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55 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein ungeschliffener Rohdiamant....dank Lucas Arts
Star Wars: Knights of the old Republic II - The Sith Lords
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Groß war die Freude als es 2004 hieß, Lucas Arts plane einen Nachfolger für das exzellente Rollenspiel KotoR. Einen Wermutstropfen gab es jedoch schon damals zu verzeichnen. Nachdem Bioware sich auf ihr damaliges Projekt...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2007 von Riotgun

versus
56 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lucasarts nimmt die Fans auf den Arm
Ich habe mir gleich zum Verkaufsstart Kotor 2 bei amazon vorbestellt und war dann auch super gespannt es durch zu zocken, zum Glück hatte ich ja schon Semesterferien. Doch der Spielspaß wurde mir von Anfang an durch extreme Komplettabstürze getrübt, obwohl ich einen High-End PC mein eigen nenne (AMD 3800+, GF 6800GT, 1GB Ram,...), dem keine aktuelles...
Veröffentlicht am 10. April 2005 von S. Groll


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55 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein ungeschliffener Rohdiamant....dank Lucas Arts, 8. Oktober 2007
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords (Computerspiel)
Star Wars: Knights of the old Republic II - The Sith Lords
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Groß war die Freude als es 2004 hieß, Lucas Arts plane einen Nachfolger für das exzellente Rollenspiel KotoR. Einen Wermutstropfen gab es jedoch schon damals zu verzeichnen. Nachdem Bioware sich auf ihr damaliges Projekt "Jade Empire" konzentrieren wollte, erhielt das bis dato relativ unbekannte Studio Obsidian den Zuschlag für KotoR II. An sich haben sie wirklich einen prima Job gemacht, fielen jedoch der Habgier des Publishers zum Opfer, der es vorzug ein halbfertiges Spiel abzuliefern, aber noch groß im US-amerikanischen Weihnachtsgeschäft abzukassieren. Für Fans der Serie ist KotoR II eine zwiespältige Erfahrung, doch dazu später mehr.

Der letzte Jedi auf der Suche nach sich selbst
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Dass man in KotoR II nicht mehr Revan steuert, machte Sinn. Zu viele Spieler hatten sich aus der Figur ihren ganz persönlichen (Anti-)Helden gebastelt und auch wenn Revan im Star Wars-Canon als gut und männlich definiert wurde, wäre es für Obsidian einfach zu schwierig gewesen, eine komplette und glaubhafte Story aus den Zwängen zu basteln. Der Spieler steuert den 'Exile', den vermeintlich letzten Jedi der Galaxis, der in den Mandalorianischen Kriegen unter Revan als General gedient hatte und der für seine Verfehlungen vom Rat der Jedi von der Macht getrennt wurde. Zu Beginn des Spiels treibt er bewußtlos an Bord der Ebon Hawk und wird an Bord eines republikanischen Schiffes gebracht. Als der Exile schließlich auf der Minenkolonie Peragus in einem Bacta-Tank erwacht, muss er feststellen, dass die Kolonie wie ausgestorben ist. Offensichtlich sind die Droiden Amok gelaufen und der Spieler trifft schon sehr früh auf zwei seiner wieder insgesamt 9 Begleiter. Eine alte, undurchsichtige Jedi namens Kreia und der Gauner Atton stehen im bei der Suche nach seinem Schiff zur Seite.

Die Story in KotoR II ist eine Stärke des Spiels. Obwohl man auf eine simple Handlung, welche für Star Wars typisch wäre, verzichtet hat, schleicht sich das vertraute Gefühl des Vorgängers ein. Die Story schlägt einen sofort in den Bann (und das, obwohl der Einführungsplanet Peragus der Schwächste der gesamten Reihe ist). Immer wieder schlagen metaphysische und philosophische Dialoge mit Kreia, die sich immer mehr als Lehrmeisterin entpuppt, zu Buche. Durch das Schicksal des Exile entscheidet sich letztendlich auch das Schicksal der Galaxis und oftmals ist der gute Weg nicht ohne weiteres vom Weg der Sith zu unterscheiden. Der Spieler erlebt eine Gratwanderung auf beiden Extremen und Obsidian gelingt es, eine komplizierte Geschichte so fesselnd zu erzählen, dass der Spieler selbst bei seinen Gefährten nie weiß, ob er ihnen vertrauen kann und welche Motive sie antreiben, den Exile zu begleiten.

Die Begleiter - alte Bekannte und neue Gesichter
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An dem grundlegenden System der Party wurde nichts geändert. Wieder kann der Spieler zwei seiner Gefährten mitnehmen, während die anderen auf der Ebon Hawk verbleiben. KotoR-Spielern werden die beiden Droiden T3-M4 (der nun auch dank der Story und Dialogen als vollwertiges Mitglied zählen darf) und der sadistische Attentats-Droide HK-47 bekannt vorkommen, wobei HK-47 sehr zum Leidwesen des Spielers erst auf der Hälfte der Spielzeit verfügbar wird, wenn man alle Ersatzteile für ihn eingesammelt hat. Auch etwas Abwechslung tut gut, denn je nachdem, ob man männlich, weiblich, hell oder dunkel spielt, werden sich einem unterschiedliche Gefährten anschließen. Diener des Lichts dürfen sich auf die Kopfgeldjägerin Mira freuen (Sith erhalten den psychopathischen Wookie Hanharr), während Männer eine Echani-Kriegerin (Frauen den Jünger) in die Gruppe aufnehmen.

