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Kundenrezensionen

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am 26. Oktober 2003
Zum ersten Mal hörte ich den Namen MUSE als ich das Video zu „Plug In Baby" auf MTV sah - bis dato war MUSE für mich noch eine gewöhnliche Band mit einem guten Song; zu selten wurde dieses Video gezeigt um die Kreativität und Genialität von MUSE zu schätzen... bis zu jenem Tage, als ich „New Born" sah. Ich hörte diesen Gitarrenriff und war schlichtweg gelähmt - soviel Kraft hatte ich noch nie gehört. Dieser Song änderte meine musikalische Empfindung auf einen Schlag und für mich war nur noch klar: das Album muss gekauft werden! So holte ich mir „Origin Of Symmetry" und nun stelle ich fest, dass ich kein anderes Album bis heute so oft gehört habe. Es ist einfach... GENIAL.
Nachdem ich mir „Hullabaloo", das grandiose Live-Album, besorgte, war „Showbiz" dran, das 99er Debüt der 3 Jungs. Und letztlich fragte ich mich nur eines: „Wie kann man in diesem Alter nur so tiefe, kraftvolle und ausgefeilte Musik machen?"
Doch nun ist es Zeit für den 3. Longplayer - „ABSOLUTION"! Viele Bands versuchen vergeblich mit dem 3. Album auf das Niveau der ersten zu kommen oder sie versuchen etwas völlig neues zu schaffen. Haben MUSE all dem getrotzt und es geschafft einen weiteren Geniestreich zu setzten? - JA!!!
INTRO:
Stimmt auf den ersten richtigen Track ein und vermittelt ein monumentales Gefühl.
APOCALYPSE PLEASE:
Der Name sagt bereits alles. Gigantischer Opener mit fast schon monumentaler Kraft und umhauendem Piano, der uns das „Ende der Welt" schildert. Passend zur Stimmung des gesamten Albums.
TIME IS RUNNING OUT:
Simpler und cooler Rocksong mit einem Refrain, der einen an die Wand spielt; sehr guter Bassbegleitung und ausgezeichneter Drum-Arbeit (inspiriert vom Michael-Jackson-Klassiker „Billie Jean"). 2. Single vom Album.
SING FOR ABSOLUTION:
Schöne Ballade mit emotionalen Lyrics. Besonders beim Eintreten der Gitarre gegen Ende entfaltet dieser Song seine gewaltigen Emotionen.
STOCKHOLM SYNDROME:
Einer der härtesten Songs, den MUSE je gemacht haben. Ein Song mit melodischem Refrain und unvergleichlicher Dynamik. Dieses Lied wird vielen so schnell nicht mehr aus dem Gedächtnis gehen. 1. Single (Internet-Single!) vom Album.
FALLING AWAY WITH YOU:
Wieder eine der wirklich guten und schönen Balladen. Erinnert ein bisschen an „Unintended", hat aber eine eigenständige Aussage und Gefühlskraft. Schöne Akkorde und ausdrucksvolle Lyrics. Ein sehr emotionaler Titel.
INTERLUDE:
Verbindet „Falling Away With You" und...
HYSTERIA:
Einer der besten Songs des gesamten Albums! Genialer Bassriff und ein umhauender, fast schon hymnenhafter Refrain machen „Hysteria" so genial. Ein Song in dem MUSE mal wieder beweisen, dass sie an Hits wie „Bliss" oder „In Your World" anknüpfen können. 3. Singleauskopplung aus „ABSOLUTION".
BLACKOUT:
„Blackout" ist das Produkt der Experimentierfreude und der Einsetzung eines Orchesters. Dieser Song gefällt beim mehrmaligen Hören erst so richtig und zeigt zu was für einer Bandbreite MUSE fähig sind.
BUTTERFLIES & HURRICANES:
Auch ein Song mit Orchester. Wieder mit sehr hymnenhaftem Charakter und gewaltigen Pianopassagen (insbesondere Solo!). Könnte auch auf einem Soundtrack für ein Rollenspiel stehen.
