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5.0 von 5 Sternen DAS Standard Normalobjektiv
Das Standardobjektiv (zumindest bei KB Kleinbild/Vollformat, an APS-C Sensoren ein wenig länger), Klein und fein präsentiert es sich. Und mit 1:1,4 der preisgünstigste 'Lichtriese'.

50 mm eigenen sich im Wesentlichen für Quer-Oberkörper- oder Ganzkörperaufnahmen. Für reine Gesichtsportraits ist es eher ungeeignet da es hier zu...
Veröffentlicht am 11. Februar 2008 von Christopher K.

versus
222 von 233 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ACHTUNG! Sreulichtblende unbedingt mitbestellen!
Das Objektiv ist bein Stößen oder Druck von vorn gegen den Objektivtubus sehr empfindlich, es kann zum Ausfall des Fokussiertriebs führen! Hier genügt schon, wenn das Objektiv unter leichtem Druck in der Fototasche gelagert wird. Dieses Problem tritt häufig auf, wie die einschlägigen Internetforen zeigen.
Die Reparatur hat mich 120 Euro...
Veröffentlicht am 30. Mai 2011 von Peter Silie


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848 von 877 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Standard Normalobjektiv, 11. Februar 2008
Das Standardobjektiv (zumindest bei KB Kleinbild/Vollformat, an APS-C Sensoren ein wenig länger), Klein und fein präsentiert es sich. Und mit 1:1,4 der preisgünstigste 'Lichtriese'.

50 mm eigenen sich im Wesentlichen für Quer-Oberkörper- oder Ganzkörperaufnahmen. Für reine Gesichtsportraits ist es eher ungeeignet da es hier zu leichten sichtbaren Verzeichnungen führt. Je größer der Abstand zum Motiv desto weniger fällt dies auf. Doch brauchen sie sich nicht damit einzugrenzen, mit 50mm haben Generationen vor dem Erscheinen von Zoom alles fotografiert; und es ist immer noch der Standard. Mit einer Festbrennweite ist man gezwungen, sich etwas mehr mit dem Motiv auseinander zu setzen. Da man nicht einfach zoomen kann, muss man sich bewegen um das Motiv entsprechend im Sucher zu haben.

Unschlagbar sind Festbrennweiten in Sachen Lichtstärke, doch nicht mit jedem Motiv kann man diese Lichtstärke nutzen. Prinzipiell sind Festbrennweiten bei Ihrer größten Blende schwächer in Bezug auf Auflösung, Schärfe und chromatische Abberationen. Deshalb muss man, wenn absolute Qualität gewünscht wird, abblenden. Und das Objektiv wird Objektiv ab Blende 4 immer besser. In Situationen mit wenig Licht, kann im Gegensatz dazu ruhig die Offenblende von 1:1,4 genutzt werden, da Auflösung, Schärfe und chromatische Abberationen, bei solchem Umgebungslicht nicht so gravierend in Erscheinung treten.

Es hat ein Metallbajonett (im Gegensatz zur 1,8 Version das Plastik benutzt) und acht Blendenlamellen (wichtig für schöne runde Formen im Bokeh). Mikro USM (kein Ring USM der noch schneller wäre) mit FTM (full time manual, sie können jederzeit manuell einstellen), was an sich nicht üblich ist und es somit auch meiner Kenntnis nach das Einzige in dieser Form darstellt. Im Gegensatz zum 85mm Objektiv ist es dadurch minimal lauter und minimal langsamer.

Dennoch mit einer Lichtstärke von f:1,4 ein "Lichtriese". Beim fokussieren fährt die innere "Röhre" bis zu einem Zentimeter heraus. Zum Glück rotiert die Vorderlinse nicht (damit Polfiltereinsatz möglich) und auch die Streulichtblende bleibt an Ihrer Position. Die Streulichtblende ES-71II muss wie üblich, da es kein L-Objektiv ist, hinzu gekauft werden. Ggf. kann ein Köcher LHP-C10, und noch ein ES-C9 Lederbeutel der eher Köcher ist oder ein Lederbeutel neuerer Art LP1014 benutzt werden.

Sie werden für das Canon System in dieser Preisklasse kein qualitativ besseres finden. Das nur ca. 1/3 Blende stärkere 50mm 1,2 ist fast viermal so teuer und nur bedingt besser. Allerdings ist es ein L-Objektiv und somit ganz anders in der Fertigungsqualität.

