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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Freud und Leid des Verkäufers
Ich bin erst vor etwa zwei Jahren über diesen Film gestolpert und war bei dieser Besetzung erstaunt, dass ich ihn nicht schon viel früher bemerkt habe. Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen einer Immobilienagentur, zeigt das beinharte Verkaufsleben und den Konkurrenzkampf zwischen vier Vertretern, ausgelöst durch das gnadenlose Management. Ein...
Veröffentlicht am 15. März 2010 von Mario Zakall

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verkaufe oder geh
Das ist die Verfilmung eines Theaterstücks und das merkt man dem Film auch an. Aber die sieben Superstars bringen die Message gut rüber. Ort der Handlung ist ein Maklerbüro für Immobilien. Hier findet der verschärfte Konkurrenzkampf unter den Kollegen statt. Da geht es knallhart bis unmenschlich zu, entwürdigende Demütigungen und...
Vor 26 Tagen von zopmar veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Freud und Leid des Verkäufers, 15. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Glengarry Glen Ross (DVD)
Ich bin erst vor etwa zwei Jahren über diesen Film gestolpert und war bei dieser Besetzung erstaunt, dass ich ihn nicht schon viel früher bemerkt habe. Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen einer Immobilienagentur, zeigt das beinharte Verkaufsleben und den Konkurrenzkampf zwischen vier Vertretern, ausgelöst durch das gnadenlose Management. Ein Großteil der Handlung spielt sich während einer einzigen Nacht ab. Die einzelnen Szenen sind ziemlich lang mit nur wenigen Schauplatzwechseln, wo die großartigen Darsteller ihr Können zeigen und eine Theater ähnliche Atmosphäre aufkommt. Das ist wenig verwunderlich, da der Film auf einem Theaterstück basiert, ebenfalls aus der Feder von David Mamet.

Obwohl es keine Action gibt, kommt durch die interessanten Charaktere und die starken Dialoge keine Langeweile auf. Die Figuren ziehen ihre Kunden zwar über den Tisch und würden so ziemlich alles tun, um einen Verkauf abzuschließen, trotzdem sind sie sympathisch. Jeder muss schließlich Geld verdienen, um für sich und seine Familie sorgen zu können. Schließlich ist auch das Management mitverantwortlich, dass die Charaktere quasi zu illegalen Mitteln greifen müssen, um ihre Vorgaben zu erfüllen.
Die deutsche Synchronisation ist ganz gut gelungen, doch der Film kommt im Originalton noch besser rüber, speziell die Rede von Alec Baldwin. Es ist seine einzige Szene im Film, trotzdem bleibt sie einem durch das überzeugende Schauspiel und die Dialoge sehr lebhaft in Erinnerung.

