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am 24. August 2003
Hier eine Prise Foo Fighters, da ein Schuss Weezer und hin und wieder auch mal Muse, sagen die Musikexperten. Ja, selbst der Werbeslogan für Serafins Debüt ‚No Push Collide' bestätigt es: „Jane's Addiction trifft Weezer" Serafin, alles nur geklaut? Ein Haufen ideenloser Klangdiebe?
Sagen wir mal so: Die Referenzen könnten schlimmer sein. Viel schlimmer. Und so gravierend sind die Ähnlichkeiten zu den oben genannten Bands gar nicht. Klar, No Happy und Lethargy lassen ein wenig Pixies durchscheinen, Day By Day rockt all-my-lifig wie die Foo Fighters, in Sage Waits gibt's passagenweise Muse-mäßiges Gesäusel, leichfüßigen Gitarrenpop à la Weezer bietet Things Fall Apart. Doch bei all den Parallelen bleibt festzuhalten: Serafin klingen dabei immer auch nach Serafin und geben sich keinen Deut schlechter als ihre „großen Vorbilder", ja stellenweise sogar besser. Das saumäßig fetzige Day By Day zum Beispiel weist All My Life locker in die Schranken. Und musikalisch ist das Ganze sowieso top - Melodienvielfalt, krachige Riffs, rhytmisches Drumming, hier passt alles. Nicht zu vergessen: Ben Fox' markante Stimme.
‚No Push Collide': Jeder Song ein Treffer. Wer's poppig mag, lauscht der ersten Single Things Fall Apart, Melodieverliebte kommen bei Ordinarily Me, Peaches From Spain und Who Could I Be auf ihre Kosten und Gitarrenliebhaber werden sowieso mit jedem Stück der Platte glücklich. Mal grooven sie, was das Zeug hält, wenige Sekunden später schreien sie sich die Seele aus dem Leib, dann werden sie wieder unglaublich melancholisch. Und trotzdem passt alles zusammen. Irgendwie. Endlich mal wieder Briten, die so richtig rocken! Was juckt mich da noch, von wem jetzt was abgeguckt wurde?
Auscheckenswert:
Stephen's In The Sky | Day By Day | Lethargy | Ordinarily Me
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am 24. April 2006
Zugegeben, die Fangemeinde für die Art Musik, wie sie Serafin bieten ist an sich schon nicht sehr groß und wird problemlos von The Cooper Temple Clause, Slut oder Kasabian abgedeckt. Trotzdem ist "No Push Collide" von Serafin ein Highlight des von Verzweiflung und Leidenschaft getränkten Indierocks, bei dem jede Textzeile direkt den angespannten Nerven zu entspringen scheint und die Musik prescht und erregt wie ein gebrochenes Herz.

Im einzelnen:

1. Stephen's In the Sky: Es beginnt mit sowas wie elektronischem Vogelgezwitscher, geht in eine Gitarrenwand über, in die eine summende Stimme beginnt von Schmerzen und Gott zu singen. Das Schlagzeug führt die Melodie ein, der Gesang bewegt sich weiter am Rand der Heiserkeit, dazwischen wird ein wenig im Chor mit der Gitarre gebrüllt. Ein guter, atmosphärischer Opener, der einen auf das Kommende einstimmt.

2. Day by Day: Das Schlagzeug stürmt von der ersten Sekunde an los, ohne sich umzudrehen, der Gesang passt sich an und lässt sich von der Musik mitreißen und die Zeile "You make my lungs sweat, my liquid skin set" beschreibt dieses Lied und diese Platte sehr passend, der Schlußgesang läßt einen bei "I always wanted to be with you" jeden Funken Schmerz deutlich spüren.

3. Things Fall Apart: Es ist vor allem die punktgenaue Instrumentalisierung, welche die Lieder vom ersten Takt an so mitreißend wirken läßt. Hier ist es die Gitarre, die das Lied zielsicher beginnt, dazu ein traurig-verstörendes Geträllere und eine Strophe über verpasste Glückseligkeit. Der Refrain klingt seltsam konventionell und nur zwischendurch scheint das Leiden durch, wodurch eine ganz eigene irre Wirkung erzielt wird.

4. No Happy: Der Titel ist Programm, der Text hier besonders gelungen, ein Dialog mit einem Mann, der die Leidenschaft hinter sich gelassen hat und sich in Bitterkeit ergeben hat. Was daraus wird, ist ein Highlight des Albums, ein Geniestreich des brüllenden Fatalismus.

5. Numerical: Auch wenn nun wiederum ein gutes Lied folgt, macht sich ein kleines Problem der Platte bemerkbar. Was meistens als gelungene Melodie funktioniert, wirkt hier zum ersten Mal etwas eintönig. Diese Problematik wird stolz auf der Brust getragen und macht daraus nichtsdestotrotz einen genialen Song.

