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54 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Reisetagebuch als politische Kritik
Die Reise Seumes von Leipzig nach Syrakus und zurück ist eine Art früher Reisejournalismus. Während Goethe sich auf seiner Italienreise als Künstler wiederentdeckt, interessiert sich Seume für die politische Realität Italiens und die Lebensverhältnisse seiner Bewohner. Er will Italien zwar auch als einen der geographischen Orte...
Veröffentlicht am 30. April 2002 von rainer_schlott

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der erste - aber nicht der schlechteste Fall Wallanders
Ich habe die Serie über Kurt Wallanders Fälle leider nicht der Reihe nach gelesen, sondern bei "Die falsche Fährte" begonnen und versuche nun, das Hintergrundwissen der ersten Fälle nachzulesen. Grundsätzlich einmal sei gesagt, dass es nicht unbedingt schädlich ist, Wallanders Fälle nicht in der Reihenfolge ihres Erscheinens...
Veröffentlicht am 11. Mai 2004 von paperbagwriter


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54 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Reisetagebuch als politische Kritik, 30. April 2002
Die Reise Seumes von Leipzig nach Syrakus und zurück ist eine Art früher Reisejournalismus. Während Goethe sich auf seiner Italienreise als Künstler wiederentdeckt, interessiert sich Seume für die politische Realität Italiens und die Lebensverhältnisse seiner Bewohner. Er will Italien zwar auch als einen der geographischen Orte klassischer Bildung aufsuchen, aber weder als Reiseführer noch als Bildungslektüre ist das Buch gedacht. Ihn interessieren militärische, ökonomische, landwirtschaftliche und politische Belange. Er sucht Gründe für die Rückständigkeit Italiens und kritisiert sie, was er mit den verwandten Verhältnissen in Deutschland nicht hätte tun dürfen - der damalige Leser wusste das natürlich.
Italien ist in der Zeit der napoleonischen Kriege noch mehr als sonst ein unruhiger Ort; einer der Seume viele interessante, aber auch bedrohliche Begegnungen ermöglicht: Er trifft sich mit vielen bedeutenden Geistern der Zeit, kommt mit Maultiertreibern, Lohndienern und Mitreisenden Kontakt und wird einmal - mit dem Messer an der Kehle - ausgeraubt.
Seume geht die 3000 km nach Syrakus - mit einem Schlenker über Paris - zu Fuß, um einen näheren Bezug zum Land aufzubauen. Interessant sind aber nicht nur seine Darstellungen, sondern auch die Technik des Reisens: Wieviel Gepäck kann man mitnehmen? Wie sorgt man dafür auf dem ganzen Weg Bekannte zu treffen? Was ist damals ein Reispass? Der heutige Reisende erkennt erstaunlich viele Parallelen, gewinnt aber auch ein Gefühl für den Wandel des Reisens in den letzten 200 Jahren.
Als politischer Schriftsteller ist Seume interessant und - zumal durch seine spannende Lebensgeschichte - sympathisch, seine maßvoll über das Buch verteilten Verse sind dagegen schauerlich.
Die zahllosen, dem modernen Leser kaum verständlichen Anspielungen Seumes auf politische, mythologische und künstlerische Dinge werden in einem reichhaltigen Anhang erläutert.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr lesenswerter Kriminalroman, 6. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mörder ohne Gesicht (Taschenbuch)
Das Buch ist das erste aus der Reihe der Wallander-Romane von Henning Mankell. Wer mit anderen Titel angefangen hat, wird an einigen Stellen damit leben müssen, daß hier die Personen vorgestellt werden, die man doch schon kennt. Deswegen ist es empfehlenswert, Mankell-Lektüre mit diesem Buch zu beginnen.
Beschrieben wird in dem Roman die mühevolle Suche nach dem oder den Mördern eines Ehepaares, daß auf einem etwas einsam gelegenen Bauernhof brutal umgebracht worden ist. Mit bewunderswerter Energie treibt der Kriminalbeamte Kurt Wallander aus der südschwedischen Kleinstadt Ystad die Ermittlungen voran, obwohl alle Spuren ins Leere zu führen scheinen. Am Ende hilft dann der "Kollege Zufall" mit ...
Mankell schreibt einfühlsame Bücher, die die Probleme eines Polizisten (natürlich mit gescheiterter Ehe und einer etwas flippigen Tochter, insofern ganz Klischee - oder vielleicht doch Realitätsnähe) widerspiegeln, der mit zunehmender sinnloser Brutalität konfrontiert wird. Wallander ist ein ziemlicher normaler Mensch, liberal und tolerant, soweit seine Wirklichkeit das zuläßt, mit Schwächen und Fehlern, und daher eine recht gute Identifikationsfigur. Er lebt in einem ländlichen Umfeld, von den Problemen der Großstädte noch nicht in voller Härte heimgesucht und auch deshalb liebenswert. „Mörder ohne Gesicht" ist ein sehr guter Kriminalroman und doch auch eine wunderbare Beschreibung des schwedischen Schonens. Das Buch macht Lust auf „mehr"! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnde aber nicht leichte Lektüre, 9. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Mörder ohne Gesicht (Taschenbuch)
Beim Lesen des Romans war ich hin- und hergerissen. Einerseits war da die Neugierde, wie der Roman endet, andererseits eine quälende Ungeduld. Bis kurz vor Ende des Romans tappt man zusammen mit Inspektor Wallander im Dunkeln und tritt auf der Stelle.
Mir als Leser ging es hier ähnlich wie Inspektor Wallander, der drauf und dran ist, den Fall aufzugeben. Man kommt vom Buch nicht los, aber ein Lesegenuss ist es nicht. Man leidet mit Inspektor Wallander und ist, wie er, froh, dass das Buch und damit der Fall beendet ist. Keine leichte und unterhaltende , aber dennoch fesselnde Lektüre.
Nicht das Verbrechen und dessen Lösung stehen im Vordergrund, als vielmehr gesellschaftliche und zwischenmenschliche Probleme.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend - nicht nur der Fall..., 8. Juni 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mörder ohne Gesicht (Taschenbuch)
Ich habe am Anfang sehr langsam gelesen, da die schwedischen Orts- wie auch Personennamen, die häufig vorkommen, mir nicht unbedingt geläufig sind. Doch sobald man sich eigelesen hat....

