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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Elektronik vom Ex-Kraftwerker
Fünfzehn Jahre war Karl Bartos - neben Wolfgang Flür - Mitstreiter der legendären Soundpioniere aus Düsseldorf, der legendären Gruppe Kraftwerk. Die haben gerade, nach zwölf Jahren, ihr Album "Tour de France Soundtracks" veröffentlicht. Aber auch Karl Bartos war - nach dem eher mäßigen Post-Kraftwerk Projekt "Electric Music" -...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2003 von robotgeorgie

versus
3.0 von 5 Sternen Neues Album - Alte Sounds
Karl Bartos, der sympathische Ex-Kraftwerker meldet sich nun mit seinem ersten Album seit 5 Jahren wieder zurück. Wie bereits die im Jahr 2000 erschienene Vorab - Single 15 Minutes of Fame vermuten ließ, kehrt er mit seinem neuen Werk Communications nach einem Ausflug in die Gitarrenwelt ( Electric Music, 1998) wieder zur elektronischen Musik zurück...
Veröffentlicht am 17. September 2003 von Stephan


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Elektronik vom Ex-Kraftwerker, 12. Oktober 2003
Von 
robotgeorgie "robotgeorgie" (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Fünfzehn Jahre war Karl Bartos - neben Wolfgang Flür - Mitstreiter der legendären Soundpioniere aus Düsseldorf, der legendären Gruppe Kraftwerk. Die haben gerade, nach zwölf Jahren, ihr Album "Tour de France Soundtracks" veröffentlicht. Aber auch Karl Bartos war - nach dem eher mäßigen Post-Kraftwerk Projekt "Electric Music" - nicht untätig.
Schon vergangenes Jahr ließ Karl Bartos mit seiner elektronischen Komposition "15 Minutes Of Fame" aufhorchen, jetzt ist das langerwartete Studioalbum da.
Und es enttäuscht nicht.
"Communication" bietet schön komponierten Elektroniksound, der durchaus an die musikalische Kraftwerk-Tradition der 80er anknüpft, ohne dabei auf Eigenständigkeit zu vergessen. Weitaus besser als "Electric Music", die Sounds haben deutlich an Originalität gewonnen, die Melodien wurden raffinierter - Karl Bartos hat zu seiner wahren Größe gefunden und beweist mit "Communication", daß er durchaus das Zeug zum Solokünstler hat. Auch seine ausverkauften Konzerte - rare, aber umsogelungenere Gigs, zuletzt etwa in London - zeugen von der Akzeptanz seiner musikalischen Sprache.
Die limitierte Auflage kommt darüberhinaus in einem der bizarrsten Digipak daher, daß je die digitale Tonträgerwelt erblickt hat.
Glückwunsch, Karl!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Genie-Streich, 21. September 2003
Als großer Kraftwerk-Fan seit rund 25 Jahren muss ich gestehen, dass ich deren neues Album seit dem Erscheinen von Karl Bartos' "Communication" zur Seite gelegt habe.
"Communication" ist ein sehr energiegeladenes, vielseitiges und verspieltes Album mit interessanten Soundteppichen. Ohrwurm folgt auf Ohrwurm.
Thematisch und soundmäßig schließt es nahtlos an Bartos' erstes Werk nach dem Kraftwerk-Ausstieg "Esperanto" (Elektric Music) an, übertrifft dieses aber noch. Auch der BritPop-Ausflug mit Album 2 "Electric Music" (Electric Music) hinterlässt Spuren, wie beim Song "Feel". Kraftwerk-typische Klänge und Sequenzen sowie der hypnotische Vocoder-Gesang baut er geschickt ein, ohne sich selbst zu kopieren. Als Co-Komponist der größten Kraftwerk-Hits darf er das. Das Album ist sehr retro-mäßig, aber überhaupt nicht antiquiert. Für mich das Album des Jahres. Es ist voller Wärme (anders als bei Kraftwerks "Tour De France Soundtracks"), und man hört, dass der Bandausstieg und die Zusammenarbeit mit Electronic, OMD, LFO, Mobile Homes, Flatz u.a. Bartos gut getan haben.
Die CD ist aus meinem Player nicht mehr herauszubekommen. Zu recht stieg sie nach Erscheinen direkt in die deutschen Charts ein.
Zu wünschen wäre, dass sich die TV-Musiksender mehr mit Karl Bartos beschäftigen würden, da der Video-Clip zur Single "I'm The Message" ebenfalls genial ist. Diesen findet der Fan aber wenigstens auf der Limited Edition dieses Albums.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KRAFTWERK ist (auch) Karl Bartos !!!!!, 9. September 2003
Von Ein Kunde
Jüngst habe ich die TourDeFrance Soundtracks 2003 von KRAFTWERK gekauft

... und mich spontan gefragt:
- Wo sind die im WDR-Radio versprochenen "10 neuen Songs"?