THE SMALL PRINT:
Der absolute Hammer!!! Mein persönlicher Favorit des Albums, weil schnellster und dynamischster Song. "TSP" ist ein von mir gerne als „Rock-Monster" beschriebenes Stück, das einen coolen Gitarrenriff hat und ein absoluter Live-Song ist.
ENDLESSLY:
Der einzigste schwache Song des Albums, weil zuviel Synthesizer eingesetzt wird und keine Dynamik aufkommt.
THOUGHTS OF A DYING ATHEIST:
Ich erwartete hier einen langsamen, nachdenklichen Song - doch ich wurde getäuscht. „Thoughts ..." entpuppt sich als einer der coolsten Songs des Albums mit einer schnellen Basslinie.
RULED BY SECRECY:
Ein typischer letzter Song auf einem MUSE Album. Nicht so genial wie „Hate This & I'll Love You", dafür aber besser als „Megalomania".
Letztendlich kann ich sagen, dass MUSE mit „Absolution" typische Elemente und neues sehr versiert miteinander verknüpfen. Das Album ist durchweg hörbar. Als Fan muss ich sagen, dass ich keineswegs enttäuscht bin, obwohl der ein oder andere „Hinterntreter" mehr hätte drauf sein können. „Absolution" ersetzt die fehlende Kraft, die „Origin Of Symmetry" besaß, mit musikalischer Erwachsenheit - man weiß nun wo man hin will. Die Zeit in der man MUSE mit Bands wie RADIOHEAD verglichen und gleich gesetzt hat, sollte endgültig vorbei sein, denn MUSE sind besser; sie sind gereift und haben sich weiterentwickelt - und das ist auch gut so!
FAVORITES: „The Small Print", „Hysteria", „Time Is Running Out"
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am 29. Juli 2004
Mit 'Absolution', dem mittlerweile drittem Studioalbum der drei Briten, hat die musikhörende Welt eine Platte aufgetischt bekommen welche frischer und reicher an neuen Ideen ist als viele Platten zuvor. Die drei Jungs von Muse schaffen es interessante, recht klassisch anmutende Kompositionen mit harten Gitarrensongs, Diskoliedern und Elektrochansons auf einem Album zu vereinen. Und das ohne ein Ungleichgewicht in den Gesamteindruck vorkommen zu lassen. Mein Eindruck ist immer noch: Rachmaninoff meets Hedfield meets 70's meets Archive. Wer diese Beschreibung für zu speziell hält hat grundsätzlich recht, weil das was wir hier zu hören kriegen einfach etwas völlig Neues ist.
Nehmen wir zum Beispiel den klavierbetonten Eröffnungsschlag "Apocalypse Please". Flehend, pathetischer Gesang mit hartem Tastenschlag und ein paar Synthieenlagen. Spitze! Oder das bittersüße "Endlessly". Eine melancholische Liebeserklärung an das was ich und was auch Ihr lieben werdet Musik. Und vielleicht auch dieses Stück ganz besonders.
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am 20. Oktober 2003
Muse beweist mit seinem dritten Studioalbum erneut seine musikalische Klasse. Wie bereits die Vorgänger "Showbiz" und "Origin of symmetry" weist auch das aktuelle Album "Absolution" eine beeindruckende melodische Vielfalt auf, die für eine Rockband absolut außergewöhnlich ist und das Album zu einer künstlerischen Ausnahmeerscheinung macht. Jeder einzelne Song besticht durch eine Mischung an Ausdruck, Dramatik und Gefühl (mal kraftvoller, mal ruhiger), die den Zuhörer zwangsläufig fesselt. Muse produziert keine mainstream-Songs, die man sich mal eben so nebenbei anhört und schnell wieder vergisst. Dies ist (ebenso wie die Vorgänger) ein Album, das man sich immer und immer wieder anhört und stets aufs Neue berührt ist. Muse hat so von Anfang an einen ganz eigenen, unverwechselbaren Musikstil kreiert (wieviele Bands können das schon von sich behaupten?), der auch in diesem Album seine wundervolle Fortsetzung findet. Der grandiose Bass der Band tritt zwar im Vergleich der Vorgänger-Alben ein wenig zurück, setzt aber immer noch seine Akzente. Die harmonische Symbiose aus dramatischem Gesang, Piano- Gitarren-, Bass- und Synthesizerparts ist der Band erneut hervorragend gelungen. Fans der Band müßten demnach von diesem Album eigentlich begeistert sein (ich bin es jedenfalls). Die Freunde des musikalischen mainstreams werden sich auch mit diesem Album von Muse womöglich etwas schwer tun. Wer jedoch neugierig auf anspruchsvolle, dramatische Rockmusik mit Gefühl ist, kommt an Muse und an diesem Album eigentlich nicht vorbei. Auch wenn es auf diesem Album eigentlich jeder der 12 Songs (Intro und Intermezzo bleiben einmal ausgeblendet) verdient angehört zu werden, so möchte ich doch "Thoughts of a dying atheist" (primus inter partes) sowie "The small print", "Butterflies & Hurricanes" und "Time is runnig out" als ganz besonders gelungen hervorheben.
