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am 5. November 2003
Meine Meinung ganz kurz:
1)Grafik, Sound, Musik: astrein
2)Steuerung: in Ordnung
3)Schwierigkeitsgrad: ... nunja. Dank Pausefunktion machbar.
4)Spaßfaktor: Hoch, solange die eigene Flotte überlegen ist.. ;)
->1)Das Mutterschiff glänzt schon in der ersten Mission mit Chrom; die Blendeffekte ferner Sterne oder Planeten sind genial. Projektileinschläge auf grossen Schiffen hinterlassen sichtbare Schäden. Grandios. Hintergrundmusik und Soundeffekte wie gewohnt exzellent.
->2)Möglicherweise eher einsteigerfreundlich als Homeworld 1. Kann das leider nicht vorurteilsfrei beurteilen, da ich HW1 und HW-Cataclysm ausgiebig gespielt habe und mir die Umstellung vom Gewohnten auf das Neue schwer fiel.
->3)Die Masse macht's? Nein! Die KI ist - für ein Strategiespiel erstaunlich - tatsächlich spürbar. Der Kampf wird zwar nicht durch die überlegene 3D-Formation entschieden (so war es wohl eigentlich gedacht), aber eine geschickte Zusammenstellung der verschiedenen Einheiten zahlt sich aus. Daß Einheiten neuerdings gewisse Eigeninitiative entwickeln, erwischt sicher die meisten Spieler auf dem falschen Fuß. Daher ist die Pausenfunktion eine wertvolle Hilfe, um den Überblick in hektischen Gefechten zurückzugewinnen.
->4)Solange man gewinnt, hat man Zeit, dem Gefecht (nah herangezoomt) zuzuschauen. Und da glänzt dieses Spiel wirklich. Wer den Schwierigkeitsgrad meistert, wird mit einem optisch fulminanten Spektakel zwischen Star Wars und Star Trek belohnt. Die anderen dürften zu oft aus Übersichtsgründen herauszoomen müssen als daß sie die Grafik geniessen könnten.
Fazit:
*grafisch schöner als Homeworld1 oder Homeworld_Cataclysm
*davon abgesehen keine wesentlichen Verbesserungen
Ergo dürften Homeworld1-Fans sich freuen, endlich mal ihre hochgezüchteten PCs wieder mit einem Homeworld-Spiel an die Grenzen bringen zu können; Neueinsteiger seien allerdings vor dem happigen Schwierigkeitsgrad gewarnt.
Leute mit älteren Rechnern täten gut daran, ihren Spaß an der HW-Reihe mit dem inzwischen günstigen HW1 oder HW_Cataclysm zu testen; spielerisch stehen diese HW2 in nichts nach, lediglich die Grafik ist älter. Die anderen: Ran an den Speck! HW2 macht Spaß :o)
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am 23. September 2003
Tja, wo soll man anfangen? Ich habe mir die englische Version ausgeliehen, da ich etwas ungduldig bin. Das war auch fast das aus für das Game. Ich habe immer noch die alte Steuerung aus dem FF drauf und hatte extreme Anpassungsschwierigkeiten! Für den Neueinsteiger dürfte das hingegen ein Gedicht sein, da sich alles über ein Interface mit so ziemlich allen möglichen Befehlen steuern läßt. Aber genau hier liegt auch die entscheidende Schwäche: das eigentliche Flair vom großen weiten Raum geht durch ein offenes Menü schnell verloren (1/3 Bildschirm ist weg). Und die Befehlstopologie für die Schnelltasten ist alles andere als schnell (Strg+Shift+Taste)zum schließen eines Menüs ist einfach nicht praktikabel.

