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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
44
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am 29. Mai 2012
Gerade bei diesem AC/DC-Album gar nicht so einfach...

Einige Granatensongs, ein paar passable Mitläufer, aber eben auch dieser "Sound". Die remasterte Version im Digipack bringt zwar soundtechnisch eine deutliche Verbesserung, aber perfekt ist wirklich was anderes. Die Gitarren braten zwar durchaus ordentlich und AC/DC like, aber eben lange nicht so fett wie auf vielen Alben zuvor und danach. Klingt doch reichlich unterproduziert bzw. garagig, gerade Brians Gesang und die scheppernden Drums sind völlig inne Hose gegangen. Ob sich die Young-Büder nur auf die Gitarren konzentriert haben oder wurde ne Demo-Version veröffentlicht?

Wirklich schade, da die Songs der Fly on the wall wahrlich ein passenderes Gewand verdient hätten.

Die ersten 5 Songs der A-Seite (Fly On The Wall, Shake Your Foundations, First Blood, Danger, Sink the pink) knallen herrlich. Das ist, auch wenn "Danger" zuzugebenermaßen etwas "Anlauf" braucht, höchstes AC/DC-Niveau. Auch die B-Seite hat keinen echten Ausfall zu verzeichnen, wenn auch das hohe Niveau nicht mehr ganz gehalten werden kann. Dennoch sind es wirklich keine schlechten Songs, wenn auch keine Bandhighlights. Playing With Girls oder Hell Or High Water machen mir auch nach fast 30 Jahren noch Spaß...

Am Ende bleibt ein gutklassiges AC/DC-Album, das man sich bedenkenlos in die Sammlung stellen kann. Es gibt allerdings deutlich stärkere Scheiben der Australier. Würden sie das Album allerdings 2013 als topproduzierten Nachfolger von Black Ice veröffentlichen, würde die gesamte Hardrockwelt steil gehen und das Ding abfeiern als ob es nie ein besseres Album gegeben hätte. Mit der Black Ice kann die Fly on the wall nämlich ziemlich locker mithalten... Nur waren die Angus-Anhänger der 80er einfach sehr sehr sehr verwöhnt und dann kommt ne eigentlich gute Scheibe schon mal schlechter weg als sie es verdient hätte....

Note:

Nimmt man Göttergaben wie eine "Powerage" oder "Back in Black" als Maßstab, sind 4 Sterne eigentlich deutlich zu hoch, aber für 3 gibt's hier doch zu viele vergessene Perlen.

Einigen wir uns auf ne schwache 4? Deal?

7/10
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am 5. Februar 2001
...aber nicht das einzige. Neigt man oft dazu, nur die "Dauerbrenner Alben" seiner Lieblingsband zu hören, so darf man bei AC/DC aber "Fly on the wall" nicht vergessen. Fly on the wall, Sink the pink und Playing with girls gehen voll nach vorne und lassen den Head bangen. Danger fällt zwar aus der Rolle, ist aber eine Abwechslung, die ich mir öfter gewünscht hätte. Der Song groovt einfach! Lob auch an Brian, der gerade bei diesem Song verschieden Facetten seiner Stimme aufzeigt. Alles in allem ein sehr gelungenes Album. Auch oft unterschätzt: das Album "Flick of the switch" und "Blow up your video".
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am 25. Mai 2013
Das 9. AC/DC-Album "Fly on the wall" von 1985 gilt in Fankreisen oft als das Schlechteste. Das mag vor allem an der matschigen, verhallten Produktion durch die beiden Young-Brüder liegen. Doch auch das Songmaterial ist nicht so durchgängig stark wie auf den fast ausnahmslos herausragenden Vorgängern. Erstmals in ihrer Karriere durchleben Angus und Malcolm Young (Lead- bzw. Rhythmusgitarre), Brian Johnson (Gesang), Cliff Williams (Bass) und Neu-Schlagzeuger Simon Wright ein kleines Tief. Nach den Welt-Erfolgen "Back in black" (1980) und "For those about to Rock (we salute you)" (1981) verzeichnet bereits "Flick of the switch" (1983) einen deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen. Mitte der 80er ist der Glam Rock auf seinem kommerziellen Höhepunkt. Eine räudige, biervernichtende Hard Rock Truppe, die noch niemals auch nur annähernd in Balladen-Verdacht geraten ist, hat es schwer in diesen Zeiten. So wird "Fly on the wall" dementsprechend nur ein mäßiger Erfolg. Lediglich in England kann sich das Album in den Top 10 platzieren.

