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32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als herausragend!
Durch einen Freund bekam ich den Tip, die Oper von Glass mal zu hören, obgleich ich eher ein Klassikanhänger war und etwas mißtrauisch, entschloß ich mich, den Sprung zu wagen und habe die Oper erstanden.
Was für ein Werk! Geschildert wird die Lebensgeschichte von Echnaton, den "Ketzerpharao" (vermutlich der Begründer der...
Veröffentlicht am 12. November 2004 von Andres Block

versus
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nichts neues
Interessant ist vielleicht das hier alle Kunden Rezessionen 5 Sterne verkünden. Das ist schon unheimlich, abgesehen vom Preis für eine Doppel CD, sind 5 Sterne schlicht übertrieben.

Ja, seine Musik ist hochwertig professionell spannend & monoton zugleich, aber eben immer wieder die gleiche Leier, eine blasse Neuauflage seines bisherigen...
Vor 16 Monaten von HaPe veröffentlicht


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32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als herausragend!, 12. November 2004
Von 
Andres Block "Andres Block" (Düsseldorf/Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Glass: Akhnaten (Audio CD)
Durch einen Freund bekam ich den Tip, die Oper von Glass mal zu hören, obgleich ich eher ein Klassikanhänger war und etwas mißtrauisch, entschloß ich mich, den Sprung zu wagen und habe die Oper erstanden.
Was für ein Werk! Geschildert wird die Lebensgeschichte von Echnaton, den "Ketzerpharao" (vermutlich der Begründer der ersten monotheistischen Religion). Aufstieg, Famielienleben mit Nofretete und Untergang werden plastisch, wortgewaltig, mit großem Orchester wunderbar dem Hörer offeriert. Glass ist hier ein besonderes Werk gelungen, welches Mystic, Tragik und Liebe herausragend verbindet in der Person von Echnaton.
Jetzt aber ein spezieller Hinweis an den geneigten Leser: Der Countertenor PAUL ESSWOOD stellt den Pharao mit seiner wunderbar, glasklaren und sehr unverwechselbaren Stimme unvergleichlich dar. Dieser Countertenor ist in allen Stimmlagen einmalig, besonders im mystisch-dunklen "Fenster der öffentlichen Auftritte" (Fenster der Verkündung). Auch heute noch ergreift mich bei diesem Part diese Stimme und Tränen fließen. Wenn eine Oper und ein Countertenor dies dem Hörer ermöglichen und ihn in solcher Art berühren, dann ist der Sinn von Musik erfüllt. Paul Esswood: nachschauen in Händelopern und bei Bach.
Andres Block, 12. November 2004, Düsseldorf
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, atmosphärisch dicht und düster, 10. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Glass: Akhnaten (Audio CD)
Diese Oper hat viele begeistert, die sonst eher Musik aus anderen Richtungen hören. Sie ist minimalistisch, aber dennoch einzigartig, denn Philip Glass versteht es, Kläng so zusammenzufügen, zu verweben und zu arrangieren, daß neuartige Klangfarben entstehen, die fast synthetisch klingen, aber natürlich verwendet er dabe nur herkömmliche Mittel und verzichtet auf Elektronik. Der Gesang hat Kultcharakter und ist so einprägsam, daß auch Menschen, die sonst durch Opern eher abgestoßen werden etwas damit anfangen können. Trotzdem - und das ist das eigentlich merkwürdige - wird das Stück nicht flach!
Für mich war Akhnaten der Auslöser, um mich auch in weitere Philip Glass Kompositionen zu vertiefen. (Ebenfalls sehr empfehlenswert ist z.b."Satyagraha")
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste von Philip Glass, 16. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Glass: Akhnaten (Audio CD)
ich war 1985 und 1990 in Stuttgart in dieser Oper. Zur damaligen Zeit war Glass und Minimalmusik in Deutschland noch nicht so bekannt. Originalzitat der Stuttgarter Nachrichten "Wer's nicht glaubt - schläft ein". Mich hat diese Musik unheimlich fasziniert und ging mir noch tagelang durch den Kopf. Ich habe mir dann die Oper gekauft, als es diese als CD gab. Ich bin seitdem ein grosser Fan von Philip Glass, aber Echnaton finde ich immer noch am besten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Stoff aus dem Klassiker gewebt sind, 30. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Glass: Akhnaten (Audio CD)
Akhnaten ist das dritte Werk aus Philip Glass' Trilogie von "Portrait"-Opern. Waren Einstein on the Beach und Satyagraha bedeutenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts gewidmet (Einstein bzw. Gandhi), steht im Mittelpunkt dieses Werkes der revolutionäre Pharao Echnaton. Es ist allerdings weniger die historische Persönlichkeit des altägyptischen Herrschers, die hier beleuchtet wird, vielmehr wird die Geschichte einer vorübergehenden religiösen und sozialen Erneuerung recht frei erzählt, zugunsten einer beeindruckenden Dramaturgie, die auch mythische Elemente einschließt. Dabei wird die zyklische Zeitauffassung der Ägypter raffiniert auf verschiedenen Zeit- und Handlungsebenen gespiegelt, etwa wenn im Laufe der fortschreitenden Handlung immer wieder der Begräbniszug des verstorbenen Pharao Amenhotep auf dem Weg in die Unterwelt auftaucht.