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am 28. September 2003
Mit "absolution" bringen Muse einen absolut gleichwertigen Nachfolger zu "origin of symmetry" in die Plattenläden.
Lange hat man als Fan auf das neue Album warten müssen - aber dies wurde nun wirklich mehr als belohnt. Eigentlich war man ja schon in der Erwartung zum CD-Markt des Vertrauens gegangen, dass die neue Platte ein wenig schlechter als "origin of symmetry" sein musste, da diese zu übertreffen eine unbezwingbare Hürde zu sein schien. Um so positiver wurde man dann schon bei den ersten Klängen der neuen Scheibe überrascht. Sollten Muse es tatsächlich geschafft haben, NOCH besser zu werden? Die CD ist als eine Art rundes Gesamtkunstwerk zu betrachten, das einfach nur zum entspannen und genießen ist. Besonders die schon am 8. September veröffentlichte, erste Singleauskopplung "time is running out" hat das typische Etwas von Muse aufzubieten, dessen Sound einem durch den ganzen Körper dringt.
Fazit: Unbedingt Kaufen!
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am 27. September 2003
Vom ersten Album an habe ich diese Band und diesen so unverwechselbaren, ja eigenwilligen Sound geliebt... Auch dieses neue Album sollte sofort einen festen Platz in meinem Player finden und fester kann der Platz nun gar nicht mehr sein. Den lieben langen Tag läuft dieses wirklich gelungendste Muse-Album rauf und runter... Nach dem stampfenden Intro ein pulsierendes "Apocalypse Please", dann ein rhytmisches "Time is runnung out"...weiter geht es mit dem sehr intensiven und eindringlichen Song "Sing for Absolution"... der Lautstärkeregler will immer lauter werden... Dann schrammelt und trommelt sich das "Stockholm Syndrom" durch die Boxen... Stundenlang könnte ich weiter schwärmen... Überzeugt euch selbst, für mich sind Muse mit diesem Album die "Absolution"...
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am 28. September 2003
Einmal hatte Sänger Matt Bellamy angekündigt dass die neue Muse-Scheibe ganz anders klingen würde als die ersten beiden. Dem ist gottlob nicht so. Auch zweifle ich an der geistesgegenwart einiger Kritiker die schreiben dass Absolution viel härter sei als beispielsweise der Vorgänger Origin Of Symmetrie. Völliger Blödsinn. Absolution geht den genauen Mittelweg zwischen der stimmigen und düsteren Atmosphäre des Erstlings Showbiz und den verrückten aber nicht ganz zusammengehören wollenden Soundeskapaden des Zweitlings. Und das ganze ist absolut gelungen. Zum ersten mal überzeugt mich ein Muse-Album von der ersten bis zur letzten Sekunde. Nach einem kurzen Intro mit Marschtrommel folgt der Opener Apocalypse Please der genauso gut als Closer funktioniert hätte; wenn Bellamy "This is the end of the world" singt jagt es mir jedesmal ein schauer über den Rücken. Darauf folgt die Single-Auskopplung Time Is Running Out, insgesamt der mitreissendste Song der Scheibe und daher geschickt gewählt. Allerdings sollte ursprünglich das geniale Butterlfies And Hurricanes als erste Single figurieren, aber die Plattenfirma störte sich wohl an dem einminütigen Piano-Solo das man den MTV-Guckern doch nicht zumuten konnte. Dieser Song ist übrigens mein persönlichesw Highlight der Platte. Man kann den Hurrican richtig vor dem geistigen Auge sehen und eben jenes grandiose Piano-Solo setzt dem ganzen die Krone auf.