Bei der Story-Line fällt noch mehr als bei den Vorversionen auf: So und nicht anders mußt du es machen, oder verlierst. Ich für meinen Teil entwickle gern eigene Lösungen für ein Problem und möchte dann auch eine gewisse Überlegenheit aus guten Gefechten ziehen. Aber je mehr Rohstoffe/Schiffe man in die nächste Missionen rettet, umso gewaltiger wird der Gegner. Eine Einstellung wie Leicht/Mittel/Schwer läßt sich in der Story nicht vornehmen. Bei dem Single Player vs CPU liegt die Sache anders. Hier ist eine recht feine Abstufung möglich, von der ich aber erst 2 (Leicht, Normal) getestet habe und im Moment keine Schlacht mehr verliere. Schön kommt hier der Efekt zum tragen: kein Schiff ist unbesiegbar. Die Superschlachtschiffe können von Jägern dahingemetzelt werden, wenn diesen Begleitjäger fehlen, da auf sogenannte Subsysteme geschossen werden kann und Jagdbomber diese recht zuverlässig ausschalten können. So steht auch ein Superschlachtschiff schnell waffenlos im All. Es kommt also mehr auf ausgewogenes Vorgehen an...

Nichts desto Trotz sind die eigentlichen Raumschlachten optisch ein Genuß, da man jetzt gottgleich seinen Betrachterstandpunkt und Zoom wählen kann. Leider werden diese Schlachten nach meinem Gefühl nicht mit Taktik, sondern Masse geführt. Durch meine Beschreibung läßt sich vielleicht erahnen, daß ich noch nicht so ganz überzeugt bin und auf den einen oder anderen balancing Patch warte, der die Taktik etwas mehr in den Vordergrund stellt.
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am 14. Januar 2004
Etwa vier lange Jahre sind vergangen und nun ist nach etwa drei Jahren Entwicklungszeit Homeworld 2 erschienen. Die Erwartungen daran sind „gezwungenermaßen" hoch, denn so toll Homeworld auch war, es hatte empfindliche Schwächen, die ausgemerzt werden mussten. Teilweise war die eine oder andere Kleinigkeit bereits in „Homeworld Cataclysm" verbessert worden, doch das war nicht viel mehr als ein Appetithäppchen.
Zunächst war ich begeistert von Homeworld 2 und spielte es in kurzer Zeit durch. Doch dann kam ich enttäuscht zum Ergebnis: die Entwicklungen von Homeworld 2 sind hinter den Erwartungen zurückgeblieben:
Die Steuerung und die Produktionsmenüs wurden im Vergleich zu HW verbessert. Allerdings nehmen die Menü- bzw. Produktionsleiste leicht ein Drittel des Bildschirms ein und erschweren dadurch die Übersicht, sie lassen sich aber auch ausblenden.
Was den Einspieler-Modus angeht, so beginnt die Geschichte zwar spannend, doch die Handlung wird dann beinahe einfallslos in die Länge gezogen, der unverständlich hohe und unverhältnismäßige Schwierigkeitsgrad streckt zudem das Spiel über 15 Missionen unnötigerweise in die Länge. Es gibt keine Interaktion mit einem bzw. keine Landung auf einen Planeten, was sich sehr angeboten hätte.
Außerdem gibt es nach wie vor nur zwei verschiedene Rassen zur Auswahl: die guten Hiigarianer und die bösen Vaygr, die man übrigens nur im Multiplayer-Modus auswählen kann. Eine weitere Rasse hätte aber nicht nur der Geschichte durch die Aufhebung der einfachen Dualität von Gut und Böse mehr Tiefe gegeben, sondern auch für mehr spielerische und strategische Tiefe sorgen können.
Für Strategie ist in Homeworld 2 vergleichsweise wenig Raum, immerhin haben beide Rassen im Gegensatz zu HW ihre Stärken und Schwächen. Es gibt zwar ein paar mehr oder minder gute Neuerungen wie modularisierte Einrichtungen, neue, rassenspezifische Einheiten oder „Strikegroups". Doch was ich wirklich Schade finde ist, dass es keine Formationen mehr gibt, die in HW einen wirklich strategischen Unterschied gemacht haben. Von den strategischen Möglichkeiten des dreidimensionalen Raums wird in HW2 nicht wirklich Gebrauch gemacht. Letztendlich produziert man nur Massen von Schiffen, fasst sie in „Strikegroups" zusammen und schickt sie los. Die gefühllose Massenproduktion von Einheiten, die zwar teilweise mit Hilfe von Forschung aufgebaut werden, jedoch keinerlei Erfahrung sammeln können, ist irgendwann einfach nur langweilig. Zwar mag ich auch große Raumflotten, doch ein persönlicher Unterschied zwischen den Einheiten durch Kampferfahrung oder durch personalisierte Einheiten hätte das Spiel sicher bereichern können. Die Eigeninitiative von Einheiten ist an sich eine gute Idee, allerdings kann sie einen auch in Bedrängnis bringen. Der Spielablauf ist meist ziemlich hektisch und vor allem unübersichtlich, was auch die Verfolgung von Strategien erschwert.
NATÜRLICH ist Homeworld 2 ein monumentales Spektakel:
Die Grafik ist einfach nur ein Augenschmaus und der heutigen Zeit angepasst. Ein detailliertes Meisterwerk mit viel Liebe zum Plastischen und zur Opulenz. Die zahlreichen Schiffe könnte man immer wieder im Detail beobachten und würde vermutlich jedes Mal etwas Neues entdecken. Prächtige Bilder, die ihresgleichen suchen, der Eindruck von Größe und die unheimliche räumliche Tiefe des Weltraums sind einfach genial. Beeindruckende Größenverhältnisse von kleinen Jägern bis hin zu den riesigen Schlachtkreuzern und dem gigantischen Mutterschiff. Faszinierende Schlachten mit unzähligen Lichteffekten. Es tummeln sich teilweise mehrere Hundert Schiffe auf dem Bildschirm, die alle aus vollen Rohren schießen, und es ist einfach toll, bei dem Spektakel zuzuschauen.
Eine unter die Haut gehende und mitreißende Musik vom „alten" Meister Paul Ruskay, die einfach zu schön ist, als dass sie nur Menschen kennen, die dieses Spiel spielen. Das Spiel kann durch die Musik regelrecht aufleben, es entwickelt dadurch eine einmalige Atmosphäre, die feiner kaum sein könnte. Der Ethno-Pop gehört zu den besten, die ich kenne. Schade nur, dass er nicht direkt von CD abgespielt werden kann, wie bei manch anderen Spielen, und man die Musik-CD kaufen muss.
Fantastische Toneffekte, die fast alles Dagewesene in den Schatten stellen. Es ist alles dabei: Von dem tiefen Rattern der Schnellfeuerkanonen über das dumpfe Donnern der Geschütze bzw. das Zischen der Ionen-Kanonen beim Feuern bis hin zu den großartigen, den Raum füllenden Explosionsgeräuschen von Flagschiffen, denen ein flehentliches, tiefes Wimmern des Schiffrumpfes vorausgeht.
Eine durch die Optik und Akustik entstehende großartige Atmosphäre, die sich einfach nur mit dem Wort „WOW" beschreiben lässt. Auch die KI ist spürbar verbessert worden. Jede Einheit macht, was sie am Besten kann und das spart einem Klickabeit. Der Computer ist als Gegner durchaus ernst zu nehmen und wem er nicht reicht, der kann sich mehreren Verbündeten stellen.
Der Mehrspieler-Modus bietet mehr Möglichkeiten und es können jetzt bis zu 6 Spieler gleichzeitig mit- oder gegeneinander ziehen. Und da macht das Spiel auch wirklich Spaß.
Alles in allem liegt es mir fern, Homeworld 2 in irgendeiner Weise schlecht zu machen, denn es ist ein gutes und schönes Spiel, doch den Glanz und die Brillianz, die damals Homeworld mit sich brachte, hat es leider weniger.
Manches lässt sich einfach patchen, doch einiges bleibt verpatzt. Es fehlt einfach an Tiefe, an mehr Handlungsmöglichkeiten, vielleicht ein etwas „größeres und bunteres Universum".
Man kann nur erahnen, wie viel mehr Homeworld 2 hätte sein können, wenn man sich die fantastischen Artworks anschaut, die im Web auf einschlägigen Sites angeboten werden. Für mich ein kleiner Trost.
Für alle Fans des ersten Teils ist Homeworld 2 ein Muss. Wer sich seiner Sache nicht so sicher ist, kann erst einmal das deutlich günstigere Homeworld ausprobieren, bis auf die Grafik und die Musik ist der Unterschied zwischen den beiden unwesentlich.
Alternativ bietet sich das ebenfalls prächtige Hegemonia oder das brilliante Massive-Multiplayer-Online-Spiel EVE an.
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am 14. April 2006
Also ich habe vorher Homeworld 1 und Cataclysm verschlungen und das ist meine Meinung zum Nachfolger:
Der Einzelspielermodus ist so wie in den Vorgängern, d.h. ca. 15 Mission mit Storyelementen im Spiel und die gewohnten Zwischensequenzen. Und die Grafik ist der Hammer besonders wenn so ein riesen Pott aufeinander fällt. Auch das Herz des Taktikers kann höherschlagen, wie schon vorher das alte Stein, Schere Papier Prinzip, gepaar mit der alten Pausefunktion im Einzelspielermodus.
Allerdings noch anspruchvoller geworden da man nun auch Module bauen und zerstören kann was noch mehr taktische Mögöichkeiten bietet. Ein paar Dinge wurden vereinfacht, (z.B. Jäger sind nun Staffeln) so das man am Ende sich über weniger "Arbeit" freut.
So und nun zu dem was eigentlich fast nur gelesen wird: Die Negativpunkte:
-Story ist nicht die beste und hat nicht besonders gefesselt besonders das Ende
-Schwierigkeitsgrad nicht anpassbar (kann auch sein das ichs übersehen habe), und so für mich als Homeworld-Veteran viel zu leicht (obwohl ich bei der letzten Mission einmal gereloadet habe)
-Spielzeit relativ kurz (besonders im Bezug zu Cataclysm)
-KI (PC-Intelligenz) nicht besonders
-Atmosphäre leider auch nicht so gut (auch wieder besonders im Bezug zum genialen aber veraltetem Cataclysm)
-Musik so lala.. (mittelmaß)
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am 21. Mai 2006
Homeworld 2 ist ein wirklich gut gelungenes Spiel was mir viel Spass macht.

