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5.0 von 5 Sternen The great Sound-Apocalypse!
Nach "Puritanical Euphoric Misanthropia" ist dieses dass zweite Werk der Norweger, welches mich so richtig in seinen Bann zog. Viel Liebe zum Detail, eine große Spielfreudigkeit, eine Prise Bombast & eine großartige Produktion sind die Aushängeschilder dieser Platte. Im Gegenteil zum ebenfalls meisterhaften Vorgänger, werden auf "Death Cult...
Am 21. April 2004 veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Promosong zu vielversprechend
Nachdem ich in den Genuss des Oberkrachers "Pyogenesis of the apocalypse" als ersten Track einer Promo-CD kam, verlangte mir nach MEHR dieser wahnsinnigen Musik und kurz darauf landete die neue Scheibe in meinem Einkaufskorb. Enttäuscht musste ich aber nach dem ersten Durchlauf feststellen, dass der besagte "Hit", von dem ein noch obergeilerer...
Am 17. Oktober 2003 veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The great Sound-Apocalypse!, 21. April 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Death Cult Armageddon (Audio CD)
Nach "Puritanical Euphoric Misanthropia" ist dieses dass zweite Werk der Norweger, welches mich so richtig in seinen Bann zog. Viel Liebe zum Detail, eine große Spielfreudigkeit, eine Prise Bombast & eine großartige Produktion sind die Aushängeschilder dieser Platte. Im Gegenteil zum ebenfalls meisterhaften Vorgänger, werden auf "Death Cult Armageddon" rotzigere Töne in des Hörers Ohr geknüppelt. Die Stimmung ist nicht mehr so mystisch wie noch auf "P.E.M", sondern eher kalt-düster. Auch der Gitarrensound wirkt ein wenig metallener & wird mehr vom Bass gestützt sowie auch der Drumsound von der Produktion nicht mehr so stark in den Vordergrund gestellt wurde. Insgesamt wirkt der gesamte Klang ein wenig homogener als noch anno 2001. Die Musiker haben natürlich auch hier ihr Handwerk nicht verlernt. Hervorzuheben sind da Nicholas Barker, der schon wieder durch sein unglaubliches Schlagzeugspiel besticht und der Keyboarder Mustis, welcher es versteht genau zur richtigen Zeit ein paar elektronische Einschübe zu machen. Außerdem sind die Orchesterparts auch großartig von ihm mit der Musik verschmolzen wurden. Zu den Songs ist zu sagen, dass für mich nur "Heavenly Perverse" ein kleine Schwachstelle des Albums darstellt (obwohl er eigentlich durch seine "behäbigkeit" nicht schlecht an das Ende dieser Scheibe passt, doch ich find ihn halt ein bisschen langweilig), der Rest ist einfach nur ein Haufen verdammt guter Musik. Die Platte wird so schnell auch nicht öde, da man in den Liedern, durch mehrmaliges hören eine Menge Aha-Effekte entdecken kann. Auch die Songtexte sind stark interessant. Sie handeln alle vornehmlich von dem Thema "Krieg" (wobei natürlich die Anlehnungen an den Irak-Krieg unverkennbar sind). Gitarrist Silenoz' Texte bestechen dadurch, dass sie auf den ersten Blick recht unverständlich scheinen, aber wenn man die Worte ersteinmal hat sacken lassen, sind die Botschaften, die vermittelt werden wollen ganz klar, nämlich die absolute Ablehnung des Krieges (wobei mich immer dieses satanische Getue der Band stört, was ja im krassen Kontrast zu der Meinung, die die Texte vermitteln steht. Aber wie auch immer, von guter Musik verstehen sie was!). Somit ist dieses Album der norwegischen Black-Metal-Kapelle dass für mich beste, was sie bisher geschaffen haben und ist für jeden Melodic-Black-Metal-Fan ein unumgängliches Muß. Meine Anspieltipps lauten: "For the World to dictate our Death", "Cataclysm Children" & "Eradication Instincts defined".
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nüchtern betrachtet: einfach nur.... GENIAL, 27. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Death Cult Armageddon (Audio CD)
Eins muss man den Mannen von Dimmu Borgir schon lassen: sie setzen mit jeder Produktion noch eins drauf. Auch wenn man ihnen Kommerz vorwirft, aber ist Kommerz wirklich mit einer perfekten Produktion gleichzusetzen? Naja, stimmt, kaum eine Band kann sich so eine aufwändige Produktion leisten - dann könnte man schon von Kommerz reden. Aber egal, das Ergebnis ist jedenfalls monumental! Ein brachialer Sound dröhnt aus den Boxen, der seinesgleichen sucht!