Nicht nur der Mord, sondern auch Wallanders Leben ist interessant und spannend zu lesen.

Das Land, das Leben und Wallender selbst erscheinen einem düster, hoffnungslos. Doch es macht Spass seine Geschichte zu verfolgen, seine persönliche Geschichte, seine Entwicklung! Deshalb werde ich definitiv die weiteren Fälle von Kurt Wallander lesen!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen fesselnder Antiheld, 27. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Mörder ohne Gesicht (Taschenbuch)
Wenn ich es erklären müßte, könnte ich es nicht sagen, warum mich dieses Buch so gefesselt hat. Ich habe keine Ahnung von einer Tradition des Schweden-Krimis, Mankells Roman ist düster, teils hoffnungslos und melancholisch.
Wallander ist ein abgewrackter Polizeibeamter, dem nichts mehr als seine Arbeit geblieben ist. Sein Vater wird senil, ein Freundeskreis ist kaum vorhanden, er kann nicht mit seiner erwachsenen Tochter und versteht in Wirklichkeit den Grund seiner Scheidung bis heute nicht. Wenns paßt läßt er sich grundlos volllaufen und als Highlight gilt ein kleiner Imbiss auswärts.
Diese Figur eingebettet in Schonen, einer kargen, kalten Landschaft steht für mich eigentlich als Stimmungskiller erster Klasse, die einen in den Keller zieht, und trotzdem schafft es Mankell irgendwie einem die Fesseln anzulegen und einen lesen zu lassen und weiter lesen zu lassen...
Wahrscheinlich ist es gerade diese überaus menschliche Seite des Protagonisten, den wir durch diesen Fall voller Ausländerfeindlichkeit und Vorurteilen begleiten.
Das Buch beginnt überaus stark, hat aber leider die eine oder andere kleine Schwäche, den ein oder anderen dummen Zufall zuviel, um wirklich restlos zu überzeugen. (Wallander ist immer wieder am richtigen Ort, Zeugen erinnern sich mit fotografischen Gedächnis)
Zudem war das Ende nicht hundertprozentig befriedigend, aber alles in allem vier Sterne für den verheissungsvollen Auftakt eines neuen Komissars auf der Literaturbühne. Denn wenn das Versprechen anderer Bewertungen späterer Bände eintrifft, habe ich noch viele spannende Stunden vor mir.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Streichzarte Marmelade aus Spannungskonzentrat, 4. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Mörder ohne Gesicht (Taschenbuch)
... so könnte die Inhaltsangabe zu "Mörder ohne Gesicht" lauten, wäre es ein Nahrungsmittel.
Ständig habe ich versucht, die Fäden schneller zu verknüpfen als es Kurt Wallander möglich war, was mir wiederum nicht gelingen wollte. Mankell verstand es, verwirrende Hinweise zu integrieren, die nicht nur mich schnell auf falsche Fährten führten. Als ziemlich zu Beginn der afrikanische Medizinstudent und Freund Wallanders Tochter erwähnt wurde und die Tochter direkt nach dem Mord anrief, um ihren Besuch abzusagen, blitzte mir die Erkenntnis durch den Geist. Natürlich wieder eine falsch angelegte Fährte Mankells, die aber wahrscheinlich nur für mich gedacht war, da Wallander nicht ein einziges Mal in diese Richtung dachte. Nur als Beispiel.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Verhältnisse realistisch wiedergegeben wurden. Auf mich wirkte Wallander und alle um ihn herum agierenden Charaktere glaubwürdig genug, dass ich sagen könnte, es handle sich um reale Menschen. Einige Aspekte aus Wallanders Privatleben fanden ihren Anklang in meinen Gedanken, bei einer heiklen Szene mit der Aushilfs-Staatsanwältin (oder war es Wallanders Ex-Frau?) musste ich sogar herzlich lachen. Nicht aufgeklärt wurde (und das ist mein einziger Kritikpunkt an der Glaubwürdigkeit) das Verhalten der beiden Streifenpolizisten, die Wallander betrunken am Steuer erwischen und nicht verraten. Handelte es sich bei diesen vielleicht um die "undichte Stelle", die darum ein schlechtes Gewissen hatten?
Hervorragend dargestellt ist Wallanders Beziehung zu dem weiblichen Geschlecht. Wer weiß, vielleicht wird sein Werben um die Staatsanwältin in einem der nächsten Fälle mit Erfolg belohnt?
Fazit: Lesenswert für jedermann!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beginn einer Kultreihe, 24. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Mörder ohne Gesicht (Taschenbuch)
Spannende und realistische Handlung, gut gezeichnete Charaktere, kurz gesagt der Beginn einer Kultreihe.

