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5.0 von 5 Sternen DAS Standard Normalobjektiv
Das Standardobjektiv (zumindest bei KB Kleinbild/Vollformat, an APS-C Sensoren ein wenig länger), Klein und fein präsentiert es sich. Und mit 1:1,4 der preisgünstigste 'Lichtriese'.

50 mm eigenen sich im Wesentlichen für Quer-Oberkörper- oder Ganzkörperaufnahmen. Für reine Gesichtsportraits ist es eher ungeeignet da es hier zu...
Veröffentlicht am 11. Februar 2008 von Christopher K.

versus
207 von 213 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ACHTUNG! Sreulichtblende unbedingt mitbestellen!
Das Objektiv ist bein Stößen oder Druck von vorn gegen den Objektivtubus sehr empfindlich, es kann zum Ausfall des Fokussiertriebs führen! Hier genügt schon, wenn das Objektiv unter leichtem Druck in der Fototasche gelagert wird. Dieses Problem tritt häufig auf, wie die einschlägigen Internetforen zeigen.
Die Reparatur hat mich 120 Euro...
Veröffentlicht am 30. Mai 2011 von Peter Silie


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828 von 854 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Standard Normalobjektiv, 11. Februar 2008
Das Standardobjektiv (zumindest bei KB Kleinbild/Vollformat, an APS-C Sensoren ein wenig länger), Klein und fein präsentiert es sich. Und mit 1:1,4 der preisgünstigste 'Lichtriese'.

50 mm eigenen sich im Wesentlichen für Quer-Oberkörper- oder Ganzkörperaufnahmen. Für reine Gesichtsportraits ist es eher ungeeignet da es hier zu leichten sichtbaren Verzeichnungen führt. Je größer der Abstand zum Motiv desto weniger fällt dies auf. Doch brauchen sie sich nicht damit einzugrenzen, mit 50mm haben Generationen vor dem Erscheinen von Zoom alles fotografiert; und es ist immer noch der Standard. Mit einer Festbrennweite ist man gezwungen, sich etwas mehr mit dem Motiv auseinander zu setzen. Da man nicht einfach zoomen kann, muss man sich bewegen um das Motiv entsprechend im Sucher zu haben.

Unschlagbar sind Festbrennweiten in Sachen Lichtstärke, doch nicht mit jedem Motiv kann man diese Lichtstärke nutzen. Prinzipiell sind Festbrennweiten bei Ihrer größten Blende schwächer in Bezug auf Auflösung, Schärfe und chromatische Abberationen. Deshalb muss man, wenn absolute Qualität gewünscht wird, abblenden. Und das Objektiv wird Objektiv ab Blende 4 immer besser. In Situationen mit wenig Licht, kann im Gegensatz dazu ruhig die Offenblende von 1:1,4 genutzt werden, da Auflösung, Schärfe und chromatische Abberationen, bei solchem Umgebungslicht nicht so gravierend in Erscheinung treten.

Es hat ein Metallbajonett (im Gegensatz zur 1,8 Version das Plastik benutzt) und acht Blendenlamellen (wichtig für schöne runde Formen im Bokeh). Mikro USM (kein Ring USM der noch schneller wäre) mit FTM (full time manual, sie können jederzeit manuell einstellen), was an sich nicht üblich ist und es somit auch meiner Kenntnis nach das Einzige in dieser Form darstellt. Im Gegensatz zum 85mm Objektiv ist es dadurch minimal lauter und minimal langsamer.

Dennoch mit einer Lichtstärke von f:1,4 ein "Lichtriese". Beim fokussieren fährt die innere "Röhre" bis zu einem Zentimeter heraus. Zum Glück rotiert die Vorderlinse nicht (damit Polfiltereinsatz möglich) und auch die Streulichtblende bleibt an Ihrer Position. Die Streulichtblende ES-71II muss wie üblich, da es kein L-Objektiv ist, hinzu gekauft werden. Ggf. kann ein Köcher LHP-C10, und noch ein ES-C9 Lederbeutel der eher Köcher ist oder ein Lederbeutel neuerer Art LP1014 benutzt werden.

Sie werden für das Canon System in dieser Preisklasse kein qualitativ besseres finden. Das nur ca. 1/3 Blende stärkere 50mm 1,2 ist fast viermal so teuer und nur bedingt besser. Allerdings ist es ein L-Objektiv und somit ganz anders in der Fertigungsqualität.

Ich habe mich bei meiner Rezension darum bemüht sachlich zu bleiben. Sollte ihnen dennoch etwas an der Rezension auffallen, was nicht diesem Ziel entspricht, so kommentieren sie es doch bitte mit dem "Kommentar-Button" und schreiben sie mir. Danke!
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207 von 213 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ACHTUNG! Sreulichtblende unbedingt mitbestellen!, 30. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Das Objektiv ist bein Stößen oder Druck von vorn gegen den Objektivtubus sehr empfindlich, es kann zum Ausfall des Fokussiertriebs führen! Hier genügt schon, wenn das Objektiv unter leichtem Druck in der Fototasche gelagert wird. Dieses Problem tritt häufig auf, wie die einschlägigen Internetforen zeigen.
Die Reparatur hat mich 120 Euro gekostet!

