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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 43 Minutes of Bliss..., 3. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Friend Or Foe? (Audio CD)
26. Mai 2003. Friend or Foe? im Plattenregal. Gesehen, gekauft, aufgelegt. Bei mir zu Gast ein House, Trance und Techno hörender Schulkollege. Aus den Boxen dröhnt es in voller Lautstärke. Schon nach den ersten Akkorden machen sich erste rhytmische, ich sag' mal, Zuckungen bei besagtem Schulkollegen bemerkbar. Ja, der Opener hat's in sich. Mit seinen schüchternen ersten Gehversuchen, die nach und nach in ein großes Rock-Inferno ausbrechen, steckt er selbst Fremdgänger an.
Dieser positive Eindruck zieht sich fortwährend durch das gesamte Album. Innerhalb der ersten drei Stücke schaffen es die vier Koblenzer, das Tempo konstant anzukurbeln, um es in der mitreißenden Speed-Rock-Nummer It Could Be Yours zum Höhepunkt zu treiben. Überaus passend übrigens auch das dazugehörige Rennvideo auf der Autobahn. Weiter behalten Gitarrenwände die Oberhand, fesselnde Strophen und fetzige Instrumentalparts geben sich gegenseitig die Klinke in die Hand.
Fast Summer - was passiert jetzt? Verträumte Zeilen Aydo Abays, getragen von einer fernen Akustikgitarre und abschließend ein zweiminütiges magisches Gitarrensolo. Wie von einem anderen Stern. Doch aus der 3:33 Minuten lange Traum, jetzt wird wieder nach vorne gerockt: Mit Leave zeigen Blackmail erneut Hitqualitäten, scheuen mit von düsterem Klavierspiel durchzogenen Riffs dennoch keine Experimente. „Hallo, hallo", ruft plötzlich die Stimme eines Kleinkinds und eröffnet das Feuer für einen Song, der an Billy Corgans heftigste Ausbrüche auf der Mellon Collie erinnert. Mal leichtfüßig (Dive), mal experimentell-schwermütig rockend (All Mine) geht's weiter, bis mit dem neuneinhalbminütigen Schlusstrack der eigentliche Höhepunkt des Albums erreicht ist. Eine permanent ansteigende Gitarrenorgie, durchzogen von gefühlvollen Gesangspassagen, lässt ein absolut rundes, kompaktes (ja, auch ich kann's mir nicht verkneifen) Album ohne erkennbare Schwächen ausklingen.
Rauher, dichter und weniger verträumt als der bezaubernde Vorgänger Bliss, Please präsentiert sich Friend or Foe?. Trotzdem oder gerade deshalb dauert es keinesfalls länger, bis der Funke auf den Hörer überspringt. Nur die unvergleichliche Magie der Bliss, die bleibt zunächst aus. Auch Über-Songs wie Ken I Die oder Same Sane sucht man vergeblich. Was zählt, ist das Album. Gespielt wird wieder Science Fiction - mit perfektionierten Gitarren, Bass und Drum-Parts. Aus der bittersüßen Sahnetorte in die karge Steppe. Ein Gefühl der Sättigung zunächst nicht in Sicht. 43 Minuten und nicht eine Sekunde Langweile.
Highlights: Airdrop, It Could Be Yours, Fast Summer, Friend
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ----------, 26. Juli 2003
Von 
Marc Weber "renton42" (Leichlingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Friend Or Foe? (Audio CD)
blackmail kennen und lieben gelernt habe ich schon 98 zu science fiction-zeiten. überhaupt ist dieses album einer meiner absoluten lieblingen, wenn nicht sogar meine absolute lieblingsplatte!
bliss, please! war dagegen eine große enttäuschung für mich. vielleicht lag es daran, dass sie meinen sehr hohen erwartungen einfach nicht gerecht werden konnte, vielleicht aber auch daran, dass auf bliss please nichts mehr von dem da war was blackmail für mich ausgemacht hat. keine atmosphäre, kein ohrenbetäubender rock, keine intensität. trotzdem waren meine erwartungen erneut hoch als es langsam auf den veröffentlichungstermin von friend or foe? zuging. vorabsingle gekauft und wahnsinnig gut gefunden. wenn schon zwei non-album-trax so abgehen, wie geht dann erst das album ab? also die erwartungsschraube noch ein wenig enger gedreht. macht