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5.0 von 5 Sternen Unterschätzt und zu Unrecht kritisiert!
In anderen Rezensionen liest man sehr oft, dass Fans enttäuscht über das neue Enigma-Album „Voyageur" sind. Jedoch kann ich nicht wirklich nachvollziehen warum! Einige schreiben, dass Enigma nicht mehr so klingen wie früher. Ich bin froh, dass dies nicht so ist!!! Zwar bin auch ich der Meinung, dass „The Cross of Changes" das beste Album, ja...
Veröffentlicht am 17. September 2003 von Nick1977

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weder genial, noch banal, eher normaler Pop-Durchschnitt.
Michael Cretu is back! Enigma geht in die fünfte Albumsrunde, wieder mit dabei: Sandra, Andru Donalds und Ruth-Ann (von Olive). Theoretisch ist also alles noch beim Alten, praktisch jedoch hat sich einiges geändert, vor allem, was den Klang des neuen Albums angeht. Los gehts wieder ganz traditionell mit dem typischen Trompeten-Thema, das auch schon die letzten...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2003 von Andre Nimtz


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterschätzt und zu Unrecht kritisiert!, 17. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Voyageur (Audio CD)
In anderen Rezensionen liest man sehr oft, dass Fans enttäuscht über das neue Enigma-Album „Voyageur" sind. Jedoch kann ich nicht wirklich nachvollziehen warum! Einige schreiben, dass Enigma nicht mehr so klingen wie früher. Ich bin froh, dass dies nicht so ist!!! Zwar bin auch ich der Meinung, dass „The Cross of Changes" das beste Album, ja sogar einen Meilenstein darstellt. Jedoch sehe ich keinen Grund, das weiterhin zu kopieren. Insofern finde ich Experimente in anderen Richtungen die bessere Alternative als stures Verharren in gewohnten Mustern. Was will man mit verschiedenen Alben, die allesamt gleich klingen??? „MCMXC a.D." war das sakrale Album, „The Cross of Changes" sehr exotisch mit vielen Elementen aus fremden Kulturen, "Le Roi est mort...!" bestach durch traumhafte Soundlandschaften und großen Melodien. Und „Voyageur" dagegen ist eher rhythmisch orientiert und nicht so betont sphärisch. Lediglich „Screen behind the Mirror" betrachte ich als ein wenig mißglückt, da es hier an guten Songs mangelte. Dieses Problem hat „Voygeur" keinesfalls! Mit „Boum Boum" und „Total Eclipse Of The Moon" sind Michael Cretu wahre Ohrwürmer gelungen, "Look Of Today" ist unterlegt von einem mitreißenden und hypnotisierenden Beat, der schier süchtig macht. Und mit "Following The Sun" schuf Herr Cretu den wohl schönsten Enigma-Song aller Zeiten! Gebt dem Album ein wenig Zeit und es lässt Euch nicht mehr so schnell los!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Enigmia ist tot, lang lebe Enigma, 12. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Voyageur (Audio CD)
Michael Cretu hatte es lange vorher angekündigt: Mit der Greatest Hits Compilation "Love Sensuality Devotion" beendete er das ERSTE Enigma-Kapitel, bestehend aus den ersten 4 Alben, und teilte uns mit, dass Enigma einen neuen Weg gehen wird! Ich höre schon die ganzen Kritiker, die die Hände wegen des neuen Albums über den Kopf zusammenschlagen. Um es vorweg zu sagen: VOYAGEUR ist schlicht weg genial. Michael Cretu gelingt es eine komplett neue Richtung einzuschlagen, ohne Enigma komplett aufzugeben. Es IST Enigma, aber es ist auch anders. Dies war auch notwendig. Was ist schlimmer, als ein Projekt oder eine Band, die sich immer und immer wieder selbst kopiert, weil sie NUR in dieser Richtung bestehen kann. Michael Cretu verzichtet in diesem Album komplett auf die sonst themenbestimmenden Samples (Sakralgesänge, indianische Gesänge, Operngesänge). Der erste Track sagt uns schon die Richtung an "FROM EAST TO WEST", also weg aus dem "esoterischen" (sag ich jetzt einfach mal so) Bereich - hin zur westlichen "realen" Welt. Das spiegelt sich auch in seinen Texten wieder. Nie waren sie so gestaltet wie hier. Diese Richtung wird nicht mehr jedermanns Sache sein. Meine ist es! Und falls Michael Cretu dies liest: Danke für die Reise! Und für ein neues ENIGMA Leben! Mein Favorit auf dem Album ist zweifelsohne LOOK OF TODAY!!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein musikalisches Kunstwerk, 11. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Voyageur (Audio CD)
Ich kann die Verreißer beim besten Willen nicht verstehen. Zugegeben: Wer bei "Voyageur" mit dem fünften Enigma-Aufguß gerechnet hat, wird vermutlich zuerst einmal enttäuscht sein und sich die Ohren reiben.
