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Kundenrezensionen

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am 21. Mai 2004
Wann wird das Rezensionswesen endlich aufhören, andere TON-Alben gegen "World Coming Down" auszuspielen? - "WCD" war geil so wie es war, und "LIKM" ist davon völlig unabhängig ein beispielloses Meisterwerk. - Sicher hat Peter Steele höchstselbst leider diesem Unwesen Vorschub geleistet, indem er sich von "WCD" ein wenig distanzierte, eine fragwürdige Art der Anpreisung des neuen Albums.
"LIKM" ist abgerundeter, etwas glatter, aber das läßt die Authentitzität der Ausdruckskraft dieser Musik völlig unbeschadet.
Es ist ein erschütternd schönes und hinreißendes Album, und voller berückender Raffinesse der Depression, jeder Song ist hörenswert und hat Stellen, über denen man sich vergessen könnte. Es ist wieder echte Kunst, eine Schöpfung, unübertrieben gesagt, ohne die die Menschheit ärmer wäre.
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am 23. Mai 2003
Da liegt sie nun vor mir, die Promo CD des neuen Type - 0 - Albums. Seit das letzte Output der Knochenmühle aus Brooklyn mich in nie geahnte seelische Abgründe riß sind einige Jahre vergangen, und mit dem Warten wuchs auch die Vorfreude.
Schon die ersten Takte bestätigen: es hat sich nichts geändert im Hause Steele. Der Wiedererkennungswert ist nach wie vor unerreicht hoch, die Gitarren braten rostig und ungehobelt durch die Gegend, und Peter's tiefe Stimme erzeugt frostige Freudenschauer. Und doch ... irgendetwas ist anders.
"World coming down" war damals die Krönung an Verzweiflung, Misanthropie und Trauer. Derart schwarz schien die Zukunft auch in der Realität, daß so Mancher schon an das Ende der Band glaubte.
Aber auf jeden Winter folgt irgendwann ein Frühling, und die Zeit hat offenbar doch Wunden geheilt und Menschen verändert.
"Life is killing me" atmet nicht mehr Tod und Verwesung sondern eher bittersüße Melancholie und ironische Resignation.
Die Themen haben sich dabei kaum geändert, nur der Umgang damit. Und spätestens wenn Peter dann in "I like goils" (goils = girls) mit mehr als nur einem Augenzwinkern seine "Erfahrungen" mit all zu "aufdringlichen" männlichen Fans kundtut fällt auch dem Hörer vor Lachen die Seife aus der Hand ;).
Verzweiflung ist Melancholie gewichen, geblieben sind die mitreißenden Melodien und Grooves. "Life is killing me" ist viel "October Rust" mit einer guten Portion "Bloody Kisses" und einer Prise "World coming down". Mit dem Ergebnis, daß fast jeder Song ohne Verzögerung zündet und für sich ein Knaller ist.
Das gesamte Album kommt unheimlich cool und lässig daher, groovt an jeder Ecke und hat dabei doch nichts vom Type - 0 - Spirit verloren. Gerade "Angry Itch" ist ein Nackenbrecher in bester "Kill all the white people" - Manier.
Was bleibt noch zu sagen? Es wird Sommer, auch in Brooklyn.
Absolute Höchstwertung!
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am 19. November 2004
Viele haben sie abgeschrieben, manche sprachen von Einfallslosigkeit, von einer künstlerischer Sackgasse. Und alle samt wurden sie lügen gestraft. Der neue Tonträger hat ordentlich Dampf und lässt, in alt bekannter Manier, die Knochen zittern. Wer die Vörgänger nicht mag, wird auch dieses Album nicht mögen. Wer sich jedoch zu den wenigen zählen kann, die jeder bisherigen Platte etwas abgewinnen konnten, findet in diesem Album garantiert seinen neuen Liebling! Da wird geknüppelt wie auf "Slow, Deep & Hard" (I don't wanna be me", "I like goils", "Angry Inch"), bitterböser Zynismus zum besten gegeben wie auf "Bloody Kisses" ("A dish better served coldly"), mit Melodien verzaubert wie auf "October Rust" ("Anesthesia", "Nettie") und ebenso mit doomigen, langsamen, sperrigen Riffs à la "WCD" geprotzt. Kurz und gut: ein Meisterwerk!
