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40
4,0 von 5 Sternen
Arizona Dream
Format: DVDÄndern
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67 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2003
Der Herbst 2003 hat es wirklich in sich: Plötzlich scheinen sämtliche sehnlichst erwarteten DVDs auf einmal auf den Markt zu kommen. In diesem Fall heißt es wirklich: zugreifen! Denn "Arizona Dream", der erste und bisher einzige in Amerika gedrehte Film von Regisseur Emir Kusturica ("Time of the Gypsies"), ist in den USA nur als Video erhältlich und war bisher ausschließlich in Frankreich auf DVD zu bekommen, wo der Film schon seit seinem Erscheinen 1993 Kult-Status genießt (es handelt sich um eine französische Produktion). Auch ich habe die deutlich teurere französische Doppel-DVD-Edition gekauft, deren Extras hier zum Großteil übernommen wurden: Ein langes Interview mit einem sympathischen Johnny Depp (40 min.) sowie eine herausgeschnittene Traumsequenz.
Johnny Depp hat zu Beginn seiner Karriere wirklich alles richtig gemacht: Anstatt an seinen großen Erfolg als TV-Serien-Darsteller in "21 Jumpstreet" anzuknüpfen und sich für Hollywood-Blockbuster verpulvern zu lassen, wirkte er nur in erlesenen, kommerziell oft nicht besonders erfolgreichen Projekten mit. Die Rolle des Axel in "Arizona Dream" war seine dritte nach Auftritten in "Cry Baby" und "Edward Scissorhands".
"Arizona Dream" nachzuerzählen wäre schwierig. Hier ist der Titel Programm: Es handelt sich um einen surrealistischen, bildgewaltigen Film über Träume - allen voran den amerikanischen - voller unvergesslicher Aufnahmen, Szenen und Dialogstücke, mit einer unglaublichen Besetzung: Neben Johnny Depp sind Faye Dunaway ("China Town") sowie der gealterte Komiker Jerry Lewis mit von der Partie. Heimlicher Star des Films ist aber Vincent Gallo, der die besten und einprägsamsten Szenen hat: Er spielt eine Figur, die vom Schauspieler-Ruhm träumt und die Zeit damit verbringt, Dialoge aus Film-Klassikern wie "Raging Bull" auswendig zu lernen und im Kino - sehr zum Ärger des Publikums - vor der Leinwand mitzusprechen. Bei einem Wettbewerb spielt er die Szene aus "North by Northwest" nach, in der sich Cary Grant, von einem Flugzeug angegriffen, in ein Maisfeld stürzt. Genial!
Dieser eigenwillige Film ist aber mit Sicherheit nicht für jeden was, und man muss vor allem ein wenig Geduld mitbringen. Denn zwar hat Kusturica die ursprünglich 4 Stunden um fast die Hälfte reduziert, nichtsdestotrotz zieht sich der Film am Ende aber ein wenig in die Länge. Nach der perfekten ersten Hälfte steigert sich hier die Kusturica-typische hektische Mischung aus folkloristischer Musik, im Bild herumirrenden Tieren und chaotischer Handlung, wobei das Timing einfach nicht so perfekt ist wie in "Schwarze Katze, weißer Kater".
Trotzdem gebe ich fünf Punkte, auch wegen der guten Ausstattung (bei äußerst fairem Preis) der DVD. Dieser Film ist so voller unvergesslicher Momente, dass man das etwas anstrengende Ende und ein wenig kitschige Momente gerne verzeiht. Für Johnny-Depp-Fans sowieso ein Muss (von Kusturica-Fans ganz zu schweigen). Letzter Pluspunkt: Ein wunderbarer Film-Song von Iggy Pop, der das Schicksal des Filmes teilt: Ihn kennt kaum jemand, vor allem nicht in Amerika.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juni 2005
Da ich Johnny Depp als Schauspieler ziemlich bewundere und bei einem Pirschgang auf den Amazon-Seiten diese DVD dann sah, mußte ich einfach sofort zuschlagen und mir "Arizona Dream" ins Haus holen. Dieser Spontankauf hat sich wirklich mehr als gelohnt, denn dieser Film ist ein echtes Meisterwerk. Etwas durchgeknallt und ungewöhnlich, aber gerade deshalb fantastisch. Schon der Anfang ist bezaubernd und man ist wirklich mitten im "Arizona Dream" statt vorm Fernseher.
