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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse
Natürlich hat der Film eher wenig mit dem Buch von Stuckrad-Barre gemeinsam, aber toll und modern umgesetzt wurde er. Endlich mal wieder neue Nachwuchsschauspieler in einem deutschen Film, der weitgehend auf abgehalfterte Klischees verzichtet. Die Handlung ist ein Genuss und äußerst abwechslungsreich, angereichert durch klasse witzige Dialoge. Eine toll...
Veröffentlicht am 14. März 2006 von K., Romy

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja...
Über den Amazon Prime Dienst habe ich gestern den Film "Soloalbum" gesehen. Durchaus mit Erwartungen, man hört ja doch eine Menge Gutes darüber. Das Buch von Benjamin von Stuckrad-Barre verspricht ja eigentlich auch ne Menge Spaß.

Aber was kam dann?

Ich habe einen Film gesehen, der aus meiner Perspektive sowas von...
Vor 2 Monaten von Der BildMacher veröffentlicht


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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse, 14. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum - Der Film (DVD)
Natürlich hat der Film eher wenig mit dem Buch von Stuckrad-Barre gemeinsam, aber toll und modern umgesetzt wurde er. Endlich mal wieder neue Nachwuchsschauspieler in einem deutschen Film, der weitgehend auf abgehalfterte Klischees verzichtet. Die Handlung ist ein Genuss und äußerst abwechslungsreich, angereichert durch klasse witzige Dialoge. Eine toll aufbereitete Liebesgeschichte mit dem alltäglichen Wahnsinn eines Verlassenen, der versucht mit der neuen Single-Situation klar zukommen. Die Szenen sind zum Teil lustig und leicht zu konsumieren. Die Schauspieler überzeugen und sind vielfältig angelegt. Kein allzu überraschendes Ende, aber dafür entschädigt die schöne Geschichte. Empfehlenswert!
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme!, 11. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum - Der Film [VHS] (Videokassette)
"Soloalbum" ist einer der besten Filme, die ich je gesehen habe.
Zum Inhalt: Der Musikredakteur Ben (Matthias Schweighöfer) ist zufrieden mit seinem Leben. Er hat einen guten Job, eine Freundin und ist eben einfach "lässig". Ihn wirft so leicht nichts aus der Bahn- auf dem Weg zu seiner Freundin wird er doch eine flippige Blondine (Sandy Mölling) auf eine Party gelockt, geht dort seiner Freundin Katharina (Nora Tschirner) fremd, von der er an dem Abend eine SMS bekommt, die plötzlich alles zerstört: Sie macht Schluss. "...the killer in me is the killer in you". So schlägt sich Ben nun mit seinem Liebeskummer durch sein Leben, welches plötzlich gar nicht mehr so rosig aussieht...
Mit Regeln zur Bewältigung von Liebeskummer ist der Film lustig strukturiert und die Umsetzung dieser Regeln bringt immer wieder zum Lachen. Lustige Dialoge und die Selbstironie, die von diesem Film ausgeht, macht ihn 100%ig sehenswert. Die Hauptdarsteller sind sehr sypathisch, da man sich selbst in den Charakteren wiederfindet.
Einige Situationen und Verhaltensweisen sind vielleicht leicht überzogen dargestellt, doch das schadet dem Vergnügen keinesfalls. Im Gegenteil!
Es macht einfach Spaß diesen Film anzugucken und als ich aus dem Kino kam, war ich vergnügt, gut drauf und traurig, dass der Film zuende war.
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31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leichte unterhaltsame Kost aus DE, 5. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum - Der Film (DVD)
Ich weiß ja nicht was einige der anderen Bewerter hier erwarten... Aber wer ein tiefgründiges, philosophisches Meisterwerk sucht, sollte doch eher in der Ecke "Forest Gump" stöbern.

Der Film ist einfach super lustig und unterhaltsam. Ok, die Handlung ist an den Haaren herbeigezogen - aber so what? Das ist bei so gut wie allen Filmen so. Und wenn sowas aus Hollywood kommt ist es auch in Ordnung... da sagen die wenigsten was dagegen, auch wenn es noch viel stumpfsinniger ist.

Der deutsche Film ist zurück und besser denn je. Es ist eine ganze Weile her dass ich so herzhaft gelacht habe: bei "Der bewegte Mann". Von mir auf alle Fälle 5 Sterne :)!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja..., 7. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum (Amazon Instant Video)
Über den Amazon Prime Dienst habe ich gestern den Film "Soloalbum" gesehen. Durchaus mit Erwartungen, man hört ja doch eine Menge Gutes darüber. Das Buch von Benjamin von Stuckrad-Barre verspricht ja eigentlich auch ne Menge Spaß.

Aber was kam dann?