Mit Sicherheit haben sich Dimmu Borgir im Vergleich zu älteren Scheiben verändert - aber ich würd's eher als Weiterentwicklung sehen. Also, liebe Kritiker weiter unten, es ist sowieso jedem selber überlassen, ob einem die Entwicklung gefällt oder nicht!
Kurz und bündig: Perfekte Produktion, brachialer Sound, abwechslungsreiche Tracks... kaufen und den ganzen Stadtteil erschüttern!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der absolute Hammer!, 21. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Death Cult Armageddon [DVD-AUDIO] (DVD)
Cradle Of Filth haben ja mit "Damnation And A Day" schon mächtig vorgelegt, aber was Dimmu Borgir mit ihrem neuesten Streich bieten, ist echt Irrsinn! Ein ganzes Symphonieorchester wurde verpflichtet, um der Musik noch mehr Ausdruck zu verleihen und es war bestimmt nicht einfach, das harmonische Orchester mit Dimmus Black Metal zusammenzubringen, dennoch ist das Ergebnis beeindruckend und Band und Orchester ergänzen sich zu einer bombastischen Wahnsinns-Musik, die eine Art Filmsoundcharakter hat.
Die Produktion ist hammermäßig und schon im Stereo-Modus klingt das Ganze wesentlich besser als andere "normale" Stereoaufnahmen. Dieses Album allerdings im Surround-System zu hören, ist wirklich unglaublich; es scheint manchmal alles regelrecht um einen herumzudonnern, hier hört man plötzlich die tiefen Bässe, da ein fettes Riff, da Klavier und von hier und von da die Vocals. Man weiß gar nicht, worauf man im Moment am meisten hören sollte!
Klar, viele werden jetzt wieder sagen, dass Dimmu Borgir immer kommerzieller werden und dass das nichts mehr mit Black Metal zu tun habe, aber dass die Band auf kompromisslose Härte verzichtet, kann mir keiner erzählen. Außerdem meine ich, dass man mit Keyboards und den klassischen Klängen des Orchesters noch weit mehr düstere Atmosphäre erzeugen kann.
Ich werde mir mal die Mühe machen, auf die Songs im einzelnen einzugehen.
ALLEGIANCE: Genialer Opener, der mit einem Knarren und bedrohlich klingenden Gitarrenriffs anfängt, sich genial aufbaut und schließlich in ein Gemetzel mit Blastbeats und anschließenden atmosphärischen, vom Orchester getragenen Klängen mündet. Absolut fett!
PROGENIES OF THE GREAT APOCALYPSE: Einer der bombastischsten Tracks des Albums, in dem alles enthalten ist - Melancholie, rasende Parts mit schnellen Klavierläufen unterlegt und ein manchmal recht dominantes Orchester - und Abbath von Immortal eine Passage krächzt. Die tolle (cleane) Stimme von Basser Vortex wird hier ebenfalls eingesetzt.
LEPERS AMONG US: Sehr thrashiges Riff mit coolem Lead-Break und atmosphärischen hohen Streicherklängen.
VREDESBYRD: Soll angeblich so etwas wie "Bürde des Zorns" heißen und ist einer von zwei Songs in Norwegisch. Enthält einige echt coole Breaks.
FOR THE WORLD TO DICTATE OUR DEATH: Eines meiner persönlichen Highlights. Kompromisslose, harte, donnernde Riffs treffen auf Gothic-mäßige Stimmen. Sehr düster und Shagrath kreischt sich die Seele aus dem Leib.
BLOOD HUNGER DOCTRINE: Ziemlich schwermütig und getragen. Unheimlich geile, diabolische Melodie (überhaupt insgesamt sehr melodisch), tolle Klavierstimme und sehr vielseitiger Gesang von Shagrath.
ALLEHELGENS DOD I HELVEDS RIKE: Der zweite norwegische Song, bei dem wieder (leider auch zum letzten Mal) die Stimme von Vortex eingesetzt wird. Beginnt sehr hart und schnell, um dann in einen herrlich melodischen Part, von Streichern getragen und mit fettem Bass unterlegt, überzugehen. Zweifellos ebenfalls ein Highlight.
CATACLYSM CHILDREN: Erneut ziemlich thrashiges Riff mit Klavier-getragenem Mittelteil, der mich irgendwie ein bisschen an "In Death's Embrace" von "Enthrone Darkness Triumphant" erinnert.
