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Kundenrezensionen

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am 8. Februar 2007
Ich kann meine Vorrezensenten einerseits verstehen, andererseits auch wieder nicht. Man kann kein Buch über Drogenexzesse und den Weg eines Menschen, der seiner Sucht völlig hilflos ausgeliefert ist, lesen und dabei erwarten alles sei geordnet und klar abgesteckt. Burroughs hat mit Naked Lunch genau das geschafft, was Sucht ausmacht: Ungezieltes, spontanes, teilweise sinnloses Handeln aus wechselnden, nicht nachvollziehbaren Anlässen. Der Held des Romans nimmt uns mit in seinen Rausch und wir werden nicht nur Zeugen sondern fast schon Teilhaber. Was mich an dem Roman am meisten beeindruckt ist, dass er zeitlos ist. Wer nicht weiß, wann Burroughs diese Zeilen geschrieben hat, der kann einfach nicht glauben, dass der Stoff weit über 50 Jahre alt ist. Er hat an seiner Aktualität absolut nichts verloren. Für mich eben ein zeitloser Klassiker, der, zugegebener Maßen, manchmal schwer zu lesen ist.
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am 24. November 2006
Nicht ohne Grund gilt Burroughs neben Ginsberg und Kerouac als ein Revolutionär der Literatur der 60er Jahre. Dies wird auch von der Tatsache unterstrichen, daß sein Buch Naked Lunch erst drei Jahre nach der Erstveröffentlichung im (damals?) brüten Amerika erscheinen durfte.