aber nix, denn friend or foe? hielt den ansprüchen von anfang an stand. gibt keine platte die ich den letzten monaten so oft gehört hätte und ich sogar fast soweit zu sagen, dass objektiv gesehen, also ohne all das was ich persönlich mit science fiction verbinde, die friend or foe? sogar das bessere album ist. ich mag die platte von vorne bis hinten und das abschliessende 10 minutenstück friend kann eigentlich nicht lang genug sein! wohl auch der beste blackmailsong. ich mag friend or foe? und werde wohl noch ebensolange freude damit haben wie mit science fiction. schön!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein lieber Herr Gesangsverein!, 18. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Friend Or Foe? (Audio CD)
Wei-o-wei, da geht mir der Stift!
Die Leute mögen Blackmail, vergleichen sie mit Queens of the stone age, mit Strokes, mit Placebo und und und.
Ich weiß gar nicht wie die darauf kommen. Blackmail's 'Friend or Foe' haut mich vom ersten Track bis zum letzten vom Hocker und ich wüßte nicht welche Band dieser Welt mit Musik im vergleichbarem Stil dieser Band das Wasser reichen könnte. Das geht nicht Leute, Blackmail ist eine absolute Rarität in unserem Lande und wir können froh sein eine solche Band als deutsche Rockband auf den Präsentierteller legen zu können. Für mich spielen sie nicht so gut wie QOTSA oder The Strokes oder oder oder ...für mich spielt diese Band ihr eigenes Ding so dermaßen überzeugend, dass ich mich gar nicht wagen will sie mit anderen Bands zu vergleichen.
Ein Muss für jeden, der geschmackvoller, stilistischer und kreativer Rock-Musik etwas abgewinnen kann ... und sie werden siegen! Viva la Koblenz!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Friend or foe ? - friend and foe, 20. November 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Friend Or Foe? (Audio CD)
Blackmail - Friend or Foe: 10 Jahre Erfahrung im Musikgeschäft, Spitzenmusiker + Spitzensongs = Blackmail. Was wie pure Erpressung klingt, hat es in sich. Vier fähige Leute ,die einfach nur auf gute Musik stehen, und sie auch machen, teilen uns mit ihrem Album "Friend or foe" ihre Gedanken mit. Aber gehen wir die Sache mal langsam an. Alles beginnt mit "Airdrop", einem wunderschönen, ruhigen Song, der mit beruhigenden Wassergeräuschen untermalt ist.
Song 3: "It Could Be Yours", und allen bekannt aus Radio und Fernsehn, leitet wunderbar zu "On The Tightrope" ein, kraftvoll und einfach nur cool.
Mit "Fast Summer", meiner Meinung nach, wurden neue Maßstäbe in "Kombination-verschiedener-Musikstile-auf-einem-Album" gesetzt, eine kleine Erholungsphase, bis es nach zwei weiteren starken Tracks mit "Dive" erst so richtig los geht.
Hab noch nie jemanden gesehn, der bei dem Song nicht zumindest die Zehen mitbewegt hat.
Endhaltestelle "Friend", ein 9:36 Minuten langes Stück, größtenteils instrumental...
Hmm, da scheint die Frage "friend or foe" mit dem letzten Track ja geklärt, wenn da nich noch die Single "foe" wär. Hmm, jetzt muss man sich doch entscheiden.
Also ich entscheide mich für beides.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Freund oder Feind im CD-Regal ?, 12. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Friend Or Foe? (Audio CD)
Die Koblenzer Band Blackmail dürften, polemisch gesprochen, neben den Ingolstädtern Slut die beste deutsche Alternativ- oder Überhaupt-Rock-Band sein, die zurzeit existiert. "Bliss, Please" war ein Meilenstein, ein Feuerwerk an kreativen, vielseitigen Stücken, die 2003 selbstverständlich die Messlatte für die neue Platte "Friend of Foe ?" bilden muss. Auch wenn man angesichts des Hypes, der derzeit mal wieder von einigen Musikzeitschriften und Websiten (ich gebs ja zu, ich gehöre auch dazu), ruhig kritisch an die neue CD rangehen sollte, kann man diese misstrauische Einstellung nicht lange aufrechterhalten.

