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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kompaktere, knackigire Songs, weniger Komplexität
Auf 'Tormato' bewegen sich Yes eher in Richtung konventionelle Songstrukturen, weg von großen 20-Minuten-Epen.

'Future Times/Rejoice' ist ein flotter Opener mit damals neuartigen Synthies.

'Don't Kill The Whale' ist die recht bekannte Single, ein richtig gutes, eingaengiges Stueck mit tollen Bass-Laeufen und gelungenen Gitarren- und...
Veröffentlicht am 23. August 2008 von frijid

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen druckvolle orientierungslosigkeit
über dieses album gehn die meinungen ja noch mehr auseinander als bei tales..
aber nachvollziehbar- es gibt echt starke,kraftvoll-dynamische passagen ,aber auch nervende müllparts.
im gesamten unentschlossen und wenig homogen. man spürt die reibereien der bandmitglieder miteinander. (so kam es danach bei drama zur weiteren konsequenten...
Vor 20 Monaten von hälge schnaida veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kompaktere, knackigire Songs, weniger Komplexität, 23. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tormato (Audio CD)
Auf 'Tormato' bewegen sich Yes eher in Richtung konventionelle Songstrukturen, weg von großen 20-Minuten-Epen.

'Future Times/Rejoice' ist ein flotter Opener mit damals neuartigen Synthies.

'Don't Kill The Whale' ist die recht bekannte Single, ein richtig gutes, eingaengiges Stueck mit tollen Bass-Laeufen und gelungenen Gitarren- und Keyboardsoli. Ebenfalls toll der mehrstimmige Gesang gegen Ende.

'Madrigal' ist eine sehr schoene Barock-artige Ballade. Schoener Gesang, dazu wirklich gekonnte Cembalo-Begleitung und Howe's spansiche Gitarre. Und auch Squire's Backgroundvocals wissen wieder voll zu begeistern.

'Release, Release' ist eine temporeiche, druckvolle Nummer inkl. Schlagzeugsolo, einzig der Refrain ist etwas missraten.

'Arriving UFO' hat, wie der Titel schon andeutet, UFO-artige Keyboardsound zu bieten. Eine vielseitige und interessante Nummer.

'Circus Of Heaven' - eine ganz nette Nummer :)

'Onward' - wunderschoen, tolles Arrangement, sehr schoene Keyboardlaeufe und einlulender Gesang.

'On The Silent Wings Of Freadom' ist die progressivste Nummer des Albums. Und mit ueber 7 Minuten auch die laengste. Anfangs instrumental gehalten, baut sie sich langsam auf und wird treibend. Dann setzt der ruhige Gesang ein, zum Schluss gibt's noch einige gute Instrumentalparts.

