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Kundenrezensionen

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am 27. Dezember 2005
Obwohl die PlayStation 2 schon etwas in die Jahre gekommen ist, ist Gran Turismo 4 eines der wohl technisch am besten entwickelten Rennspiele der Welt, ich meine nicht nur die Grafik, sondern das komplette Spiel!
So, nun zum wesentlichen:
Grafik:
Die Grafik lässt kaum noch wünsche offen, z.B. die Nordschleife. Wer schon einmal da war, und seine Rennsemmel in realität über die Nordschleife gehetzt hat, wird sich wundern, wie realitätsnah das Streckendesign gelungen ist, sogar das geschmiere auf dem Asphalt wurde mit berücksichtigt.
Das Wagendesign ist auch sehr gut gelungen, man kann wirklich alle Details an seinem Lieblingswagen erkennen, vom Kühlergrill bis zum Auspuff, es wurden keine Details ausgelassen.
Sound:
Der Sound ist finde ich nicht so gut gelungen, die Motorensounds sind sich immer sehr ähnlich, markante Sounds wie der vom Audi TT wurden völlig verfehlt, und hören sich eher nach einem japanischen Sportwagen an.
Die Musik ist ganz in Ordnung, jedoch sollten sich die Entwickler auch mal aktuellere und bekanntere Interpreten aussuchen... ich kenne vielleicht 5% der Titel...
Steuerung:
Die Steuerung ist kurz gesagt ganz in Ordnung, sowohl mit dem Gamepad als auch mit einem Lenkrad. Perfekt!
Zusammenfassung:
Also bis auf den Sound und das teilweise nervige Gedudel im Hintergrund ist das Spiel sehr gut gemacht.
Schade dass die Entwickler keine bessere Musik ins Spiel bringen, die sitzen bei SonyMusic doch an der Quelle... naja, man kann nicht alles haben... Trotzdem glatte 5 Sterne!
Grafik 5/5
Sound 3/5
Steuerung 5/5
Sonstiges 5/5
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am 22. März 2005
Gran Turismo 4 ist ein absolutes Top-Spiel, das sich eigentlich kein PS2-Spieler entgehen lassen sollte.
Die unglaubliche Anzahl von über 700 Wagen, 50 Strecken und zahlreichen Musikstücken fesseln einen vor den Bildschirm.
Normalerweise ebbt bei mir die Begeisterung über Rennspiele (welche man nur offline zocken kann) schnell ab.
Bei Gran Turismo 1-3 war das aber anders und auch Teil 4 der Reihe bildet da keine Ausnahme.
Es macht einfach süchtig immer wieder die verschiedenen Rennen zu fahren und immer mehr Geld zu verdienen, um seine Wagen aufzutunen. Dieses Prinzip mag sich vielleicht von außen (also für einen, der noch nie Gran Turismo gespielt hat) langweilig anhören, entfaltet jedoch in der Praxis (beim Spielen) einen enormen Reiz.
Meine Empfehlung daher: Absolut empfehlenswert! :)
Ach ja,...die Grafik ist auch ziemlich gut, flimmert aber teilweise recht heftig, was man aber verschmerzen kann.
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am 21. Februar 2005
Als Sony Mitte 2002 das Rennspiel „Gran Turismo 3" veröffentlichte, waren viele Experten der Meinung, dass die PlayStation 2 an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angekommen ist. Das Spiel setzte damals grafisch neue Maßstäbe und auch der Umfang war ernorm. Nun, gut 2 ½ Jahre später erschien endlich die japanische Fassung von „Gran Turismo 4" (in Deutschland wird es voraussichtlich am 09.03.2005 veröffentlicht), dem lang ersehnten Nachfolger, und das Spiel sprengt alle Grenzen und hebt die Messlatte, für die Konkurrenz, in fast schon unerreichbare Höhen.
Herzstück des Spiels ist der Karrieremodus, in dem über hundert verschiedene Rennwettbewerbe darauf warten, gemeistert zu werden. Bevor man sich aber zu den Rennen begibt, muss man sich zum Einen um einen fahrbaren Untersatz kümmern und zum Anderen einige Lizenzprüfungen ablegen. Okay, ich gebe zu, einige Lizenzprüfungen ist vielleicht ein wenig untertrieben: Um alle Lizenzen in seinen Besitz zu bekommen, muss man 120 der, teilweise motivierenden und spaßigen, aber auch hin und wieder recht nervigen, Prüfungen ablegen. Kenner der Serie erwartet hier eigentlich nichts neues, da es kaum Unterschiede zu den Lizenzprüfungen der Vorgänger gibt. Die größten Unterschiede liegen darin, dass man in GT4 die Tests mit anderen Fahrzeugen, auf anderen Strecken absolviert.
