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am 12. Juli 2003
Eins dürfte von vornerein feststehen: Mogwai sind, zumindest etwas, erwachsener geworden und haben ihren Klangkosmos definitiv weiterentwickelt und auf neue Ebenen getragen. Sperrige Lärmkaskaden und Noiseattacken sind auf "Happy Songs for Happy People" seltener geworden, was auch bedeutet, dass sich die bärtigen Schotten detailverliebt wie nie zuvor geben.
Das gesamte Album klingt überraschend homogen und ruhig und ist von Anfang bis Ende hörbar ohne den Hörer mit zu vielen sperrigen Klängen oder zu komplexen Verschachtelungen zu beanspruchen.
Getragen werden die Kompositionen nach wie vor vom typisch-melancholischen Gitarrengeplinker und den langsamen Drums, jedoch haben Mogwai, wie Anfangs schon erwähnt, ihre Klangwelten auf vielfältige Weise erweitert. So tauchen sanfte Violinen- und Cellitupfer, Pianopassagen und Orgelklänge die Klanglandschaften in erfrischend neue Farben während die, dezent eingesetzten, altbekannten lo-fi Synthieklänge den Hintergrund der Kompositionen ausmachen.
Auch Gesang wurde diesmal wieder minimal eingesetzt. Verzerrte und unverständliche Stimmklänge in "Hunted by a freak" und "Killing all the Flies" und wenige Zeilen Text in "Boring Machine disturbs Sleep" sind das Maximum.
So positiv wie der Albumtitel suggeriert klingt "Happy Songs for Happy People" dann allerdings doch nicht (Wie wir das halt von Mogwai gewohnt sind...) Nach wie vor sind die Songs melancholisch und etwas schwermütig. Im Vergleich zum depressiven "Come on Die Young" ist es jedoch eine beinahe Ashcroft'sche bittersüße Melancholie in der an zahlreichen Stellen doch die Sonne durch die Wolkendecke bricht.
Anspieltipps zu geben ist auch in diesem Fall recht schwer. Denn wie so viele Alben ist auch "HSFHP" ein Gesamtkunstwerk bei dem ein Song an den anderen anknüpft, wer würde auch diese wunderbare Reise durch zerstückelung einfach kaputtmachen wollen? Dennoch gibt es Songs die besonders hervorstechen.
Track 2: "Moses? I Amn't" - Eingeleitet und unterlegt von warmen aber traurigen Orgelklängen wächst der Song durch Cellostreicher und einem langsamen lo-fi Bassdrum zu einer Komposition an, die durchaus von Clint Mansell und dem Kronos Quartett hätte stammen können.
Track 6: "Ratts of the Capital" - Ist mit seinen über 8 Minuten Länge das Zentrale Stück das Albums. Eine typisch Mogwai'sche Komposition die mit einer zerbrechlichen Gitarrenmelodie und schleppenden Drums beginnt, bei ca. 2 Minuten Spielzeit eine Pause einlegt um dann eine, 3-minütige, Bassgetragene Lärmlawine auf den Hörer herabrollen zu lassen und dann sanft ausklingt. Genial.
Genauso empfehlenswert sind "Killing All the Flies", "I know you are but what am I?" und "Boring Machines disturbs Sleep", dass mit seinen breiten, atmosphärischen Klängen durchaus an die Klanglandschaften von Sigur Rós errinert.
Und auch wenn die Platte beim durchhören recht eingägig klingt verdient sie mehr als einen Durchlauf und auf jeden Fall Aufmerksamkeit. Denn all die kleinen, musikalischen Details wollen entdeckt werden und haben es auch verdient. (Ich hab z.B. das Xylophon in "Ratts of the Capital" erst nach dem ca. 4 Durchlauf bemerkt...)
Eine musikalische Reise und klangtechnischer Rebellismus der sich dem komplett offenbahrt, der sich die Mühe gibt.
Für mich eine 8.8 von 10.0.
Danke für die Aufmerksamkeit.
