Kundenrezensionen

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Sein und Haben - Être et avoir
Format: DVDÄndern
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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2003
In einer der letzten Zwergenschulen in Frankreich unterrichtet ein Lehrer ca. 10 Kinder verschiedenen Alters. Es ist ein Dokumentarfilm nicht im herkömmlichen Sinn, sondern höchst unterhaltend. Als stummer Zuschauer erlebt man mit welcher Hingabe und Liebe der Lehrer für seine Kinder und dessen Sorgen da ist, wie er mit ihnen "diskutiert", und wie er ihnen hilft auch den Abschied wieder von der Schule zu überwinden, weil sie inzwischen dafür zu "alt" sind. Ein jeder, der den Film gesehen hat, würde sich solche Pädagogen für seine Kinder wünschen.
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juli 2003
Als ich nach Ende von Sein und Haben aus dem Kino musste, war mir sofort eines klar: Wird diese Dokumentation als DVD oder Video veröffentlicht, schlage ich zu!
Nicolas Philibert zeigt in 1,5 Stunden das alltägliche Leben einer Ein-Zimmer-Schule, wie es sie in Dörfern in Frankreich des öfteren zu sehen gibt. Das Filmteam begleitet die Grundschulklassen durch ein ganzes Schuljahr, zeigt erste Schreiberfahrungen, peinliche Momente an der Tafel, das Lernen mit den Eltern zuhause, aber auch typische Streitigkeiten der Kinder.
Es rührt den Zuschauer ebenso wie den Lehrer, wenn das Schuljahr zu Ende geht und jeder einzelne Schüler seinem Monsieur Lopez ein Küsschen des Dankes auf die Wange drückt. Das ist der einzige Moment, in dem bei diesem großartigen Pädagogen die ein oder andere Träne zu sehen ist.
Alles in allem eine Dokumentation, die zu keinem Zeitpunkt gestellt oder manipuliert wirkt - Philibert überzeugt mit den verschiedenen Facetten, die ein Schulleben zu dem machen, was es ist: Eine einzigartige Erfahrung.
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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Dezember 2003
Man muss keine Dokumentarfilme mögen, man muss nichts mit Kindern am Hut haben und man kann die Schule gehasst haben - und man wird diesen Film trotzdem lieben!
Monsieur Lopez, Pädagoge aus Berufung, und seine Rasselbande, die allesamt Mitten in Europa ferab von Benetton und Bugs Bunny groß werden, hat man schnell in sein Herz geschlossen. Die Szene, in der Monsieur Lopez den dicklichen Bauernjungen auf seinen todkranken Vater anspricht und dieser unvermittelt in Tränen ausbricht, ist eine der rührendsten, die ich bislang im Kino gesehen habe.
Ein Film, der haften bleibt und einen wie ein Schlag in die Magengrube trifft, obwohl er doch "nur" Ausschnitte aus einigen Monaten eines Schuljahres zeigt...
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Oktober 2009
Dieser Film ist einer der schönsten Filme die je über Pädagogik gedreht wurde.
Es wird eine kleine französische Dorfgrundschule in der noch alle Kinder von der Vorschule bis zu 6. Klasse in einem Raum unterrichtet werden für ein ganzes Jahr begleitet. Der Lehrer ist die Ruhe in Person und nimmt seine Kinder Ernst. Doch die eigentlichen Stars sind die Kinder selbst wie sie weinen und lachen, lügen und lernen, sich Bleistifte in die Nase stecken und das erste mal eine Sieben an die Tafel malen.