Hat man sich die benötigten Lizenzen erspielt, kann man an den verschiedenen Rennwettbewerben teilnehmen. Doch vorerst kauft man sich bei einem der Autohändler einen Gebrauchtwagen. Hat man noch etwas Geld übrig, kann man sich bei den ortsansässigen Tunern noch ein günstiges Leistungsupgrade kaufen, der dem Wagen ein paar zusätzliche PS bringt.
Am Anfang zieht sich das Spiel etwas hin, da der eigene Wagen gerade mal für den Sunday- und den Clubman-Cup konkurrenzfähig ist. Hat man sich genug Geld erspielt, kann man entweder seinem Wagen weitere Leistungsupgrades einbauen lassen, oder man kauft sich einen neuen Wagen, um an den weiteren Wettbewerben teilnehmen zu können. Insgesamt werden dem Spieler über 600 verschiedene Wagen, vom Ford Model T, über Oldtimer und Musclecars aus den 50er, 60er oder 70er Jahren, bis hin zu Superrennwagen und Prototypen, wie dem Audi Le Mans Quattro zur Verfügung gestellt. Die meisten Wagen lassen sich käuflich erwerben. Die nicht verkäuflichen Wagen erhält man, nach den Wettbewerben, mit als Siegprämie. Ob man anschließend die gewonnenen Wagen behält oder verkauft, bleibt jedem selber überlassen. Hat man die ersten Siege eingefahren, lässt einem die Sammelleidenschaft nicht mehr los und man kann es nicht erwarten, die Garage mit den heiß begehrten und wunderschön modellierten Wagen zu füllen.
Aber auch was das Streckenangebot angeht, ließ sich Sony nicht linken: 52 verschiedene Strecken, die zum Teil auch rückwärts befahrbar sind, laden zu spannenden Rennen ein. Das Angebot reicht von originalgetreu nachgebauten Stadtkursen (New York, Seattle, Monaco, Soul, Tokio, Paris, Hong Kong, Las Vegas, etc.) über fiktive Strecken (Trial Mountain, Deep Forrest, Citta di Aria, etc.) bis hin zu Original-Rennstrecken (Laguna Seca, Fuji Speedway, Suzuka, Le Mans, etc,). Die Königsstrecke ist definitiv die 30km lange Nordschleife des Nürburgrings, die laut Entwickler nur um 2mm Länge von der Originalstrecke abweicht. Hier ist man dann pro Runde, je nach Wagen, mindestens 7 Minuten, in der grünen Hölle, unterwegs.
Damit die Rennen spannender verlaufen, haben Entwickler Polyphony Digital die künstliche Intelligenz der KI-Gegner verbessert. Diese fahren nun nicht mehr kontinuierlich Ihre Ideallinie, sondern liefern sich Positionskämpfe, mit Haken und Ösen. Auch am Fahrverhalten der Fahrzeuge wurde gearbeitet. Das unterschiedliche Handling der Rennwagen fühlt sich einfach realistischer an, als noch in GT3.
Wer keine Lust hat, selber am Steuer zu sitzen, der kann, im sogenannten „B-Spec-Modus", einen KI-Fahrer für sich antreten lassen. Hier hat man die Möglichkeit, aus verschiedenen Kameraperspektiven das Rennen zu beobachten und seinem Fahrer, per Tastenbefehl, taktische Anweisungen zu geben. Je öfters man Rennen mit seinem KI-Fahrer bestreitet, desto besser werden seine Leistungen.
Nach den Rennen, kann man dann noch die, spektakulär in Szene gesetzten, Replays bewundern. Hier bekommt man auch die Möglichkeit, sich technische Daten anzeigen zu lassen, um das Rennen analysieren zu können.
Neben dem Karrieremodus gibt es dazu noch den Arcademodus, in dem man sich nach und nach Autos und Rennstrecken frei spielen kann. Sehr spaßig ist der Foto-Modus. Hier kann man vor ausgesuchten Kulissen (z.b. in New York, am Grand Canyon, etc.) seinen Wagen aus verschiedensten Perspektiven und mit unterschiedlichen Einstellungen fotografieren.