Die Lösung: Gegenlichtblende Canon ES-71 II Gegenlichtblende für das Canon EF 50mm 1:1,4 USM Objektiv mitbestellen und immer drauf lassen. Da die Streulichtblende bei diesem Objektiv nicht am Tubus, sondern am Gehäuse befestigt wird, hält sie die Stöße vom Tubus ab und verbessert nebenbei erheblich den Kontrast und die Farbbrillanz.
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286 von 302 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Standard-Festbrennweite der Canon-Serie, 11. Februar 2007
Von 
Zetti "der Tester" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Das EF 50mm f/1.4 USM ist eine stark verbreitete Standard*-Festbrennweite aus dem Canon Programm und somit in zahlreichen Fotokoffern von Fotografen und ambitionierten Amateuren zu finden.

Festbrennweiten enthalten weniger Linsen und sind deshalb einfacher zu konstruieren und besser zu optimieren als Zoom-Objektive. Daher erhalten sie mit dem EF 50mm f/1.4 USM eine Spitzenoptik zu einem vergleichsweise günstigen Preis.

An einer Kamera mit Crop-Sensor (EOS 400D, EOS 30D) wird das EF 50mm f/1.4 USM zu einem wunderbaren Portrait-Objektiv adäquat zu 75mm. Die extrem große Offenblende von 1.4 erlaubt Aufnahmen mit minimalstem Licht, wo andere Objektive längst die Flügel strecken. Außerdem können insbesondere bei Portraits traumhaft mit der Tiefenschärfe spielen.

Die Bildqualität des EF 50mm f/1.4 USM ist so gut, dass es oft als Referenz genutzt wird, zum Beispiel, um heraus zu finden, was die neue, zunächst nur mit dem Kit gekaufte dSLR, wirklich kann. Aber auch bei professionellen Tests von Canon dSLRs taucht immer wieder dieses 50mm-Objektiv auf --> Gehen sie zum Beispiel auf die Seite DpReview.com von Phil Askey und überzeugen sie sich selbst. Dort wurden unter anderem die folgenden Kameras mit dem EF 50mm f/1.4 USM getestet: EOS-1Ds Mark II, EOS 5D, EOS 30D, EOS 20D und so weiter.

Über die optische Qualität wurde nun genug geredet. Was bleibt, ist zu erwähnen, dass das EF 50mm f/1.4 über einen relativ schnellen USM-Autofokusmotor verfügt. Das heißt, die Fokussierung geht ziemlich zügig und ein zusätzliches manuelles Scharfstellen ist im AF-Modus grundsätzlich erlaubt - ebenfalls eine Spezialität von USM-Objektiven. Probieren sie das aber nicht mit ihrem Kit! :-)

Das Canon EF 50mm f/1.4 USM hat zwei Brennweiten-Konkurrenten im eigenen Hause, die günstigere 1.8er Variante und das lichtstärkere 1,2er L. Viele Einsteiger greifen nach dem günstigen 1.8er, weil sie glauben, ein Schnäppchen zu machen. Dem ist leider nicht so. Die Optik des 1.8ers ist prinzipiell gut, wenn es den Fokus trifft - das ist aber bei nicht idealem Licht und bei großen Blenden eher selten der Fall. :-(

Das in diesem Jahr neu vorgestellte 1.2er L ist eine wunderschöne Linse, aber x-fach so teuer wie das EF 50mm f/1.4 USM. Ob ein Blendenunterschied von 0.2 diese Investition fotografisch rechtfertigt, ist mehr als fraglich. Erste Tests attestieren dem 1.4er besser Ergebnisse.

*) Die Bezeichnung "Standard" stammt noch aus den Zeiten der analogen Spiegelreflex-Fotografie mit 136er Kleinbild-Filmen. Damals entsprach eine Brennweite von 50mm in etwa dem Bereich, den der Fotograf auch mit dem bloßen Auge sah. Also weder ein Tele, noch ein Weitwinkel, sondern genau in der Mitte, neutral. Bei einer Spiegelreflex-Neuanschaffung erwarb man früher in der Regel erst einmal ein 50mm-Objektiv als Erstlinse, um später auf andere Linsen zu wechseln. Das heißt, es war deshalb "Standard", ein solches Objektiv in seiner Sammlung zu haben.
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70 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traum Objektiv, 6. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Zusammen mit der Canon EOS 450D war das EF 50mm f/1.4 mein erstes Spiegelreflex System.

Nachdem ich mich mit den technischen Finessen von Kamera und Objektiv vertraut gemacht hatte, kamen mir bei meinen Foto Trips schon sehr bald Zweifel, ob eine Fest-Brennweite eine gute Investition war.

