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5.0 von 5 Sternen Neil Young pur!!!
Diese CD ist für den Neil Young Liebhaber ein absolutes Muss. Es kommt mal wieder raus, wie liebevoll NY seine Songs ohne viel Aufwand produzieren und vortragen kann. Der absolute Knüller zu der CD ist die DVD, gerade wo die Konzerte so unverschämt teuer waren, dass sich mit Sicherheit der eine oder andere davor gescheut hatte so viel Geld auszugeben. Die...
Veröffentlicht am 19. August 2003 von Mjoelnirson

versus
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Greendale klingt zurückgenommen: CD elektrisch+DVD akustisch
Ich habe jetzt ein Wochenende lang mit über acht Stunden Zugfahrt immer wieder "Greendale" von vorne bis hinten gehört. Für eine Platte mit Crazy Horse klingt sie verdammt ruhig. Zu ruhig! Neil Young singt weniger als das er seine Geschichte mit leichter Melodie in der Stimme ins Mikro erzählt oder manchmal ins Megaphon brüllt. In dieser...
Veröffentlicht am 1. September 2003 von G. Elshof


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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neil Young pur!!!, 19. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Greendale (CD + DVD) (Audio CD)
Diese CD ist für den Neil Young Liebhaber ein absolutes Muss. Es kommt mal wieder raus, wie liebevoll NY seine Songs ohne viel Aufwand produzieren und vortragen kann. Der absolute Knüller zu der CD ist die DVD, gerade wo die Konzerte so unverschämt teuer waren, dass sich mit Sicherheit der eine oder andere davor gescheut hatte so viel Geld auszugeben. Die DVD beinhaltet alle Songs mit hervorragenden Erklärungen von NY zur Greendale-Geschichte vor jedem Song. Man kann ihm so richtig ansehen, es macht ihm Spass, diese Story, die in seinem Kopf entstanden ist, seinen Fans näher zu bringen.
Wenn man sich nun anschließend die CD mit Crazy Horse aufgenommen, anhört, wird alles etwas ruppiger, etwas rauher, aber für Crazy Horse immer noch sehr melodiös und liebevoll eingespielt.
NY erzählt eine Geschichte von einem kleinen Kaff, in dem die Familie Green lebt, mit ihren kleinen Sorgen, etc. Jed Green erschießt einen Polizisten, als der bei ihm eine Verkehrskontrolle durchführt. Wie geht das kleine Städtchen Greendale damit um? Wie Jed? Wie die Familie Green? Das erzählt uns NY.
Kauft die CD, schaut euch die DVD an, und macht euch über Stammbaum, Landkarte bei [...] schlauer. bei [...] gibts die texte auf deutsch.
Viel Spass, es ist einer seiner genialsten CDs
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neil geht zurück zu seinen Wurzeln, 15. Dezember 2003
Von 
Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Greendale (CD + DVD) (Audio CD)
Ehrlich gesagt, es wurde viel dummes Zeug über dieses "Konzept" geschrieben. Aber im Ernst, es geht um Musik, nicht um irgendeine Kunstform, die sowieso Neil Young am wenigsten interessiert. Und die Musik ist in diesem Falle gelungen. Neil erfindet eine neue Form des Rock, mit 2 bis 3 Akkorden, aber nicht archaisch wie Punk, sondern in ruhigen Gewässern. Jeder Song fliesst sozusagen hinüber in den nächsten, es entsteht ein hypnotischer Zusammenhang. Die CD muss am Stück gehört werden, nicht zerstückelt. Sicherlich ist kein Radiohit dabei, aber hat er es denn noch nötig? Dass die CD nicht die Nummer 1 in den Charts wird, ist wohl klar. Dafür ist diese Musik zu anstrengend. Wer sich aber Zeit nimmt um die Perlen zu finden, dem tut sich eine neue Rockwelt auf. Die BonusDVD ist übrigens sehr gelungen, nicht vom filmischen her, aber es ist interessant Neil mit einer Handvoll Publikum zu erleben. Dass die Songs rein akustisch eingespielt sind, ist erstaunlich. Ganz sicher ist die eine oder andere Version hier noch besser gelungen, als auf der "normalen" CD.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selten kam so Neil Young so locker, dennoch rockig rüber, 20. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Greendale (CD + DVD) (Audio CD)
Ich hab von einigen Bekannten gehört, dass sie sehr enttäuscht von der Konzerttour von Neil Young waren (leider konnte ich keine Karte mehr ergattern), weil er zum Großteil ausschließlich neues Material spielte. Aber dieses neue Material, "Greendale", gehört zum Besten, was Neil Young seit langen produziert und mit seiner langjährigen Begleitband Crazy Horse aufgenommen hat.
