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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Maß der Dinge ...
... was ist nicht schon alles über GT4 gesagt und geschrieben worden. Alle Details wurden beleuchtet und für und wieder erörtert. Auch ich bin, wer hätte das gedacht, ein großer Fan dieser Rennspielserie und will nach 96,9% Spielfortschritt ganz einfach meinen Eindruck vom neusten Teil des Meisterwerkes zum Besten geben.
Auch beim 4. Teil...
Veröffentlicht am 30. Mai 2005 von Fritsch, Matthias

versus
19 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Reichlich uninspiriert aber dafür mit bombastischer Grafik!
Ich hatte mich schon gewundert, warum bereits kurz nach der Markteinführung von "Gran Turismo 4" zahlreiche gebrauchte Spiele zu relativ günstigen Preisen im hiesigen Spiele-Second-Hand-Shop zu haben waren. Jetzt, nachdem ich den Verlockungen der zahlreichen Fernsehwerbespots auch erlegen bin und mir das Spiel selbst geleistet habe, kann ich mir allerdings ohne...
Am 2. Mai 2005 veröffentlicht


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Maß der Dinge ..., 30. Mai 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Gran Turismo 4 (Videospiel)
... was ist nicht schon alles über GT4 gesagt und geschrieben worden. Alle Details wurden beleuchtet und für und wieder erörtert. Auch ich bin, wer hätte das gedacht, ein großer Fan dieser Rennspielserie und will nach 96,9% Spielfortschritt ganz einfach meinen Eindruck vom neusten Teil des Meisterwerkes zum Besten geben.
Auch beim 4. Teil kann man sich zwischen Arcade und GT Modus entscheiden. Aber machen wir uns nix vor. Das was GT schon immer besonders machte ist der GT Modus. Hier steht einem eine fast unüberschaubare Anzahl von Fahrzeugen zur Verfügung. Das Spektrum reicht vom gebrauchten VOLVO Kombi bis hin zu Prototypen und Rennboliden aller erster Kajüte. Etliche Wagen bekommt man ausschließlich als Bonuswagen zu gewonnen Rennen oder Lizenzprüfungen. Das besonders realistische Fahrverhalten ist auch mit dem Pad erfahrbar. Jeder Wagen hat seine eigene Charakteristik. Diese läßt sich natürlich modifizieren. Etliche Möglichkeiten Leistung & Fahrverhalten zu verbessern / verändern werden mit dem Tuning bereitgehalten.
Auch die Streckenauswahl hat zugelegt. Neben altbekanntem finden sich originalgetreu modellierte Stadtkurse und Rennstrecken. Soul, New York oder Le Mans sollen hier nur exemplarisch erwähnt werden. Nicht zu vergessen die wunderschön geratenen Offroad Strecken. Sei es nun auf Schotter durch die Schweizer Berge oder auf Schnee in den französischen Alpen. Alle Kurse glänzen mit Detailsverliebtheit und sind vortrefflich zu befahren und anzuschauen.
Das Streckenhighlight schlechthin ist natürlich die Nordschleife. Bis auf wenige cm genau ist sie dem Original nachempfunden. Selbst die Schilder am Streckenrand unterscheiden sich nicht ... weltklasse! Da bleiben keine Wünsche offen.
Um all diese Pracht auch wirklich in entsprechenden Meisterschaften und Turnieren erfahren zu können benötigt man die passende Lizenz. Selbige muß man sich vorher hart erkämpfen. Das ist nicht immer leicht ... aber so sollte es auch sein. Wenigstens Bronze ist für jeden machbar. Auch hier winken schließlich nette Bonuswagen.
Besonders bei den Langstreckenrennen kommt einem der neue B-Spec Modus entgegen. Diesen kann man bereits zum Rennstart anwählen oder während des Rennens beim Boxenstop wechseln. Der Wagen wird dann von einem virtuellen Fahrer pilotiert welchen man wiederum mit entsprechenden Anweisungen im Fahrstill beeinflussen kann. Allerdings ... der Fahrer lernt mit der Zeit ... zu Beginn unterlaufen ihm auch bei vorsichtiger Gangart mehr Fehler als einem lieb ist. Nach und nach wird er dann eine zuverlässige Stütze. Allerdings ... absolute Bestzeiten erzielt man nur selbst! Und das macht schließlich auch mehr Spaß!
Die Grafik ist mit ganz leichten Abstrichen (bisweilen Kantenflimmern) sicher das Non plus Ultra für die PS2 und über jeden Zweifel erhaben. Die Wagen könnten "echter" nicht aussehen und ... sie verschmutzen auch tatsächlich ... besonders gut bei Fahrzeugen mit seitlichen Auspuffrohren zu beobachten. So hat auch die Autowäsche ihre Berechtigung. Überhaupt ist die vorhin schon bei den Strecken angesprochene Detailstreue auch bei den Wagen zu finden. Der 1er BMW z.B. verfügt, wie im richtigen Leben auch über mehrstufige Bremsleuchten -> bei voller Bremsleistung erhellen zwei zusätzliche Leuchten den auf Platz 2 fahrenden Gegner. Auch die im Fahrtwind flatternden Schmutzfänger der Rally Boliden vermögen mir ein schmunzeln ins Gesicht zu zaubern.
Bei all dem strahlenden Licht fällt es schwer Schatten zu entdecken. Einige Kleinigkeiten sollen aber nicht unerwähnt bleiben. So ist die KI der Gegner noch um einiges ausbaufähig. Man wünscht sich manchmal fast energischere Gegenwehr. Das läßt sich etwas beheben in dem man einfach eine Wagen mit spürbar weniger PS an den Start schiebt. So unterlegen wird es schon schwieriger. Auch hätte ich mir beim 24 Stunden!!! Rennen auf der Nordschleife (del Sarthe I & II stehen noch aus) gewünscht das es wirklich mal Nacht wird. Auch Wetterwechsel ständen einem "real driving simulator" nicht schlecht.
Alle die Freude an möglichst realitätsnahem Fahrverhalten haben kommen hier voll auf ihre Kosten. Etliche 100 Stunden Spiel- oder Fahrspaß? - sind garantiert!
Meiner Meinung nach, dass Maß der Dinge in Sachen Rennsimulation.
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47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tipps für Einsteiger/Anfänger, 14. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Gran Turismo 4 (Videospiel)
Da ich bereits eine recht umfangreiche Rezension zu GT4 geschrieben habe, möchte ich an dieser Stelle Gran Turismo - Anfängern ein paar Tipps geben, die Euch den Einstieg in die GT-Welt erleichtern werden:
1. Versucht als erstes alle Lizenzprüfungen abzulegen. Zum Einen benötigt Ihr diese für die div. Rennwettbewerbe und zum Anderen werden bestandene Lizenzen mit Bonuswagen belohnt, die ihr im Verlauf des Spiels gut gebrauchen könnt. Je nachdem, mit welchen Medaillen Ihr die Prüfungen abschließt, bekommt Ihr bis zu 15 Bonuswagen. Wer einen Spielstand der Prologue Version von GT4 besitzt kann sich zwar die Nationale B, sowie die Nationale A Lizenz importieren, bekommt aber dafür keine Bonuswagen. Also solltet Ihr schon die Tests absolvieren.
