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am 30. Mai 2004
Manche Flme kauft man, weil man sie einfach in guter Erinnerung hat. Das kann leicht nach hinten losgehen.
Nicht so bei diesem Werk. Peter Sellers brilliert als
Gärtner, der sein Leben lang hinter Mauern gelebt hat.
Seine ganzes Wissen erlangt er durch ausgiebigen Fernseh-
konsum und seine Erfahrungen beim gärtnern. Man fragt sich nun, was passiert, wenn man diesen Menschen auf die Menschheit loslässt? Diese Frage beantwortet der Film, erschreckt stellt man an einigen Stellen fest: Mein Gott, so könnte es gewesen sein. Für mich hat dieser Film über die Jahre noch gewonnen. Fand ich ihn als 14-jähriger witzig, sehe ich heute eigentlich erst richtig die message.
Fazit: eine Komödie mit hintergründigem Humor, gut plazierten Pointen und einer Handlung, die endlich erklärt, warum manche Menschen, trotz augenscheinlich mangelnder Begabung, Präsident der Vereinigten Staaten werden können....;-)
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am 10. Juli 2007
... in der Hauptrolle des Gärtners Mr. Chance oder - wie er durch ein Missverständnis im weiteren Verlauf der Handlung später genannt wird - Chauncey Gärtner. Es gibt Filme, die auch mit der Zeit nichts von ihrer Klasse oder Aktualität verlieren und dieser gehört dazu. Ich sah ihn mit 12 oder 13 Jahren auf Empfehlung meines Vaters, dessen Filmgeschmack ich damals natürlich nicht sehr viel Vertrauen entgegen brachte. In diesem Fall fand ich aber schon als pubertierender Teenager, dass mein Vater eindeutig Recht hatte ... und so war ich nun natürlich gespannt, wie mir der Film heute gefallen würde, als ich gestern die DVD erhielt. Ich muss sagen, dass ich den Film heute sogar noch differenzierter wahrnehmen und mehr genießen konnte, als es mir damals möglich war.

Die bis zum Autismus gesteigerte Fixierung der von Peter Sellers brillant und extrem zurückhaltend gespielten Figur auf den laufenden Fernseher ist geradezu erschreckend. Seine extreme Gleichgültigkeit selbst sexuellen Avancen einer damals nicht unattraktiven Frau wie Shirley MacLaine gegenüber, die eine kurze und nur scheinbar leidenschaftliche Unterbrechung findet, als im Fernseher eine Kussszene läuft, macht die extreme Dissoziation von seinen körperlichen Impulsen deutlich, in der Chance permanent lebt.

Die Idee, der Figur des Chance eine tragende Rolle in der Gesellschaft (als undurchsichtiger und auch von Presse und Geheimdiensten nicht zu enttarnender Berater eines Großindustrieellen und des US-Präsidenten) zuzuweisen, ist schlicht genial, zeigt sie uns doch, wie sehr wir uns nach Menschen sehnen, die schlichte und möglichst weit interpretierbare Botschaften transportieren, die uns das Gefühl vermitteln, alles sei in Ordnung ... sein Erfolg in den Medien ist somit durchaus glaubwürdig.

Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass die Musik in diesem Film recht speziell ist. Es beginnt mit einer funkigen Version (falls heute noch jemand weiß, was "Funk" ist ...) von Richard Strauss' "Also sprach Zarathustra", während der Film ansonsten weitgehend und stimmungsmäßig sehr passend von Eric Saties "Gnosiennes #4 und #5" in Bearbeitung durch Johnny Mandel dominiert ist.

