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Kundenrezensionen

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NR. 1 HALL OF FAMEam 15. Oktober 2003
Sergio Leone's meisterhaftes Epos "C'era Una Volta Il West" - so der Originaltitel - war zu seiner Zeit in den USA kein großer Erfolg: Offenbar war dieser Film dem amerikanischen Publikum zu anspruchsvoll, zu episch, vorallem aber - zu lang. Kurzerhand kürzte man den Film um 22 Minuten, was nicht nur dem Regiesseur (bei "Once Upon A Time Im America" sollte ihm ähnliches widerfahren), sondern auch Cineasten wehtat. Anders in Europa (hier besonders in Frankreich) und Japan: "Once Upon A Time In The West" entwickelte sich zu einem großen Erfolg, sowohl in finanzieller als auch in küstlerischer Hinsicht. Die akribische und detailbesessene Arbeit des Regiesseurs wußte man entsprechend zu würdigen.
Claudia Cardinale, Henry Fonda, Charles Bronson - große Namen in einem großen Film. Leone selbst definierte den Rhythmus seines Films als "Tanz mit dem Tod", zu dessen Wirkung trug selbstverständlich auch der bekannte Score von Ennio Morricone bei. Nicht bloß ein Film, schnell heruntergekurbelt, um das Mainstream-Publikum zu befriedigen: Die heutige Film- und Kino-"Kultur" ist so schnellebig. "Spiel mir das Lied vom Tod" hingegen läßt sich und dem Betrachter Zeit. Leone's Markenzeichen waren u.a. die urplötzliche Eruption von Gewalt, der Wechsel zwischen extremem Weitwinkel- und extremen Close-Ups. Sensationell, wie dieses Konzept auch in diesem Film umgesetzt wurde. Die optische Wucht der Bilder - so sieht wahres Cinemascope aus, die epische Art der Erzählung - trotz der über zweieinhalb Stunden Spielzeit fesselt jede Sekunde, die perfekte Inszenierung der Akteure - freilich gewürzt mit Humor - nicht umsonst wird "Spiel mir das Lied vom Tod" mit dem Prädikat "Kult" gehandelt.
Die digitale restaurierung des Films ist Paramount hervorragend gelungen. Exzellente Farbabstimmung, sensationelle Schärfe. Die Bonus-DVD bietet informative "Making of..." und Dreharbeiten-Berichte, der Film selbst wird von einem optionalen Audiokommentar begleitet. Das ganze in einem der schönsten Digipaks, die im deutssprachigen Raum je veröffentlicht wurden. Wer diesen Film nicht hat, muß wohl schon tot sein.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Juni 2015
Man nennt ihn mittlerweile: "Der König der Western". Die Amerikaner brauchten erheblich länger als die Europäer um sich zu diesem Entschluß durchzuringen. Ehrlich gesagt, der momentane Rezensent ebenfalls. Tatsache ist auch, dass Leones Super-Western inzwischen, was Westernfilme betrifft, die meisten Besucher aller Zeiten in die Kinosäle dieser Welt lockte.

Sicherlich könnte man auch einige andere, immer wieder genannte Top-Ten-Perlen, dieses vor langer Zeit beliebtesten Genres als den "König der Western" betiteln. Unter den echten Westernfreunden werden bei ihren persönlichen Bestenlisten stets die großartigen amerikanischen Klassiker "Ringo"(1939), "Faustrecht der Prärie"(1946), "Red River"(1948), "Zwölf Uhr mittags"(1952), "Der schwarze Falke"(1956), "Zwei rechnen ab"(1957), "Rio Bravo"(1959), "Die glorreichen Sieben"(1960), oder, auf jeden Fall auch bei den jüngeren Westernliebhabern, "Der mit dem Wolf tanzt"(1990) um den Platz an der Sonne kämpfen - und eben diese Hommage an die verklärte Pionierzeit Amerikas - Leones Meisterwerk "C'era una volta il West", den man in unserer Sprache unter dem elektrisierenden Titel "Spiel mir das Lied vom Tod" kennt.

Ausgerechnet ein eigentlich "nichtamerikanischer" Western mit einem italienischen Regisseur die Nr. "Uno" ? Dies mußten viele Amerikaner erst einmal verarbeiten und erst mit den Jahren, nachdem bei vielen, erst nach mehrmaligen Ansehen dieses grandiosen Werks, in kompletter Fassung und mittlerweile zum Kultstatus ambitionierten Westerns die Erkenntnis wuchs, dass "Spiel mir das Lied vom Tod" eben doch, wenn auch vielleicht nur um Brustbreite, den Titel "König der Western" zurecht trägt.