In 10 Songs singt und spricht er über die Greens, die in auf einer Ranch außerhalb von Greendale leben. Das Schicksal sämtlicher Familienmitglieder wird in eindrucksvollen Musikstücken geschildert, bei denen Neil Young selten so frisch und relaxt klang.
Aber nicht das dies schon das Letzte wäre: zu dieser grandiosen Aufnahme, schiebt der Altmeister auch eine Bonus-DVD mit einem "Greendale"-Akustikkonzert, welches in Dublin aufgenommen wurde, hinterher. Insgesamt also ein 180min (80min CD, 100min DVD) Genuss, von dem man nicht mehr loskommt!
Ein Muss für jeden Neil Young-Liebhaber und für alle anderen, auf jeden Fall empfehlenswert.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grosse Musik und Geschichten aus dem kleinen, globalen Dorf, 14. Juni 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Greendale (CD + DVD) (Audio CD)
Neil Youngs Werk ist in der Geschichte der Rockmusik ohne Vergleich. Sowohl vom Erfolg als auch von seiner langfristigen Wirkung steht es heute praktisch einzigartig da, jede neue Platte ist immer noch eine Bereicherung, wenn auch nicht im Ganzen genial sind mit Sicherheit eine Reihe bemerkenswerter Musikstücke dabei. Was dieses Album dabei noch einmal auszeichnet, ist ein geschlossenes Konzept einer Erzählung mit historischen, politischen und gesellschaftlichen Bezügen nicht nur zu der USA und er gibt einem eher belächelten Genre innerhalb der Rockmusik einen wichtigen Impuls - dem Konzeptalbum. Mit seiner Geschlossenheit, der literarischen Qualität und mit einigen wieder tollen Musikstücken, die auch für sich alleine Repertoire-Wert haben können, löst dieses Album bei mir Erstaunen und Begeisterung aus.
Am Besten fängt man mit der Live-DVD an. Young erzählt hier äusserst unterhaltsam und spielt die Stücke alleine, mit einer Ausnahme zur akustischen Gitarre. Es geht um das Dorf Greendale und eine Familie, wie in „Falling From Above" vorgestellt, die alle unter einem Dach in ihrer Farm „Double E" leben, Grossvater und Grossmutter, Sohn Earl Green und seine Frau Edith, deren Kinder Jed und Sun Green.
Musikalisch eher Bluesartig, mit minimalen Mitteln und textbetont geht es weiter. Jed erschiesst in „Leave The Driving" in Panik, dass die im Wagen liegenden Drogen gefunden werden, den Polizeioffizier Michael Carmichael. Die Geschehnisse lösen einen wahren Medienrummel aus. Die Beerdigung in „Carmichael" rückt den verlorenen Menschen in den Vordergrund, zum ersten Mal beginnt die Band, leider diesmal ohne den zweiten Lead-Gitarristen Frank Sampedro, zu tanzen. Eine erste lange, inspirierende Gitarrenschlacht.