- Was kam von "KRAFTWERK" seit dem WegGang von Bartos 1986 ?
- Wo sind die typischen KRAFTWERK-Rhythmen und Ideen geblieben ?
- Wo sind der AnalogSound und das alte AnalogEquipment geblieben ?
Ich habe die Antworten aller Fragen auf dieser CD gefunden !
------------------------------------------------------------
Fetter und dynamisch-frischer KRAFTWERK-Sound des 3. Jahrtausend,
stilvoll angereichert mit eigeninterpretierten NewOrder- und 80iesDiscoElementen,
ohne auf abgegriffene TranceElemente zurückgreifen zu müssen :-).
Am Ende des BonusVideos der von mir erworbenen LimitedEdition
schießt ein Fussballer mittels FallRückZieher
ein spektakuläres Tor: Am Ende heißt es 1 : 0 -
Bartos ist mit seinem (unfreiwilligen?) Rückzieher
von KRAFTWERK schmerzhaft gefallen, hat jedoch
mit diesem MeisterWERK einen klaren musikalischen Punktsieg
im direkten Vergleich mit seiner alten "Crew" in 2003 ErSpielt!
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3.0 von 5 Sternen Neues Album - Alte Sounds, 17. September 2003
Karl Bartos, der sympathische Ex-Kraftwerker meldet sich nun mit seinem ersten Album seit 5 Jahren wieder zurück. Wie bereits die im Jahr 2000 erschienene Vorab - Single 15 Minutes of Fame vermuten ließ, kehrt er mit seinem neuen Werk Communications nach einem Ausflug in die Gitarrenwelt ( Electric Music, 1998) wieder zur elektronischen Musik zurück. Sicherlich zur Freude der meisten Kraftwerk Fans.
Los geht es gleich mit einem der stärksten Stücke des Albums: The Camera. Ein wirklich guter Track, allerdings verwendet Karl Bartos hier fast die identischen Sounds und Vocoderstimmen wie einst Kraftwerk bei Die Roboter. Ein Prinzip, welches sich fast durch das ganze Album zieht. Nahezu die hälfte alles Songs weisen fast die gleichen Sounds auf ( Siehe Die Roboter). Viel zu selten kommt dabei Karl Bartos' wunderbare Stimme zur Geltung, stattdessen hören wir immer wieder die selbe auf die Dauer nervige Vocoderstimme. Nur die Songs 15 Minutes of Fame und Life heben sich vom Rest ab und sind gleichzeitig neben The Camera die stärksten Songs des Albums.
Sicherlich klingt Communications alles andere als schlecht, aber es bringt keine wirklich neuen Erkenntnisse. Es klingt wie Kraftwerk vor 20 Jahren.
Schade eigentlich, denn Karl Bartos kann es besser.
Trotzdem ein Muß für Kraftwerk Fans.
(Die Hülle der Limited Edition ist zwar originell, aber eher unpraktisch)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weichgespülter Kraftwerkpop, 24. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Communication (Audio CD)
„Communication" von Karl Bartos muss zwangsläufig im Zusammenhang mit seiner Ex-Band Kraftwerk gesehen werden. Zum einen dürften sich wohl ohnehin nur Kraftwerk-HörerInnen für diese CD interessieren, zum anderen wird durch die fast zeitgleiche Veröffentlichung mit „Tour de France Soundtracks" einen Vergleich geradezu provoziert.
Mehr noch als an jede Kraftwerkplatte erinnert „Communication" allerdings an das erste Solowerk von Karl Bartos, das 1993 unter den Namen „Electric Music" veröffentlichte Album „Esperanto". Themenauswahl, Beats und Sounds sind durchaus vergleichbar. Auch damals ging es schon um Kommunikation und Medien, um Lifestyle und Virtualität. Ähnlich wie vor zehn Jahren wirbeln auch nun die Drumsounds nur so um sich, abermals werden bereits bekannte Kraftwerkklänge in kaum abgewandelter Form recycelt. Die bloße Wiederholung von bekannten Ideen macht die Musik trotz 80er-Revival nicht besser, denn schon „Esperanto" war ein Longplayer, der wohl 1983, versehen mit dem Namen Kraftwerk, für viel Aufsehen gesorgt hätte, aber 10 Jahre später einfach veraltet klang und eigentlich niemanden mehr so richtig interessierte. Es ist schon schade, dass ein ehemals innovativer Musiker wie Karl Bartos so sehr auf der Stelle tritt. Wenn es stimmt (und „Tour de France Soundtracks" spricht dafür), dass der studierte Perkussionist auf Kraftwerkalben wie „Computerwelt" und „Electric Cafe" vornehmlich für die abstrakt-ausgefeilten Grooves verantwortlich war, bereitet „Communication" gerade in dieser Hinsicht einfach eine große Enttäuschung.