"Spiel mir das Lied vom Tod" ist ein Film, der seine Story nicht in der herkömmlichen literarischen Weise erzählt. Er entfaltet sie ganz aus der visuellen Magie seiner Bilder. Sergio Leones Drehbuch trägt dazu bei, den fertigen Film zu einem beeindruckenden und opernhaften Meisterwerk werden zu lassen und die berühmte Musik Ennio Morricones tut ein übriges, dem Werk eine ganz besondere Atmosphäre zu verleihen. Es lebt außerdem von der imponierenden Landschaftsphotographie, von der Staubigkeit und Trostlosigkeit der Tableaus, vom geduldigen Spannungsaufbau der Inszenierung und vor allem von seinen großartigen Protagonisten.

Alle zeigen außerordentliche Leistungen, der ganz in schwarz gekleidete, beängstigend gute Henry Fonda als Bösewicht, ganz gegen sein früheres Immage. Die unvergessliche, wunderhübsche Claudia Cardinale, um die sich vieles dreht und der unvergessene Jason Robards als Outlaw, der nicht nur deswegen so symphatisch rüberkommt, weil er nicht auf Krüppel schießen kann. Aber die unvergessenste Leistung und der eigentliche Träger der Dramatik dieses Films zeigte Charles Bronson als "Harmonika". Er war Mittelpunkt des Interesses und vermochte es, "Spiel mir das Lied vom Tod" zu einem Markstein seiner persönlichen Laufbahn und zu einem wahren "Bronson-Film zu machen.

Diesen Meisterwestern in exellentem Blu-ray zu erleben, könnte für manchen Westernfreund der entscheidende Punkt sein, sofern er sich bisher noch nicht entschließen konnte, Leones "Lied vom Tod" doch noch auf den Platz an der Sonne in seiner persönlichen Westernlieblingsliste zu setzen.
Neben der großartigen Bildqualität imponiert auch der wichtige Master Audio 5.1 DTS-HD Ton und die großartigen Beiträge bei den "Special Features" : Audiokommentar mit Beiträgen von den Regisseuren John Carpenter, John Milius u. Alex Cord, den Filmhistorikern Sir Christopher Frayling u. Dr. Sheldon Hall, sowie Besetzung und Crew. Desweiteren die Beiträge "Eine Oper der Gewalt", "Der Lohn der Stunde", "Die Verbindung mit dem Tod", "Eisenbahn: die Revolutionierung des Westens", eine Produktionsgalerie, den Originalkinotrailer HD und als besonderes Schmankerl (für Glückspilze, die schon mal dort waren...), "Die Drehorte: damals und heute"

Westernherz, was begehrst du mehr? (zumal für solch einen Preis!)
1414 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Oktober 2003
Sind wir mal ehrlich: ich glaube vielen hatten beim ersten Betrachten eine andere Erwartungshaltung. Zu Recht: las man bis dahin den Namen eines italienischen Regieseurs auf dem Plakat eines Westerns, durfte man mit reichlich Ballerei rechnen, immer mit dem typisch italienischen Abfeuergeräusch. Meist jedoch schauspielerisch eher in der zweiten bis dritten Kategorie anzusiedeln, von der Dramaturgie ganz zu schweigen. Dann kam Sergio Leones "Spiel mir das Lied vom Tod" und die italienische Western-Welt geriet ins Schwanken. Schweigen kam vor Reden, Reden kam vor Schießen. Henry Fonda sagte einmal in einem Interview, daß, als die Leute bei der Kamerafahrt um seinen Kopf am Anfang des Films erkannten, daß er es ist, riefen "Oh my god: its Henry Fonda !". Tatsächlich war der Kopf einer der berühmtesten Schauspielerfamilien bis zu diesem Zeitpunkt eher als Saubermann und Gerechtigkeitsymbol aufgetreten. Auf den ersten Blick paßte die Rolle des Schurken so gar nicht in sein Repertoire. Trotzdem, oder gerade deswegen, verlieh Fonda dem Schurken "Frank" seine Faszination und wurde zum Maßstab künftiger Westerngauner, so wie der Film bis heute der Maßstab aller Western ist. Auch Charles Bronson wurde mit diesem Film über Nacht weltberühmt (er selbst sagte mal, daß er ein Gesicht wie eine zerklüftete Felsenwand habe, in der man Raketen testet). Dazu kam ein, schon damals bekannter Jason Robards,der, zusammen mit Claudia Cardinale die Riege der Schauspieler abrundete. Dieses Viergespann schaffte es, unter der dramaturgischen Meisterleistung des Regieseurs ein zeitloses Meisterwerk zu schaffen. Sicher: es gibt viele Klassiker im Bereich Western, denken wir nur an "High Noon - 12 Uhr mittags" oder "Red River" mit John Wayne. Aber unter all diesen "Klassikern" (oder sagt man heute "Kultfilmen"?), sticht nur einer wirklich heraus, und das ist dieser von Sergio Leone. Die Musik von Ennio Morricone hat sicherlich einen erheblichen Anteil an der faszinierenden, permanent aufgeladenen Stimmung. Morricone variiert die Musik so unglaublich, daß melodiöse Töne den Zuschauer nahezu in Verzückung geraten lassen und seine weltberühmten Mundharmonika-Töne einem schon einen kalten Schauer über den Rücken jagen, ohne daß man den Film bisher überhaupt eingelegt hat.
Die DVD ist deswegen bemerkenswert, weil es gelingt, einen schon ordentlich alten Film wie neu aussehen zu lassen. Die häufige Verschiebung des ursprünglichen Veröffentlichungstermines ist meiner Ansicht nach darauf zurückzuführen (was kaum einer weiß), daß die europäische Version sich von der amerikanischen unterscheidet. Sergio Leone drehte verschiedene Szenen doppelt und verteilte sie auf die unterschiedlichen Kontinente. Die Szenen waren zwar inhaltlich und vom Dialog her völlig identisch.Jedoch zeitlich durch minimalste Unterschiede, z.B. in der Geschwindigkeit der Kamerafahrt, o.ä. verschieden. Für den Betrachter ist dies auch nach zig-maligem Betrachten nicht zu erkennen. Wohl aber für den, der den deutschen Ton auf eine amerikanische Version aufspielen soll. Es erfordert einen riesigen zeitlichen Aufwand, den deutschen Ton der um hundelsten Sekunden variierenden amerikanischen Filmfassung anzugleichen. Umso mehr ist die Arbeit an dieser DVD brillant gelungen. Ein echtes Schmuckstück.
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am 28. Dezember 2003
Also die Tatsache dass das einer der größten Filme allerzeiten ist, kann wohl niemand wiederlegen, der Statistiken lesen kann, aber was auf dieser DVD gemacht wurde grenzt an Hexerei!
Dieser "35" Jahre alte Film kann es von der Bildqualität mit den aktuellsten Kinofilmen aufnehmen. Das lästige brummen im Ton wurde auch weitestgehend herausgefiltert, was mich dazu veranlasst den Restaurateuren des Films an dieser Stelle ein riesen Danke zu sagen.
Wer auf eindrucksvolle Landschaften, perfekt mit der Kamera eingefangene Emotionen steht, MUSS sich diese DVD, welche in einer sehr edlen Box kommt kaufen!
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am 12. März 2004
~
"Erfahrungsbericht der Erstbesichtigung" von einem, der seit langem in diesen Film verliebt ist, bislang aber nur die deutsche Fassung kannte.