Eine der schönsten Episoden über die Familie ist musikalisch wie textlich das Highlight für mich, die rohe Ballade „Bandit" über die Geldsorgen und Selbstzweifel des erfolglosen Malers Earl. Wieder grossartig ist „Grandpa`s Interview", wo dieser an einem Herzanfall stirbt, fliehend vor dem aggressiven Medienleuten, mit einem Gewehr gegen die umkreisenden Hubschrauber bewaffnet, „wie ein Held, seine private Ruhe zu verteidigen". Eines der berührendsten Musikstücke.
„Sun Green" wird aktiv, beschimpft Medienleute und verlogene Politiker durch ein Megaphon und wird zum Medienheld in einer „Sternstunde der Fernsehnachrichten", für ihren Protest an der Zerstörung der Natur erhält sie „lobende Kommentare". Sun Green verlässt in „Be the rain" , dem hymnischen Schlussstück, die Stadt. Sie verliebt sich in einem militanten Oeko-Aktivisten, beide wollen weiter nach Alaska.
Young geht es in seinen Texten um die Bestimmung unserer Wahrnehmung durch Medien und Unterhaltungsindustrie, unsere mangelnde Skepsis und fehlenden Eigensinn. Das ist an sich und auch für Young nichts Neues. Doch gelungen ist die Art der Darstellung in einer übergreifenden Erzählung und die logische Darstellung aus Story und Musik. Selbstironisch reflektiert Young dabei auch seine eigene Position als filternder Erzähler, der die Personen zum Leben erweckt und ihnen einen Teil ihrer Persönlichkeit nimmt, in dem, was er nicht über sie erzählt.
Dies ist in der Geschichte der Rockmusik ein hervorragendes Album, dass sich weit über bisherige Versuche von Konzeptalben erhebt. Man möchte nicht nur mehr vom Musiker hören, ich bin auch darauf gespannt, ob Young beginnen wird, seine literarischen Qualitäten eigenständig zu entwickeln.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amerikanischeverhältnisse, 22. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Greendale (Audio CD)
Die Familie Green lebt in Greendale und beides ist von Neil Young frei erfunden. Er beschreibt die Geschichte der Familie Green in seinem Konzeptalbum über die Amerikanischenverhältnisse. Natürlich Kritisiert Young dabei so Manches und legt den Finger auf die Wunden Amerikas. Ein Mord passiert in dem Gottverlassenen Nest und alles ist nicht mehr so wie es war. Die Medienmaschine fängt an zu rollen und keiner bleibt verschont.
Young kommt wieder mit Kritischen Tönen über Amerika und sofort wird es von den Kritikern geliebt. Musikalisch ist das Album schwächer und reduzierter. Young verzichtet auf Frank "Poncho" Sampedro und seine zweite Gitarre. Es gibt nur Young, die Rhythmus Gruppe von Crasy Horse und weiblichen Background Gesang. Die Stücke sind auch vom Tempo sehr reduziert und ellenlang. Das wiederum liegt an den sehr umfangreichen Texten in denen Young seine Geschichte erzählt. Konzept und Texte sind es auch von denen das Album lebt, zusammen mit dem sehr guten Booglet. Es gibt eine Karte von Greendale und viele Illustrationen zu den Texten, das ganze wurde mit seitlich vergilbten Papier aus gestattet.
Greendale ist kein Musikalisches Meisterwerk. Es macht nur Sinn wenn man sich auch mit den Texten und der Story beschäftigt. Ein Song alleine rausgenommen wirkt sogar langatmig und monoton. Aber das wollte Young vielleicht auch erreichen, die Musik so an den Rand zu drängen das seine Texte in den Vordergrund treten.
Greendale ist eine Momentaufnahme Amerikas, einem Land das lernen muß umzudenken, das einsehen muß das etwas schief läuft. Todesstrafe, Waffengesetze, Umweltschutz und Medienwahnsinn. Young spricht es an, ändern müssen es andere. Aber richtig Wählen kann jeder der Greendale verstanden hat. In zehn Jahren oder später ist diese Platte ein Meilenstein und wir werden uns hoffentlich daran zurück erinnern, dass es was geändert hat.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warnung?!, 24. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Greendale (CD + DVD) (Audio CD)
Ein Konzeptalbum. Das trifft es genau.