Auch ich musste mich erst umgewöhnen, tat mich mit den vorab ins Netz gestellten Soundsamples sehr schwer.
Aber gestern habe ich mir das Album in Ruhe, im Dunkeln und auf meiner zugegebenermaßen sehr guten HiFi-Anlage in einem Stück von vorne bis hinten angehört und musste einsehen: "Voyageur" ist pure musikalische Magie, die süchtig macht.
Aber es ist definitiv keine Musik für mittelprächtige HiFi-Anlage und kleine Boxen. Michael Cretu ist einer der wenigen, der seine Musik nicht so abmischt, dass sie sich auch noch über ein Küchenradio gut anhört. Das bedeutet, dass die CD auf einer guten Anlage geradezu aufblüht und auf einer schlechten völlig in sich zusammensackt.
Durchaus möglich, dass es aus diesem Grund einige negative Meinungen zu "Voyageur" gibt.
Abgesehen davon ist "Voyageur" natürlich schon musikalisches Neuland für eingefleischte Enigma-fans: Es enthält keinerlei Samples! Keine Choräle, keine orientalischen Stimmenakrobaten, auch nicht die legendäre Enigma-Flöte. Stattdessen 100 % selbstgemachte Sounds. Nichts kopiert und nichts geklaut. Das einzig Vertraute ist Sandras gehauchte Stimme und das mittlerweile obligatorische Enigma-Intro. Ohne diese zwei Zutaten würde man Probleme haben, "Voyageur" überhaupt als ein Cretuwerk zu identifizieren. Gut möglich, dass das vielen Fans Probleme bereitet. Aber Michael Cretu ist ja nun nicht gerade dafür bekannt, sich darum zu scheren, was andere von ihm denken und erwarten. Er zieht sein Ding durch und fertig. Das geht soweit, dass er im Titel "Incognito" Elemente der Zwölftonmusik verwendet.
Ich will nicht jedes der Stücke analysieren und interpretieren - ich möchte aber einige der Eindrücke schildern, die ich hatte, als ich mir entspannt die Platte im abgedunkelten Wohnzimmer anhörte. Sehr schön, sehr beruhigend trotz der harten und kräftigen Bässe. Insgesamt wirken die ersten 4 Tracks wie ein Intro in 4 Teilen und dann kommt Track 5, "Boum Boum", ein Duett zwischen Ruth Ann und Andru Donalds und spontan hatte ich das Gefühl: Jetzt geht die Sonne auf, jetzt geht das Album richtig los. Gänsehaut stellte sich ein.
Dann Track 6 - mit klassischem Touch. Streichersounds, Michael Cretus präsente Stimme. Ein Ruhepunkt in der Mitte des Albums, eine Art Verschnaufpause. Man lehnt sich zurück und erholt kann man ein wenig über die vorherigen Eindrücke reflektieren. Wunderschöne Stimmungsmusik im besten Sinne des Wortes.
Mit Track 7, "Look of Today", geht dann die Post ab. Auch wenn mich der Refrain ein wenig an "The Look of Love" von ABC erinnert, ist das jedoch mein Lieblingsstück des gesamten Albums. Eine rockige Popnummer, wie es sie bisher bei Enigma nicht gab. Das Stück hat echte Hitqualitäten und ich würde ihm ohne weiteres einen Top-Ten-Platz und den Einsatz in Discos und Clubs zutrauen mit seinen Dancefloor-Qualitäten. Einfach ein geniales Stück mit einem genialen Sound. Play it loud!