Da ist also der junge Axel, der Fischer in New York und dort mit seinem Leben ganz zufrieden ist. Eines Tages taucht sein Cousin bei ihm auf, macht ihn betrunken und nimmt ihn mit sich nach Arizona, wo ihr gemeinsamer Onkel demnächst Hochzeit feiern wird. Wieder nüchtern und schließlich in der ungeliebten alten Heimat, kann Axel seinem Lieblingsonkel den Gefallen natürlich nicht abschlagen, einige Zeit bei ihm zu bleiben und sich sogar als Autoverkäufer zu versuchen. Dabei läuft ihm eine ältere, sehr attraktive Frau (Faye Dunaway) über den Weg und er verliebt sich augenblicklich in sie und schafft es schließlich auch, sie für sich zu gewinnen. Mit ihr zusammen beginnt er dann damit, ihren größten Traum zu verwirklichen: den Traum vom Fliegen. Zusammen basteln sie an einer Flugmaschine, mit mehr oder weniger Erfolg.
Dann gibt es da noch die Stieftochter Grace (die alle als Lisa in Six Feet under kennen werden), die sich sofort in Axel verliebt und dadurch nur ungern sieht, wie er mit ihrer Stiefmutter zusammen ist. Sie zerstört die Flugmaschine und geht den beiden auch so ständig auf die Nerven. Zudem ist sie von Selbstmordwünschen geplagt, mit dem Wunsch, als Schildkröte wiedergeboren zu werden.
Schließlich verliebt sich Axel doch in Grace und bittet sie, mit ihm wegzugehen. Doch leider soll es dazu nicht kommen...
Der Film ist gespickt mit unglaublichen Bildern und immer wiederkehrenden Motiven, die sich zwischen Traum und Wirklichkeit bewegen und beide somit fast unmerklich miteinander verbinden. Dadurch kommt man in die gleiche Wahrnehmungsebene wie Axel, der Traum und Realität oftmals auch nur allzu schwer voneinander unterscheiden kann.
Einen skurrileren Film habe ich selten gesehen und er hätte fast von Tim Burton stammen können, der für Filme dieser Art und für die Zusammenarbeit mit Johnny Depp ja bekannt ist, aber er tut es nicht, sondern entstammt dem brillanten Hirn von Emir Kustorica, von dem ich bisher -ganz ehrlich gesagt- noch nie gehört habe. Aber er hat es einfach drauf, das muß man neidlos zugeben, denn dieser Film ist einfach nur unglaublich und ohne weiteres kann man ihn sich immer und immer wieder ansehen. Allerdings sollte man eine kleine Vorliebe für eigenartige Filme mitbringen oder zumindest ein Fan von Johnny Depp sein, denn in diesem Film ist er als doch noch recht junger Schauspieler so perfekt, wie man wohl nur sein kann. Ich glaube langsam wirklich, dass dieser Mann keinen Film machen kann, in dem er nicht hundertprozentig überzeugt und sein unglaubliches Talent beweist. Da kann einem vor Bewunderung wirklich nur die Kinnlande nach unten klappen und da kann man einfach nur schon nach dem nächsten Film Ausschau halten, den man mit Johnny Depp noch nicht gesehen hat.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. April 2003
Wenn mich jemand nach meinem Lieblingsfilm fragt, bekommt er (oder sie) immer die gleiche Antwort: Arizona Dream. Warum? Wegen Johnny Depp natürlich. Aber auch, weil der Film alles hat, was ein genial guter Film braucht: Hervoragende Schauspieler Faye Dunaway (war nie besser, ausser vielleicht in Bonnie & Clyde), Lili Taylor, Vincent Gallo und Jerry Lewis. Die Story: Wunderbar skuril, melancholisch, traurig, romantisch, komisch... Die Musik: Super Iggy Pop und Goran Bregovic. Man würde mir einen riesigen Gefallen tun, wenn dieser einzigartige Film endlich auf DVD veröffentlicht würde. Bis dahin werde ich mit meiner VHS- Kassette vorlieb nehmen. Gott sei Dank habe ich sie mir sofort gekauft, als der Film damals als Kaufkassette angeboten wurde. Heute wäre es schier aussichtslos diesen Film zu bekommen. Eine Schande ist das...
