Amazon.de: Kundenrezensionen: Die vier Federn

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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gott hat dich mir über den Weg geschickt, 18. Januar 2009
London, 1884. Am Tag als der Krieg gegen den Mahdi-Aufstand im Sudan ausgerufen wird, quittiert Harry Feversham seinen Dienst bei den Royal Cumbrians. Drei seiner Freunde beim Militär sehen darin die größte Schmach, die es für einen Soldaten gibt, und schicken ihm drei weiße Federn als Zeichen der Feigheit. Die vierte weiße Feder erhält Harry (Heath Ledger) von seiner Verlobten Ethne (Kate Hudson), die wegen des zu erwartenden gesellschaftlichen Abstiegs, der hier im viktorianischen Zeitalter vorprogrammiert gewesen wäre, keinen anderen Ausweg sieht. Der Film basiert auf einem Roman von A.E.W Mason aus dem Jahre 1910 und wurde bereits mehrfach verfilmt.

Nach einiger Zeit der grüblerischen Selbstzerfleischung folgt Harry der britischen Kompanie doch noch in den Sudan nach, um sich selbst zu beweisen, dass er kein Feigling ist. Die Briten tun sich wider Erwarten nicht leicht gegen die Mahdi-Bewegung, dem ersten erfolgreichen Aufstand gegen den Kolonialismus. Harry begibt sich selbst in höchste Lebensgefahr, um seinen Freunden beizustehen: er durchquert alleine die Wüste, nimmt extrem harte Entbehrungen auf sich und lernt menschenunwürdige Verhältnisse kennen. Nur mit Hilfe seines "schwarzen Schutzengels", dem afrikanischen Krieger Abou Fatma (gespielt vom hünenhaften Djimon Hounsou) gelingt es Harry, diese Gefahren zu überstehen.

Was mir an dem Film sehr gut gefällt, sind die großartigen Aufnahmen, die z.B. in der Wüste gedreht wurden und die beinahe episch gedrehten Schlachtenszenen, die häufig in Zeitlupe aufgenommen wurden und weniger die Gewalt zelebrieren, als eine Gesamtkomposition, und ich bin nun wirklich keine Anhängerin von Kriegsdarstellungen. Ganz zentral für mich in diesem Film ist die Beziehung zwischen Abou, dem afrikanischen Krieger und Harry. Harry fragt Abou, warum er ihm zur Seite steht und Abou antwortet: "Gott hat dich mir über den Weg geschickt."

Als schauspielerische Leistung möchte ich neben der sehr beeindruckenden Darstellung von Djimon Hounsou auch Wes Bentley nennen, der den zurückhaltenden Freund von Harry, Jack Durrance ganz herausragend mimt. Es ist ja nicht nur ein Kriegsdrama, sondern auch ein Film über die Liebe zweier Männer zur gleichen Frau (Ethne). Jack, ganz der Gentleman, nähert sich Ethne erst, als diese nichts mehr von Harry wissen will.

Dennoch toucht mich der Film nicht ganz so, wie es z.B. "Der Patriot" getan hat, weshalb ich auch nur vier Sterne gebe. Er ist sehenswert wegen der Aufnahmen, die übrigens in Marokko gedreht wurden, aber an ein paar Stellen doch unrealistisch, besonders, was das Ende angeht (DAS ICH HIER NATÜRLICH NICHT VERRATEN WILL!)