Das Thema: Greendale - die Geschehnisse in einer fiktiven US-Kleinstadt um eine fiktive Familie Green.
Die Texte: Reportagen en miniature, über Versager, Normalos und auch Mutter Erde; Skizzen, gesungen in typischer Neil-Young-Manier, wenn auch in bemerkenswert tiefen Lagen.
Die Musik: REDUZIERT - stark in den Vordergrund gerücktes, treibend-monotones Drumming, Gitarre und Bass brutal angezerrt, gelegentlich Harp, auf dem ganzen Album nicht mehr als acht verschiedene Akkorde und es gewinnen auch hier die tieferen Töne die Oberhand (das Schnarren der bis auf C (oder sogar Bb? Habs jetzt nicht genau im Kopf...) heruntergestimmten E-Saite auf "Bandit" muss man sich so richtig geben...).
Also alles in allem überrascht uns Mr Young (wieder einmal?) mit etwas grundsätzlich Neuem. Sicher gibt es, vor allem in musikalischer Hinsicht, viel "bessere" und abwechslungsreichere Alben dieses Mannes, aber dieses hier besticht eben gerade durch den Charme eines meditativen Gesamtkonzepts - die Welt ist verrückt und ich als Koryphäe darf verdammt noch mal meine Träume auf Platte ausleben, und erst recht in Garagenrock verpacken.
Zurück zur "Warnung" des Titels dieser Rezension: Mit diesem Album auf keinen Fall in Neil Youngs OEuvre einsteigen, sondern erst "Tonight's the Night" (oder doch "On the Beach"?), "Rust Never Sleeps", "After the Goldrush", "Ragged Glory" sowie "Silver+Gold" besorgen und dann mit "Greendale kontrastieren...
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Greendale klingt zurückgenommen: CD elektrisch+DVD akustisch, 1. September 2003
Von 
G. Elshof (Münster, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Greendale (CD + DVD) (Audio CD)
Ich habe jetzt ein Wochenende lang mit über acht Stunden Zugfahrt immer wieder "Greendale" von vorne bis hinten gehört. Für eine Platte mit Crazy Horse klingt sie verdammt ruhig. Zu ruhig! Neil Young singt weniger als das er seine Geschichte mit leichter Melodie in der Stimme ins Mikro erzählt oder manchmal ins Megaphon brüllt. In dieser Art erinnert er mich mehr an Lou Reed als an der früheren Young. Ich hatte immer wieder die Assoziation eines Neil Young, der mit den Kumpels von Crazy Horse auf der Veranda seiner Ranch sitzt. Jeder räkelt sich in der glühenden Hitze im Schaukelstuhl. Das Verlängerungskabel mit Mehrfachsteckdose für die elektrischen Verstärker lugt aus der Tür hervor. Um die Langeweile zu verteiben erzählt Neil Young die Geschichte einer fiktiven Stadt mit Namen "Greendale". Crazy Horse spielen dazu ihre Instrumente, keine große Aufregung, keine große Anstregung, es ist einfach zu heiss. Die Gitarren bratzen nur leicht ihr Wah-Wah im Hintergrund, und die Geschichte ist auch nicht mehr als ein Zeitvertreib, keine ausgereifte Erzählung, die für die Nachwelt erhalten bleiben sollte. Neil Young und Crazy Horse haben mit "Ragged Glory" oder "Arc-Weld" schon bessere und mitreissendere Werke abgeliefert, Werke die fünf Sterne verdienen. Wenn der Musikexpress allerdings schreibt, dass Leute, die sich den letzten Song "Be The Rain" mit 13 Minuten Spielzeit mehr als zweimal antun etwas an der Erbse haben müssen, dann habe ich gerne etwas an der Erbse. Man darf nur nicht zu sehr über den ökologisch-kitschigen Text nachdenken. Die beigelegte DVD bietet über 100 Minuten Konzertmitschnitt in einer hohen musikalischen Qualität. Die Bildqualität ist allerdings auch nur für eine Bonus-DVD geeignet: Durch das matschige Bild laufen auch noch immer wieder die Schatten einiger Konzertbesucher durch. Der Verzicht auf große Beleuchtungsspektakel und schnelle Schnitte passt zur aktustischen Musik des Konzertes.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kandisches Flaggschiff wieder auf Kurs!, 25. August 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Greendale (Audio CD)