Dabei gehen AC/DC die Veröffentlichung mit großem Aufwand an. Insgesamt fünf Videos drehen sie im Vorfeld. Sie alle erzählen eine zusammenhängende Geschichte. Doch auch diese Idee findet wenig Anklang beim Publikum. Die australisch-britische Formation scheint sich überlebt zu haben. Und tatsächlich sind die Songideen etwas zu bieder und vorhersehbar. Zudem fällt auf, dass diesmal die Melodien stärker im Vordergrund stehen als zuletzt. Man kommt eben doch nicht an den veränderten musikalischen Gegebenheiten vorbei. An manchen Stellen klingt die Band deshalb eher wie ihre eigene, ungeliebte Stiefschwester. Man erkennt die üblichen Trademarks zwar noch. Der besondere Zauber ist aber verflogen. Zumindest beim Sound soll hingegen alles beim Alten bleiben. Um den Fans ein "ehrliches" Stück Musik bieten zu können, entscheiden sich Angus und Malcolm für ein möglichst raues, ungeschliffenes Soundgewand. Leider geht dieses Vorhaben auf Kosten der Durchschlagskraft.

Denn eigentlich ist der Titelsong "Fly on the wall" ein herrlich dreckiger Hard Rock-Halunke. Weil aber Brian Johnsons-Schreigesang extrem in den Hintergrund gemischt worden ist, verliert der Titel gewaltig an Druck. Zumindest im Refrain wird dann aber richtig zugepackt. Mein heimlicher Liebling. Entwickelt sich trotz des störrischen Arrangements nach etwas Anlaufzeit zu einem echten Kracher.

Die Hit-Single "Shake your foundations" ist dagegen ein schnörkelloser Gradeaus-Rocker. Etwas kommerziell angehaucht, aber doch ausgestattet mit dem unverwechselbaren AC/DC-Groove. Dafür zeichnet das erste Mal nicht Stammschlagzeuger Phil Rudd verantwortlich. Er verlässt die Band zwei Jahre zuvor und wird durch seinen Roadie Simon Wright ersetzt. Dessen Kit klingt wesentlich großflächiger und langweiliger als das seines Vorgängers. Trotzdem, die ersten beiden Songs gehen vollkommen in Ordnung. Auch wenn das ganz große Aha-Erlebnis nicht dabei ist.

Das gilt auch für "First blood". Geht zwar gut ins Ohr, ist aber sehr unspektakulär. Um nicht zu sagen gewöhnlich.

Der schunkelnde Boogie "Danger" schrammt dann um Haaresbreite am Balladensumpf vorbei. Ist für eingefleischte Fans sicherlich gewöhnungsbedürftig. Die einstmals verschwitzten Hard Rock-Rüpel zeigen sich plötzlich von ihrer melodischen Seite. Ein weiteres Zugeständnis an die veränderten Verhältnisse auf dem Musikmarkt. Von Verrat kann allerdings keine Rede sein.

Erst recht nicht bei "Sink the Pink". Da ist sie doch, die mitreissende Energie, die Angus und seine Jungs weltbekannt gemacht hat. Die Gangshouts lassen sich sofort mitbrüllen und den Kopf kann man auch gut dazu schütteln. Top!

Das gefährliche "Playing with girls" lässt anschließend hoffen, dass sich die Platte doch noch zu etwas Großem entwickelt. Drückendes Riff und ein energiegeladener Refrain. Gehört zu meinen Lieblingssongs.

Leider kann ich das von "Stand up", "Hell or high water" und "Send for the man" nicht gerade behaupten. Allesamt keine schlechten Nummern, aber eben auch nichts Weltbewegendes. Spritzigkeit und Dynamik waren bei AC/DC schon mal stärker ausgeprägt. Immerhin weiß das treibende "Back in business" zu überzeugen. Ohne Umschweife geht es im klassischen Vier-Viertel Rhythmus drauf los. Groovt und bleibt hängen. Vor allem der Refrain. Neben dem Titelsong mein Favorit auf dem Album.