Andere Teile der Reihe sind sicherlich besser, trotzdem handelt es sich um einen gelungenen Start. Trotz der 15 Jahre, die "Mörder ohne Gesicht" mittlerweile auch schon alt ist, merkt man das dem Roman an keiner Stelle an.

Zur Handlung: Ein älteres Ehepaar wir brutal ermordet aufgefunden, brisant wird das ganze durch die letzten Worte eines der Opfer, "Ausländer". Natürlich ein gefundenes Fressen für die Rechte Schwedens. Für Wallander beginnen die Ermittlungen...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Umsetzung eines recht guten Buches, 20. April 2006
„Mörder ohne Gesicht" ist nicht das beste Buch von Henning Mankell, da sich der Fall, der zunächst nur auf vagen Indizien beruht, ein wenig in die Länge zieht und eine am Ende sehr zufällig anmutende Lösung aufweist. So bleibt aber mehr Platz für die Entwicklung der Charaktere und die Betrachtung von Wallanders Innenleben. Auch über mangelnde Spannung kann der Zuhörer sich nicht beklagen. Die brutale Tat am Anfang der Geschichte lässt einen erst einmal kräftig schlucken - auch Henning Mankell gab unlängst zu, dass er oft ein Problem mit seinen eigenen Schilderungen von Gewalt und Verbrechen habe.

Sprachlich ist Mankell so präzise, nüchtern und dadurch brillant wie immer. Mit Ulrich Pleitgen, der das hier rezensierte Hörbuch spricht, hat die Produktion einen Meister gefunden: Pleitgen versteht sich unglaublich gut darauf, durch seine Stimme Gefühle und Stimmungen heraufzubeschwören. Gerade der Einstieg in die Geschichte, der alte Mann in der Nacht und das merkwürdig stille Pferd, ist atemberaubend und beklemmend. Auch kann Pleitgen seine Stimme in erstaunlicher Weise verstellen und gibt somit jedem Charakter eine eigene, individuelle Färbung. Das Hörbuch aus dem Verlag Hörbuch Hamburg ist eine gekürzte Lesefassung mit einer Gesamtlaufzeit von 448 Minuten, die Kürzungen fallen aber im Vergleich zum Roman nicht negativ ins Gewicht und sind geschickt durchgeführt. Die sechs CDs befinden sich in einem mehrfach aufklappbaren Cover aus Pappe. An und für sich eine elegante Lösung, doch dadurch, dass die CDs bloß eingesteckt sind und das Material der Verpackung sehr glatt ist, ergibt sich teilweise das Problem, dass CDs herausfallen.