Inhaltlich sei auf die zahlreichen Rezensionen verwiesen, falls es derer bei diesem Werk überhaupt bedarf.

Lange hat es bis zur Veröffentlichung gedauert, auch die Ankündigung wurde mehrere Male nach hinten revidiert, viele Rezensionen mussten sich immer wieder mit Vermutungen abgeben oder Wünsche formulieren. Jetzt ist die DVD da und viele Befürchtungen sind glücklicherweise nicht bestätigt worden. Das gute Stück ist klasse.
Schon gestalterisch ein Genuss. Zwar wurde nicht das altbekannte Kinoplakat verwendet, aber das Motiv ist eine würdige Variante. Doppel DVD, zentral aufklappbares Digipack im Pappschuber und links noch eine Klappe mit einem üppigen Booklet zur Entstehungsgeschichte des Films. Alles in einem matten Papier, das nicht so leicht Fingerabdrücke zeigt (vgl "Pate" oder "Es war einmal in Amerika"), mindestens genauso edel wirkt wie glanzlackiertes und hier auch hervorragend zur sandigen Kulisse passt.
Eine DVD enthält im wesentlichen den Film, die andere zahlreiche Zusätze, wie praktisch! Der Film hat vier Sprachfassungen - Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch - und unzählige Untertitel. Deutsch ist obligatorisch, Englisch eigentlich auch, Spanisch ist sehr lustig, ohne eigene Bedeutung allerdings und Französisch ist noch lustiger, hat allerdings den Charme, dass der Film in Frankreich zumindest lange Zeit bei weitem am erfolgreichsten war. Schade ist natürlich, dass Italienisch nicht enthalten ist, immerhin sind die wichtigsten Personen hinter der Kamera und die göttliche Claudia aus Italien, dem Land, in dem der Film, mit etwa einem Jahr Vorlauf, uraufgeführt wurde.
Klanglich sind die drei Synchronfassungen vergleichbar und ziemlich mäßig. Mono und recht undynamisch. Erheblich besser ist da der Originalton, der sowas ähnliches wie einen Raumklang produziert. Richtig Stereo klingt das nicht, aber deutlich besser als mono. Mehr Dynamik wäre auch hier noch möglich und schön, vor allem würden die musikalischen Effekte dann drei Tage Gänsehaut bescheren, aber so muss halt jeder für sich ein eigenes Soundnachdesign vornehmen. Schwamm drüber, das wird alles seine Gründe im Rohmaterial haben und wir wollen uns ja endlich freuen.