Mit etwas Abstand betrachtet wird "Fly on the wall" seinerzeit sicherlich zu schwach bewertet. Es hat irgendwie einen eigenen Charme und einige Songs sind richtig gut. Ein Meisterwerk klingt dennoch anders. Die Band stagniert. Zwar auf hohem Niveau, aber doch deutlich hörbar. Auf keinem anderen Album ihrer Karriere tritt das so augenscheinlich zu Tage. Da kann selbst das Remaster nicht viel retten. Der Sound bleibt grottig. Vielleicht ist ihr Neuntes deshalb heute so verschrien. Einsteigern ist es trotz der gut verträglichen, nicht zu harten Songs nicht zu empfehlen. Als AC/DC Fan sollte man die Platte aber schon besitzen. Zumal sie ja anschließend die Kurve wieder gekriegt haben und bis heute die unangefochtenen Könige des Hard Rock sind.
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TOP 500 REZENSENTam 6. Januar 2009
"Fly on the wall" ist das zehnte Album der australischen Rocker und war weder kommerziell, noch bei Kritikern oder Fans ein Erfolg. Dies war das zweite Album das von den Young Brüdern produziert wurde und gerade die Produktion des Albumes ist das was mich an dem Album stört.

Vom Songwriting nicht wirklich das beste was AC/DC gemacht haben, aber für mich sehr bodenständig und gut, aber dann irgendwie am Zeil vorbei produziert, Das Album sollte "dreckig" und "rauh" klingen, das tut es irgendwie auch, aber es klingt irgendwie trotzdem sehr gewöhnungsbedürftig und findet nicht wirklich den Zugang zu seinen Hörern.

Ebenfalls ein Grund für den mangelnden Erfolg ist für mich die damalige Singleauswahl, die total daneben ging. "Danger", "Sink the Pink" und Shake Your Foundations wurden als Singles ausgekoppelt. Der Achtungserfolg war die "Shake Your Foundations", das im Januar 1986 Platz 24 in den UK Top 40 erreichte, aber ansonsten floppten die Singles komplett.

Ich muß sagen, das ich das Album mag, auch wenn die Produktion gewöhnungsbedürftig ist. Alle 10 Titel sind gut und ich kann keinen großen Ausfall erkennen. Für mich sind die besten Titel: "Fly on the Wall", "Shake Your Foundations" und "Hell or High Water", welches auch gleich meine Anspieltipps sind.

Wunderschön die Gestaltung als Digi-Pack mit Picture-CD und wunderschönem Booklet, sehr gelungen.
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am 10. Dezember 2013
AC/DC – Fly on the Wall

Kurz und prägnant gesagt: Die Young-Brüder versuchen sich abermalst an eienr Selbstproduktion, scheinen dieses Mal aber überfordert zu sein und setzen somit für AC/DC-Verhältnisse fast das gesamte Album in den Sand.

Da knallt er aus den Boxen. Ein einzelner Powerchord am Anfang, schön rau, roh und gut. Doch dann beginnt das Riff, welches wie von sich selbst abgeschrieben klingt. Doch was solls? Als das Schlagzeug einsetzt und die Gitarren weiterhin laut dröhnen scheint die Welt noch in Ordnung zu sein, im Opener Fly on the Wall. Zumindest bis Brians Stimme einsetzt. Sie hört sich blechern und seltsam weit aus dem Hintergrund agierend an. Zudem sind seine Melodielinien nie besonders kreativ und blecherne Schreie kann man auch in Bahnhöfen hören, für lau. Durch diesen schlecht produzierten Schock fällt das uninspirierte Songwriting nur weiter auf.

Es ist wirklich wahr, die dämliche Produktion knausert ziemlich viel vom Hörspaß ab und dadurch versagt leider die ansonsten gute AC/DC-Formel. Zumal diese hier um ihre Blues-Einflüsse und wirklich geniale Riffs beschnitten wurde, nur die allgemeine Brachialität und die gelungenen Hooks erinnern an frühere Glanzwerke, während das Album mit Standard-Material wie Playing with Girls nicht begeistern kann oder in Hell or high Water komplett vorhersehbar langweilt.

Doch gutes Songmaterial gibt es immer noch, wobe, man dann auch die zuvor besprochenen Mängel überhören kann. Shake your Foundations ist ein aboluter Standout-Song mit stur brachial rollender Strophe (im gemischt positiv-negativen Sinne), während die Hook sich wieder in den headbangenden Kopf einfrisst. Ebenso Back in Business, vielleicht der beste Song der Scheibe. In der riff-akzentuierten Strophe mag man alte Blues-Einflüsse erahnen und der Refrain macht den Song zum harten Dampfhammer.

Qualitäten scheinen auch im Refrain von Stand up durch, welcher ebenfalls gute Hook-Qualitäten besitzt und deren Gitarrenzwischenspiele sehr überzeugend sind, wäre da nur nicht die relativ langweilige Strophe. Danger ist zwar oft als lahm verschrien, doch wenn man sich auf das Lied einlässt, so lässt sich ein bedrohlicher, stampfender Song mit Mitsing-Refrain unter dem sturen Offbeat-Schlagzeug und der matschigen, undifferenzierten Produktion erahnen.