Eine wahre Filmperle. Da es aber leider überhaupt kein wirkliches Bonusmaterial auf der DVD gibt, vergebe ich "nur" 4 Sterne.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da muss doch noch Leben ins Leben! (Wolf Biermann), 17. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Glengarry Glen Ross (DVD)
Zur Geschichte:
Dieser Film spielt vorwiegend in einem heruntergekommenen Grossraumbüro und handelt von vier Grundstücksmaklern. Diese versuchen mit meist schäbigen Tricks, ahnungslosen Mittelklasse-Leuten wertlose Parzellen in irgendwelchen gottverlassenen Gegenden zu verhökern. Jeder hat sich aber seinen Platz in der Firma auf irgend eine Weise eingerichtet, hat sich mit der Situation abgefunden - und so könnte das Jammerdasein gerne weitergehen.
Doch dann wird die Story mit einem Paukenschlag initiiert: Die Muttergesellschaft hat die Nase voll von den miesen Verkaufszahlen und stellt neue, bedingungslose Regeln auf.
Wer bis Ende Monat den grössten Umsatz schafft, bekommt einen Luxuswagen; wer am weitesten zurückliegt, der wird gefeuert.
Und nun beginnt ein Katz- und Mausspiel an allen Fronten:
Laufend bilden sich neue Gruppen Verzweifelter. An stets neuen konspirativen Treffen werden Pläne geschmiedet, wie man zu den begehrten Top-Kundenadressen kommen könnte, denn dann wäre das Rennen zu den eigenen Gunsten entschieden. Die Adressen jedoch sind ausschliesslich denjenigen vorbehalten, die auch tatsächlich gut verkaufen.
Kein Wunder wird der Büro-Chef, der die Adressen unter Verschluss hält, unvermittelt zu einem Gralswächter. Vom unscheinbaren Mauerblümchen zum äusserst begehrten Kameraden gemausert, wird er von allen Seiten beworben. Doch auch er zeigt seine absolut korrupte, gnadenlose Seite und ist sich für einen schäbigen Deal nicht zu schade.
Jeder ist hier nicht nur gegen jeden, sondern auch mit den eigenen Problemen konfrontiert: Die jahrelang geschluckte Frustration tritt ans Tageslicht. Jeder hadert mit seinem Schicksal, die Verzweiflung greift immer mehr um sich und dominiert schliesslich alles. Plötzlich scheinen keine Regeln mehr zu gelten, und nichts kann ausgeschlossen werden.
Zur Machart:
Die absolute Top-Elite von Charakterdarstellern wurde für diesen Film zusammengetrommelt:
> Kevin Spacey: Graues und grausames Büromäuschen
> Jack Lemmon: Ein alter Hund, der seine besten Jahre weit hinter sich gelassen hat
> Ed Harris: Total frustrierter Emporkömmling ohne Rückgrat
> Alan Arkin: Desillusioniert und duckmäuserisch, für jede Konspiration gut
> Al Pacino: 'Erfolgreicher' Makler voller Italianità hat noch einen letzten Resten Empathie bewahrt
> Alec Baldwin: Der knallharte Gesandte des Mutterhauses. Ohne Pardon, äusserst erfolgreich und absolut gnadenlos. Der wahre Terminator!
> Jonathan Pryce: Zögerlicher Investor, der sich hinter seiner Frau versteckt.
Die Rollen sind exzellent besetzt und trotz des scheinbar einfachen Plots kommt nie Langeweile auf. Im Gegenteil: Die Handlung tritt in den Hintergrund und bildet die Plattform für die Schauspieler und ihr nuancenreiches Spiel.
Kommt dazu das Drehbuch von David Mamet, der schon Filme wie 'The Verdict' mit Paul Newman oder vielleicht eher bekannt 'Wag the Dog' mit Robert de Niro und Dustin Hoffman geschrieben hat, oder aber 'The Spanish Prisoner' mit Steve Martin (war aber leider eine Fehlbesetzung...).
Jack Lemmon meinte zu diesem Film, dass er niemals sonst - weder vorher noch nachher - mit einem solch grossen Ensemble hat spielen dürfen. Und die Schauspieler waren auch an drehfreien Tagen auf Platz, nur um den anderen beim Spielen zuschauen zu können.
Kurz:
Ein würdiges Ensemble mit ganz hohem Anspruch, auch ans Publikum.
Fazit:
Dieser Film spielt die leisen Töne und benutzt dazu meist brachiale Mittel. Ein Kammerspiel der ersten Garde. Die Special-Effects in diesem Film bestehen aus schleichend-wachsender Verzweiflung, die sich beim Zuseher breit macht. Ein rundherum gelungenes Meisterwerk!
Wenn es einen Makel an diesem Film gibt, dann den, dass er aus Hollywood stammt. Einen solch klassischen Autorenfilm mit solch superbem Ensemble vermutet man eher am Broadway als im Mainstream-Hollywood. Und er bietet dem Publikum nicht nur extrem viel, sondern er fordert den Zuschauer auch heraus. Also alles andere als Popcorn-Kino, sondern Einladung zum Nachdenken über Sinn und Unsinn der Geschäftswelt.
Und mitunter auch zum Rekapitulieren der eigenen Situation im 'wahren Leben'.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verkaufe oder geh, 5. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Glengarry Glen Ross (DVD)
Das ist die Verfilmung eines Theaterstücks und das merkt man dem Film auch an. Aber die sieben Superstars bringen die Message gut rüber. Ort der Handlung ist ein Maklerbüro für Immobilien. Hier findet der verschärfte Konkurrenzkampf unter den Kollegen statt. Da geht es knallhart bis unmenschlich zu, entwürdigende Demütigungen und Beleidigungen fliegen durch den Raum, denn es zählt nur der wirtschaftliche Erfolg: Verkaufen! Wir erfahren wie gerissen und unermüdlich die potentiellen Kunden bearbeitet werden. Manche von ihnen sind auch dement. Es geht bis in die Illegalität: Einbruch zwecks Datenklau.
Drei Pärchen bilden sich heraus. Jack Lemmon ist Old School, macht auf Mitgefühl und ist sogar vorübergehend erfolgreich. Kevin Spacey ist der eiskalte Vorgesetzte, der nur die Anweisungen von oben (Alec Baldwin) ausführt und ohne Rücksicht auf Verluste über Leichen geht ohne eine Miene zu verziehen. Ed Harris und Alan Arkin können sich nur mit kriminellen Aktionen über Wasser halten. Al Pacino quatscht die Kunden schwindelig und Jonathan Pryce ist einer von ihnen, der in Als Wortschwall und gerissener Gesprächsführung untergeht.
Trotz der durchweg guten Darsteller, die in den Dialogen auch gelegentlich Spannung aufbauen, wird es auf die Dauer etwas langweilig. Es passiert ja fast nichts. Man stöhnt über die besch… Situation, schwadroniert über Ängste und das Leben im Allgemeinen und beklagt sich über die missliche Lage, in die man schuldlos geraten ist. Jeder rotzt als Einzelkämpfer seinen Frust raus. Insider kennen das, Outsider fürchten es, denn es ist durchaus realistisch. Das kann heute jedem passieren. Traurig aber wahr: Kapitalismus pur!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Schauspielkunst, 24. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Glengarry Glen Ross (DVD)
Da es sich bei diesem Film im Original um ein Theaterstück handelt, kann man hier keinen rasanten Thriller erwarten. Hier geht der Thrill eher von den Dialogen, den Darstellungen der Charakteren aus. Herausragend dabei sind Jack Lemmon und Al Pacino. Schauspielern und Regisseur ist es gelungen ein vielleicht nicht so großartiges Theaterstück in eine hochkarätige Unterhaltung mit Tiefsinn umzusetzen, und damit einen Film abzuliefern, den man sicherlich mehrmals anschauen kann, gerade weil Handlung hier nicht alles ist. Sehr empfehlenswert.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 28. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Glengarry Glen Ross (DVD)
Obwohl der Film inzwischen ein wenig in die Jahre gekommen ist, ist er für mein Dafürsein einer der besten Filme aller Zeiten! Keine Actiongesplattere, keine Special Effects, kein Sexrumgemache - nur eine fesselnde Geschichte, dargestellt von den Meistern ihres Fachs. Eine Starbesetzung, die man nicht alle Tage sieht.