Völlig überraschend sind ein paar Differenzen in der deutschen Synchronisierung. Eigentlich ein anderer Film! Die Originalfassung, die ich jetzt endlich zum ersten Mal genießen durfte, ist viel gradliniger, ja fast emotionsloser. Gerade einige der markigsten Sprüche scheinen der Feder des Synchronteams entsprungen zu sein:
Cheyenne wird in der Absteige von seinen Leuten abgeholt und antwortet auf die Provokation von Mundharmonika, drei Langmäntel seien tot: "My men don't get killed!", anders: "Meine Männer begehen keine Massaker!" Abgesehen vom höheren Sympathiewert der deutschen Version, ist diese dramaturgisch zumindest bedenklich, wenn nicht sogar falsch. Denn woher weiß Cheyenne vom Massaker, das seine Leute ja in der Tat nicht begangen haben? Und abgesehen davon sprach Mundharmonika von einer ganz anderen Szene, die vieles, aber jedenfalls kein Massaker war.
In der Liebesszene spricht Frank deutlich aus, dass es schade ist "to kill you" und deutet dies im Deutschen nur ganz unterschwellig an. So wird Frank zwar charmanter, aber gleichzeitig auch fieser.
Gegen Schluss, als Mundharmonika seine Sachen holt, kund tut, gehen zu müssen und beim kurzen Innehalten Sweetwater noch eine gute Zukunft prognostiziert, fragt sie: "When do you visit Sweetwater?" und indem er losgeht murmelt er nur: "Someday". Im Deutschen dagegen suggeriert sie: "Sweetwater wartet auf Dich" woraufhin er beim Losgehen feststellt: "Irgendeiner wartet immer!" - Das muss man erst mal sacken lassen. Das hat mal Gewicht. So eine Aussage bekommt man nicht alle Tage geboten. Das meine ich völlig ernst. Zwar ist das ganz erstklassige Lagerfeuerromantik oder besser heutzutage Stammtischromantik wie: "Manchmal muss ein Mann tun, was ein Mann tun muss!", aber das kommt ja nicht von ungefähr, diese Qualität zur Verwendung unter richtigen Männern. Fast scheint es, dass der ganze Film nur auf diese Aussage hinleitet und dass dieses Ergebnis ebenso nüchtern wie war ist. Aber nach Kenntnis der Originalfassung bleibt von alledem wenig.
Noch ein letztes, das entscheidende Beispiel, die Schlüsselszene, in der Mundharmonika Franks Fragerei nach seinem Namen beendet, indem er ihm die Mundharmonika zwischen die Zähne und die letzten Atemzüge drückt und endlich sagt: "Spiel mir das Lied vom Tod!" - In der Originalfassung: "Keep your loving brother happy." - Hundsgemein zwar aber ohne den (vielleicht) übertriebenen Pathos der deutschen Fassung. - Ein Mythos wankt.
Hier geht es ja nicht nur um einen sehr freien deutschen Titel, der damals schon sehr reißerisch anmutete und so vermutlich viele zarte Gemüter vom Kino fern hielt, wie er echte Helden anzog und bei Kindern wie mir eine enorme Faszination des Gefährlichen und Morbiden auslöste. Wohl kalkuliert vom deutschen Verleih, was sich im Verkauf des Soundtracks, dem "Lied von Tod" auch heute immer noch zeigt. Wer hat nicht in irgendeiner Form das "Lied vom Tod" zu Hause und spielt es regelmäßig am Schluss der Party, um dem letzten, auf der Couch eingeschlafenen auch noch einen dramatischen Abgang zu verschaffen?
Nein, hier geht es um mehr, die deutsche Präsentation macht Rache zu "dem" Motiv des Films. Nicht wie im Original nur ein kurzes Aufflackern von einem Sinn, bevor der Protagonist weiterzieht, auf der Suche nach dem wahren Ziel und dem Motiv dahinter, schwer beladen mit der Vermutung es nicht zu finden. Aber wer noch kann, sollte wenigstens suchen. Aufgeben muss schließlich nur der, der stirbt. Den wirklich Suchenden vermag auch keine Frau davon abzuhalten.
Diese Rache wird begleitet vom wahrlich nervenaufreibenden Jammern der Mundharmonika, noch verstärkt vom markerschütternden Klang der E-Gitarre. Ennio Morricone quält den Zuschauer regelrecht zu diesem Höhepunkt der Handlung hin und welche Erlösung bringt uns schließlich der Tod von Frank. In Deutschland bekam das Motiv noch eine Höhere Ebene, indem das Lied vom Tod es war, das Unheil, aber auch die Erlösung brachte.
All das soll keinerlei Entsprechung im Original haben?
So oder so ist das Motiv "Rache" wesentlicher Bestandteil des Films, aber nicht in dieser Überspitzung. Das Lied vom Tod kennt das Original nicht und der Titel legt auch den Fokus anders. "Once upon a time" legt den Schwerpunkt auf die Suche und die Rache als Bestandteil davon verliert sich just im Moment des Verhalls der quälenden Klänge. Der einzelne hat nichts gewonnen, auch der Tod hat nur kurz gewonnen, denn es geht immer irgendwie weiter - Sweetwater entsteht.
Der deutsche Titel ist somit sehr übersteigert und erfüllt noch nicht einmal die Qualifikation eines Zitats. Ich bin ratlos. Warum sagt mir das keiner und lässt mich so ins offene Messer oder besser ins Leere rennen?
Ob das Original Drehbuch italienisch war und davon sämtliche Fassungen abgeleitet wurden, könnte eine Erklärung dafür sein, dass der Unterschied zwischen Deutsch und Englisch gar so groß ausfiel. Es ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass der Film englisch gedreht wurde; Zweifel beseitigt ein Vergleich der Lippenbewegungen. Also sollte für alle damals Beteiligten diese Fassung die Referenz bedeutet haben, womit eine echte Erklärung sich gerade nicht aus der Sache selbst heraus ergibt.
Eine Erklärung wird vielleicht das Zusatzmaterial liefern, dem ich mich noch nicht widmen konnte und das ich daher hier auch nicht rezensieren kann, aber für mich gibt es jetzt zwei Filme. Jeder hat eine eigenständige Bedeutung.
Nächste Maßnahme meinerseits wird sein, den Film durchgehend auf englisch anzusehen, ohne ständig zwischen den Sprachen zu springen. Vielleicht ergibt sich so eine andere Aussage. Dass zumindest die Stimmung der deutschen Fassung erheblich abweicht, sollte hier deutlich geworden sein. Dass das keinerlei Kritik darstellt, möchte ich noch einmal ausdrücklich herausstellen.
Keiner kann uns die Fassung nehmen, mit der wir groß geworden sind und die wir lieben. Umso spannender und wichtiger ist aber auch diese DVD Veröffentlichung. Und eins weiß ich schon jetzt, sie wird mir noch viel Freude bereiten, so oder so.
"Die DVD wartet auf Dich, wann wirst Du sie wieder ansehen?" - "Someday" ... "Nein jetzt." - "Warten war früher!"
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am 12. August 2011
Wenn man jemandem, der den Film noch nicht gesehen hat, die Empfehlung ausspricht, sich "Spiel mir das Lied vom Tod" anzusehen, ist die erste Frage, die meist darauf folgt "worum geht's denn da?" Und genau da kommt man zum ersten Mal ins Stocken...
Ja worum geht's da eigentlich?!...lasst mich versuchen, einige mögliche Antworten zu erörtern:

Es geht um einen Mann, dessen Bruder vor langer Zeit ermordet wurde, und der jetzt loszieht, um Rache zu üben...160 Minuten Rache üben?
:( so oder so ähnlich dürfte das Gesicht des Gegenübers bei dieser Antwort aussehen..."und das soll ich mir jetzt ansehen?" Versuchen wirs noch mal...

Es geht um den Fortschritt der Technik im wilden Westen, und um die aussterbende Rasse "Cowboy", quasi um einen Epochenwechsel in den USA. Dies ließe sich auch schön am Titel dokumentieren, wäre er nicht bei der Übersetzung ins Deutsche verhunzt worden. Aus dem italienischen Original (sinngemäß: "Once apon a time, there was a West") wurde im Englischen "Once Upon a time a Time IN the West" und bei uns kam dann schliesslich nur noch der Titel "Spiel mir das Lied vom Tod" an, was wir wahrscheinlich einem Hirnfurz eines Marketingchefs zu verdanken haben...Aber zurück zum Thema. Es geht also um diesen Epochenwechsel...hm, nicht ganz falsch, aber wenn sie ihrem Gegenüber diese Antwort auftischen, dürfte er noch skeptischer gucken als George W. Bush vor dem öffnen eines tickenden Briefes mit arabischem Absender...das kriegen wir besser hin...

Es geht um unerfüllte Hoffnungen, Wünsche und Sehnsüchte. Im Mittelpunkt stehen 5 Charaktere, und ihre jeweiligen Vorstellungen des Begriffs "Lebensaufgabe". Bestes und symptomatischstes Beispiel hierfür ist wohl Morton. Morton hat alles! Ansehen! Geld! Macht! Und Knochentuberkulose. :( Der letzte Wunsch in seinem schon sehr fortgeschrittenen Lebensabend ist es, den Pazifik mit seiner eigenen Eisenbahn zu erreichen, und sein Ableben im Kontrast zu diesem Herzenswunsch gehört zu den eindrucksvollsten Szenen, die ich kenne...filmübergreifend! Frank hingegen träumt davon Mortons Platz einzunehmen, und wird von seiner Vergangenheit dahingerafft... Cheyenne merkt erst gegen Ende, dass sein persönliches Glück in einem Leben mit Jill gelegen hätte...doch als er ihr vorschlägt, bei ihr zu bleiben, zeigt sie ihm die kalte Schulter...und er reitet zum Sterben in die Einsamkeit. Ja, die unerfüllten Sehnsüchte ziehen sich wie ein roter Faden durch den Film, und sind dennoch nur Beiwerk, nicht Anschauungsmittelpunkt..."Um unerfüllte Sehnsüchte??" wird ihr Gegenüber sagen "da guck ich lieber Gute Zeiten, Schlechte Zeiten....noch nicht die gewünschte Antwort, aber wir nähern uns an...