Fazit: Dieser Film gehört zu den besten Filmen, die je produziert worden sind und ist meiner Meinung nach Hal Ashbys subtilster. Ein Meisterwerk.
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HALL OF FAMEam 19. Juli 2003
Peter Sellers wird allein durch seine (ebenfalls Oscar-nominierten) Rollen in Kubricks Geniestreich "Dr. Strangelove/Dr. Seltsam" sicher auf immer im Gedächtnis der Filmliebhaber bleiben. Seine Verwandlungskunst und sein Talent für Slapstick schufen auch einen unvergeßlichen Inspector Clouseau ("Der rosarote Panther"). Mr. Chance war seine letzte große Rolle, bevor er 1980 mit 54 Jahren einem Herzinfarkt erlag. Im Oscar-Rennen unterlag er Dustin Hoffman ("Kramer vs. Kramer"). Komiker haben es bei der Akademie schon immer schwer gehabt...
"Willkommen, Mr. Chance" steht und fällt mit Peter Sellers. Ohne ihn wäre dies tatsächlich eine nette, auf Spielfilmlänge ausgewälzte Idee. Die Nebenrollen sind alle ein wenig flach, die Szenen ohne ihn eher uninteressant (der Präsident mit seiner Frau im Ehebett - die vergebliche Suche der Reporter nach Hintergrundinfos). . Selbst Shirley MacLaine scheint ihrer Rolle in der grotesken "Sex"-Szene nicht so recht gewachsen zu sein. Hier hätte man kürzen können. Doch Peter Sellers ist grandios.Er entwickelt eine Figur, die Gelassenheit und Würde ausstrahlt (was fast alle mit Weisheit verwechseln) und auf eine wunderbare Art zurückhaltend komisch ist. Und Hal Ashby gibt ihm reichlich Gelegenheit dazu. Unterstützt von der impressionistisch angehauchten Pianountermalung von Johnny Mandel entwickelt gerade die erste halbe Stunde einen hypnotischen Rhythmus, der ohne viele Worte auskommt.
Pauline Kael sieht nicht ein, wie ein fast autistischer Gärtner, dessen einziger Einfluß das Fernsehen ist, sich zur Figur des gutmütigen, Gärtnerlatein als Lebensweisen austeilenden Herrn entwickeln könnte. Natürlich nicht! "Being There" (so der schöne Originaltitel) ist weder Charakterstudie noch Satire. Mr. Chance kommt aus dem Nichts und verschwindet in der fabelhaften Schlußszene auch wieder im Nichts. Seine Anwesenheit hat eine traumartige Qualität, und auf diesen Traum muß sich der Zuschauer einlassen. Daß sich in seiner leeren Persönlichkeit Politiker, Reporter und Wirtschaftsfunktionäre spiegeln, hat nur oberflächlich satirische Aspekte. Ist er ein göttlicher Abgesandter, ein Gärtner, der nach den Menschen sieht? Meine Empfehlung ist, sich von ihm für zwei Stunden hypnotisieren zu lassen. Der therapeutische Effekt scheint mir beträchtlich. Und obwohl man ziemlich oft schmunzeln muß, gibt es für eine Komödie eigentlich zu wenig zu lachen. Daher wirkt die "Outtake"-Szene im Abspann auch eher unpassend. Also weniger eine Komödie denn ein leicht sentimentales Märchen.
Herausragend (9/10).
Die DVD gibt es zum Nice Price ohne Extras. Bild und Originalton sind recht ordentlich, zur Synchronisation kann ich leider nichts sagen.
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am 31. Januar 2008
Mal ein anderer Peter Sellers und doch wunderbar !

Wie wird aus einem grundgütigen arbeits- und obdachlosen Gärtner binnen Kurzem ein Berater des US-Präsidenten in Wirtschaftsfragen ? Warum kann jemand mit begrenztem Intellekt, über den bei den Geheimdiensten und Behörden noch nicht einmal Dossiers vorliegen in die Reichweite der Macht?
Kann man eingestehen, daß Trottel Einfluß ausüben?

Es reicht, von der richtigen Person beim Starren in ein Fernsehgeschäft angefahren und später von dieser Familie "adoptiert" zu werden.

Peter Sellers als Chance Gärtner wirkt vor allem in den Szenen besonders faszinierend, wenn er seine eingefrorene aus den Clouseau-Filmen bekannte Mimik als würdevolle Haltung präsentiert. Chance wirkt fragil, wenn er mit dem Bowlder auf dem Kopf durch die Ghettos Washingtons irrt.

Zugleich ein Einblick in die Beeinflussung von Politik und deren Auswahl der "Analysten" und "Spindoctors".

Was diesen Part angeht, sei auch "Wag the Dog" zum Mitbestellen empfohlen.
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am 8. Juni 2014
Und zu dem einer der letzte Filme von Peter Sellers. Es gibt keinen Klamauk wie bei anderen Filmen, sondern eigentlich sehr tiefgründiges. Was sich einem vielleicht erst erschließt wenn man ihn mehrmals gesehen hat. Wohl einer der besten Filme von Sellers.
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am 3. Juni 2016
Eine Kommödie, die neben all den komischen Verwicklungen, in die der absolut weltfremde Gärtner Chance gerät, zeigt, wer die Welt wirklich regiert. Das ganz grosse Geld nämlich. Alle Welt projiziert auf den Voll-Deppen, sieht in ihm entweder einen Weisen oder eine ernsthafte Bedrohung.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Januar 2015
Peter Sellers in seiner wohl besten Rolle. Spielt einen Butler welcher sich zum Berater des Präsidenten hocharbeitet. Dies geschieht auf so sinnfreie Weise, dass es schon wieder lustig wirkt. Mir gefällt am meisten ein fast britischer Humor und die tollen Dialoge wie z.B.: "...ich kuck gerne..." einfach nur toll. Lohn sich wirklich, würde mir den Film jederzeit wieder kaufen.
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am 1. Juli 2013
Einfach genial. Der einfältige Gärtner wird seines Heimes und seiner Arbeit beraubt und kommt durch Glück bei einem super reichen aber kranken Mann unter, der Chancy zu seinem Berater macht. Was dann kommt ist absolut sehenswert!
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am 19. Juni 2015
Ich bin ganz ueberrascht wie positiv der Film hier bewertet wurde, hatte ich nicht erwartet, da gerade heute viele Sellers nur noch als Clouseau kennen, und vielleicht erwarten, das all seine Filme aehnlichen Humor bieten. So mag "Being there" (O-Titel) manche stark befremden.