Das ganze wird liebevoll aus dem Hintergrund beobachtet und auch die Familien der Kinder werden beachtet.
Dieser Film ist für Lehrer, Eltern und für solche, die es mal werden wollen unbedingt zu empfehlen. Er ist leise, lustig und ein bisschen traurig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2010
Schule mal anders. Lehrer und Schüler als kleine Familie. Dorfleben ist eben anders. Dieser Film lebt, ist eindringlich und nachhaltig. Die Darsteller sind liebenswert und klasse. Nichts ist "gestellt". Sehr empfehlenswert für Alt und Jung.Sein und Haben - Être et avoir
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. August 2013
Ein wunderbarer Film über Lehren und gelehrt werden. Rührend und wunderschön erzählt. Für jeden Lehrer ein must see, aber auch für jeden anderen, der Kidner gerne hat, mehr als gute Unterhaltung, sondern eine Anregung zum Nachdenken.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Genauso wie Monsieur Georges Lopez in dem Film - Etre et avoir - wollte ich auch schon immer meinen Beruf als Sozialpädagoge ausüben. Gerade deshalb bin ich Sozialpädagoge geworden, weil ich geglaubt habe, dass ich diese Arbeit mit der gleichen liebevollen Hingabe und Berufung, sowie mit der gleichen Passion, wie Monsieur Georges Lopez, hier in Deutschland ausüben kann. Mein großer Wunsch war es, Kindern und Jugendlichen, aber auch benachteiligten Familien zu helfen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Allerdings musste ich, genauso wie viele andere Sozialpädagogen auch feststellen, dass ein solches Arbeiten, wie in dem Film - Etre et avoir - gezeigt wird, hier in Deutschland leider bisher in keiner einzigen Einrichtung möglich war.

Wer hier in Deutschland - egal in welcher Einrichtung (Schule, Schülerhort, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung oder Kinderheim etc.) mit einer derart liebevollen und menschlichen Art arbeitet wie Monsieur Georges Lopez, der kommt einerseits unweigerlich in die Konfrontation, oder besser gesagt in das Fadenkreuz unserer gründlich bürokratischen Vorgaben, vor allem konzeptioneller Vorgaben - wie zum Beispiel Lehrplänen, Regelwerken und genauen Arbeitsvorschriften, welche auch ohne Ausnahme exakt einzuhalten sind - und erntet andererseits unweigerlich - Neid, Missgunst, Mobbing und Widersache - von den Kollegen, die dieses Verhalten eher als Einschleimen bei den Kinder interpretieren, weil der Kollege, durch diese Arbeitsweise wesentlich besser, oder höher bei den Kindern angesehen ist, als diejenigen, die mit aller Härte nur darauf achten, dass eine Konzeption oder ein Regelwerk - Eins zu Eins - umgesetzt wird.

Georges Lopez kann in dieser Schule auf diese würdevolle Art mit den Kindern arbeiten, weil niemand da ist, der ihm Vorschriften diesbezüglich macht, wie er seinen Beruf und seine Arbeit auszuüben hat. Außerdem schreibt ihm auch niemand vor, welche Regeln er unbedingt einzuhalten, bzw. welche Sanktionsmaßnahmen er in bestimmten Situationen zu verhängen hat. Georges Lopez kann, und darf also in erster Linie - und dass ist das aller Wichtigste in unserem Beruf - MENSCH sein, während ein Sozialpädagoge, der hier in Deutschland in einer Einrichtung arbeitet, eher ein RICHTER, um nicht zu sagen HENKER ist, der den ganzen Tag nur darauf zu achten hat, dass die Kinder akribisch genau die Regeln einhalten, oder in diesem Zusammenhang auch vorgesehene Strafen zu verhängen hat, wenn sich die Kinder nicht exakt an die Vorgaben halten.