2. Legt Euch einen zweiten Speicherstand auf einer anderen Memory Card an. Ärgerlicher Weise besitzt das Spiel keine separate „Lade-Option". Der Spielstand wird „nur" beim Spielstart geladen. Beim Kauf eines neuen Wagens z.B. wird der Spielstand automatisch gespeichert (diese Auto-Speicher-Funktion lässt sich nicht abstellen, was mich ebenfalls extrem geärgert hat!). Wenn man anschließend feststellt, dass der Wagen doch nicht so gut ist, wie man sich erhofft hat, ist das Geld futsch und man hat eine Graupe in der Garage stehen. Also, vorsichtshalber einen zweiten Spielstand anlegen und diesen regelmäßig aktualisieren. Bevor Ihr Euch einen neuen Wagen zulegt, solltet Ihr diesen im Arcade-Modus „unverbindlich" testen.
3. Da das Spiel einen sehr, sehr zähen Einstieg hat, hier ein Tipp, wie man relativ schnell zu viel Geld kommt: Besitzt Ihr einen Gran Turismo 3 - Spielstand, könnt Ihr Euch via Datenübertragung einen Geldbonus von 100.000,00 Cr in GT4 importieren. Wer GT3 nicht besitzt, muss sich wohl oder übel mit den recht schleppenden Anfang auseinander setzen. Solltet Ihr im Besitz von gut 70.000,00 - 72.000,00 Cr sein, dann tut Euch den Gefallen und kauft Euch den Audi TT 3.2 Quattro (der kostet ca. 57.000,00 Cr). Tunt diesen leicht und für wenig Geld auf (Saugmotor-Tuning Stufe 1, Motor-Tuning-Chip, Rennbremsen, Gewichtsreduzierung Stufe 1, Hochleistungsschwungscheibe und eine bessere Kupplung) und nehmt einen Ölwechsel vor (bringt ca. 15 PS zusätzlich). Der TT kostet Euch dann etwa 70.000,00 Cr, hat knapp 300 PS und besitzt sehr gute Fahreigenschaften. Nun könnt Ihr zum Einen an der Audi Tourist Trophy teilnehmen, die einen ordentlichen Batzen Geld und einen sinnvollen Bonuswagen (Audi Le Mans Quattro, mit 640 PS, den Ihr später gut gebrauchen könnt) einbringt. Zum Anderen könnt Ihr mit dem Wagen am Schwarzwald-Cup (Nationale A-Lizenz benötigt) teilnehmen, der ebenfalls viel Geld einbringt. Viel wichtiger ist hier aber der Bonuswagen: Als Prämie winkt ein BMW M3 GTR Race Car, mit dem ihr fortan an sehr vielen Wettbewerben teilnehmen könnt und diese auch mit Leichtigkeit gewinnen werdet. Der M3 GTR Race Car bietet hervorragende Fahreigenschaften, ist leicht beherrschbar und er ist sehr, sehr schnell. So werdet Ihr innerhalb kürzester Zeit sehr viel Geld scheffeln und einige brauchbare und nützliche Wagen gewinnen. Von den über 40 Wagen in meiner Garage ist der Audi TT bislang der Einzige, den ich gekauft habe.
So, ich hoffe, diese Tipps können dem Ein oder Anderen von Euch dabei weiterhelfen, um in diesem sehr guten und sehr umfangreichen Rennspiel schnell Fuß zu fassen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöner, größer, besser, 3. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gran Turismo 4 (Videospiel)
Bei Gran Turismo 4 war ich sehr skeptisch, ob es Sony nochmals schafft Gran Turismo 3 A-spec zu toppen. Nach knapp 40 Stunden Spielzeit muß ich aber sagen, einmal reingelegt, gleich wieder süchtig.
Fahrgefühl:
Perfekt. Mehr kann man da eigentlich nicht zu sagen. Den Arcade Modus sollte man allerdings gleich skippen und mit den Gran Turismo Modus starten.
Grafik:
Die Grafik hat nochmals einen deutlichen Sprung gemacht und das Game nutzt jetzt wirklich wohl selbst das letzte freie Byte der PS2 aus. Anfangs fällt das gar nicht so stark auf, die Städteparkurs, die man später freispielt sind aber nur atemberaubend schön. Im Gegensatz zu Forza (Demo) und PGR2 wirkt die Grafik auch niemals künstlich. Leider gibts in GT4 immer noch das berühmte Kantenflimmern, je nach Strecke mehr oder minder heftig, aber niemals zu störend. Die PAL Umsetzung ist auch sehr geglückt.
Sound:
Sehr gute und reale Fahrgeräusche. Soundtrack war irgendwas um die 90 Songs, da dürfte eigentlich für jeden Geschmack was bei sein.
Mehrspieler-Modus:
Leider wurde der Online-Modus kurz vor Release aus zeitlichen Gründen gestrichen, einen 6-Spieler-LAN-Modus per PS2 Netzwerk-Adapter gibt es dennoch. Wirklich sehr gut gelungen ist auch der 2 Spieler-Splittscreen-Arcade-Modus. Den hab ich schon ausgibig testen können, selbst Non-Konsolen-Freaks waren schnell drin im Renngeschehen.
Gegner KI:
Intelligenter als in Gran Turismo 3 A-spec, aber könnte noch optimiert werden.
Umfang:
Über 700 Autos von 80 verschiedenen Herstellern, über 50 Strecken. Wirklich gigantisch.
Neuerungen:
* B-spec Modus, das ist so eine Art Regie-Modus. Man trainiert einen Computerfahrer.
* Photo Drive. Sightseeing Tour durch die freigespielten Strecken. Man kann dann sein Auto in der Landschaft fotografieren. Die Grafik ist dabei fast so hochauflösend wie bei den Re-Plays. Per ganz normalen USB-Stick kann man die Fotos dann weiterbearbeiten. Laut Anleitung kann man sogar einen USB-Drucker direkt an die PS2 anschließen. Dacht auch erst, sowas von überflüssig, ist aber echt klasse gemacht
* Langzeitrennen wie z.B. ein 24h (!) Rennen. Gibt auch diesmal richtige Boxenstopps
* Klassische und historische Fahrzeuge, soweit ich gesehen hab, kann man da wohl auch spezielle Tuniere freischalten
* Gebrauchtwagenmarkt
* Fahrermissionen
Was man beachten sollte:
Gran Turismo 4 ist so umfangreich, das es eines der wenigen Games überhaupt ist, das auf eine Dual-Layer-DVD gepreßt wurde.
Auch wenn alle in Europa erschienen PS2, selbst die ältesten Modelle, Dual-Layer-DVDs lesen können - wenn der Lesekopf über die Zeit hinweg verschmutzt ist, kann es zu Problemen führen.
Gehört hab ich auch, das einige MemoryCards von Billig-Drittanbietern oder modifizierte PS2 nicht unbedingt mit Gran Turismo 4 zusammen laufen.
Fazit: Ganz klar Kaufempfehlung für jeden Rennspielfreak. Wer jedoch auf kurzen Action-Rennspaß steht, sollte vielleicht eher zu Burnout 3 oder Need for Speed Underground 2 greifen. Konsolenübergreifend ist Gran Turismo 4 der einzige und beste "Real Driving Simulator".