Textlich widmet man sich mal dem Stockholm Syndrom, mal mystisch-verzaubernd (Butterflies....) und mal Religiös angehaucht (Apocalypse Please, Thoughts Of A Dying Atheist). Musikalisch hat sich wie schon erwähnt nicht allzu viel verändert, mal hat man da an einer kleinen Feinheit geschraubt, mal hier etwas perfektioniert...jedenfalls klingt das Ganze immernoch 100& nach Muse. Die nicht zuletzt dank Bellamy der ein weiteres mal eine göttergleiche Leistung am Mikro abgibt. Leider kam das Album ein paar Wochen zu spät raus und ich verviel dieser Band leider ein paar Wochen zu spät denn das einzige Schweizer Konzert ist bereits ausverkauft. Denn wie schrie ein Konzertkritiker nach einem Gig in London: "Bevor du nicht den schreienden, quietschenden, wutrasenden Matt Bellamy gesehen hast, wie er den Song Cave (von Showbiz) singt, weisst du nicht was Angst ist, mein Freund." Einduetig die beste Muse-Scheibe und die volle Punktzahl ist absolut verdient.
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am 11. September 2005
"Absolution" ist mittlerweile fast zwei Jahre alt - aber solange hat es bei mir auch gedauert, um dieses Album als vollständigen Nachfolger von "Showbiz" und "Origin Of Symmetry" anzuerkennen.
Es hat sich viel getan seit den ersten Gehversuchen der Band in den 90er Jahren. "Showbiz" war das Debüt-Album und es klang wie ein solches: "hart", "echt" und richtungsweisend für die Zukunft. Beim zweiten Album "Origin Of Symmetry" lastete ein gewaltiger Erwartungsdruck auf der Band, und das Album wurde in nur sehr kurzer Zeit eingespielt. Trotzdem ist das Ergebnis absolut genial geworden - wesentlich vielfältiger und verspielter, aber trotzdem sehr markant und an nicht wenigen Stellen "eckig". Und "Absolution"?
"Absolution" setzt diese Entwicklung konsequent fort. Das Album wurde wesentlich aufwändiger produziert und die Bandbreite der einzelnen Tracks oder der Instrumente ist gewaltig. Die Frage ist, ob dies nicht zu viel des Guten ist und sich die Band mit ihrem dritten Album zu weit von den eigenen Wurzeln entfernt hat.
Wie gesagt, fast zwei Jahre hat es gedauert, bis ich sagen kann "Nein". Die drei Jungs aus dem Süden Englands sind einfach ein bisschen reifer geworden und haben sich und ihre Musik weiterentwickelt. Der Einsatz von Streichern in "Blackout" oder großangelegte Glissandi in "Butterflies & Hurricanes" sind schlicht neue Elemente, die der Kopf der Band, Matthew Bellamy, einsetzt. Ob man die Elemente mag, ist eine andere Frage. Wichtiger ist die Erkenntnis, dass sich Muse absolut treu bleiben. Denn wie in den beiden Vorgängern sind die unglaubliche Stimme Bellamies, der markante Bass und die kreischende E-Gitarre die Elemente, die Muse zu Muse machen. Genau aus dem Grund stammt der vielleicht typischste und zugleich populärste Song "Hysteria" von "Absolution".
14 abwechslungsreiche Tracks befinden sich auf "Absolution" - der 15. "Fury" hat es leider nur auf die japanische Version bzw. auf die B-Seite der Single "Sing For Absolution" geschafft. Erstaunlicherweise ähnelt keiner der 14 Tracks einem der vielen, die auf den ersten beiden Alben erschienen sind. So gilt es, jeden der neuen Songs zu entdecken. Viel Spaß dabei!