Es geht dann in einem weiter mit genialen Musikstücken, jedes für sich ein musikalisches Kleinod mit seiner eigenen Stimmung und seinen eigenen Reizen, bis hin zum letzten Stück, der wunderschönen Ballade "Following the Sun". Jeder Song für sich ist gut - zusammen ergeben sie jedoch ein musikalisches Kunstwerk. Und meiner Meinung muss man schon ziemlich verbohrt sein, um sich dem zu entziehen.
Auch wenn "Voyageur" mit vielen alten Enigma-Traditionen bricht, so hat es jedoch eines mit seinen 4 Vorgängern gemeinsam: Es gibt auf der ganzen Welt nichts, was sich vergleichbar anhört.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weder genial, noch banal, eher normaler Pop-Durchschnitt., 27. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Voyageur (Audio CD)
Michael Cretu is back! Enigma geht in die fünfte Albumsrunde, wieder mit dabei: Sandra, Andru Donalds und Ruth-Ann (von Olive). Theoretisch ist also alles noch beim Alten, praktisch jedoch hat sich einiges geändert, vor allem, was den Klang des neuen Albums angeht. Los gehts wieder ganz traditionell mit dem typischen Trompeten-Thema, das auch schon die letzten vier Alben eröffnete. Selbiges wird aber schon im Verlauf des Tracks von recht hämmernden Beats abgelöst, die stilgebend für mehrere Tracks des Albums sind. Die erste Hälfte der CD ist dabei geprägt von wenig melodiöser Pracht, sehr dezenter Instrumentation und reichlich Drums & Bass. Damit bewegt sich Enigma schonmal komplett in die entgegengesetzten Richtung seiner bisherigen Arbeit, da doch bisher immer sehr stimmige und atmosphärische Klangteppiche (inklusive Drums) seine musikalischen Welten ausmachten. Mittels verschiedener Sample-Spielereien (allerdings ohne gregorianische oder indianische Gesänge) bastelt Cretu sehr rhythmische und teilweise auch groovige Tracks (z.B. bei "Incognito" mit gesungenem Bass) und schreckt dabei auch nicht vor platten Klischee-Dreschereien a la "Boum-Boum" zurück (Text: "My heart goes Boum-Boum-Boum, Everytime I think of you." - is nich wahr - so was Originelles). Ab Track 6 bekommt der geneigte Hörer dann auch etwas traditionellere Kost um die Ohren. Die zweite Hälfte der CD ist im Großen und Ganzen melodiöser ("Total Eclipse of The Moon" tönt richtig klassisch, ohne Drums) und besitzt auch einige bezaubernde Momente. In "Look Of Today" bekommt man sogar die für Jarre, Kraftwerk und heutige Technomusiker typischen Synthiesequenzen zu hören - meines Wissens nach ein Novum bei Enigma. Das Album endet dann mit dem chilligem "Following The Sun". Ergo: Alles in allem ist das Album solide gemacht, stimmig gemischt und bietet durchaus interessante musikalischen Ideen und teils recht atmosphärischen Arrangements. Sicherlich erfindet Enigma das Genre nicht neu, zudem sind einige der Klangelemente, die Cretu für sich neu entdeckt hat, schon von anderen Künstlern einschlägig bekannt - und manchmal stört die etwas zu sehr auf Charts-Kompatibilität getrimmte Rhytmizität. Im Großen und Ganzen ist "Voyageur" doch ein mäßig bis recht interessantes Album mit stimmig verarbeiteten Ideen. Weder genial, noch banal, eher normaler Pop-Durchschnitt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Monsieur le Voyageur...wo geht die Reise hin?, 13. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Voyageur (Audio CD)