In den schlechten sozialen Einrichtungen, von denen ich auch eine ganze Reihe kenne, werden die Kinder sogar unter Sanktionsmaßnahmen an die Konzeption der Einrichtung angepasst, was eigentlich absolut gegen das Deutsche Grundgesetz verstößt. Aber wo kein Kläger, da kein Richter! Außerdem fördert man mit einem solchen "Aktions-Reaktions-Prinzip" direkt und unweigerlich das "Verrätertum" unter den Kindern, denn ein Kind, das irgendwann einmal eine Strafe für einen Fehler bekommen hat, möchte, allein schon aufgrund des menschlichen Gerechtigkeitssinnes, dass auch ein anderes Kind, das gerade einen ähnlichen Fehler begangen hat, genauso hart bestraft wird. Das wiederum hat zur Folge, dass sich dieser Prozess mehr oder weniger in diesen Einrichtungen automatisiert, und der Pädagoge ständig unter Zugzwang steht. Er MUSS das Kind bestrafen, ob er es will oder nicht. Diese Methode hat aber meiner Meinung nach überhaupt nichts mit einer gesunden Erziehung oder Pädagogik zu tun. Eine aufrichtige und ehrliche Entschuldigung für den begangenen Fehler ist in diesem Fall - so wie es der Film auch deutlich zeigt - die beste Strafe, denn eine Entschuldigung fällt den Menschen, und besonders den Kindern, wesentlich schwerer als das Antreten einer Strafe.

Wenn ich in den letzten 20 Jahren innerhalb der Ausübung meines Berufs als Sozialpädagoge eines gelernt habe, dann dieses, nämlich, dass es erstens keine einzige pädagogische Konzeption gibt, die tatsächlich richtig funktioniert, allein schon deshalb nicht, weil jedes Kind verschieden ist - andere Gene, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen besitzt - und daher auch innerhalb des Lernprozesses individuell behandelt und gefördert werden sollte (muss), und zweitens, kein einziges Regelwerk wirklich Sinn macht. Hier bei dem Film - Etre et Avoir - gibt es meiner Meinung nach weder eine Konzeption noch ein Regelwerk, denn ein sehr guter Lehrer, bzw. ein sehr guter Sozialpädagoge benötigt diese beiden Instrumentarien schlicht und ergreifend nicht bei der Ausübung seines Berufes, denn bei einem sehr guten Lehrer oder Sozialpädagogen machen die Kinder diese Dinge automatisch, weil hier generell ein sehr gutes, enges, persönliches und soziales Verhältnis zwischen dem Pädagogen und den Kindern besteht.

Diese Erfahrung mache ich auch regelmäßig, wenn ich in meinem Urlaub nach Ungarn fahre, und dort bei meinen Bekannten an der Schule Deutsch unterrichte oder kriminalpräventive Projekte umsetzte. Ich kann an diesen Schulen problemlos jede - auch die angeblich schwerste Klasse problemlos unterrichten, ohne dabei ein einziges Mal ein Kind sanktionieren zu müssen, weil ich den Kindern gleich in der ersten Stunde klar mache, was mir persönlich sehr wichtig ist, und was die Aufgaben eines sehr guten Lehrers sind.

Ob ich irgendwann einmal hier in Deutschland meinen Beruf genauso oder zumindest in ähnlicher Form ausüben kann (darf), wie Monsieur Georges Lopez in dem Film - Etre et avoir - weiß ich leider nicht. Ich hoffe nur von ganzem Herzen, dass dieser Wunsch kein Traum bleibt, sondern dass meine Rezension irgendwann einmal, von einem Verantwortlichen einer seriösen Einrichtung gefunden wird, und er sich daraufhin bei mir meldet.
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am 9. März 2012
Dieser Film zeigt eindrucksvoll, wie lernen in heterogenen Gruppen funktionieren kann und ganz selbstverständlich funktioniert, wenn nicht so viel Gewese darum gemacht wird, sondern einfach die Rahmenbedingungen stimmen. Ein wunderschöner, leiser und berührender Film über das Lernen in einer französischen Dorfschule. Unbedingt sehen und gerührt sein!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Oktober 2013
Sehr einfühlsamer Film über eine Schulklasse im ländlichen Frankreich und deren Lehrer, der Pädagoge, Freund und Seelsorger in einem ist. Sehenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2013
Kameramann und Regisseur nehmen wenig Einfluss in dieser Dokumentation und warten einfach nur auf den Moment.
Und das gelingt Ihnen prächtig....
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