Ich habe mich bei meiner Rezension darum bemüht sachlich zu bleiben. Sollte ihnen dennoch etwas an der Rezension auffallen, was nicht diesem Ziel entspricht, so kommentieren sie es doch bitte mit dem "Kommentar-Button" und schreiben sie mir. Danke!
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222 von 233 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ACHTUNG! Sreulichtblende unbedingt mitbestellen!, 30. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Das Objektiv ist bein Stößen oder Druck von vorn gegen den Objektivtubus sehr empfindlich, es kann zum Ausfall des Fokussiertriebs führen! Hier genügt schon, wenn das Objektiv unter leichtem Druck in der Fototasche gelagert wird. Dieses Problem tritt häufig auf, wie die einschlägigen Internetforen zeigen.
Die Reparatur hat mich 120 Euro gekostet!

Die Lösung: Gegenlichtblende Canon ES-71 II Gegenlichtblende für das Canon EF 50mm 1:1,4 USM Objektiv mitbestellen und immer drauf lassen. Da die Streulichtblende bei diesem Objektiv nicht am Tubus, sondern am Gehäuse befestigt wird, hält sie die Stöße vom Tubus ab und verbessert nebenbei erheblich den Kontrast und die Farbbrillanz.
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295 von 311 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Standard-Festbrennweite der Canon-Serie, 11. Februar 2007
Von 
Zetti "der Tester" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Das EF 50mm f/1.4 USM ist eine stark verbreitete Standard*-Festbrennweite aus dem Canon Programm und somit in zahlreichen Fotokoffern von Fotografen und ambitionierten Amateuren zu finden.

Festbrennweiten enthalten weniger Linsen und sind deshalb einfacher zu konstruieren und besser zu optimieren als Zoom-Objektive. Daher erhalten sie mit dem EF 50mm f/1.4 USM eine Spitzenoptik zu einem vergleichsweise günstigen Preis.

An einer Kamera mit Crop-Sensor (EOS 400D, EOS 30D) wird das EF 50mm f/1.4 USM zu einem wunderbaren Portrait-Objektiv adäquat zu 75mm. Die extrem große Offenblende von 1.4 erlaubt Aufnahmen mit minimalstem Licht, wo andere Objektive längst die Flügel strecken. Außerdem können insbesondere bei Portraits traumhaft mit der Tiefenschärfe spielen.

Die Bildqualität des EF 50mm f/1.4 USM ist so gut, dass es oft als Referenz genutzt wird, zum Beispiel, um heraus zu finden, was die neue, zunächst nur mit dem Kit gekaufte dSLR, wirklich kann. Aber auch bei professionellen Tests von Canon dSLRs taucht immer wieder dieses 50mm-Objektiv auf --> Gehen sie zum Beispiel auf die Seite DpReview.com von Phil Askey und überzeugen sie sich selbst. Dort wurden unter anderem die folgenden Kameras mit dem EF 50mm f/1.4 USM getestet: EOS-1Ds Mark II, EOS 5D, EOS 30D, EOS 20D und so weiter.

Über die optische Qualität wurde nun genug geredet. Was bleibt, ist zu erwähnen, dass das EF 50mm f/1.4 über einen relativ schnellen USM-Autofokusmotor verfügt. Das heißt, die Fokussierung geht ziemlich zügig und ein zusätzliches manuelles Scharfstellen ist im AF-Modus grundsätzlich erlaubt - ebenfalls eine Spezialität von USM-Objektiven. Probieren sie das aber nicht mit ihrem Kit! :-)

Das Canon EF 50mm f/1.4 USM hat zwei Brennweiten-Konkurrenten im eigenen Hause, die günstigere 1.8er Variante und das lichtstärkere 1,2er L. Viele Einsteiger greifen nach dem günstigen 1.8er, weil sie glauben, ein Schnäppchen zu machen. Dem ist leider nicht so. Die Optik des 1.8ers ist prinzipiell gut, wenn es den Fokus trifft - das ist aber bei nicht idealem Licht und bei großen Blenden eher selten der Fall. :-(

Das in diesem Jahr neu vorgestellte 1.2er L ist eine wunderschöne Linse, aber x-fach so teuer wie das EF 50mm f/1.4 USM. Ob ein Blendenunterschied von 0.2 diese Investition fotografisch rechtfertigt, ist mehr als fraglich. Erste Tests attestieren dem 1.4er besser Ergebnisse.

