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4.0 von 5 Sternen Liebesphilosophie
Nackt ist eine nicht ganz geglückte Umsetzung einer süffisanten Buch-Idee, ein bißchen nacktes Fleisch (wie der Titel ja bereits verspricht), ein bißchen Begrapschen - klingt nach nem gemütlichen Videoabend... erwartet man das, sitzt man wärend des Abspanns sicherlich ein bißchen enttäuscht vorm TV.
Vielmehr ist Nackt der...
Veröffentlicht am 30. Juli 2003 von Marcel Jahn

versus
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig und oberflächlich
Ich hatte mir von dem Film viel erhofft und wurde bitter enttäuscht. Statt tiefe Einblicke in die Dynamik von Partnerschaften gibt es eine Handvoll Klischees, Dialoge, die schreien 'Männer und Frauen verstehen einander nicht, weil Männer zu doof sind, die den Frauen eigene Lyrik zu verstehen!', und Szenen, die zumindest ich trotz gutmütigster...
Veröffentlicht am 29. Mai 2007 von Christine Klotz


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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebesphilosophie, 30. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Nackt (DVD)
Nackt ist eine nicht ganz geglückte Umsetzung einer süffisanten Buch-Idee, ein bißchen nacktes Fleisch (wie der Titel ja bereits verspricht), ein bißchen Begrapschen - klingt nach nem gemütlichen Videoabend... erwartet man das, sitzt man wärend des Abspanns sicherlich ein bißchen enttäuscht vorm TV.
Vielmehr ist Nackt der Versuch die Liebe, deren Ups and Downs, und die Vielschichtigkeit wenigstens ansatzweise zu deuten.
Eher untypisch für einen Film mit solch einem Titel wird das Thema Liebe bemerkenswert intelligent hinterfragt und wirft für den Seher selbst auch einige neue Gedanken übers Zwischenmenschliche auf - bei wievielen deutschen 'Komödien' hat man das schon?
Trotzdem gibt's von meiner Seite nur 4 Sterne, da mir das Schauspielerische Stellenweise doch zu laienhaft, der Text zu 'aufgesagt' schien.
Alles in Allem, ein netter Film, den man sich alleine oder in verliebter Zweisamkeit auch gerne ein 2. oder 3. mal anschaut.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig und oberflächlich, 29. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Nackt (DVD)
Ich hatte mir von dem Film viel erhofft und wurde bitter enttäuscht. Statt tiefe Einblicke in die Dynamik von Partnerschaften gibt es eine Handvoll Klischees, Dialoge, die schreien 'Männer und Frauen verstehen einander nicht, weil Männer zu doof sind, die den Frauen eigene Lyrik zu verstehen!', und Szenen, die zumindest ich trotz gutmütigster Reindeuterei nicht wirklich verstehen kann.

Am meisten ärgert mich das Ende, das keines ist, sondern einfach ein Cut durch sämtliche Handlungsstränge.

Dann hatte ich den Plan, das Buch dazu zu lesen, in der Hoffnung, dass der Tiefsinn erst beim Umarbeiten in ein Drehbuch flöten gegangen ist. Doch siehe: Dieser Film ist alles an Tiefgang, was man in Sachen 'Nackt' von Frau Dörrie zu hören bekommen wird, denn Dörries Urwerk ist das Drehbuch.

Schade. Die Geschichte hätte wirklich Potential gehabt.
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5.0 von 5 Sternen Vier Nackte, sechs seelisch entblößte Menschen., 21. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nackt (DVD)
Alexandra Maria Lara und Nina Hoss völlig nackt von vorne sehen...... , wer sich von diesem Film eine Erotikkomödie mit viel nackter Haut erhofft, der wird enttäuscht, er mag dann die Nacktszene per Pause-Taste einfrieren und glotzen.
Neben den beiden genannten sind die Darsteller dieses Filmes von Doris Dörrie aus dem Jahre 2002
Heike Makatsch
Benno Fürmann
Jürgen Vogel und
Mehmet Kutulus,
alle haben vor und nach diesem Film oft gezeigt, daß sie hervorragende Darsteller/innen sind.