Niemand erhob jemals den Anspruch, Type O solle Partyhits und gute Laune-Bringer kreieren! Nein, diese Musik ist für einen ganz allein. Und genau das macht sie meiner Meinung nach so... intensiv.
Die Zeiten, wo die Qualität von Type O scheinbar am Gewicht des Frontmanns festgemacht wurde, sind scheinbar und Gott sei Dank vorbei. Ein Muss für jeden Fan, und für Neueinsteiger eine gute Möglichkeit in alle Facetten dieser Band reinzuhören, ohne sich ALLE Alben kaufen zu müssen. In diesem Sinne: stay negative
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am 17. Juni 2003
Nanu? Fast schon "freundlich" und schön bissig ist es geworden das neue Album. Groovende Metal-Passagen wechseln sich ab mit eingängigen Melodien. Ab und zu wird das Tempo auch mal etwas hochgeschraubt und es wird ordentlich abgerockt. Die langen Songs bieten genug Abwechslung um nicht eintönig oder langweilig zu wirken. Moderne Synthies und diverse Geräusche greifen immer wieder ein und verstärken die dichte Atmosphäre. Die Stimme von Pete Steele ist wie gewohnt sehr vielseitig. Mal düster und rau, aber dann auch wieder hell und melodisch.
Fazit: Eine unterhaltsame Mischung aus den frühen Black Sabbath und Sisters Of Mercy (und ein Schuss Metalcore) oder einfach die optimale Mischung aus den verschiedenen Facetten der Vorgänger-Alben. Bisher das erste Album dieser Band, dass mir nahezu komplett sehr gut gefällt und kaum Chancen zum Nörgeln lässt.
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am 2. April 2004
Die Vorfreude auf dieses Album war natürlich sehr groß und so bin ich nach zig-maligem Hören doch immer noch etwas unentschlossen. Sehr gut ist es, das ist keine Frage und fünf Punkte sind absolut angemessen, aber so ganz bin ich doch nicht überzeugt.
Zu erst einmal: Dem Vorgänger world coming down kann es nicht das Wasser reichen. World coming down ist aus einer Lebensphase entstanden, wo nacheinander peters halbe Verwandschaft weggestorben ist und das hinterläßt natürlich einen extremen emotionalen Eindruck, der life is killing me einfach fehlt. Anscheinend können das viele Leute nicht verstehen (wo lebt ihr eigentlich?). Man merkt diesem Album an, dass es sich mehr an october rust orientiert als an den (meiner Meinung nach viel besseren) Alben world coming down oder slow, deep and hard. Es ist also rockiger und lebendiger. Absoluter Hit ist wohl electrocute, sehr an Beatles angelehnt, gefolgt von angry inch, life is killing me und dem etwas umstrittenen i like goils, wo Peter wohl seinen Auftritt im Playgirl zurechtrückt, der anscheinend größtenteils von Männern gelesen wird.
Das Interessante ist: mir gefällt die Bonus-CD eigentlich besser. Da ist alles drauf, was ich mit type 0 negative verbinde: ganz langsames, schleppendes Tempo, geile Bass-Riffs und der markige Gesang. Auch wenn man die songs in anderen Versionen schon fast alle kennt.
Trotz allem: super CD und erinnert Euch immer:
I hate the morning - - - - light.