Einen Stern um den Schnitt zu drücken. Und einen zweiten gibt's von mir für den Mut mal wieder was "Neues" auszuprobieren. Dazu kann ich nur sagen:"Schuster bleib bei deinen Leisten". Die oft verwendeten Samples aus vergangenen Enigma Tagen bringen einen fast zum Weinen wenn man erkennt wie weit Cretu sich mittlerweile von seinem Hauptthema entfernt hat. Das Enigma Projekt hätte nach der dritten Platte beendet werden sollen. Teil 4 war auch schon nichtmehr das Gelbe vom Ei. Diese hier passt meiner Meinung nach definitiv nichtmehr ins Konzept....AUCH NICHT ALS SOGENANNTES "nahtlos anknüpfendes Werk" oder "logischer nächster Schritt" oder sonst eine Floskel um das noch "Enigma" nennen zu dürfen. Ich will nichtmal sagen, dass diese Platte eine schlechte ist, auch wenn ich persönlich rein garnichts damit anfangen kann. Enigma 1,2 & 3 höre ich noch immer in unregelmäßigen Abständen(ist wirklich so! und ich liebe sie), - diese werde ich wohl im Garten vergraben, weil verschenken würde ich sie nicht. Ich bin jemand der wirklich auch dann etwas als gute Musik erkennt wenn sie einem persönlich nicht gefällt, aber der liebe "Reisende" ist doch deutlich über den Rand der Scheibe gesegelt bei diesem Versuch. Ich mag vernichtende Rezensionen nicht und darum bitte....geht in den Plattenladen eures Vetrauens, nehmt irgendeinen Track, völlig wurscht welchen, nur Incognito, Track 3, würde ich mir bis zum Schluss aufheben. Der Anfang ist wirklich - und da kann mir jeder sonstnochwas von künstlerischer Freiheit oder so erzählen - nur noch lächerlich. "Look of the day"...dieses Pseudo-Roxette Cover ist allerdings auch ganz amüsant muss ich sagen. Während ich schreibe läuft die CD und ich muss sagen sie nervt echt. Ein Niveau um von der Teppichkante Fallschirmspringen zu können. Ich hoffe inständig, dass kein Nachfolger mehr erscheint, bevor der Cretu nicht entweder seine Pillen oder Pulver wieder nimmt ODER es wieder sein läßt - keine Ahnung, aber irgendeine Bewusstseinsveränderung scheint wohl stattgefunden zu haben seither....
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ENIGMA?, 8. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Voyageur (Audio CD)
...und das Fragezeichen hinter dem Namen ist bei dieser 5. Edition leider durchaus berechtigt. VOYAGEUR ist ein gewöhnliches Pop Album von Michael Cretu und hat nicht mehr viel mit ENIGMA zu tun. Das Projekt war immer ein Garant dafür, es blind kaufen zu können ohne enttäuscht zu werden. Das hat sich leider mit diesem Album geändert. Natürlich ist es gut wenn Künstler sich verändern, und versuchen ihren Stil, ihre Musik dem allgemeinen Zeitgeschmack anzupassen. Das sollte man dann aber in einem anderen Projekt versuchen und ENIGMA als Institution und Projekt mit dem eingängigen, immer wieder zu erkennenden Sound bestehen lassen. ENIGMA hat sich durch das außergewöhnliche Klangerlebnis mit den ersten drei Alben eine eigene Welt bei vielen Menschen geschaffen. Eine serielle, beständige Soundwelt sozusagen, die bei vielen Emotionen hervorruft. Diese Beständigkeit wurde schon beim vierten Album ein wenig zerrüttet und das 5.Album läßt den Namen ENIGMA verblassen. Schade, dabei ist doch gerade die Sehnsucht nach Beständigkeit in unserer heutigen Gesellschaft die für viele Menschen so wichtig ist, denn sie vermittelt ein wenig das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Hoffentlich ist dann das 6.Album quasi das 4.Album und setzt die Reihe ENIGMA fort.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit dem musikalischen Voyager direkt auf dem Weg zur Sonne und zur Eklipse des Mondes, 30. Dezember 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Voyageur (Audio CD)
Persönlich konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, warum das fünfte Enigma-Album - Voyager - bei vielen Fans auf Ablehnung stieß, schlug Michael Cretu im Vergleich zu dem wesentlich komplexeren und etwas klassisch angehauchten Vorgänger - The Screen Behind The Mirror - doch eindeutig wieder eine wesentlich kommerziellere und zugänglichere Richtung ein. Bereits der Opener - From East To West - zieht den Hörer in einen musikalischen Klangkosmos hinein, dass gleich darauf der - Voyager - seine abenteuerliche Fahrt durch die Sternengalaxie aufnehmen kann. Moderne Rhythmen und angenehm treibende Beats, sowie die erotisch angehauchten französischen Worte von Sandra Cretu verwöhnen das Ohr mit diesem Hit wieder auf ganz besondere Weise.