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2001
Warum zur Hölle wird ein solches Meisterwerk nicht mehr verlegt? Kaum zu glauben...... für Deutschland aber typisch. Während man in UK und USA die VHS nach wie vor bestellen kann ist in Germany mal wieder Ebbe. Man stelle sich vor, sogar "Mephisto" mit Klaus-Maria-Brandauer wird in den USA verlegt und das sogar in deutsche Sprache auf DVD!!!!! In Deutschland ist mit einem DVD Release nicht zu rechnen! Kultureinöde Deutschland!!!!!!!!!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. März 2001
Ein spitzen Film!Ist viellecht ein bischen zu anspruchsvoll für das normale Publikum aber ein Muss für alle Johnny Depp Fans.Hat übrigens einen spitzen und seltenen Soundtrack von Iggy Pop.
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2004
Da ich Johnny Depp als Schauspieler ziemlich bewundere und bei einem Pirschgang auf den Amazon-Seiten diese DVD dann für nur 7,99 Euro sah, mußte ich einfach sofort zuschlagen und mir "Arizona Dream" ins Haus holen. Dieser Spontankauf hat sich wirklich mehr als gelohnt, denn dieser Film ist ein echtes Meisterwerk. Etwas durchgeknallt und ungewöhnlich, aber gerade deshalb fantastisch. Schon der Anfang ist bezaubernd und man ist wirklich mitten im "Arizona Dream" statt vorm Fernseher.
Da ist also der junge Axel, der Fischer in New York und dort mit seinem Leben ganz zufrieden ist. Eines Tages taucht sein Cousin bei ihm auf, macht ihn betrunken und nimmt ihn mit sich nach Arizona, wo ihr gemeinsamer Onkel demnächst Hochzeit feiern wird. Wieder nüchtern und schließlich in der ungeliebten alten Heimat, kann Axel seinem Lieblingsonkel den Gefallen natürlich nicht abschlagen, einige Zeit bei ihm zu bleiben und sich sogar als Autoverkäufer zu versuchen. Dabei läuft ihm eine ältere, sehr attraktive Frau (Faye Dunaway) über den Weg und er verliebt sich augenblicklich in sie und schafft es schließlich auch, sie für sich zu gewinnen. Mit ihr zusammen beginnt er dann damit, ihren größten Traum zu verwirklichen: den Traum vom Fliegen. Zusammen basteln sie an einer Flugmaschine, mit mehr oder weniger Erfolg.
Dann gibt es da noch die Stieftochter Grace (die alle als Lisa in Six Feet under kennen werden), die sich sofort in Axel verliebt und dadurch nur ungern sieht, wie er mit ihrer Stiefmutter zusammen ist. Sie zerstört die Flugmaschine und geht den beiden auch so ständig auf die Nerven. Zudem ist sie von Selbstmordwünschen geplagt, mit dem Wunsch, als Schildkröte wiedergeboren zu werden.
Schließlich verliebt sich Axel doch in Grace und bittet sie, mit ihm wegzugehen. Doch leider soll es dazu nicht kommen...
Der Film ist gespickt mit unglaublichen Bildern und immer wiederkehrenden Motiven, die sich zwischen Traum und Wirklichkeit bewegen und beide somit fast unmerklich miteinander verbinden. Dadurch kommt man in die gleiche Wahrnehmungsebene wie Axel, der Traum und Realität oftmals auch nur allzu schwer voneinander unterscheiden kann.
Einen skurrileren Film habe ich selten gesehen und er hätte fast von Tim Burton stammen können, der für Filme dieser Art und für die Zusammenarbeit mit Johnny Depp ja bekannt ist, aber er tut es nicht, sondern entstammt dem brillanten Hirn von Emir Kustorica, von dem ich bisher -ganz ehrlich gesagt- noch nie gehört habe. Aber er hat es einfach drauf, das muß man neidlos zugeben, denn dieser Film ist einfach nur unglaublich und ohne weiteres kann man ihn sich immer und immer wieder ansehen. Allerdings sollte man eine kleine Vorliebe für eigenartige Filme mitbringen oder zumindest ein Fan von Johnny Depp sein, denn in diesem Film ist er als doch noch recht junger Schauspieler so perfekt, wie man wohl nur sein kann. Ich glaube langsam wirklich, dass dieser Mann keinen Film machen kann, in dem er nicht hundertprozentig überzeugt und sein unglaubliches Talent beweist. Da kann einem vor Bewunderung wirklich nur die Kinnlande nach unten klappen und da kann man einfach nur schon nach dem nächsten Film Ausschau halten, den man mit Johnny Depp noch nicht gesehen hat.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2006
Zum Glück hab ich diesen Film vor kurzem im deutschen Fernsehen gesehn(ja, es gibt Sender, die solch wunderbare Filme ausstrahlen). Emir Kusturica schafft es gekonnt Tragik und Humor zu verbinden. Der Film wirkt oft surreal (durch die Traumsequenzen), was aber auch schon im Titel versteckt liegt und nur zum Guten beiträgt. Zu erwähnen sind auch die grandiosen schauspielerischen Leistungen, die durchweg überzeugen. Johnny Depp gibt hier eine seiner besten Vorstellungen wie ich finde. Die Musik ist ein weiteres Highlight von Arizona Dream und spielt auch eine entscheidende Rolle im Film. Zusammengefasst ist Arizona Dream jedem zu empfehlen, der etwas für schräge, humorvolle und eindringliche Filme übrig hat.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. April 2001
Für mich war dieser Film zu Anspruchsvoll als ich ihn zum ersten mal gesehen habe, da war ich 14! Ich würde sehr gerne noch eine VHS Kassette mit deutschem Ton bekommen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2008
Was soll man zu diesem Film sagen? Wer nicht bereit ist einer sehr verrückten Geschichte zu folgen, die am Anfang keinen Sinn zu haben scheint, sollte den Film nicht schauen. Wer mit expressionisitschen Filmen Probleme hat, sollte den Film nicht in betracht ziehen.