ERADICATION INSTINCTS DEFINED: Für mich der geilste Song des Albums. Schon das Intro, bei dem nur das Orchester spielt, lässt einen erahnen, dass hier Großes folgt. In der Tat ist dieses Stück wirklich großartig geschrieben und sehr bombastisch und düster - hier scheint echt die Welt gleich unterzugehen...
UNORTHODOX MANIFESTO: Eingeleitet mit Maschinengewehr-Geballer-Samples und den Worten "Gentlemen destroy!", werden hier erneut keine Gefangenen gemacht. Harte Riffs und coole Breaks und am Ende ein tolles Fade-Out mit Lead-Gitarren und Klavier-Sounds.
HEAVENLY PERVERSE: Sehr düster mit dominanten Gothic-Chören, schrägen Riffs und noch mal Abbath; der Text handelt von Kindesmissbrauch durch Priester. Erwähnenswert ist hier noch die fette Glocke, die hier zwischendurch geschlagen wird.
SATAN MY MASTER: Räudiges Bathory-Cover, das nur im Stereo-Modus abspielbar ist - was soll's...
Des weiteren kann man sich noch die Orchesterversionen von "Progenies..." und Eradication" zu Gemüte führen und ein - wie ich finde - ziemlich peinliches Video zu "Progenies..."
Fazit: Grandioses Bombast-Album von Dimmu Borgir, die hier die technisch wohl beste Besetzung ihrer Band-Geschichte beisammen haben (man muss übrigens mal wieder Drummer Nicholas Barker hervorheben: der Typ ist einfach ein Hammer!). Viele werden Dimmu für dieses Werk nur noch mehr hassen - ich aber finde es einfach geil! Dieses Album könnte wirklich als Soundtrack zur Apocalypse durchgehen...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knapp gerissen, 25. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Death Cult Armageddon (Audio CD)
Nun, ich mag Cradle Of Filth sehr gerne, und ich hatte schon des öfteren gelesen, dass es höchstens die Band mit ihnen aufnehmen kann, welche den Namen "Dimmu Borgir" trägt.
Dementsprechend neugierig war ich auch auf diese Band eingestellt, und ich habe mir schließlich auch "Death Cult Armageddon" gekauft, welche zwar einige negative Reviews bekam, aber von vielen auch als das beste Dimmu-Album bezeichnet wird.
Das Cover macht schon einmal einen netten Eindruck, ist nicht kitschig-überladen, sondern einfach-schlicht, dennoch sehr passend und gibt einen ersten Eindruck auf das, was man erwarten kann. Aber bitte: das nächste Mal kein Bandfoto auf die Rückseite, sowas gehört meiner Meinung nach ins Booklet. A propos Booklet: Auch die Fotos der Bandmitglieder dadrin sind teilweise eher peinlich-störend (siehe Stachelschwein-Beine oder Frauen an der Leine/Kette - muss für mich nciht sein).
Aber auf die Musik kommt es an, und die hat es in sich!
Passend zur klirrenden Kälte draussen ertönt im Opener "Allegiance" ein unbekanntes Schnarren, welches sich später mit einem Darth Vader-ähnlichen Schnaufen abwechselt, (klingt schlimmer als es ist ;-)) und schließlich setzen auch die Gitarren ein, langsam und bedrohlich....dann gibts erstmal gepflegtes Geknüppel und Shagraths nettes Gekrächze.
Bereits jetzt kommt Dimmu Borgirs Stärke, die Symbiose von Black Metal und symphonischen Elementen, voll zum tragen, der düstere Klang der Musik erschafft eine wunderbare Atmosphäre.
Weiter geht es mit dem mitreissenden ersten Höhepunkt des Albums, "Progenies Of The Great Apocalypse", welcher die gelcihen Zutaten wie im Opener verwendet, diese aber zu einem epischeren Resultat führt.
"Lepers Among Us" und vor allem das geniale "Vredesbyrd" können dieses Niveau leicht halten, bislang ist diese Platte ein absoluter Ohrenschmaus.
Dann allerdings folgt mit "For The World To Dictate Our Death" der erste größere Hänger auf dieser Scheibe, das Sprachsample am Anfang des Tracks gefällt mir überhaupt nicht und auch der Rest des Songs kann auf keinste Weise überzeugen.