*) Die Bezeichnung "Standard" stammt noch aus den Zeiten der analogen Spiegelreflex-Fotografie mit 136er Kleinbild-Filmen. Damals entsprach eine Brennweite von 50mm in etwa dem Bereich, den der Fotograf auch mit dem bloßen Auge sah. Also weder ein Tele, noch ein Weitwinkel, sondern genau in der Mitte, neutral. Bei einer Spiegelreflex-Neuanschaffung erwarb man früher in der Regel erst einmal ein 50mm-Objektiv als Erstlinse, um später auf andere Linsen zu wechseln. Das heißt, es war deshalb "Standard", ein solches Objektiv in seiner Sammlung zu haben.
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Objektiv, wer jedoch das 1.8er hat, muss nicht unbedingt umsteigen, 23. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Vorweg:

Ich bin ambitionierter Hobbyfotograf, ich habe das 50mm f/1.8 II und das f/1.4 sowohl an der Canon EOS 60D als auch der 6D genutzt und möchte im Folgenden meine Erfahrungen mit diesem Objektiv kund tun.

Verarbeitung:

Das Canon EF 50mm f/1.4 ist sehr solide verarbeitet - es besteht zwar zu einem hohen Anteil aus Plastik, fühlt sich aber gerade im Vergleich zum ebenfalls aus Plastik bestehenden 50mm f/1.8 II recht hochwertig an. Der Bajonettanschluss ist aus Metall, und damit im Gegensatz zu seinem günstigen kleinen Bruder sehr widerstandsfähig. Der Fokusring ist im Gegensatz zu anderen Objektiven von Canon nicht gummiert, ist aber trotzdem sehr griffig. Beim Fokussieren fährt der Plastiktubus aus. Um diesen Mechanismus zu schützen, sollte man beim Transport eine Gegenlichblende aufschrauben. Der AF/MF-Schalter wirkt recht solide, aber nicht besonders hochwertig.

Bedienung:

Bei diesem Objektiv kann man eigentlich nicht viel falsch machen - es gibt lediglich den Schalter für AF/MF und den Fokusring. Bei meinem Modell wirkt es fast so, als knirsche der Fokusring beim beim manuellen Fokussieren etwas - fokussiert das Objektiv automatisch, tut es das sehr schnell, präzise, und leise, USM sei dank. Auch wenn der Autofokus aktiv ist, kann man diesen jederzeit manuell überbrücken und manuell fokussieren.

Bildqualität und Autofokus:

Um ganz ehrlich zu sein - wer das Canon EF 50mm f/1.8 II sein Eigen nennt, und bei dem die Abbildungsleistung stimmt, der braucht dieses Objektiv eigentlich nicht. Der Unterschied zwischen den beiden Objektiven lässt sich auf Bildern kaum erkennen. Nur wer genau hinsieht, erkennt Unterschiede im Bokeh. Die zusätzlichen Blendenlamellen beim f/1.4 machen sich dann doch bemerkbar. Bei Offenblende wirken die Bilder tatsächlich etwas soft, hier ist Nachschärfen in Lightroom o.Ä. notwendig. Blendet man ab, verbessert sich die Abbildungsleistung sichtbar. Ich fotografiere meistens mit Blende 2.8 oder 3.2, hier stimmen sowohl Schärfe als auch Tiefenunschärfe.

Der Autofokus sitzt eigentlich (fast) immer richtig. Hier gibt es selten Grund zur Klage. An der 60D war und an der 6D ist dieses Objektiv eigentlich mein "Immer drauf".

Am Crop-Sensor ist dieses Objektiv eine sehr gute Wahl, wenn es um Portraits geht. Durch den Crop-Faktor von 1,6 kommt man auf eine Brennweite von 80mm - bei dieser Brennweite kommt es fast zu keinen Verzeichnungen im Gesicht.

Am Vollformat entsprechen 50mm auch tatsächlich 50mm - für Portraits also eher bedingt geeignet. Dafür eignen sich 50mm für jede andere erdenkliche Alltagssituation. Gerade in Situationen mit wenig Licht spielt dieses Objektiv mit seiner hohen Lichtstärke in Verbindung mit dem Vollformat-Sensor seine volle Stärke aus.

Fazit:

50mm eigenen sich besonders für (auch fortgeschrittene) Anfänger im Bereich Fotografie, so wie mich. Gerade am Vollformat entsprechen 50mm dem, was das menschliche Auge wahrnimmt und zwingen den Fotografen somit, sich intensiv mit dem Motiv auseinander zu setzen - gerade aufgrund des fehlenden Zooms. Am Crop eignen sich 50mm sehr gut für Portraits.

Wer auf seinen Geldbeutel achten muss oder will, bzw. sich noch nicht ganz sicher ist, ob er die Fotografie das richtige Hobby für ihn oder sie ist, der sollte zum Canon EF 50mm f/1.8 greifen. Für den Preis von ca. 100€ stimmen hier Abbildungsleistung und Bokeh.

