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  • Drama
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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
35
4,2 von 5 Sternen
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am 19. Februar 2010
Angeblich soll Drama ein äusserst umstrittenes Album sein, es teile die Yes-Fans in zwei Lager. Nur, wo ist heute das andere Lager, also das Lager, das Drama eher negativ sieht, geblieben? Zurecht!
Aber fangen wir vorne an: die Paris-Sessions waren gescheitert, Jon Anderson weg, Rick Wakeman im Schlepptau. Die verbliebenen Mitglieder bekamen Besuch von ihren Studio-Nachbarn: die Buggles Trevor Horn und Geoff Downes, die just mit "Video Killed The Radio Star" die Hitparaden stürmten. Da die beiden sich auch noch als Yes-Fans outeten, wurden sie kurzerhand in die Band aufgenommen. Downes an den Keyboards und Horn als Sänger und Produzent. Das vorliegende Album ist vom ersten bis letzen Ton ein Beweis, wie hervorragend diese Symbiose funktioniert hat. Traumhafte Melodien, eine stetig frickelnde Gitarre von Steve Howe, ein knackiger Bass von Chris Squire und darüber die klare Stimme von Trevor Horn. Mit Nummern wie "Machine Messiah", "Into The Lens" und "Tempus Fugit" rocken die Herren die Gehörgänge und laden zum Schweben mit geschlossenen Augen in anderen Dimensionen ein.
Für mich ist Drama die perfekte Blaupause für den Progressive Rock der 80er, wie er hätte sein können. Die vorliegende Ausgabe wurde reichlich um Bonustracks erweitert: Singles, Demos, Unveröffentlichtes, was das Sammlerherz begehrt. Volle 5 Sterne!
Tja, so hätte der Progressive Rock in den 80ern klingen können. Leider kam es anders: Trevor Horn erwies sich live doch nicht als stimmsicherer Nachfolger Andersons und verliess Yes nach der Tournee, um ein ganz großer Produzent zu werden. Howe und Downes gingen zu Asia. Yes lösten sich auf.
Squire und White gründeten mit dem südafrikanischen Musiker Trevor Rabin eine Band namens Cinema. Aber das ist eine ganz andere Geschichte ...
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am 15. Oktober 2001
Jetzt muß auch ich mal die Lanze brechen für dieses Yes-Album, welches in stets künstlerisch hochwertiger Melancholie dahinplätschert. Es hat einige klasse ausufernde Intermezzi in den gerade längeren Songs, vor allem findet man hier nicht so schwerverdauliche Kost wie auf Tales of topografic oceans oder relayer. Zwar fehlt das Markenzeichen, Jon Andersons Stimme, aber musikalisch macht Drama dieses Manko zur Nebensache. Es gibt, klar, ein paar bessere Yes-Alben, aber auch viele schlechtere. Der Stil ist Yes-typisch und auf hohem Niveau, die vernichtenden Kritiken jedoch von puristischen Korinthenkackern.
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am 21. Juli 2004
Die Zeit, in der Drama entstand, war für die Band Yes sehr schwierig. Sowohl Keyboarder als auch Leadsänger (!) hatten die Band verlassen. Das Ergebnis der Arbeit war meiner Meinung nach eines der besten Yes-Alben. Wie gut Yes als Band ist, ist wohl unbestritten, aber das Songwriting wirkte im Vergleich zu anderen Rock-Band mitunter recht poppig und unerheblich. Ganz anders auf Drama: Hier sind Songs zu finden, die sowohl durch Einfallsreichtum und Kompexität als auch durch Genialität (gerade auch handwerkliches Können) überzeugen.
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am 2. August 2004
1980 erschien das einzige Yes-Album mit Trevor Horn als Sänger (er ersetzte den zeitweilig ausgestiegenen Jon Anderson) und Geoff Downes als Tastenmann, der für den erneut ausgestiegenen Rick Wakeman eingesprungen ist. Und ums gleich vorweg zu nehmen, es ist ein Hammer-Album geworden.

Das epische, 10 Minuten lange „Machine Messiah" entführt einen in eine Traumwelt, wie sie auch auf dem Cover zu sehen ist. Die typische Howe-Gitarre, Squires Bass-Läufe und die Keyboards scheinen einfach nicht von diesem Planeten zu sein. Das Stück ist mal treibend, bisweilen auch etwas fröhlich und auch mal langsam, aber immer sehr intensiv. Besonders die Parts mit Akkustik-Gitarre bei 5:46 Minuten und 9:04 Minuten sind an Intensität und Atmosphäre kaum zu überbieten. Sehr gelungen auch die Keyboard-Bass-Gitarren-Duelle ab der 4. Minute. Durch Geoff Downes umfangreiches Keyboard-Arsenal ist das Stück auch sehr vielseitig und abwechslungsreich, es kann sich ohne Einschränkungen zur Top-Garde aller Yes-Songs zählen lassen. „White Car" enthält zwar Gesang. klingt aber dennoch stark nach einem Film-Soundtrack. Die Synthesizer-Sounds lassen einen wieder staunen. „Does It Really Happen" hat ein tolles Intro mit wieder mal überragenden Bassläufen, bis sich ein mehrstimmig gesungenes Stück entfaltet. Das achtminütige „Into The Lens" hat einen sehr durchdachten Aufbau und einen sehr mitreißenden Refrain. „Run Through The Light" bringt mit seiner Leichtigkeit wieder sehr viel Atmosphäre, die durch perfekte Akkustikgitarren -Arbeit und traumhafte Synthie-Sounds gegeben ist. Zum Schluss lässt das mit pumpendem Bass treibende „Tempus Fugit" das Album ausklingen.