Die Paare Makatsch&Fürmann trennen sich, Vogel hat es immer noch nicht geschafft, Lara den Verlobungsring zu überreichen, Hoss fühlt sich nur als Anhängsel oder Staffage für Kurtulus, der "sie nicht sehe".
Die drei ersten Szenen, die die Paare zuhause zeigen, weisen oft komödiantische Züge auf, dies wird betont durch Lieder, die sie gegen Ende der Szenen passend zum Inhalt singen, aber das Lachen bleibt uns Zuschauern oft in der Kehle stecken. Sie haben alle sechs keine Lust auf die Einladung des sehr reichen Paares Hoss&Kurtulus, die vier Eingeladenen tauchen aber schließlich doch dort auf. Kurtulus&Hoss haben ein tolles Mahl gezaubert, wobei es vor Eintreffen des Besuchs aber zu einer amüsanten Panne kommt, die per Catering-Service ausgebügelt werden muß, hier kann man wirklich herzhaft lachen.
Das Treffen verläuft nicht harmonisch, es wird über das Wesen von Beziehungen geredet, Fürmann &Makatsch berichten über die Bedeutung von Pheromonen (man kann einen Partner im übertragenen Sinne nicht riechen, wenn der Körpergeruch einem zuwider ist), Fürmann erzählt von einem Experiment, laut dem Paare es häufig nicht schaffen, einander nur durch Betasten des Körpers mit verbundenen Augen zu erkennen.
Nach anfänglichem Sträuben wird der Versuch durchgezogen, Makatsch&Fürmann fungieren als Schiedsrichter, die anderen Paare werden kräftig mit Parfum eingenebelt, um den Geruchssinn auszuschalten, unterschiedliche Wetteinsätze (welche verrate ich an dieser Stelle nicht) landen auf dem Tisch, dann folgt die Szene , in der man Hoss und Lara im Evakostüm genießen, Vogel und Kurtulus ebenfalls nackt sehen darf.

Haben die Paare richtig gelegen? Der Abend endet im Desaster.

Der Reihe nach werden diePaare wieder zuhause gezeigt, wir erfahren, ob, und wenn ja, welche Lehren sie aus dem Experiment gezogen haben.

"Witzige und intelligente Komödie mit deutschen Topstars-Nackt" heißt es auf der DVD-Hülle. Für mich nicht die glücklichste Benennung des Filmes.Top-Stars, auch hier voll überzeugend, die sonst eher selten in Komödien zu sehen sind, das trifft sicher zu. Komödiantische Elemente dienen hier eher einem intelligent dargestelltem Thema: Was passiert mit Beziehungen, in denen gesprochen, aber nicht miteinander geredet wird? Manch Rezensent ist mit falschen Vorstellungen an den Film herangegangen, er hat eine frivole Komödie erwartet und ist genervt, weil sehr viele Dialoge eben nicht komödiantisch sind, sondern die Unfähigkeit zu echter Kommunikation zeigen.
Müssen heute in jedem Film Nackt-oder Sexszenen vorkommen? Natürlich hätten die Darsteller auch in knapper Unterwäsche agieren können,
aber das hätte weniger authentisch gewirkt, diese eine Szene spielt hier nicht zu Beginn als Eyecatcher. Trotz Frontalanblick auf die Nackten ist die Szene nicht voyeuristisch angelegt, die Kamera hält nicht die vollen 2 Minuten lang auf die hübschen Oberweiten der Frauen. FSK 12 ist berechtigt, wenn auch diese Altersgruppe den Film eher nicht verstehen wird.

Insgesamt hat der Film für mich mehr als das gehalten, was ich mir von den Top-Mimen erhofft hatte. Ich kann "Nackt" als gelungenes Herangehen an ein ernstes Thema nur empfehlen.

Doc Halliday
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Dialoge, merkwürdige Stilmittel..., 29. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nackt (DVD)
Als ich "Nackt" zum ersten Mal sah, fand ich ihn wirklich langweilig. Ich hatte viel mehr erwartet und hakte den Film für mich ab... bis ich mit einem lieben Menschen nochmal darüber sprach, der ihn ganz toll fand und mich aufforderte, ihn mir ein zweites Mal anzusehen und mich wirklich mal auf die Dialoge zu konzentrieren... Tat ich! Und ich revidierte meine Meinung...
Heute muss ich sagen: Der Film bietet hervorragende Schauspieler - durch und durch! Er punktet in der Tat mit wunderbaren Dialogen, in denen ich persönlich viel Wahrheit erkennen kann... Er durchleuchtet Beziehungen auf eine Art, die nicht viele Filme hinkriegen... Aaber zwischendurch hab ich mich mal gefragt, ob mir "Nackt" als Hörbuch nicht besser gefallen würde... Dann hätte ich mich nämlich schon beim ersten Sehen auf die Disloge konzentriert, die meiner Meinung nach das Beste an dem Film sind! Gut, man würde den wunderschönen Busen von Alexandra Maria Lara nicht sehen... *lach* Aber so richtig überzeugen mich die Bilder meist nicht... Ich bin kein Fan von Doris Dörrie... und mit so manchen ihrer Stilmittel kann ich nichts anfangen. So frag ich mich bis heute noch, warum in einer Szene plötzlich alle mit Papiertüten auf dem Kopf da sitzen... oder warum es im Wohnzimmer plötzlich anfängt, zu schneien...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen unerwartete und mutige Offenlegung der Seele, 21. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Nackt (DVD)
Um es gleich vorweg zu nehmen: wer die DVD kauft, um einige bekannte Schauspieler im körperlichen Sinne nackt zu sehen, wird enttäuscht sein. (Die Nacktszene ist kurz.) Der Titel "Nackt" bezieht sich in diesem Film mehr auf die Seelen der Beteiligten. Drei befreundete Paare treffen sich bei einem der Paare zum Abendessen. Sie haben in verschiedener Hinsicht unterschiedliche Entwicklungen hinter sich. Ein Paar hat sich getrennt und leidet unter den seelischen und auch finanziellen Folgen dieser Trennung. Ein zweites Paar ist unverhofft durch Börsenspekulationen zu viel Geld gekommen und sieht sich in die Rolle der Reichen gedrängt, was Freiheit und Unbekümmertheit früherer Zeiten einschränkt, ja beseitigt. Das dritte Paar wirkt auf den ersten Blick am harmonischsten, doch sind die beiden gehetzt, zum Teil auch neidisch auf die vordergründig Erfolgreicheren und haben Mühe in der zwischenmenschlichen Kommunikation. (So gelingt es ihm nicht, ihr den längst gekauften Verlobungsring zu übergeben.) Es haben sich "Speckschichten um die Seele" gelegt.