Wer stattdessen, wie ich auch, etwas mehr Lichtstärke möchte und sich nach besserer Verarbeitung sehnt, dem sei das Canon EF 50mm f/1.4 empfohlen. Es fühlt sich wesentlich höherwertiger an, fokussiert leiser und bietet ein feineres, weicheres Bokeh.

Ich kann das Canon EF 50mm f/1.4 jedenfalls uneingeschränkt empfehlen.
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119 von 129 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Ultraschallmotor macht den Unterschied, 16. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Das EF 50mm f/1.4 USM ist die Mittelklasse innerhalb der 50 mm Festbrennweitenobjektiven von Canon und verbindet eine gute Bildqualität mit kleinen Abmaßen und einem geringen Gewicht. Durch seinen Ultraschallmotor kann jederzeit manuell in den Autofokus eingegriffen werden (ohne vorher auf MF schalten zu müssen) aber es handelt sich um eine ältere USM-Generation, die nicht ganz so schnell und lautlos arbeitet, wie modernere Varianten, aber trotzdem sehr präzise ist. Das Objektiv ist solide verarbeitet obwohl äußerlich nur das Bayonett aus Metall gefertigt ist. Durch die hervorragende Offenblende ist das Objektiv gut für Available Light und für Portrait-Aufnahmen geeignet. Aufgrund der hohen Auflösung findet es auch in der Landschaftsfotografie seine Liebhaber (allerdings nicht so sehr an APS-C-Kameras, wo die effektive Brennweite 80 mm beträgt). Schon bei niedrigster Blendenzahl (Offenblende) liefert das EF 50mm f/1.4 USM eine beeindruckende Auflösung, auch wenn Farbsäume ("Chromatische Abberrationen") in scharfen ("Farbquerfehler") und in unscharfen ("Farblängsfehler") Bildbereichen das Ergebnis trüben. An Vollformat-Kameras sind auch Verzerrungen ("Verzeichnung") ein Problem und ein Randschatten ("Vignettierung") ist zumindest bei niedrigen Blendenzahlen (offener Blende) deutlich sichtbar. Die Schärfeebene ist nicht gewölbt (so soll es sein, keine "Bildfeldwölbung") und die kreisrunde Form der Blende sorgt für ein ruhiges Bokeh (Schönheit der Unschärfe).

Auch wenn das EF 50mm f/1.4 USM mehr als dreimal soviel kostet, wie das EF 50mm f/1.8 II, ist es im Gegensatz zur High-End-Variante (dem EF 50mm f/1.2L USM) noch für die Meisten erschwinglich. Den Aufpreis bezahlt man für einen wesentlich besseren Autofokusmotor, eine bessere Verarbeitungsqualität, einen ordentlich dimensionierten Fokusring und natürlich für die etwas bessere Offenblende von f/1.4 statt f/1.8. In Bezug auf die Bildqualität ist das EF 50mm f/1.4 USM dem EF 50mm f/1.8 II allerdings sehr ähnlich (beide Objektive sind für die meisten Anwendungen gut genug). Außerhalb des Testlabors wird das EF 50mm f/1.4 USM aber schon alleine aufgrund seines besseren Autofokus bessere Bilder abliefern. Wer nur ein kleines Budget zur Verfügung hat, wird auch mit dem EF 50mm f/1.8 II zufrieden sein. Wer aber etwas mehr ausgeben kann, bekommt mit dem EF 50mm f/1.4 USM ein Objektiv, das einfach angenehmer zu benutzen ist.

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.
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74 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traum Objektiv, 6. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Zusammen mit der Canon EOS 450D war das EF 50mm f/1.4 mein erstes Spiegelreflex System.

Nachdem ich mich mit den technischen Finessen von Kamera und Objektiv vertraut gemacht hatte, kamen mir bei meinen Foto Trips schon sehr bald Zweifel, ob eine Fest-Brennweite eine gute Investition war.

Also kaufte ich mir ein 17-50mm Tamron dazu. Dies gab mir nun mehr Spielraum, zeigte aber gleichzeitig auf, welch herausragende Eigenschaften das 50mm f/1.4 bietet.

Dieses ist inzwischen wieder mein "Immerdrauf". Die weite Blende und herausragende Mittel- und Randschärfe suchen ihresgleichen. Auch ohne IS kann man bei mäßigen Lichtverhältnissen mit ISO800 und f/1.4 aus der Hand noch scharfe Fotos schießen. Gerade für Portraits ist das Objektiv ideal, und zaubert tolle Bokeh Effekte im Hintergrund. Das sieht einfach lebendig und professionell aus.