Technisch schöpft Gran Turismo aus den vollen. Die Wagen erstrahlen in einem noch nie da gewesenen Detailgrad und auch die Strecken, allem voran die aufwändig gestalteten Stadtkurse, sehen phantastisch aus. Am Streckenrand stehen jubelnde und fotografierende Zuschauer, die Umgebungen spiegeln sich auf der Karosserie der Wagen und erstmals gibt es auch eine animierte Boxencrew, die Reifenwechsel vornimmt und den Wagen auftankt. Auch der Sound haut den Spieler aus den Socken. Die Motoren röhren kräftig aus den Boxen und die abwechslungsreiche Begleitmusik passt ebenfalls sehr gut zu dem Spiel.
Negativ fällt lediglich auf, dass bei einigen Stadtkursen die Bildwiederhohlungsrate etwas runtergeschraubt wird, damit das Spiel flüssig und ohne Pop-up's läuft. Hier ist dann die PS2 wohl doch entgültig an ihrem Limit angekommen. Auch die Lizenzprüfungen sehe ich mal als Kritikpunkt, da sie teilweise recht nervig sein können und den Spielspaß etwas bremsen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man zumindest einen Teil der erspielten Lizenzen aus dem Vorgänger übernehmen kann. Na ja, vielleicht klappt das ja bei „Gran Turismo 5", dass aber wahrscheinlich erst auf der PS3 zum Zuge kommen wird.
Fazit: „Gran Turismo 4" ist der König unter den Rennspielen. Kein anderes Rennspiel bietet einen so gigantischen Umfang, eine so famose Technik und eine so perfekte Spielbarkeit, wie GT4. Wer sich dieses Spiel nicht kauft, ist selber Schuld! GT4 ist DAS Spiele-Highlight 2005 und würde fast sogar noch den Kauf einer PS2 rechtfertigen, sofern man keine besitzt.
Positiv
- gigantisch, über 600 Autos, 52 verschiedene Rennstrecken
- detaillierte, sehr beeindruckende und flüssige Grafik
- hervorragende Steuerung und erstklassige Spielbarkeit
- die schönsten Automodelle der Videospielgeschichte
- starke Präsentation
- viele Extra-Features
Negativ
- teilweise nervige Lizenzprüfungen
- die Framerate ist nicht immer konstant
- etwas zäher Einstieg
Grafik: 10/10
Sound: 10/10
Gameplay: 10/10
Steuerung: 10/10
Umfang 10/10
Spielspaß: 97%
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am 21. März 2005
Dieses Spiel ist einfach der Hammer! Schon beim Vorspann war ich schon begeistert von dieser irren Grafik! Das Wort Fotorealistisch triff es wohl am ehesten. Aber das ist noch lang nicht alles:
Es macht einfach Riesenspass, mit den ganzen Autos (die alle ein unterschliedes Fahrverhalten haben) herumzufahren. Auch der Foto und B-spec modus sind super ideen. Ich kan dieses Spiel absolut jedem Weiterempfehlen, auch denen, die normal nicht so gerne Rennspiele spielen. Dieses Spiel wird sie süchtig machen!
Versprochen!
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am 2. April 2005
Gran Turismo ist definitiv eine Top-Simulation und macht ne Menge Spaß. Die Musik am Spiel ist recht chillig, Der Motorensound der Autos ist spitze und die Fahrweise der Autos ist sehr realistisch. Was mir noch gefällt, sind die vielen Modi, die es in diesem Spiel gibt. Und auch der Arcade-Modus ist recht cool, da in späterem Spielverlauf alle Strecken für den Modus freigeschaltet werden. Das Gemecker über die zu schweren Lizenztests kann ich nicht verstehen, da diese eigentlich nicht schwer zu schaffen sind. Und jetzt zur Grafik: Es wurde hier schon von Anfang an viel zu viel Hype um die Grafik gemacht, denn meiner Meinung hat sie sich zum Vorgänger nicht wirklich verbessert, eher verschlechtert, da das Spiel recht heftig flimmert. Das wirklich gute an der Grafik sind die sehr fein detaillierten Autos.
Fazit: eine Top-Simulation für jeden Rennspielfan mit etwas schwächelnder Grafik.
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am 12. März 2005
Als ich GT4 das erste mal einlegte und den Intro sah war ich begeistert von der Grafik. Jetzt zum Spiel:
Positiv:
Jedes Fahrzeug hat eine eigene Fahrphysik. Die Grafik ist bei keinem anderen Spiel für die PS2 so realistisch. Wenn man sich die Replays ansieht, denkt man, man schaut ein echtes Rennen an (besonders Empfehlenswert: Replay Internationale A-Lizenz Bentley EXP-Speed 8 in Le Mans). Es gibt über 700 Fahrzeuge und 52 Strecken. Die Gegner haben eine gute KI. Jedes Modell ist seinem Original zu 100% perfekt nachgebildet.