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am 25. März 2005
Nachdem Muse mit ihren zweiten Album "Origin of Symmetry" ein ganz großes Werk vollbracht haben, waren die Erwartungen für die neue Platte natürlich sehr hoch, und auch wenn Absolution nicht ganz an die Genialität von "Origin of Symmetry" rankommt, so ist sie wirklich äußerst gelungenen und sackt die 5 Sterne quasi im Vorbeigehen ein. Muse bleibt dabei ihren Grundprinzipien treu, aber die Absolution ist doch ein wenig(!) massenkompatibler.
Die Songs sind teilweise eingängiger und der geniale Matt Bellamy bringt zwar wieder allerfeinste Klaviereinlagen und Gitarrenriffs, aber der Gesang ist nicht mehr ganz so einzigartig wie auf den Vorgängeralben. Ich denke viele Hörer hatten Probleme mit der teilweise unglaublich hohen Stimme und so wurde dies ein wenig eingeschränkt. Es gibt also kein vergleichbaren Song zu Micro Cuts oder Showbiz. Liebhaber dieses kontrollierten und schönen Geschreies werden das bei Absolution ein wenig vermissen.
Track 01: Apocalypse please (10 von 10 Punkte)
Was für ein genialer Opener. Matt Bellamy singt: "Declare this an emergency" und setzt damit direkt den Ton für ein Album, das ein wenig dunkler ist, besonders auf der Textseite. Kräftig haut Bellamy in die Tasten des Klaviers und erzeugt damit eine düstere Stimmung, die perfekt zu dem "Weltuntergangstext" passt. Nicht vergleichbar mit anderen Muse Songs, aber einfach super!
Track 02: Time is running out (9 von 10 Punkte)
Was ist denn hier passiert werden sich einige eingefleischte Muse Fans denken. Time is running out, ein Riesenerfolg in den USA, scheint zuerst so gar nicht zu Muse zu passen. Hört sich ein wenig poppig an, aber gibt dem Song eine Chance, denn er ist musikalisch echt gut gemacht und trotz des eingängigen Refrains doch ziemlich abwechslungsreich.
Track 03: Sing for Absolution (8 von 10 Punkte)
Ein recht chilliger Song, der sich direkt einprägt. Schon nach einer Minute summt man mit, jedoch erst das Ende weiß richtig zu überzeugen, wenn Matt singt: "and our souls won't be exhumed"!
Track 04: Stockholme Syndrome (10 von 10 Punkte)
Meiner Meinung nach das absolute Highlight der Absolution. Dieser Song rockt einfach total! Das geniale Gitarrenriff geht einem direkt ins Blut und das Schlagzeug ist der Hammer. Der Refrain ist schön und kraftvoll und macht diese Lied zu einem der Besten, die Muse je gemacht haben. Ein Meisterwerk! Dieses Lied haut einen beim Konzert völlig vom Hocker, wenn das Gitarrenriff kraftvoll und mit völliger Überzeugung einsetzt, dann möchte man am liebsten vor Freude heulen! Ebenfalls ein Song, der nicht mit vorherigen Muse Songs vergleichbar ist und ein Exempel für die gelungene Weiterentwicklung der Band.
Track 05: Falling away with you (9 von 10 Punkte)
Nach Sing for Absolution ein weiteres ruhigeres Lied, das jedoch deutlich besser und progressiver ist. Mir hat der Song auf Anhieb sehr gut gefallen - er hat irgendwie etwas melodramtisches! Es muss jedoch gesagt werden, dass es einer der wenigen Muse Songs ist, die man sich doch relativ schnell überhören kann.
Track 06: Interlude (Wertungsfrei)
Ein kurzes Interlude, dass einen fetten Übergang zum nächsten Rocker Hysteria bietet.
Track 07: Hysteria (8 von 10 Punkte)
Tja Hysteria. An diesem Song scheiden sich die Geister. Auf Anhieb rockt dieser Song mit seinem mörderichen Gitarrenriff total! Da kann man richtig gut zu abrocken und wenn das Gitarrensolo einsetzt, dann gehts richtig zur Sache. Allerdings meiner Meinung nach einer der schwächeren Songs der Absolution, da der Song und besonders der Refrain doch ein wenig zu eintönig sind.