Es ist durchaus bei ganz offener Blende zu gebrauchen, vorausgesetzt man bekommt sein Ziel in den schmalen Fokus. Ab f/2.0 wird es so richtig scharf. Von f/3.5 bis f/5.6 scheint die Schärfe am höchsten zu sein (interessant für Architektur, Sterne usw.) und nimmt darüber hinaus langsam ab.

Bei sehr kontrastreichen Szenen, z.B. mit Objekten im Gegenlicht, zeigen sich deutlich chromatische Abberationen. Meistens sind diese aber beherrschbar.

Der Fokus Ring geht schwerer als bei allen anderen Objektiven, die ich in der Hand hatte. Dies fällt aber nur bei manueller Fein-Justierung auf. Der AF ist schnell und genau.

Ich kann das Objektiv absolut empfehlen, auch für den DSLR Neuling, der vielleicht schon mit einem Zoom Erfahrung gesammelt hat. Der Preis scheint, wenn man die rein optischen Eigenschaften betrachtet, ein Schnäppchen.
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52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen lichtstark und günstig aber mit deutlicher Schwäche bei Anfangsblende, 2. Dezember 2009
Von 
Nachtpfauenauge (Mainhattan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Kurzes Update: Habe inzwischen die EOS 7D, mit der dieses Objektiv prima zusammenarbeitet. Ich schätze es besonders bei Videoaufnahmen von Menschen, etwa bei Partys, dafür hat es die richtige Brennweite. Bei Blende 1,4 bis 2,0 kann man richtig schön hollywoodmäßig mit der Schärfentiefe spielen. Der Fokusring ist feinfühlig genug übersetzt, um das manuelle Fokussieren mit etwas Übung ruckelfrei und recht präzise hinzukriegen (Autofokus beim Filmen kann man ja derzeit bei den meisten DSLR praktisch vergessen). Außerdem bleibt die 7D mit diesem Objektiv noch einigermaßen leicht (na ja...), sodass man damit auch längere Schwenks aus der Hand aufnehmen kann. Gut an der Festbrennweite ist auch, dass man gar nicht verlockt werden kann, beim Filmen auch noch zusätzlich am Zoomring zu kurbeln. Das geht meist schief, musste ich mit Zooms feststellen.

Alte Rezension:
Ich habe dieses Objektiv jetzt einige Wochen im dämmrigen Herbstlicht und bei gesellschaftlichen Anlässen in schummrigen Innenräumen eingesetzt. Preisgünstige Festbrennweite mit solider Mechanik für Leute wie mich, die gerne Menschen ohne störendes Blitzlichtgewitter aufnehmen (und blitzfreie, intimere Lichtstimmungen bevorzugen - trotz aller Probleme, die das mit sich bringt). Ich setze es an APS-Kameras ein (EOS 50D/ 450D). Bei ISO 1600 und Blende 1,4 sind in Innenräumen mit gedämpfter Abendbeleuchtung noch unglaubliche Verschlusszeiten um 1/50 s drin.

Die schlechte Nachricht zuerst: Bei der Anfangsblende 1,4 fällt die Bildschärfe selbst beim kleineren Bildausschnitt von APS-Kameras von der Bildmitte (gerade noch akzeptabel) zum Bildrand (verwaschene Details) auffallend stark ab. Bei den größeren Vollformat-Kleinbild-Sensoren muss diese Schwäche noch gravierender zu sehen sein - zumal die bei ISO 1600 weniger rauschen und daher feinere Details abbilden können. Die gute Nachricht: Leichtes Schließen auf Blende 1,8 treibt die Schärfe in der Bildmitte gewaltig hoch, allerdings bleiben die Bildränder sichtlich weichgezeichnet. Bei Blende 5,6 schließlich werden die Bilder (zumindest bei APS) über die gesamte Diagonale so rattenscharf, wie das nur sehr gute Festbrennweiten bringen. Übrigens kann man sich das auch schön als interaktive Labormesskurven auf dpreview.com ansehen - hier deckt sich die Theorie nahtlos zumindest mit meiner praktischen Erfahrung.