Hmm...je mehr ich über den Inhalt des Films nachdenke, desto mehr drängt sich mir ein Gedanke auf: es geht nicht um die Story, die erzählt wird, es geht eher darum, was der Film schafft daraus zu machen...mir fehlt nur noch der treffende Begriff...
"eine Oper der Gewalt" ist wohl der Untertitel, den man am häufigsten im Zusammenhang mit "Spiel mir das Lied vom Tod" zu Gesicht bekommt. Und eine Oper ist er wirklich. Leones einzigartiges Talent, immer genau im richtigen Moment auf die grandiosen Gesichtszüge seiner Schauspieler zu fokussieren, zeigt sich in keinem seiner Filme so deutlich wie hier. Er wechselt extreme Nahaufnahmen (Bronsons Augen füllen in einer Schlüsselszene kurz vor Schluss die gesamte Leinwand aus) mit ebenso extremen Weitwinkelshots, die die unendlichen Weiten der Prärie sehr schön einfangen. Er zieht den Fokus an, und lässt ihn locker, und das auf unvergleichliche Art und Weise. Und die Übergänge sind auch nicht ohne, siehe hier Jills Ankunft am Bahnhof, mit dem Zoom über den Bahnsteig durchs Fenster auf die Westernstadt...die Wahl der Schauspieler ist ebenfalls Leone-typisch akribisch bis in die Statistenrollen. Jedes Gesicht unverwechselbar, keiner ähnelt dem anderen, achtet mal darauf!
Das übrige zum Opernfeeling tut dann noch Ennio Morricones legendäre Musik. Vier Stücke beinhaltet der Soundtrack, jeder Hauptcharakter hat sein Theme zugeordnet bekommen, und wird dadurch auch immer akustisch eingeführt; Gruß an Star Wars. Diese Methode erlaubt es durch die Musikwahl dem Zuschauer verständlich zu machen, aus wessen Perspektive er die Geschehnisse im Moment wahrnimmt. "Jills West" ist nicht "Cheyennes West", beim mehrmaligen Ansehen fallen einem diese Perspektivenwechsel irgendwann auf.
Musik, Kamera, Schauspieler, und vor allem Regie, alles greift ineinander, alles bildet eine Einheit, zusammengehalten durch eine unvergleichliche Liebe zum Detail (Leone hat echten Staub aus der Prärie nach Spanien einfliegen lassen, weil die Farbe des einheimischen Staubs nicht gestimmt hat!).
Alles wirkt perfekt inszeniert, nichts sticht, nichts beisst, nichts kneift, und das ist wirklich selten... wenn der Film etwas NICHT schafft, dann hat man den Eindruck er WOLLTE es nicht schaffen. Manche mögen sagen er hat Längen, er erzählt wenig Story in vielen Minuten (der längste Vorspann der Filmgeschichte), aber diese Meinung teile ich nicht, ich sage der Film nimmt sich die Zeit, die er braucht, um das auszusagen, was er will, Zeit für eine perfekte Inszenierung...Inszenierung...das ist es! Genau das ist der fehlende Begriff...

Wenn man also mal gefragt werden sollten "worum geht's denn eigentlich in Spiel mir das Lied vom Tod?", könnte man ruhigen Gewissens antworten: "es geht um die Kunst filmischer Inszenierung"!
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am 9. Juni 2011
Dieser Film ist der erste Teil der sogenannten Amerika-Triologie von Sergio Leone. Der 165 Minuten lange italienisch-amerikanische Western aus dem Jahre 1968 bietet faszinierende Bilder und beeindruckende Actionszenen mit Gänsehautfaktor. Es geht um den Fortschritt, den Bau der Eisenbahn und um sehr viel Geld. Die Besetzung der Hauptrollen ist gelungen, denn bekannte Schauspielergrößen wie Henry Fonda, Charles Bronson, Claudia Cardinale und Jason Robards trugen durch ihre schauspielerische Leistung zur spannenden Handlung ebenfalls bei. Erwähnenswert ist natürlich auch die im Gedächtnis bleibende, schaurig-schöne Filmmusik von Ennio Morricone. Deshalb ist Sergio Leones Meisterwerk nicht nur eines der besten (Italo-) Westernfilme, sondern ist für mich zugleich auch einer der besten Filme aller Zeiten.