Negativ:
Es gibt eigentlich nichts negatives, außer vielleicht, dass sich ein paar Fahrzuege ähnlich anhören, bei über 700 aber auch verzeihbar.
Fazit:
Es gibt nichts geileres als mit einem 800PS-Rennwagen über die Nordschleife zu fahren und das Sorround-System voll aufzudrehen. Es gibt einfach kein besseres Rennspiel, da kann es noch so viele Need for Speeds geben, GT4 ist einfach das beste, was es je auf einer runden Scheibe gab. Wer eine PS2 hat muss auch dieses Spiel haben, wenn nicht muss man sich eben eine kaufen.
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am 28. März 2005
...nach den ersten Minuten fragt man sich noch, warum sich die Wertungen in den Spielemagazinen derart überschlagen, doch spätestens nach ein paar Stunden weiß man es: diese vielen kleinen Detailverbesserungen sind es, die GT4 so gut machen. Angefangen bei der sehr guten Fahrphysik, den Windgeräuschen bei höheren Geschwindigkeiten und der wunderschönen Grafik bis zu den genialen Replays, den hervorragenden Strecken (alleine die Nordschleife ist ein (Alb)Traum) und dem gigantischen Umfang - das Spiel ist wirklich sein Geld wert, auch für alte GT-Hasen. Der Sound ist bombastisch, selten klangen Autos so echt und satt! Meine Kritikpunkte: die Musik ist wirklich nicht jedermanns Sache und einige Stücke sind mitunter wirklich mies und nervig. Dazu fahren die Gegner auch weiterhin fast storrisch Ideallinie, die KI ist also noch nicht top. Ansonsten sei dieses Spiel jedem Freund von schnellen Autos ans Herz gelegt - und vielleicht gibt es ja endlich bei GT5 auch original Porsche, Ferrari und Lamborghini anstelle von 200 uninteressanten japanischen Kleinwagen von Herstellern, die man noch nie gehört hat. Trotzdem: beiden Daumen hoch für GT4 !!!
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am 30. Juli 2007
Sobald man sich durch die gesamte Erstregistrierung gekämpft hat und ein eigenes Profil angelegt wurde, steht man vor dem übersichtlichen Hauptmenü, welches den Arcade Modus, den GT Modus, sowie Optionen ect. beinhaltet.

Sobald man jedoch auf den GT Modus klickt erscheint eine große Karte mit vielen unbekannten Symbolen, die man nach und nach wohl erst versteht...

Wie im richtigen Leben muss man sich durch verschiedene Prüfungen Lizenzen erwerben, die es einem ermöglichen mehr Wagen und Strecken freizuschalten und an schwierigeren Rennen teilzunehmen.

Das Fahrverhalten der Autos ist sehr realistisch, auch wenn sie sich im Vergleich zu anderen Rennspielen teilweise recht schwer oder ungewöhnlich steuern lassen. Nach kurzer Zeit hat man den Dreh jedoch heraus und kann den umfangreichen Spielspaß in vollen Zügen genießen.

~ * ~ * ~

FAZIT

Ein Spiel, das ungewöhnlich viele Möglichkeiten und besonders langen Spielspaß verspricht. Der Schwierigkeitsgrad liegt bei mittel bis schwer, wodurch das Spiel eher für Fortgeschrittene Gran Turismo Fans geeignet ist.
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am 2. September 2005
Diesmal ist es soweit. nach GT3, ow man noch ein wenig über die Fahrzeugarmut murrte, geht Polyphony jetzt in die Vollen. Massenweise autos von nahezu jedem Hersteller. Dazu noch viele bekannte Rennstecken, darunter - Tadaaa! - die Nordschleife! Es ist eine Wucht, diese mit einem Mercedes 190E Evo VII entlang zu heizen und dem perfekt nachempfundenen Motorensound zu lauschen.
Was mich persönlich etwas störte, wie auch bei Teil 3, waren die Lizenzprüfungen, die man absolvieren muß, um an bestimmten Rennen teilnehmen zu können. Diese sollen, so scheint es, das Spiel künstlich strecken. Hat man sich nach etlichen Versuchen, Wutanfällen, Padmißhandlungen und ähnlichem dann durchgekämpft, winken viele, viele, viele Strecken, Autos und Wettberwerbe.