KotoR II wartet mit einer Neuerung auf: Das Einfluss-System. Endlich beeinflussen die Taten auch die Reaktionen und das Handeln der Begleiter. Ja sogar Dialog-Optionen bleiben einem versperrt, sollte man bis dato nicht genügend Einfluss durch das Spieler-Verhalten eingesammelt haben und zu guter letzt entwickeln sich die Begleiter allesamt in die Richtung, die der Spieler und Einfluss vorgeben. Helle Jedi ziehen Gefährten mit viel Einfluss auf die helle Seite der Macht, während ein niedriger Einfluss die Begleiter auf die entgegengesetzte Richtung treibt. Das Einfluss-System ist sehr gelungen und macht gerade im Hinblick auf die mysteriöse Story Sinn. Dem Spieler ist nie klar, wer mit offenen Karten spielt und das System macht es dem Spieler auch unmöglich, alles vom Spiel nach spätestens 2 Durchgängen aufzudecken.

Trotz des Einfluss-Systems bleiben die Figuren meist hinter denen aus Teil I zurück. Obwohl die Entwickler verschiedene und sehr gelungene Interaktionen und Dialoge zwischen den Gefährten eingebaut haben, die als Cut-Scenes auf der Ebon Hawk ablaufen und diese zur Spannung beitragen, hat es Obsidian nicht geschafft, die NPC's mit Leben einzuhauchen, obwohl einzelne Figuren wie die blinde Sith Visas oder Mandalore sehr zu gefallen wissen. Man hat auf eine persönliche Side-Quest verzichtet und auch das Ende der Figuren ist eine Enttäuschung, doch dazu später mehr..

Kaum Neuerungen, viel Bewährtes
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RPGs sind eine komplizierte Angelegenheit und ihre Entwicklung ist oftmals kostspielig und zeitaufwendig. Zeit ist etwas, was die Entwickler offensichtlich nicht hatten, denn bis auf das Einfluss-System, ein verbessertes Inventar-System und die Tatsache, dass man Upgrades für Waffen, Rüstungen oder Laserschwerter nun aus Gegenständen basteln kann, die man an Werkbänken zerlegt, fällt einem kaum eine nennenswerte Neuerung auf. Dies ist aber nicht unbedingt schlecht, denn der Vorgänger hat fast alles richtig gemacht. Wieder ist der Weg der Sith ausdrücklich erlaubt und wieder lassen sich die vielen Quests auf mindestens zwei Arten lösen. Erfreulich ist, dass in KotoR II nicht immer so klar zwischen heller und dunkler Seite unterschieden werden kann und das Spiel mit einige Quest-Pfaden aufwartet, deren Lösung wahrlich nicht offensichtlich ist und so auch noch beim 3. oder 4. Durchgang etwas Neues entdeckt wird.

Um die Charakterklassen etwas aufzupeppen hat man so genannte Prestige-Klassen eingebaut, die im Grunde nicht viel mehr als die Weiterführung der Grundklassen aus KotoR I sind. Bei 75%iger Ausrichtung zur hellen oder dunklen Seite und ab Stufe 15, kann man sich für die ultimative Klasse entscheiden, u.a.: Jedi-Meister, Sith-Lord, Jedi-Waffenmeister und Sith-Attentäter. Die Planeten-Architektur weist große Parallelen zum ersten Teil auf, wieder werden linear zwei Welten vorgegeben (die schwache Minenkolonie Peragus und Telos, die Heimatwelt von Carth Onasi), bevor sich der Spieler auf seiner Suche nach den letzten Jedi auf das urbane Schmugglerparadies Nar Shadaar, das Mandalorianer-Lager auf Dxun und nach Onderon begibt. Und auch Dantooine und Korriban sind wieder mit von der Partie, wobei Korriban, der vielleicht beste Planet des Vorgaängers im zweiten Teil leider zu einem 30 Minuten, Null-Quest-Durchlauf mutiert. Punkten kann KotoR II hingegen mit den Bösewichtern. War Darth Malak schon ein würdiger Rivale, wartet das Spiel, wie der Titel schon verspricht, mit 3 Sith-Lords auf, darunter Darth Nihilus, eine furchterregende und gigantische Gestalt, die kaum noch menschlich erscheint.

Technisches zu KotoR II - Ein unvollständiges Spiel
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Dass ein Nachfolger zum Teil schlechter aussieht, als der vor 1,5 Jahren erschienene Vorgänger, ist mir auch noch nicht oft untergekommen. Da die Zeit knapp war, übernahm Obsidian die Aurora-Engine, die auch schon beim Vorgänger und NWN zum Einsatz kam, von Bioware. Auch die Planeten-Architektur ist leider nicht ganz so gelungen. Dort, wo Taris und Manaan beim Vorgänger noch optische Ausrufezeichen setzten, riss die Grafik schon beim Release Anfang 2005 niemand mehr vom Hocker. Es sind auch keine neuen Animationen hinzugekommen. Alles in allem also eher eine Enttäuschung. Akustisch ist der Titel immer noch eine Hausnummer, auch wenn der Soundtrack nicht mehr ganz so überwältigend klingt. Auch die Synchronisation ist für ein PC-Spiel immer noch unglaublich und das ist doppelt wichtig, denn das Spiel zieht seine Anziehungskraft aus der Story und damit aus den Dialogen und Interaktionen und bei der Story möchte ich nochmal nachhaken:

Da Lucas Arts Druck machte, um das Spiel als Kassenschlager noch auf den lukrativen US-amerikanischen Weihnachtsmarkt zu bringen, sah sich Obsidian gezwungen, gerade am Ende am Inhalt des Spiels zu kürzen. Es fehlt massiv, es geht sogar soweit, dass die bis dahin überzeugende Story völlig den Boden unten den Füßen verliert. Nichts macht mehr Sinn und es bleiben nur noch Fragen übrig. Die letzten 5 Stunden des Spiels wirken stümperhaft zusammengeschustert und all die guten Ideen und all die guten Ansätze, die das Entwicklerteam für das Ende parat hatte und die die Figuren nochmas in ein großes Finale münden lassen sollten, verpuffen gnadenlos.