Unterm Strich eine gelunge Platte, die weniger komplex, dafuer eher kompakt und direkter dachherkommt. Das nachfolgende 'Drama' sollte dann wieder etwas laengere Songs enthalten und wieder etwas komplexer werden.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Besser Als Sein Geruecht, 11. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tormato (Audio CD)
»Tormato« ist "das Yes-Album, das nicht zu den anderen Yes-Alben passt". Es strahlt mehr freude aus als man es von Yes gewohnt ist, und die Texte sind einfacher zu verstehen und leichter zugaenglich - selbst in ein "serioeser" Song wie »Don't Kill The Whale«.
Das Album faengt glaenzend an mit dem Zwillingsnummern »Future Times«/»Rejoice«. Jon Andersons Stimme kommt dabei sehr klar und freudig durch, und auch die Keyboards. Generell sind die Keyboards auf »Tormato« im Vordergrund, mit ihren unverwechselbaren spaet-1970er-Synth-Sound.
Zu den langweiligeren Nummern gehoeren »Circus Of Heaven« und »Arriving UFO«. Viele haben den letzeren dem Titel "der schlechteste Yes-Song aller Zeiten" gegeben - aber so schlecht is es nun wirklich nicht!
Ein Meisterstueck auf dieses unterschaetztes Album ist »On The Silent Wings Of Freedom«.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "ROCK/POP-PROG-KLASSIKER VON YES", 25. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tormato (Audio CD)
Rock/Pop-Prog-Klassiker von 1978 im Insel-Line-Up "Jon Anderson", "Steve Howe", "Rick Wakeman", "Chris Squire" und "Alan White". "Tormato" greift das Konzept vom Vorgängeralbum "Going for the one" auf: kürzere Songs mit eingängigen Melodien und Texte. Bei der Yes-typischen Arbeitsweise, bei der zunächst verschiedene Varianten aufgenommen werden, die dann erst hinterher zu einer entgültigen Songversion montiert werden, waren heftige Streitigkeiten unter den Mitglieder vorprogrammiert. Jeder Musiker fürchtete von den anderen in den Hintergrund gemischt zu werden. Vorallem Howe und Wakeman kämpften um jeden einzelnen Ton. Die positive Stimmung, die noch die Arbeiten am Vorgänger-Album "Going for the one" bestimmt hatte, kam nicht mehr auf, und viele Ideen für das Album gingen am Schneidetisch verloren. Dennoch konnte sich kein einzelnes Bandmitglied durchsetzen, uns so sind bis heute alle Beteiligten mit dem Ergebnis unzufrieden. Das Songmaterial ist in den Augen der Bandmitglieder nicht schlecht, allerdings funktioniert "Tormato" nicht als Gesamtwerk, da die einzelnen Ideen zu heterogen sind. Rick Wakemans Keyboardsound wird von Kritikern häufig als zu künstlich und schrill beschrieben. Tatsächlich verwendete er anstelle von Minimoog und Mellotron den neuen polyphonen Polymoog-Synthesizer und das von ihm mitentwickelte Birotron. Aufgrund technischer Schwierigkeiten und erfolgreicher Neuentwicklungen, aber auch wegen der Ablehnung der neuen Sounds durch Fans und Kritiker war "Tormato" das einzige Yes-Album, auf dem Wakeman diese beide Instrumente einsetzte. Wie schon beim Vorgängeralbum leiden die Aufnahmen darunter, dass es keinen Produzenten gab und die Band selbst für die Abmischung des Albums verantwortlich war. Allerdings ist auch zu sagen, dass gerade Keyboard, Gitarre und Bass gemeinsam einen modernen, sehr ungewöhnlichen und eigenständigen Klangkörper bilden, der auch von Yes so nicht wieder zu hören war. So gelingt auf der Single "Don't kill the whale", das erste wirkliche Protestlied der Band, das sich gegen die damaligen Walfangpraktiken richtet, durch diesen einzigartigen Sound eine Ozean-Atmosphäre zu erzeugen, die gut zum Thema und den Text des Songs passt. Ähnliches gelingt auf "Madrigal", das Renaissancevorbildern folgt, auf dem selbstironischen Kinderlied "Circus of heaven", das Zirkusmusik aufgreift, und auf "Arriving UFO", das sich mit der damals aktuellen Science-Fiction-Thematik beschäftigte. "On the silent wings of freedom" ist mit knapp 8 Minuten-Spielzeit die progressivste Rock-Nummer der Scheibe, mehr als gelungen. Zusammenfassend für mich trotz kritischer Sichtweise der Schaffenden ein absoluter Klassiker der Band, die in dieser Insel-Formation für lange Zeit nicht mehr zusammenspielen sollten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Yes - auf neuen Pfaden, 8. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tormato (Audio CD)
Yes in guter Besetzung. Sie experimentieren mit Streichern ("Onward") und werden einfacher; damit, wie ich meine, aber nicht schlechter. Yes versuchen einen neuen, einfacheren Stil, wie schon stellenweise auf der vorherigen Platte "Going for the one" zu merken war. Ich finde, dass dieser Versuch gut gelungen ist. Diese Scheibe lässt sich durchweg und ohne Versuchung auf den "Weiterknopf" zu drücken hören. Ich zähle diese CD sogar zu den besten der Gruppe Yes.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen YES- Tormato, 14. September 2006
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tormato (Audio CD)
War die "Going` For The One" von 1977 noch eine typische 70er-Jahre Yes-Platte, so probieren sie hier erstmals auf der 78er "Tormato" etwas Neues aus. Die Songs sind deutlich kürzer und einige sogar fast poppig ausgefallen. Z.B. das als Single ausgekoppelte `Don`t kill the whale`. Ich persönlich finde, dass ihnen auch diese kleine Soundkorrektur gut steht.