Also kaufte ich mir ein 17-50mm Tamron dazu. Dies gab mir nun mehr Spielraum, zeigte aber gleichzeitig auf, welch herausragende Eigenschaften das 50mm f/1.4 bietet.

Dieses ist inzwischen wieder mein "Immerdrauf". Die weite Blende und herausragende Mittel- und Randschärfe suchen ihresgleichen. Auch ohne IS kann man bei mäßigen Lichtverhältnissen mit ISO800 und f/1.4 aus der Hand noch scharfe Fotos schießen. Gerade für Portraits ist das Objektiv ideal, und zaubert tolle Bokeh Effekte im Hintergrund. Das sieht einfach lebendig und professionell aus.

Es ist durchaus bei ganz offener Blende zu gebrauchen, vorausgesetzt man bekommt sein Ziel in den schmalen Fokus. Ab f/2.0 wird es so richtig scharf. Von f/3.5 bis f/5.6 scheint die Schärfe am höchsten zu sein (interessant für Architektur, Sterne usw.) und nimmt darüber hinaus langsam ab.

Bei sehr kontrastreichen Szenen, z.B. mit Objekten im Gegenlicht, zeigen sich deutlich chromatische Abberationen. Meistens sind diese aber beherrschbar.

Der Fokus Ring geht schwerer als bei allen anderen Objektiven, die ich in der Hand hatte. Dies fällt aber nur bei manueller Fein-Justierung auf. Der AF ist schnell und genau.

Ich kann das Objektiv absolut empfehlen, auch für den DSLR Neuling, der vielleicht schon mit einem Zoom Erfahrung gesammelt hat. Der Preis scheint, wenn man die rein optischen Eigenschaften betrachtet, ein Schnäppchen.
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101 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Ultraschallmotor macht den Unterschied, 16. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Bitte die Amazon-Bewertung mit Sternen nicht so ernst nehmen - jedes Objektiv hat seine Vor- und Nachteile, die man nicht in eine eindimensionale Bewertung gießen sollte...
Zunächst zu mir: seit über 20 Jahren fotografiere ich mit Spiegelreflexkameras und -Objektiven - anfangs als Hobby, mittlerweile auch beruflich. Da ich einen technischen Hintergrund habe, fing ich vor einer ganzen Weile an, meine Objektive ausführlicher zu testen. Mittlerweile habe ich mir ein (gar nicht mehr so) kleines Testlabor eingerichtet, in dem ich (nachdem ich ein Objektiv eine Weile lang in der Praxis verwendet habe) 6 verschiedene Bildqualitätskriterien untersuche.

Das EF 50mm f/1.4 USM ist die Mittelklasse innerhalb der 50 mm Festbrennweitenobjektiven von Canon und verbindet eine gute Bildqualität mit kleinen Abmaßen und einem geringen Gewicht. Durch seinen Ultraschallmotor kann jederzeit manuell in den Autofokus eingegriffen werden (ohne vorher auf MF schalten zu müssen) aber es handelt sich um eine ältere USM-Generation, die nicht ganz so schnell und lautlos arbeitet, wie modernere Varianten, aber trotzdem sehr präzise ist. Das Objektiv ist solide verarbeitet obwohl äußerlich nur das Bayonett aus Metall gefertigt ist. Durch die hervorragende Offenblende ist das Objektiv gut für Available Light und für Portrait-Aufnahmen geeignet. Aufgrund der hohen Auflösung findet es auch in der Landschaftsfotografie seine Liebhaber (allerdings nicht so sehr an APS-C-Kameras, wo die effektive Brennweite 80 mm beträgt). Schon bei niedrigster Blendenzahl (Offenblende) liefert das EF 50mm f/1.4 USM eine beeindruckende Auflösung, auch wenn Farbsäume ("Chromatische Abberrationen") in scharfen ("Farbquerfehler") und in unscharfen ("Farblängsfehler") Bildbereichen das Ergebnis trüben. An Vollformat-Kameras sind auch Verzerrungen ("Verzeichnung") ein Problem und ein Randschatten ("Vignettierung") ist zumindest bei niedrigen Blendenzahlen (offener Blende) deutlich sichtbar. Die Schärfeebene ist nicht gewölbt (so soll es sein, keine "Bildfeldwölbung") und die kreisrunde Form der Blende sorgt für ein ruhiges Bokeh (Schönheit der Unschärfe).

