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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit Gewalt raus aus dem Sumpf
St. Anger ist eine Notbremse. Überproduktion und Sättigung der letzten drei Scheiben führte geradewegs in die neurotische Selbstreferenz und damit in die Sackgasse. Die Stücke sind in ihrer Konstruktion wie ihr Sound: Bis auf die Knochen entblößt pressen sie die selbstdiagnostizierte Not des manischen und fremdbestimmenden Hetfield in einen...
Veröffentlicht am 12. März 2008 von R. Guski

versus
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Metallica?Oder doch nicht?
Diese Rezension bezieht sich bewußt auf den erstmaligen Höreindruck.Diese CD ist anders als alle Metallica-CDs zuvor.Nur Die-hard Metallica-Fans könnten ihre Götter ev.schnell erkennen,jemand,der Metallica nur neben vielen anderen mal zwischendurch hört,wird seine Schwierigkeiten bekommen.Selbst ich,als Fan der 1.Stunde (1983) könnte nicht...
Veröffentlicht am 6. Juni 2003 von B. Müller


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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Metallica?Oder doch nicht?, 6. Juni 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: St. Anger (CD + DVD) (Audio CD)
Diese Rezension bezieht sich bewußt auf den erstmaligen Höreindruck.Diese CD ist anders als alle Metallica-CDs zuvor.Nur Die-hard Metallica-Fans könnten ihre Götter ev.schnell erkennen,jemand,der Metallica nur neben vielen anderen mal zwischendurch hört,wird seine Schwierigkeiten bekommen.Selbst ich,als Fan der 1.Stunde (1983) könnte nicht beschwören,diese Musik auf Metallica zurückzuführen,wenn es denn nicht auf der CD-Hülle draufstehen würde.Also,um direkt zur Musik zu kommen,alles ist sehr gewöhnungsbedürftig.Normale Songstrukturen sind Fehlanzeige (z.B.keine Gitarrensoli),eigentlich jedes Lied ist sehr komplex,mit unzähligen Breaks und/oder Tempiwechsel,das Spektrum reicht von Doomartigen Passagen über heftige Riffattacken bis hin zu Hardcore und Trash,teilweise auch sehr punkig.Man kann es auch nicht direkt mit anderen Gruppen vergleichen,sicher,Metallica erfinden nichts gänzlich neues,aber es ist alles in allem schon ziemlich heavy.Auch an den Sound muß man sich erst gewöhnen,um ihn aber detailliert zu beschreiben fehlt mir die nötige Kompetenz,nur soviel,manche Versatzstücke klingen sehr klar,manche sind sehr dumpf,ebenso wurde mit der Lautstärke einzelner Elemente im Studio herumgespielt.Zum Schluß zur Stimme von James Hetfield.Er passt sich vollends dem Niveau der Musik an,teilweise ist er das einzige,woran man noch Metallica erkennt,andererseits röhrt er aber auch nur wie ein junger Punksänger,alles in allem ganz gut,aber eben gewöhnungsbedürftig.Da es einige Metallica-Alben gibt mit denen ich erst im Laufe der Jahre warm geworden bin (Justice for all z.B. mochte ich anfangs überhaupt nicht ob seines Sounds und seines zähen Stils),glaube ich auch bei diesem,daß es in spätestens einem halben Jahr die volle Punktzahl von mir geben würde,aber den Massengeschmack wird das Album wohl nie treffen,vielleicht zeichnet auch gerade dieses Metallica wieder aus,ihre Plattenbosse werden aber kaum glücklich werden.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dünner Sound - schrottiges Songwriting, 5. August 2011
Rezension bezieht sich auf: St.Anger (Audio CD)
Einmal im Jahr krame ich die St. Anger hervor und höre sie mir an.
Jedes Mal denke ich mir: So schlecht kann das Album gar nicht sein, gib ihm noch eine Chance. Vielleicht bin ich jetzt (nach 7 Jahren) endlich reif für den Sound.
Fehlanzeige!

Die Platte ist einfach nur produzierter Schrott!

Der Drumsound (Lars Ulrich wollte etwas geniales ohne Snare-Kette versuchen) klingt einfach nur öd.
Die ewigen, sich wiederholenden dünnen Gitarrenriffs nerven.
Das Songwriting ist so in die Länge gezogen, dass es nicht verwundert, dass die Scheibe knapp 80 Minuten dauert.
Aber besser eine 30 Minuten langes Juwel hören, als 80 Minuten lanweilige Öde.

