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Kundenrezensionen

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am 3. November 2003
Die drei Santana-Alben "Caravanserai" (1972), "Welcome" (1973) und "Borboletta" (1974) und die parallel eingespielten Soloalben von Carlos Santana markieren die wohl kreativste und anspruchsvollste Phase seines Schaffens. "Caravanserai" ist mein absoluter Liebling, zum Nebenbeihören viel zu kostbar. Schöner kann Musik nicht sein.

Bereits das Zirpen am Anfang von "Eternal Caravan Of Reincarnation" versetzt den Hörer in die Tropen. Ein jazziger Titel, der sanft vor sich hinswingt. Wesentlich erdiger durch Carlos' Gitarre wirkt "Waves Within", welches in das funkige "Look Up..." und das hinreißende "Just In Time To See The Sun" übergeht. "Song Of The Wind", förmlich gesungen von Carlos' Gitarre, ist das wundervollste Stück überhaupt, wie es einem durch das Herz weht. Es folgt "All The Love Of The Universe", sehr intensiv, mit mehreren Tempowechseln.

Nun müsste die LP umgedreht werden, was einen sinnvollen Einschnitt darstellt, weil die zweite Seite eine andere Grundstimmung hat, eher fremdartig-bedrohlich als sonnig-warm. Doch die CD läuft einfach weiter. "Future Primitive", eher Klang als Musik, führt den Hörer in eine andere Welt. Zukunft? Vergangenheit? "Stone Flower" ist etwas schräger, gewagter, dennoch sehr gelungen, und landet in "La Fuente Del Ritmo", dem Quell des Rhythmus. Da kennt die Percussion-Section von Santana sich bestens aus und lässt es ordentlich pluggern, während Carlos ein feuriges Gitarrensolo abliefert, dem Greg Rolie mit dem Keyboard folgt. Im neunminütigen "Every Step Of The Way" schließlich wird die Spannung der zweiten Seite (der LP) zugespitzt und endlich aufgelöst. Puuh, was für eine Reise. Über 50 Minuten Musik vom Feinsten.

Fazit: Ich kann "Caravanserai" nur jedem empfehlen. Fünf Sterne sind etwas mickrig, aber mehr stehen uns nicht zur Verfügung. Denken Sie sich noch beliebig viele hinzu - sie sind verdient. Auch das traumhafte Cover (auf der Rückseite zieht die Karavane vor dem Mond durch die Wüste) passt. Schade nur, dass das innere Bild des aufklappbaren LP-Covers bei der CD fehlt...

AKTUELLE ERGÄNZUNG: Am 20 Oktober 2003 erschien die CD als Digitally Remastered Edition. Im Gegensatz zu den gleichzeitig als Expanded Edition veröffentlichten Santana-Alben "Welcome", "Love Devotion Surrender" (mit John McLaughlin) und "Moonflower" enthält "Caravanserai" keine (!) Bonus Tracks. Der Sound wurde - wie der direkte Vergleich alt/neu zeigt - etwas voller, der Pegel ein wenig angehoben. Booklet und Liner Notes sind überarbeitet und um einen ausgedehnten Text von Hal Miller ergänzt worden. Das Cover allerdings, ein vergrößerter und farblich verflachter Ausschnitt des klassischen Motivs, hat dabei nicht gewonnen.
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HALL OF FAMEam 21. August 2002
Santana wurden durch ihre ersten drei temperamentvollen Alben bekannt. 1972 wurde der von Tourneen und ungesundem Lebensstil ausgelaugte Carlos Santana plötzlich auf Meditation und Religion aufmerksam. Es erschien das erste Album der Gruppe in diesem mystischen, jazzigen und verträumten Sound. Schon das Cover rechtfertigt fast den Kauf!
- Eternal Caravan of Reincarnation: Vogelzwitschern und Grillenzirpen leiten in ein einsames Saxophon-Solo.
- Waves Within: Wie sanfte Wellen fluten die Gitarrenklänge
- Look up (To See What's Coming Down): funk-artig
- All the Love of the Universe
- Future Primitive: die Percussions dominieren
- Stone Flower: Vielleicht der beste Track. Aus Jobims brasilianischer Komposition wurde ein neuer Track: Manchmal nimmt das Piano die Führungsrolle, dann wieder Orgel und Gitarre. Interessant ist das brasilianische Percussion-Instrument Cuica.
- Fuente del Ritmo klingt auch brasilianisch und hat eine sich bis zum Ende intensiv auslebende Gitarrenfigur von Carlos S.
Die meisten früheren Mitglieder der Gruppe waren hier noch dabei. Es hatte sich einiges geändert: Mike Shrieves Drums klingen gekonnter und jazziger. Greg Rollies spielt neben Organ auch elektrisches Piano. Gastmusiker wie Rutley (akustischer Bass) bringen neue Farbtupfer.
Auch Santana oder Jazz-Neulinge könnte das gefallen (bei Sandelholz, Kerzen und einem guten Wein).
Wem das Album gefällt, sollte sich auch "Welcome" anschaffen, wo etliche Jazz Größen mitspielen. In dem gleichen meditativen Stil, noch eine Spur mehr maduro und ausgereifter.
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am 22. Mai 2011
Santanas CARAVANSERAI erschien im November 1972 und es gibt wahrscheinlich keine andere Platte, die ich seitdem so oft gehört habe. Für mich war und ist Caravanserai bewusstseinserweiternde Musik. Punkt. Diese Platte war das Eingangstor zu ganz neuen, nicht nur musikalischen Welten.