Ich habe einen Film gesehen, der aus meiner Perspektive sowas von hölzern, fern jeder Atmosphäre und Glaubwürdigkeit und langweilig war, wie schon lange nicht mehr. Ich hatte mehrfach den Drang, abzuschalten und was anderes zu sehen. Sowas hab ich selten und zum Glück habe ich nicht für den Film extra bezahlt, das wäre dann definitiv der Moment zum Ärgern gewesen.

Schweighöfer: Ich kaufe ihm den Musikredakteur nicht ab. Er wirkt wie ein Praktikant, der gezwungenermaßen cool dargestellt wird, dies aber gar nicht ist. Er wirkt bestenfalls überheblich und gezwungen distanziert, aber eben nicht cool. Für mich eine klare Fehlbesetzung, denn in keiner einzigen Szene nehme ich ihm ab, was er da spielt. Er spielt...und das ist nicht gut.

Tschirner: Naja...von dem Duo der bessere Part. Aber außer meist leidend zu gucken, hat sie wenig Spielzeit. Das ist definitiv nicht ihre Paraderolle, man merkt aber, dass dies tatsächlich die Anfänge sind. Man hätte der Rolle mehr Tiefe geben müssen und dafür bei Schweighöfer einige überflüssige Szenen streichen können. Sie ist wenig im Rennen, die Dialoge mit Ausnahme im RTW wirken meistens fern jedes normalen Lebens.

Die restlichen Schauspieler agieren einfach nur schlecht - nicht weil sie schlecht sind, sondern weil hier offenbar Regie und Produzent so massives Agieren angeordnet haben, dass daraus nur eine peinlich - dumpfe Schmonzette ohne Tiefgang werden konnte. Die einzige Ausnahme erscheint mir noch in Person des Apothekerfreundes, dessen Darstellung insgesamt solide war. Am solidesten von allen! Und das bei einem Nebendarsteller.

Szenenbild: Was an diesem Szenenbild reicht eigentlich an eine 08/15-Serie aus Hollywood heran? Kann man nicht ein wenig Energie und Sorgfalt in ein dichtes, lebensechtes Szenenbild legen? Das gezeigte ist eine Plastikwelt, steril, unglaubwürdig, unpersönlich und unecht - es ist tatsächlich ein Szenenbild und das ist für einen Film m.E. so gut wie ein Todesurteil. So z.B. die gezeigten Redaktionsräume...oder auch der öfter im Bild zu sehende Verlag, der mit so einem schlampigen Firmenschild wohl nicht weit kommen würde.

Dann die vielen Situationen, die einfach nur absurd und an den Haaren herbeigezogen sind oder schlicht und ergreifend Füllmasse, um auf die nötige Filmzeit zu kommen. Was hat z.B. diese völlig unsensibel dargestellte, völlig überzogen agierende Band "Depression" in dem Film verloren? In beiden Szenen völlig sinnlos, zusammenhanglos, belanglos. Oder der muskelbepackte Inhaber des BMW...ob der sich wirklich damit begnügen würde, den Jungs in ihr Auto zu lullern? Was hat den Feuerwehrmann (außer einem unfähigen Regisseur) dazu bewogen, die ganze Zeit im Kasernenton herumzubrüllen wie ein tollwütiger Affe? Oder der Sportbegeisterte aus dem Haus? Gibt es solche Wohnungen? Wie ist dieser Typ in den Film gekommen? Künstlicher gehts doch nimmer. Das ist alles Effekthascherei, weil die Story selber dünner als eine halbe Scheibe Knäckebrot ist.