Noch dazu klingt der Sound, als hätte eine Punkband besoffen in einem Londoner Keller eine Rehearsal-Session mit einem Kassetten-Rekorder aufgenommen. Wurde das Ding je abgemischt?

Von Wut, Aggression kann man bei dieser Platte viel spüren ... allerdings nur als Hörer, weil man sich darüber ärgert, dass Metallica so eine miese Qualität abliefern.

Zuletzt noch die Gitarren-Soli: Man kann nicht einmal schreiben, dass die schlecht wären - es gibt nämlich keine darauf zu hören.

Vielleicht höre ich mir die Platte nächstes Jahr noch mal an. Vielleicht gefällt sie mir ja dann.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kill Them All, 6. Juni 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: St. Anger (CD + DVD) (Audio CD)
"Wir gehn ins Studio und knüppeln die Instrumente kaputt - Unsere Fans kaufen eh jeden Mist." - So oder so ähnlich muß es gewesen sein, bevor die Metallicats ins Studio gegangen sind.
Ja, und auch ich war so blöd, diese CD gleich vorzubestellen. Ich weiß jetzt auch, warum der Veröffentlichungstermin vorgezogen wurde: Wenn mehr Leute die Songs schon vorher gekannt hätten, würden Sie diesen angeblichen Meilenstein im Regal stehen lassen.
Metallica hat das Songwriting komplett aufgegeben und ersetzt dies durch unmotivierten Mißbrauch der Instrumente. Bescheidener Sound kombiniert mit einem Hetfield, der nicht einmal versucht , zu singen und einem Hammett, der nicht einmal annähernd seine Fingerfertigkeiten nutzt - da spielt es keine Rolle mehr, daß der Bassist gewechselt hat.
Das schlimmste allerdings ist, daß man bei Metallica der Aufassung ist, diese tollen Songs müßten auch 7 oder 8 Minuten lang werden. Während alte Songs wie "One" diese Zeitspanne mühelos verstreichen lassen, verspüre ich bei den neuen Songs spätestens nach 3 Minuten das dringende Bedürfnis, die Skip-Taste zu betätigen. Eintönig und einfallslos sind die harmlosen Worte, die mir dazu einfallen.
Kurzum: Auf den Interview-Cds von Metallica ist genausoviel gute Musik wie auf diesem Album.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit Gewalt raus aus dem Sumpf, 12. März 2008
Rezension bezieht sich auf: St. Anger (CD + DVD) (Audio CD)
St. Anger ist eine Notbremse. Überproduktion und Sättigung der letzten drei Scheiben führte geradewegs in die neurotische Selbstreferenz und damit in die Sackgasse. Die Stücke sind in ihrer Konstruktion wie ihr Sound: Bis auf die Knochen entblößt pressen sie die selbstdiagnostizierte Not des manischen und fremdbestimmenden Hetfield in einen schmalen Kanal, um mit Hochdruck auszuspucken, was keine Miete zahlt. Metallica springen uns mit nacktem Hintern ins Gesicht. So gesehen erscheint es verständlich, dass die Hörerschaft St. Anger überwiegend als Klospülung begreift.
Wer haftende Eindrücke sucht, findet sie dennoch ("Frantic", "St. Anger", "Sweet Amber", "The Unnamed Feeling"). Im böllernden Unterholz der Gitarren hat auch das hohle Schlagzeug seine wühlende Funktion. Ein zerrissenes, hartes, jede Konvention verwerfendes Album, das unkalkulierter, wahnsinniger und damit bedrohlicher wirkt als jede Slayer-Scheibe. Vertontes Leid, das klassisches Songwriting frühere Tage als selbstgefällig und vordergründig zu entlarven versucht. Der katarrhische Wert von St. Anger wird sich allerdings erst bei seinem Nachfolger erweisen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erst ein Schock - dann ein langsames Erwachen!, 18. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: St. Anger (CD + DVD) (Audio CD)
Als mir "St. Anger" zum ersten Mal aus meinen Boxen entgegendröhnte, war ich rechtschaffen entsetzt! Wirres Geknüppel von Lars Ulrich, hysterisches ... kann man es wirklich "Gesinge" nennen? ... von James Hetfield und absolut konturlose Songs! Das perfekte Grauen.
Und ich muss gestehen: wäre "St. Anger" nicht von Metallica, hätte ich die Scheibe wohl nach dem ersten Hördurchlauf in mein CD-Regal verbannt, wo sie Jahrzehnte lang unauffällig hätte vor sich hin verrotten können.