Doch es gibt noch Hoffnung: All der rasugeschnittene Content wird derzeit vom 'Team Gizka' in einen Patch gepackt. Zwar steht das Release-Datum noch nicht fest, dennoch sind sie bereits sehr weit. Dass dies überhaupt möglich ist, verdanken sie der Tatsache, dass sogar die Zeit fehlte, den Cut-Content aus der Verkaufsversion zu nehmen. Der Patch ist übrigens von LA authorisiert, das ist auch das mindeste, was sie tun können.

Fazit:
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KotoR II ist über 35 von 40 Spielstunden ein würdiger Nachfolger des vielleicht besten RPGs der letzten 10 Jahre, auch wenn es teilweise mehr wie ein Add-On erscheint. Mehr Machtkräfte, eine fesselnde und mysteriöse Story, neue Gegenstände und Prestigeklassen, eine tolle Vertonung, ein Einfluss-System und eine Fülle an Quests sind die Stärken des Titels. Schon ohne das fehlende Ende wäre das Spiel aufgrund der schwächeren Begleiter und Planeten seinem Vorgänger unterlegen gewesen. Die letzten 5 Spielstunde sind jedoch eine Frechheit und hätten dem Spiel beinahe den vierten Stern gekostet. Nur weil ich selber ein wenig nach dem geschnittenen Inhalt geforstet habe, weiß ich dass das Ende sogar gelungen gewesen wäre. Keinesfalls ist dies Obsidian anzulasten, die ein beachtliches Erstlingswerk hinlegen. Mit dem Content-Patch (auch für die deutsche Version verfügbar) wird KotoR II sicher (endlich) ein RPG-Hit.
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56 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lucasarts nimmt die Fans auf den Arm, 10. April 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords (Computerspiel)
Ich habe mir gleich zum Verkaufsstart Kotor 2 bei amazon vorbestellt und war dann auch super gespannt es durch zu zocken, zum Glück hatte ich ja schon Semesterferien. Doch der Spielspaß wurde mir von Anfang an durch extreme Komplettabstürze getrübt, obwohl ich einen High-End PC mein eigen nenne (AMD 3800+, GF 6800GT, 1GB Ram,...), dem keine aktuelles spiel in die Knie gezwungen hat..... bis auf Kotor 2. Total verbugt ausgeliefert, konnte ich das Spiel erst nach dem ersten Patch einigermaßen spielen (vorher alle 5 Minuten totaler Crash). Dafür schon mal 1 Stern Abzug.

Doch die größte Frechheit ist folgendes: Lucasarts hat das Entwickler Studio quasi dazu gedrängt innerhalb eines Jahres ein Spiel noch vor Weihnachten zu veröffentlichen, dem ein weiteres Jahr Entwicklung sehr gut getan hätte!!!!!! Schämt euch!!!!!

Diese Meinung vertrete nicht nur ich und in mehreren foren ist nach zu lesen, dass ganze Passagen der Story,

!!!!SPOILER!!!!! wie z.B. die erwähnte Kampfdroidenfabrik, die mehrmals im Game erwähnt wird und man denken könnte, dass man diese besucht und evtl. zerstört o.ä., aber nein, das wird einfach unter Teppich gekehrt. Oder was ist mit dem "Sith-Lord", der groß auf dem Cover zu sehen ist? Der kommt zwei mal kurz in Sequenzen vor, grunzt irgendwas und wird dann auf seinem Schiff von mir erschlagen...... und weiter gehts mit der verwirrenden Geschichte, kein wort darüber wer der Sith ist, wieso er da ist und was man sonst noch alles wissen möchte.. einfach lächerlich
!!!!! Spoiler Ende!!!!!!!

charaktere verschwinden nach Zwischensequenzen einfach und tauchen später wieder auf, als ob nicht passiert sei, Neben-Quests (sieh z.B. Droidenfabirk) können nicht gelöst werden, teils (nur sehr sehr selten) stimmt die Synchronisation nicht mit Text und Fragen überein.

Und das allerschärfste ist, dass das Spiel nicht fertig ist!!!!!! Ohne Witz!!!!! die entwickelr haben einfach aus Termindruck das Ende so beschnitten, dass es alles überhautp keinen sinn ergibt und die Kameraden und Helden einen sehr unwürdigen Abspann bekommen (Ebon Hawk fliegt weg,ende) ohne das die besten Storyelemente aufgelöst wurden. Den Beweis dafür kann man in den Sprachdateien des Spiels finde, in dem sich unbenutzte Daten befinden, die ein gänzlich anderes Ende des Spiels bedeuten würden, in dem alle Losen Stränge verknüpft und auch alle Neben-Quests (Droidenfabrik) hätten gelöst werden können.

Aber Lucasarts zog es eben vor, ein unfertiges Spiel zum weihnachtsgeschäft auf den Markt zu werfen.

es gibt schon einige Foren im Netz, die sich mit diesem Problem auseinander gesetzt haben und u.a. auch eine Online Petition ins Leben riefen, damit Lucasarts bzw. Obsidian Entertainment das Spiel mit einem (wahrscheinlich riesigen) Patch auf den Stand bringen, den es eigentlich hätte haben müssen: alle Quests sollen erfüllbar sein, die Story muss ein würdiges Ende haben und die verdammten Bugs beseitig sein!!!!!!!!!!!!!!!!!