Die "Blood Hunger Doctrine" aber, mein persönlicher Liebling auf dem Album, macht diesen Ausfall aber wieder mehr als wett, vor allem, weil die klassischen Merkmale (hört euch nur mal diese Streicher an!) dieses mal angenehm dominant sind und Shagrath richtig ekelhaft (positiv gemeint) gröhlt und krächzt, was den geneigten Hörer sofort in seinen Bann zieht.
Eine Überraschung wartet allerdings in "Allehelgens Dod I Hleveds Rike", welcher im Mittelteil mit cleanem Gesang aufwartet, welcher einen schönen Kontrast zu Shagrath bildet und den nächsten Höhepunkt der CD darstellt.
Und jetzt kommt es zur negativen Seite der Platte: Die restlichen vier Lieder(!), welche alle zwar die gleichen Grundelemente wie die Tracks davor benutzen, aber es nicht schaffen, in der glecihen Liga zu spielen, da sie um einiges simpler und lustloser dahinplätschern.
Fazit: Ein sehr gelungenes Album, welche ich allen ans Herz legen möchte, welche die Graveworm - oder Cradle Of Filth - Sparte mögen. Alle anderen sollten noch mal vorher reinhören, vor allem den letzten Teil, da ich diesen persönlich für schwächer als den ersten halte.
Anspieltipps: "Progenies Of The Great Apocalypse"; "Vredesbyrd"; "Blood Hunger Doctrine"; "Allehelgens Dod I Helveds Rike"
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Enter the Death Cult!! Ein Meilenstein des Black Metal, 21. Juli 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Death Cult Armageddon (Audio CD)
Mit Death Cult Armageddon haben es Dimmu Borgir wieder einmal geschafft. War der Vorgänger "Puritanical Euphoric Misantrophia" noch zu kritisieren darf man gegen dieses Album nichts sagen.
Die Produktion ist phänomenal und das Orchester wurde so extrem gekonnt eingebaut, dass man trotz der schnellen, harten Musik und dem Trollähnllichen Gegrunze von Shagrath von einer gewissen Harmonie der beiden Elemente sprechen kann, die sicher größte Stärke dieses Albums ist.
Die Songs sprechen eigenglich meist für sich, nach dem noch etwas verhaltenen Opener "Allegiance" geht es mit einem Meilenstein weiter, dem Track "Progenies of the great Apocalypse". Durch gekonnten Einsatz des Prager Orchesters baut der Song eine schiere epische Größe auf, vor der man eigenlich nur noch auf die Knie fallen kann und Dimmu Borgir als Könige des Black Metal preisen muss.
Der Track ist sicher der Höhepunkt des Albums, doch die Scheibe wartet mit noch vielen weiteren tollen Stücken, vor allem "Vredesbyrd", "Allehelgens Dod I Helveds Rike" (der einzige norwegische Song auf dem Album), "Eradicions Instincts Defined" (Welches in der Genialität fast an Progenies of the Great Apocalypse heranreicht) und "Unorthodox Manifesto".
Wenn man sich das Album mehrere Mal durchgehört hat dürfte man einen gewissen Zwang verspüren sich dem Todeskult anzuschließen, denn diese Scheibe kann man nur noch mit dem Wort "Meisterwerk" umschreiben, mit dem sich Dimmu Borgir weiterhin im Dunklen entthronen und dort wohl noch einige Äonen verbringen werden wenn sie so weitermachen. Einfach ganz große Kunst und ganz klar 5/5 Sternen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein, 29. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Death Cult Armageddon (Audio CD)
Es gibt diese Alben, die als Meilensteine der Metal-Geschichte gelten (Ride The Lightning, Number Of The Beast etc.) und diese Alben haben alle die Rock-Welt verändert, weil sie neue Maßstäbe gesetzt haben, an denen sich nachfolgende Bands und auch die Urheber selber später messen lassen mussten. So werden es z.B. Metallica bis ans Ende ihrer Karriere zu ertragen haben, dass jedes ihrer neuen Alben mit Ride verglichen und wahrscheinlich als schlechter beurteilt werden wird. Ich glaube, dass auch Dimmu Borgir hier ein solcher Meilenstein gelungen ist. Es dürfte nie zuvor ein so perfektes Zusammenspiel von Synphonie-Orchester und Metal-Band gegeben haben, noch dazu einer dermaßen brachialen wie Dimmu. Die Arrangements sind makellos, die Kompositionen ein einziger ekelhafter, von Blut durchtränkter Alptraum, die Produktion ist mächtig, druckvoll und doch transparent. Dieses Album wäre ein perfekter Sountrack für so manchen Film von Clive Barker. Dimmu haben die Messlatte im Black Metal dermaßen hoch gelegt, dass sie diese wahrscheinlich beim nächsten Album selber reißen werden. Und gerade jüngere Bands werden für lange Zeit kaum eine Chance haben noch einen draufzulegen.