Danach folgt der Titel - Incognito - ein Lied, das mich beim ersten Anhören aufgrund seiner imitierten Soundboxvokals zum Schmunzeln brachte. Der verzerrte und vocoderähnliche Gesang tun sein Übriges, und macht diesen Song, der im Mittelteil seine musikalische Richtung völlig ändert, zu einem spannenden Hörerlebnis. Mit den Titeln - Boum-Boum, Look Of Today, In The Shadow, In The Light und Following The Sun - finden wir vier weitere exzellente Enigma-typische Songs auf dem Album, deren Melodien und Refrains einem nicht mehr so leicht aus den Gehirngängen gehen. Auch auf - Voyager - gibt es wieder wunderschön arrangierte Instrumentaltitel wie - Page Of Cups und The Piano - sodass jederzeit für Abwechslung gesorgt ist. Als Sänger agieren auch dieses Mal Ruth-Anne von Olive und Andru Donalds, so dass beim Hören der neuen Titel jederzeit eine nahtlose Identifikation zu der Vergangenheit Enigmas möglich ist, obwohl die Musik nicht mehr viel mit den Anfängen zu tun hat, da auf dem Album - Voyager - weder Gregorianischen Chöre noch chorale Gesänge vorhanden sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enigma = Mainstream???, 16. September 2003
Von 
Patrick Bach (Germersheim, Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Voyageur (Audio CD)
Das ist die erste Frage die man sich stellt, wenn man sich das fünfte Enigma Album anhört. Wo sind die geliebten gesampelten gregorianischen Gesänge der ersten vier Alben??? Wo ist die obligatorische Flöte im Hintergrund die praktisch eines der Erkennungsmerkmale von Enigma war??? Und wo sind die Beats hin, die noch bei den Vorgängeralben jedem Song den treibenden Beat gab??? Die Antwort: Michael Cretu, der Mastermind von Enigma will sich nicht ständig kopieren. Auf der einen Seite hat er damit natürlich recht. Aber dabei muss er eines wissen: Es werden ihm nicht alle Fans dafür danken! Gerade die klassischen Enigma Fans (dazu zähle ich mich auch) werden den alten Stil vermissen. Das einzige das noch gleich blieb, ist das berühmte Intro. Doch schon Sekunden danach werden die neuen Sounds durch hämmernde Technorhythmen eingeführt...Ein radikaler Bruch in der Sound- und Produktionsvorgehensweise von Michael Cretu. Klingt das jetzt aber alles speziell produziert für die Masse? Ist das Album zu mainstream? Nun dazu muss man kurz etwas über jeden Titel sagen: Das Album beginnt wie schon gesagt mit dem bekannten Intro bei „From East to West“ das dann in die neue minimale Technolandschaft von Enigma einführt. Danach kommt der Titelsong „Voyageur“ zum Zuge, einer der stärkeren Songs. Allerdings bin ich enttäuscht, wie wenig Michael Cretu auf die Lyrik achtet. Man hört, außer einer charmanten Frauenstimme die den Refrain singt, kaum eine einzige Strophe bei dem Song. „Incognito“ ist einfach nur noch schlimm! Eindeutig der schlechteste Titel auf dem Album. „Page of Cups“ ist dagegen einer der längsten Titel und ziemlich geeignet zum Entspannen. Praktisch ein bisschen Chill-out Musik. „Boum-Boum“ eine der gesungenen Nummern, gefällt durch die tanzbaren Rhythmen. „Total Eclipse of The Moon“ ist als Ballade misslungen, da zu kurz! Mit „Look of Today“ präsentiert uns Michael Cretu eine gelungene Mischung aus Techno/Trance/Ambient gepaart mit einem tollen treibenden Gesang. Ganz sicher zugeschnitten für den heutigen Musikmarkt aber definitiv eine der stärksten Nummern. Für mich persönlich bildet „In the