Insgesamt hatte ich zwar einigen Spaß am Spielen, aber war dennoch herb enttäuscht von dem Spiel. Ich empfehle es erst dann zu kaufen, wenn die Fehler endlich behoben sind und das Spiel fertig gestellt wurde, da man bei Kotor 2 eher von einer Beta-Version sprechen kann und nicht vom Gold-Status... LEIDER nur 2 Sterne von mir (und ich habe Kotor 1 geliebt!!!)

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teil 1 war besser!, 21. Februar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords (Computerspiel)
Lange habe ich auf KotOR 2 gewartet und war im Endeffekt leider etwas enttäuscht. KotOR 2 ist keinesfalls ein schlechtes Spiel, aber die Verbesserungen im Vergleich zu Teil 1 sind leider nur in sehr geringem Maß vorhanden. Das Spielprinzip und die Grafik sind weitgehend gleich geblieben. Aber ein entscheidender Punkt, an dem KotOR 1 deutlich besser war, ist die Story. Im zweiten Teil ist diese nur an manchen Stellen spannend und insgesamt sehr verwirrend. Am frustrierensten ist allerdings das Ende. Eine einigermaßen vernünftige Endsequenz wie in Teil 1 ist denke ich nicht zu viel verlangt.
Letztendlich hat KotOR 2 aber auch seine guten Seiten. Die extrem düstere und fesselnde Atmosphäre auf dem letzten Planeten (Malachor) übertrifft jeden Star Wars-Film und die insgesamt absolut überzeugende akustische Untermalung toppt sogar KotOR 1 (und da war der Soundtrack schon genial).

Die Vorteile und Nachteile zusammengefasst:

Vorteile:

- das nach wie vor geniale Spielprinzip
- Musik und Soundeffekte
- teilweise sehr spannende Abschnitte
- Atmosphäre auf dem Planeten Malachor
- Lichtschwertkämpfe
- Auftritte von bekannten Figuren aus Teil 1

Nachteile:

- Grafik nach heutigem Stand eher mittelmäßig
- insgesamt verwirrende Story
- enttäuschendes Ende
- einige kleinere Bugs

Fazit:
KotOR 2 ist im Gegensatz zum genialen KotOR 1 eher weniger überzeugend, ist aber trotzdem ein gutes Rollenspiel, dass mit dem richtigen Patch sicher auch noch von ein paar Fehlern / Nachteilen befreit werden kann.

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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber nicht mit Teil 1 zu vergleichen!, 21. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords (Computerspiel)
Kotor 2 ist sicherlich ein sehr schönes Rollenspiel und man kann es jedem der

a) Rollenspiele mag

b) Star Wars mag

c) Action-Adventures mag (RPG-Teil ist umfangreich aber einfach zu bedienen und teilweise sogar automatisierbar)

ohne große Wenn und Aber als solides Spiel empfehlen. Als "solides" Spiel, nicht aber als den Hit, der sein Vorgänger einst war.

War Gothic 2 noch meilenweit besser als Teil 1, so war Deus Ex 2 nicht einmal ein Schatten seines Vorgängers.

Kotor 2 befindet sich in der Mitte! In einigen interessanten Dingen ist es besser als Teil 1, aber bei 2 entscheidenenden Sachen versagt es leider, nämlich:

a) Story

und

b) Zugänglichkeit

Bitte nicht falsch verstehen. Im Gegensatz zur "Story" von Half Life, Dungeon Siege oder anderen ist dies immer noch ein Meisterwerk. Aber man vergleicht einen Rembrandt eben nicht mit Picasso sondern mit einem anderen Rembrandt!

Und genau da versagt Kotor 2.

Die Story ist sprunghaft, stellenweise hat der Spieler keine Ahnung wieso irgendetwas passiert. Auch im Laufe des Spieles werden keine oder nur "schwache" Erklärungen geliefert und das Ende kommt plötzlich und aprupt. Im Gegensatz zu Teil 1, in welchem es noch viele Wendungen und Überraschungen gab, ist in Kotor 2 von den ersten Minuten an klar wer der Haupt-Bösewicht ist. Die Sith-Lords die in der Story andauernd so groß erwähnt werden haben im eigentlichen Spielfluß fast keinen Einfluß. Der dunkle Schüler wird einmal kurz angetroffen und dann am Ende des Spiels besiegt. Der Meister-Sith-Lord erscheint gegen Ende des Spiels, wird in einem lächerlich leichten Kampf schnell besiegt und das wars. Kein einziges Wort ist von ihm zu hören. Wieso er da ist? Was er will? Woher er kommt? Selbst sein Name wird erst gegen Ende gelüftet!

Kein Vergleich zu Darth Malak, Revan, Bastilla und Co. aus Teil 1.

Auch die Spielzeit erscheint mir um einiges kürzer als Teil eins. Die Spannung hält sich auch nicht annähernd so lange auf hohem Niveau wie in Kotor 1.

Das Hauptproblem der Spielentwicklung (der Story) in Kotor 2 liegt einfach darin, daß der Spieler keine Ahnung hat was da eigentlich los ist und das der Versuch ein wenig Wendung und Überraschung einzubauen eigentlich nur zu noch mehr Verwirrung führt.

Die Jedis im Spiel sind plötzlich irgendwie alle Wahnsinnig, verrückt oder hinterlistig. Der eigene Charakter kann sich noch so gut benehmen und ein Meister der guten Seite sein, er wird dennoch von anderen Jedis wie ein böser Sith behandelt. Auch die Charaktere sind allesamt "komisch". Bao-Dur, der Techniker, spricht im ganzen Spiel keine zwei Worte und ist eigentlich völlig unbrauchbar. Es gibt weniger Planeten zu besuchen als in Teil eins und das ganze wirkt künstlich in die Länge gezogen, indem der Spieler zum Beispiel X-Mal zwischen Mond und Planet hin und her pendelt. Oder mehrere Male eine Welt besuchen muß.