Fazit: Dieses Album gehört definitiv in jedes dunkle Wohnzimmer. Ein absoluter Pflichtkauf für Genre-Fans.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Black Metal für Normalos!, 18. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Death Cult Armageddon-Lim.Edit (Audio CD)
Eigentlich finde ich Black-Metal Scheiben so interessant wie Fliegen auf der Windschutzscheibe. Deswegen befinden sich auch nur 4 Black-Metal CDs in meiner Sammlung. Aber diese Platte hat es noch einmal geschafft mich zu überzeugen. Ich besitze auch "Enthrone Darkness Triumphant" welche ich auch schon genial fand. Aber das hier ist der beste Black-Metal den es gibt. Es weicht jedoch etwas von typischem Black-Metal ab (gut für uns normalos, schlecht für den Underground). Die Melodien kommen mal wieder voll rüber. Die Produktion ist genial. Das Prager Orchester leistet ganze Arbeit. Diese CD ist sogar für alle gut die sonst mit Black-Metal nicht viel zu tun haben. Ich bin glücklich.
Anspieltips:"Progenies of the great Apocalypse", "Blood Hunger Doctrine"
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Déjà Vu? (bzw. Déjà Ecouté...), 17. März 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Death Cult Armageddon (Audio CD)
Nach gerade mal 2 Jahren kehren Dimmu Borgir zurück und liefern ihr neues Album knapp ein halbes Jahr nach dem letzten Cradle Of Filth-Meisterwerk (die anderen "großen" Black-Metaller) ab. In Anbetracht der Tatsache, dass Cradle auf diesem Werk erstmals mit einem Orchester (Budapester Film-Orchester) zusammen arbeiteten erscheint es einem schon irgendwie komisch, dass Dimmu Borgir ihren neuen Longplayer zusammen mit dem Prager Synphonie-Orchester aufgenommen haben... Na ja, lieber gut geklaut als schlecht selbst gemacht; schließlich ist diese Idee schon irgendwie genial und verleiht (auch) Dimmus Album mehr Komplexität und Ausdrucksstärke. Im Gegensatz zu Cradle verzichten die Jungs übrigens auf rein orchestrale Stücke und setzten das Orchester dafür gekonnt als wesentlichen Teil direkt in die Songs ein. In einigen der neuen Songs (z.B. Progenies Of The Great Apocalypse) spielt das Orchester sogar die einzige Melodie und lässt diese Songs so bombastisch und trotzdem melodisch wirken. Nachteil der Geschichte: Live wird Dimmu wohl kaum auf ein 48-köpfiges Orchester zurück greifen können... Insgesamt werden die Möglichkeiten des Orchesters leider nicht ganz ausgeschöpft; in einigen Lieder fehlt es sogar ganz oder begleitet nur leise im Hntergrund. Im Allgemeinen gibt es kaum etwas negatives an diesem Album und es übertrifft wohl (fast) alle vorangegangen Dimmu-Scheiben. Störend wirkt lediglich der teilweise künstlich brutale Sound. Ein paar ruhige langsame Passagen oder eine begleitende Keyboard-Melodie hätten sicherlich Wunder bewirkt... Na ja, die CD ist sicherlich nicht perfekt aber aufgrund von 5 absolut genialen Meisterwerken (Allegiance, Progenies Of The Great Apocalypse, Blood Hunger Doctrine, Vredisbyrd, Eradiction Instincts Defined) und der Tatsache, dass es kein schlechtes Stück auf der Platte gibt, gebe ich denoch 5 Sterne. Trotzdem gilt: Damnation And A Day ist wesentlich besser, abwechslungsreicher und melodischer als dieses Album und sollte zuerst gekauft werden (besser ist aber man hat beide ;-)
PS: Sie sollten unbedingt zu dieser limitierten Digipack-Edition greifen, da sich hier noch ein Cover des Songs "Satan My Master" drauf ist (Die Gesamtspielzeit beträgt so ordentliche 65 Minuten). Außerdem ist die Hülle sehr aufwendig gestaltet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenz!!!!, 8. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Death Cult Armageddon-Lim.Edit (Audio CD)
Wer dieses Album links liegen lässt ist selber schuld! Nach dem unglaubliche Enthrone Darkness Triumphant und den etwas entäuschenden Nachfolger, knüpft das neueste Werk wieder an gloreiche Zeiten an! Die CD die mit einem angsteinflösenden Intro beginnt versetzt einen sofort in seinen Bann!! Progenies of the great Apocalypse und Blood hunger doctrine tun ihr übriges. Die CD ist jedem Black-Metalhead zu empfehlen!!