Die DVD ist üppig ausgestattet, mit Audiokommentar des Regisseurs Shekar Kapur, Making of, Informationen über die Stars, Fotogalerie, Produktionsnotizen etc. etc ... Der Kauf lohnt sich m.E. für einen fulminanten Ausflug in das viktorianische Zeitalter nach London und Afrika.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Remake, gelungener Abenteuerfilm, 9. Dezember 2008
Von Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Junge Menschen um 1880 im Viktorianischen Zeitalter: Es gibt nichts Grösseres als der Stolz auf das Empire und der Stolz der jungen Männer in der Armee zu dienen, Soldat zu sein und gegebenenfalls auch fürs Vaterland zu sterben. Individuelle Wünsche sind untergeordnet. Harry Faversham (Heath Ledger) und Jack Durrance (Wes Bentley) sind junge Leutnants der britischen Army, gute Freunde und lieben sogar die selbe Frau (Kate Hudson), die sich allerdings für Harry entschieden hat. Jack ist Gentleman genug, um dies wohlwollend zu akzeptieren.
Auf einem feierlichen Ball, bei dem der gesellschaftliche Rang und der militärische Stellenwert gemeinsam gefeiert wird, verkündet der Vater von Harry, ein General a.D. (Tim Pigott Smith) auch die Verlobung von Harry und Ethne. Gleichzeitig wird jubelnd die Nachricht vom Krieg gegen die Aufständigen des Muhammad Ahmad im Sudan gefeiert.
Das Regiment freut sich auf den kommenden Einsatz, nur Harry erlebt die spontane Sinnkrise: Er wurde von seinem ehrgeizigen Vater in die Militärkarriere gedrängt, die ihm nie wichtig war. Die Liebe zu Ethne soll Vorrang haben und ja, auch pazifistische Gedanken sind ihm nicht fremd und auch eine Angst kommt ihn ihm auf. Er quittiert am Folgetag seinen Dienst, wird vom Vater verstossen und von drei seiner enttäuschten Kameraden als Feigling angesehen, die ihm als Zeichen der Schande drei Federn als Symbol der Feigheit zukommen lassen. Nur Jack beteiligt sich nicht daran, die vierte Feder wird ihm dann von seiner enttäuschten Verlobten symbolisch verliehen...Jack verliert alles.
Allerdings lebt es sich nicht gut mit diesem ehrlosen und geächteten Ruf und so reist Harry auf eigene Faust ins Kriegsgebiet und fremde, besetzte Land Sudan, um sich seiner Angst zu stellen. Der imposante Krieger Abou Fatma (Djimon Hounsou) wird im weiteren Verlauf der Geschichte eine wichtige Schlüsselfigur...
Die Geschichte des Films basiert auf einem Roman des Autors A.E.W. Mason von 1910, die bereits mehrere Male als Kino- oder TV-Produktion verfilmt wurde. Der Film spielt vor dem historischen Hintergrund des so genannten Mahdi-Aufstandes im von den Briten besetzten Sudan. Die britische 1939 Verfilmung von Zoltan Korda gilt bislang als die gelungenste und wurde auch schon oft im deutschen TV vor allem an Festtagen gezeigt.
Shekhar Kapur wagte sich 2002 an ein Remake, dass von der Bildgewalt alle vorherigen Adaptionen weit in den Schatten sollte.
Die Kritik war ihm aber nicht immer gnädig. Die überaus wichtige US-Presse deutete sogar den Aspekt des Pazifismus in Illoyalität und Fahnenflucht um.
Optisch ist Kapur ein brilliant bebildeter Abenteuerfilm geglückt, der vielleicht in einer wohl in den Archiven schlummernden 4 Stunden Fassung sogar den epischen Atem von "Lawrence von Arabien" hätte vermitteln können. Diese zweistündige Kinofassung fängt aber auch mit kritischen Auge sehr treffend den sehr hohen militärischen Stellenwert im 19. Jahrhundert ein und zeigt eindringlich die Ignoranz der britschen Eroberer in einem fremden Land, die Einheimischen werden als Sklaven, Barbaren und Untermenschen gehandelt. Ein Nährboden des Denkens aus dem sich später die Rassenideologie entwickeln konnte....
Dass der pazifistisch denkende Harry dennoch seine friedlichen Prinzipien in seiner Zeit nicht leben kann und bald auch das Heldentum sucht, ist natürlich Bestandteils des Romans.
Dennoch ein guter Film. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass man ihn noch viel besser hätte machen können.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen super Film mit einem herausragenden Heath Ledger, 25. September 2008
Ich muss gleich am Anfang anmerken, dass ich mir den Film nur im englischen Original angesehen habe, kann also zur deutschen Synchro nichts sagen. Im Original ist der Film klasse. Heath Ledgers raue Stimme und die hervorragend dargebotenen Gefühle sei es am Anfang das Zweifeln, ob ein Gehen in den Krieg sinnvoll ist als auch denn später die Veränderung, die mit Harry vor sich geht, sind einfach klasse. Es gibt da so einige Sellen, wo ich tatsächlich richtig mitgelitten habe, z.B. am Anfang als Harry noch einmal mit seinem Vater reden möchte undd dieser einfach nur sagt: "I don't know you." und somit ihn praktisch verleugnet. Auch der super gewählte Dialog zwischen Abou und Harry, als Harry Abou offenbart, dass er einen Freund aus dem Gefängnis holen will und Abou ihm noch sinngemäß hinterher ruft " You Englishmen walk too proud" und Harry zu Abou dann als er völlig fertig im Gefängnis ist sagt " I am not proud anymore." - sinngemäß. Auch als Harry zurückkommt und zu Ethne sagt " Do I look that bad" - einfach wunderbar. Auch die beiden Szenen mit seinem blinden Freund Jack sind sehr ergreifend. Toll war auch die Szene mit seinem Vater relativ am Schluss, als dieser einfach nur sagt " Welcome home Harry." Ich hab echt ein paar Mal Tränen in den Augen gehabt.
Ich kann nur sagen, ich bin absolut begeistert von diesem Film und werde ihn mir bestimmt bald noch einmal anschauen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kein Kitsch, sondern realistische Atmosphäre des Empires, 24. Januar 2008
Zum Inhalt wurde einiges gesagt und die Kritiken werfen dem Film fehlende Gefühlstiefe vor. Aha...