Grafik:
Die Grafik von HW2 wirkt sehr ausgereift und ist sehr detailreich. Es gibt verschiedene Einstellungen sich das Spiel grafisch schöner zu machen. Es ist eine Freude die Schiffe anzusehen. Auch die Hintergrundgrafik ist wirklich super z.b. eine Sonne die auf die Raumschiffe strahlt und dann die Schatten an den Schiffen wenn sie aneinander vorbei fliegen, wirklich toll. Allerdings werden nicht alle Grafikkarten unterstützt auf jeden Fall wird aber Radeon unterstützt. Das Spiel wurde auch für Radeonkarten optimiert.

Sound:
Die Musik ist in HW2 einfach schön. Sie sorgt für zusätzliche Stimmung und macht das Geschehen noch spannender. Eine super Untermalung für ein Superspiel.

Zum Spiel:
In Homeworld 2 geht es darum sich eine große Raumschiff-Flotte aufzubauen und sich gegen seinen Feind die Vaygr(ausgesprochen: Weyger) zu verteidigen. Die Story ist sehr anspruchsvoll und gibt einem immer neue Aufgaben. Z.b. muss man ein Raumdock bewachen oder seinen Feind, der einem im Rücken sitzt, mit einem Minenfeld ausschalten. Also sehr abwechslungsreich.
Alles dreht sich wie im Vorgänger um das gewaltige Mutterschiff, mit dem man andere kleinere Schiffe baut. Zusätzlich zum Muterschiff gibt es nun auch ein Raumdock das per Hyperraumsprung an die Front gebracht wird. Das größte Schlachtschiff, der Schlachtkreuzer kann nur im Raumdock gebaut werden. Der Schlachtkreuzer ist beispielsweise gut gegen andere Schlachtschiffe wie den Zerstörer. So hat jedes Schiff sein Spezialbereich. Natürlich kann man die Schiffe auch rauf und runter bewegen statt gerade aus. Es gibt verschidenen Schiffstypen wie z.b. die Jägerklasse zu der Abfangjäger, Aufklärer usw. gehören. Außerdem gibt es einen Multiplayermodus in dem kann man sich mit Computergegenern messen. Selbstverständlich ist auch ein Onlinespiel möglich.