Auf typische Yessounds muss man aber natürlich nicht ganz verzichten. `Release, release` (tolles Drumsolo), `Arriving Ufo` (Wakeman in Hochform) und `On the silent wings of freedom` können durchaus mit älteren Yeswerken mithalten. `Circus of heaven` und `Onward` sind wieder kürzer und poppiger.

Mir gefällt es, man muss ja nicht immer Monumentalsongs von 20 min. Laufzeit hören. Musikalisch ist die vorliegende Platte aber natürlich trotzdem 1a, wie es sich für Yes gehört. Besonders erfolgreich war die Platte jedoch nicht, so daß Wakeman zum 2. Mal ausstieg und anschließend sogar Jon Anderson.
4 Sterne sind aber sicher verdient.

Jon Anderson - Lead Vocals
Steve Howe - Lead Guitar, Vocals
Chris Squire - Bass Guitar, Vocals
Rick Wakeman - Keyboards
Alan White - Drums, Percussion

Produced and arranged by Yes.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich sag' YESSS!, 22. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Tormato (Audio CD)
Bei Yes kommen mir spontan zwei für mich entscheidende (...und die Geister scheidende) Werke in den Sinn:
Tormato und Drama. Und gerade die beiden fangemeindespaltenden Werke zähle ich zu meinen liebsten!
Sie beinhalten auserlesene musikalische Perlen, welche sich manchmal erst bei mehrmaligem Hinhören erschliessen.
Ich denke, da muss sich schlussendlich doch jede und jeder seine eigene ganz persönliche Meinung bilden.

Tormato war wohl sehr selbstironisch gemeint.
Und Drama in dem Sinne dramatisch, da sich zwei wichtige Bandmitglieder aus dem Projekt Yes verabschiedet hatten. Und trotz alledem erfanden sich die Truppe dabei immer wieder neu. YES they can!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Yes - I love it, 31. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Tormato (Deluxe Version) (MP3-Download)
Tormato ein gutes Album von Yes? ABSOLUT!
1978 waren nur die ersten 10 Songs auf der LP und diese waren genial anders. Das Zusammenspiel von Keyboards, Drums, Bass, Gitarre und der Stimme von Jon Anderson ergaben einzigartige, melodische Rocksongs.
Hört rein - es lohnt sich!!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur 1 sieben minütiger Longsong?, 1. Juli 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tormato (Audio CD)
Dies ist die merkwürdigste Yes. Finde ich.
Das Potential für gute Epen ist da. Warum haben Sie das nicht genutzt?
Der Opener ist gut. Onward finde ich toll. Hört sich an wie ein Liebeslied auf Yes-Art.
Der letzte, längste Song, on a silent..., fängt gut an mit typischen Squire'schen Bass, bleibt auch bis zum Ende auf gutem Niveau.
Ein zwei Songs sind nicht sooo prickelnd, aber da alle (für Yes Verhältnisse) kurz sind, fallen die nicht so ins Gewicht.

Die Kritiker haben ja gleich die Tomaten auf dem Cover dazu genommen, Tomaten auf Yes zu werfen. So war Tomato, wie der Nachfolger Drama, für ein paar Jahre nicht so einfach zu kaufen. Idioten...