Sorry...dieser Film ist ganz einfach Murks! In jeder Hinsicht eine dünne, schlecht erzählte Story, ganz miese Regie, mieses Szenenbild, mieser Schnitt und die Schauspieler...naja. Sie können es besser und ich will das als Anfängernummer durchgehen lassen, deswegen zwei Sterne. Aber wirklich mit Bauchweh.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film, 10. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum - Der Film (DVD)
Das Buch bzw. die Geschichte ist für Leute über zwanzig zwar Ansichtssache (Nachdem SIE ihn verlassen hat, macht ER sich zum Affen weil er merkt, dass er sie liebt), dafür sind die Witze aber auch unabhängig von der Geschichte wirklich witzig und es gibt sogar Szenen mit Zeug zum Kult, z.B. die Sexszene bei der sie auf ihm sitzt ("Ich hoffe es war für dich genauso gut wie für mich"). Überraschend ist die Qualität des Films als Film, schnell, gute Darsteller, tolle Bilder, passende Musik, gemacht von Leuten die wissen was Kino sein soll. Soetwas sieht man ganz selten aus Deutschland und wahrscheinlich werden die Typen irgendwann abhauen nach Amerika. Guter Film.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant, 23. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum - Der Film (DVD)
Ich halte diesen Film für ein Meisterwerk. Habe zuerst das Buch gelesen, was für dazugehörende Filme ja normalerweise tödlich ist, nicht jedoch in diesem Fall. Die Umsetzung von Buch zu Film ist wirklich sehr gut, da man(n) die Gefühle die Ben, ein junger Musikkritiker durchmacht sehr gut nachvollziehen kann. Was meiner Meinung auch sehr viel respekt verdient, ist die Eigliederung des Buches in den Film. Meines Wissens gab es das noch nie. Die Schauspielerische Leistung überzeugt außer vielleicht bei zwei oder drei Sätzen auch und ist mit Matthias Schweighöfer und Nora Tschirner auch bestmöglich besetzt. Auch kann man diesen Filmen sowohl mit Freunden , mit Freund/in oder auch alleine sehen. Zu erwähnen wäre auch noch, dass er auch einen tollen Berliner Lifestyle zum Zuschauer transportiert. Bevor ich es vergess, der Film ist außerdem sehr lustig. Also für jeden, der deutsche Filme mag ein MUSS.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen netter Unterhaltungswert aber garantiert keine Romanverfilmung, 9. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum - Der Film (DVD)
für Fans von den Romanen von Benjamin v. Stuckrad-Barre ist die Verfilmung sicher nichts, da die Verfilmung nun wirklich nichts mehr mit dem Roman zu tun hat.
ein wenig typisch Deutsch ist der Film auch, einige lächerliche Szenen dürfen natürlich nicht fehlen und auch die schauspielerische Leistung lässt zu wünschen übrig.

