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Mit dieser DVD wurde mir ein Wunschtraum erfüllt, den ich z.B. auch schon in meiner Amazon-Besprechung der Hendrix-DVD vom Isle of Wight Festival (Blue Wild Angel) geäußert hatte. In bester Bild- und Tonqualität (wahlweise 5:1 oder PCM) kann man den kompletten I.O.W. - Auftritt (38 Minuten) der Miles Davis Band (mit Keith Jarrett, Chick Corea, Gary Bartz, Dave Holland, Jack deJohnette, und A. Moreira) am 29. August '70 - ohne Unterbrechung oder voice-over (!) - genießen. Zwar erhielt das durchgespielte Medley - auf Anfrage bei Miles - den Namen "Call It Anything" aber natürlich bestand das Medley aus den Stücken 1.Directions, 2.Bitches Brew, 3.It's About That Time, 4.Sanctuary 5.Spanish Key -> The Theme. Besonders "It's About That Time" und "Spanish Key" swingen wie verrückt und haben eine Rhythmik vom Allerfeinsten, dass es einen vom Sitz reißt. Die Musiker spielen (wie)in Trance und voller Freude, was sich unweigerlich auf den Zuseher und -hörer überträgt, wenn er voll dabei ist. Zusätzlich gibt's noch jede Menge Interviews mit Miles' Sidemen, wie Keith Jarrett, Chick Corea, Herbie Hancock, Dave Liebman, Pete Cosey, Dave Holland, Mtume, A. Moreira (der auch noch gleich eine spontane Percussion-Session hinlegt), u.a., z.B. Carlos Santana. Alle machen deutlich, welch ein Ausnahmemusiker und -bandleader Miles Davis war und welche Inspirationskraft von ihm ausging. Dazwischen gibt's (leider nur kurze) Ausschnitte von anderen Miles-Auftritten (z.B. Steve Allen Show von '64, Kopenhagen `69 und `71, Stockholm und Tokyo `73. Es wäre schön, wenn diese DVD auch ein Verkaufserfolg werden würde (Hut ab vor Filmemacher und Produzent Murray Lerner!) und weitere Miles-Auftritte aus der Phase `69 - `75 in dieser Qualität auf DVD veröffentlicht werden würden. Dann wäre man nicht mehr auf Bootleg-Angebote zweifelhafter Qualität (z.B. bei ebay) angewiesen. Wird auch Zeit, dass die Erben von Miles endlich aufwachen und DVDs seiner besten Auftritte produzieren und nicht alles dem Schwarzmarkt überlassen. Abgesehen von den geschäftlichen Möglichkeiten sind sie es ihm auch schuldig. Jeden Miles Davis Fan (abgesehen vielleicht von ein par sturen Jazz-Puristen) wird diese DVD happy machen!
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am 3. Juni 2005
Die letzten paar Jahre waren wirklich goldene Zeiten für Verehrer von Miles Davis: Da erschien 1998 das Set »The Complete Miles Davis Quintet 1965-68«, die komplette Bitches Brew-Session war meines Wissens bereits auf dem Markt; 2001 erschien dann Paul Tingens Buch »Miles Beyond« und seit 2002 ist die Channel 4-Produktion »The MILES DAVIS Story« als DVD zu haben. Und jetzt das Konzert beim Isle of Wight-Festival!
Man hat sich damals offenbar Mühe gegeben - das Film- und Tonmaterial ist vom Feinsten, die Stimmung kommt sehr gut rüber. Und wieder mal stellt sich das Gefühl ein, daß diese Musik absolut *heutig* ist. Offenbar hat Miles Davis doch erheblich mehr getan als »mit der Zeit zu gehen«, wie Gary Bartz das in seinem Interview vermutet, vielmehr hat er mehrere Jahrzehnte musikalischer Entwicklung auf seine Weise vorweggenommen.
Die »Rahmenhandlung« der Interviews mit Santana, Joni Mitchell, Hancock, Bartz, Holland, Mtume, Corea, Jarrett, Airto usw. trägt sehr positiv zum Gesamteindruck der DVD bei - »food for thought« gesellt sich zum musikalischen Erlebnis.
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am 15. Juli 2005
Eine liebevoll gestaltete Dokumentation. Man bedenke: Wir sehen das legendäre Isle of Wight-Konzert in bester Qualität! An Energie ist diese damalige Band um Miles sowieso nicht zu toppen. Ein lehrreiches Dokument für alle heutigen Musiker und Fans! Interviews aller Beteiligten (außer dem verstorbenen Miles natürlich) tun auch 33 jahre nach dem legendären Konzert ein Übriges. Santana's und Joni Mitchell's Statements sind gleichfalls interessant, waren auch sie doch bei diesem damaligen Musikmarathon zu hören. Absolut empfehlenswert, meiner Meinung nach weit vor allen anderen gängigen Miles Davis-Dokumentationen! Endlich sieht man auch einmal den Miles aus der "Bitches Brew"-Periode...ein Traum!
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am 9. Mai 2011
Miles Dewey Davis III. was one of the most influential jazz musicians of the 20th century. He was a trumpet player, composer, and bandleader, a brilliant improviser with a totally unique style and someone who reinvented jazz several times. Cool jazz in the fifties. Modal playing like heard on the famous "Kind of Blue". Free form jazz playing in the group with Tony Williams and Herbie Hancock at the beginning of the sixties. Free form jazz rock playing with tons of electricity only some years later. "Bitches Brew" is said to be the best selling jazz album ever. And, at the end of his live, what I would call the more Pop orientated music of his electric bands in the eighties. Like Kenny Werner states it in "Effortless Mastery": "Innovation is the Tradition!" Miles Davis was the perfect incarnation of this statement.
Two things I find very interesting regarding miles as a musician:

As an improviser his ability to focus. His ability to step into, what Werner calls "the space", the realm where time doesn't matter.

As a bandleader his ability to lead group improvisations. Seemingly without doing anything at all.

Both can be very well watched in the video. Miles' Band plays in front of 600.000 people at the Isle of Wight. Partly the band seems to get totally lost. And Miles does nothing; he lets them go their way. Then he takes his horn, plays one or two notes and they all are back together. You really have to watch the whole video, to understand what I mean. One has to go through the whole process of the evolving and collapsing group improvisation. It is 38 minutes in length. And it is worth watching it, I promise. It's like a time machine.
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am 13. April 2013
Ohne Zweifel: Das ist ein ganz hervorragender Musikfilm über Miles Davis' "Electric"- bzw. "Fusion"-Phase, die etwa von Ende 1968 bis 1973/74 dauerte. Insbesondere der methodische Schwerpunkt, die Annäherung an diese oft reichlich schwierige Musik mittels Interviews mit den seinerzeitigen Begleitmusikern von Miles (vor allem auch im Bonusmaterial der DVD) sowie als Exempel die Dokumentation des Auftritts der Miles Davis Group auf dem Isle-Of-Wight-Festival Ende August 1970 machen diesen Film, der ohne Off-Kommentar auskommt, überaus sehenswert. Es wird gut nachgezeichnet, welche verschiedenen Einflüsse den signifikanten Stilwechsel bei Miles Davis verursachten: von der musikalischen Sackgasse, in der er sich glaubte, über seine Frau Betty Davis, die ihm die Musik von James Brown, Jimi Hendrix, Sly Stone und Carlos Santana näherbrachte, sein Boxtraining bis hin zum generellen Zeitgeist jener Jahre, der eben des Experimentelle, Revolutionäre, Neuartige feierte und forderte. Und so wurde Miles Davis' "Turn" zum Elektrischen, den viele Jazz-Puristen als Verrat ansahen (auch das thematisiert diese Doku), eben zur Chiffre des Stilwandels. Ob das "noch Jazz" sei, ist eine Frage bzw. Herangehensweise, die dabei völlig irrelevant ist. Natürlich stellt der Film das Album "Bitches Brew" und dessen große Bedeutung heraus; allerdings wird mit keiner Silbe Joe Zawinuls enorm wichtiger Einfluss erwähnt. Das ist ein Schwachpunkt. Ein weiterer ist möglicherweise, dass in den vielen Statements der musikalischen Wegbegleiter Miles Davis' dessen Genius und dessen Musikverständnis eine Spur zu sehr ins Transzendentale aufgebrezelt wird ("Musik hat den Urknall ausgelöst" und ähnlicher Quatsch).
Wunderbar sind dagegen die Aussagen der Bandmitglieder jener Formation, die beim Isle-Of-Wight-Festival mitgespielt haben, von Gary Bartz, diesem fantastischen Saxophonisten, über den ausgewiesenen Verächter des Elektrischen in der Musik, Keith Jarrett, der selbst zugibt, keinen wesentlichen Beitrag zur Miles-Musik geliefert zu haben (was nicht stimmt: seine E-Piano-Soli waren stets große Klasse!), bis hin zum seinerzeit dauerbekifften Geräuschemacher Airto Moreira.
Das 38-minütige Live-Set von Isle Of Wight selbst steht in tollen Bildern und gutem Sound im Zentrum der Dokumentation. Dabei ist es - natürlich neben der riesigen Kulisse und den anderen Begleitumständen, die diesen Auftritt legendär machten - vor allem die Möglichkeit des SEHENS, die hier besticht. Wenn man dieses Set nur HÖRT (wie z.B. auf der CD "Bitches Brew Live"), fallen einem doch auch die Durchhänger und Schwächen stärker auf. Es gab bessere Konzerte der Miles Davis Group in dieser Fusion-Phase, etwa der Tanglewood-Auftritt einige Tage vorher oder einige beeindruckende Gigs im Herbst 1971 (z.B. in Belgrad oder in Berlin).
Dennoch: Diese Doku enthält großartiges Info-, Bild- und Tonmaterial und ist ein Muss für jeden, der die 1970er Jahre popkulturell verstehen will.
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am 9. November 2008
Diese DVD lohnt sich von vorne bis hinten! Es zeigt die ganze Wucht des unglaublichen Musikers Miles Davis
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