Anpspieltipps: Eradication Instincts Defined, Vreydesbyrd, Cataclysm Children
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIMMU BORGIR - Death Cult Armageddon JAPAN-IMPORT, 5. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Death Cult Armageddon (Audio CD)
Dass dieses Album wirklich großartig ist, brauche ich an dieser Stelle wahrscheinlich nicht mehr zu betonen, das haben schon genug andere Leute bei der europäischen Version dieser CD getan. Was ich möchte ist vielmehr die Unterschiede zwischen der normalen europäischen Version und der hier angebotenen Japan-Importversion zu beleuchten.
Seit langem ist es bei Nuclear Blast nun schon Tradition, dass sie die japanischen Versionen ihrer Veröffentlichungen mit zusätzlichem Bonus Material ausstatten. Manchmal sind es nur qualitativ minderwertige Live-Aufnahmen, wie auf der "Enthrone Darkness Triumphant", manchmal sind es aber auch zusätzliche Studiotracks wie auf den Alben "Spiritual Black Dimensions" und "Puritanical Euphoric Misanthropia". Was also erwartet uns auf der japanischen Version von Dimmu Borgirs neuestem Werk? Es handelt sich um die orchestralen Versionen der beiden Songs "Progenies Of The Great Apocalypse" und "Eradication Instincts Defined". Zum besseren Verständnis: Einige der Songs auf dieser CD wurden zusammen mit einem kompletten Orchester eingespielt und hinter den oben erwähnten "orchestralen Versionen" der beiden Titel verbirgt sich die reine Aufnahme von diesem Orchester ohne E-Gitarren, Schlagzeug, Keyboard oder Gesang. In meinen Ohren klingen diese Versionen ganz hervorragend und sind meiner Meinung nach eine tolle Ergänzung zu den "normalen" Stücken auf der CD.
Zur weiteren Ausstattung gehört (wie in Japan üblich) ein Zusatz-Booklet mit den japanischen Übersetzungen aller Songtexte sowie ein Aufkleber. Letzterer hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: Er ist gleichzeitig das Frontcover der CD. Wenn man sich also entschließt, ihn irgendwo hin zu kleben, sieht man auf der Vorderseite der CD nur noch ein Artwork des Booklets. Dieses ist zwar nicht hässlich, aber es steht nirgendwo der Name der Band oder der Titel des Albums drauf, weswegen es als Frontcover eher ungeeignet ist.
Insgesamt kann man die Ausstattung als "nett" bezeichnen, gegen die äußerst aufwändige Digipack-Version, die hierzulande im Umlauf ist, kommt sie aber in keiner Weise an.
Einige weitere Nachteile: Erstens wäre zu erwähnen, dass der Bonustrack der europäischen Version - das Bathory-Cover "Satan My Master" - hier nicht zu finden ist, wahrscheinlich weil Bathory in Japan nicht so besonders bekannt ist. Zweitens sei noch zu erwähnen, dass diese "exklusiven Japan-Bonustracks" längst nicht mehr so exklusiv sind, wie noch bei den Vorgängeralben. Beide o.g. Tracks sind ebenfalls auf den LP- sowie DVDAudio-Varianten dieses Albums vorhanden. Die Exklusivität gilt somit also nur noch für den Audio-CD Bereich. Als dritten Nachteil könnte man vielleicht noch den hohen Preis nennen, aber da es sich halt nunmal um einen Import handelt kann man daran ja nich viel ändern.
Echte Dimmu-Freaks, wie ich einer bin, sollten sich früher oder später auch diese Version des Albums zulegen. Alle anderen müssen abwägen, wie wichtig es ihnen ist diese Bonustracks auf CD zu besitzen und ansonsten zur LP- oder DVD-Version greifen, sofern sie über das nötige technische Equipment verfügen.
Mein Fazit: Inhaltlich die beste (CD-)Version dieses Albums, von der Ausstattung her jedoch kaum etwas besonderes. Dennoch gibt's die volle Punktzahl.
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Death Cult Armageddon
Death Cult Armageddon von Dimmu Borgir (Audio CD - 2003)
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