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With Fear I Kiss the Burning Darkness
Format: Audio CDÄndern
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2003
Hatten At The Gates mit "The Red In The Sky Is Ours" ein eindrucksvolles, aber auch zum Teil schwer verständliches Album abgeliefert, gestaltete sich "With Fear I Kiss The Burning Darkness" als schon weniger komplex, und kommt phasenweise sogar recht straight daher. Vor einer Unterschätzung des verspielten und mitunter sehr überraschenden Songwritings sei aber gewarnt! Untermalt werden die ATG-typischen Wutausbrüche Tomas Lindbergs von einem an sich recht druckvollen Gitarrensound von Alf und Anders, Drums und Bass legen einen für die damalige Zeit beeindruckenden Klang-Teppich mit überzeugender Schwere. ... so ... und bis hier war es eine austauschbare Bewertung eines Albums:
Der wahre Wert dieses Meisterstücks liegt aber in seiner unglaublichen Progressivität, welche hier festgehalten wurde. Während sich zu Beginn der Neunziger Jahre die grosse Mehrheit der Death Bands literweise mit Blut übergossen, Gitarren bis zur Unkenntlichkeit tiefer stimmten und sich gegenseitig in der Spielgeschwindigkeit zu überbieten versuchten, setzten At The Gates auf buchstäblich "wahnsinnige" Stimmungsbilder, und zauberten (zumindest bei mir) Bilder von dunklen Winterlandschaften vor das geistige Auge. "With Fear ..." beinhaltet fast rührend-tragische Melodiebögen, welche unheimliche Geschichten aus verschneiten Tannenwäldern zu erzählen scheinen. Geht der Opener "Beyond Good And Evil" noch etwas ungestüm voran, schaffen es gerade Songs wie "Raped The Light Of Christ", "Non-Divine" oder "Primal Breath" mit ihren zwei- und mehrstimmigen Gitarrenriffs, diese angesprochenen Landschaften zu umreissen. Auf den Höhepunkt getrieben wird diese Virtuosität beim knapp zweiminutigen und absolut genialen Titelstück "The Burning Darkness". Andere Tracks verstehen sich eher als Nackenbrecher ohne Wenn und Aber, so etwa das beinharte "Through The Red" oder "Blood Of The Sunsets" mit seinen teils sehr gewagten Riffs. Aber auch bei solchen Brechern gehen die ATG-typischen Moll-Harmonien nicht unter.
"With Fear ... " ist letztlich noch keineswegs so einfache Kost wie spätere Alben der Göteborger Szene. Aber massgeblich wegen Alben wie "With Fear ... " sind heutige Grössen wie In Flames oder Dark Tranquillity an jenem Ort, an dem sie nun sind. Dieses Album war für mich die Erlösung von einer jahrelangen Suche nach Musik, welche Melodien und Harmonie-Komplexe mit Härte und Schwere verbinden kann. Was daraus hervorging, nennt sich heute Melodic Death Metal. ATG dürfen in dieser Hinsicht als absolute Pioniere gelten - und "With Fear ..." liefert den Beweis dazu!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Dezember 2006
Meiner Meinung nach das beste Death-Metal Album ALLER Zeiten. Drumming, Riffs, Gesang, alles genial. Besonders das Drumming mit seinen vertrackten Tempi-Wechseln is fänomenal. Dazu die ins Hirn brennenden, sägenden Gitarrenläufe.... Herrlich. Und Tomas Lindbergs verzweifelter Gesang. Passt wie der Hammer auf den Amboss! Technisch absolut professionell gespielt, die Jungs sind echte Profis! Also, wer auf anspruchsvollen Metal steht, sollte hier zugreifen!
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1 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2009
Ich nannte mal die "Gardens of Grief"EP mein Eigentum,und dachte mir,es wäre mal an der Zeit eine andere Cd von ATG anzutesten.Mag ja sein das mein Gehör nach guten 25 Jahren Metal zu abgestumpft ist,aber mit diesem Album kann ich mal garnichts anfangen.Völlig abgedrehter Gesang und nach meinem Geschmack auch ziemlich disharmonisch dazu noch zu viele Tempiwechsel.Da bleibe ich doch lieber bei meinen All Time Faves,Dismember,Entombed,Bolt Thrower und Obituary!Die Cd habe ich mir mit Mühe und Not jetzt dreimal angehört um Zugang zu finden,klappt aber absolut nicht!Mal sehen welcher Kumpel bald Geburtstag hat ;-)
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