"It doesn't make make sense that i've got a plan" und "I cannot move" behauptet Sänger Aydo Abay dreist auf "Evon", dem zweiten Stück des Albums. Würde man diese Zeilen inhaltlich auf die Musik übertragen, könnte man kaum falscher liegen: "Friend or Foe" ist eine Platte wie Weihnachten: 11 Geschenke liegen unter dem Baum, bzw. in den digitalen Daten des Silberlings gespeichert, die allesamt verschieden und doch wunderschön sind, und zwar nicht nur, weil man merkt, dass sie von Herzen kommen und mit Liebe gemacht sind, sondern weil sie hnadwerklich astreiner, moderner und vor allem: Qualitativ enorm hochwertiger und sehr kreativer Rock'n'Roll sind, der sich eigentlich kaum mehr vor irgendwelcher Konkurrenz aus England oder Amerika verstecken müsste. Eher im Gegenteil.

Mit "Friend or Foe ?" steigen Blackmail auf in die obere Liga, in der Bands wie Oasis, Placebo oder Blur den Ton angeben. Obwohl die Band musikalisch gar nicht (mehr) so viel mit denen zu tun hat. Es sei denn, man würde die zeitgemässen Britrocker mit der Progressivität und den Songwriterischen Fähigkeiten von Led Zeppelin und der Kreativität von Pink Floyd kreuzen.

Richtig gelesen heisst das, dass "Friend or Foe ?" auch eine psychedelische Platte ist, allerdings nur bis zu einem sehr begrenzten Level, der dafür sorgt, dass die vielen Ideen wie kleine Mosaiksteinchen zu einem bunten, wunderschönen Bild zusammenfliessen, was auch klar wird bei der Betrachtung der Liste der "Extra-Musicians", die beispielsweise für Pianos, String Arrangment oder eine Pedal Steel Guitar zuständing sind. Dieses geschieht jedoch immer, ohne das durchaus straighte Songwriting in irgendwelche Mitleidenschaft zu ziehen. Auf das Maß kommt es an. Die Basis bilden hingegen freilich immer die staubtrockenen, rockigen Riffs von Gitarrist Kurt Ebelhäuser, die fast ein bisschen an die neueren Queens of the Stone Age erinnern.

Die Platte beginnt stark: Das luftig-leichte "Airdrop", eine Halb-Ballade, die sich zu einem starken Rocktrack steigert und leider viel zu früh endet, macht sofortige Lust auf mehr. "Evon", eines der offensichtlichen Highlights, und meiner Meinung nach Kandidat für die nächste Auskopplung, schlägt die Brücke zum nächsten Track, "I could be Yours", der ersten Single, die dagegen eher funktional, traditionell und dennoch grosartig ist: Ein straighter, schneller und zwischendurch mit einem Mittelton-Solo aufgelockerter Song, der kleben bleibt, und den nötigen Kick gibt, den die restlichen Songs eher ein bisschen hintergründig und auf enorm vielseitige Art vermitteln.

So glänzt beispielsweise "Fast Summer" durch die erwähnte Country- / SouthernRock-Slide-Gitarre, die sich dominant durch den Song schlängelt wie eine verirrte Kobra, bei "On the Tightrope" kommen die QUOTSA-Anleihen und die durchgängig gute Rhythmusarbeit von Blackmail schliesslich völlig zur Geltung und "Leave" bezieht seine Besonderheit aus gleichen Teilen durch die Pianos, die melodischen Gitarren und den traumhaften Gesang.

Das letzte Stück, ein 9-Minüter namens "Friend", sollte Blackmails wirklich langer, exzessiver und in Jams ausartender Song nach Vorbild von Pink Floyd werden, was er letztendlich auch geworden ist. Ein deutliches und wirklich hörenswertes Highlight, auch wenn ich persönlich das tatsächliche Vorbild eher im etwas zeitgenössischeren Bereich sehe: Strukturell scheint hier ganz klar Zwans Track "Jesus I / Mary Star of the Sea" Pate gestanden zu haben: Gezupftes Intro, viele Soli, Brüche in den immer schnelleren und wieder langsamer werdenden Riffs, einzeilige Refrain-Äquivalente. Aber so einen Vergleich ist ja auch eher ein Lob als eine Kritik.

Die Songs auf "Friend or Foe ?" haben alle etwas extrem unwirkliches an sich: Sie spielen sich zwar grösstenteils im 3 Minuten Bereich ab, trotzdem man hat auf der einen Seite von der Struktur, von Aufbau her ständig das Gefühl hier ein 10 Minuten-Epos wie "Friend" gehört zu haben, und ist wiederum andererseits schon fast traurig, wenn ein Track endet, weil man gerne mehr davon gehört hätte. So sorgt das Album für ein enorm hohes Suchtpotential, dass sich so schnell nicht ausschöpfen lässt, die Platte wirkt selbst beim zehnten Durchlauf noch wunderbar.