Mit dem Vorgänger "going for the one" übrigens mit fast 80 Minuten die längste der Remasterserie.

Alles in allem reicht die Qualität der Songs für gute vier Sterne allemal!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterbewertet, 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Tormato (Audio CD)
In musikalischer Hinsicht ist TORMATO wohl eines der vielschichtigsten, interessantesten, variantenreichsten und unterbewertsteten Alben von YES. Tatsächlich ist das 1978 erschiene Album der Schwanengesang für die Engländer um Tastenzauberer Rick Wakeman und Jon Anderson, die sich zuvor mit zwei der sphärischsten Progressive-Rock-Alben CLOSE TO EDGE und GOING FOR THE ONE einen exzellenten Ruf in der internationalen Szene erarbeiteten. Schon seit FRAGILE gehören sie zu den etabliertesten und abwechslungreichsten Prog-Bands der Genre-prägenden Dekade der Siebziger. YES gehören somit, wie auch PINK FLOYD und GENESIS, zu den berühmtesten und leicht zugänglichsten Prog-Formation. TORMATO bildet hinsichtlich dessen keine Ausnahme, auch wenn sich viele Fans an den leichten Pop-Einflüssen der Songs stören, die aber - wie auch bei DRAMA - kaum ins Gewicht fallen. Zwar änderte sich die Stilistik der Stücke zugunsten einer hittauglicheren Spielweise unter Bezugnahme aller Klischees des Progressive Rock, doch hält man diese auf TORMATO noch deutlich im Zaum. Einzelne Songs hervorzuheben wäre müsig, mir gefallen aber das doppeltitelige FUTURE TIMES/REJOICE, MADRIGAL, ARRIVING UFO, CIRCUS OF HEAVEN und ON THE SILENT WINGS OF FREEDOM am besten, wobei die anderen Songs beileibe nicht schlechter sind, und individuell gleichwertige Qualitäten vorzuweisen haben, obgleich mit dem Pop-ähnlichen, kurzen DON'T KILL THE WHALE schon in eben diese Richtung geschielt wird, ehe man zwei Jahre später mit DRAMA in letzter Konsequenz Progressive Rock zelebriert, der Radio- und Hittauglichkeit noch deutlicher annahm, aber noch nicht gänzlich zuwenden sollte. 90125 machte den Wechsel fünf Jahre später dann aber endgültig perfekt. Auf TORMATO klingt dahingegen noch alles frisch, kraftvoll und fein zugleich, virtuos, melodisch, variantenreich und vielschichtig. KAUFEN, wer es noch nicht sein Eigen nennt!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Größtenteils zu Unrecht schlecht gemacht, 10. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Tormato (Audio CD)
Nachdem ich sie dieser Tage live gesehen habe und sie auch "Don't kill the whale" gespielt und die Instrumentalpassagen aus "Silent wings of freedom" in den Squire/White-Solos eingebaut haben, habe ich sie mir mal wieder ausgekramt, die "Tormato". Das Signet "häßlichstes Yes-Cover überhaupt" hat sie sicherlich verdient - aber musikalisch bleibt für mich nach wie vor "Open your eyes" der Tiefstpunkt! Der Trend ging hin zu kürzeren Stücken. Die Military Drums aus der Eingangssequenz von "Future Times" fand ich damals schon interessant, "The Whale" ist mehr ein "Gassenhauer", "Onward" eine sehr schöne Ballade, die in der "Keys"-Live-Version mit Introduction nur noch gewonnen hat: es zeigt aber das Potential des Originals! "Wings of Freedom" und "Release, release" sind kürzer, aber nichtsdestotrotz auch recht knackig - einfach gut beim Autofahren. Echte Ausfälle sind für mich nur das UFO und der Circus - aber das rechtfertigt letztlich keine "Totalruntermache"!
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Tormato
Tormato von Yes (Audio CD - 2004)
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