Eine Platte auf durchgängig hohem Niveau. Für mich das zweitbeste Yes-Album nach „Relayer". Komisch, dass gerade diese beiden Platten ohne Rick Wakeman aufgenommen wurden, halte ich ihn doch nach Keith Emerson für den zweitbesten Keyboarder der Rockmusik.
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am 26. Juli 2011
... aber gerade darum eine Empfehlung für Hörer, die Yes normalerweise als verquaste Artrock- und Bombast-Kapelle verschmähen. Ohne den Gesang von Jon Anderson und die Keyboards von Rick Wakeman, dafür aber mit den Buggles (Radio Killed The Video Star) an Bord, die den verbliebenen Yes-Mitgliedern hier eine Frischzellenkur verpassten. Das Resultat ist ein Album, das im Yes-Katalog aus der Reihe fällt, aber immer wieder zu gefallen weiß, wenn man nicht mit der Erwartung herangeht, ein "normales" Yes-Album zu hören. Die Bonus-Stücke dieser CD-Ausgabe sind eine willkommene Ergänzung, da Yes in dieser Besetzung und Qualität keine weitere LP eingespielt haben.
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am 26. November 2010
In den letzten 10 Jahren habe ich immer mal wieder die Gruppe Yes neu entdeckt. Die meisten Zeiten stolpere ich vielleicht auf The Yes Album oder Going for the One. Vor kurzem trotzdem kam ein Riff ich meinem Kopf, die ich zuerst nicht zuordnen konnte. Aber dann ist es mir eingefallen, es stamm aus einem Lied, das Yes auf dem Album Drama aufgenommen hatten.

Und so ging es los: wie wäre es, Drama komplett noch mal anzuhören? Chronologisch gesehen, fällt Drama fast genau in der Mitte zwischen ihre klassischen Alben in den 70er und der 90125 Ära in den 80er. Visuell ist das Album eine Rückkehr zu den fantasievollen Zeiten wie Close to the Edge oder Relayer. Das ist ganz logisch weil nach einem Auszeit von sechs Jahre kehrte Künstler Roger Dean zurück um die Hülle zu verzaubern.

Musikalisch ist es schon anders.

Nach dem Ausstieg von sowohl Yes Gründungsmitglied Jon Anderson als auch Tastenspieler Rick Wakeman kamen keine andere als Trevor Horn und Geoff Downes ins Boot, die zu der Zeit (1980) waren für ihren Buggles Projekt und vor allem das Hit Video Killed the Radio Star bekannt. Anscheint hatten die drei übrigen Yes Herren es versucht weiterzumachen ohne Unterstutzung , was auch bestimmt eine interessante Version von Yes gewesen wäre.

Wie ich es verstanden habe, kamen eine Reihe Glücksfälle zusammen, die zu der Zusammenarbeit führten, vor allem die Begegnung in einem Tonstudio in London zwischen den beiden Partien. Aber das Ergebnis ist etwas erstaunlich und überraschend.(Es hätte anders anhören konnten, wenn man die weit liegenden Welten zwischen etwa Roundabout und Video Killed the Radio Star betrachtet). Trotz Kommentare von Bassist Chris Squire, Trevor Horn höre Jon Anderson ähnlich und Geoff Downes sei ein bessere Tastenspieler als Rick Wakeman, stimmt es nicht und das ist auch positiv gemeint.

Was wirklich toll an das Ganze ist, ist dass Yes mit Drama neuen Elemente in ihrer Musik eingebettet hatten, die sie mehr aktuell (also 80er anhört)machen. Besonders zu erwähnen sind die Black Sabbath Gittarenriff von Steve Howe sowie das Frage-Antwort Spiel zwischen Squire und Downes in Machine Messiah und die Tempi Wechsel in Run Through the Light. Nie vorher hatten Yes so rockig angehört wie auf Drama (obwohl mit Going for the One und teils Tormato kamen sie nah dran). Und nachher hörten sie auch nicht so wie hier.