Meine Meinung:
Homeworld 2 bietet viele Möglichkeiten und übertrumpft alle anderen Spiele dieser Art und ist einfach das Spiel das in keiner guten Spielesammlung fehlen sollte. Die Raumschiffe werden einfach über die Taste "M" bewegt und die Steuerung ist einfach.

Fazit: Wer Homeworld 1 und Homeworld C mag der wird sich in Homeworld 2 gut zurechtfinden.

Ich hoffe ich konnte ihnen mit dieser Rezension einen Einblick in Homeworld 2 geben und habe ihnen Informationen gegeben die ihre Kaufentscheidung erleichtern.

Marcus Adler
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am 25. August 2009
Um es kurz zu machen, ich habe an Homeworld 1 sehr gerne unterschiedliche Lösungsansätze für die einzelnen Missionen probiert bzw. konnte selbst wählen wann ich angreife oder wann ich Rohstoffe suche etc. Dies alles ist in Teil 2 nicht mehr möglich. Man hetzt von Trigger zu Trigger und verliert die Mission wenn man nur einen Monment zögert oder mal einen eigenen Weg probieren will. Das ist sehr schade, denn gerade diese Freiheit hat den Charme von Homeworld 1 + Add ausgemacht. Was mir noch negativ auffällt ist das Fehlen der Formationen des ersten Teils und das teilweise blöde Verhalten der Einheiten im Kampf. Um ein Beispiel zu geben, Bomber auf aggressiv die eine Fregatte angreifen, haben in Teil 1 fast permanent geschossen und sind so gut wie keine Ausweichmanöver geflogen, auf passiv oder defensiv dagegen war es genau anders herum. In Teil 2 fliegen meine Bomber auf aggessiv 75% der Zeit herum und schießen nicht.
Schade um das schöne Spiel.
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am 16. Januar 2004
Ich als Fan von HW und HW:Cataclysm bin extrem enttäuscht.

Das Positive:
Wieder gute Musik, jedoch nicht ganz so gut wie in den 2 ersten Spielen.
Gute Grafik, kann man dem Spiel nicht absprechen.

Negativ:
Die Story ist relativ dünn und nicht sehr innovativ.
Die Schlachten sind keine Frage der sorgfältigen Vorbereitung, Planung o.ä. Viel wird über Massenschlachten gelöst.
Extrem offensichtliche Trigger-Methode die Rusher und Vorstürmer belohnt, und defensive Spieler und Taktierer bestraft.

Das Spiel ist superhektisch, man hat keine Zeit zum taktieren, vorbereiten oder Strategien zu entwickeln.

Wenn man nicht genau SO vorgeht wie es von den Entwicklern gedacht ist(überall gescriptete Trigger), dann darf man die Mission solange wiederholen bis man eingesehen hat, dass es anders nicht geht.

Die tolle, kontruktive Freiheit die man in den ersten beiden Teilen hatte, vieles auf seine ganz persönliche Art zu erledigen, wurde operativ entfernt. Es gibt also nur ein Weg zum Ziel.

Nach der Mission wird man ohne Zeit für Vorbereitungen zu haben in die nächste Mission geschmissen. Die Ressourcen werden automatisch eingesammelt, fertig, hop ins nächste Level. Das man gerne wenigstens noch 5min gehabt hätte um mit mehr als 3 Jägern und 2 Corvetten in die nächste Mission zu gehen, interessiert die Macher wohl nicht.
Ist aber auch egal, weil der Gegner sowieso je mehr Schiffe hat, je mehr man selber mitbringt. Also auch hier von Taktik keine Spur. Jeder Vorteil wird sofort durch das schwachsinnige, und zutiefst unlogische "Balancing" kaputt gemacht. In etwa vergleichbar mit dem Level Scaling bei Oblivion.