Kurz abgerissen, handelt es sich um ein Team von Immobilienverkäufern und die ihnen auferlegten Wege, Geschäfte abzuschließen. Nachdem den vier gestandenen Herren in einer unvergesslichen Szene von Ihrem Vertriebsleiter, gespielt von Alec Baldwin, gehörig der Marsch geblasen wird, sollte sich die Spreu vom Weizen trennen. Der Gewinner des soeben ausgeschriebenen Vertriebswettbewerbs bekommt einen Cadillac, der Zweitplatzierte erhält ein Messerset, der Rest fliegt. Die Geschichte erzählt, in welchem Dilemma sich so mancher Verkäufer befinden kann, und wie schnell es auf- oder auch abwärts gehen kann.

(Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es wirklich schönere Aufgaben gibt, als an 12- bis 14-stündigen Arbeitstagen und unter auferlegter moralischer Flexibilität in einem angelsächsischen Unternehmen als Vertriebsmann an der Front zu stehen. Glücklicherweise sind die zwei Jahre vorbei, und doch blicke ich gerne darauf zurück :-).)

Was die DVD selbst betrifft, ist die Bildqualität dem Alter des Films angemessen. Eine zu moderne Aufbereitung ließe für mein Empfinden möglicherweise zuviel Charme des Films auf der Strecke bleiben. Der Ton ist auch in Ordnung, lediglich die deutsche Synchronisation könnte etwas besser sein. Wer aber der englischen Sprache nur ein bisschen mächtig ist, wird keine Schwierigkeiten haben, der Story auch mit dem Original-Ton zu folgen. Macht auch viel mehr Spaß :-).
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Schulung" für Außendienstmitarbeiter.., 7. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Glengarry Glen Ross (DVD)
Genial aufs Korn genommen, die Art und Weise wie zweifelhafte (= verzweifelte) Außendienstler im Immobilienbusiness versuchen,
irgendein(!) Geschäft zu realisieren, Hauptsache eine Unterschrift unter einen Vertrag: "Anhauen, umhauen, abhauen"!
SEHR REALISTISCH!
Fast ein Muss für alle, die überlegen,in diesem Metier selbst tätig zu werden. Knallhart gezeichnet.
Lebt von Dialogen, inneren Kämpfen, menschlichen Abgründen, weniger von "Action".
Sollte man sehr konzentriert anschauen, sonst läuft der Film an einem vorbei und man bekommt nicht mit, welche Tragödie hier dargestellt wird.

Die Besetzung mit Al Pacino und Jack Lemmon u.a. ist hochkarätig und bürgt für intensive Unterhaltung, wenn auch hart am Rande der feinen Sitten.