Auch wenn das EF 50mm f/1.4 USM mehr als dreimal soviel kostet, wie das EF 50mm f/1.8 II, ist es im Gegensatz zur High-End-Variante (dem EF 50mm f/1.2L USM) noch für die Meisten erschwinglich. Den Aufpreis bezahlt man für einen wesentlich besseren Autofokusmotor, eine bessere Verarbeitungsqualität, einen ordentlich dimensionierten Fokusring und natürlich für die etwas bessere Offenblende von f/1.4 statt f/1.8. In Bezug auf die Bildqualität ist das EF 50mm f/1.4 USM dem EF 50mm f/1.8 II allerdings sehr ähnlich (beide Objektive sind für die meisten Anwendungen gut genug). Außerhalb des Testlabors wird das EF 50mm f/1.4 USM aber schon alleine aufgrund seines besseren Autofokus bessere Bilder abliefern. Wer nur ein kleines Budget zur Verfügung hat, wird auch mit dem EF 50mm f/1.8 II zufrieden sein. Wer aber etwas mehr ausgeben kann, bekommt mit dem EF 50mm f/1.4 USM ein Objektiv, das einfach angenehmer zu benutzen ist.

Einen wesentlich ausführlicheren Testbericht habe ich zusammen mit allen Testaufnahmen, technischen Daten und Beispielbildern auf meiner Homepage LensTests_de veröffentlicht.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein absolutes Lieblingsobjektiv, 10. Februar 2014
Von 
Norek (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Ich habe vor etwas mehr als einem Jahr mit Photographieren angefangen und mir eine Canon 600d gekauft, in dem Starter Kit waren die 2 Standard Objektive 18-55mm und 55-250mm enthalten was ja für den Anfang sehr gut war. Nach einiger Zeit war ich zwar zufrieden mit der Qualität meiner Photos aber gleichzeitig habe ich auch gesehen das da noch mehr geht! Also war für mich klar: Es muss ein neues Objektiv her, Ich habe Stunden lang Youtube Videos angeschaut, Tage lang Reviews auf Amazon und auf anderen Internet Seiten gelesen auf der Suche nach dem Perfekten Objektiv für mich. Nach einiger zeit hat sich herauskristallisiert das ich ein Objektiv mit Festbrennweite möchte.

Warum ein Objektiv mit Festbrennweite
-Hohe (leistbare) Lichtsträke
-Bokeh (also die Unschärfe des Hintergrunds)
-Lernfaktor (ich muss mich selbst bewegen anstelle von am Objektiv zu drehen)

Was für Voraussetzungen habe ich an das Neue Objektiv gestellt:
+ Schneller Autofokus (da meine Hauptmotive meine 2 Töchter sind und die halten nicht still)
+ Solide Qualität (muss notfalls auch ein bisschen was aushalten)
+ der Zoom darf nicht zu lang sein da ich viel zu Hause Photographieren möchte (Kinder beim Spielen usw.)

Anfangs kamen für mich 3 Objektive in frage.
Canon 50mm f1,8
Canon 50mm f1,4
Canon 85mm f1,8

Ich habe in einem Youtube Video über Festbrennweite einen sehr nützlichen Tipp gehört und diesen dann in die Tat umgesetzt, folgende 2 leichte Schritte waren aufgelistet:
1. Überlegen für was er dieses Objektiv einsetzen möchte: für mich waren es in erster Linie Portrait Fotos meinen Töchtern und meiner Frau
2. Die vorhandenen Photos nach Photos durchschauen (zu dem Zeitpunkt hatte ich schon mindestens 6.000 Photos, war ja am Üben) die man schon von dem Wunsch Einsatzgebiet hat und in den Informationen nach sehen in welchem mm Bereich man die Photos gemacht hat.

Ich war anfangs sehr skeptisch ob das was bringen würde und war dann extrem Überrascht als ich festgestellt habe das die meisten Photos meiner Kinder unbewust fast immer mit ca. 50mm aufgenommen wurden (Ich besitze ja derzeit eine Canon 600d also ein "cropped sensor" womit der Bildausschnitt ca. 80mm entspricht.) Um sicher zu gehen habe ich dann noch ein paar Photos mit meinem 55-250mm Objektiv auf 55mm und ~85mm gemacht. Dabei ist mir aufgefallen das aufgrund des APS-C CMOS Sensor 85mm Zoom für mich in meinem Haus oft zu viel ist da dies ja dann einem Bildausschnitt von einem 127mm Zoom entsprechen würde.

Somit ist für mich das 85mm Objektiv ausgeschieden und es sind nur noch die 2 50mm Objektive im rennen gewesen.

Da mein Bruder sich das 50mm 1,8er Objektiv gekauft hat habe ich dieses natürlich gleich unter die Lupe genommen und ohne Frage: Für den Preis ist es unschlagbar! 100Euro für ein gutes Objektiv, daran gibt es nichts auszusetzen. Ausserdem habe ich ein paar Videos angeschaut und auch Tests gelesen wo gezeigt wurde das wohl bei dem f1,8 Objektiv das Bokeh teilweise ein bisschen Stärker ausgeprägt ist. Beide Objektive sind bei rund f2.0/2.2 am besten was die Bildqualität angeht (bei den Extremen werten sind Objektive ja nie am Besten) und f1,4 ist schon sehr sensibel was DoF (Depth of Field) angeht also wären hier weiterhin beide Objektive in frage gekommen.