Die Farbwiedergabe ist neutral (soweit ich das bislang bei überwiegend Kunstlichtfotos mit manuellem Weißabgleich beurteilen kann). Bei offener Blende produziert es ein sehr angenehmes Bokeh (Hintergrundunschärfe), erreicht aber nicht ganz den Schmelz, den L-Profiobjektive mit ihren schön runden Blendenöffnungen (mehr Lamellen) hinkriegen (ich habe L's von der weißen Sorte in meiner Sammlung und daher den Vergleich). Sonstige Bildfehler wie Farbsäume (chromatische Aberration) oder Verzerrungen gibt's hier nicht. Die Nahgrenze liegt bei akzeptablen 45 cm (Entfernung Objekt-Sensor, grob 35 cm bei Objektivfront-Objekt). Der Ultraschallantrieb arbeitet gewohnt geräuschlos, schnell, präzise und erlaubt jederzeit manuellen Eingriff. Zumindest bei meinem Exemplar war der Autofokus ab Werk sauber justiert (ich hab's mit Testchart nachgeprüft). Die Frontlinse dreht sich nicht beim Scharfstellen, ist also ideal für den Polfilter-Einsatz. Haptik und Verarbeitung sind solide Canon-Mittelklasse (eben Gold- statt Rotring). Schön leicht und kompakt. Nicht vergessen, die Streulichtblende gleich mit zu bestellen! Sie wird nicht mitgeliefert, was man angesichts des Kampfpreises jedoch Canon verzeihen kann.

Allerdings: An APS-Kameras ist das kein klassisches Normalobjektiv, sondern effektiv ein 80-mm-Tele. Der leichte Teleeffekt kommt Portraits (mit Oberkörper) zugute, sonst ist es gut für Partys oder Bühnenaufnahmen, um kleine Gruppen oder Zwiegespräche abzulichten (oder sonstige Details). Für weiter gefasste Wimmelbild-Motive aus dem Festgelage ist der Bildausschnitt zu eng. Wer für so was ein "echtes" Normalobjektiv dieser gewaltigen Lichtstärke will, muss für die APS-Kamera tiefer in die Tasche greifen und das fast vier mal so teure Canon EF 35mm 1:1,4 L USM Objektiv zusammenriestern (zumindest nach meinem Überblick über die lieferbare Canon-Objektivpalette). Dafür gibt's L-Profiqualität. Ich habe der Ver-L-ockung widerstehen können, da ich das 50 mm mit dem ziemlich lichtstarken Canon EF-S 17-55mm/ 2,8/ IS USM Objektiv, bildstabilisiert Zoom für Weitwinkelfotos kombiniere. Den hatte ich schon da. Beide Objektive zusammen kommen allerdings auch auf das Preisniveau des 35 mm 1:1,4 L USM - seufz.

Übrigens habe ich wieder mal festgestellt, dass manche technische Schwäche auch kreatives Potenzial freisetzt. Die zum Rand hin etwas weichgezeichneten Portraits bei Offenblende im intimen Lampenlicht haben was... Man muss halt unbedingt drauf achten, dass z. B. bei Dreiviertelportraits das Auge des Abgelichteten im scharfen Bildzentrum sitzt.

Fazit: Die Schwäche bei der Anfangsblende erzwingt den Abzug eines Sterns für den APS-Einsatz (bei Vollformat vielleicht zwei Sterne?). APS-BesitzerInnen, die damit leben können sind sonst sehr gut bedient. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist topp. Stolze Vollformat-BesitzerInnen sollten sich als Mittelklasse-Alternative unbedingt das rund 100 Euro teurere Sigma 50mm 1,4 EX DG HSM Objektiv für Canon näher ansehen (oder gleich zu L-Objektiven oberhalb 1000 Euro greifen). Laut Tests soll das Sigma bei der Anfangsblende wesentlich schärfer sein.

Fußnote zum Sigma:
Ich habe schwer geschwankt, ob ich doch das Sigma nehmen soll, mich aber dann aus folgenden Gründen doch für das Canon entschieden. Erstens weisen auffallend viele Käuferkommentare etc. auf dem Internet auf eine typische Fremdobjektivschwäche hin: Fehlfokus ab Werk (siehe z. B. Kommentare auf Amazon.com). Man muss also damit rechnen, dass man mehrmals umtauschen muss oder die Kamera gleich mitsamt Objektiv zur Justage einsendet. Wenn man eine EOS 50/7D oder eine von Canons aktuellen Vollformatkameras hat, kann man allerdings den Fehlfokus selbst nachjustieren und einspeichern. Da ich das Objektiv aber auch an der kleinen und leichten 450D einsetzen wollte, war mir der drohende Aufwand zu heikel. Zudem ist das Sigma groß und wiegt ein Pfund. Zusammen mit dem 17-55 mm hätte ich dann schon wieder 1 kg Objektiv "nur mal so" bei gesellschaftlichen Anlässen dabei. Das war mir für den Zweck echt zu viel Glasbaustein.

Mal schauen, wie sich das Objektiv ab Frühjahr im "Außeneinsatz" macht. Vielleicht gibt's dann noch ein kurzes Update. Viel Spaß mit dem "Nachtsichtgerät"!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lichtstark und optisch sehr gut für's Geld, 25. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Hallo, zusammen!