6. Lethargy: Die Musik ist nochmal ein Stück brachialer, die Strophen sind weiterhin unwiderstehlich, nur der Refrain wieder ein Stück zu leiernd, was aber nicht wirklich stört, da sonst alles passt und am Ende sowieso alles niedergebrüllt wird.

7. Ordinarily Me: Eine Ruhepause, eine Art Ballade, die von Isolation und verlorener Liebe handelt, aber mit genug harten Gitarren und dringlichem Gesang, dass das Stück nicht wirklich aus dem Rahmen fällt.

8. Build High, Tear Low: Ein relativ simples Lied, das gerade deswegen nicht ganz funktioniert und klarmacht, wieviel cleverer das bisherige Album war. Nicht wirklich schlecht, vor allem, weil es sich im Mittelteil etwas erholt, aber der ständig wiederkehrende Titel-Refrain bleibt seltsam unansehnlich.

9. Sage Waits: Fast eine Minute sind es nur eine wieder treibende Gitarre und ein am Abgrund baumelnder Gesang, die einen sofort wieder in den Bann ziehen, dann explodiert die Musik und alles ist wieder beim Alten, aber beim sehr guten Alten. Ein wirkliches Highlight.

10. Green Disaster Twice: Nach 'Sage Waits' geht dem Album langsam die Luft aus und irgendwie kann man es verstehen. Die Musik überrascht nicht mehr so sehr und der Gesang tut was er kann, so dass ein durchaus gutes Lied bleibt.

11. Peaches From Spain: Ein kleines, akustisches Geplänkel, dass fast schon fröhlich klingen könnte, wenn sich 'Pain' nur nicht so gut auf 'Spain' reimen würde.

12. Who Could I Be?: Das Ende verwirrt ein wenig, den irgendwie passt das Lied nicht so richtig in das Gesamtbild, dass sich einem bisher geboten hat. Recht früh erscheint die Zeile "You can't make me feel when I'm dead" und diese wird 1. zu oft wiederholt und lässt 2. das Lied auch ein wenig Gefühl vermissen. Ein bißchen wird zwischendurch noch gerockt, ansonsten muss man diesen Abschluß aber eher als Schwächeln bezeichnen.

Alles in allem ein Album, dass vor Emotionen geradezu vibriert, dass sein Herz offen trägt und den Schmerz in die Musik überträgt. Am Ende lassen sie sich ein wenig hängen, aber trotzdem hinterläßt Serafin einen extrem guten Eindruck, der auf mehr hoffen läßt. Potential haben die Jungs jedenfalls genug.
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am 10. Oktober 2004
Warum Serafin mit anderen Bands vergleichen? Diese Band hat sehr
wohl ihren eigenen Stil. Die Lyrics von Sänger Ben Fox, dunkel und lakonisch gesungen,fesseln und zerreißen einem das Herz und tun dabei doch so gut. Man höre sich nur einmal den wohl besten Song dieses Albums an: No Happy.
Bei Serafin findet sich eben bittersüßer Rock, der brennt, heilt und Adrenalin versprüht. Wirklich schade, dass man in den deutschen Gefilden nicht allzu viel von ihnen hört, denn man sollte No Push Collide auf keinen Fall unterschätzen.
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am 29. Oktober 2003
Wie jedes Jahr hat die Madden NFL Reihe mindestens einen neuen Interpreten in ihrem Soundtrack der mich sofort fasziniert. Letztes Jahr wars noch Seether, dieses Jahr ist es Serafin mit "Day by Day". Nachdem ich diesen Track schon in und auswendig kannte erkundigte ich mich sofort nach einem Album und bestellte mir dann auch "No push collide". Ich muss sagen, ich bereuhe es auf keinen Fall. Es ist auf jeden Fall eines der besten Alben des Jahres, denn ich musste feststellen das "Day by Day" nur ein genialer Track unter vielen ist! Jeder Track bleibt sofort irgendwie hängen, sie sind aber alle verschieden, mal schneller, mal langsamer, mal laut und mal ganz sanft...für jeden ist was dabei. Und wer sagt sie klauen bei Foo Fighters, wie in anderen Rezensionen behauptet den kann ich überhaupt nicht verstehn, denn Serafin ist Klassen besser als die foo Fighters! Ich würde der CD gerne mehr als 5 Sterne geben, aber naja....egal :)
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am 11. August 2003
so ganz fabulös ist dieses album dann doch nicht. zwar hebt es sich auf sympatische art vom rest englands ab, aber die erwartungen, die durch die vorab-vermarktung per unzähliger newsletter geschürt wurden, kann es nicht so ganz erfüllen. "wirklich in ordnung" für ein album von einem newcomer (daher meine vier sterne), aber "nicht berauschend" für ein produkt, das im wettbewerb mit muse, lost prophets & co steht.
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