Ein wunderbares Beispiel für die "undurchsichtigkeit" von Story und Spiel ist das berühmte Kopfgeld:

Die Exchange, ein Verbrechersyndikat, hat ein Kopfgeld auf den Jedi ausgesetzt. Auf jeder Welt erscheinen daher hin und wieder Kopfgeldjäger die den Spieler angreifen. Irgendwann schafft man es dann bis in das Hauptquartier der Exchange, erledigt alle und .... das wars!

Keine Erklärung wieso, von wem, keine Wendung, nichts unerwartetes ... einfach nur "Ende" für die Kopfgeldgeschichte. Plötzlich weis keiner was davon, es gab nie was, ein Sith-Lord erscheint kurz und auf geht es auf den nächsten Planeten. Man hätte wenigstenes einen "Hintermann" einführen können, der für das ganze verantwortlich ist. So hat man keine Ahnung wer wieso warum weshalb wann und wo dieses Kopfgeld ausgesetzt hat.

Das Laserschwert erhält der Spieler auch relativ spät, kann es dann aber schnell weiterentwickeln. Aber Level 15 kann sich der Spieler auch noch als Jedi spezialisieren.

ps.: Noch eine Ungereimtheit: Obwohl der Spieler Jedi ist, die Macht verwendet wie andere ein Deo, so rennt er dennoch die ganze Zeit durchs Universum und erzählt allen er wäre kein Jedi.

Und gerade wenn man dann endlich so richtig in Fahrt kommt, die Story schlüssiger wird und man denkt man hätte die Hälfte des Spieles erreicht (wie in Kotor 1), erscheinen plötzlich die Sith, werden vom Spieler rucki-zucki besiegt, dann folgt eine Reise auf einen anderen "Planeten" (Asteroid?) auf dem dann genauso überraschens auf einmal das Ende des Spiels stattfindet.

Die eigenen Mitstreiter und Verbündeten sind plötzlich auf einmal alle verschwunden, der Gegener (von dem man wusste das er es ist, von der ersten Stunde an) erscheint - wird besiegt und alles was folgt ist das eigene Schiff, die Ebon Hawk, wie sie einer Art "galaktischem Sonnenuntergang" entgegenfliegt.

FAZIT:

Selbstverständlich ist die Story um einiges besser als jene aus Spielen wie Dungeon Siege oder Max Payne 2. Im Vergleich mit Kotor 1 ist sie jedoch nur noch ein Schatten ihrer selbst. Das ist auch ein großer Kanckpunkt, denn die Story war der tragende Stützpfeiler von Kotor.

Die Spielzeit ist auch spürbar kürzer als in Teil 1. Von Vorteil sind die Macht- und Upgradeneuerungen.

Alle in allem ist Kotor 2 ein lustiges und kurzweiliges Rollenspiel, welches ich gerne empfehlen kann. Jeder der Teil 1 nicht kennt, wird (falls er RPG's überhaupt mag) sicherlich viel Gefallen daran finden.

Die restlichen Spieler, die auch Kotor 1 schon gespielt haben, werden sicherlich auch ihre Freude finden. Jedoch muß ihnen klar sein, daß Kotor 2 den Titel "Nachfolger" nicht verdient, sondern vielmehr den Titel "Addon".

Wer es als solches betrachtet wird nicht enttäuscht werden. Wer wirklich einen vollwertigen Nachfolger erwartet, der muß damit rechnen sich die Frage "Das war's schon?" oder "Das ist alles?" öfter zu stellen als ihm lieb ist.

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181 von 211 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Warten lohnt sich, 24. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords (Computerspiel)
Bezüglich der Game-Engine, sollte man keine extremen Änderungen zum Vorgänger erwarten. Die Engine von Bioware wurde wiederverwendet, allerdings um einige grafische und steuerungstechnische Verbesserungen ergänzt. Jetzt gibt es Wettereffekte, wie z.B. Gewitter oder Schnee, und die einzelnen Areale versprechen größer und mit etwas mehr "Leben" ausgestattet zu sein.
Die Inventarverwaltung soll deutlich übersichtlicher und effizienter gestaltet worden sein.
Hinzugekommen sind auch eine schnelle Umschaltmöglichkeit zweier Waffenkonfigurationen, sowie ein paar neue Auto-Verhaltensmuster für Nichtspieler-Charaktere(NPCs) in der Gruppe.

Die wichtigsten Neuerungen werden jedoch definitiv bei der Gestaltung der Handlung, Dialoge und Features zu erwarten sein.

Der Spieler schlüpft in eine neue Rolle, die eines Veteranen der Mandalorianischen Kriege, der damals wegen irgendwelcher Geschehnisse aus dem Jedi Orden verbannt worden ist und seither seine Fähigkeit, die Macht zu nutzen, mehr oder weniger verloren hat.

Zur aktuellen Lage in der Galaxis:
Fünf Jahre sind vergangen, seit dem Tod von Darth Malak und der Vernichtung der Sternenschmiede. Die Sith haben die Republik in die Kernwelten zurückgedrängt und jene steht nun am Rande ihrer Vernichtung. Der Krieg und zahlreiche Attentate haben die Jedi beträchtlich dezimiert. Das Spiel beginnt auf einem Mienen-Asteroiden über Peragus II, wo sich der Spieler nach einer schweren Verletzung in einer medizinischen Einrichtung wiederfindet, aber sich noch nicht so ganz im klaren ist, wie er/sie hier hergekommen ist. (Aber keine Angst, es soll sich aber auf keinen Fall wieder um einen Gedächtnisverlust handeln!)
Unser "Problem" wird vor allem darin bestehen, dass wir der/die "letzte bekannte Jedi" sein werden (Das heißt aber natürlich nicht, dass wir keine anderen Jedi wärend des Spiels antreffen werden). Für die Zukunft der Republik und des Jedi Ordens wird der Spieler eine entscheidende Rolle spielen (sowohl im Guten wie u.U. auch im Schlechten).
Wir werden natürlich auch mehr über den Verbleib/Schicksal der Hauptfigur aus dem letzten Teil erfahren...