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tipps für Einsteiger - ERGÄNZUNG, 6. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Gran Turismo 4 (Videospiel)
Da ich bereits eine recht Umfangreiche Rezension zu GT4 geschrieben habe, möchte ich an dieser Stelle Gran Turismo - Neulingen ein paar Tipps geben, die Euch den Einstieg in die GT-Welt erleichtern werden:
1. Versucht als erstes alle Lizenzprüfungen abzulegen. Zum Einen benötigt Ihr diese für die div. Rennwettbewerbe und zum Anderen werden bestandene Lizenzen mit Bonuswagen belohnt, die ihr im Verlauf des Spiels gut gebrauchen könnt. Je nachdem, mit welchen Medaillen Ihr die Prüfungen abschließt, bekommt Ihr bis zu 15 Bonuswagen. Wer einen Spielstand der Prologue Version von GT4 besitzt kann sich zwar die Nationale B, sowie die Nationale A Lizenz importieren, bekommt aber dafür keine Bonuswagen. Also solltet Ihr schon die Tests absolvieren.
2. Legt Euch einen zweiten Speicherstand auf einer anderen Memory Card an. Ärgerlicher Weise besitzt das Spiel keine separate „Lade-Option". Der Spielstand wird „nur" beim Spielstart geladen. Beim Kauf eines neuen Wagens z.B. wird der Spielstand automatisch gespeichert (diese Auto-Speicher-Funktion lässt sich nicht abstellen, was mich ebenfalls extrem geärgert hat!). Wenn man anschließend feststellt, dass der Wagen doch nicht so gut ist, wie man sich erhofft hat, ist das Geld futsch und man hat eine Graupe in der Garage stehen. Also, vorsichtshalber einen zweiten Spielstand anlegen und diesen regelmäßig aktualisieren. Bevor Ihr Euch einen neuen Wagen zulegt, solltet Ihr diesem im Arcade-Modus „unverbindlich" testen.
3. Da das Spiel einen zähen Einstieg hat, hier zwei Tipps, wie man relativ schnell zu viel Geld kommt:
3a. Besitzt Ihr einen Gran Turismo 3 - Spielstand, könnt Ihr Euch via Datenübertragung einen Geldbonus von 100.000,00 Cr in GT4 importieren. Wer GT3 nicht besitzt, muss sich wohl oder übel mit den recht schleppenden Anfang auseinander setzen. Solltet Ihr im Besitz von gut 70.000,00 - 72.000,00 Cr sein, dann tut Euch den Gefallen und kauft Euch den Audi TT 3.2 Quattro (der kostet ca. 57.000,00 Cr). Tunt diesen leicht und für wenig Geld auf (Saugmotor-Tuning Stufe 1, Motor-Tuning-Chip, Rennauspuff Stufe 2, Rennbremsen, Gewichtsreduzierung Stufe 1, Hochleistungsschwungscheibe und eine bessere Kupplung) und nehmt einen Ölwechsel vor (bringt ca. 15 PS zusätzlich). Der TT kostet Euch dann etwa 70.000,00 Cr, hat knapp 310 PS und besitzt sehr gute Fahreigenschaften. Nun könnt Ihr zum Einen an der Audi Tourist Trophy teilnehmen, die einen ordentlichen Batzen Geld und einen sinnvollen Bonuswagen (Audi Le Mans Quattro, mit 640 PS, den Ihr später gut gebrauchen könnt) einbringt. Zum Anderen könnt Ihr mit dem Wagen am Schwarzwald-Cup (Nationale A-Lizenz benötigt) teilnehmen, der ebenfalls viel Geld einbringt. Viel wichtiger ist hier aber der Bonuswagen: Als Prämie winkt ein BMW M3 GTR Race Car, mit dem ihr fortan an sehr vielen Wettbewerben teilnehmen könnt und diese auch mit Leichtigkeit gewinnen werdet. Der M3 GTR Race Car bietet hervorragende Fahreigenschaften, ist leicht beherrschbar und er ist sehr, sehr schnell. So werdet Ihr innerhalb kürzester Zeit sehr viel Geld scheffeln und einige brauchbare und nützliche Wagen gewinnen.
3b. Wem das Geld verdienen nicht schnell genug gehen kann, hier ein kleiner Tipp, wie Ihr innerhalb kürzester Zeit zum GT4-Millionär werdet: Ihr benötigt einen Wagen mit gut 250 PS oder mehr (vorzugsweise den o.g. Audi TT, allerdings gewinnt Ihr bei den Lizenzprüfungen auch schon Wagen mit mehr als 250 PS) und nehmt an der „Capri Rally leicht" (findet Ihr unter den Spezialbedienungen), auf der wunderschönen Küstenstrecke „Costa di Almafi" teil. Ihr verdient zwar nur 10.000,00 Cr. Siegprämie (jeweils 5.000,00 Cr. für vorwärts und rückwärts), aber der Bonuswagen (ein Toyota RSC Raid Rally Car), den Ihr gewinnt ist über 265.000,00 Cr. Wert. Entwickler Polyphony Digital hat die Möglichkeit eingebaut, dass man die Bonuswagen immer wieder mitgewinnt, wenn Ihr einen Rennwettbewerb erfolgreich beendet (ein Infokästchen wird Euch darauf hinweisen, sobald Ihr den Wettbewerb zum zweiten mal fahrt). Also gewinnt die „Capri Rally leicht" mehrmals, Ihr werdet immer den Toyota gewinnen und verkauft die Kiste anschließend. Schneller lässt sich bei GT4 kein Geld verdienen.
4. Was auch nicht unwichtig ist: Schaut regelmäßig mal bei den Gebrauchtwagenhändlern vorbei. Zum Einen werden hier immer wieder interessante „Exoten" angeboten (wie z.B. ein pechschwarzer Toyota GT1 Race Car mit 775 PS, fährt sich ausgesprochen gut, kostet allerdings 2.900.000,00 Cr. Der GT1 ist aber in dieser Form nicht als Neuwagen erhältlich. Er leistet 125 PS mehr und kostet über 1.500.000,00 CR weniger als der Toyota GT1 - Neuwagen) und zum Anderen haben einige der Gebrauchtwagen deutlich mehr Leistung als die markengleichen Neuwagen (ein gebrauchter Nissan Skyline R34 leistet, nach dem Ölwechsel 335 PS, während ein neuer Skyline R34 auf 298 PS kommt). Außerdem werden viele Gebrauchtwagen in Speziallackierungen angeboten.
So, ich hoffe, diese Tipps können dem Ein oder Anderen von Euch dabei weiterhelfen, um in diesem sehr guten und sehr umfangreichen Rennspiel schnell Fuß zu fassen.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nahezu perfekt!!!, 9. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Gran Turismo 4 (Videospiel)
Als Sony Mitte 2001 das Rennspiel „Gran Turismo 3" veröffentlichte, waren viele Experten der Meinung, dass die PlayStation 2 an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angekommen ist. Das Spiel setzte damals grafisch neue Maßstäbe und auch der Umfang war ernorm. Nun, gut 3  Jahre später erscheint endlich, der lang ersehnte Nachfolger, und das Spiel sprengt alle Grenzen und hebt die Messlatte, für die Konkurrenz, in fast schon unerreichbare Höhen.