An der Operntrilogie lässt sich auch die musikalische Entwicklung des Komponisten verfolgen. War Einstein on the Beach noch ganz von minimalistischen Strukturen sowie von dem Klangkörper des elektrisch verstärkten Philip Glass Enssemble geprägt, geben sich Satyagraha und Akhnaten symphonischer. In Akhnaten reicht die Spannbreite dabei von archaisch-rohen Längen (In der Begräbniszeremonie des Amenhotep) bis hin zu zärtlichen Liebesgesängen im Duett, die hier niemals kitschig oder musicalartig plakativ wirken. Anders als in Glass' neueren Opern, folgt die Stimmführung dabei nicht dem Inhalt der gesungenen Texte. Ein opernhafter Charakter wird zugunsten einer schlichten eindringlichen Melodieführung vermieden. Dennoch gehen Text (übernommen aus Originalquellen wie dem Ägyptischen Totenbuch oder der Sonnenhymne, die Echnaton zugeschrieben wird) und Musik eine einzigartige Verbindung ein, deren emotionalem Sog man sich kaum entziehen kann.

Akhnaten ist eines der wenigen Werke, die Opernfans und Liebhaber der repetitiven Musik gleichermaßen begeistern. Dem Komponisten und seinem Mitarbeiterstab gelingt hier inhaltlich wie musikalisch eine einzigartige Verschmelzung zeitgenössischer und traditioneller Elemente: der Stoff, aus dem "zeitlose" Meisterwerke gewebt sind, aufregendes zeitgenössisches Musiktheater mit dem Potential eines Klassikers. (Schade ist lediglich, dass die bemerkenswert schöne CD-Box der Originalausgabe, mit einem Titelbild von Achim Freyers genialer Stuttgarter Uraufführung, nicht beibehalten wurde - auch wenn das neue Design durchaus ebenfalls gelungen ist.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pop-Kultur trifft auf Kultur des Altertums, 17. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Glass: Akhnaten (Audio CD)
Aus der Trilogie von Portraitopern (1975: Einstein on the Beach, 1979: Satyagraha - Gandhi) hatte ich mir als erste "Akhnaten" (Echnaton), entstanden 1983, angeschafft: Einstein (der die Musik liebte) - der Mann der Wissenschaft, Gandhi - der Mann der Politik, Echnaton - der Mann des Glaubens. Insgesamt fand ich hier die Musik melodischer und effektvoller als bei "Einstein on the Beach". Es gibt Zeitsprünge zwischen Echnaton (14.Jh. vor Chr.) und einer Reisegruppe, die in der Gegenwart die Monumente besichtigt, einen Text in verschiedenen Sprachen (ägyptisch, englisch, akkadisch - Originalschriften wurden allerdings in der Vokalisation verändert, damit sie sängerisch wiedergegeben werden können), einen Erzähler (eigentl. in der jeweiligen Landessprache, also nicht unbedingt wie hier auf englisch). Der Umstand, dass es im Orchester keine Violinen, dafür einen Synthesizer gibt, soll auch auf die engen Platzverhältnisse der Uraufführung (kleines Haus der Staatsoper Stuttgart) zurückzuführen gewesen sein. Eine schon recht imposante und jetzt preiswerte -> "Einstiegsoper" in 3 Akten. Vermutlich ist "Akhnaten" auf Anhieb "einfacher" hörbar als z.B. "Einstein on the Beach", die noch mehr dem Minimalismus verhaftet war. Eine plakativ-ästhetische, dem Zeitgeist der 80er Jahre entsprechende musikalische Kollage, die noch immer modern wirkt. Ganz selbstverständlich bettete Glass Elemente der Pop-Musik in die Oper ein, um seine ästhetische Form zu "designen". In erster Linie natürlich gewollte Rhythmus- und Vokal-Effekte mit großer Chor-Synthesizer-"Performance", aber typisch Philip Glass, immer