Was für mich letztendlich Ausschlag geben war die Verarbeitung sowie der Autofokus. Das Gehäuse ist bei dem Canon 50mm f1,4 doch um einiges solider gebaut, außerdem habe ich von vielen Rezessenten gelesen das das Canon 50mm 1,8 zwar super Fotos macht und das Preis/Leistungs verhältniss unschlagbar ist diese Objektive jedoch oft nach 1-2 Jahren defekt sind und man sich quasi alle 2 Jahre ein neues Kaufen muss. Ich hoffe jetzt mal das das nicht unbedingt immer so stimmt, aber da ich irgendwie immer das glück habe und das schlechteste Produkt einer Serie erwische wollte ich dieses Risiko nicht eingehen und lieber gleich in ein Teureres und Hochwertigeres Objektiv investieren.

Der Autofokus war der 2. ausschlaggebende Faktor. Ich habe bemerkt das bei dem Objektiv meines Bruders der Fokus zwar eine Passable Geschwindigkeit hat, dann aber sehr komisch klingt bis man das Photo macht. Ich habe mir danach nocheinmal ein anderes 50mm f1,8 Objektiv im Elektronik Markt angeschaut und getestet und dieses hat das gleiche Geräusch von sich gegeben. Das Canon 50mm 1,4 Objektiv hat die USM Technologie und der ist noch mal um einiges schneller beim Autofokus, außerdem hört man überhaupt nichts von dem Motor wenn man den Auslöser halb drückt. Ein weiterer Vorteil bei USM ist wohl das man Manuell nach adjustieren könnte selbst wenn der Autofocus aktiviert ist. Das sollte man bei den "herkömmlichen" Autofokus nicht machen da man sich sonst die Motoren ruiniert, und da meine Tochter es liebt auch hin und wieder meine Kamera in der Hand zu haben und mit 4 Jahren schon Begeisterte Photographin ist war das sicher eine gute Entscheidung den Sie liebt es an den "Rädern" zu drehen...

Mittlerweile verwende ich das Canon EF 50mm f1,4 Objekiv schon seit über einem halben Jahr und bin 100% zufrieden. Die Qualität die Canon mit diesem Objektiv liefert spricht für sich! Ich könnte jedenfalls nicht mehr ohne diesem Objektiv leben, zu Hause ist es mein Standard Objektiv und quasi Täglich im Einsatz! Dafür hat sich das Objektiv von mir 5 von 5 Punkte verdient!

Ich hoffe euch mit dieser Rezension geholfen zu haben und würde ich mich freuen wenn sie unter dieser Rezension auf "JA" klicken. Wenn es noch Fragen geben sollte, stehe ich natürlich gerne zu Verfügung und werde versuchen diese so schnell wie mir möglich ist zu beantworten.
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103 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super objektiv, 29. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Wer es einmal hat, merkt sofort, dass er etwas Wertiges in den Händen hält. Hochlichtstark erspart es einen fast immer das Blitzlicht.Das 50er liefert leicht abgeblendet gestochen scharfe hochaufgelöste Bilder und macht auch an einer Digitalen eine ausgezeichnete Figur. Auch mit Blende 1,4 gelingen noch sehr gute Fotos. Für meine Verhältnisse ist es den wesentlich teuereren L Optiken zumindest ebenbürtig.Durch die hohe Lichtstärke und eine größte Öffnung von 1,4 kann man sehr gut mit Schärfe und Unschärfe arbeiten. An einer Digitalen mit APS C Sensor wird aus dem 50er ein hervorragendes Portraitobjektiv. Man hat dann ein leichtes Tele von ungefähr 80mm, ideal für Personen, wobei man allerdings etwas Platz haben sollte beim Fotoshooting. WEr immer ein möglichkeit sieht(und die gibt es oft) einen Schritt zurück oder auch vor zu gehen, kann das Objektiv für fast alle Gelegenheiten nutzen. Der Autofokus arbeitet schnell, leise und präzise. Natürlich ersetzt es keinen Weitwinkel und auch kein gutes Tele, aber es ist durch seine bestechende Qualität immer eine Alternative, auf die man sich verlassen kann. ich benutze es oft für Lifsyle und Produktfotos, Portraits und auch Landschaftsdetails, aber auch dort, wo ohne blitz kein Bild mehr möglich ist. wer die möglichkeit hat, sollte es unbedingt auch einmal mit Zoombrennweiten von Fremdherstellern(Sigma, Tamron) vergleichen und wird merken, dass das die Bilder, die mit dem 50er gemacht wurden positiv auffallen. diesen Qualitätsunterschied nimmt man auch als Laie durchaus wahr. Das Objektiv ist nicht gerade billig für ein standardobjektiv, aber sein Geld in jedem Falle wert. Erst recht, wenn man sieht, was die gleiche Abbildungsqualität in der Regel bei Canon kostet. Man kommt gar nicht umhin diesen Objektiv fünf Sterne zu geben.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gestochen scharfe Bilder!, 13. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Ich habe den Brennweitenbereich von 17-400mm über die hochwertigen Canon-Zoomobjektive und einen ergänzenden 2-fach-Converter abgedeckt und fotografiere damit regelmäßig analog. Als DSLR-Einstiegsmodell fotografiere ich seit einigen Monaten die 7D, an der ich die og. Linsen (trotz Brennweitenverlängerungsfaktor von 1,6) ebenso in Gebrauch habe. Mit den Ergebnissen bin ich (auch im professionellen Einsatz) sehr zufrieden und erkannte daher überhaupt keine Notwendigkeit, mir noch ein weiteres, teures Objektiv zuzulegen.