Herzstück des Spiels ist der Karrieremodus, in dem über hundert verschiedene Rennwettbewerbe darauf warten, gemeistert zu werden. Bevor man sich aber zu den Rennen begibt, muss man sich zum Einen um einen fahrbaren Untersatz kümmern und zum Anderen einige Lizenzprüfungen ablegen. Okay, ich gebe zu, einige Lizenzprüfungen ist vielleicht ein wenig untertrieben: Um alle Lizenzen in seinen Besitz zu bekommen, muss man 90 der, teilweise motivierenden und spaßigen, aber auch hin und wieder recht nervigen, Prüfungen ablegen. Kenner der Serie erwartet hier eigentlich nichts neues, da es kaum Unterschiede zu den Lizenzprüfungen der Vorgänger gibt. Die größten Unterschiede liegen darin, dass man in GT4 die Tests mit anderen Fahrzeugen, auf anderen Strecken absolviert. Vorteilhaft ist, dass man bis zu 15, durchaus brauchbare, Wagen bei den Lizenzprüfungen gewinnen kann. Das hängt allerdings davon ab, mit welcher Medaille man die einzelnen Prüfungen besteht.
Hat man sich die benötigten Lizenzen erspielt, kann man an den verschiedenen Rennwettbewerben teilnehmen. Vom Startkapital kann man sich bei den ortsansässigen Tunern noch das ein oder andere Leistungsupgrade kaufen, der dem Wagen ein paar zusätzliche PS oder ein verbessertes Handling bringt.
Hat man, bei den Rennen, genug Geld gewonnen, kann man entweder seinem Wagen weitere Leistungsupgrades einbauen lassen, oder man kauft sich einen neuen Wagen, um an den weiteren Wettbewerben teilnehmen zu können. Insgesamt werden dem Spieler über 700 verschiedene Wagen, vom Ford Model T, über Oldtimer und Musclecars aus den 50er, 60er oder 70er Jahren, bis hin zu Superrennwagen und Prototypen, wie dem Audi Le Mans Quattro zur Verfügung gestellt. Die meisten Wagen lassen sich käuflich erwerben. Die nicht verkäuflichen Wagen erhält man, nach den Wettbewerben, mit als Siegprämie. Ob man anschließend die gewonnenen Wagen behält oder verkauft, bleibt jedem selber überlassen. Hat man die ersten Siege eingefahren, lässt einem die Sammelleidenschaft nicht mehr los und man kann es nicht erwarten, die Garage mit den heiß begehrten und wunderschön modellierten Wagen zu füllen.
Aber auch was das Streckenangebot angeht, ließ sich Sony nicht linken: 52 verschiedene Strecken, die zum Teil auch rückwärts befahrbar sind, laden zu spannenden Rennen ein. Das Angebot reicht von originalgetreu nachgebauten Stadtkursen (New York, Seattle, Monaco, Seoul, Tokio, Paris, Hong Kong, Las Vegas, etc.) über fiktive Strecken (Trial Mountain, Deep Forrest, Grand Valley Speedway, Citta di Aria, etc.) bis hin zu Original-Rennstrecken (Laguna Seca, Fuji Speedway, Suzuka, Le Mans, Motegi, etc,). Die Königsstrecke ist definitiv die 30km lange Nordschleife des Nürburgrings, die laut Entwickler nur um 15mm Länge von der Originalstrecke abweicht. Hier ist man dann pro Runde, je nach Wagen, mindestens 7 Minuten, in der grünen Hölle, unterwegs.
Damit die Rennen spannender verlaufen, haben Entwickler Polyphony Digital die künstliche Intelligenz der KI-Gegner verbessert. Diese fahren nun nicht mehr kontinuierlich Ihre Ideallinie, sondern liefern sich Positionskämpfe, mit Haken und Ösen. Auch am Fahrverhalten der Fahrzeuge wurde gearbeitet. Das unterschiedliche Handling der Rennwagen fühlt sich einfach realistischer an, als noch in GT3.
Wer keine Lust hat, selber am Steuer zu sitzen, der kann, im sogenannten „B-Spec-Modus", einen KI-Fahrer für sich antreten lassen. Hier hat man die Möglichkeit, aus verschiedenen Kameraperspektiven das Rennen zu beobachten und seinem Fahrer, per Tastenbefehl, taktische Anweisungen zu geben. Je öfters man Rennen mit seinem KI-Fahrer bestreitet, desto besser werden seine Leistungen.
Nach den Rennen, kann man dann noch die, spektakulär in Szene gesetzten, Replays bewundern. Hier bekommt man auch die Möglichkeit, sich technische Daten anzeigen zu lassen, um das Rennen analysieren zu können.
Neben dem Karrieremodus gibt es dazu noch den Arcademodus, in dem man sich nach und nach Autos und Rennstrecken frei spielen kann. Sehr spaßig ist der Foto-Modus. Hier kann man vor ausgesuchten Kulissen (z.B. in New York, Las Vegas, Rom, am Grand Canyon, etc.) seinen Wagen aus verschiedensten Perspektiven und mit unterschiedlichen Einstellungen fotografieren. Diese Fotos kann man auch ausdrucken, oder als PC-Desktop verwenden, sofern man über das nötige Zubehör dafür verfügt.
Technisch schöpft Gran Turismo aus den vollen. Die Wagen erstrahlen in einem noch nie da gewesenen Detailgrad und auch die Strecken, allem voran die aufwändig gestalteten Stadtkurse, sehen phantastisch aus. Am Streckenrand stehen jubelnde und fotografierende Zuschauer, die Umgebungen spiegeln sich auf der Karosserie der Wagen und erstmals gibt es auch eine animierte Boxencrew, die Reifenwechsel vornimmt und den Wagen auftankt. Auch der Sound haut den Spieler aus den Socken. Die Motoren röhren kräftig aus den Boxen und die abwechslungsreiche Begleitmusik passt ebenfalls sehr gut zu dem Spiel.
Negativ fällt lediglich auf, dass bei einigen Stadtkursen die Bildwiederhohlungsrate etwas runtergeschraubt wird, damit das Spiel flüssig und ohne Pop-up's läuft. Hier ist dann die PS2 wohl doch entgültig an ihrem Limit angekommen. Auch die Lizenzprüfungen sehe ich mal als Kritikpunkt, da sie teilweise recht nervig sein können und den Spielspaß etwas bremsen. Schade ist auch, dass die Fahrzeuge wieder mal über kein Schadensmodel verfügen. Egal, wie wild man über die Strecken rast und wie viele Unfälle man dabei verursacht, die Wagen bekommen nicht den kleinsten Kratzer.
Fazit: „Gran Turismo 4" ist der König unter den Rennspielen. Kein anderes Rennspiel bietet einen so gigantischen Umfang, eine so famose Technik und eine so perfekte Spielbarkeit, wie GT4. Wer sich dieses Spiel nicht kauft, ist selber Schuld! GT4 ist DAS Spiele-Highlight 2005 und würde fast sogar noch den Kauf einer PS2 rechtfertigen, sofern man keine besitzt.