Shadow, in the Light“ das Album Highlight! Düstere Melodien aus dem Synthesizer passen perfekt zur dort verzerrten Stimme von Michael. Das macht den Titel irgendwie dramatisch und düster. Einer der wohl stärksten Titel von Enigma! Die restlichen Songs sind keine großen Höhepunkte aber auch nicht wirklich schlecht. „Following the Sun“ ist ein gelungener Abschluss. Fazit: Nur weil eindeutig der Trance/Techno Faktor im Vordergrund steht, ist es kein Mainstream Album! Enigma hebt sich mit seiner Musik immer noch ab von den heutigen durch den Kommerz hochgebrachten Bands. Auch wenn es nicht das beste Enigma Album ist, ist es doch irgendwo ein Neuanfang nach Enigma 4. Und damit eine kleine Perle der elektronischen Musik. Mal sehen wie es weiter geht!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur bedingt hörenswert!, 19. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Voyageur (Audio CD)
Der Auftakt des neuen Albums ist vielversprechend und enigmatypisch. Insgesmt kommen jedoch nur wenige Titel an die Qualität früherer Produktionen heran. Mein Anspieltipp: #11 "Following the Sun". Michael Cretu hat einige ungewöhnliche Soundexperimene mit diesem Album gewagt, die seine Fans auf eine harte Probe stellen. So singt er oft mit synthetisch verfremdeter Stimme. Mich packte zunächst das Grausen, als ich Songs wie "Weightless" hörte. Aber man kann sich als hartgesottener Cretu-Fan vielleicht dran gewöhnen. Ich würde mal behaupten: Die besten Enigma-Jahre sind vorbei!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Enigma mal anders, 30. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Voyageur (Audio CD)
Sicherlich ist dieses Album ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Aber waren das nich alle Enigma-Alben?

Ich fand die Musik von Enigma schon immer faszinierend, aber bis jetzt habe ich es noch nie erlebt, dass ich ein E-Album zum ersten mal gehört habe und gesagt habe: Wow, super! Ich habe erst immer gedacht: Irgendwie doch ein bisschen komisch!

Aber das liegt daran, dass man solche Musik nicht gewohnt ist. Man ist immer die aktuelle Popmusik aus dem Radio und den Charts gewohnt und muss sich daher erstmal auf Enigma umstellen.

Genauso ist es mit diesem Album. Nirgendwo sonst hört man solche Lieder. Noch dazu hat man mittlerweile eine bestimmte Erwartung was die Musik von Enigma angeht: Man denkt an Mönche, Chöre, etc. Und dann die Enttäuschung! Denn nichts von alledem wird man auf E5 finden. Die Sounds sind moderner, elektronischer - futuristischer?!

Enigma war bis jetzt immer ein Projekt dass mit Epochen und Kulturen der Vergangenheit gespielt hat, aber in die Zukunft hat Michael Cretu noch nie geblickt. Das ändert sich mit Voyageur: Vocoderverzerrte "Alien"stimmen, und Computersounds wie von Raumschiffen lassen Enigma neu auferstehen. Das alte Aroma ist immer noch da, aber die Reise geht weiter: Nach vorne!

Man muss sich der Musik öffnen, ihr Zeit lassen und nicht nach einmal hören sagen: Gefällt mir nicht. Sicherlich erfindet Michel Cretu die Popmusik nicht neu, wie bei MCMXC a.D., aber er hat einen Weg gefunden, sein Projekt sicher ins 21. Jahrhundert zu bringen.

Deshalb meine Empfehlung: Geben Sie dem Album eine Chance. Sie werden es nicht bereuen!
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Voyageur
Voyageur von Enigma (Audio CD - 2003)
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