Wenn man ein Fan von den klassischen Yes Albums ist (wie The Yes Album oder Clsoe to the Edge) kann ich gerne Drama empfehlen
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am 28. September 2000
»Drama« ist der 'Bastard' unter Yes-Alben. Weil es das einzige ist, wo Jon Anderson nicht singt. Stattdessen steht Trevor Horn hinter dem Mikrofon. Na gut, er mag nicht ein so einzigartiger Sänger als Anderson sein - aber ehrlich gesagt ist er der einzig mögliche Substitut. Seine Stimme ist ganz okay und passt zu der Musik von Yes.
Und das Album enthält einige wirklich super Songs. Ich habe immer etwas besonderes in »Machine Messiah« gesehen. Es ist eine hervorragende 10-minütige Komposition!
Auch »Into The Lens« (der in einer kürzeren Version von Trevor Horn's Band The Buggles ein Hit unter dem Namen »I Am A Camera« wurde) hat sein eigener Charm. Typisch für die Songs auf »Drama« hat es ein größerer Menge Synth-Elemente und ein deshalb mehr elektronischer Touch als wir es von Yes gewohnt sind.
Das Album wird vom schnellen, rockenden, Yes'ischen und sogar humorvollen »Tempus Fugit« abgeschlossen..
»Drama« ist ganz und gar nicht so schlecht, nur weil Jon Anderson abwesend ist. Es ist ein brilliantes Album!
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am 1. Juli 2013
Ohne Wakeman ist man ja gewohnt, aber ohne Anderson? Kam das gut gehen?
Die Kritiker sagen Nein. Ich sage ja. Es ist eine sehr gute Platte geworden. Die Stimme von Trevor Horn ist zum Glück nicht das Gegenteil von Anderson. Nur der Keyboarder, der ist beileibe nicht Wakeman oder Moraz.
Trotzdem hat er sein Handwerk verstanden.

Die hätten lieber Horn Stimmtraining geben sollen statt sich auflösen. Dann hätte es diesen US-Mainstrem-Mist namens Asia nicht gegeben.

Gute Songs sind dabei, auch längere bis zehn Minuten. Die Platte ist wesentlich besser als ihr Ruf, deswegen wohlwollend vier Sterne.
Mit Bonus ziemlich in die Länge gezogen, kommt das Album nun auf gute 79".
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am 19. Juni 2001
An den vielen vernichtenden Kritiken von DRAMA sieht man wieder mal, wie die Leute mit Scheuklappen durch's Leben laufen. Ja, hier singt nicht Jon Anderson sondern Trevor Horn, aber der macht seine Sache nicht schlecht. Geoff Downes an den Keys ist auch nicht schlecht. Musikalisch sind die Songs ohnehin über die meisten Zweifel erhaben. Dieses Yes-Album ist mindestens um Klassen besser als z.B. TORMATO (das ist allerdings auch nicht schwierig). Fazit: Anhören ohne Scheuklappen und schon erschließt sich einem dieses tolle Album einer tollen Band!
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am 16. November 2000
Ich kann wohl als wirklich unvoreingenommener Zuhörer gelten, da ich sonst fast nur Heavy Metal Musik höhre. Ich kaufte mir dieses Album vor einer halben Ewigkeit, da ein enger Freund behauptete bei Yes handele es sich um eine Heavy Metal oder zumindest Hardrock Band. Da ich den Namen der Band eigenartig fand, zog ich los und besorgte mir dieses Album. Nun, mein Schock muß ziemlich groß gewesen sein, als ich zum ersten Mal dieses ALbum zu höhren bekam. Als ich meinen Schock aber überwunden hatte, schmiss ich nicht das Teil in den Müll, sondern fing an es von Zeit zu Zeit zu hören. Und ich fand diese CD wirklich genial, sie eignet sich hervorragend zum entspannen und träumen, wie kein anderes Album. Dies ist das einzige ALbum der Band, das ich jemals gehört habe, und ich kann es absolut nicht verstehen wenn Rezensenten, die wohl Fans der Band sind, es als schwach bezeichnen. Solche Musik habe ich noch nie gehört, von keiner anderen Band, sie ist irgendwie total majestätisch und psychedelich episch klingend. Oft kommt sie mir wirklich wie ein Traum vor, ja dieser traumhafte Charakter der Musik ist wirklich unheimlich, er hat schon etwas absolut überdimensionales an sich, daß man mit Worten überhaupt nicht beschreiben kann. Vielleicht werde ich eines Tages wieder einmal ein Album dieser Band anhören, aber irgendwie habe ich doch Angst, daß es nicht so schier traumhaft wie dieses klingen könnte. Daher werde ich es wohl nie verstehen, wie Yes Fans einen Übersongs wie "Machine Messiah" als schwach bezeichnen können, ich als Heavy Metal Fan, finde ihn einfach göttlich, wie eigentlich das gesamte Album, daß man einfach gehört haben sollte, völlig egal welche Musik man sonst hört. Denn dieses Album ist absolut einzigartig und ich nehme an selbst die Band hat kein anderes geschrieben, das jemals auch nur annährend wie dieses klingt.
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