Positiv
- gigantisch, über 700 Autos, 52 verschiedene Rennstrecken
- detaillierte, sehr beeindruckende und flüssige Grafik
- hervorragende Steuerung und erstklassige Spielbarkeit
- die schönsten Automodelle der Videospielgeschichte
- starke Präsentation
- viele Extra-Features
Negativ
- teilweise nervige Lizenzprüfungen
- die Framerate ist nicht immer konstant
- Autos haben kein Schadensmodel
Grafik: 10/10
Sound: 10/10
Gameplay: 10/10
Steuerung: 10/10
Umfang 10/10
Spielspaß: 94%
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Rezension für Einsteiger in die GT4-Welt, 22. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Gran Turismo 4 (Videospiel)
Nicht zu unrecht enttäuschte GT-Fans schreiben Rezensionen mit sehr schlechter Bewertung, von denen Sie sich aber nicht verunsichern lassen müssen. Es geht hier um Details - wie immer noch fehlende Onlinemöglichkeit und Schadensmodell - auf GT-Fans schon lange warten, oder die sekundenlangen Wartezeiten zwischen den Menues aufgrund der DoubleLayer DVD und älteren PS2-geräten.
Das ist tatsächlich sehr enttäuschend, andererseits - hier werden sich alle GT-Fans einig sein - im Vergleich zu anderen Rennssimulationen ist GT4 sicherlich die bisher aufwendigste, realistischste und vielleicht auch schönste auf dem Spielemarkt.
Zum Spiel:
Der Hauptmodus (GT-Modus) hat neben dem Arcademodus ein offenes Karrieresystem, in dem es darum geht, möglichst viele Rennen und Rennserien zu gewinnen, Aufgaben zu meistern und entsprechend Preise zu erhamstern. Sie können Geld und Autos gewinnen, die sie nutzen oder weiterverkaufen bzw. mit dem Geld Ihre Fahrzeuge tunen oder neue Fahrzeuge kaufen.
In einem - na ja, (nur) am Anfang schon leicht unübersichtlichen Menü - können Sie frei entscheiden, was Sie als nächstes probieren oder erreichen möchten. Viele Rennstrecken und Serien werden erst nach und nach freigeschalten, viele Autos können nur gewonnen werden oder sind vorerst finanziell unerreichbar.
Ich lege Wert darauf hinzuweisen, daß es hier nicht darum geht, ein Rennauto bis in die letzte Schraube hochzuzüchten, und mit dem dann alles zu gewinnen, sondern es gibt dermaßen viele verschiedene Rennserien und auch Vorgaben, daß Sie mit einem Auto nicht viel erreichen werden. Dafür haben Sie dann eine Garage mit Ihren verschiedenen Boliden.
Sie werden Rennen bestreiten, in denen z.B. nur Boxer- oder Saugmotore erlaubt sind oder in denen die Fahrzeuge einer Größen-, Gewichts-, Bauart- oder Baujahrbeschränkung entsprechen müssen. Zudem hat fast jede Fahrzeugmanufaktur eigene Rennserien, in denen nur deren Fabrikate fahren dürfen.
Sie brauchen Lizenzen, in denen Handlingsaufgaben zu bewältigen sind, um die meisten Rennen zu bestreiten.
Sie müssen nicht unbedingt alles selber fahren, sondern können Ihr ausgesuchtes und abgestimmtes Fahrzeug mit einem lernfähigen (!) künstlich intelligenten Fahrer auf die Reise schicken. Dann geben Sie die Anweisungen als Crew-Chef.
Sie gewinnen trotzdem die Preise aber können sich bequem zurücklehnen. Jedoch Vorsicht - Ihr Fahrer fährt zwar anfangs eventuell besser als Sie, aber deswegen hat er noch lange nicht das Rennen für Sie gewonnen. Eine Fehlentscheidung, und Sie können manchmal froh sein, wenn er noch vierter wird.
Der Schwierigkeitsgrad:
Anfangs sind schwere Rennen nicht oder nicht einfach zu gewinnen. Sie müssen schon trainieren. Mit dem Gamepad ist es sowieso nicht leicht. Sie erhalten zu Geld und Autos auch Punkte für gewonnene Rennen. Wenn Sie mit einem schwächeren Auto ein stark besetztes Rennen gewinnen, dann erhalten Sie viel, umgekehrt natürlich wenig bis minimal einen Punkt. Irgendwann werden Sie die Gegner im Griff haben, aber gar zu leicht wird es Ihnen nicht gemacht.
Zu den Autos:
Viele hundert Fahrzeuge (!) - hochwertig detailliert - von über 80 Manufakturen sind zu gewinnen oder (bisweilen teuer) zu kaufen. Mehr oder weniger fast alle bekannten und viele exotische Firmen bieten eine große Palette ihrer aktuellen Fahrzeuge oder auch historische Legenden an.
Sie können aus mehreren Listen auch gebrauchte Fahrzeuge erwerben. Und jetzt kommt's: Was die wenigsten vielleicht wissen: Die Listen werden ständig aktualisiert. Und so ist es möglich, daß Sie mit etwas Geduld während des fortgeschrittenen Spiels einen hochwertigen Prototypen um eine statt um ein paar Millionen Credits erhalten.
Die Baujahre reichen von 1886 bis in die mittelbare Zukunft. Die Leistungen reichen von einem bis weit über 1000 PS.
Die Bauarten reichen von Rallyefahrzeugen über das ganz normale heutige Straßenfahrzeugspektrum bis hin zu hochgezüchteten Sportwagen. Von Oldtimer über Tourenwagen und Prototypen bis hin zu zukünftige Studien. Bemerkenswert und toll ist auch, daß viele Fahrzeuge angeboten werden, die nicht für Rennzwecke geeignet sind.
Dies macht jedoch Sinn und Spaß, da es sich um eine möglichst realistische Simulation handelt, und Sie sich vielleicht immer schon gefragt haben, ob es z.B. möglich ist, einen Fiat 500 auf über 220 Km/h zu bringen, bzw. wie Sie das heraustüfteln können. Oder ob Sie mit einem kleinen, hochgezüchteten Toyota Starlet einen alten Ford Mustang auf dem Drag-Strip (402m) schlagen können (der neue Mustang wäre auch im Angebot). Lässt sich die Straßenlage eines Ford Pickup verbessern? Wie schnell fahren Sie den alten 16 Zylinder 1937er Autounion Typ C Weltrekordwagen, mit dem Bernd Rosemeyer knapp über 436 Km/h fuhr (und leider ein Jahr darauf mit dem verbesserten Modell bei Frankfurt tödlich verunglückte). Sie können in einem sehr großen Spektrum alles ausprobieren.
Zum Tuning:
Tuning bedeutet hier: Motorentuning, Fahrwerkstuning, Gewichtstuning, Getriebetuning, Änderungen an Kraftübertragung, Differenziale oder Bremsen u.v.m. Sie können Ihre Motoren aufbohren, einen Chip einsetzen, den Turbolader vergrößern, Kompressor und/oder Lachgas einsetzen. (Kostet alles Geld).