Sink the Pink ist hingegen wirklich nur AC/DC-Standard und weckt in erster Linie eher ein starkes Nostalgiegefühl, wenn man die Band für großartige Platten wie Highway to Hell und Back in Black würdigt. Dagegen ist Sink the Pink jedenfalls pure Langeweile mitsamt seinem stereotypen und wenig ausgefuchsten Text. Einen letzten Höhepunkt gibt es noch in First Blood, dank hervorragender Gitarrenarbeit, sowohl durch die stimmige Rhythmussektion von Malcolm Young als auch durch Angus' wunderbrachiales und trotzdem simples Solo umgesetzt. Da will doch jeder sogleich den Refrain mitschreien. Wie gesagt: Gute Ansätze sind wirklich hier und da vorhanden, doch muss man sie suchen und das fällt dem Hörer bei der schwammigen Produktion eben schwer.

Fazit: Einige tolle Momente können nicht über die offensichtlichen Mängel wie Produktion oder uninspiriertes Songwriting hinweg täuschen. Mit diesem Album haben es sich AC/DC zu einfach gemacht, weswegen ich das Werk eher für Komplettisten empfehlen würde.

Wertung: ***
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am 21. August 2014
Ich kann die teilweise schlechten Rezensionen nicht nachvollziehen.
Die Special Edition hat einen makelosen Sound und die Musik kommt auf Lautsprechern genauso wuchtig und direkt wie Alben mit angeblich besserem Sound.
Der herausragende Hit ist natürlich "Shake your foundations" aber auch Songs wie "Stand up", "Playing with girls" und "Hell or high water" können voll überzeugen. "Danger" ist in den ersten 2 Minuten ungewohnt, nimmt aber dann auch Fahrt auf.
Also, für mich läuft "Fly on the wall" genauso durch wie "For those..." oder "Razors Edge". Es gibt nach meiner Meinung wesentlich schwächere AC/DC-Alben und "Fly on the wall" ist für mich auf jeden Fall unter den top 5-Alben mit B. J..
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am 26. Januar 2016
Bei diesem Album aus dem Jahre 1985 scheiden sich die Geister. Von Flop bis Top ist alles dabei. Mir gefällt das schnörkellose , dreckige und ehrliche an diesem Album. In den Charts schnitt es gar nicht so schlecht ab, wobei ich hier einmal erwähnen möchte, das Chartplatzierungen nichts über die Qualität eines Albums aussagen. Für mich dient sie als interessante Zusatzinformation. Die höchste Platzierung stammt aus ihrer Heimat Australien. Platz 4. Auch in den UK Charts ging es weit nach oben. Hier steht ein 7.Platz zu Buche. In Deutschland war es Platz 14, in der Schweiz Platz 19, in Österreich Platz 24 und in den US Charts reichte es nur für Platz 32, dafür war das Album aber 30 Wochen lang vertreten. Hingegen die Singleauskoppelungen fielen kaum auf, einzig Shake Your Foundation erreichte in England den 24.Platz. Aber dieser Song ist ein typischer AC/DC Kracher. Schöne , lässige und raue Heavy-Metal Nummern sind auf diesem guten Album vorhanden. Ein Album zwischen ihren größten kommerziellen Erfolgen, nach Back in Black und vor Razor"s Edge, da kommt Fly on the Wall nicht hin, aber es ist nicht weit davon entfernt.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Oktober 2015
Nach dem doch eher schwachen und höchstens durchschnittlichen "Flick of the Switch" war ich natürlich sehr gespannt in welche Richtung es mit "Fly on the Wall" gehen würde. Die Fachpresse und ein Großteil der Fans waren sich schnell einig und ließen kein gutes Haar an "Fly on the Wall". Ich persönlich fand schon immer das dieses Album viel stärker war als noch "Flick of the Switch", mit "Shake Your Foundation" ist sogar ein richtig fetter Ohrwurm am Start, den ich persönlich zu den besten Songs der Band zählen würde. Solch einen "Kracher" konnte ich jetzt bei "Flick of the Switch" nicht unbedingt finden. Aber auch der Titelsong "Fly on the Wall", "Danger", "Sink the Pink" und "Stand Up" ließen Erinnerungen an bessere Zeiten wach werden. Das Album hatte auch darunter zu leiden, dass Mitte der 80er der "Hair-Metal" in Mode kam und dieser einfache und hemdsärmelige Hardrock den AC/DC spielten nicht mehr sehr gefragt war.
Natürlich kommt das Songmaterial nicht an das der großen AC/DC- Alben heran, dennoch gefällt es mir viel besser als noch auf "Flick of the Switch" und deshalb ist "Fly on the Wall" für mich auch ein Schritt in die richtige Richtung gewesen.