Anschauen - ja
Kaufen - nein
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Manchmal arg deftiges modernes Märchen übers Leben heute, 30. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum - Der Film (DVD)
Ben ist ein moderner Lebemann, der eben so ist. Da hat er eine wirklich bezaubernde Freundin. Aber nein, er muss sich woanders noch mehr holen. Lässt sie warten, kümmert sich nicht um ihre Gefühle. Anderes ist ihm wichtiger. Aber als sie die Nase voll hat und per sms mit ihm Schluss macht, versteht er die Welt nicht mehr. Vor allem nicht, was sein großer Teil an der Tragödie ist. Trotz aller pointierten Darstellung greift Soloalbum realistisch und wohl auch branchentypisch auf, woran so manche Beziehung heute krankt. Gut, Katharina, Bens sitzengelassene Freundin, ist zumindest als die beiden sich kennenlernen, in der Rückblende auch schon ein ziemlich hartes Kaliber von Frau und ganz bestimmt nicht die zarte, gefühlvolle, die sie in der Gegenwartsebene vom Film ist. Aber aus dem einstigen Spontan-Abenteuer ist eine Beziehung mit Tiefe zumindest von einer Seite geworden -- die Ben freilich leichtfertig aufs Spiel setzt. Nora Tschirner verkörpert diese Tiefe, auch die verletzten Gefühle, auf die ihr eigene geniale Weise, die sich quer durch ihre Filmrollen zieht -- egal ob als Paula in "Sternenfänger", als Anna in "Keinohrhasen" oder woanders. Es ist ihr nachdenklicher und vielsagender, dabei ganz unschuldig-ehrlicher Gesichtsausdruck, ihre markante leise Stimme und ihre authentische jugendliche Sprechweise, ihre ganz feine Ironie, die ihr diesen Ausdruck verleihen. Wesenszüge, die der Katharina im Film wie auch Nora Tschirner selbst, wie man sie auf MTV erleben kann, erlauben, viel Spaß zu haben und die Welt sehr locker zu nehmen -- aber in keiner Weise abzugleiten in Oberflächlichkeit. Im Gegenteil, Nora Tschirner verleiht Katharina unter ihrer Leichtigkeit eine hintergründige Tiefe, die wohl die Grundqualität ihrer hier wie in ihren anderen Filmen zweifellos hervorragenden schauspielerischen Leistungen ausmacht. Die Katharina im Film ist gerade keine "überdrehte Hochkulturtussi", die es ihrem Ben mit überzogenen Ansprüchen an Zuwendung und Verwöhnung schwermachen würde, sondern der Part, der sich einfach nach einer tiefen, tiefgründigen Beziehung sehnt, die sich nicht im körperlichen erschöpft, sondern viel Platz für geteilte Gefühle hat. Während ich mich beim Zuschauen selbst dabei erwische, dass mir Wesenszüge und Tiefe, wie Nora Tschirner sie der Katharina im Film verleiht, in Beziehungen wichtig sind, weiß Ben das überhaupt nicht zu schätzen und repräsentiert damit einen Typ Mann, wie es ihn -- freilich in nicht so extremer Form -- leider zu oft in unserer Zeit gibt. Er bekommt, was er sich mit seinem eigenen Lebensstil einbrockt: Frauen, für die es nur Sex, aber keinen Charakter gibt, und begreift allmählich, dass er seine wirklich reizende und charaktervolle Katharina dafür vernachlässigt hat. Für Katharinas Charakter spricht, dass sie aus Liebe zu ihm innerlich an ihm festhält -- obwohl sie ihn sich nach außen klar vom Hals hält und sogar in eine andere Beziehung flüchtet. Und noch einmal ist es Nora Tschirners Stärke, diesen Spagat überaus glanzvoll und glaubhaft in Szene zu setzen -- sie spielt gerade keine Heldin, die ihren untreuen ex am ausgestreckten Arm verhungern lässt, sondern die Liebe schau ihr aus allen Knopflöchern, und sie bringt überaus authentisch herüber, dass ihr das, wozu sie sich genötigt sieht, eigentlich von Herzen wehtut. Sätze wie -- sinngemäß -- Ich liebe Dich immer noch, aber es ist besser, wenn wir uns nicht mehr sehen, erhalten dadurch ihre volle Überzeugungskraft und sind der Schlüssel zur Rolle der Katharina, die in meinen Augen die eigentliche, die tiefgehende Heldin des Films ist -- gerade wegen ihrer exzellenten Verkörperung durch Nora Tschirner. Im Vordergrund des Geschehens steht freilich Ben mit seinen wahrhaft grotesken Versuchen, Katharina wieder zurückzugewinnen -- die leider zu einigen eigentlich nicht mehr tolerablen Bettszenen führen, weil sich Bens zwei neue Partnerinnen regelrecht aufführen wie im horizontalen Gewerbe. Normal wären solche Szenen für mich ein Grund zum Abschalten -- aber in "Soloalbum" stehen sie gerade nicht als Vorbilder und Identifikationsangebot dar, sondern zeigen auf aufrüttelnde Weise auf, auf welche Abwege Menschen geraten können, wenn sie ihr Glück in zweifelhaften Lebensentwürfen suchen. Und so ist es gerade Katharinas Charakterstärke, die am Ende vom Film doch den Sieg davonträgt und manches Widerliche, was vorher zu sehen ist, als Negativfolie ins rechte Licht rückt. Lediglich eine Szene aus der Rückblende aus der Zeit, wo Katharina und Ben sich kennenlernen, hätte man sich besser sparen sollen, dann würde Nora Tschirner im Film ein noch authentischeres Gesamtbild hinterlassen. Positiv am Film ist, dass das Werk von Pfarrerssohn Benjamin von Stuckrad-Barre eben doch echte und tiefe Liebe siegen lässt und so durch das ganze groteske hindurch insbesondere durch die Figur der Katharina Werte vermittelt, die überlebensfähig sind. Die v. Stuckrad-Barre immer nachgesagte Überintellektualisierung seiner Romane schaut im Film nur an wenigen, wohldosierten Stellen durch. Der Wunsch, Werte zu vermitteln, auch auf überspitzte Art, bleibt hingegen.
Zur DVD bliebe anzumerken, dass es als Extras kurze, aber aussagekräftige Interviews mit den Schauspielern, u.a. Nora Tschirner und Matthias Schweighöfer, aber auch einigen Nebenrollen gibt, während machen Versprechen, z.B. ein Audiokommentar, für mein empfinden uneingelöst bleiben und der in den Extras als solcher benannte DVD-ROM-Teil lediglich eionen Link auf eine wenig aussagekräftige Webstie von Concorde Film beinhaltet. Allerdings sind die Interviews trotz aller Kürze gehaltvoll und helfen, den Film und seine Personen tiefer zu verstehen. Insbesondere die Aussagen von Nora Tschirner unterstreichen ihre oben schon gelobte absolut autenthische schauspielerische Leistung noch einmal besonders.
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3.0 von 5 Sternen Leichte Kost., 9. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum (Amazon Instant Video)
Der Film handelt wohl von einem Narzissten, der seiner Ex nachtrauert, in Selbstmitleid versinkt, dabei sein Leben vernachlässigt und versucht, die Frau zurückzugewinnen.

Das dem Film zugrundeliegende gleichnamige Buch von B. v. Stuckrad- Barre scheint den Rezensionen nach zu urteilen um einiges interessanter zu sein.

Der Film bleibt oberflächlich und ist somit nur als Appetizer für das Buch geeignet.
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4.0 von 5 Sternen Lustig, unterhaltsam, 2. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum - Der Film (DVD)
Mal wieder ein super lustiger, unterhaltsamer Film. Wer hier nach Tiefgründigkeit sucht, ist fehl am Platz. Leichte Kost für einen verregneten Nachmittag. Für alle Schweighöfer Fans ein muss.
Überzeichnete Liebeskomödie mit Happy End zum schmunzeln.
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Soloalbum - Der Film
Soloalbum - Der Film von Gregor Schnitzler (DVD - 2003)
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