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am 24. Juni 2003
"Life is Killing Me" schreit Mr.Steele aus voller Seele, und irgendwie bin ich geneigt, ihm das zu glauben. Wer solche Lieder schreibt, der leidet gekonnt. Und wenn durch Petes Sehnsucht weiterhin solche Hymnen entstehen wie auf dem neuen Output, kann ich mir nur wünschen, dass er ewig Single bleibt. Irgendwo zwischen den Beatles, Black Sabbath und den Sisters of Mercy kann man den Stil von Type O Negative einordnen- natürlich mit einer gehörigen Portion vom Bandeigenen Charisma, das zynische Fröhlichkeit, Nihilismus und pathetische Melancholie genial vereint! Und so ist "Life is Killing Me" so ziemlich das beste, was die vier New Yorker der werten Hörerschaft jemals vorgesetzt haben. Natürlich höre ich die Nostalgiker wieder rufen "und Bloody Kisses"?? Das kommt mir dann immer so vor wie dieser Ostfriese in der GIOTTO-Werbung. "Und was ist mit Tee?"
Ich jedenfalls genieße jeden Ton des vorliegenden Albums- und trauere nicht mehr um "Bloody Kisses".
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am 29. Juli 2003
Wenn es nach mir ginge, könnten Type O Negative gern einmal jährlich ein neues Album veröffentlichen, aber die Vorfreude steigt natürlich bei einer Pause von fast vier Jahren ins Unermeßliche. Umso schöner ist es dann, wenn man nicht enttäuscht wird, im Gegenteil: Selten waren die Jungs um Peter Steele so abwechslungsreich und gelegentlich sogar gut gelaunt ("I Don't Wanna Be Me", "We Were Electrocute").
Es wird ohnehin Zeit, einmal die Ehrenrettung dieser großen Rockband anzutreten, werden sie doch immer noch belächelt oder mißtrauisch beäugt in deutschen Landen (vermutlich ihrem besten Absatzmarkt). Das Augenzwinkern, mit dem Type O Negative ihren todessehnsüchtigen Goth Rock schon immer servierten, wird viel zu selten erkannt. Hier nimmt die Ironie teilweise schon überhand. Bei manchen Instrumentierungen und Choreinsätzen habe ich richtig gelacht, und ich meine das überhaupt nicht negativ (sic!). Ich bin mir sicher, daß dieses Mal für Fans jeder Schaffensphase etwas dabei ist (mein Lieblingsalbum ist und bleibt "World Coming Down", aber ich liebe jedes Einzelne). Dank einiger schnellerer Klopper kann man "Life Is Killing Me" getrost neben "Slow Deep and Hard" stellen, ohne "Bloody Kisses" zu veschieben.
Stellvetretend einige Highlights: Mit "I Don't Wanna Be Me" gibt es den hitverdächtigen, amüsanten Renner, mit "Nettie" wird es ernst, wenn wieder mal verschiedene Mitglieder der Familie Steele beklagt werden, "We Were Electrocute" tritt die Ärsche von Lennon und McCartney in Ehrfurcht, und "Anesthesia" ist Type O Negative in Reinform: herzergreifend!
Wer mit Type O Negative nicht vertraut ist, wird sich teilweise fragen, ob das alles so ernst gemeint ist - die Antwort lautet "Nein", aber an den Stellen, an denen es ernst wird, geht man in die Knie vor den Riffs und Melodien. Einziger Kritikpunkt: ich fände es schön, wenn sich Peter & Co. mal einen versierten Produzenten leisten würden, die ewig gleichen HiHat-Einzähler sind doch etwas schluffig auf die Dauer. Ich weiß, daß für "World Coming Down" mal Flood angedacht, aber zu teuer war. Diese Kombination gäbe ein Jahrhundertalbum, denke ich.
Ach ja: Die Bonus-CD bietet dem eingefleischten Fan nicht allzu viel Neues, wer aber noch keinen der Tracks besitzt, kann hier noch einige Highlights entdecken. "Kane's Theme" war mir persönlich neu und hat die Anschaffung schon gelohnt.
Bitte, Peter, laß uns nicht wieder so lange warten!