Nachdem Young mit "Are you passionate?" fraglos kein großer Reißer gelungen ist und mit "Let's roll" eine der flachsten Aufarbeitungen von 9/11 herausgerutscht ist, kommt der alte Kanadier nun mit seinem ersten Konzeptalbum daher, welches es auch gleich in sich hat! Zwar wurde das Album mit den Jungs von Crazy Horse eingespielt, jedoch fällt sofort auf, dass der Sound insgesamt deutlich gezügelt ist, vergleicht man das Werk mal mit den letzten Crazy Horse Alben, wie Ragged Glory und Sleeps with angels, oder auch dem Song Going Home auf Are you passionate? (fraglos das Beste auf dem Album). Dies resultiert daher, dass Young sich bemüht hat, weniger zu improvisieren und mehr den eigentlichen Song in den Vordergrund zu stellen. Entsprechend hat Neil den guten alten Poncho S., seines Zeichens Rhytmusgitarrist aus dem Studio gelassen und die Gitarrenparts alleine eingespielt. Der Gitarrensound ist somit nicht so brachial und im Vordergrund wie z.b. bei Ragged Glory, aber was zunächst überrascht, wird nach mehrmaligem Hören immer besser. Wunderschöne Melodien, überraschend viele bluesige Momente und ein Gesamtkonzept das sich sehen lassen kann. Young ist zurück und bewegt sich wieder in eine interessante Richtung! Freut zu hören und wenn der Meister mit den kompletten Horses auf Tour sein wird, werden wir auch die extensiven Soli hören, die zwar nicht extrem virtuos sind, aber die sicherlich zum emotionalsten und geilsten zählen, was es heutzutage an der Gitarre zu hören gibt. Es ist nicht immer Geschwindigkeit, es gehört eben auch Gefühl dazu...! Wie im richtigen Leben....! Ach so, kauft aber um Gottes willen nicht die einfache Ausgabe der CD sondern die mit der DVD: Solo-Akustik vom Feinsten, die komplette "Greendale" mit Ansagen des Meisters der hier wahrschjeinlich mehr spricht als auf den gesamten bisher gegebenen Konzerten (einmal lacht er sogar...unglaublich!) und das für schlappe 5 € mehr in DTS und D5.1. Neil Young Fan was willst du mehr. Anspieltips: völlig egal!
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5.0 von 5 Sternen Die beste Scheibe aus dem Spätwerk, 8. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Greendale (Audio CD)
Greendale ist ein Epos und kein Album, das es dem Hörer leicht macht. Im Endeffekt kann man Neil Young und Crazy Horse beim endlos langen Jammen und Improvisieren zuhören. Ich habe so gut wie alles vom Meister, deshalb kann ich behaupten, dass Greendale in dieser Hinsicht das extremste und zudem geilste Album von Neil Young ist. Die Songs reihen sich zu nicht enden wollenden Jamsessions aneinander und als Hörer versinkt man geradezu in diesen Klanggebäuden. Ich liebe das und kann Greendale nur jedem empfehlen, der auf den rohen Crazy-Horse-Garagen-Sound steht. Besser als hier kann man ihn nicht erleben...
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4.0 von 5 Sternen Etwas naiv, 19. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Greendale (Audio CD)
Vom Text her etwas naiv. Musikalisch nicht das tollste, was Neil Young so drauf hat. Aber immer noch gut im Vergleich zu dem, was heutige Musiker so liefern.
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Greendale (CD + DVD)
Greendale (CD + DVD) von Neil Young (Audio CD - 2003)
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