So hektisch, schwer und "Massenmarkt"-tauglich hatte ich mir den Nachfolger eines solch genialen Games wie HW nicht vorgestellt. Ausserdem, wenn man zu knobeln hätte, wäre das wirklich ein Schwierigkeitsgrad, aber sich überlegen zu müssen wie man gegen einen 5-fach überlegenen Gegner gewinnt, der Welle um Welle an Schiffen auf dich loslässt, ohne das du schnell genug Resourcen einsammeln und Schiffe produzieren kannst, dass ist einfach dumm und sehr einfallslos, zumal es wohl nicht darum geht diese Wellen zu vernichten, sondern zu erraten wo der nächste "Triggfer" sitzt, damit irgendwas storymässiges passiert, und die Wellen aufhören zu "respawnen".

Es kommt vor, dass man als defensiver Spieler irgendwo sitzt, versucht sich diese Massen an Gegnern vom Hals zu halten, und am Ende daran kaputtgeht, weil man eine bestimmte Linie im Spiel nicht überschritten, oder ein bestimmtes Schiff nicht zerstört hat, welches etwas neues getriggert hätte. So ein "kaputtes" Leveldesign habe ich noch nie erlebt.

Bei HW und HW:C gab es so viele nette Herausforderungen, wo Massenangriffe einen nur ins Verderben gerissen haben(Angriff mit Grosskampfschiffen auf das Beast-Mutterschiff)..hier funktioniert anscheinend nichts anderes. Nach vorne nach vorne. Ein Trigger nach dem anderen. Kein logisches Vorgehen, keine taktisch fundierte Vorgehensweise, nur nach vorne stürmen und hoffen das es klappt, und der nächste Trigger erreicht wird.

Dadurch ist von dem Charme von HW so gut wie nichts geblieben. Die majestätischen Grosskampfschiffe die in die Schlacht fliegen, das geschickte mixen der Schiffsklassen für eine ausgewogene Flotte. Alles für die Füsse. Frigaten vergehen extrem schnell in Explosionen, haben also extrem wenig "Durchaltevermögen".

Hektisches 3D-Geballer in C&C3 Manier. Bauen und draufjagen was das Zeug hält.

Ganz armer Ansatz, der aus dem zweiten Teil genau das macht, was der erste Teil NICHT war: Mainstream, ersetzbar, uninnovativ, platt.

Sehr Schade.

Wer ein Fan taktischer Schlachten ist, und kein Panzer-Rusher, der es gewohnt ist mit Masse zu arbeiten, der wird mit HW2 nicht glücklich werden. Zu stark lineare Skriptung die einem keine Freiheiten bietet, und eine plumpe Methode durch Masse einen absurden Schwierigkeitsgrad zu erzeugen, machen aus HW2 ein frustrierendes und wenig spassiges Spielerlebnis, bei dem sich die wirklichen HW-Liebhaber und Taktierer angewidert abwenden werden.

PS: Es gibt hier eine Rezensoren, die behaupten, HW oder HW:C wären schwer gewesen. Das ist blanker Unsinn. beide Spiele sind mit cleverer Taktik und durchdachter Spielweise ganz locker zu schaffen, auch auf hohem Schwierigkeitsgrad. HW2 bietet aber nichtmal die Möglichkeit einen Schwierigkeitsgrad einzustellen. Die Einzigen die also keine Probleme mit HW2 zu haben scheinen, sind die Z und C&C-Hazadeure, die unter Taktik verstehen, mit 50 Panzer loszu"rushen" und alles einzuebnen.

UPDATE 10.07.2009:

Ich habe das Spiel jetzt nochmal probiert, mit dem aktuellen Patch. Damit es ist besser spielbar, die Kämpfe schaffbarer (Jetzt fast schon ZU leicht), und diese starke Triggerlastigkeit wurde heruntergeschraubt.
Das Spiel ist aber in seiner Story wesentlich weniger dicht und spannend als die 2 Vorgängerspiele. Selbst die Kämpfe sind weniger spannend. Warum kann ich nicht genau sagen, aber das ganze Missions- und Storydesign wirkt lieblos und unepisch, obwohl es die "Endzeit" ist.

Dies ist das erste Homeworld-Spiel, was ich wohl nicht nochmal durchspielen werde(HW und Catacysm hab ich sicher je 10 mal durchgespielt).