Während des Abends kommen sie auf einen Forschungsbericht zu sprechen, den eines der sechs irgendwo gelesen hat. Danach sollen die meisten Menschen nicht in der Lage sein, die eigene Partnerin / den eigenen Partner mit dem Tastsinn zu erkennen. Selbstredend wird dies persönlich in Abrede gestellt. Es kommt zum Versuch. Das bereits getrennte Paares übernimmt die Rolle von Schiedsrichtern und die vier anderen Menschen entkleiden sich, lassen sich die Augen verbinden und versuchen nun die eigene Partnerin / den eigenen Partner rein tastend zu erkennen. Dies mit vernichtendem Ergebnis: sie verwechseln einander. Es fallen Ohrfeigen, der gemütliche Abend findet ein rasches Ende.

Der Film von Doris Dörrie wirkt sehr konstruiert, soll dies wohl auch. Die Dialoge weisen einen gewissen Tiefgang auf. Trotz Enttäuschungen, Kommunikationsengpässen usw. blitzt die Liebe, Zuneigung und der gegenseitige Respekt auf. Das misslungene Experiment ist - und dies ist das erfreuliche - nicht das Ende, sondern ein Neuanfang. Die Dialoge sind zum Teil recht witzig, jedenfalls über weite Strecken voll Tiefgang. Ein wahrlich interessanter Film, der auch den Schauspielerinnen und Schauspielern viel Einfühlungsvermögen und Mut abtrotzt.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Stern ist noch zu viel !!!!, 27. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Nackt (DVD)
Zu Beginn des Filmes, dachte ich noch, es könnte ein toller Unterhaltungsfilm werden. Dann aber kam die Ernüchterung. Allein die Anfangszene mit Benno Fürmann und Heike Makatsch ging eine gefühlte halbe Stunde. Die ganze Zeit wird nur gesprochen, es passiert einfach nicht mehr, es wird nur gesprochen. Ich will es mal gut heißen, für den Film nicht viel gezahlt zu haben. Nachdem das erste paar gezeigt wurde, hoffte ich mal auf ein bisschen Action, doch was passiert? Es wird ein weiteres Paar gezeigt, die sich Sprüche an den Kopf nageln, sich dauernd zacken, lieben und Zuneigung haben, und auch hier reiht sich Satz an Satz, Spruch an Spruch, doch für's Auge gibt es nichts zu sehen, außer schick gekleidete Leute, und eben so schicke Wohnungen. Die Charaktere gleichen sich, einer ist schräger als der nächste, und auch wenn die anderen mehr Geld haben, die anderen dafür mehr Symphatie. Man wartet die ganze Zeit auf einen Höhepunkt, auf etwas für was es sich lohnt, so einen Film zu sehen. Selbst als sich alle Paare im Haus des Millionäres treffen, geht dieses ewige Gequatsche untereinander nur noch weiter, und man hört von niemanden, weder ein Wort, geschweige denn ein Satz, der mal richtig heraussticht, wo man sagen kann, Wooaahhh, der hat was in der Birne. Stattdessen nur Sinnloses Geschwafel, mit Albernheiten, äußerst schrägen Verhaltensformen, und noch viel schräger gekleidete Leute. Ich konnte mir den Film nicht komplett anschauen, habe stattdessen immer wieder vorgespult, und fragte mich, wann beginnt denn endlich die Nacktszene.