Leider gibt es noch immer kein Schadensmodell. Macht nix. Spiel is geil! Gewinne einfahren, Autos tunen, wieder antreten, Strecken kennenlernen... herrlich. Hier ist Spielspaß für viele Stunden garantiert: mindestens 100 Stück!
Es gibt keine bessere oder umfangreichere Rennsimulation auf dem Spielemarkt. Für jeden Rennspiel-Enthusiasten ist dieses Spiel ein Pflichtkauf; leider ist es nur für die PS2 erhältlich. Macht nix: einfach dazukaufen. ;)
Es gibt darüberhinaus eine sehr gute Musikauswahl, die einen ständig begleitet.
neben vielen neuen Strecken, wie der oben erwähnten Nordschleife, gibt es aber auch etliche bekannte wie Midway, Laguna Seca, Route 5 und der Geldsammelkurs "Teststrecke".
Die Grafik ist unglaublich detailliert. Es ist erstaunlich, was die Programmierer aus der mittlerweile 6 Jahre alten Konsole herauskitzeln. Insbesondere die Replays laden nicht selten dazu ein, sich die gegen einen Freund gefahrenen Rennen gleich nochmal bei einem Bierchen anzuschauen. Formel 1 im TV? Wozu? Ha! Es gibt GT4!
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am 18. März 2005
Seit kurzem steht Gran Turismo 4 endlich in den Läden. Eine lange Zeit des Wartens ist somit endlich zu Ende! Gran Turismo war immer eine Serie, die das Maß immer höher und höher trieb und mehrere Millionen Fans seit jeher begeistert. Entsprechend wurden im Vorfeld riesige Erwartungen an den vierten Teil gestellt. Ob diese erfüllt werden, lest ihr in unserem Test!
Nach einem spektakulären Intro in Dolby Digital 5.1 (entsprechende Anlage vorausgesetzt) habt ihr wie immer die Wahl zwischen dem Arcade- und dem Gran Turismo-Modus. Zuerst genannter bietet schnelle Rennaction für zwischendurch. Hier fahrt ihr gegen den Computer oder die Zeit, um immer wieder neue Rekorde aufzustellen. Auch der Multiplayer-Modus ist hier zu finden. Zu zweit könnt ihr an einem Bildschirm, im LAN sogar mit bis zu sechs Leuten an sechs Konsolen spielen. Ein Online-Modus ist leider nicht enthalten, da Sony diesen nicht mehr rechtzeitig integrieren konnte. Eine Online-Version von Gran Turismo 4 soll jedoch noch dieses Jahr folgen. Viel interessanter ist nun aber der Gran Turismo-Modus, der mich in den Vorgängern hunderte Stunden gefesselt hat. Bei einem ersten Blick auf die Gran Turismo 4-Weltkarte fällt jedoch sofort auf, dass diese etwas überladen wirkt. Icons für verschiedene Events, Länder, die Lizenztests und eure Zentrale werden angezeigt. Klickt man etwas an, muss man sich gleich noch einmal durch verschiedene Menüs arbeiten. Wenn ihr Spielstände aus Gran Turismo 3 oder Gran Turismo 4: Prologue auf der Memory Card habt, könnt ihr 100.000 Credits aus GT 3 und die B und A Lizenz aus Prologue, sofern bestanden, in GT 4 transferieren.
100.000 Credits gleich zu Beginn sind natürlich super praktisch, stehen euch sonst doch nur 10.000 Credits zur Verfügung. Für diese bekommt man natürlich kein tolles Auto, mit 110.000 Credits hingegen schon einen Nissan Skyline mit fast 600 PS! Mit so einer Höllenmaschine sind die ersten Wettbewerbe natürlich leicht gewonnen und weiteres Geld gemacht. Für einen Großteil der Events braucht ihr jedoch Lizenzen, welche es im Lizenz-Center zu ergattern gibt. Jeweils wollen 16 Prüfungen mit Bronze, Silber oder Gold bestanden werden, die mit der Zeit natürlich schwerer werden, aber immer zu schaffen bleiben. Selbst Anfänger können spätere Lizenzen mit etwas Übung bestehen, wenn auch nur in Bronze. Ich für meinen Teil bin seit dem ersten Gran Turismo völlig besessen davon, alle Prüfungen in Gold zu absolvieren. Komplett gelungen ist mir das bis dato aber nur in Gran Turismo 3. Der vierte Teil wird aber noch folgen! Immerhin gibt es dafür tolle Bonus-Autos und ein gestärktes Ego. Die Lizenzprüfungen können richtig motivieren, man kann einfach nicht mehr davon ablassen. Man will es einfach schaffen und verbringt alleine schon mit den Prüfungen viele spannende Stunden.