Ich habe das EF50/1.4 nun seit fast zwei Jahren an meiner EOS40D im Einsatz - und es ist zum meistverwendeten Objektiv aus meiner Sammlung geworden. Verwendungszweck ist - naheliegend wegen der 80mm-Entsprechnung an APS-C - meist Portrait, vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen.

Technische Daten sind wohl nicht so interessant, da überall nachlesbar. Einzig das Gewicht finde ich ist eine Erwähnung wert: mit 190g sehr leicht und durch die geringe Baulänge ein prima Objektiv, um es immer dabei zu haben.

Die optische Leistung ist selbst bei Offenblende durchaus akzeptabel, wenn auch nicht - für PixelPeeper - superscharf. Bei Blende 1.4 ist es durchaus etwas weich. Ich verwende es daher meist auf F2 abgeblendet und nur, wenn es die Belichtungszeit wirklich bedingt, bei F1.4-1.6. Das Optimum ist sehr schnell schon bei ca. F3.5-F4 erreicht und fällt erst ab F-Zahlen um die 13 wieder (leicht!) ab.

Die Leistung ist aber auch von der Auflösung des Sensors abhängig bzw. von dessen Pixelpitch. An einer 60D oder 7D wird sich die "Weichheit" bei OB eher bemerkbar machen als an einer 20D, 30D oder 5D(I).

Meine "Pro"s:
-------------
++ Bildqualität
+++ Bokeh
++ geringes Gewicht
++ Verarbeitungsqualität

Meine "Kontra"s:
----------------
- Zoomring könnte etwas weicher und präziser laufen bei MF
- streulichtanfällig, Lens Hood daher Pflicht

Mein Fazit:
-----------
Viel Linse für einen guten Preis. Auch, wenn die Basiskonstruktion dieser Linse seit FD-Zeiten nahezu unverändert ist (wenn man mal vom Mikro-USM statt Mikromotor absieht), handelt es sich um ein Objektiv, dessen Brennweite in keiner Sammlung fehlen sollte.

Alternativen? Klar, da gibt es einige. Bspw. das EF50/1.2L von Canon, das aber mit mehr als 1.200€ zu Buche schlägt. Trotz geringfügig besser Farben und guter OB-Leistung sicher nicht für jeden erschwinglich. Preisgünstiger ist da das EF50/1.8 von Canon, i.d.R. für unter 100€ zu haben und damit extrem günstig, wenn man mit Mikromotor und leichten Abstrichen an der Verarbeitungsqualität leben kann. Das SIgma 50/1.4 - zu dem sage ich nichts... meine Erfahrungen jedenfalls haben nicht zu einem Kauf geführt. Allenfalls Festbrennweiten um die 35mm sind an APS-C noch Alternativen, wenn man einfach etwas mehr auf das Bild bekommen will - hier das 35/2 für den kleinen und das 35/1.4L für den dickeren Geldbeutel.

Meine Empfehlung zum EF50/1.4 USM: Kaufen, wenn man Portraits bei schlechtem Licht machen will. Kaufen auch dann, wenn man - wie ich - irgendwann von APS-C zu KB wechseln will - dann wird das 50er zum "echten" 50er und die Einsatzzwecke noch vielseitiger.
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103 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super objektiv, 29. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Wer es einmal hat, merkt sofort, dass er etwas Wertiges in den Händen hält. Hochlichtstark erspart es einen fast immer das Blitzlicht.Das 50er liefert leicht abgeblendet gestochen scharfe hochaufgelöste Bilder und macht auch an einer Digitalen eine ausgezeichnete Figur. Auch mit Blende 1,4 gelingen noch sehr gute Fotos. Für meine Verhältnisse ist es den wesentlich teuereren L Optiken zumindest ebenbürtig.Durch die hohe Lichtstärke und eine größte Öffnung von 1,4 kann man sehr gut mit Schärfe und Unschärfe arbeiten. An einer Digitalen mit APS C Sensor wird aus dem 50er ein hervorragendes Portraitobjektiv. Man hat dann ein leichtes Tele von ungefähr 80mm, ideal für Personen, wobei man allerdings etwas Platz haben sollte beim Fotoshooting. WEr immer ein möglichkeit sieht(und die gibt es oft) einen Schritt zurück oder auch vor zu gehen, kann das Objektiv für fast alle Gelegenheiten nutzen. Der Autofokus arbeitet schnell, leise und präzise. Natürlich ersetzt es keinen Weitwinkel und auch kein gutes Tele, aber es ist durch seine bestechende Qualität immer eine Alternative, auf die man sich verlassen kann. ich benutze es oft für Lifsyle und Produktfotos, Portraits und auch Landschaftsdetails, aber auch dort, wo ohne blitz kein Bild mehr möglich ist. wer die möglichkeit hat, sollte es unbedingt auch einmal mit Zoombrennweiten von Fremdherstellern(Sigma, Tamron) vergleichen und wird merken, dass das die Bilder, die mit dem 50er gemacht wurden positiv auffallen. diesen Qualitätsunterschied nimmt man auch als Laie durchaus wahr. Das Objektiv ist nicht gerade billig für ein standardobjektiv, aber sein Geld in jedem Falle wert. Erst recht, wenn man sieht, was die gleiche Abbildungsqualität in der Regel bei Canon kostet. Man kommt gar nicht umhin diesen Objektiv fünf Sterne zu geben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Note 1,0 für das Canon 1,4! Mein Preis-Leistungs-Tipp, 30. November 2012
Von 
Wilfried Teuber (Ahaus) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Weihnachten war schon gestern: Der Paketbote brachte das neue 50 mm 1,4 von Canon! Viele Tests und auch Gespräche mit Kollegen haben mich überzeugt, endlich auf den "Bestell-Button" zu drücken.