Mein Fazit: Dieses Album ist nicht so schlecht wie es gemacht wurde, im Vergleich zu "Flick of the Switch" eine deutliche Steigerung. Die Songs waren wieder viel eingängiger und der AC/DC- Spirit war wieder viel deutlicher zu spüren.

meine Bewertung: 6,5 von 10 Punkten.
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am 19. September 2015
Es stimmt keineswegs, daß AC/DC immer genau das Selbe machten. Gerade Mitte der Achtziger waren auch die Young-Brüder nicht immun gegen die Einflüsse, die der Zeitgeist mitbrachte. War das auf "Flick of the Switch" noch der Heavy Metal, so stand die Band 1985 mit "Fly on the Wall" in direkter Konkurrenz zu den MTV-tauglichen, weit melodischeren, partylastigen Bands wie Ratt, Mötley Crüe, den mittleren Twisted Sister und den makeup-losen Kiss. Daß das kommerziell gesehen nicht so funktioniert hat, ist eher ein Image-Problem... Brian Johnson ist eben kein Posterboy, und zwischen Angus Young und dem jungen Vince Neil lagen eben auch Welten.

Läßt man mal alles "das klingt aber nicht wie AC/DC anno 1977"-Geschrei außen vor, so findet man auf "Fly on the Wall" jede Menge fantastischen, unbedingt partytauglichen Achtziger Jahre-Hardrock. Ob Brater wie der Titelsong, "Shake your Foundations" und vor allem das hammergeile (ähem) "Sink the Pink" (für mich klar unter meinen Top 5-AC/DC-Songs), schleppende Groover wie "Danger" und "Stand Up" oder wieder relativ Metal-taugliche Dampframmen wie "Back in Business" und "Hell or High Water", hier gibt's durchweg auf die Mütze, mit richtig geilen Hooklines noch dazu.

Die Produktion der Scheibe wird ja auch gerne kritisiert, mir gefällt hingegen der kantige, wenn auch typisch Achtziger-Hardrockmäßige Sound, der sich dem melodischeren und differenzierteren Songmaterial angenehm als Gegenwicht stellt.

Wer nicht unbedingt darauf besteht, immer nur Bon Scott zu hören, sondern ungeachtet des Images einfach gute Musik mag, wird hier einen echten Geheimtip finden. Und laßt euch nix anderes erzählen... ;)
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Dezember 2011
Im Juni 1985 wurde das neunte internationale Studioalbum der australischen Band AC/DC veröffentlicht. Nach "Flick Of The Switch" war "Fly On The Wall" das zweite (und letzte) AC/DC-Album, das die Young-Brüder selbst produzierten. Alle Tracks wurden von Angus und Malcolm Young komponiert. Die Texte stammen von Brian Johnson. Eingespielt wurde das Album von Brain Johnson (Vocals), Malcolm Young (Guitars), Angus Young (Lead Guitars), Cliff Williams (Bass Guitar) und erstmalig Simon Wright (Drums), welcher der Nachfolger von Phil Rudd wurde.

"Fly On The Wall" ist irgendwie nicht der Bringer. Es geht los mit der Produktion der Young Brüder, welche nicht gelungen ist. Irgendwie matschig und undifferenziert ist der Sound. Was aber deutlich stärker in die Beurteilung einfließt sind die meist nur mittelmäßigen Songs. Überdurchschnittlich finde ich lediglich `Sink the pink`, `Danger` und `Shake your foundations`. Alle anderen Stücke hätten es kaum auf eine vorherige AC/DC-Platte geschafft. Jetzt versteht mich bitte nicht falsch, richtig schlechte Stücke hört man nicht, aber eben auch wenig richtig gute. "Fly On The Wall" erreichte dann auch nur Platz 32 in den U.S.A., Platz 7 in GB und Platz 14 in Deutschland. Die meisten Fans haben das offenbar ähnlich gehört.

Vielleicht waren die Herren Young mit der Produktion des Albums überfordert und konnten sich den Stücken nicht ausreichend widmen, man weiß es nicht. AC/DC-Fans werden das Album aber trotzden haben, für alle anderen dient es eher der Ergänzung. Von mir 3 Sterne für das viell. schwächste AC/DC-Werk, welches aber auch nicht wirklich schlecht ist.
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