Track 08: Blackout (10 von 10 Punkte)
Danke für dieses ruhige wunderschöne Lied. Muse bedient sich erstmals eines Orchesters um eine herrliche Hintergrundstimmung zu erzeugen, die "Blackout" in Verbindung mit dem gefühlvollen Gesang zu einem der Top Songs der Absolution macht. Auch hier werden die düsteren Lyrics konsequent durchgezogen..."this life's too good to last" ...GENIAL
Track 09: Butterflies & Hurricanes (10 von 10 Punkte)
Weiter zum nächsten Highlight. Butterflies & Hurricanes zeigt von Anfang bis Ende die musikalische Vielfalt und Genialität von Muse. Eine perfekte Kombination aus Gitarre und Klavier, aus rockigem Refrain und sanft gesungenen Strophen, die trotzdem unglaublich viel Energie haben! Spätestens beim Klaviersolo ist man in diesen Song verliebt!
Track 10: The Small Print (09 von 10 Punkte)
Für mich der absolute Gute-Laune-Track dieses Albums. Kurz, rockig und einfach supergut. Ein super Song, der jedoch nur 9 Punkte erhält, weil er mit der Genialität von den 10 Punkte Songs nicht ganz mithalten kann, dafür ist "The Small Print" für Muse Verhältnisse zu simple. Aber wie gesagt, angehören, mitwippen und gut finden.
Track 11: Endlessly (09 von 10 Punkte)
Die chilligste Nummer dieses Albums und auch wenn manche Leute argumentieren, dass der Song relativ eintönig ist, so macht gerade diese Eintönigkeit den Song so gut. "Hopelessy I love you endlessly".
Track 12: Thoughts of a Dying Atheist (08 von 10 Punkte)
Allein der Songtitel ist schon der Knaller. Diese Nummer ist relativ eingängig und nicht ganz so rockig. Geht ein wenig in die "Time is running out" Richtung, ist jedoch nicht ganz so gut, da die musikalische Vielfalt nicht so herauskommt.
Track 13: Ruled by secrecy (10 von 10 Punkte)
Der fünfte Song mit eindeutig 10 Punkten. Ruled by secrecy ist gerade zu das perfekteste Schlusslied, dass es geben kann. Ein sehr ruhiger Song, bei dem Matt Bellamy sehr schön und ruhig einen unglaublich tollen Text singt und dabei eine herrliche Klaviermelodie spielt. Der Song baut sich perfekt auf. Ganz ruhig geht es los, bis am Ende das Klavier deutlich stärker einsetzt und der Song konsequent weitergeführt wird, nur mit einer deutlich höheren Intensität und einem Ende, dass Gänsehaut garantiert. Ein Meisterwerk, dass wieder mal die unglaubliche Vielfalt von Muse zeigt. Einfach genial!
Fazit: Mit Absolution ist Muse ein einzigartiges Album gelungen, dass mit nichts vergleichbar ist! Die perfekt harmonierende Mischung aus dramtischen, rockigen und ruhigen Songs rundet dieses Album perfekt ab. Von den individuellen Songs her gefällt mir "Origin of Symmetry" besser, aber vom Gesamtpaket ist Absolution einfach der Knaller!
