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Kundenrezensionen

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am 18. November 2003
Vorweg gesprochen: Der europäische, speziell der skandinavische Jazz hat der amerikansichen Szene nicht nur die Stirn geboten, sondern durch seine vielen Produkte aus Schweden, Dänemark und besonders Norwegen in vielen Feldern überholt. Rebekka Bakken gehört sicherlich zu dem schönsten und zugelich anspruchsvollstem was man sich derzeit wünschen darf. Dabei spielt es keine Rolle sie als Jazz zu definieren, Jazz ist immer nur dann wertvoll wenn er nicht an Vergleichen erstickt und auch keine wirklichen Definitionsgrenzen erfährt. Bakken, die ich in Leverkusen LIVE bewundern durfte, gibt so viel an persönlichen Eindrücken und tiefen Erkenntnissen wieder, dass es einem kalt den Rücken runterläuft. Die Kompositionen sind aus eigener Feder (nicht die 123. Version eines Standards), die Musik teils sehr reduziert, ihre Stimme sehr variabel, aber immer eindringlich.
Für mich gibt es keine Zögern: Rebekka Bakken ist zurecht hoch gelobt in fast allen Kritiken, eigentlich stellt sich nur die Frage nach der gelungenen Übersetzung ihrer Musik, nicht wörtlich zu verstehen: Wer dieses Album immer wieder verinnerlicht wird feststellen, welch hohen emotionalen und künstlerischen Wert es besitzt !
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am 2. Januar 2004
Ich frage mich, ob sie den skandinavischen Frauen irgendein Kreativitätshormon ins Trinkwasser mischen. Erst das Album "Cewbeappic" von Beady Belle, nun das neue Album von Silje Nergaard.
Es gibt ihn also, den Frauen-Jazz jenseits von der fast omnipräsenten Diana Krall.
Dieses Album bringt viele scheinbare Gegensätze stimmig zusammen. Es kommt reif und entspannt daher und wirkt trotzdem frisch und aufregend wie ein Debüt. Es bietet klassisches Jazztrio in Reinkultur, flirtet aber auch mit Pop - so etwas geht - nicht nur bei Nora Jones. Wer freejazzige experimentelle Musik schätzt, dem ist dies wahrscheinlich zu viel Wohlkang, Wer jedoch songorientierten Jazz auf höchstem Niveau mag, bei dem eine wunderbare Stimme im Mittelpunkt steht, sollte dieser CD eine Chance geben. Wer Diana Krall etwas über hat sowieso.
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am 9. Oktober 2003
auch wenn die gemeinschaftsproduktion "scattering poems" mit julia hülsmann meiner ansicht nach musikalisch abwechslungsreicher und lebendiger ist, kann man nicht umhin sich an "the art of how to fall" zu begeistern.
die stimmung die rebekka bakken allein durch ihre unglaubliche gesangsstimme heraufbeschwört jagt dem zuhörer angenehme schauer über den rücken.
die intensität von stücken wie "cover me with snow" oder "do you know my love" ist sicher nur schwer zu überbieten, fast als wäre man bei einem persönlichen livekonzert. zur zeit gibt es glaube ich nichts was sich mit der stimme und präsenz dieser frau messen könnte. hochgelobte Alben wie "come away with me" oder "yellow daffodils" sind dagegen müder abklatsch.
ausserordentlich gelungen ist auch die verbindung von modernen jazzelementen und anleihen aus dem populären bereich wie bei "giant body" oder "the art of how to fall".
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am 4. Mai 2007
Wie gesagt: schön, melancholisch, ätherisch, pur. Ein wundervoller Soundtrack zum Leben, sozusagen. Wunderbar zum Nebenherhören, aber eben auch zum Richtig-hin-hören. Harmonische Melodieläufe und angenehm leichte Schräglagen. Eine junge Frau, von der wir noch viel zu erwarten haben - und sollten.

Trotzdem - nicht zu sehr von den vermeintlichen Kennern beeindrucken lassen. Gut ist, was gefällt. Und diese Musik kann doch die Stimmung an so manchem trüben Wintertag heben, und das ist ja auch was.
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am 4. November 2003
Rebekka Bakken ist eine Ausnahmesängerin, das ohne Zweifel; was allerdings noch nichts über ihr lang erwartetes Solo-Debüt aussagt: und alles in allem bin ich, aufgrund meiner hohen Erwartungshaltungen im Vorfeld, ein bißchen enttäuscht über dieses Album, und ich verstehe nicht, warum es alle sooo toll finden: zweifellos, es gibt wirklich ein paar schöne Songs auf dem Album, "If Only" zum Beispiel. Und trotzdem: die Texte sind meiner Meinung nach desöfteren in Nähe der Schmerzgrenze, das Album wirkt streckenweise viel zu glatt, manchmal hört es sich einfach ein bißchen zu stereotyp und banal an.
Vielleicht braucht Bakken den stimmlichen Vergleich mit Norah Jones nicht zu scheuen; gegen "Come Away With Me" muß sich "The Art Of How To Fall" aber dennoch deutlich geschlagen geben.
Wer Bakken's tolle Stimme in einem besseren, weniger banalen Songumfeld sehen will, der möge sich bitte "Daily Mirror", Bakken zusammen mit dem großartigen österreichischen Jazzgitarristen Wolfgang Muthspiel anhören.
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am 18. Februar 2004
das erste Mal meint man, sich verkauft zu haben. Rebekka Bakkens Stimme hat so viele Facetten und sie spielt oft so ungewohnt damit, dass man zuerst etwas verstört ist...aber spätestens nach dem 2. Hören empfindet man es als Wohltat, solch unterschiedlichen Klangtöne aus ihrem Mund zu vernehmen und ist von ihr und ihren wunderbaren Lieder einfach fasziniert.
Sie hebt sich wunderbar von den anderen bekannten Jazzfrauen ab und ist eine wahre Künstlerin!
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am 11. Februar 2012
Dieses Album muss jeder Jazz Fan in seiner Sammlung haben. Die Tracks sind emontional und meisterhaft arrangiert. Bakkens Stimme bringt ihre Emontionen und Leidenschaften auf den Punkt. Mit dieser Produktion öffnet Rebekka Bakken ihr Herz. Sehr tiefsinnige Lyrik! Man höre nur "Cover me with Snow", "Virgin`s Lullaby" oder das herrvoragende "Worriless". Unbedingt kaufen!
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am 25. September 2003
rb ist eine begnadete sängerin, keine frage. das neue werk ist wunderbar gelungen, erreicht aber nicht die tiefe von "daily mirror" oder "beloved". damals hat sie ja mit wolfgang muthspiel gearbeitet und eine alte regel besagt 1+1=3. da hatten sich zwei gefunden, die unglaublich perfekt harmonierten (live als duo spielten sie die intimsten konzerte, die ich jemals gehört habe). bakken ist auf jeden fall ein hammer und ich bin froh, dass sie nicht in nyc, sondern in wien lebt, denn da habe ich gottseidank die möglichkeit, öfters den norwegischen blues serviert zu bekommen. die amis sollen sich mit dieser norah jones herumschlagen - an die bakken kommt die sowieso nicht ran!
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am 6. August 2013
rebecca bakken entspannt mich durch ihre sanfte stimme, einfühlsame texte, melodisch arrangierte sounds, tut gut für stille abende und gemütliche zweisamkeit
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am 26. Oktober 2012
Für uns wohl eine der besten CD's die Rebekka Bakken je aufgenommen hat.
Auch verschenken wir diese CD immer wieder gern.
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