Ein Film zum Nachdenken!
Empfehlenswert!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Film gut, DVD mau!, 3. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Glengarry Glen Ross (DVD)
"Glengarry Glen Ross" ist ein wirklich sehenswerter Film, der leider nur rund 25.000 Zuschauer in die deutschen Kinos lockte. Sicher mit ein Grund, warum es so lange dauerte bis dem Streifen nun endlich eine deutsche DVD-Umsetzung gewährt wurde. Leider lässt diese aber Dank völliger Leere im Extra-Bereich zu wünschen übrig.
Regisseur James Foley („Die Kammer", „Corruptor") hat nämlich für seinen etwas an Arthur Millers „Death of a salesman" erinnernden Streifen ein wahres Aufgebot an Stars beschafft, und dies ist einer der Gründe für das gute Gesamtergebnis des Films. Insbesondere Al Pacino und Jack Lemmon sind ein Genuss. Pacino läuft vor allem in der zweiten Hälfte des Films zur Hochform auf (in der ersten ist er kaum zu sehen) und seine Fast-Monologe gegen Ende könnten in jedes Lehrbuch für Schauspielkunst passen. Zu Recht wurde er für diese Rolle für den Oscar nominiert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Katatsrophale DVD zum Super-Film, 31. August 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Glengarry Glen Ross (DVD)
Der Film gehört zum Besten, was je aus Amerika kam. Ein absolutes Top-Meisterwerk der Schauspielkunst mit geschliffenen Dialogen von David Mamet und ohne falsche Töne von James Foley umgesetzt. Columbia TriStar, ansonsten ein sehr guter Vertrieb, hat jedoch das Mastern des Films auf DVD nicht auf die Reihe gekriegt. Gruselig zittert das Bild, die Farben sind teils völlig mau und etliche Nachzieheffekte (bei einem Dialogfilm!!!!!) stören. Da schmeißt man das Ding glatt in die Ecke und greift wieder nach dem Video.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glengarry Glen Ross, 7. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glengarry Glen Ross (DVD)
Ein wirklich sehr guter Film, mit sehr vielen guten Schauspielern, untern anderm Al Pacino, Jack Lemmon, Alec Baldwin, Ed Harris und vielen mehr. Der Film bietet einen Einblick in die Arbeit einer Immobilienagentur, er zeigt die harte Arbeit der Leute und den Konkurrenzkampf. Leider bietet diese DVD wenig Bonusmaterial, trotzdem kann ich persönlich diesen Film nur weiter empfehlen, den alleine die vielen guten Schauspieler überzeugen im diesen Film
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaffee gibt's nur für Leute mit Abschlüssen, 23. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Glengarry Glen Ross (DVD)
In einem kleinen schäbigen Büro, an dem permanent ein Zug vorbeizufahren scheint, arbeiten die Immobilienvertreter Shelley, Ricky, Dave und George. Bis auf Ricky (Al Pacino) ist die Geschäftsleitung mit allen unzufrieden, da sie zu wenig Abschlüsse liefern. Von einem Mann aus der Hauptzentrale (Alec Baldwin) wird ihnen ein Ultimatum gestellt. Die beiden mit den besten Abschlüssen dürfen bleiben, der Rest fliegt Ende des Monats.

James Foleys Film, der auf dem Pulitzer-Preis-gekrönten Drama von David Mamet beruht, umfasst genau einen Sonnenumlauf, in dem sich die Dinge zuspitzen.
Man wird in eine merkwürdige Welt hineingezogen. Die Vertreter belügen und betrügen, um zur Unterschrift zu kommen ("I'm the Vice President of Rio Rancho"; "I'm just one day in town"). Die Lüge wird zum alltäglichen Handwerk. Dennoch gibt es noch persönliche Schicksalsschläge: etwa das von Shelley Levine (Jack Lemmon). Seine Tochter liegt ihm Krankenhaus und er kann die Rechnung nicht bezahlen. Da kommt ihm die Idee des leicht erregbaren Dave Moss (Ed Harris) gerade recht, denn der will nachts in das Büro einbrechen, die guten Kundenadressen klauen und sie an den Konkurrenten Jerry Graff verkaufen.

Das kann alles nicht gut gehen. Auch Ricky Romas Vertragsabschluss, den er im nahe gelegenen China-Restaurant einfädelt, scheitert. Wenn der Vorhang am Ende fällt, sind sie alle die Loser, die sie schon zu Beginn waren, nur noch eine Stufe tiefer.
Man könnte Foleys/Mamets Film durchaus als Kapitalismuskritik verstehen, muss aber sehen, dass das System nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird. Wenn Dave Moss davon spricht, dass man anstatt einem Kunden ein teures Auto zu verkaufen ihm lieber fünf Autos in fünfzehn Jahren verkaufen sollte, so beschränkt sich die Kritik auf die unintelligenten Auswüchse des Systems.

"Glengarry Glen Ross" gehört zusammen mit "Twelve Angry Men" zu den besten Dialogfilmen Hollywoods. Wo gute Dialoge sind, sind auch gute Schauspieler. Jack Lemmon liefert eine brilliante Leistung und hätte dafür den Oscar bekommen müssen. Alec Baldwin spricht den Monolog seiner Karriere ("Coffee's for closers only") und der übrige Cast ist ebenfalls erstklassig.
Ein Film, den man immer wieder in den Rekorder schiebt.
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Glengarry Glen Ross
Glengarry Glen Ross von James Foley (DVD - 2003)
Gebraucht & neu ab: EUR 39,98
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