Schon einen Tag später kann ich sagen, noch nie habe ich so gerne Geld in ein Objektiv investiert. Das Canon 50 mm 1,4 besticht durch eine sehr gute Schärfe. Ein weiteres Kaufargument war die hohe Lichtstärke. Durch die große Blendenöffnung lassen sich Objekte selbst bei dieser "Normalbrennweite" wunderbar vom Hintergrund trennen. Ich habe es direkt gegen ein hochwertiges Sigma Zoom 24 - 70 mm 2,8 getestet. Die Ergebnisse sind deutlich besser. Auch die Leistung des Sigma-Zooms sind akzeptabel: sieht man allerdings die Ergebnisse direkt nebeneinander und geht ein wenig in die Vergrößerung, sind die Qualitätsunterschiede in der Auflösung deutlich sichtbar. Der einzige Unmut, der sich bei mir regt, ist die Strategie Canons, eine obligatorische Gegenlichtblende für sündhaft hohe Summen extra zu verkaufen. Bei vielen Drittanbietern und auch bei Canon L-Objektiven, ist diese Gegenlichtblende bereits im Standardlieferumfang enthalten. Auch wenn es nicht gratis ist, empfehle ich diese Gegenlicht bzw. Streulichtblende auf jeden Fall zu erwerben. Sie bietet einen wichtigen Schutz der Frontlinse und ist natürlich auch bei "Seitenlicht" positiv fürs Bildergebnis.

Es sprechen aber weitere Gründe für dieses Objektiv. Zu Beginn der Investition in eine Fotoausrüstung ist jeder Fotograf -je nach Geldbeutel- geneigt, erst einmal verschiedene Brennweitenbereiche abzudecken. Meistens werden 24 - 70 mm und 70 - 200 mm Objektive erworben, um anfangen zu können. Ein zweiter Grund spricht ebenfalls für die Anschaffung von Zoom-Objektiven. Die "Linse" muss nicht so häufig gewechselt werden, das ist "bequem" und der Fotograf vermeidet das Risiko von Staub auf dem Sensor. Soweit dieser kleine Exkurs...

Nach einiger Zeit werden Sie dann aber mit den Ergebnissen -sofern Sie mehr wollen als nur Mittelmass- nicht mehr zufrieden sein. Und dann kommt der Punkt, wo Sie dieses Objektiv kaufen sollten, denn Sie erhalten ein deutliches Plus an Qualität durch das Objektiv und der vielleicht noch viel entscheidendere Punkt: Sie fotografieren bewusster und werden die Bildgestaltung, durch Blende, Zeit, Scharf-/Unscharfstellung, perfekt inszenieren. Das Resultat sind deutlich bessere Fotos. Denn eines ist sicher, egal ob Sie mit einer hochwertigen Vollformatkamera und einem guten Objektiv -wie dem 1,4 mm USM von Canon- fotografieren, oder mit einer Kompaktkamera: Die guten Fotos macht immer noch der "Typ" hinter der Kamera...

Die Alternative das 1,2 50 mm L aus gleichem Haus ist durch den noch besseren Autofokus (Ring-USM) und die noch hochwertigere Verarbeitung zugegeben einen kleinen Tick besser, kostet allerdings das 4,5-Fache. Also mein Tipp, wenn Sie die gerade Pressefotograf oder Event-Profi sind, kaufen Sie dieses Objektiv. Setzen Sie Ihre Motive bewusst in Szene und machen Sie einfach bessere Fotos!

In diesem Sinne "immer gut Licht".
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