Das 50mm; 1,4 bekam ich dann aber überraschend (wie es sich gehört!) zu Weihnachten geschenkt und nahm es sogleich mit in den Familienurlaub nach Madeira und war aus verschiedenen Gründen sehr begeistert:

- Die Abbildungsqualität ist einfach hervorragend! - Schärfe und Unschärfe harmonieren perfekt miteinander.
- Menschen reagieren oft recht erschrocken" auf mein großes, weißes 70-200er. Man vermutet dahinter oft einen echten Profi", der eine Großaufnahme von einem machen will. Das 50er hingegen ist sehr klein und damit unauffällig-dezent einsetzbar. Seine (umgerechneten) 80mm erlauben auch aus einiger Entfernung schöne Porträts, beispielsweise wenn man mit Familie an einem Tisch sitzt und unbefangene Menschenbilder" machen möchte.
- Es ist im Scharfstellen schnell, leise und präzise.
- Material und Verarbeitungsqualität wirken auf mich hochwertig-solide.

Das 50er wurde aus diesen Gründen bei mir wieder das, was es eigentlich auch schon immer war: Ein Standardobjektiv. Für Weitwinkel- und Teleaufnahmen wechsel ich es dann entsprechend aus.

Zu beachten:

- Zum Schutz des Frontglases verwende ich auch dieses Objektiv mit einem Glasfilter (z.B. von Canon) und immer mit aufgeschraubter Gegenlichtblende (ES-71 II).
- Aufnahmen mit großer Blendenöffnung erfordern eine äußerst präzise Fokussierung (besonders) im Nahbereich! Unter gleichzeitigem Einsatz mehrerer AF-Messfelder erzielte ich mit dem 50er oft einen falsch platzierten Fokus. Mein Fehler. Das Objektiv sollte also immer nur mit einzeln angewählten Messfeldern fotografiert werden. - Bei Porträts aufs Auge fokussieren!
- Gesichter wirken leicht verzerrt, wenn man sie mit dem 50er zu großformatig aufnimmt. D.h. man erzielt beim formatfüllend aufgenommenen Gesicht eine überproportionierte Nase (unschön) und eine Tiefe im Gesicht, die nicht unserem normalen Blick auf andere Menschen entspricht. Nachvollziehen kann man diesen Eindruck vor dem Badezimmerspiegel: Je näher wir an den Spiegel herantreten, desto räumlicher (mehr Tiefenwirkung) sehen wir unser Gesicht. Je weiter wir weg stehen, desto flacher wirkt es. Die Nase zeigt ihre wahre Proportion (Relation zu Augen- und Mundgröße).

Es handelt sich halt um keine echten 80mm (die für Porträts eigentlich am besten geeignet sind) sondern eben nur" um ein 50er. Abhilfe aber schafft ein etwas größerer Aufnahmeabstand (wie beim og. Badspiegel), und aus dem damit einhergehenden größeren Bildausschnitt kann man eine Ausschnittsvergrößerung am Rechner vornehmen.

- Wenn nicht sollte das 80er in Betracht gezogen werden, zu dem ich jedoch nichts sagen kann.

Fazit:

Das 50er mit 1,4 hat mich sehr angenehm in allen Belangen überrascht. Eine absolute Kaufempfehlung.
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50 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen lichtstark und günstig aber mit deutlicher Schwäche bei Anfangsblende, 2. Dezember 2009
Von 
Nachtpfauenauge (Mainhattan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Kurzes Update: Habe inzwischen die EOS 7D, mit der dieses Objektiv prima zusammenarbeitet. Ich schätze es besonders bei Videoaufnahmen von Menschen, etwa bei Partys, dafür hat es die richtige Brennweite. Bei Blende 1,4 bis 2,0 kann man richtig schön hollywoodmäßig mit der Schärfentiefe spielen. Der Fokusring ist feinfühlig genug übersetzt, um das manuelle Fokussieren mit etwas Übung ruckelfrei und recht präzise hinzukriegen (Autofokus beim Filmen kann man ja derzeit bei den meisten DSLR praktisch vergessen). Außerdem bleibt die 7D mit diesem Objektiv noch einigermaßen leicht (na ja...), sodass man damit auch längere Schwenks aus der Hand aufnehmen kann. Gut an der Festbrennweite ist auch, dass man gar nicht verlockt werden kann, beim Filmen auch noch zusätzlich am Zoomring zu kurbeln. Das geht meist schief, musste ich mit Zooms feststellen.