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am 19. Juni 2003
Das Album hat es mir anfangs recht schwer gemacht - nicht weil es schlecht wäre, sondern weil ich mich dagegen sträubte, dass es tatsächlich noch besser war als "Bloody Kisses". Wie konnten sie nur. "October Rust" (meiner Meinung nach hier zu oft als Vergleich aufgeführt) fand ich ja einen Riesenabsturz - zu poppige Snythies, zu einförmig und Pete Steele sang einfach nur noch melodisch hoch, als hätte er zu enge Hosen an. Gähn! "World Coming Down" war recht vertrackt und klar, ich hab es versucht, aber es wollte nicht zünden. Und nun das - Der Überflieger "Bloody Kisses" wurde getoppt. Auf "Life Is Killing Me" gibt es was zu entdecken und das macht Riesenspaß. Mehrere Breaks in den Liedern und gerade als man denkt, dass es vielleicht zu poppig wird, kommt ein ultradeeper Part mit Chorgesang oder Pete Steele traut sich wieder und schreit, was das Zeug hält. Sogar Megasongs wie "We Hate Everyone" von "Bloody Kisses" wurden bspw. mit "Angry Inch" getoppt. Und so könnte das immer weiter gehen - hier passt einfach jeder Titel, denn in jedem Song gibt es mehr als einen genialen Moment! Kauf wird hier zur Pflicht! Die Krone auf "Bloody Kisses"!
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am 1. Oktober 2015
"Life is Killing Me" markiert für viele einen Wendepunkt in der 2010 leider zuende gegangen TON-Diskographie: Die Trauer schien plötzlich vorbei, die tiefschwarze Bitterkeit der letzten Alben etwas aufgehellt – war das tatsächlich noch Type = Negative? Das Tempo von "Life is Killing Me" ist deutlich angezogen, statt lavazäher Depri-Kadenzen haut Josh Silver hier melodisch in die Tasten, hier und da (bspw. "I don't wanna be me") kehrt sogar der alte, schmissige Punkrock zurück. Die Texte sind gewohnt bissig-sarkastisch, aber anders als früher ist bei vielen der Songs unterschwellig Peter Steeles Augenzwinkern spürbar – wenn man die Stimmung dieses Albums mit einem Satz auf den Begriff bringen müsste, dann wäre es wohl „Was zur Hölle soll’s?“
Das Leben ist (oft) eine Klärgrube, Weiber lassen einen ohne Vorwarnung sitzen – aber wenn all dies oft genug passiert, dann macht es einem irgendwann nichts mehr aus. Diese Musik kommt von einem Mann, der alles gesehen und alles erlebt hat, mit Narben übersät, aber am Leben - oft besiegt, aber (um Hemingway zu zitieren) nie vernichtet. Ein Mann, der zu milde ist, um weiterzuhassen.

Mehr als alles andere, zeigt dieses Album, dass der vom Leben offenbar hart geprüfte Peter Steele in höherem Alter noch seinen Frieden mit der Welt gefunden hat. "Life is Killing Me" ist anders, als alles, was die Band jemals aufgenommen hat - weniger wütend, weniger traurig, weniger depressiv: Aber es ist immer noch unbestreitbar Type 0 Negative.
Es ist sehr schade, dass er diese hart erkämpfte Milde nur noch für so kurze Zeit geniessen durfte.
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am 18. Juni 2003
...und Herr Steele und seine drei Dunkelmattenträger aus Brooklyn, N.Y. servieren uns ein opulentes Mahl. Hauptzutaten sind Melancholie und Zynismus, gewürzt mit einem kräftigen Schuss lebensverneinender Floskeln á la "I don't need love" oder "I don't wanna be me".
Musikalisch bedienen die Herren sich einmal mehr bei den poppig-melodiösen Beatles und den zähflüssigen Riffs von Black Sabbath- es entsteht eine Mixtur mit Gänsehautgarantie. Am ehesten ist sie mit "Bloody Kisses" vergleichbar- ja, tatsächlich- ich scheue nicht den Vergleich! "October Rust" war sehr poppig- "World Coming Down" zäh und schwer verdaulich. "Life Is Killing Me" ist die unvergleichliche Mischung. So muss es sein! Endlich bringt Peter Steele textlich auch mal wieder einige sehr krasse Statements- findet sie selbst! Fünf Punkte!
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