Sie können - müssen aber nicht (!!!) - die Spurwinkel oder den Sturz verändern. Fahrhilfen einsetzen, den optimalen Anpressdruck ertüfteln, daß Einlenk- oder das Bremsverhalten verändern. Sie können, wenn's notwendig sein sollte, nicht nur das Getriebe als Ganzes kurz oder lang gestalten, sondern jeden einzelnen Gang abstimmen. Automatik oder Schaltgetriebe selbstredend. Es gibt hunderte Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten werden gut erläutert!
Jedoch: Sie können das beste Auto mit einer miesen Abstimmung versauen. Eingebaut bedeutet nicht gleich gut! Zuviel Abtrieb - zu großer Reifenverschleiß. Zu großer Turbo - zu träge der Einsatz. Fahrhilfen falsch eingestellt - Fahrzeug beschleunigt schlecht, lenkt schlecht ein oder ist nicht zu bändigen. Probieren Sie's aus.
Das Schönste: Die hochdetaillierten Strecken.
Diverse Teststrecken für Hochgeschwindigkeit, Abstimmung oder Beschleunigung. Es gibt zig bekannte und weniger bekannte, präzise vermessene Rennstrecken (z.B. Nürburgring Nordschleife, Suzuka oder Les Mans etc.). Buckel, Schlaglöcher, guter, mieser oder nasser Straßenbelag wurden nicht vergessen. Hektische Stadtstrecken und Häuserschluchten (z.B. Seattle, Tokio oder Paris u.a.).
Wunderschöne malerische Aussichten aufs Mittelmeer entlang der Hügeln von Capri/Italien, oder durch die engen Gassen von Assisi/Italien (Citta d'aria).
Wenn Sie lieber Rallyes fahren, dann auf Schotter-, Matsch- und Schneestrecken entlang Grand Canyon, Pikes Peak oder europäischen winterlichen Rallyestrecken).
Oder darf's ein Straßenabschnitt innerhalb des Yosemite National Park unter dem „Big Stone" El Capitan sein.
Fazit: GT4 macht Spass, ist sein Geld wert und ausgesprochen kurzweilig. Fünf oder mehr Sterne trotz der erwähnten Enttäuschung.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht's auf der PS2 garantiert nicht mehr!, 23. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gran Turismo 4 (Videospiel)
Der Ersteindruck von GT4 ist nicht sonderlich aufregend, vor allem, wenn man GT3 oder GT4 Prologue kennt. Man fragt sich unwillkürlich, woher der große Hype um dieses Spiel rührt und wo denn der große Unterschied zum Vorgänger liegt. Aber der erste Eindruck trügt, denn der Unterschied steckt in den unzähligen Details, die dieses Spiel (ist das denn noch der richtige Ausdruck für diese erstklassige Simulation??) auszeichnen. Das fängt augenscheinlich bei der sensationell zu nennenden Grafik, die die Qualität des Vorgängers spielend übetrifft, an und offenbart sich bei den ersten Fahrten so richtig. Noch nie zuvor ist es gelungen, die Fahrzeugphysik so perfekt und vor allem glaubwürdig in eine Simulation zu integrieren - zu spätes Bremsen, zu frühes Gasgeben, all das wird gnadenlos bestraft. Auch die Anzahl der verfügbaren Strecken hat sich erhöht, wobei die perfekt gelungene Umsetzung der Nürburgring-Nordschleife für mich definitiv das Non-plus-Ultra darstellt. Bei so viel Licht gibt es nur wenig Schatten: Die Gegnner-KI ist leider noch immer mässig (so darf man sich auf etliche brutale Rempler der Gegner, die völlig stur und scheinbar blind unterwegs sind, gefasst machen) und heftiges Kantenflimmern trübt den hervorragenden optischen Gesamteindruck ein wenig. Trotzdem, mein Fazit kann nur lauten: GT4 holt das Maximum aus der PS2 heraus, besser geht es auf dieser Konsole defintiv nicht mehr, unbedingt kaufen!
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gran Turismo 4, 15. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Gran Turismo 4 (Videospiel)
Seit kurzem steht Gran Turismo 4 endlich in den Läden. Eine lange Zeit des Wartens ist somit endlich zu Ende! Gran Turismo war immer eine Serie, die das Maß immer höher und höher trieb und mehrere Millionen Fans seit jeher begeistert. Entsprechend wurden im Vorfeld riesige Erwartungen an den vierten Teil gestellt. Ob diese erfüllt werden, lest ihr in unserem Test!
Nach einem spektakulären Intro in Dolby Digital 5.1 (entsprechende Anlage vorausgesetzt) habt ihr wie immer die Wahl zwischen dem Arcade- und dem Gran Turismo-Modus. Zuerst genannter bietet schnelle Rennaction für zwischendurch. Hier fahrt ihr gegen den Computer oder die Zeit, um immer wieder neue Rekorde aufzustellen. Auch der Multiplayer-Modus ist hier zu finden. Zu zweit könnt ihr an einem Bildschirm, im LAN sogar mit bis zu sechs Leuten an sechs Konsolen spielen. Ein Online-Modus ist leider nicht enthalten, da Sony diesen nicht mehr rechtzeitig integrieren konnte. Eine Online-Version von Gran Turismo 4 soll jedoch noch dieses Jahr folgen. Viel interessanter ist nun aber der Gran Turismo-Modus, der mich in den Vorgängern hunderte Stunden gefesselt hat. Bei einem ersten Blick auf die Gran Turismo 4-Weltkarte fällt jedoch sofort auf, dass diese etwas überladen wirkt. Icons für verschiedene Events, Länder, die Lizenztests und eure Zentrale werden angezeigt. Klickt man etwas an, muss man sich gleich noch einmal durch verschiedene Menüs arbeiten. Wenn ihr Spielstände aus Gran Turismo 3 oder Gran Turismo 4: Prologue auf der Memory Card habt, könnt ihr 100.000 Credits aus GT 3 und die B und A Lizenz aus Prologue, sofern bestanden, in GT 4 transferieren.
100.000 Credits gleich zu Beginn sind natürlich super praktisch, stehen euch sonst doch nur 10.000 Credits zur Verfügung. Für diese bekommt man natürlich kein tolles Auto, mit 110.000 Credits hingegen schon einen Nissan Skyline mit fast 600 PS! Mit so einer Höllenmaschine sind die ersten Wettbewerbe natürlich leicht gewonnen und weiteres Geld gemacht. Für einen Großteil der Events braucht ihr jedoch Lizenzen, welche es im Lizenz-Center zu ergattern gibt. Jeweils wollen 16 Prüfungen mit Bronze, Silber oder Gold bestanden werden, die mit der Zeit natürlich schwerer werden, aber immer zu schaffen bleiben. Selbst Anfänger können spätere Lizenzen mit etwas Übung bestehen, wenn auch nur in Bronze. Ich für meinen Teil bin seit dem ersten Gran Turismo völlig besessen davon, alle Prüfungen in Gold zu absolvieren. Komplett gelungen ist mir das bis dato aber nur in Gran Turismo 3. Der vierte Teil wird aber noch folgen! Immerhin gibt es dafür tolle Bonus-Autos und ein gestärktes Ego. Die Lizenzprüfungen können richtig motivieren, man kann einfach nicht mehr davon ablassen. Man will es einfach schaffen und verbringt alleine schon mit den Prüfungen viele spannende Stunden.