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am 17. Februar 2004
Zunächst bleibt anzuführen, dass ich selbst erst durch den Genuss des Albums "Absolution" zur Gruppe "Muse" kam, woraus sich ergibt, dass ich in meiner Rezension keinerlei Bezug auf ältere Werke nehmen kann, da ich sie schlicht noch nicht kenne. Ich werde im Folgenden versuchen, nur anhand der aktuellen CD darzulegen, warum sich das Album auf meiner persönlichen "Best-of"-Liste des Jahres 2003 befindet:
Muse bewegen sich in ihrem Album außerhalb klar definierter Musikalischer Grenzen. Dem einen mag die Musik aufgrund dessen auch zu "verworren" oder "anstrengend" erscheinen, da er gerne einen bestimmten, unvermischten, puren und klar definierten Sound hört - der andere wird von der musikalischen "Urgewalt", der "Seele" der Musik sowie der immensen Tiefe der Gesamtkomposition begeistert sein. Hier spielen einmal Placebo, ein anderes mal schauen Clawfinger mit einem Riff vorbei, während sich die Musik in fast schon Pink-Floydschen Experimentalszenerien verliert. Man könnte noch viele berühmte Namen nennen, doch dabei erhalten sich Muse jederzeit eine anerkennenswerte Eigenständigkeit. Das Songwriting klingt ausgegoren, die Effekte sind genau platziert und die Textzeilen scheinen allesamt durchdacht. Lieder wie "Butterfly" oder "Falling away with you" laden zum Träumen ein, doch vorsicht: Man sollte sich nicht entspannt zum Mittagsschlaf ausstrecken, denn die Musik offenbart einige überraschende Wendungen, dergestalt, dass Muse in unglaublich sicherem Umgang mit der musikalischen Dynamik emotionale Wandel vollziehen, die Teilweise schon wieder ein bisschen an Größen wie "Dream Theater" oder vergleichbare erinnern. Um den daraufhin erwachten Bewegungstrieb zu stillen bieten sich wiederum Lieder wie "Hysteria" - einer der absoluten Höhepunkte des Albums - oder "Butterflies and Hurricanes" an. Auch der Opener "Apocalypse please" verspricht im Titel nicht zu viel und bricht mit orchestraler Urgewalt in Form mächtiger Klavierakkordfolgen untermischt von einem brodelnden Stromgitarrenuntergrund und brachialer Rhytmusgruppe über den Hörer herein. Die synfonische Struktur wird in "Butterflies and Hurricanes" überraschend wieder aufgenommen - mit einer absolut puristischen Darbietung einer Szenerie eines Klavierkonzertes, an der Rachmaninov seine helle Freude gehabt hätte.
Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass ich selten ein ausgereifteres, faszinierenderes Album gehört habe, das, auch wenn es unter Umständen erst beim zweiten Hören überzeugt, eine immense Langzeitwirkung entfaltet. Für den Fan von gutem aber nicht zu einfachem Rock mit verschiedensten Strukturen ist dieses Album nicht zu umgehen. Irgendwann "erwischt" es einen doch...
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am 30. September 2003
Nach einem Meisterwerk wie Origin of Symmetry ist MUSE wieder da.
Und wie! Im Intro hört man Soldatentruppen aufmarschieren. Ja...soll heißen: Muse setzt weiter auf Angriff. Bezüglich der Hitparaden. Ein Alternativ Album de la créme, und dennoch so kommerziell wie ein Alternativ Album gerade ertragen kann.
Die erste Hit - Single Auskopplung ist: Time is running out. Und läuft schon auf VIVA und MTV.
In jedem einzelnen Song dieses Albums namens Absolution wird die Spannung gehalten von der ersten bis zur letzten Sekunde. Es sind wie immer massenweise Emotionen in den Liedern verarbeitet worden. Dennoch besitzen die Songs eine ungemeine Wucht, Power und lassen einen mitreißen, sogar elektrifizieren. Man schwelgt in anderen Dimensionen, hört man dieser Band beim Spielen zu. Vor allem im Gesang vom genialen Komponisten - einer der Besten seiner Zunft nach Meinung vieler Musikkritiker - Matthew Bellamy. Dieser Mann hat seine Sache einfach drauf! Um ins Schwärmen zu geraten: Ein genialer und hoch talentierter Gitarrist, Pianist, Komponist, Sänger und Texter.
Songs wie Sing for Absolution, Stockholm Syndrome, Falling away from you, Hysteria, Butterflies & Hurricanes und Thoughts of a dying atheist sind Songs, in denen Gefühle geradezu zum Bersten gebracht werden und eine wahnsinnige und großartige Atmosphäre versprühen.
MUSE ist absolut keine gewöhnliche Hitparaden - Band, sprich kommerzielle Band. Nein, MUSE ist keine gewöhnliche Band!
Ich war nach mehrmaligen Hören skeptisch, ob mich dieses Album noch nach hundertmal Hören reizen würde wieder und wieder reinzuhören. Fazit ist: Ja. O ja!
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