Das Cover zeigt, wohin die Reise geht: In der flirrenden Hitze der untergehenden Sonne zieht eine Karawane durch die Wüste. Der Weg ist das Ziel.

Für Santana bedeutete dieses vierte Album einen radikalen Schritt in eine völlig neue Richtung. CARAVANSERAI war fast eine radikale Abkehr von der Rockmusik. Jazz war das neue Ding! Aber äußerst komplex und filigran mit anderen Elementen der afro-kubanischen, brasilianischen und mexikanischen Musik verwoben. Alles greift nahtlos ineinander, scheint natürlich gewachsen. Die perfekte Synthese aus Jazz, Rock und Weltmusik. Vocals sind nur noch bei drei Stücken vorhanden, abgesehen davon ist CARAVANSERAI ein reines Instrumental-Album.

Santana-Neueinsteiger seien also gewarnt: Mit den ersten drei Alben der Band (allesamt Klassiker und uneingeschränkt empfehlenswert), hat dieses hier relativ wenig gemein. Die nächsten beiden, WELCOME und BORBOLETTA, sind jedoch zusammen mit CARAVANSERAI der musikalische Höhepunkt in der Santana-Discographie. (Das LOTUS Live-Album gehört natürlich auch noch dazu.)
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am 23. Oktober 2003
Diese Musik aus dem Jahr 1972 ist ein MUSS für alle Latin-Jazz-Begeisterten! Hier findet man nicht die Hits à la Oye Como Va, sondern wunderbare Melodien, heiße Rhythmen. Obwohl Santana auf diesem Album titelmäßig sehr esoterisch unterwegs ist, ist die Musik qualitativ das Beste seiner bisherigen Schaffensperiode, die sich jetzt um 180° von dem unterscheidet, was er vor über 30 Jahren produzierte. Jeder Musiker auf Caravanserai ist ein absoluter Perfektionist.
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Ob es sich für den Musikfan lohnt, das dreifache an Euro auszugeben um diese SACD zu besitzen, muss jeder für sich entscheiden. Wer keine sehr gute HiFi-Anlage besitzt ( natürlich inkl. SACD Player ), sollte die Finger davon lassen.
Für alle anderen gilt: zugreifen, denn der Sound ist schon um einiges differenzierter und wärmer als auf CD. Und das bringt gerade bei dieser Musik von Santana ein Vielfaches an Mehrgewinn, denn diese Musik schreit geradezu nach Wärme und Differenziertheit um alle Details herauszuhören und entsprechend genießen zu können. Zur Musik selbst sage ich hier nichts, denn die kennen die entsprechenden Fans zur Genüge und hat sowieso mindestens fünf Sterne verdient.
Für Klangfreaks möchte ich noch anmerken, dass die SACD langsam ausstirbt und das hat einen ganz einfachen aber überzeugenden Grund: Highend-Streaming!
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am 16. November 2011
Mit "Caravanserai", Santanas im Herbst 1972 veröffentlichtem vierten Studioalbum, habe ich seinerzeit meine ersten Hörerfahrungen i.S. Fusion / Jazz gemacht, war von Anfang an fasziniert von den Klangteppichen aus Santanas Leadgitarrenarbeit, den Keyboards von Gregg Rolie und vor allem den diversen Percussions, die ebenso charakteristisch für den leicht meditativen Sound des Albums waren bzw. sind.

Im Vergleich zu dem bereits recht gut klingenden CD-Remaster von 2003 bietet die SACD (nur SACD-Stereo, kein Multichannel) von MoFi hörbar mehr Wärme, räumliche Tiefe, Transparenz und auch Dynamik, somit exakt das, was ich mir von einer gut produzierten SACD wünsche und auch von dieser SACD erhofft habe. Sehr ansprechend übrigens auch die Miniaturreplik des originalen LP-Klappalbums, in dem die SACD steckt, zudem bestens geschützt durch eine zum MoFi Standard gehörende vliesartige Schutzhülle.
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am 21. April 2016
"Caravanserei" habe ich seinerzeit in den 70ern gefühlte 1000-mal gehört und kenne wohl jede Note davon auswendig, heute noch. Ein Disput um die gerade erschienene "Santana IV" hat mich nun dazu geführt, die Scheibe nach vielen Jahren noch einmal aufzulegen. Und was soll ich sagen? Der Zauber von damals ist ein wenig verloren, ganz im Gegensatz zu den Vibrations, die mir "Santana", "Abraxas" und zum Teil auch noch "Santana III" vermitteln. Ich war damals ja noch ein Kind, und als frühreifer, Hesse lesender Pubertierender war "Caravanserei" damals für mich DAS Album, und diese Wirkung hielt viele Jahre an. Heute relativiere ich das und erkenne einfach, dass "Caravanserei" einen sehr spürbaren Einschnitt darstellt, auf den man sich auch einlassen muss. Bei mir ging das seinerzeit ganz von selbst, bei anderen kam und kommt es vielleicht auch zur Ablehnung