Hier sehen wir Sellers in einer Rolle, die er wirklich wollte. Clouseau war fuers Geld allein. An diesen Film ging er mit Herzblut, und spielte seine beste Rolle, und das in seinem vorletzten Film, 1979. Wurde Oscar nominiert und er haette den Oscar verdient. Seine Leistung ist unbeschreiblich gut. Er spielt das so glaubwuerdig das manche Szenen so peinlich sind das man sich selbst als Zuschauer schaemt. Er orientierte sich sehr an einem seiner Vorbilder, Stan Laurel, und das kann man wirklich sehen. Wie hier schon jemand schrieb: Das gesamte Cast verblasst gegen Sellers, so gut es auch ist (Melvyn Douglas, der alte Mann, bekam den Oscar als bester Nebendarsteller). Und dann ist natuerlich auch Hal Ashbys Regie hervorzuheben. Sehr gekonnt, solch eine ruhige Story ohne grosse Dramatische Momente fuer zwei Stunden so unterhaltsam zu erzaehlen. Man schaut gebannt, es wird nie langweilig. Ashby hatte in den 70ern einen Run, schuf ein kleines Meisterwerk nach dem anderen. Mit "Being there" endete seine Karriere. Bedingt durch seinen komplizierten Charakter und Drogenkonsum kam es zum Abstieg, seine wirklich schlechten Filme der 80er sehen wie das Werk von jemand anderem aus. Da war nichts mehr.

Da Sellers Art zu sprechen sehr wichtig fuer die Rolle ist sollte man sich den Film im Original anschauen, und das am besten auf der vor einigen Jahren erschienen amerikanischen Blu Ray. Wundert mich sehr das Warner die nie in Europa veroeffentlichte. Sehr gute Bildqualitaet und einige kleine, aber feine Extras: Zwei kurze herausgeschnittene Szenen, ein alternatives Ende, und einige Outtakes, die zeigen, das Sellers auch solch schwierige Rolle scheinbar locker sah. Da gibt es eine Szene, die zig mal wiederholt werden musste, weil Sellers staendig in Lachen ausbrach (und nach 'ner Weile steckt das an!). Also, holen! Die gibts oft fuer unter 10 Euro.
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am 28. März 2010
Mr. Chance ist die Satire auf Jesus today, also Jesus im hier und heute. Dieser Gärtner der da plötzlich aus dem " Garten seines Herrn " ausgesperrt wurde und auf die Menschheit losgelassen wird ist unschuldig, liebenswert und weise.

Jeder der ihm begegnet bekommt seine Chance und die Gags sind wirklich hintersinnig und gut. Alle Zitate sind fast bibeltreu und keiner kriegts mit. Z.B. seine Wirtschaftsempfehlung im Fernsehinterview mitten in der Wirtschaftkrise. " Wer den Garten bearbeitet und pflegt wird auch eine reiche Ernte einfahren " Alle sind begeistert wer wäre da drauf gekommen das es so einfach ist.

Ein heisses Sexangebot sprich der Verführung durch die Wollust einer Unternehmersgattin übersteht er in aller Unschuld, er hat noch niemals geküsst.

Im Endeffekt spielt der Film mit uns das bis zum Schluss durch, es ist der absolute Brüller für Zuschauer die Sinn für stilvolle Unterhaltung haben. Dann erst gibt der Film uns die Lösung mit wem wir es hier zu tun hatten ( haben )frei.
Schlussszene : Peter Sellers taucht prüfend seinen Regenschirm in den See um dann mit einem Lächeln übers Wasser zu gehn.

Mr. Chance, wir alle hatten es wohl nicht bemerkt aber immerhin wir hatten unsere Chance.
Ein unglaublich hintersinniger und humorvoller Film. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Sorry das ich den Schluss und die Auflösung verrate aber ich kann die negativen Rezessionen die hier einem so hervorragenden Film gegeben werden nicht hinnehmen, diese werden dem Film nicht gerecht. Sicher aber ist der Film anspruchsvoll und hat nicht das unerträgliche Tempo mit dem uns heute gewöhnlich Satire um die Ohren gehauen wird. Ein feiner Film, typisch englisch . ....:=)
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