent war kein Geringerer als John Peel. Im Gegensatz zu den genannten Bands blieb Gravy Train allerdings der große kommerzielle Durchbruch versagt. Die Band musste zu einem kleineren Label wechseln und machte noch zwei weitere Alben, bevor sie sich auflöste. "Ballad of a peaceful Man" ist das zweite und beste Album der Gruppe. Diese Platte muss sich nicht hinter "Nursery Crime", "Wake of Poseidon" und "The Yes Album" verstecken.
Das Album ist sehr abwechslungsreich und enthält eine merkwürdige Mischung aus Balladen ("Alone in Georgia"), Progressiv- Gewurstel ("Ballad of...") und Hardrockelementen ("Can anybody hear me"). Man spürt deutlich die Weiterentwicklung seit dem etwas wirr- verspielten Debüt. Dabei wirkt die Band jederzeit sympathisch und bodenständig und ist weit entfernt von pseudomissionarischer Besserwisserei oder esoterischer Abgehobenheit. Hervorstechend sind die Saxofon- und Flötenparts von J.D.Hughes, die hervorragend mit Barratts Gitarre harmonieren.
Fazit: Ein Muss für alle Fans des Frühsiebziger- Progrocks. Diese Platte macht Spaß und vermittelt, was der Titel verspricht.
P.S. Für alle, die es interessiert: Barratt klimperte später ein bisschen bei der Mandala Band rum, veröffentlichte vier Soloplatten in den Achtzigern und hat inzwischen als Produzent das unabhängige Plattenlabel "Davalmusic" gegründet. Flaggschiff des Labels ist die Alwyn Wall Band mit Barratt als Leadgitarrist. God bless you, Norman!
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Sehr abwechslungsreich, wobei nach "Alone in Georgia" die Stücke ineinander übergehen.
Macht Spass zu hören, wie die Band ihre Eigenkompositionen teilweise
mit grossem Orchester arrangiert hat.
Dieses "Alone in Georgia" wurde früher sogar im Radio gespielt und ist
ein regelrechter Schmuse-Song, das gilt aber nicht für die ganze Scheibe,
im Gegenteil, die anderen Stücke klingen echt anspruchsvoll, besonders wenn die Querflöte und auch das Orchester einsetzt.
Könnt Ihr blind kaufen.
Personal:
Norman Barrett - vocals, guitar
Barry Davenport - drums
J.D. Hughes - woodwind, keyboards, vocals
Les Williams - bass, vocals
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Sehr abwechslungsreich, wobei nach "Alone in Georgia" die Stücke ineinander übergehen.
Macht Spass zu hören, wie die Band ihre Eigenkompositionen teilweise
mit grossem Orchester arrangiert hat.
Dieses "Alone in Georgia" wurde früher sogar im Radio gespielt und ist
ein regelrechter Schmuse-Song, das gilt aber nicht für die ganze Scheibe,
im Gegenteil, die anderen Stücke klingen echt anspruchsvoll, besonders wenn die Querflöte und auch das Orchester einsetzt.
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Personal:
Norman Barrett - vocals, guitar
Barry Davenport - drums
J.D. Hughes - woodwind, keyboards, vocals
Les Williams - bass, vocals
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Sehr abwechslungsreich, wobei nach "Alone in Georgia" die Stücke ineinander übergehen.
Macht Spass zu hören, wie die Band ihre Eigenkompositionen teilweise
mit grossem Orchester arrangiert hat.
Dieses "Alone in Georgia" wurde früher sogar im Radio gespielt und ist
ein regelrechter Schmuse-Song, das gilt aber nicht für die ganze Scheibe,
im Gegenteil, die anderen Stücke klingen echt anspruchsvoll, besonders wenn die Querflöte und auch das Orchester einsetzt.
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Personal:
Norman Barrett - vocals, guitar
Barry Davenport - drums
J.D. Hughes - woodwind, keyboards, vocals
Les Williams - bass, vocals
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