Burroughs widmet sich der Thematik des exzessiven Drogenrausches, gepaart mit radikalen Phantasien und extremer Sexualität. Teilweise fühlt man sich selbst als Teil eines Rausches und durchstreift scheinbar ganze Universen gefüllt voller Lust und Leid. Der Text ist oft wild durcheinander und scheint manchmal sinn- oder zusammenhangslos. Doch genau diese abgehackte Sicht auf Alles, bei denen unscheinbare Dinge in den Vordergrund gedrängt werden und andere, vielmehr offensichtliche verschwinden, gemischt mit den wildesten, verrücktesten und extremsten eigenen Phantasien aus dem Reich des Leidens und der Sexualität, gibt dem Leser einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt exzessiver Drogenrausche.
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am 13. Januar 2001
Stellen Sie sich einen Raum vor. Einen Raum, in den jemand alles hineingestopft hat, was ihm gerade in den Sinn kam, ein buntes Potpourrie an Eindrücken, Gedanken, Formen und Farben, und nun stellen Sie sich vor, Sie würden diesen Schrank öffnen und alles, was sich darin befindet, würde auf einmal auf Sie einstürzen. So fühlt man sich, wenn man Naked Lunch zum ersten Mal ließt, man ist der totalen Reizüberflutung ausgesetzt, von einem Abschnitt in den anderen wird man nahezu in eine andere Welt, in eine ganz andere Geschichte katapultiert und versucht, das verwirrende Zusammenspiel aus Satz und Inhalt zu begreifen. Wie William Burroughs sagt: "Naked Lunch kann man an jedem Absatz zu lesen anfangen". Dieses Buch bindet einen von der ersten Minuten an fest an sich und während man immer mehr in die Tiefen von Burroughs Psyche eindringt, macht sich jeder einen anderen Reim auf das, was sich vor seinem lesenden Auge abspielt. Wer unkonventionelle, gegen jede Regel anstürmende Literatur mag, wird Naked Lunch lieben und sich dem Reigen aus Namen, Farben und Geschichten, die doch irgendwie zusammenhängen, gern hingeben.
Und man stellt sich unweigerlich die Frage: Wie mag wohl der Film dazu aussehen?
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am 7. Oktober 1999
In seinem wohl bekanntesten Werk versteht es der Kultautor William S. Burroughs wie kein anderer (von mir gelesener) Autor, seine eigene schockierende, oft abstoßende, von Opiatsucht geprägte Biographie mit einer auf den ersten Blick wahnwitzigen und zugleich äußerst unterhaltsamen Fiktion (oder Vision) zu verschmelzen. Taucht man tiefer in den Rausch der Seiten ein, erkennt man jedoch bald die bissige und zynische Gesellschaftskritik, die sich hinter dem Wahnwitz verbirgt. Naked Lunch ist deshalb aber kein primär politisches Werk, sondern vielmehr das Spiegelbild eines resignierten (deshalb aber nicht minder genialen) Opiatabhängigen, der den Kampf gegen den Wahnsinn des Lebens aufgegeben und sich entschlossen hat, so tief wie möglich darin einzutauchen. Um Burroughs in die Abgründe der menschlichen Existenz folgen zu können -zumindest so weit wie es ein Buch zuläßt- bedarf es an Geduld und Willensstärke. Dafür wird man dann aber auch mit einer veränderten -oder besser- erweiterten Sicht des Lebens belohnt. Ich muß wohl abschließend nicht extra betonen, daß ich von Naked Lunch begeistert bin. Ich tu's trotzdem.
WÜRDEN SIE DAS NICHT AUCH?
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am 27. August 2000
Warnung vorab: Kaufen Sie das Buch nicht, wenn sie eine ganz normale Geschichte lesen wollen - sie werden dieses Buch hassen. Kaufen Sie das Buch nur, wenn Sie Fan der Beatgeneration sind oder interesse am Surrealismus haben. Burroughs Buch ist ein Drogentrip, wild, zynisch und nicht immer leicht zu durchschauen. Doch hinter dem scheinbaren Wahnsinn verbirgt sich eine Gesellschaftskritik, eine Anklage an das sog. "normale" und eine Sehnsucht danach, das Mark des Lebens in sich aufzusaugen. Auch werden Burroughs Ängste und Wünsche offen gelegt - alldas in einem unkonventionellem und rasendem Tempo! Wahnsinn! Genial!
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am 22. Februar 2010
Burroughs muss in seiner intensivsten Zeit die Hölle durchlebt haben: da mischt sich panische Angst mit homosexueller Lust, Krankheit und Ausscheidung (egal welcher Art) mit fieberhaftem Wahn.
Naked Lunch ist keinesfalls ein Lesegenuss. Wer aber erahnen möchte, wie sich Drogenabhängigkeit und Entzug anfühlt, dem sei es dennoch dringend empfohlen!
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am 28. Dezember 2015
Da diese Buch ein Geschenk war, kann ich keine objektive Bewertung abgeben. Der Beschenkte hat sich aber gefreut und und mir nach dem Lesen mitgeteilt das diese Buch sehr unterhaltsam war und ihm viel Freude bereitet hat.
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am 20. Dezember 2006
Ich habe nun bereits zum zweiten Mal versucht, das Buch zu lesen - schaffe es jedoch wieder nicht. Zumindest aus der Sicht eines Menschen, der die Erfahrungen einer Sucht nie gemacht hat, fällt es sehr schwer, Zusammenhänge zu erkennen oder wenigstens ungefähr den Sinn, welchen Burroughs verfolgt, zu fassen.

Das Buch ist nicht von Grund auf schlecht. Wer schmerzliche Erfahrungen im Bereich Drogen und Entzug gemacht hat, wird sich vielleicht an der einen oder anderen Stelle wieder finden und sieht sich in einer Fangemeinde zusammen mit Leuten wie Kurt Cobain.

Mir selber fehlen diese Erfahrungen und somit ging das Buch an meine Grenzen. Vielleicht sind es gerade diese Erfahrungen, die er einem Außenstehenden mitteilen wollte. Ich jedenfalls habe kapitulliert und lege es zurück in den Bücherschrank. Versuchen werde ich es wohl nicht wieder...
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am 4. Oktober 2007
Habe gerade mal 3 Seiten geschafft, mehr ging nicht. Mag sein daß es ein Klassiker ist (wieso eigentlich?), trotzdem ist es ein kaum verständlicher Kauderwelsch.
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