Lediglich 2 kleine Kritikpunkte lassen sich ausmachen: Zum einen die etwas schwache Leistung des Sängers Aydo, die aber nicht wirklich ins Gewicht fällt (es gibt selten wirklich gute Rocksänger) und zum anderen das Fehlen eines wirklich grossen Hits, wie es auf "Bliss, Please" gleich zwei gab ("Same Sane" und "A Reptile for the Saint"). Ob eine gutes Album solche allerdings überhaupt nötig hat, lasse ich mal dahingestellt...

Fazit: Friend or Foe gehört zu den leider seltenen, wirklich grossen Alben, die aus Deutschland kommen. Das allein reicht eigentlich als Aussage schon aus, auch wenn es längst nicht alles ist, was man positives über dieses Werk schreiben könnte. Spitzenalbum.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Made in Germany... WOW!, 22. August 2003
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Friend Or Foe? (Audio CD)
Ich kenne die Band Blackmail seit dem Erscheinen des Albums "Bliss please" - die Visions berichtete euphorisch über dieses Zweitwerk der Koblenzer Alternative Rocker. Also hab ich mir das Teil auch bei EBay ersteigert. Nun erscheint der Nachfolger "Friend or foe?" und man wird nicht enttäuscht. Genialster - und wirklich absolut definitiv genialster - Indy-Rock wird hier zelebriert. Ich liebe die Platte "Bliss please", sie ist einer meiner Alltime-Top-5-Alternative Scheiben überhaupt und ähnliches wird auch dieser Scheibe wiederfahren. DAS ist wahre, ehrliche Musik. 5 Sterne ohne Einschränkungen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste von Blackmail!, 12. April 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Friend Or Foe? (Audio CD)
Ich habe schon 4 Platten von Blackmail gehört und kann nur sagen, dass diese hier die Beste ist, daher auch die einzige Platte zu der ich bisher eine Rezension schrieb.
Allein schon der Opener "Airdrop" zieht einen mit seinen erst sanften Tönne und der super dazu passenden Stimme von Aydo in seinen Bann, bis er dann nach ca. anderthalb Minuten richtig loslegt und die Gitarren fetzen, was sich einfach nur super einfügt und gut anhört. Die Güte des ersten Songs ist bezeichnend für den Rest der Scheibe: Die nächsten 4 Stücke sind gitarrenlastiger, experimenteller Rock, nur die Nummer 5: "Sunday Sister" fällt etwas ideenlos heraus, ist allerdings auch nicht zu schlecht. Dann wird mit "Fast Summer" ein sanfterer Ton angeschlagen, der Song fängt etwas schräg an, aber wechselt nach etwas über einer Minute zu einen verträumten Gesang, dann setzt der wunderbare Instrumental-Teil ein der den Rest des Stücks ausmacht.
Danach kommen wieder 4 fetzigere Songs, besonders "Leave" und "All mine" gefallen mir.
Der Abschluss des Albums dann nochmal ein Kracher: "Friend".
Der Song ist in keine Pop-Sparte zu zwängen und baut sich langsam, aber intelligent auf, bis er nach etwas über 2 Minuten der Bass und Drums einsetzen und es richtig losgeht, dann eine kurze ruhige Gesagspassage und dann wieder das volle noise Brett. Dazwischen störend wirkende, aber doch passende Drum und Computer Einlagen, das Ganze entwickelt sich weiter bis es nach 9einhalb Minuten auf Gitarre+Keyboard endet.
Die Platte ist ohnehin jedem zu empfehlen der Blackmail oder Ähnliches mag und auch alle anderen sollten ihr Beachtung schenken, das beste was deutscher Gitarrenrock zurzeit zu bieten hat, meiner Meinung nach.
Hörtipps: Airdrop, Fast Summer, Leave, All Mine, Friend.
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5.0 von 5 Sternen 43 Minutes of Bliss..., 3. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Friend Or Foe? (Audio CD)
26. Mai 2003. Friend or Foe? im Plattenregal. Gesehen, gekauft, aufgelegt. Bei mir zu Gast ein House, Trance und Techno hörender Schulkollege. Aus den Boxen dröhnt es in voller Lautstärke. Schon nach den ersten Akkorden machen sich erste rhytmische, ich sag' mal, Zuckungen bei besagtem Schulkollegen bemerkbar. Ja, der Opener hat's in sich. Mit seinen schüchternen ersten Gehversuchen, die nach und nach in ein großes Rock-Inferno ausbrechen, steckt er selbst Fremdgänger an.