Alte Rezension:
Ich habe dieses Objektiv jetzt einige Wochen im dämmrigen Herbstlicht und bei gesellschaftlichen Anlässen in schummrigen Innenräumen eingesetzt. Preisgünstige Festbrennweite mit solider Mechanik für Leute wie mich, die gerne Menschen ohne störendes Blitzlichtgewitter aufnehmen (und blitzfreie, intimere Lichtstimmungen bevorzugen - trotz aller Probleme, die das mit sich bringt). Ich setze es an APS-Kameras ein (EOS 50D/ 450D). Bei ISO 1600 und Blende 1,4 sind in Innenräumen mit gedämpfter Abendbeleuchtung noch unglaubliche Verschlusszeiten um 1/50 s drin.

Die schlechte Nachricht zuerst: Bei der Anfangsblende 1,4 fällt die Bildschärfe selbst beim kleineren Bildausschnitt von APS-Kameras von der Bildmitte (gerade noch akzeptabel) zum Bildrand (verwaschene Details) auffallend stark ab. Bei den größeren Vollformat-Kleinbild-Sensoren muss diese Schwäche noch gravierender zu sehen sein - zumal die bei ISO 1600 weniger rauschen und daher feinere Details abbilden können. Die gute Nachricht: Leichtes Schließen auf Blende 1,8 treibt die Schärfe in der Bildmitte gewaltig hoch, allerdings bleiben die Bildränder sichtlich weichgezeichnet. Bei Blende 5,6 schließlich werden die Bilder (zumindest bei APS) über die gesamte Diagonale so rattenscharf, wie das nur sehr gute Festbrennweiten bringen. Übrigens kann man sich das auch schön als interaktive Labormesskurven auf dpreview.com ansehen - hier deckt sich die Theorie nahtlos zumindest mit meiner praktischen Erfahrung.

Die Farbwiedergabe ist neutral (soweit ich das bislang bei überwiegend Kunstlichtfotos mit manuellem Weißabgleich beurteilen kann). Bei offener Blende produziert es ein sehr angenehmes Bokeh (Hintergrundunschärfe), erreicht aber nicht ganz den Schmelz, den L-Profiobjektive mit ihren schön runden Blendenöffnungen (mehr Lamellen) hinkriegen (ich habe L's von der weißen Sorte in meiner Sammlung und daher den Vergleich). Sonstige Bildfehler wie Farbsäume (chromatische Aberration) oder Verzerrungen gibt's hier nicht. Die Nahgrenze liegt bei akzeptablen 45 cm (Entfernung Objekt-Sensor, grob 35 cm bei Objektivfront-Objekt). Der Ultraschallantrieb arbeitet gewohnt geräuschlos, schnell, präzise und erlaubt jederzeit manuellen Eingriff. Zumindest bei meinem Exemplar war der Autofokus ab Werk sauber justiert (ich hab's mit Testchart nachgeprüft). Die Frontlinse dreht sich nicht beim Scharfstellen, ist also ideal für den Polfilter-Einsatz. Haptik und Verarbeitung sind solide Canon-Mittelklasse (eben Gold- statt Rotring). Schön leicht und kompakt. Nicht vergessen, die Streulichtblende gleich mit zu bestellen! Sie wird nicht mitgeliefert, was man angesichts des Kampfpreises jedoch Canon verzeihen kann.

Allerdings: An APS-Kameras ist das kein klassisches Normalobjektiv, sondern effektiv ein 80-mm-Tele. Der leichte Teleeffekt kommt Portraits (mit Oberkörper) zugute, sonst ist es gut für Partys oder Bühnenaufnahmen, um kleine Gruppen oder Zwiegespräche abzulichten (oder sonstige Details). Für weiter gefasste Wimmelbild-Motive aus dem Festgelage ist der Bildausschnitt zu eng. Wer für so was ein "echtes" Normalobjektiv dieser gewaltigen Lichtstärke will, muss für die APS-Kamera tiefer in die Tasche greifen und das fast vier mal so teure Canon EF 35mm 1:1,4 L USM Objektiv zusammenriestern (zumindest nach meinem Überblick über die lieferbare Canon-Objektivpalette). Dafür gibt's L-Profiqualität. Ich habe der Ver-L-ockung widerstehen können, da ich das 50 mm mit dem ziemlich lichtstarken Canon EF-S 17-55mm/ 2,8/ IS USM Objektiv, bildstabilisiert Zoom für Weitwinkelfotos kombiniere. Den hatte ich schon da. Beide Objektive zusammen kommen allerdings auch auf das Preisniveau des 35 mm 1:1,4 L USM - seufz.