Irgendwann werdet ihr euch dann aber doch mit den über 650 vertretenen Wagen beschäftigen müssen (irgendwann sind ja alle Lizenzen bestanden) und alsbald merken, dass sich jeder Wagen realistisch und individuell fährt. Die unzähligen Tuning-Optionen und Einstellungsmöglichkeiten wurden ebenfalls perfekt integriert und unterstreichen den ultra realistischen Aspekt.
Doch beschränkt sich dieses Gefühl nicht nur auf die Straßenflitzer, selbst die Rally-Wagen steuern sich perfekt. Am besten spielt sich Gran Turismo 4 natürlich mit einem guten Force Feedback-Lenkrad, aber auch mit dem konventionellen Pad bekommt ihr ein einmaliges Spielvergnügen geboten. Die künstliche Intelligenz ist hingegen nach wie vor leider nur durchwachsen. Mittlerweile versuchen eure Kontrahenten zwar hin und wieder mal einen Überholversuch abzuwehren, doch mangelt es ihnen noch deutlich an Aggressivität und Abwechslungsreichtum im Fahren. Dummerweise ist die Fahrzeugaufstellung der Gegner manchmal etwas ungünstig und ihr steht richtigen PS-Boliden gegenüber. Ohne passenden Wagen habt ihr keine Chance.
Ein neuartiges Punktesystem soll dies zwar verhindern, doch gelingt das nicht immer. Viel zu oft fällt euch das Rennen dennoch zu einfach oder zu schwer. Auch das Strafsystem ist bei weitem nicht perfekt und greift viel zu selten. Wirklich stören tut dies aber keineswegs. Was da schon etwas ärgerlicher ist, ist die Tatsache, dass sich die Witterungsbedingungen während den Rennen nicht ändern. Der „Real Driving Simulator" verliert so etwas an Realismus und Abwechslung. Auch ein Schadensmodell fehlt wieder völlig, was dem besagten Realismus ebenfalls nicht zu Gute kommt. So dramatisch sehe ich persönlich das aber nicht, denn am Spielspaß würde es rein gar nichts ändern, wenn die Autos auch kaputt gingen. Aber Moment, vielleicht würde es diesen sogar senken, da Anfänger bekanntlich mehr Fehler machen und so entsprechend mehr Geld investieren müssten. So sollte ein mögliches Schadensmodell in weiteren geplanten Teilen auch immer zu deaktivieren sein, was man ja mit anderen Sanktionen verbinden könnte.
Neben dem nun ausführlich beschriebenen A-Spec Modus bietet Gran Turismo 4 auch einen B-Spec Modus. In diesem fungiert ihr als Rennleiter und gebt eurem Piloten Anweisungen, welche jedoch etwas zu begrenzt sind. Um ganz ehrlich zu sein, dieser Modus ist nicht wirklich spektakulär. Man kauft doch kein Rennspiel, um dann nur zu zugucken. Ihr wollt doch selbst fahren! Als kleine Abwechslung für zwischendurch taugt der B-Spec Modus aber dennoch. Hinzu gekommen ist auch der Foto-Modus, in welchem ihr von euren Boliden hübsche Bilder machen und diese mittels angeschlossenen Druckers sogar ausdrucken könnt! Grafisch ist Gran Turismo 4 eine absolute Wucht. Die Wagen sehen mehr als nur genial aus, die Strecken wurden den Vorbildern bis ins kleinste Detail nachempfunden. Nur gelegentliches Kantenflimmern, rare Pop Ups und Papp-Zuschauer trüben das Gesamtbild. Der Sound gestaltet sich mal wieder sehr rocklastig, überzeugt zudem mit astreinem Dolby Pro Logic II.
Fazit: Gran Turismo 4 hat praktisch alle meine Erwartungen erfüllt! Das Spiel überzeugt mal wieder mit einem gigantischen Umfang und einem superben Maß an Realismus. Kleine Patzer wie das Punktesystem, die fehlenden wechselnden Wetterbedingungen und die mäßige KI können die Suppe nicht versalzen. Dazu ist der Rest einfach zu genial! Nur den Online-Modus werdet ihr wirklich vermissen, hätte er das Spiel doch multiplayer-technisch in eine völlig neue Dimension katapultieren können. Wer gerne große Brötchen backt ist hier genau richtig!
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