Die vorliegende Blu-Ray Fassung enthält zwei verschiedene Filmversionen, die nach dem Drücken von Play durch ein Untermenü ausgewählt werden kann:

1.Die Kinofassung aus dem Jahre 1968

Filmformat: 1080p24, 2,35:1
Kontrast: befriedigend bis gut, gelegentlich erscheint leichtes Bildrauschen
Farbwiedergabe: gut
Schwarzwerte: befriedigend bis gut, gelegentlich leichte Nachzieheffekte
Ton in Englisch, Deutsch DD 2.0 Mono: Die Dynamik ist gut, Surroundeffekte sind nicht vorhanden, die Sprachverständlichkeit ist gut.

2.Die restaurierte Fassung aus dem Jahre 2003, die ganze 36 Sekunden länger ist:

Filmformat: 1080p24, 2,35:1
Kontrast: gut bis sehr gut
Farbwiedergabe: sehr gut
Schwarzwerte: gut bis sehr gut
Ton in Englisch DTS-HD Master Audio 5.1: Die Dynamik ist sehr gut, einige wenige Surroundeffekte (Musik, Nebengeräusche) sind vorhanden, die Sprachverständlichkeit ist sehr gut.
Ton in Deutsch DD 2.0 Mono: Die Dynamik ist gut, Surroundeffekte sind nicht vorhanden, die Sprachverständlichkeit ist gut. Die Deutsche Synchro wurde nicht verbessert!

Als Bonusmaterial ist enthalten:
Ein Audiokommentar mit Beiträgen von den Regisseuren John Carpenter, John Milius & Alex Cox, den Filmhistorikern Sir Christopher Frayling & Dr. Sheldon Hall, sowie der Besetzung und Crew ist. Das übrige Bonusmaterial fällt auch noch umfangreich aus. Die Inhalte sind informativ und aufwändig zusammengestellt. Aufrufbar sind sie über das Popup-Menü/Option Hauptmenü/Features. Die Filmqualität aller ist in SD (außer dem Kinotrailer).

Die Dauer des Bonusmaterials ist wie folgt aufgeteilt:
Eine Oper der Gewalt (ca. 29 Minuten), Der Lohn der Sünde (ca. 20 Minuten), Die Verbindung mit dem Tod (ca. 18 Minuten), Eisenbahn: Die Revolutionierung des Westens ( ca. 6 Minuten), Die Drehorte: Damals und Heute (ca. 4 Minuten), Produktionsgalerie Darsteller: Henry Fonda, Claudia Cardinale, Jason Robards, Charles Bronson, Gabriele Ferzetti Regisseur(e): Sergio Leone (ca. 5 Minuten), Original Kinotrailer (nur dieser ist in HD produziert, ca. 3 Minuten), BD-Live

Als Artwork des Steelbookcovers hätte ich mir gerne das Bild gewünscht, das auch auf der letzten DVD-Ausgabe drauf war. Dieses hier ist zwar nicht wirklich schlecht, bleibt aber persönliche Geschmackssache.

Dem Steelbook liegt ein schwarz-weißes Poster mit Farbanteil in ca. A2-Größe mit dem Original-Filmtitel bei. Ein weiterführendes Booklet ist nicht enthalten. Das FSK-Logo ist abziehbar, da es als Aufkleber auf der Hülle angebracht ist.

Die vorliegende Blu-ray kann ich allen Westernfans aufgrund der guten technischen Umsetzung und der sehenswerten sinnvollen Extras weiterempfehlen.
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TOP 500 REZENSENTam 2. April 2012
Zunächst: Beide Versionen sind inhaltlich gleich. Der Unterschied liegt allein an der Bild- und der Tonqualität. Die Unterschiede in der Länge (36 Sekunden) kommen hauptsächlich davon, dass bei der restaurierten Fassung am Anfang eingeblendet wird, wem wir diese Version zu verdanken haben. Der Zähler läuft da bereits mit - die Danksagung gehört also laut Zähler schon zum Film.

Die Filmversion ist klasse. Scharfes Bild, kaum Rauschen, guter Ton. Man hat wirklich das Beste rausgeholt, aus dem 35mm-Film, bei dessen Aufnahmetechnik im Prinzip nur die Mitte des Negativs belichtet wurde. (Heute verwendet man für Breitbild verzerrende Optiken, damit man das ganze Negativ ausnutzen kann und somit die volle Auflösung hat. Die Optiken gab es damals schon. Dennoch wurde der Film mit normalen Linsen gedreht und das Breitbild erzeugt, indem man das Bild einfach oben und unten abgedeckt hat - zwei schwarze Streifen gemacht hat, sozusagen.)