wieder mitreißend und viel besser als z.B. die neuere Heroes- oder Low-Symphonie (auch mit Russel Davies) oder erst recht als Powaqqatsi. Es handelt sich um das Ensemble der Uraufführung. Allerdings war die frühere CBS-Ausgabe feudaler aufgemacht, mit Nennung aller Beteiligten (einschl. Chor- und Orchestermitglieder), Bühnen- und archäologischen Fotos (sw), technischen Daten, dreisprachigen Texten zuzügl. den altertümlichen Sprachen (Ägyptisch, Akkadisch, biblisches Hebräisch) und großer Papp-Schachtel.
Libretto: Philip Glass, Shalom Goldman, Robert Israel, Richard Riedel, Jerome Robbins
Uraufführung
24. März 1984, Stuttgart (Württembergisches Staatstheater, Kleines Haus)
Besetzung:
ECHNATON (Countertenor): Paul Esswood
NOFRETETE, seine Gemahlin (Alt): Milgaro Vargas
KÖNIGIN TEJE, Echnatons Mutter (Sopran): Melina Liebermann
AYE, Nofretetes Vater und Berater des Pharao (Bass):
AMON, Hohepriester (Tenor): Helmut Holzapfel
HAREMHAB, General (Bariton): Tero Hannula
ECHNATONS TÖCHTER (Frauenstimmen): Victoria Schneider, Lynne Wilhelm-Königer, Maria Koupilová-Ticha, Christina Wächtler, Geraldine Rose, Angelika Schwarz
AMENHOTEP, der Schreiber (Sprechrolle): David Warrilow
CHOR Priester, Hofstaat, Soldaten, Volk: Stuttgarter Staatsopernchor
Stuttgarter Staatsorchester
Ort: Ägypten, Zeit: 1364 - 1347 vor Christus
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5.0 von 5 Sternen ich bin ja keine Opernkennerin, 30. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glass: Akhnaten (Audio CD)
Aber ich hab einen Ausschnitt aus dieser Oper im Radio gehoert und sofort die CD kaufen muessen. Ich kaufe auch nur ungefaehr3 CDs im Jahr, woran man vielleicht sehen kann _wie_ gut die Musik ist.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nichts neues, 30. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Glass: Akhnaten (Audio CD)
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Ja, seine Musik ist hochwertig professionell spannend & monoton zugleich, aber eben immer wieder die gleiche Leier, eine blasse Neuauflage seines bisherigen Schaffens, ohne die kleinste Inspiration aus der ägyptischen Kultur. Ideenreichtum scheint nicht seine Stärke zu sein.

Bereits bei seinem Werk "Satyagraha" (über das Leben von Gandhi) verzichtete er darauf, seinen Kompositionen auch nur die kleinste indische Atmosphäre zu verleihen.
Noch schlimmer, zu Echnaton gibt es in der 3. Szene sogar Kirchglockengeläut zu hören und der Chor singt hebräische Psalme des alten Testaments, sehr authentisch. Einfachste Melodiebögen zu einem Dreiklang verschnippelt und hintereinander gereiht, hoch und runter, etwas links und wieder zurück. Aus 5-6 Noten eine 10 Minütige Komposition. Das wiederholt sich durch sein gesamtes musikalisches Schaffen, egal was für eine Thematik verarbeitet wird. So schön die Musik auch anzuhören ist, finde ich es schade wenn man sich nicht im geringsten von der Atmosphäre dieser Zeit inspirieren lässt.

Stellen sie sich vor, bei einem Hörbuch über das Leben von Philip Glass würde zur Untermalung ägyptische Musik von Umm Kulthum gespielt. Eine Katastrophe, aber in einer Glass-Oper wird das geduldet, ja sogar noch ein Maximum an Punkten vergeben.
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Glass:  Akhnaten
Glass: Akhnaten von Stuttgart State Opera Orchestr (Audio CD - 2003)
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