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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Dokument über den Zeitgeist jener Jahre, 15. November 2011
Dieser Film zeigt den Aufstieg des jungen Jerry Lee Lewis. Mit seiner Kombination aus wilden Pianospiel und rebellischen Texten begeistert er die Jugend und iritiert zugleich die Älteren. Sein steiler Aufstieg von Mitte bis Ende der fünfziger Jahre wird jäh gestoppt durch das Bekanntwerden der Tatsache, daß er seine noch minderjährige Cousine geehelicht hat. Dies löst beim Bekanntwerden in England (während einer Tournee)eine große Welle der Empörung aus. Die Tour wird abgebrochen. Zurück in den USA muß er wieder von vorn anfangen. Doch Jerry Lee lässt sich nicht unterkriegen und das bis heute. Gezeigt wird der Anfang einer großen Karriere, sehr gut gespielt mit jeder Menge guter Musik. Ein Muß für jeden Rock`n`Roll Fan!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwarz + Weiss = Rock 'n' Roll, 25. September 2006
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Great Balls Of Fire [UK Import] (DVD)
"I want 'em to remember me simply for my music!"

(Jerry Lee Lewis)

Die Filmhandlung beginnt an Weihnachten 1944, als der 9jährige Jerry Lee zusammen mit seinem Cousin Jimmy Swaggert einen Ausflug ins, wie er sagt, "Schokoladenviertel" seiner Heimatstadt Ferriday/Louisana unternimmt und als Zaungast einer Honky-Tonk-Kaschemme wie gebannt den wilden Jitterbug-Tänzern zuschaut und besonders den Pianisten beobachtet...

...zwölf Jahre später traktiert er selbst die Tasten und nimmt bei Sam Phillips Plattenfirma Sun in Memphis/Tennessee seine erste Platte auf, bevor er am 29. Juli 1957 mit seiner Version des von Roy Hall geschriebenen Countrysongs "Whole Lotta Shakin' Goin On" in der Steve Allen Show für Furore sorgt. Seine entfesselte Performance, bei der er anfangs noch verhalten am Flügel sitzt, jedoch bald den Hocker nach hinten weg kickt, anzügliche Lyrics ins Mikrofon schreit und auf die Tastatur mit Händen und Füßen gleichermaßen einhämmert, verleiht ihm den Nimbus des "Wild One". Fortan verwandelt er bei Live-Konzerten das Auditorium regelmäßig in ein Purgatorium, das mitunter in der Inbrandsetzung seines Klaviers (z. B. in der "Allen Freed's Big Beat Show", um dem nach ihm auftretenden Chuck Berry die Show zu stehlen) gipfelt......

Als Elvis Presley 1958 seinen Militärdienst antritt, ist für den mittlerweile zum "Killer" avancierten Lewis die Krone des R'n'R zum Greifen nahe. Doch die Hochzeit mit Myra Gale Brown, seiner 13jährigen Cousine zweiten Grades, eine abgebrochene Englandtour, und erste Abstürze mit Tabletten und Alkohol bringen den Karriereknick. Die Medien titulieren ihn als Bigamisten und "Kinderräuber", seine Platten werden aus den Radioprogrammen genommen, so dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als durch kleine Clubs zu tingeln.....

Das Filmende gibt einem Ausblick auf die Geburt seines (nach dem Showmaster Steve Allen benannten) Sohnes, den Myra Lewis am 27.02.1959 zur Welt bringt, lässt jedoch die Schicksalsschläge späterer Jahre ausgeklammert.

Die Rolle des Twens Jerry Lee ist mit dem (im Jahre 1989) 35jährigen Texaner Dennis William Quaid, der den wildesten aller R'n'R Roller mit seinen stolzen Gesten und seinem animalisches Gehabe mit voller Inbrust verkörpert, brillant besetzt. Auch die damals 18jährige Winona Rider überzeugt als seine jugendliche Ehefrau Myra Gale. Eine klasse Vorstellung bietet auch der mit seinen 31 Jahren recht jung wirkende Alec Baldwin, der als Jerrys Cousin und Prediger Jimmy Swaggart, den R'n'R als Teufelswerk anprangert. Ein besonderer Gag ist, dass der 68jährige Erfinder der Late Night Show, Steve Allen, sich als 36jährigen selbst darstellt!

Neben grandiosen Bühnenauftritten erinnern Filmsequenzen wie zu "High School Confidential" an Tanzszenen a la "Crease". Fazit: 108 unterhaltsam-packende Minuten mit einem tollen Soundtrack, der mit seinen insgesamt 25 Stücken neben Originalsongs des im Jahre 1986 in die R'n'R Hall of Fame aufgenommenen Musikers auch andere zeitgenössische Musik enthält. Sehr empfehlenswert für alle Fans des R'n'R, insbesondere des wilden Pianisten, der als 71-Jähriger noch heute regelmäßig tourt. 5 Amazonsterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Film, großartiger Dennis Quaid, leider nicht ausgereizte Tonspur, 5. Juni 2013
Von 
Pflasterstein (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über den Film will ich hier nicht viel sagen. Ein kurzer Abriss der ersten Karriere des Killers, bis zu seinem Absturz nach der Heirat mit seiner minderjährigen Nichte. Worauf es bei diesem Film ankommt, sind natürlich die Songeinlagen, die, neu eingespielt vom Killer höchstpersönlich, durch Quaid exzellent performt werden. Sein irrer Blick, seine aufbrausende Art und sein fast schon arrogant zu nennendes Auftreten auf der Bühne sind einfach meisterlich! Leider hält die Tonspur bei diesem Feuerwerk nicht mit. Der Film ist zwar bereits 24 Jahre alt, doch hätte die Tonspur durchaus ein kleines Lifting vertragen können. So wirken die Live-Auftritte trotz des eksatisch kreischenden Publikums etwas flach und schmälern den Filmgenuss deutlich. Trotzdem vier Sterne für einen Film der Spaß macht und einen der wichtigsten Rock'n'Roller der Geschichte portraitiert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A wild one!, 4. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Great Balls Of Fire [UK Import] (DVD)
Der Film erzählt vom langsamen Aufstieg und dem gottgegebenen Talent von Jerry Lee Lewis (gut gemacht: Dennis Quaid). Die Heirat mit seiner 13-jährigen Cousine Myra, von Winona Ryder knuffig-naiv gespielt, hätte ihm fast die Karriere gekostet. Der Rest ist Legende.
Da "The Killer" im Abspann auch als Berater aufgeführt wird, kann man, so hoffe ich mal, von einer gewissen Authentizität ausgehen.
Technisch ist die DVD 1a. Das Bild ist scharf, kontrastreich und gibt die Farben der fünfziger Jahre gut wieder. Ich habe mir nur die englische Tonspur angehört (mit deutschen Untertiteln), ebenso wie die deutsche in Dolby Surround. Da Jerry Lee Lewis für diesen Film seine Stücke in Stereo neu eingespielt hat, kann man über die Klangqualität wahrlich nicht meckern. Als Bonusmaterial gibts leider nur den Trailer zum Hauptfilm.
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Great Balls Of Fire [UK Import]
Great Balls Of Fire [UK Import] von Jim McBride (DVD - 2003)
EUR 12,99
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