Hier noch ein paar Informationen, um die Vorfreude schon mal ein bisschen zu erhöhen:
- nicht-linearer Spielverlauf
- wer's gespielt hat: der Ausgang von KotOR1 wird Einfluss auf die Handlung haben (optional)
- wahrscheinlich düstere Atmosphäre als im Vorgänger ("guten Leuten werden schlimme Dinge wiederfahren", Zitat eines Entwicklers)
- wir können wieder so ca. 6-7 Planeten erwarten, von denen die meisten zum jetzigen Zeitpunkt bereits veröffentlicht worden sind, u.a. Dantooine, Telos, Onderon/Dxun, Korriban.
- wie der Titel schon andeutet, es gibt mehrere Sith Lords, und ihre Anzahl wird während des Spieles noch variieren... ;)
- einige Weggefährten aus KotOR1 werden Gastauftritte haben, z.B. Carth
- NPCs: T3-M4, Kreia, Atton Rand, Mira,... (bis zu maximal 10 gleichzeitig in der Gruppenauswahl)
- alle getroffenen Entscheidungen sowie die Zugehörigkeit zu einer Seite werden in dynamischer Weise Einfluss auf die Gruppe und deren Mitglieder haben
- Mitglieder der Gruppe werden manchmal auch ihre eigenen Wege gehen (ganz so wie in "Episode 5: Das Imperium schlägt zurück")
- Gruppenmitglieder und deren Fähigkeiten werden nützlicher sein als noch im Vorgänger
- etliche neue Talente und Macht-Fähigkeiten
- Gegenstände können nun neu gebaut oder in ihre Einzelteile aufgespalten werden.
- Laserschwerte werden sechs Upgrade-Plätze haben
- es wird mehrere erlernbare Laserschwert-Kampfstile geben
- neben den drei Einstiegs-Jedi-Klassen wird es auch noch sechs weitere, sogenannte Prestige-Klassen, geben, die erlangt werden können, darunter auch "Jedi Meister", "Sith Attentäter" und "Sith Lord".
- noch Spekulation: Es gibt Hinweise darauf, dass der Spieler als Meister der Macht selbst einen Schüler ausbilden darf

Also, um es kurz zu machen, der zweite Teil ist ein absolutes Muss für alle, denen der Erste bereits gut gefallen hat!
Wer den Vorgänger nicht gespielt hat, dem sei noch gesagt, dass KotOR2 NICHT vorraussetzt, KotOR1 gespielt zu haben. Kenner des Vorgängers werden aber zusätzlich ein Wiedersehen mit einigen "alten Bekannten" zu schätzen wissen.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großes Jedi-Feeling, 14. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords (Computerspiel)
Zugegeben: Als ich "Knights of the old Republic II" zum ersten Mal durchgespielt hatte, war ich mehr als enttäuscht ob schwerer Grafikprobleme und einer unverständlichen Story.
Gerade eben habe ich es zum zweiten Mal beendet und bin positiv überrascht. Denn, nachdem ich die Probleme behoben hatte, dadurch alle Zwischensequenzen sichtbar und die Story so erfassbar wurde, zeigt sich mir ein anderes Bild von KOTOR II:
Es ist ganz klar ein Highlight unter den Star Wars-Games. Tolle Grafik, wunderschöner und voller Sound, der extra orchstriert wurde, spannende Geschichte, wenn auch für Neulinge und Nicht-KOTOR I-Kenner wie mich nicht ganz einfach.
Die Entwicklung hin zum Jedi ist spannend und faszinierend nachgezeichnet. Es entwickelt sich mit der Zeit ein echter Ehrgeiz, mehr Erfahrungspunkte zu sammeln und dadurch in höhere Klassen aufzusteigen. Die Vielfalt in allem - Waffen, Kampfstile, Machtkräfte, Dialoge, Klassen, Gefährten - ist umwerfend und bewirkt einen extrem hohen Wiederspielwert.
Zumal KOTOR II - im Gegensatz zu Spielen wie z.B. Jedi Knight III - auch inhaltlich was zu bieten hat: die Geschichte hat moralischen Tiefgang, ist voller Wendungen und Überraschungen (auch wenn sich sich dadurch fast selbst erwürgt) und verfügt mit dem Charakter der Kreia über eine Gefährtin, die nie wirklich einzuschätzen ist und dadurch das Spiel so interessant macht.
Das Kampfsystem stört leider den Spielfluss etwas, da es gerade aus den sehr emotionsbetonten Duellen mit Laserschwert den Affekt herausnimmt und ihn durch technokratische Taktik ersetzt. Schade.
Auch weist die Story, nicht vom Inhalt, wohl aber von Feinheiten her gesehen, dramaturgische Schwächen auf: Man sieht weder, wie Atris, noch die Dienerinnen, noch die Sith-Soldaten sterben. Statt dessen tauchen diese auf, eine Blende folgt, das Bild kehrt zurück und alle sind tot. Auch hier wurde Potenzial verschenkt.
Insgesam allerdings ein großes Spiel, das hoffentlich fortgesetzt wird. Wegen Kampfsystem und anderer kleinerer Schwächen allerdings nur vier Sterne.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mh... ja... naja...., 20. Februar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords (Computerspiel)
Also, ich habe (als Frau) den ersten Teil gespielt (wurde dazu "gezwungen") und er hat mich schnell begeistert!
Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an Teil 2.
Leider bin ich in einigen Punkten enttäuscht worden...:

1. Die Graphik ist dieselbe, ja teilw. fast schlechter als im Vorgänger
2. Alles wirkt irgendwie wie schon mal gesehen. Die Nebenquests ähneln Teil 1 stark
3. Auch ich fühle mich von der Fülle der Nebenquests "erschlagen". Irgendwann ist das Tagebuch zum Platzen voll mit Aufträgen und man hüpft wie ein aufgestochenes Huhn herum, macht mal hier ein Stück und dann wieder da und dann weiß man gar nicht mehr, was muss ich jetzt machen und wo war das nochmal genau? Und dadurch geht teilw. der rote Faden verloren und man steht wirklich vorm Berg, ja warum muss ich dem Herren denn seine Freundin freipokern und überhaupt...
Schon auf dem ersten Planeten war es mir schlichtweg zuviel.
4. So ganz am Anfang blickt man die ganze Story nicht, weiß nichtmal wie das Glaßauge heißt...
Und ich finde, für eine Fortsetzung ist die Story doch etwas zu weit weg vom Vorgänger...

Aaaaaaaaaaaaaaber es gibt auch viel positives....:
1. Ich hatte gar keine Probleme mit der Graphik (vielleicht der Karte mal nen neuen Treiber gönnen, leutz... Und nein, ich habe keine Windows XP Service Pack 2... Geht auch ohne... Gewusst wie!)
2. Das absolut geile Gameplay, vorallem die Kämpfe... Ich finde z.B. dass, obwohl es "Rundenkämpfe" sind, sieht alles sehr flüssig aus, man erkennt nicht, aha, jetzt ist er dran, jetzt wieder ich...
3. Ich finde die Entscheidungsfreiheit völlig in Ordnung, das macht mich total wuschig wenn ich mit jeder Antwort ein anderes Ende auslöse z.B..
Die Story muss irgendwohin führen, das geht eben nur, wenn etwas gegeben ist.
4. Die Musik is doll
5.Dieses neue "andere Mitglieder beeinflussen" is doch echt ma lustig... wenn man ein bisschen damit rumspielt, macht sich die Gruppe untereinander fertig (geht aber erst, wenn man schon etwas mehr Einfluss auf die anderen hat, später im Spiel...)

Ich finde diesen Teil keineswegs schlechter als den Ersten. Dem ersten geb ich 5 Punkte, und dieses Spiel ist genauso gut, aber das ist das Problem... ein bisschen weiter hätte es schon gehen dürfen, tiefere Story und bessere "Zwischen-den-Spielern-rumgemache" usw. Am meisten fehlen mir die wirklich "großen" Charaktere mit tiefer Geschichte (siehe Bastila und Carth aus dem ersten Teil und die möglichen Lovestories zw. dem Spieler und einem der beiden)... darum nur 4 Sterne...

Tüdellü

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen langzeitspass pur!, 22. Mai 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords (Computerspiel)
ich habe mir vor einiger zeit star wars knights of the old republic 2 gekauft und stand zuerst vor einigen verständnissproblemen.

doch nachdem ich das spiel einige zeit gespielt hatte war es nur noch wunderbar. alle handlungen erändern den charakter und seine gefährten.

man spielt einen jedi der vor einiger zeit vom jedirat verbannt wurde weil er der dunklen seite verfallen war jedoch kann man sich n nichts erinnern. um sich selbst wieder zu finden beginnt man in entlegen gebiete zu reisen und ändert sich entweder und wird ein gütiger weiser der hellen seite oder ein mächtiger,grausamer sith-lord.

die teilweise fast psychopatisch anmutenden prüfungen (wer ist die lehrerin Kreia wirklich) sind großartig konzipiert und machen einfach nur spass.

im moment spiele das spiel zum 2 mal durch (als sith statt als jedi) und muss feststellen, dass die handlung zwar den selben kern hat aber sich ansonsten vieles ändert. viele der einstigen feinde sind verbündete ,doch nur solnge man nichts dagegn hat.

denn sonst können drohungen wie "wenn du noch mal sowas propezeist tacker ich dir die zunge an den gaumen" die verhandlungsbasis stark zusetzen und zum sofortigen kräfteverglech führen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echt gut, 11. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords (Computerspiel)
Star Wars - Knights of the old Republic 2 The sith Lords ist ein wirklich gut gelungendes Spiel. Man startet auf einer Mienenkolonie und muss sich einen Weg herauskämpfen. Leider sind die ersten zwei Level ziemlich einfach. D.H. es gibt keine schweren Gegner die man besiegen muss... Nach dem zweiten Level kann man frei im Weltraum umher fliegen. Auf der hellen Seite ist es am Anfang sehr viel leichter dafür wird es am Ende schwieriger weil man nur sehr selten gegen sith kämpft....
Die level sind sehr viel besser gestaltet als beim vorgänger: Umfangreicher und manchmal in zwei Teile geteilt. Der sound ist sehr gut da er sehr den bekannten Filmen gleicht (nur der eigene Charakter hat keine stimme...). Die grafik ist auch sehr gut (das spiel läuft auch auf PC's die nicht mit dem systemvoraussetzungen Übereinstimmen. (war bei mir so)
+ freie Planeten zum Anfliegen
+ viele charaktere sind/werden jedi oder kann man ausbilden wie Atton,Mira und die Dienerin
+ viele neue machtkräfte
+ keine Levelaufstieg begrenzung
+ sehr gute Story

- Rätsel sind nicht so anspruchsvoll wie beim ersten Teil

Fazit: Ein sehr gutes und abwechelungsreiches Spiel mit sehr guter Story und tolle grafik kann man nur empfehlen.

