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am 29. August 2002
Schon mal diese Liveversion von Tobacco Road gehört? Das ist die ergreifendste, dreckigste, heldenhafteste Art von Rockmusik der Welt. Hör Dir an, wovon 98% aller anderen Rocksänger träumen, Edgar kanns. Und wenn dann noch sein Bruder Johnny die Bühne betritt, ist alles zu spät. Ich finde ja Stones ganz nett, und AC/DC auch ein wenig - ach hätten sie doch mehr Edgar Winter gehört, die Rockwelt sähe anders aus. Kaufen, kaufen, kaufen.......
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am 13. März 2006
Im Gegensatz zu seinem Bruder Johnny hat Edgar eindeutig mehr Soul und Blues im Blut. Seine über mehrere Oktaven reichende Stimme rockt zwar auch mal ganz gut aber so richtig geht es erst bei seinen Soul- Nummern ab. Stöhn, hechel, kreisch und das alles mit perfekten Wechseln und tierischem Timing. Zur Abwechslung auch mal sein treibendes jazziges Saxophon. Dazu seine Band White Trash mit dem abgefahrenen Gitarristen Rick "Hang on Sloopey" Derringer, die Rhythmus, Groove und Harmonie in die Sache bringen. Dazu auf der Platte noch ein Gastauftritt von Johnny mit seinem Paradehit Rock'n'Roll Hoochie Koo.
Habe die Platte seit 20 Jahren und werde nie müde sie zu hören. Einfach geniale hand- und mundgemachte Mucke.
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Leider in der Musikkritik zu Unrecht oft unterbewertet, ist dieses ehemalige Doppel-Album von 1972 aus meiner Sicht ein genialer Mix aus Gospel, Blues, hartem Soul, R&B und Rock' Roll. "Whitetrash" Edgar Winter'S White Trash war zu dieser Zeit eine der angesagtesten und heißesten Live-Bands in den USA, die Edgar Winter sich zusammengestellt hatte. Edgar Winter, eh' schon ein begnadeter Keyboarder, Saxofonist und Sänger, holte sich Jerry Lacroix als weiteren Leadsänger in die Band und zusammen waren die beiden gesangsmäßig unschlagbar. Von der aufgelösten "Johnny Winter And" kamen Gitarrenvirtuose Rick Derringer und Bassist Randy Jo Hobbs, Drummer Bobby Ramirez und eine mehrköpfige Bläser-Section vervollständigten die Band.

Veröffentlicht wurden Ausschnitte aus Konzerten aus NY's "Apollo", "Academy Of Music" und LA's "Whiskey A Go Go". Das Album ist durchgängig erste Klasse und hat nur Höhepunkte zu bieten. Die ehemalige Seite 1 der LP bietet mit "Save The Planet", "Jive, Jive Jive" und Otis Redding's "I Can't Turn You Loose" viel Rock mit Gospel- und Soulelementen, die zudem von den scharfen Bläsern begleitet werden.

Seite 2 ist mehr auf den harten Rock'n Roll Rick Derringers zugeschnitten mit seinem "Still Alive And Well" und auf dem Chuck Berry-Cover "Back In The USA" zeigt er, warum er zu Recht einer der Top-Gitaristen war und ist. "Rock'n Roll Hoochie Koo" ist eine Gitarren-Session der Extraklasse zusammen mit Johnny Winter als Special Guest.

Danach gibt es eine 17-minütige Version um den Blues-Klassiker "Tobacco Road" und Seite 4 hat als Höhepunkt eine erstklassige und brennende Fassung von "Turn On Your Lovelight", in der Jerry Lacroix seine Fähigkeiten als Sänger und Publikumsanheizer unter Beweis stellt.

Ein sehr gutes und druckvolles Live-Album, das man nicht links liegen lassen sollte und eine unbedingte Kaufempfehlung wert ist. Denn nicht umsonst hatte die weiße Band "Whitetrash", die so schwarz spielte, viele Anhänger beim schwarzen Publikum, wie der Auftritt in NY's "Apollo" beweist.
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am 4. März 2011
Dies ist eine phänomenal gut Live-Scheibe! Am einfachsten lässt sie sich durch einen Vergleich mit den bekannten Blues Brothers beschreiben: alles, was es dort hinsichtlich Stil-Mix und Interpretation gibt (Rhythm & Blues, Rock, Gospel, Soul; guter Gesang, tolle Rhythmusgruppe, Klasse-Bläsersatz, heisse Soli, kochende Atmosphäre), gibt es hier auch .... bloss jeweils mit nochmal DEUTLICH einem draufgesetzt - alles härter, präziser, wilder, noch ausdrucksstärker. Zugegeben ist das Ergebnis nicht ganz so nette und einfach zu verdauende Kost, aber einfach ein viel intensiveres und mitreissenderes Erlebnis.

Das Album "Roadwork" erscheint mir das weitaus beste Werk von Edgar Winter zu sein, der sich hier gesanglich sehr gut präsentiert (bei "Tobacco Road" lässt er 17 Minuten lang schon überhaupt nichts anbrennen!) und an Altsax und E-Piano schlichtweg hohe Form beweist ist. Seine Band "White Trash" enthält Klasse-Mitstreiter, allen voran Rick Derringer, der seinem Chef weder vom Gesang noch in den solistischen Fähigkeiten an der Gitarre her nachsteht (Glanz-Nummer: Back in the USA) und Jerry LaCoix, der als Vokalist alle nochmal übertrifft (siehe z.B. "Turn on your Lovelight") und am Tenorsax die Latte auch nochmal eins höherlegt. Dazu ein ganz auf den Punkt spielender Bläsersatz und am Bass und Schlagzeug die ganz exzellent groovende Kombination von Randy Hobbs und Bobby Ramirez.

Ein besonderes Highlight ist auch der Gastauftritt von Bruder Johnny Winter, der zusammen mit seinen Ex-Band-Kollegen Derringer und Hobbs gewissermassen "Johnny Winter And" kurz wiederbelebt und "Rock'n'Roll Hoochie Koo" in bester Form präsentiert.

Alles in allem eine sehr hörenswertes und besitzenswertes Album - schweisstreibende, handgemachte Musik ohne Netz und doppelten Boden: die echte Sache, und für mich immer wieder ein Erlebnis - auch 35 Jahre, nachdem ich damals die Vinyl-Doppel-LP für hart erarbeitet D-Mark erstanden hatte. Der CD fehlt natürlich das toll grosse Cover, aber empfehlen tue ich sie allemal!
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am 13. Februar 2016
Leider ist einem Gast von mir die Vinylausgabe kaputt gegangen. Kein Problem, die Qualität der CD ist exzellent, der Service aus USA ebenfalls.
Zur Musik braucht man nichts sagen (schreiben). Absoluter Wahnsinn was hier geboten wird. Eine derartig hervorragende Interpretation von Tobacco Road gibt es meiner Meinung nach nicht. Gehört für mich zu den berühmten 10 Scheiben, die man auf die Insel mitnimmt.
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am 1. Mai 2012
Die Zusammenstellung der Live Titel ist einfach super.
Der Klang einer CD ist um Längen besser als der,der alten Vinylplatte
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