Mich begeistert dieser Film, der von einem jungen Mann handelt, der den hohen Erwartungen der britischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts seiner Zeit nicht standhält, und aus vermeintlicher Feigheit den Dienst vor einer Schlacht quittiert.

Meisterhaft wird hier ein Sittenbild des britischen Empires gezeichnet, dass nur Ehre und Mut kennt, in dem Angst keinen Platz in der Gesellschaft hat. Der Film appeliert daher weniger an kitschige Gefühle, sondern führt uns ein vergangenes Zeitalter und dessen Werte treffend vor Augen.

Unser Held besinnt sich natürlich der wirklich wichtigen Dinge des Lebens wie Freundschaft, Kameradschaft und Ehre und tilgt mit der Befreiung seiner Kameraden die Schmach seiner Feigheit, die ihm als Zeichen der Schande vier Federn (Armeetradition und Zeichen der Verachtung) von seinen Offiziersfreunden eingebracht hat.

Wen diese Zeit und das Empire nicht sonderlich interessieren, dem wird auch der Film nicht zusagen. Ansonst nachdenklich machende Spannung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Toller Film, 27. Juli 2007
Das war wieder ein Film, bei dem ich von der ersten bis zur letzten Minute am Bildschirm klebte. Gut möglich, dass die Entwicklung der Hauptfigur nicht ganz ohne Brüche ist. Aber insgesamt ist das absolut vernachlässigbar.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ...die Ironie von "Zucht und Ordnung", 21. Januar 2007
Von Don Alegre (bei München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   

...ein Spielfilm bleibt ein Spielfilm, und dieser hier ist ein gelungener.

Heath Ledger, Wes Bentley und Kate Hudson sind die richtigen Zugpferde für Shekhar Kapur in diesem Epos aus Ritterlichkeit, Selbstüberschätzung, Trostlosigkeit, Romantik und Liebe. In einem Feuer aus Kostümen, Farben und Musik führt er uns von England in den Sudan und zurück. Malerische Landschaften und viele gute Schauspieler von verschiedener Herkunft begleiten uns durch die physischen und psychischen Qualen.

...eine sehenswerte Odyssee, gleichsam in Trance.
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0 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen weniger begeistert..., 4. Januar 2007
Da ich historische Filme liebe, musste ich mir diesen Film natürlich auch besorgen, was sich als Fehler herausstehlte hätte ihn mir eher ausleihen sollen! Die besetzung finde ich klasse vor allem Freude ich mich auf Kate Hudson, naja sie hat schon wirklich bessere Filme gespielt!
Trotzdem bereue ich nicht das ich ihn mehr angesehen habe, ganz interessanter Film