Dieser positive Eindruck zieht sich fortwährend durch das gesamte Album. Innerhalb der ersten drei Stücke schaffen es die vier Koblenzer, das Tempo konstant anzukurbeln, um es in der mitreißenden Speed-Rock-Nummer It Could Be Yours zum Höhepunkt zu treiben. Überaus passend übrigens auch das dazugehörige Rennvideo auf der Autobahn. Weiter behalten Gitarrenwände die Oberhand, fesselnde Strophen und fetzige Instrumentalparts geben sich gegenseitig die Klinke in die Hand.
Fast Summer - was passiert jetzt? Verträumte Zeilen Aydo Abays, getragen von einer fernen Akustikgitarre und abschließend ein anderthalbminütiges magisches Gitarrensolo. Wie von einem anderen Stern. Doch aus der 3:33 Minuten lange Traum, jetzt wird wieder nach vorne gerockt: Mit Leave zeigen Blackmail erneut Hitqualitäten, scheuen mit von düsterem Klavierspiel durchzogenen Riffs dennoch keine Experimente. „Hallo, hallo", ruft plötzlich die Stimme eines Kleinkinds und eröffnet das Feuer für einen Song, der an Billy Corgans heftigste Ausbrüche auf der Mellon Collie erinnert. Mal leichtfüßig (Dive), mal experimentell-schwermütig rockend (All Mine) geht's weiter, bis mit dem neuneinhalbminütigen Schlusstrack der eigentliche Höhepunkt des Albums erreicht ist. Eine permanent ansteigende Gitarrenorgie, durchzogen von gefühlvollen Gesangspassagen, lässt ein absolut rundes, kompaktes (ja, auch ich kann's mir nicht verkneifen) Album ohne erkennbare Schwächen ausklingen.
Rauher, dichter und weniger verträumt als der bezaubernde Vorgänger Bliss, Please präsentiert sich Friend or Foe?. Trotzdem oder gerade deshalb dauert es keinesfalls länger, bis der Funke auf den Hörer überspringt. Nur die unvergleichliche Magie der Bliss, die bleibt zunächst aus. Auch Über-Songs wie Ken I Die oder Same Sane sucht man vergeblich. Was zählt, ist das Album. Gespielt wird wieder Science Fiction - mit perfektionierten Gitarren, Bass und Drum-Parts. Aus der bittersüßen Sahnetorte in die karge Steppe. Ein Gefühl der Sättigung zunächst nicht in Sicht. 43 Minuten und nicht eine Sekunde Langweile.
8/10
Highlights: Airdrop, It Could Be Yours, Fast Summer, Friend
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5.0 von 5 Sternen One of the best, 30. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Friend Or Foe? (Audio CD)
Eines der besten deutschen alternativen Rockalben, das je produziert wurde.
Von Anfang bis Ende mehr als spannendes und äußerst düsteres Album von den Jungs aus Koblenz.
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5.0 von 5 Sternen Blackmail. (Punkt), 24. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Friend Or Foe? (Audio CD)
Um es vorweg zu nehmen, dieses Album ist für mich persönlich der Höhepunkt der Band aus Koblenz. Hatten sie sich mit "Blackmail" und "Science Fiction" in mein Herz gespielt, mich mit "Bliss, Please" verwirrt, aber nicht enttäuscht, zurückgelassen so ist dieses Album vor allem eines: Durchgängig. Jeder Song ist genau da, wo er hin muss, alles passt.

"Friend or Foe?" - Stellt der Albumtitel provokant die Frage, ob man sich ihnen nun endgültig zu- oder abwendet? Für mich sind sie mit diesem Album endgültig zu Helden geworden, denn genau so sollte Rockmusik sein: Mal hart, mal weich, mal schnell, mal langsam, kurz und knackig oder episch, voller Melodien und fabelhaftem Gesang, dazu eine überdurchschnittliche Rythmus-Sektion, die jedem Song den passenden Background spendiert.

Kurz und knapp: Rock!

Meine Favoriten:
Der Opener "Airdrop" sorgt jedesmal(!) für Gänsehaut, "It could be yours" hält jeder Party stand, "Dive" erzeugt den Drang, spontan mit dem Auto durch ganz Europa zu fahren und dabei diesen Song zu hören, und "Friend" ist schon fast eine Hymne und gleichzeitig ein mehr als würdiger Abschluss eines hervorragenden Albums!
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Friend Or Foe?
Friend Or Foe? von Blackmail (Audio CD - 2003)
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