Fazit: Der erste Fall um den Kriminalkommissar Kurt Wallander ist ein guter Einstieg in Mankells Romane - spannend, düster und menschlich interessant gibt er Einblicke in die schwedische Gesellschaft. Die Geschichte weist zwar ab und zu einige Längen auf und kommt vom Plot ab, wenn sie sich weniger auf die Ermittlungen als vielmehr auf ihren Protagonisten konzentriert - dennoch ein guter Einstieg in die Wallander-Krimis. Die Hörbuch-Umsetzung mit Ulrich Pleitgen als Sprecher kann nur als äußerst gelungen bezeichnet werden. Um Verwechselungen vorzubeugen: Von „Mörder ohne Gesicht" existiert auch eine Hörspielfassung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mittsommermord war besser, aber....., 3. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Mörder ohne Gesicht (Taschenbuch)
Meine Meinung zu dem Roman ist zwiegespalten: Einerseits beginnt das Buch sehr gut und baut einen guten Spannungsbogen auf. Lediglich das versprochene Doppelleben des alten, ermordeten Bauern erweist sich als gar nicht so mysteriös, wie man anfangs annimmt. An einigen Stellen dümpelt die Handlung vor sich hin und mit ihr die Spannung. Hier legt Mankell viel, ja sogar zu viel Wert auf die Beschreibung seines Protagonisten in der Midlife-Crisis: der von seiner Frau verlassene, stellenweise in Selbstmitleid versinkende und dem Alkohol zu sehr zugetane Kommissar im schlecht-wettrigen Südschweden... Dass Mankell versucht, ein wenig Gesellschaftskritik einzubauen, empfinde ich nicht als störend, vielmehr als interessant, und auch die Tatsache, dass - wie oben geschildert - die Spannung stellenweise nachlässt, erweist sich bei näherem Hinsehen als gutes stilistisches Argument. Denn sicherlich ist keine kriminaltechnische Ermittlung durchwegs spannend und packend; die Realität des Dienstalltags eines Kommissars schildert Mankell drastisch und ohne sie zu stilisieren.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Kriminalroman in der Tradition von Sjöwall/Wahlöö., 15. Mai 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mörder ohne Gesicht (Taschenbuch)
"Mörder ohne Gesicht" (dtv 20232 - schwedische Originalausgabe 1991) ist ein Kriminalroman von Henning Mankell, einem der meistgelesenen und vielfach ausgezeichneten Schriftsteller in Schweden. Er folgt der schwedischen Tradition insbesonders von Sjöwall/Wahlöö und wurde 1992 zum besten Kriminalroman Schwedens gekürt. Hauptfigur auf der Jagd nach dem "Mörder ohne Gesicht", der ein Ehepaar auf einem Bauernhof brutal ermordet hat, ist Kommissar Kurt Wallander. Für ihn und sein Team liegt einerseits das Motiv Tat völlig im Dunkeln. Andererseits irritiert die ermittelnden Polizisten die unerklärliche Brutalität der Tat. Da die letzten Worte der ermordeten Bäuerin "Ausländer, Ausländer" waren, kommt es nach Durchsickern dieser Information an die Öffentlichkeit zu ausländerfeindlicher Gewalt, die Kommissar Wallander zu Ermittlungen in einem weiteren Mordfall veranlassen. Dieser kann rasch gelöst werden, doch die Aufklärung des Mordes am bäuerlichen Ehepaar kommt nicht voran. Es stellt sich im Lauf der Untersuchungen heraus, daß der ermordete Bauer ein Doppelleben geführt hat und überraschend viel Geld besaß. Aber alle diese Spuren führen nicht weiter, bis klar wird, wie der Mörder auf die Mordopfer gekommen ist. Bei einem ähnlichen Versuch - ein Mordopfer ausfinding zu machen - wird Monate später der Fall geklärt. "Mörder ohne Gesicht" ist ein spannender Kriminalroman im ländlichen schwedischen Milieu, der sich seines Preises würdig erweist.
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Spaziergang nach Syrakus [im Jahre 1802]
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