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Spiel, aber Potenzial verschenkt!, 18. Juli 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords (Computerspiel)
"Star Wars - Knights Of The Old Republic" war eines der besten Rollenspiele der letzten Jahre! Eine schöne Grafik, eine noch bessere Spielmechanik und eine hervorragend erzählte Geschichte waren das Erfolgsrezept.

Der zweite Teil der Star Wars-Saga knüpft nahtlos an den Vorgänger an:

# Grafik:
Das Grafikgerüst ist im Grunde das gleiche geblieben, nur einige Texturen wurden höher aufgelöst und der Engine-Code ein wenig ausgebessert.
Im Jahr 2010 ist man natürlich Besseres gewohnt! Dennoch sollten Sie dem Spiel eine Chance geben: Kampfeffekte und vor allem die Landsschaftsarchitektur lassen Sie mit ein wenig Fantasie in die Star Wars Galaxis ca. 4000 Jahre vor den Filmen eintauchen.

# Sound:
Der Soundtrack wurde von Mark Griskey komponiert, welcher bereits die Soundkulisse für Jedi Starfighter schuf oder erst 2008 den Soundtrack für The Force Unleashed. Ganz ähnlich wie Jeremy Soule für den ersten KotOR-Teil schafft es Griskey an die alt bekannte Star Wars Musik von John Williams anzuknüpfen und dabei dennoch einen eigenen 'frischen' Ton zu finden.
Wunderbar dafür geeignet das Spielgeschehen zu unterstüzen, wirkt der Soundtrack allein ein wenig blass und eignet sich nicht wirklich für die Musik-CD-Sammlung, da er vorrangig kürzere Stücke für spezielle Spielereignisse enthält.

# Gameplay:
Auch die Spielmechanik ist die gleiche wie im Vorgänger, allerdings mit Perfektionierungen im Detail, die merklich zum Spielspass beitragen:
In einer Gruppe von bis zu drei Personen durchstreifen sie unterschiedliche Planeten in der Star-Wars-Galaxis; lösen interessante Aufträge(sowohl in, als auch außerhalb der "Storyline"); finden/kaufen sich bessere Ausrüstung; kämpfen in einer Mischung aus pausierbarem Runden- und Echtzeitkampfsystem mit verschiedenen Feinden, um letztlich eine weitere Stufe aufzusteigen und noch unbedingt diese oder jene Macht-Fähigkeit zu erlangen.
Das ganze macht tatsächlich viel Spass und man kann kaum mit dem Spielen aufhören.

# Story:
Die Geschichte... nun, sie spielt 5 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils und ist mit einigen spannenden Passagen eigentlich ganz gut gelungen, lediglich der Schluss enttäuscht: er wirkt irgendwie unvollständig...
Das ist er in der Tat!
Ein Planet(also ein ganzer Geschichtszweig) fehlt komplett und für das Ende wurde ursprünglich ein großartiges Finale der Geschichte geplant (Auszüge davon finden sich auf diversen Star Wars-Fan Seiten). All dies wurde aufgrund von Zeitproblemen aus dem Konzept genommen: Lucasarts wollte das Spiel zum Verkauf freigeben und Obsidian musste nachgeben.
Auch wenn der große Geschichtszweig unvollständig ist, so sind die wahren 'Spielspaßträger' eigentlich die vielen kleinen Geschichten, die in Ihren angenommenen Aufträgen erzählt werden. So können Sie alle dieser Geschichten auf ihre Art und Weise beenden:
Sind Sie ein guter Jedi-Ritter der Hellen Seite und unterstützen jeden, der nach Hilfe sucht oder sind Sie ein böser Sith-Lord der Dunklen Seite, der nur auf seinen persönlichen Vorteil bedacht ist?
Die Characktere an ihrer Seite sind alles andere als willenlose Kampfgefährten. Jeder von ihnen hat seine eigene Persönlichkeit und Meinung und bringt diese auch in die Gespräche mit ein. Dies führt zu einer wunderbaren Lebendigkeit des Spiels! Auch hat jeder von ihnen seine eigene Hintergrundgeschichte, welche zuweilen interessante Auswirkungen auf einige wenige Missionen in KotOR 2 haben.

ACHTUNG: KotOR 1 sollten Sie unbedingt vorher gespielt haben, um die Geschichte zu verstehen! Und auch nur dann, wenn Ihnen KotOR 1 wirklich gefallen hat, so werden Sie dieses Spiel ebenfalls mögen. Auch wenn Sie an vielen Stellen zwangswiese den Eindruck bekommen werden: Mit mehr Entwicklungszeit hätte es noch viel besser werden können.

Fazit:
"Knights of the Old Republic II" ist ein wunderbares Rollenspiel, das zweifelsfrei zu meinen Lieblingsspielen gehört, auch wenn es sich um eine Hassliebe handelt ;) !
So bleiben doch am Schluss mehr Fragen offen als am Anfang.
Auf einen klärenden 3. Teil kann man nun allen Anschein nach nicht mehr hoffen, aber das vorraussichlich 2011 erscheinende MMORPG "Star Wars: The Old Republic", welches seine Geschichte ca. 300 Jahre nach KotOR 2 ansiedelt, könnte einige Antworten auf die vielen offenen Fragen bringen. Warten wir es ab!
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Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords
Star Wars - Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords von Activision (Windows 2000 / 98 / Me / XP)
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