All diejenigen, die bereit sind, in eine zeitweilig fremde und verrückte Welt einzutauchen und sich nicht scheuen, den Film erstmal auf sich einwirken zu lassen und ihm die Chance geben, seinen Charme zu entwickeln, diejenigen sollten den Film unbedingt sehen. Ihn zu beschreiben wäre fatal, damit würde man das Kunstwerk zerstören, das sicherlich nur als Ganzes existieren kann. Ein Kustrica Film eben. Wer ihn kennt wird den Film lieben.

Die Schauspieler, besonders die weiblichen aber auch speziell Johnny Depp spielen hervoragend und sind perfekt besetzt. Die Story scheint kein Ziel zu haben, aber das heisst nicht, dass der Film vor sich hindümpelt. Im Gegenteil, dadurch rücken die Personen in den Vordergrund und über diese gibt es viel zu erzählen. Ein unkonventionller Film, aber inspirierend.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2011
Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich dem Film 2 Sterne oder 4 Sterne geben möchte, also gebe ich 3 Sterne, auch wenn das auch wieder nicht passt. Für zwei Sterne war er zu ... interessant, für 4 Sterne war er zu durchgeknallt, sinnfrei, Kunstfilm. 3 Sterne signalisieren aber Durchschnittsfilm und das passt auch wieder hinten und vorne nicht.

In jedem Fall gilt Vorsicht, das ist auf keinen Fall ein Film für jedermann. Der Film ist ... ungewöhnlich - sehr ungewöhnlich. Surrealistisches Chaos (immer wieder fliegschwimmt z. B. plötzlich ein Fisch durchs Bild), das keinen rechten Sinn ergibt und von hier nach da nach dort springt. Trotzdem fand ich ihn nie langweilig und hab mich immer wieder amüsiert - teils auch schlicht aus Verzweiflung, wenn plötzlich aus einer normalen Szene etwas wird, wo plötzlich die Leute durch die Luft schweben.

Ich bevorzuge aber Filme mit einer nachvollziehbaren und konstanten Handlung gegenüber solchen Extremexperimentalfilmen. Und ich stehe dazu, Filme mit Happy Ends zu mögen. Ein Film wie Arizona Dreams ist mir trotzdem zigmal ansehbarer als z. B. der sterbenslangweilige Emmerich-Blockbuster 2012. Es hilft fairerweise sicher, wenn man die Filme, auf die Arizona Dreams anspielen soll (angeblich z. B. Der Pate, der Unsichtbare Dritte,...), kennt, was ich nur vom Namen her tue. So habe ich nur an manchen Stellen über Absurdheiten gelacht und war meist schlicht komplett verwirrt. Das ganze ist irgendwie faszinierend - und sehr gut gespielt -, aber es macht auf Dauer gaga.... Ich persönlich würde den Film niemals "phantastisch", "umwerfend witzig" oder "bester Film der Welt" nennen, eher "interessantes, aber sehr merkwürdiges Erlebnis".

Arizona Dreams ist sicherlich der alternativste Film, den ich bisher bis zu Ende angesehen habe und ich werde wohl noch Zeit brauchen, um zu entscheiden, ob er vergeudete Lebenszeit ist oder ein Erlebnis für sich. Einen normalen Film sollte man aber auf keinen Fall erwarten.
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