Ist dieses Album also eine Platte, von der Kraftwerkfans eher die Finger lassen sollten? Ja und Nein. Einerseits werden die Fans von Kraftwerk von ihrer Lieblingsband bekanntermaßen spärlich versorgt und da es neben ihnen und Bartos wohl ohnehin niemanden mehr gibt, der diese Art Musik noch produziert, kommen hartgesottene Fanatiker ohnehin kaum an dieser CD vorbei. Gerade diejenigen, die schon immer eher die poppigen Kraftwerksongs à la „Der Telefonanruf", „Europa Endlos" oder „Das Modell" mochten und sich überdies vom Klang des alten IBM-Sprachcomputers nicht abgeschreckt fühlen, werden auf „Communication" ihre Perlen finden. Diejenigen jedoch, die an den Düsseldorfer Musikpionieren gerade den musikalischen Minimalismus und die hintergründige Ironie schätzen, werden sich über viel zu überladene Electropopsongs und vor allem über das hinter den allzu lehrerhaften Texten hervorschimmernde platte Konzept ärgern. Denn während Bartos vermeintliche Zukunftsthemen wie „Cyberspace" aufgreift (auch dies hat eine Band namens Clock DVA schon vor 12 Jahren besser gemacht) und zwangsläufig klischeehaften Futuristenkitsch produziert, zählt ein ausgeruhter Ralf Hütter in Kinderliedmanier Vitamine und Kohlenhydrate auf und hat damit die kraftwerk'sche Souveränität einfach auf seiner Seite.
Trotzdem (und mit großem Vergangenheitsbonus) immerhin noch 3 Sterne
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bartos contra Kraftwerk, 22. September 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Karl Bartos, der Co-Autor so unvergänglicher Kraftwerknummern wie "Das Modell", Die Roboter" oder "Tour De France", huldigt mit seinem neuen Album "Communication" der eigenen Vergangenheit unüberhörbar: gleich zu Beginn tanzen die Roboter weiter zum Beat von "The Camera". Der Opener lässt das Herz eines jeden Kraftwerk-Fans schon höher schlagen. Die Sprachsynthese nörgelt "The camera is gonna be your best friend", der Fuß wippt zu ausgefeilten Beats, auch bei "I'm the Message", dass ungleich rauher durch die Lautsprecher strömt. Die "15 Minutes of Fame" sind heutzutage aktueller denn je angesichts der selbst ernannten Superstars. "Reality" ist ein weiterer schräger, nichtsdestotrotz sehr rhythmischer Track. Gerade hier zeigt sich die Perfektion von Karl, kein Beat, kein Ton bleibt dem Zufall überlassen. Nach den Roboterstimmen darf Karl in "Electronic Apeman" mal selbst singen und harmoniert mit dem schönen Melodienbogen. Dieser Track geht sofort ins Gedächtnis und man ertappt sich schon beim Pfeifen... Mit "Life" schielt Bartos zurück auf seine Britpop-Phase von 1998 mit "Electric Music". Und schon knarzt der Vocoder danach durch den "Cyberspace", verhaspelt sich beim Sprechen von "Elektrouniversum", ein Track wie geschaffen für Kraftwerk-Liebhaber.
Der beste Track aber scheint "Interview" zu sein: ein treibender Beat lässt die Füße und Hände gar nicht mehr ruhen und Robbie (nein, nicht der Williams) reimt "Comic strips, potato chips". Klasse. Danach peitschen die Synthiebeats zu "Ultraviolet" durch die Anlage und Karl singt vocoded von beleidigenden Werbespots. Gewöhnungsbedürftig, doch nicht minder ausgefeilt. Ruhe kehrt erst ein mit "Another reality".