Irgendwann werdet ihr euch dann aber doch mit den über 650 vertretenen Wagen beschäftigen müssen (irgendwann sind ja alle Lizenzen bestanden) und alsbald merken, dass sich jeder Wagen realistisch und individuell fährt. Die unzähligen Tuning-Optionen und Einstellungsmöglichkeiten wurden ebenfalls perfekt integriert und unterstreichen den ultra realistischen Aspekt.
Doch beschränkt sich dieses Gefühl nicht nur auf die Straßenflitzer, selbst die Rally-Wagen steuern sich perfekt. Am besten spielt sich Gran Turismo 4 natürlich mit einem guten Force Feedback-Lenkrad, aber auch mit dem konventionellen Pad bekommt ihr ein einmaliges Spielvergnügen geboten. Die künstliche Intelligenz ist hingegen nach wie vor leider nur durchwachsen. Mittlerweile versuchen eure Kontrahenten zwar hin und wieder mal einen Überholversuch abzuwehren, doch mangelt es ihnen noch deutlich an Aggressivität und Abwechslungsreichtum im Fahren. Dummerweise ist die Fahrzeugaufstellung der Gegner manchmal etwas ungünstig und ihr steht richtigen PS-Boliden gegenüber. Ohne passenden Wagen habt ihr keine Chance.
Ein neuartiges Punktesystem soll dies zwar verhindern, doch gelingt das nicht immer. Viel zu oft fällt euch das Rennen dennoch zu einfach oder zu schwer. Auch das Strafsystem ist bei weitem nicht perfekt und greift viel zu selten. Wirklich stören tut dies aber keineswegs. Was da schon etwas ärgerlicher ist, ist die Tatsache, dass sich die Witterungsbedingungen während den Rennen nicht ändern. Der „Real Driving Simulator" verliert so etwas an Realismus und Abwechslung. Auch ein Schadensmodell fehlt wieder völlig, was dem besagten Realismus ebenfalls nicht zu Gute kommt. So dramatisch sehe ich persönlich das aber nicht, denn am Spielspaß würde es rein gar nichts ändern, wenn die Autos auch kaputt gingen. Aber Moment, vielleicht würde es diesen sogar senken, da Anfänger bekanntlich mehr Fehler machen und so entsprechend mehr Geld investieren müssten. So sollte ein mögliches Schadensmodell in weiteren geplanten Teilen auch immer zu deaktivieren sein, was man ja mit anderen Sanktionen verbinden könnte.
Neben dem nun ausführlich beschriebenen A-Spec Modus bietet Gran Turismo 4 auch einen B-Spec Modus. In diesem fungiert ihr als Rennleiter und gebt eurem Piloten Anweisungen, welche jedoch etwas zu begrenzt sind. Um ganz ehrlich zu sein, dieser Modus ist nicht wirklich spektakulär. Man kauft doch kein Rennspiel, um dann nur zu zugucken. Ihr wollt doch selbst fahren! Als kleine Abwechslung für zwischendurch taugt der B-Spec Modus aber dennoch. Hinzu gekommen ist auch der Foto-Modus, in welchem ihr von euren Boliden hübsche Bilder machen und diese mittels angeschlossenen Druckers sogar ausdrucken könnt! Grafisch ist Gran Turismo 4 eine absolute Wucht. Die Wagen sehen mehr als nur genial aus, die Strecken wurden den Vorbildern bis ins kleinste Detail nachempfunden. Nur gelegentliches Kantenflimmern, rare Pop Ups und Papp-Zuschauer trüben das Gesamtbild. Der Sound gestaltet sich mal wieder sehr rocklastig, überzeugt zudem mit astreinem Dolby Pro Logic II.
Fazit: Gran Turismo 4 hat praktisch alle meine Erwartungen erfüllt! Das Spiel überzeugt mal wieder mit einem gigantischen Umfang und einem superben Maß an Realismus. Kleine Patzer wie das Punktesystem, die fehlenden wechselnden Wetterbedingungen und die mäßige KI können die Suppe nicht versalzen. Dazu ist der Rest einfach zu genial! Nur den Online-Modus werdet ihr wirklich vermissen, hätte er das Spiel doch multiplayer-technisch in eine völlig neue Dimension katapultieren können. Gran Turismo Online wird hier hoffentlich bald zu einem kundenfreundlichen Preis Abhilfe schaffen. Wer gerne große Brötchen backt ist hier genau richtig!
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57 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der König ist zurück gekehrt!, 21. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Gran Turismo 4 (Videospiel)
Als Sony Mitte 2002 das Rennspiel „Gran Turismo 3" veröffentlichte, waren viele Experten der Meinung, dass die PlayStation 2 an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angekommen ist. Das Spiel setzte damals grafisch neue Maßstäbe und auch der Umfang war ernorm. Nun, gut 2  Jahre später erschien endlich die japanische Fassung von „Gran Turismo 4" (in Deutschland wird es voraussichtlich am 09.03.2005 veröffentlicht), dem lang ersehnten Nachfolger, und das Spiel sprengt alle Grenzen und hebt die Messlatte, für die Konkurrenz, in fast schon unerreichbare Höhen.
Herzstück des Spiels ist der Karrieremodus, in dem über hundert verschiedene Rennwettbewerbe darauf warten, gemeistert zu werden. Bevor man sich aber zu den Rennen begibt, muss man sich zum Einen um einen fahrbaren Untersatz kümmern und zum Anderen einige Lizenzprüfungen ablegen. Okay, ich gebe zu, einige Lizenzprüfungen ist vielleicht ein wenig untertrieben: Um alle Lizenzen in seinen Besitz zu bekommen, muss man 120 der, teilweise motivierenden und spaßigen, aber auch hin und wieder recht nervigen, Prüfungen ablegen. Kenner der Serie erwartet hier eigentlich nichts neues, da es kaum Unterschiede zu den Lizenzprüfungen der Vorgänger gibt. Die größten Unterschiede liegen darin, dass man in GT4 die Tests mit anderen Fahrzeugen, auf anderen Strecken absolviert.
Hat man sich die benötigten Lizenzen erspielt, kann man an den verschiedenen Rennwettbewerben teilnehmen. Doch vorerst kauft man sich bei einem der Autohändler einen Gebrauchtwagen. Hat man noch etwas Geld übrig, kann man sich bei den ortsansässigen Tunern noch ein günstiges Leistungsupgrade kaufen, der dem Wagen ein paar zusätzliche PS bringt.
Am Anfang zieht sich das Spiel etwas hin, da der eigene Wagen gerade mal für den Sunday- und den Clubman-Cup konkurrenzfähig ist. Hat man sich genug Geld erspielt, kann man entweder seinem Wagen weitere Leistungsupgrades einbauen lassen, oder man kauft sich einen neuen Wagen, um an den weiteren Wettbewerben teilnehmen zu können. Insgesamt werden dem Spieler über 600 verschiedene Wagen, vom Ford Model T, über Oldtimer und Musclecars aus den 50er, 60er oder 70er Jahren, bis hin zu Superrennwagen und Prototypen, wie dem Audi Le Mans Quattro zur Verfügung gestellt. Die meisten Wagen lassen sich käuflich erwerben. Die nicht verkäuflichen Wagen erhält man, nach den Wettbewerben, mit als Siegprämie. Ob man anschließend die gewonnenen Wagen behält oder verkauft, bleibt jedem selber überlassen. Hat man die ersten Siege eingefahren, lässt einem die Sammelleidenschaft nicht mehr los und man kann es nicht erwarten, die Garage mit den heiß begehrten und wunderschön modellierten Wagen zu füllen.