Als Spiel an sich, würde sich mit dem Patch meine Bewertung von 2 auf 4 Sterne erhöhen.
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am 30. April 2012
Ein 9 Jahre altes Spiel, das immernoch über 20€ kostet??? Ja - völlig zurecht! Ich hab jedes Jahr wieder bock drauf. Bisher immernoch unerreichte Spielerlebnisse, wie Module an Schiffen anbauen zu können, komplex, aber im Prinzip einfach. Super Steuerung, tolle Grafik, spitzen Soundeffekte. Das Feeling ist voll da, alles ist drin, von mystischen Wracks im Weltraum, von unzerstörbaren Feinden, von sich opfernden Freunden, bis zum üblichen Erzfeind.

Die Story ist ausgereift und abwechslungsreich. Relativ schwer, aber mit einem Update wird es leichter (zu leicht wie ich finde).

Dieses Spiel gehört in die Sammlung und das auch ganz nachoben, weil es sowieso immerwieder gespielt wird.

(Ich hoffe, es kommt kein Nachfolger raus, der kann nicht besser werden und es würde mich nur enttäuschen)
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am 11. Dezember 2007
Das Spiel fasziniert mich schon seit Jahren immer aufs neue. Grafisch war es damals der Hammer und kommt heute noch super durch. Die Texturen holen das Maximum aus den für heutige Verhältnisse etwas wenig Polygonen heraus. Wie bei den meisten guten Spielen, die sich eine Ewigkeit halten, kann man trotz schlechter Rechnerleistung viel Grafik durch die Texturen erwarten.
Perfekt für Online-Spiele im Multiplayer. Noch mehr Spaß macht es im Clan durch Arbeitsteilung.

Wer nicht viel Geld hat für einen neuen PC oder ein neues Spiel, dem ist hiermit zu 100% geholfen. Die Konkurrenz Haegemonia war hart, doch Homeworld2 hat sich durchgesetzt und ist in meiner Region zum Kult- und Clan-Game aufgestiegen.

Die Sounds sind passend, nicht übertrieben außerirdisch.
Die Story ist wunderbar verarbeitet, in der Einzelspieler-Kampanie.
Viele verschiedene Schiffe warten auf einen in der Kampanie mehr als im Multiplay. Die Zwei Völker besitzen völlig andere Strukturen, aber sie sind beide perfekt ausgeglichen.

Die Steuerung ist nach kurzer Eingewöhnungsphase einfach, schnell und übersichtlich. mit Maus und Tastatur gleichzeitig navigiert man herum.
Letztlich entscheidet die Geschwindigkeit der Spieler im Navigieren und insbesondere die Taktik den Gewinner.

Fazit: Spiel mit Suchtpotenzial, hat mich komplett überzeugt. und das heute noch, nach 4 Jahren.
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am 27. September 2003
Endlich wieder ein Strategiespiel das diesen Namen zurecht verdient. Homeworld2 setzt dort an wo Homeworld Schwächen hatte und bügelt diese aus. Die Story des ersten Teiles wird Filmreif fortgesetzt. Die Elemente des Spieles wurden konsequent verbessert und überarbeitet. Noch einfachere Steuerung und noch mehr Übersicht zeichnen die absolut intuitive Steuerung aus.
Der neu überarbeitete Multiplayer-Part verspricht noch mehr Herausforderung und Abwechslung.
Das Tutorial ist genau so wie man es sich wünscht und lässt keine Fragen offen.
Technisch ist Homeworld2 auf dem neuesten Stand und beeindruckt mit realistischen Effekten und einer genialen Physik-Engine. Die Größenverhältnisse der Schiffe sind gelungen und die neuen Designs sehen fantastisch aus. Absolut einzigartig auch der Soundtrack der noch ein Stück besser und abwechslungsreicher geworden ist.
Keine Frage. Homeworld2 ist DAS Strategiespiel für jene die die ewig gleichen Games satt haben. Es zählt für mich neben Mechcommander1+2 und Warcraft3 zu den Top-Games des Genres.
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