Na ja, aber die CD war halt doch von Metallica! Und so hab ich mir gedacht: "Eine Chance geb ich dir noch!!! Einmal hör ich dich noch an!"
Stunden später: Während ich gerade etwas tue, das mit Musik absolut nichts zu tun hat, fällt mir auf, wie sich in meinem Hinterkopf immer wieder ein paar Wortfetzen wiederholen, die da lauten: "Frantic ... tic ... tic ... tic ... tic ... toc". Erst Minuten später wurde mir klar, dass das aus dem neuen Metallica-Album stammt!
Also hab ich es mir halt noch einmal angehört und noch einmal und noch einmal. Und mit jedem Durchgang ist mehr in meinen Gehörgängen hängen geblieben. Und mittlerweile muss ich sagen: ein wirklich gutes Album! Man muss nur Geduld mit ihm haben, um die Feinheiten zu bemerken.
Ist das Album "back to the roots", wie es angekündigt wurde? Nun ja, in gewisser Weise schon. Es hat durchaus die Rohheit einer "Kill 'em all" oder von Songs aus den "Garage days"-Zeiten. Das Ganze ist dann gepaart mit der Sperrigkeit (nicht negativ gemeint) einer "... and justice for all".
Und doch ist es kompositorisch mit nichts zu vergleichen, was Metallica bisher veröffentlicht hat. (Ein Widerspruch? Mag schon sein, aber ich kann es nicht besser erklären.)
Anspieltipss sind für mich ganz klar "Frantic", der Titelsong, "Invisible kid", "The unnamed feeling" und "All within my hands".
Und so könnte diese CD nach dem grauenhaften Einstand, den sie bei mir hatte, doch tatsächlich fünf Sterne bekommen, wenn es nicht zwei Kritikpunkte gäbe, die die Höchstbewertung verhindern. Der erste Kritikpunkt heißt "Purify". Ich kann küssen und küssen wie ich will, aber dieser Song wird einfach nicht zu einem Prinzen, sondern bleibt ein polternder Frosch. Der einzige wirkliche Ausfall auf einem Album, auf dem ich anfangs elf Ausfälle vermutet hatte.
Der zweite Kritikpunkt ist der, dass sich offensichtlich ein Studiogehilfe den Spaß gemacht hat, einen alten Blecheimer an Lars Ulrichs Schlagzeug zu montieren. Und der hat es nicht einmal gemerkt. Das Drumming klingt über weite Strecken leider ein wenig zu blechern. Dies ist ein Makel, den man nach einigen Hördurchgängen zwar kaum noch wahrnimmt, der mir anfangs aber doch den Zugang zu dem Werk etwas versperrt hat.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schritt zurück, zwei nach vorne, 15. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: St. Anger (CD + DVD) (Audio CD)
Nachdem ich das Album jetzt bereits 10 mal gehört habe, wage ich mich mal an eine Bewertung. Nach dem ersten Hören war ich zunächst einmal entäuscht, denn der Drumsound klingt in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig und es gibt keine Gitarrensoli. Aber man sollte eben nicht den Fehler machen, das Album nach dem ersten Durchlauf schon abzuschreiben, dazu sind die Songs einfach zu komplex arrangiert, als dass man sie schon nach einmal Hören im Kopf behalten könnte.
Nach weiteren Hördurchläufen kommen dann nämlich doch die wie immer genialen Melodien durch, die vorher noch unter dem Riffgeschrubbe versteckt waren. Und schon klingen Songs wie der Titelsong (am eingängigsten), "Frantic", "Dirty window", "Shoot me again", "Sweet amber" oder "Unnamed feeling" wesentlich besser als noch beim ersten Hören. Und je öfter ich die Scheibe höre, desto besser gefällt sie mir.
Wer jetzt gehofft hat, dass Metallica wieder zurück zu Ihren Wurzeln gehen würden, wird enttäuscht werden. Aber warum auch ? Die 80er sind nun einmal vorbei und es wird kein zweites "Ride the lightning" oder "Master of puppets" geben. Ich kann mir zudem auch nicht erklären, woher die ganzen "back to the roots"-Paroli herkommen sollen. Es war in diversen Interviews lediglich zu lesen, dass die Band zu einem Aggressionslevel zurückgefunden hat, den sie schon lange nicht mehr hatte. Und genau der ist auf "St. Anger" ja wohl ohne Zweifel enthalten !