Aber auch was das Streckenangebot angeht, ließ sich Sony nicht linken: 52 verschiedene Strecken, die zum Teil auch rückwärts befahrbar sind, laden zu spannenden Rennen ein. Das Angebot reicht von originalgetreu nachgebauten Stadtkursen (New York, Seattle, Monaco, Soul, Tokio, Paris, Hong Kong, Las Vegas, etc.) über fiktive Strecken (Trial Mountain, Deep Forrest, Citta di Aria, etc.) bis hin zu Original-Rennstrecken (Laguna Seca, Fuji Speedway, Suzuka, Le Mans, etc,). Die Königsstrecke ist definitiv die 30km lange Nordschleife des Nürburgrings, die laut Entwickler nur um 2mm Länge von der Originalstrecke abweicht. Hier ist man dann pro Runde, je nach Wagen, mindestens 7 Minuten, in der grünen Hölle, unterwegs.
Damit die Rennen spannender verlaufen, haben Entwickler Polyphony Digital die künstliche Intelligenz der KI-Gegner verbessert. Diese fahren nun nicht mehr kontinuierlich Ihre Ideallinie, sondern liefern sich Positionskämpfe, mit Haken und Ösen. Auch am Fahrverhalten der Fahrzeuge wurde gearbeitet. Das unterschiedliche Handling der Rennwagen fühlt sich einfach realistischer an, als noch in GT3.
Wer keine Lust hat, selber am Steuer zu sitzen, der kann, im sogenannten „B-Spec-Modus", einen KI-Fahrer für sich antreten lassen. Hier hat man die Möglichkeit, aus verschiedenen Kameraperspektiven das Rennen zu beobachten und seinem Fahrer, per Tastenbefehl, taktische Anweisungen zu geben. Je öfters man Rennen mit seinem KI-Fahrer bestreitet, desto besser werden seine Leistungen.
Nach den Rennen, kann man dann noch die, spektakulär in Szene gesetzten, Replays bewundern. Hier bekommt man auch die Möglichkeit, sich technische Daten anzeigen zu lassen, um das Rennen analysieren zu können.
Neben dem Karrieremodus gibt es dazu noch den Arcademodus, in dem man sich nach und nach Autos und Rennstrecken frei spielen kann. Sehr spaßig ist der Foto-Modus. Hier kann man vor ausgesuchten Kulissen (z.b. in New York, am Grand Canyon, etc.) seinen Wagen aus verschiedensten Perspektiven und mit unterschiedlichen Einstellungen fotografieren.
Technisch schöpft Gran Turismo aus den vollen. Die Wagen erstrahlen in einem noch nie da gewesenen Detailgrad und auch die Strecken, allem voran die aufwändig gestalteten Stadtkurse, sehen phantastisch aus. Am Streckenrand stehen jubelnde und fotografierende Zuschauer, die Umgebungen spiegeln sich auf der Karosserie der Wagen und erstmals gibt es auch eine animierte Boxencrew, die Reifenwechsel vornimmt und den Wagen auftankt. Auch der Sound haut den Spieler aus den Socken. Die Motoren röhren kräftig aus den Boxen und die abwechslungsreiche Begleitmusik passt ebenfalls sehr gut zu dem Spiel.
Negativ fällt lediglich auf, dass bei einigen Stadtkursen die Bildwiederhohlungsrate etwas runtergeschraubt wird, damit das Spiel flüssig und ohne Pop-up's läuft. Hier ist dann die PS2 wohl doch entgültig an ihrem Limit angekommen. Auch die Lizenzprüfungen sehe ich mal als Kritikpunkt, da sie teilweise recht nervig sein können und den Spielspaß etwas bremsen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man zumindest einen Teil der erspielten Lizenzen aus dem Vorgänger übernehmen kann. Na ja, vielleicht klappt das ja bei „Gran Turismo 5", dass aber wahrscheinlich erst auf der PS3 zum Zuge kommen wird.
Fazit: „Gran Turismo 4" ist der König unter den Rennspielen. Kein anderes Rennspiel bietet einen so gigantischen Umfang, eine so famose Technik und eine so perfekte Spielbarkeit, wie GT4. Wer sich dieses Spiel nicht kauft, ist selber Schuld! GT4 ist DAS Spiele-Highlight 2005 und würde fast sogar noch den Kauf einer PS2 rechtfertigen, sofern man keine besitzt.
Positiv
- gigantisch, über 600 Autos, 52 verschiedene Rennstrecken
- detaillierte, sehr beeindruckende und flüssige Grafik
- hervorragende Steuerung und erstklassige Spielbarkeit
- die schönsten Automodelle der Videospielgeschichte
- starke Präsentation
- viele Extra-Features
Negativ
- teilweise nervige Lizenzprüfungen
- die Framerate ist nicht immer konstant
- etwas zäher Einstieg
Grafik: 10/10
Sound: 10/10
Gameplay: 10/10
Steuerung: 10/10
Umfang 10/10
Spielspaß: 97%
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wärnstens zu empfehlen, 4. April 2005
Von 
Michael De Greeff (Kranenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gran Turismo 4 (Videospiel)
Also Grand Turismo 4 ist ein sehr gutes Autosimulations-Spiel - das steht ausser Frage, aber ein wenig fehlte mir beim Spielen der Wow-Effekt. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass die vorangegangenen Grand Turismo Teile schon eine Spitzenklasse für sich waren und das Spiel an sich, die Technik und überhaupt alles was Machbar ist bereits ausgereizt ist.
Zu Gute halten muss ich natürlich auch etwas:
Das stark angehobene Angebot an Fahrstrecken ist ein ganz dickes Plus. In Grand Turismo 3 kam schon mal Frust auf, wenn man die gleichen Strecken immer und immer wieder (vorwärts oder rückwärts) abklappern musste.
Grand Turismo 4 wird den Spieler wieder für Monate beschäftigen, da das Angebot an Freispielbarem fast unausschöpflich ist.
Ein Vorredner hier hat den Vergleich mit "Burn Out" gezogen und geschrieben, dass eben jenes Burn Out "besser" sei.
Das kann man natürlich halten, wie ein Dachdecker. Es ist die Frage, was man für Ansprüche an ein Autorennspiel stellt. Derjenige, der sich im Kino 4x The Fast And The Furious angesehen hat und auf simple Action mit wenig Realitätsbezug steht, ist mit "Burn Out" sicherlich besser bedient.
Für den anspruchsvollen und ausdauernden Simulationsfan ist hingehen Grand Tursimo 4 wärmstens zu empfehlen.
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Gran Turismo 4
Gran Turismo 4 von Sony Computer Entertainment (PlayStation2)
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