Ich würde "Caravanserei" nicht als das kreativste Album von Santana bezeichnen, sondern eher als das experimentellste und bizzarste. Vielleicht auch als das spannendste, unheimlichste, aber die Kraft von Stücken wie "Waiting" wird man hier vielleicht vergeblich suchen.

Dass jemand, der Santana nicht kennt oder vielleicht nur (das mE überbewertete) "Supernatural" kennt, beim Anhören dieses Albums als Einstieg etwas befremdet reagiert, kann ich durchaus nachvollziehen.

Ich empfehle tatsächlich, zuvor die ersten drei Santana-Alben anzuhören, dann wird man vielleicht genauso wie ich auch 5 Sterne vergeben können.
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am 31. Januar 2012
was carlos hier auf der gitarre spielt ist aus einem guss, heutzutage klampft er immer die gleichen 3 sample soli rauf und runter. aus dieser zeit hat er ja ein paar duftnoten gesetzt, so wie jeder kuenstler eine hochphase hat und einen abschwung. der aktuelle tiefpunkt ist sicher "guitar heaven". alles hat eben seine zeit. caravanserai ist die scheibe fuer die beruehmte einsame insel, oder vielleicht doch lieber... :)
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am 20. Dezember 2011
Nun gut, einer 2000 Einspielung in SACD ist nicht, aber für 1972 - Material, spitze!
Klingt echt gut. Musik erst wieder "erfahrbar", wie zuletzt auf LP (Einspielung auf LP seinerzeit war sehr gut).
Für einen Santana-Meditativ-Fusion-Fan ein Muß. weil die SACD wirklich spitze klingt.
Warm und dennoch durchzeichnet, eine Empfehlung, solange es diese SACD gibt - zulangen.
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am 22. August 2003
Die drei Santana-Alben "Caravanserai" (1972), "Welcome" (1973) und "Borboletta" (1974) und die parallel eingespielten Soloalben von Carlos Santana markieren die wohl kreativste und anspruchsvollste Phase seines Schaffens. "Caravanserai" ist mein absoluter Liebling, zum Nebenbeihören viel zu kostbar. Schöner kann Musik nicht sein.

Bereits das Zirpen am Anfang von "Eternal Caravan Of Reincarnation" versetzt den Hörer in die Tropen. Ein jazziger Titel, der sanft vor sich hinswingt. Wesentlich erdiger durch Carlos' Gitarre wirkt "Waves Within", welches in das funkige "Look Up..." und das hinreißende "Just In Time To See The Sun" übergeht. "Song Of The Wind", förmlich gesungen von Carlos' Gitarre, ist das wundervollste Stück überhaupt, wie es einem durch das Herz weht. Es folgt "All The Love Of The Universe", sehr intensiv, mit mehreren Tempowechseln.

Nun muss die LP umgedreht werden, was einen sinnvollen Einschnitt darstellt, weil die zweite Seite irgendwie eine andere Grundstimmung hat, eher fremdartig-bedrohlich als sonnig-warm. Doch die CD läuft einfach weiter. "Future Primitive", eher Klang als Musik, führt den Hörer in eine andere Welt. Zukunft? Vergangenheit? "Stone Flower" ist etwas schräger, gewagter, dennoch sehr gelungen, und landet in "La Fuente Del Ritmo", dem Quell des Rhythmus. Da kennt die Percussion-Section von Santana sich bestens aus und lässt es ordentlich pluggern, während Carlos ein feuriges Gitarrensolo abliefert, dem Greg Rolie mit dem Keyboard folgt. Im neunminütigen "Every Step Of The Way" schließlich wird die Spannung der zweiten Seite (der LP) zugespitzt und endlich aufgelöst. Puuh, was für eine Reise. Über 50 Minuten Musik vom Feinsten.

Vermutlich haben Sie es germekt: Ich kann "Caravanserai" nur jedem empfehlen. Fünf Sterne sind etwas mickrig, aber mehr stehen uns nicht zur Verfügung. Denken Sie sich noch beliebig viele hinzu - sie sind verdient. Auch das traumhafte Cover (auf der Rückseite zieht die Karavane vor dem Mond durch die Wüste) passt. Schade nur, dass das innere Bild des aufklappbaren LP-Covers bei der CD fehlt...
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