lg Julia

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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Die 2 Sterne, 31. August 2006
Bei Historienfilmen ist das Problem, dass sie entweder sehr gut oder sehr schlecht werden. Dazwischen gibt es für ein solches Genre extrem wenig Spielraum.
"Die vier Federn" gehört eindeutig nicht zu den besten "Sandalen- und Wüstenfilmen". Während der Anfang und das Ende durchaus überzeugen können, geht dem Epos zwischenzeitlich stark die Puste aus. Da helfen auch keine noch so schönen Landschaftsaufnahmen. Die größte Schwäche im Film ist die Hauptperson Harry, dargestellt von Heath Ledger (Ritter aus Leidenschaft, 10 Dinge die Ich an dir hasse). Der australische Schauspieler spielt seine Rolle so gut es geht, aber eine solch kontroverse Figur ist äußerst schwierig zu verkörpern. Aber erst einmal zur Geschichte:
Harry, Soldat einer Eliteeinheit im Dienste ihrer Majestät, erfährt kurz vor seiner Heirat, dass seine Truppe in den Sudan versetzt wird. Für sie beginnt der Krieg gegen das Wüstenvolk der Mahrdis. Daraufhin quittiert er den Dienst und bekommt als Zeichen seiner Feigheit von seinen "Freunden" 3 Federn geschickt. Auch seine Verlobte verlässt ihn. Infolgedessen reist er seiner Einheit in den Sudan hinterher, um ihnen seine Tapferkeit zu beweisen. Nach Angriffen, Gefangenschaft, usw. kehrt Harry wieder in die Heimat zurück. Dort trifft er auf seinen alten Freund Jack und seine ehemalige Freundin Ethne...
Harry tritt aus der Armee aus. Als Grund dafür benennt er, Pazifist zu sein ("Was haben die mir denn getan?"). Er sei nur auf Wunsch seines Vaters in die Einheit eingetreten. Jetzt möchte er sein Leben mit seiner Verlobten verbringen. Diese kann die Schmach (Federn der Feigheit) aber nicht verkraften. O-Ton Harry:"Was kümmert mich, was die anderen von uns denken?".
Der Knackpunkt des Films ist, dass der Protagonist all seine Moral, seine Ideale und vor allem seine Prinzipien von einem Moment auf den anderen über Bord wirft. Ihm ist plötzlich wichtig, was andere von ihm denken, deswegen reist er in den fernen Osten. Er tötet ohne Skrupel seine Feinde, obwohl er eigentlich friedliebend ist. Nur mit dem starken Band zwischen ihm und seinem besten Freund Jack (Wes Bentley, bekannt aus American Beauty), ist das nicht zu entschuldigen. Deswegen hat mich der Film so enttäuscht.
Natürlich gibt es auch positive Dinge anzumerken: Die Landschaftsbilder, Kostüme und Kulissen sind sehr schön anzusehen, die Darsteller bieten eine annehmbare Leistung. Wie schon oben erwähnt, können auch der Beginn und das Ende überzeugen. Inhaltlich positivster Punkt für mich ist aber die entstehende Freundschaft zwischen Harry und seinem farbigen Freund/Beschützer/Retter.
Abschließend lässt sich sagen, dass dieser Film nur etwas für richtige Fans von Historienfilmen sind, die über starke Schwächen in der Story hinwegsehen können. Alle anderen bleiben bei "Lawrence von Arabien".
Wer sich für den Regisseur interessiert, sollte sich sein Werk "Elizabeth" ansehen. Bedeutend besser als der rezensierte Titel!
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5 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen die vier federn, 26. September 2005
Von Ein Kunde
Ich komm direkt zu meiner Meinung zu diesem Film:
Im großen und ganzen habe ich mich die meiste Zeit beim gucken gelangweilt!eigendlich hätte ich nur 2 Sterne für diesen Film gegeben, da aber Heath Ledger sein bestes in dem Film gibt, gibt es eben drei Sterne.Ich bin eigendlich überzeugter Heath Ledger fan,sehe gerne Filme in denen er spielt, aber dieser Film hat mir nicht gefallen, was mich selbst überrascht!
In diesem Film passiert eigendlich garnichts.er ist nicht packend oder mitreißend, geschweige denn mal spannend.also wie schon gesagt, es war regelrecht ein Langweiler!
Dennoch denke ich, dass es bestimmt leute gibt, die diesem Film gut finden.Eher die ruhigen, die es nicht gern spannend,actiongeladen und sogar auch nicht romantisch mögen.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Film wie "Lawrence von Arabien" ..., 20. September 2005
Die "Vier Federn" sind einer der Filme, die unverdienterweise im Kino keinen großen kommerziellen Erfolg hatten. Trotzdem gehört die DVD in jede Sammlung. Der Film schafft es, das Selbstverständnis der viktorianischen Engländer wiederzugeben und damit eine spannende Abenteuergeschichte aus den Sudanfeldzügen der Briten Ende des 19. Jahrhunderts zu verbinden. Die schauspielerischen Leistungen - Heath Ledger sei hervorgehoben - haben enormen Tiefgang. Die Landschaftsaufnahmen und Schlachtszenen sind schlicht atemberaubend. Einziges Manko bei der DVD sind die aus lizenzrechtlichen Gründen nicht ausblendbaren Untertitel, die den Filmgenuss in der Originalversion stören. Vielleicht wird das Problem in einer späteren Fassung der DVD mal behoben.
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