Ich will ja nicht so verwöhnt klingen, dass ich vor allem die Frauen in dem Film, am liebsten die ganze Zeit nackt gesehen hätte, doch wäre das für mich ungleich unterhaltsamer gewesen, als das dauernde Gequatsche, wovon man sich am Ende vielleicht noch ein Hundertstel von behalten kann. Und als dann endlich die Nacktszene kam, auf die man weit mehr als eine Stunde warten musste, so wusste ich gleich, dass sie nicht lange dauern kann. So war es auch. Und wen wundert's? Sie haben sich ja doch nicht erkannt. Das Theater war groß, und ich schob die DVD einfach aus dem Player raus. Selten einen so langweiligen, öden, melancholischen Film gesehen. Ach, und mal davon abgesehen. WEnn den ganzen Film über, bloß 6 Leute gezeigt, und präsentiert werden, so grenzt alleine das schon, als aufmütziges, psychologischen, diabolischen, und gar zynischen Charakter, der sich über den gesamten Film zieht, und den einfach nur der blanke Wahnsinn hinterlässt. Sorry, der Film ging mal gar nicht, ich werde ihn in die untersten Schubladen verweisen, da gehört er auch hin. Ein bisschen mehr, muss und sollte man sich schon für einen Film anstrengen, damit der Zuschauer, wie ich einer bin, auch zufrieden gestellt werden kann.
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial!, 28. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Nackt (DVD)
..anders als die meisten Rezensenten, die diesen Film beurteilt haben, finde ich dieses humorvolle und tabulos authentische Kammerspiel einfach nur großartig. Ausnahmslos tolle deutsche Darsteller mit sehr sinnigen, anregenden Dialogen zu beobachten beim Seelen-Strip zur nackten Wahrheit - famos inszeniert von Doris Dörrie. Die Schaulspieler zeigen (typisch deutsche?) "Beziehungskriseleien" auf hohem Niveau, in der Realität wahrscheinlich untergegangene Ehrlichkeit zieht sich wie ein roter Faden durchs gesamte Geschehen. Für Leute mit philosophischer Veranlagung und einem feinen Gespür für Tiefgründigkeit zweifelsohne und voller Überzeugung empfehlenswert!
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprüche, 27. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Nackt (DVD)
Ich habe den Film gestern - mehr durch Zufall - im TV gesehen, und war von Anfang an "dabei". Kammerspiel, Lehrstück, Bonbon-Farben - alles richtig: und dann kommen die Schauspieler(innen) mit ihren Sprüchen. Ja: Sprüchen; es sind die bekannten, x-mal gehörten Sentenzen, "Weisheiten" etc.; aber in ihrer kunstvollen Aneinanderreihung entsteht sozusagen neues Leben. Und das wäre ja wohl, wenn überhaupt etwas, das "Thema" dieses Films. Nur daß er, wie die Bühnenvorlage, besser weiterhin "Happy" geheißen hätte...
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Streifen mit Charakter, 8. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Nackt (DVD)
Wer hier Ferkeleien erwartet, wird enttäuscht. Vielmehr gehts in dem Streifen um das Sein in einer Beziehung. "Wer bin ich ohne Dich?", eine starke Frage die in jeder krieselnden Beziehung vorkommt und zusammenschweisst. Gut umgestzt mit Charakterstarken Schauspielern. Absolut sehenswert für alle, die nicht auf oberflächliche Beziehungen stehen.
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31 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Klischeegewitter, 28. Dezember 2006
Von 
Shiraz (Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Nackt (DVD)
Sicher einer der 3 schlimmsten Filme, die ich je gesehen habe. Wäre ich nicht mit meiner Freundin dagewesen, hätte ich sicher das Kino verlassen.

Von Anfang bis Ende eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees: Alle Frauen sind hysterisch und alle Männer Neandertaler. Und das leider immer. Charakteristisch für "Nackt" sind Dialoge wie folgender:

Sie: Du siehst mich nicht! (Sie meint: Du verstehst mich nicht, kann dies aber wegen geistiger Umnachtung, ausgelöst durch einen akuten Hysterieschub, nicht formulieren.)

Er (versteht natürlich nix. blöde): Aber ich sehe dich doch.

Sie (schreit): Nein, du siehst mich nicht!

Er (noch blöder): Aber natürlich sehe ich dich! Du stehst doch direkt vor mir!

Sie (schreit): Das sage ich doch! DU SIEHST MICH NICHT!

Und so weiter und so weiter und so weiter... Mein Gott, deutscher Filmhumor des Jahres 2001. Ich enthalte mich weiterer Kommentare.
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Nackt
Nackt von Doris Dörrie (DVD - 2003)
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