Übrigens habe ich wieder mal festgestellt, dass manche technische Schwäche auch kreatives Potenzial freisetzt. Die zum Rand hin etwas weichgezeichneten Portraits bei Offenblende im intimen Lampenlicht haben was... Man muss halt unbedingt drauf achten, dass z. B. bei Dreiviertelportraits das Auge des Abgelichteten im scharfen Bildzentrum sitzt.

Fazit: Die Schwäche bei der Anfangsblende erzwingt den Abzug eines Sterns für den APS-Einsatz (bei Vollformat vielleicht zwei Sterne?). APS-BesitzerInnen, die damit leben können sind sonst sehr gut bedient. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist topp. Stolze Vollformat-BesitzerInnen sollten sich als Mittelklasse-Alternative unbedingt das rund 100 Euro teurere Sigma 50mm 1,4 EX DG HSM Objektiv für Canon näher ansehen (oder gleich zu L-Objektiven oberhalb 1000 Euro greifen). Laut Tests soll das Sigma bei der Anfangsblende wesentlich schärfer sein.

Fußnote zum Sigma:
Ich habe schwer geschwankt, ob ich doch das Sigma nehmen soll, mich aber dann aus folgenden Gründen doch für das Canon entschieden. Erstens weisen auffallend viele Käuferkommentare etc. auf dem Internet auf eine typische Fremdobjektivschwäche hin: Fehlfokus ab Werk (siehe z. B. Kommentare auf Amazon.com). Man muss also damit rechnen, dass man mehrmals umtauschen muss oder die Kamera gleich mitsamt Objektiv zur Justage einsendet. Wenn man eine EOS 50/7D oder eine von Canons aktuellen Vollformatkameras hat, kann man allerdings den Fehlfokus selbst nachjustieren und einspeichern. Da ich das Objektiv aber auch an der kleinen und leichten 450D einsetzen wollte, war mir der drohende Aufwand zu heikel. Zudem ist das Sigma groß und wiegt ein Pfund. Zusammen mit dem 17-55 mm hätte ich dann schon wieder 1 kg Objektiv "nur mal so" bei gesellschaftlichen Anlässen dabei. Das war mir für den Zweck echt zu viel Glasbaustein.

Mal schauen, wie sich das Objektiv ab Frühjahr im "Außeneinsatz" macht. Vielleicht gibt's dann noch ein kurzes Update. Viel Spaß mit dem "Nachtsichtgerät"!
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98 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Vorzeigeobjektiv - fast wie ein "L", 30. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv (58 mm Filtergewinde) (Camera)
Das Canon EF USM 1,4/50 ist das klassische lichtstarke Top-Standardobjektiv für Canon Spiegelreflex-Kameras. Das Objektiv wurde zwar nicht speziell für digitale Anforderugen entworfen, bringt aber dennoch exzellente Ergebnisse mit digitalen dSLR-Bodies.
Ich benutze es an einer EOS 350D. Zuvor hatte ich das EF 1,8/50 II. Damit ist das automatische Fokussieren jedoch langsam und nebenbei eine reine Glücksache. Das macht sich dann insbesondere bei schlechtem Licht bemerkbar, wenn große Blenden zum Einsatz kommen. Da wird dann jedes Foto zum Roulette-Spiel.
Das 1,4er besitzt hingegen einen Micro-USM, der sehr leise und im Vergleich zum 1,8er sehr schnell und exakt ist, auch bei schlechtem Licht. Hin und wieder wird bemängelt, dass Fotos bei Blende 1,4 recht "weich" werden. Dies liegt jedoch nicht daran, dass das Objektiv schlecht ist. 1,4 ist einfach eine grenzwertige Blende, die einem Objektiv alles abverlangt. Aber bereits bei Blende 2 zeichnet das Canon 1,4 50mm superscharf. (Nur) Ein USM-Objektiv läßt sich auch im AF-Modus manuell scharf stellen.
Ich dachte erst "das 1,8 50mm tut es auch" und "der Aufpreis zum 1,4er ist nicht gerechtfertigt". Jetzt weiß ich, dass dem leider nicht so ist. Wer ernsthaft fotografiert und die 50er Brennweite und die hohe Lichtstärke braucht, der sollte gleich zum 1,4er greifen und nicht erst 100 Euro für das 1,8er in den Sand setzen.
Es gibt Leute, die sagen, das 1,4er sei nicht hochwertig verarbeitet. Wer jedoch das Canon 1,8er 50mm einmal live gesehen und angefasst hat, der weiß, was man sich unter "minderwertiger Verarbeitung" und "Plastiklook" vorzustellen hat. Igitt. Wer jedoch mit einem knappen Geldbeutel kämpft, der bekommt mit dem Canon 1.8 50 mm ein brauchbares Objektiv mit hervorragenden Abbildungseigenschaften - wenn der Fokus mal sitzt. Aber von der Verarbeitung wollen wir, wie bereits gesagt, beim 1,8er nicht reden.
Ernsthafte Fotografen nehmen das Canon EF USM 1,4/50.
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