Wenn man das Album überhaupt mit einem älteren Werk vergleichen kann, dann sicher mit "...And justice for all", da die Songs ähnlich komplex sind. Und wo bitteschön soll das Album nach Nu-Metal klingen ? Wo sind Raps ? Wo ist der DJ ? Wo sind Drum-Loops ? Wo sind Samples ? Hallo ? Und nur weil viele Breaks enthalten sind, klingen Metallica doch nicht wie System Of A Down ! Deren Stil beruht doch vielmehr auf dem, was Metallica einst mit "...And justice for all" geschaffen haben, halt nur moderner produziert und etwas einfacher strukturiert.
Den einzigen Kritikpunkt, den man wirklich anbringen kann, ist das komplette Fehlen von Gitarrensoli. Die hätte man durchaus auch in diese Songs einbauen können. An den Drumsound gewöhnt man sich mit der Zeit und außerdem gibt's ja auch noch die Live-DVD, wo die Drums genauso wie bei einem Konzert klingen. Desweiteren gibt's noch die Möglichkeit, sich per Code drei komplette Shows runterzuladen, also reichlich value for money.
Fazit: Wenn man dem Album eine faire Chance gibt und es nicht gleich nach dem ersten Hören abstemptelt, entfaltet es bald seine ware Klasse. Es wird Metallica neue Fans gewinnen, Load/Reload-Fans möglicherweise vergraulen und kann auch alteingesessene Fans überzeugen, wenn man nicht allzu engstirnig denkt. Daumen nach oben !
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153 von 191 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine klare Empfehlung.. und ein Warnung!, 21. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: St. Anger (CD + DVD) (Audio CD)
Wer die website der band in den letzten Wochen und Monaten beobachtet hat - und hier besonders den Bereich "Jump In The Studio" - der weiss ungefähr, was ihn mit der neuen Metallica erwartet: Etwas, das Lichtjahre von "Load", "reload" und vor allem dem "Schwarzen Album" entfernt ist und auch mit "Ride The Lightning" und "Kill ém All" nur vage zu vergleichen ist.
Metallica und ihr neuer Bassist Rob Tujillo lassen auf St. Anger dermaßen die Sau raus, dass man zeitweise Bands wie Meshuggah, System Of A Down, Slipknot bis hin zu wirklich derben Bolzern wie die göttlichen Napalm Death aus dem Boxen grinsen sieht.
Viele Breaks, viele Nackenbrecher-Parts, wenig Solos, vielstimmiger Gesang und überlange, vor schierer Kraft, Hass und Verzweiflung schier zerberstende Songs erwarten uns, die aber auch mal durch etwas leichtfüßigere Teile wie das bereits bei MTV.Icon angespielte "Frantic". Der Titelsong selber - "St. Anger" - ist dann wieder derart wuchtig und verstörend dass man denkt, das Debüt von ein paar 17-jährigen Metal-Rotzlöffeln gekauft zu haben.
Alles in allem spricht die derzeitige Position Eins bei Amazon Bände: Alle wollen mit Metallica auf die neue Reise gehen. Und mit was? Mit Recht!
Gewarnt seien aber ganz klar die Fans der Metallica-Zwischenphase bzw. frühen Bob Rock-Phase: diese Platte hat mit schnuffigen Rockern wie "Enter Sandman" nichts mehr zu tun. Frühe Fans wie ich (seit 1984, verdammt... ich werde echt alt!!) finden das aber eher gut so... ;)
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kill Kill Kill, 13. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: St. Anger (CD + DVD) (Audio CD)
Eine Woche später..
Nun hab ich die neue Metallica CD eine Woche auf mich wirken lassen. Der erste Schock ist verflogen (was ist das für ein Besch****** Schlagzeugsound? Hätte es nicht härter sein können? Wie die alten Metallica klingt das aber auch nich) und ich muss langsam aber sicher sagen - ein Klasse Comeback!
Mit jedem Höhrdurchgang entfalten Songs wie Frantic, St. Anger, All Within My Hands oder das Alice In Chains ähnliche Shoot Me Again, ihre Klasse.
Nur Invisible Kid und My World hätten nicht sein müssen.
Viele Fans bemängeln das die Musik nun doch nicht wie Justice oder Master klingt. Aber ganz ehrlich .. diese Platten gibt es bereits, warum wiederholen ? Und Kommerz kann man Metallica bei dieser Platte nun wirklich nich vorwerfen.
Man hätte auch einfach noch mal eine CD wie Load aufnehmen können und hätte Geld wie Heu gemacht .. aber Metallica haben den härteren Weg gewählt. Respekt!
Leider ist der neue Bassist auf St. Anger noch nicht zu hören - ich bin gespannt wo der Weg auf den nächsten Jahren hinführt.