Mit der Limited Edition, die sich fein gestaltet überraschenderweise auseinanderziehen lässt (eine tolle Idee), bekommt man noch das Video zu "I'm the message" und einen Link zu Remixen von Felix Da Housecat und Orbital, dummerweise nur als WMA. Fazit: Karl leugnet seine musikalischen Wurzeln nicht, überlässt nichts dem Zufall und feilt gekonnt an jedem Beat. "Esperanto"-Liebhaber werden sich an den etwas rauheren Sound und den übermäßigen Einsatz der Roboterstimme gewöhnen müssen, aber besser als das Sedativ des Jahrzehnts, Kraftwerks "TDF Soundtracks", ist "Communication allemal.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut, aber kein Vergleich, 7. Oktober 2003
Von 
Klanglich ist Communication erstaunlich: wirklich der nächste Schritt nach Electric Café und Electric Music. Auch wenn's doch sehr an die Achziger errinnert, ist der Sound auf der Höhe der Zeit. Hingegen ist da keine Revolution oder "Zukunftsmusik" zu hören.
Persönlich bin ich von den Kompositionen enttäuscht. Irgendwie fehlt da Inspiration oder die Gelassenheit eine Idee konsequent auszubauen. Insgesamt bin ich doch oft an ein paar Alben von PetShopBoy errinnert - das ganze plätschert nett und gutklingend durch, aber irgendwie bleibt nichts wirklich hängen.
Auf Kraftwerks diesjährigen Album (Tour de France) sind einige Kompositionen einfach besser, und vor allem konsequenter, ausgebaut.
Trotzdem macht Karl Bartos Album Spass und ein paar echte Lichtblicke sind auch auszumachen. Reinhören in "Cyberspace" und "The camera" lohnt sich sicher und der treibende Beat von "I'm the message" hat Klasse.
Allerdings ist eine echte Kontrindikation eine Vocoderallergie...
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3.0 von 5 Sternen Teils teils, 18. September 2003
Ich habe mir die CD gekauft, da ich die vorab erschienene MCD "15 Minutes Of Fame" grandios fand. Die ist ja mittlerweile auch wieder Schnee von gestern und so freute ich mich auf mehrere solcher Songs auf dem neuen Album. Bei "The Camera" hat mich die Roboterstimme noch begeistert, aber mir wird sie über das ganze Album verteilt zu stark eingesetzt. Meine Anspieltips sind: Reality, The Camera, Life, Electronic Apeman und natürlich 15 Minutes Of Fame. Der Rest plätschert merh so vor sich hin. Also ein Album mit Höhen und Tiefen. Aber interessant allemal!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neues Album - Alte Sounds, 17. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Communication (Audio CD)
Karl Bartos, der sympathische Ex-Kraftwerker meldet sich nun mit seinem ersten Album seit 5 Jahren wieder zurück. Wie bereits die im Jahr 2000 erschienene Vorab - Single 15 Minutes of Fame vermuten ließ, kehrt er mit seinem neuen Werk Communications nach einem Ausflug in die Gitarrenwelt ( Electric Music, 1998) wieder zur elektronischen Musik zurück. Sicherlich zur Freude der meisten Kraftwerk Fans.
Los geht es gleich mit einem der stärksten Stücke des Albums: The Camera. Ein wirklich guter Track, allerdings verwendet Karl Bartos hier fast die identischen Sounds und Vocoderstimmen wie einst Kraftwerk bei Die Roboter. Ein Prinzip, welches sich fast durch das ganze Album zieht. Nahezu die hälfte alles Songs weisen fast die gleichen Sounds auf ( Siehe Die Roboter). Viel zu selten kommt dabei Karl Bartos' wunderbare Stimme zur Geltung, stattdessen hören wir immer wieder die selbe auf die Dauer nervige Vocoderstimme. Nur die Songs 15 Minutes of Fame und Life heben sich vom Rest ab und sind gleichzeitig neben The Camera die stärksten Songs des Albums.
Sicherlich klingt Communications alles andere als schlecht, aber es bringt keine wirklich neuen Erkenntnisse. Es klingt wie Kraftwerk vor 20 Jahren.
Schade eigentlich, denn Karl Bartos kann es besser.
Trotzdem ein Muß für Kraftwerk Fans.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alter Kraftwerker auf neuen (alten?) Pfaden, 19. September 2003
Manchmal ist es schon interessant: Kraftwerk erscheint nach 17 Jahren aus der Versenkung und veröffentlicht einen neuen Silberling. Sicherlich ein interessantes aber letztlich doch etwas kraftloses Werk. Da ist man bei dem ex-Kraftwerker und gelerntem Schlagzeuger Karl Bartos wesentlich besser bedient.
Moderne Beats, Vocoderphasen und (hintergründige) Kraftwerkanleihen. Dies alles zum Teil sehr druckvoll produziert, so dass man sich dem nicht entziehen kann. Sehr interessant auch die Single "15 minutes of fame".Weitere Empfehlungen sind auf der CD "The camera, I`m the message"". Also für Freunde von Kraftwerk, New Order und guter elektronischer Musik ein Muss. Alle anderen: Reinhören !!!!
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