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5.0 von 5 Sternen "Auf welches Metall soll man sich nicht verlassen, wenn nicht auf Stahl?"
DIE PROPELLERINSEL, manchmal auch unter dem Titel DIE INSEL DER MILLIARDÄRE geführt, erschien erstmal 1895, also zehn Jahre vor Jules Vernes Tod.
Diese Ausgabe beinhaltet die Originalillustrationen der französischen Erstausgabe und präsentiert sich in einer erstklassigen Übersetzug aus dem Jahre 1968.

Die Geschehnisse dieses Romans...
Veröffentlicht am 14. August 2010 von Platinum

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ACHTUNG: Stark gekürzt!!!
4 französische Musiker werden nach einem Unfall mit ihrer Kutsche auf dem Weg nach San Diego von dem Amerikaner Munbar aufgelesen und in eine nahegelegenen Stadt geführt mit dem Versprechen dort nächtigen zu können. Bald wird klar: Das ist gar keine Stadt, zumindest nicht im konventionellen Sinne, das ist eine Insel. Ja, eine riesige schwimmende Stadt,...
Veröffentlicht am 21. März 2011 von deathdealer92618


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ACHTUNG: Stark gekürzt!!!, 21. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Propellerinsel (Taschenbuch)
4 französische Musiker werden nach einem Unfall mit ihrer Kutsche auf dem Weg nach San Diego von dem Amerikaner Munbar aufgelesen und in eine nahegelegenen Stadt geführt mit dem Versprechen dort nächtigen zu können. Bald wird klar: Das ist gar keine Stadt, zumindest nicht im konventionellen Sinne, das ist eine Insel. Ja, eine riesige schwimmende Stadt, bewohnt von amerikanischen Milliardären. Für Lebensmittel wird permanent gesorgt, man besitzt sogar ein eigenes Straßenbahnsystem, eigentlich könnte es das Paradies sein. Da fehlen eben nur noch wird Musiker von Weltklasseformat, die den gelangweilten Geldsäcken die Zeit vertreiben. Naja, nicht ganz, etwas dicke Luft herrscht schon, denn die beiden megareichen Familien Tankerdon und Coverley können sich nicht ausstehen und so "beherrscht" die eine Familie die Backbordseite, während die andere Steuerbord das Sagen hat. Ein Zwist, der noch zu großem Unheil führen wird. So fährt man also gemütlich über die Weltmeere, lauscht Konzerten, besucht Inseln und genießt das Leben. Im Falle der Musiker auch den neugewonnenen Reichtum. Doch irgendwann, wie sollte es anders sein, wird diesem Idyll ein Ende gesetzt und man muss sich mit wilden Tieren, noch wilderen Wilden und ganz wilden Millionären rumschlagen, die allesamt den Untergang dieses pekuniären Eden im Sinn zu haben scheinen.