Auf der beigelegten DVD kommen die Songs übrigens noch besser - also wenn dann unbedingt dieses Doppelpack kaufen!
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41 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Na endlich!, 10. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: St. Anger (CD + DVD) (Audio CD)
Nachdem die letzten drei Alben zwar schnell gefielen, aber auch genauso schnell langweilten, endlich ein Album, dass das Gütesiegel "Metallica" wieder zu Recht trägt. Wobei ich kein dogmatischer "metallicamusssoundnichtandersklingen"-Fan bin, sondern mich grundsätzlich gerne von mir geschätzen Künstlern überraschen lasse. Nachdem erste Rezensionen mich befürchten ließen, Metallica sei zu den "Wurzeln" vor dem schwarzen Album zurückgekehrt, durfte ich mit Freude feststellen, dass ein derartiger Rückschritt vermieden wurde. Statt vordergründigem Protzen mit komplizierten Breaks und solistischen Fähigkeiten (was diese Band nicht nötig hat) überzeugen nun aggressive atmosphärische Songs, deren Komplexität eher subtiler Art ist, eine Kunst, wie sie z.B. TOOL schon länger perfektioniert. Produktion und Sound sind lebendig und atmen, wie man es bei Metallica nie für möglich gehalten hätte und das Album wächst mit jedem Anhören. Zwar mag auch ich die alten Alben (wobei für mich "..and justice for all" inakzeptabel tot produziert klingt), aber mit Wiederholungen und Kopien des eigenen Backkataloges nerven uns ja schon die Rolling Stones und ähnliche "Ikonen".
Fazit: Wer richtig gute, harte Musik zu schätzen weiss und sich bereitwillig auf atmospärisch dichte Songs einlässt, sollte bei dieser Scheibe zugreifen. Puristen seien gewarnt und auf andere, nie überraschende, konstante Bands verwiesen. 5 Sterne für Risikofreude, Innovation und den Spass am Sich-Selbst-Neu-Erfinden.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metallica - Außergewöhnliches Comeback!!, 16. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: St. Anger (CD + DVD) (Audio CD)
Die Scheibe ist für mich die Überraschung des Jahres!! Als "alter" Metallica-Fan bin ich mit Kill' em all, Ride the Ligthning, Master of Puppets und ..and Justice for all groß geworden und hatte die Band nach den letzten schwachen Alben eigentlich abgeschrieben. Und nun das....
Ich kann vor der Band nur den Hut ziehen, was die nach 20jahren Bandgeschichte noch für eine Kreativität und Aggressivität erhalten haben. Nachdem ich die hier geschriebenen Reviews durchgelesen habe, kann ich die anderen "alten" Fans nicht verstehen: Habt ihr eigentlich gedacht, Metallica bringen wieder ein "1. Track schnell, Track 2+3 Midtempo, Track 4 Ballade etc."-Album heraus?? Das wäre definitiv ein Rückschritt gewesen. Stattdessen haben Metallica das einzig Richtige gemacht: Die Flucht nach vorne angetreten! 75 Minuten ultrabrutaler Sound, dass die Wände wackeln. Meiner Meinung nach haben Metallica auch nicht ihre Vergangenheit hinter sich gelassen, man hört eindeutig a) die typische Qualität der Metallica-Riffs, b) die seit ...justice for all zum Markenzeichen entwickelten komplexen Songstrukturen und 3) den typischen Gesang von Hetfield heraus. St. Anger ist der typische Metallica Speedmetal, eben nur im Jahre 2003 und nicht 1984! Schade, dass einige hier immer noch in den 80ern kleben!!!
Unglaublich finde ich auch Lars Ulrich: Nach 13 Jahren uff-tschak-gähn Schlagzeug jetzt wieder die Handbremse losgemacht! Wahnsinn.
Ich hoffe, dass ich mit dieser Meinung nicht alleine darstehe, nochmals Respekt an diese Band. Wer frischen zeitgenössischen brutalen Sound mit Qualität und Seele mag, sollte sich dieses Album unbedingt zulegen. Ca. 80min gandenlose Härte!
Als Abstrich bleibt der etwas gewöhungsbedürftige Sound anzumerken. Nun gut, die überproduzierten Korn, Limp-Bizkit oder Deftones-Alben klingen deutlich gefälliger. Aber hey, Metallica können sich das leisten. Da anzunehemen ist, dass der Sound pure Absicht ist. Eben frisch und raw, wie das ganze Album.
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St. Anger (CD + DVD)
St. Anger (CD + DVD) von Metallica (Audio CD - 2003)
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