Bei der restaurierten Fassung hat man wohl stärker die Computernachbearbeitung zuhilfe genommen. Das Resultat ist fantastisch! Das Bild ist ruhiger (Bildstand, das Bild wackelt nicht) und noch schärfer. Der Kontrast wurde optimiert - und zwar nicht nur einfach Schwarz- und Weißwert neu definiert, sondern einzelne Bildbereiche bearbeitet. Ich schätze, es wurden selbst Farben nachgebessert.
Der Ton ist unglaublich. Anscheinend wurden teilweise auch Soundeffekte hinzugefügt, oder von Original herausgefiltert, nachbearbeitet und neu gemischt.

Weder beim Ton noch beim Bild fallen die Verbesserungen negativ auf. (Es ist nicht so, als wäre es ein neuer Film, wie es mit den Effekten in den Original Star Wars Filmen ist.) Die restaurierte Fassung würde jedem genügen.

Doch für Puristen gibt es eben die Filmversion obendrauf - mit Farben, Ton und Gammamkurve, wie man es von "damals" kennt. (Leider verwehrt uns George Lucas ja die Originalversionen von Star Wars noch immer!)
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am 22. März 2004
Auch wenn's die Amis nicht wahrhaben wollen: der beste Western der Blütezeit der „Horse Operas" ist ein Italo-Western. Bleibt denen noch zum Trost, dass dieses Glanzstück im Monument Valley mit den monumantal-amerikanischen Schauspielern Henry Fonda und Charles Bronson spielt. Also ein monumental-amerikanisch-italienisches Epos.
Der Film überzeugt weder durch massiv-bleihaltige Action noch durch einen sonderlich genialen Western-Plot. Man muss diesen Film wohl als Gesamtkunstwerk verehren, um ihm gerecht zu werden - wer sich den Film als massentaugliches Movie reinzieht, wird schon nach den ersten 5 Minuten gelangweilt wegschalten. Es ist ein Ensemble an künstlerischen Glanzleistungen - angefangen bei Ennio Morricones schlichter aber genialer Musik, über die photographisch perfekten Landschafts- und Charakteraufnahmen, bis zur subtilen Spannung, die Meisterregisseur Sergio Leone brilliant in Szene setzte - die diesen Film zu einem unsterblichen Meilenstein der Filmgeschichte machen.
Der Sprung dieses 1/3-Jahrhundert alten Filmes in die DVD-Dimension, der durch viele negative Beispiele zur Gratwanderung geworden ist, ist gelungen. Für die Bildqualität wurden alle technischen Register gezogen, um den Film 21st-Century-tauglich zu machen - das Ergebnis ist eine noch nie dagewesene Bildqualität eines derart alten Filmes - und für den Ton bleibt zu sagen, dass man sich gottseidank den Fehler einer Neusynchronisation verkniffen hat. So merkt man dem Film zwar immer noch den Unterschied zu neuen Filmen an, (was ich mir auch gar nicht anders gewünscht hätte - der Film stammt aus den 60ern und so soll es auch bleiben) aber eine Verbesserung ist allemal zu hören.
Beim „Bonus-Material" sollte man nicht vergessen, dass es sich wortwörtlich um eine ZUGABE handelt - klar können sich die Extras nicht mit denen von FLUCH DER KARIBIK oder HERR DER RINGE messen. Aber für einen 36 Jahre alten Film hat man doch ne ganze Menge an interessanten Infos aus dem Hut gezaubert (incl. ein kleines Booklet und eine prachtvolle Sammlerbox als „Hommage"-Bonus) - deswegen auch für die DVD-Umsetzung (für den Film sowieso) volle Punktzahl.
11 Kommentar| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 15. Dezember 2015
Ich hatte den Film bisher nur als DVD und habe ihn mir wegen der besseren Bildqualität als Blu-ray zugelegt. Verglichen mit der DVD ist eine deutliche Qualitätsverbesserung auf Blu-ray vorhanden.

Der Film wurde vor 47 Jahren gedreht. Er ist schon so alt, dass der Regisseur und viele der Schauspieler inzwischen verstorben sind. Ich hätte nie gedacht, dass man aus so einem alten Film diese tolle Bildqualität herausholen kann. Das Bild ist gut ausgeleuchtet und gestochen scharf. Die Farben sind kräftig. Mir sind keinerlei Bildmängel aufgefallen.

Der Ton ist nach meinem Empfinden kraftvoll und klar. Die Melodien von Ennio Morricone kommen super zur Geltung.

Von den umfangreichen Extras auf der Blu-ray gefällt mir der original Kinotrailer am besten.

Wenn Sergio Leone als Regisseur tätig ist, kommt immer etwas sehr gutes dabei raus, siehe "Es war einmal in Amerika".

Für mich ist 'Spiel mir das Lied vom Tod' einer der wichtigsten Western überhaupt, deshalb gebe ich eine klare Kaufempfehlung ab.
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