Kurz nachdem ich dieses Buch durchgelesen hatte, erfuhr ich, dass es sich um eine völlig verstümmelte Ausgabe handelt. 142 Seiten, während andere Verlage wohl mehr als das Doppelte benötigten. Das soll meiner Kritik vorweg gestellt sein, da natürlich genau das der Grund sein kann, weswegen ich nicht mit diesem Buch klar kam. Vielleicht sind die ungekürzten Übersetzungen aber auch genauso schlecht, ich weiß es nicht. Diese Ausgabe bekommt jedenfalls nur 2 Sterne von mir, da es das mit Abstand einfallsloseste Buch von Jules Verne ist. Nachdem die Musiker alles Technische über "Standard-Island" erfahren haben, gibt es nicht mehr viel zu erleben. Die spannenden Abenteuer, die andere Helden von Jules Verne erlebt haben sucht man hier vergebens. Es hört sich natürlich toll an, wenn ich jetzt schreibe, dass man Zeuge einer Entführung wird, das wilde Tiere in der Stadt ausbrechen oder dass es einen Angriff abzuwehren gilt. Leider ist das aber alles nur Stückwerk und liest sich nicht wie aus einem Guss. Außerdem sind die Charaktere, wie fast immer, sehr oberflächlich und eindimensional und die Kritik an Amerika und Großbritannien ist mehr als plakativ. Die zivilisierten Bewohner der schwimmenden Milliardärs-Insel sind den "Kannibalen" natürlich in allem überlegen, machen sich lustig über diverse Rituale der wilden Ureinwohner und werden von diesen einfach mal so, ohne ersichtlichen Grund (man muss dem Leser ja zeigen wie wild und gefährlich die da alles sind!) entführt. Auch das unnötige Töten von Tieren scheint den Milliardären leichter zu fallen, als das Fangen selbiger. Naja, das kennt man von Verne ja alles, aber das dann auch noch die Geschichte drum herum so dünn ausfällt ist ärgerlich. Wäre der Roman nicht an einigen Stellen recht witzig, vor allem wenn der Musiker Zorn zugegen ist, dann hätte ich wohl nur einen Stern vergeben. Denn auch die zu rettende Liebe zwischen den Kindern der oben erwähnten verfeindeten Familien dient hier wohl nur dazu, einige kuriose Situationen herbeizuführen und ist eigentlich gar nicht der Rede wert.
Schade, ich lese Vernes Bücher sehr gern und hoffe inständig, dass die Zensur hier die Schuld trägt, aber jetzt kann ich erstmal nur 2 Sterne geben, da "Die Propellerinsel" in dieser Form vollkommen zu Recht im Schatten der anderen Romane steht. Wenn Sie die Chance haben, dann suche Sie nach anderen, dickeren Ausgaben dieses Werks, ansonsten werden Sie sicherlich auch enttäuscht werden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Auf welches Metall soll man sich nicht verlassen, wenn nicht auf Stahl?", 14. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Propellerinsel (Broschiert)
DIE PROPELLERINSEL, manchmal auch unter dem Titel DIE INSEL DER MILLIARDÄRE geführt, erschien erstmal 1895, also zehn Jahre vor Jules Vernes Tod.
Diese Ausgabe beinhaltet die Originalillustrationen der französischen Erstausgabe und präsentiert sich in einer erstklassigen Übersetzug aus dem Jahre 1968.

Die Geschehnisse dieses Romans spielen auch zu der zeit, in der er erschienen ist. An der amerikanischen Westküste werden 4 Musiker, die sich auf Tournee durch die neuen "Vereinigten Statten" befinden, auf die künstliche Insel STANDARD ISLAND gelotst.
Dieses Eiland ist im Grunde nichts weiter als ein gigantisches Schiff, auf dem nur amerikanische Millionäre und Milliardäre geduldet werden, und diese auch nur mit katholischem oder protestantischem Glauben.
Und eben diese erlauchten Herrschaften möchten nun auch endlich in den Lifegenuß eines Kammerorchesters kommen, wärend man durch den Pazifischen Ozean kreuzt.

Man bekommt einen sehr guten Eindruck von dem hoffnungsvollen Geistern, die kurz nach der Industrialisierung überall anzutreffen waren, und wird mit auf eine Reise genommen durch die Tropen. Hawaii hieß damals noch Sandwich und echte Kannibalen gab es auch noch.
Natürlich nimmt diese Reise kein gutes Ende, denn menschliches Glück oder Freunde kann man sich niemals erkaufen. So versinkt der Traum eines sonnigen Lebens an Bord in Intrigen, Überfällen und Engstirnigkeit.

Trotzdem ist es mal wieder bewundernswert, mit welcher Weitsicht Jules Verne hier vorgegangen ist. Längst sind Passagierschiffe größer als Flugzeugträger und ein "Schiff der Millionäre" gibt es auch schon: seit einigen Jahren kreuzt THE WORLD nur dort hin, wo es die Gäste wünschen. Freie Appartments gibts aber keine mehr.

5 Sterne für den Meister des Unglaublichen:-)
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Die Propellerinsel
Die Propellerinsel von Jules Verne (Pappbilderbuch - 1969)
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