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am 13. Mai 2003
Ich finde es immer wieder erstaunlich und auch beeindruckend, dass diese Band aus Schottland es tatsächlich schafft, Instrumentalmusik zu schreiben, die einfach interessant und nicht langweilig ist.
Sie haben es wieder mal geschafft. Alles in allem ist es ein sehr ruhiges Album geworden, aber ich bin mir sicher, dass sie es live wieder krachen lassen werden. Für alle, die MOGWAI noch nie live gesehen haben, es aber mal wollen: UNBEDINGT etwas für die Ohren mitnehmen! Auch wenn man es diesem Album (so wie dem Vorgänger auch) nicht anhören mag: Auf der Bühne übertreiben sie etwas doch etwas, was eigentlich ziemlich schade ist.
Zum Album: Gleich schon der Opener geht ins Ohr. Er geht unscheinbar los, hat aber eine Melodie, die mir nicht mehr aus dem Ohr geht. So geht es weiter, und ehe man sich versieht, sind die rund 42 Minuten rum. Es wird mit roboterähnlichen Stimmen gespielt, auf Ruhe folgt ab und zu mal ein Gitarrengewitter, Klavier und Cello kommen zum Einsatz, ebenso Klänge, die dem Computer entsprungen sind, richtig gesungen wird nur einmal.
Meiner Meinung nach, werden MOGWAI von Album zu Album immer besser, da sie einfach mehr experimentieren und nicht nur die Gitarren sprechen lassen. Auch wenn der Albumtitel anderes vermuten läßt: Es ist mehr eine CD für den Herbst oder Winter.
Die japanische CD kommt übrigens noch mit einem Bonus-Track: "sad dc".
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am 12. Juni 2003
Die Songs sind zwar im Durchschnitt nicht so lang wie auf den älteren Alben und keine "Monster" mehr wie z.B. "Sine Wave", "Ex-Cowboy" und "Mogwai fear Satan", dafür sind sie jedoch viel besser zugänglich. Der Qualität der Stücke tut dies jedoch keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil.
"Happy Songs For Happy People" ist wunderschön melancholisch; ruhige instrumentale Phasen wechseln sich ab mit lauten, ungestümen Sequenzen, die einen zu Begeisterungsstürmen hinreißen lassen.
Für Mogwai Fans ein Pflichtkauf, für alle anderen ein mehr als guter Grund, mal über den Tellerand zu sehen.
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am 4. Juni 2003
das vierte album der schotten hat konventionellere songstrukturen als seine vorgänger, ist aber keineswegs weniger fesselnd. Mogwai brauchen keinen gesang, mit ihrer musik erschaffen sie für mich bilder, die niemals mit worten beschrieben werden kann. Happy songs for happy people( sollte ursprünglich :" a bag of agony" heißen) ist ein meisterwerk.
Anspieltip: ratts of the capital- ein musikalischer orgasmus ( unbedingt über kopfhörer anhören)Live sind mogwai unglaublich, sicher mit abstand das lauteste was ich je gehört hab
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am 29. Mai 2003
mogwais album mit dem genial-ironischen titel ist eine weitere verfeinerung ihres unverwechselbaren stils. die stücke beginnen leise, eine melodie setzt sich fest, und äußerst gekonnt entsteht allmählich ein unglaublich vielschichtiges sound-gebäude, wie zum beispiel im monumentalen 'ratts of the capital'.
wer godspeed ybe kennt und schätzt, muß auch (alles von) mogwai haben!
nur für happy people ist die platte eher ungeeignet...
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am 11. Juni 2005
Man kann ja viel über Mogwai sagen, aber nicht, dass sie schlecht sind. Wer diese Musik nicht mag, der soll es einfach nicht hören, geschweigedenn eine schlechte Bewertung über diese CD abgeben. Diese Musik beansprucht einen bis zum letzten Lied. Die Lieder wirken teils entspannend, teils aufwühlend. Auf jedenfall ist es eine Gefühlscollage allererster Güte. Die Art Soundeffekte und Instrumentalität zu mischen, ist bei diesem Album und bei dieser Band einfach genial.
Fazit: Ein gelungenes Album, dass für gewisse Momente ;-) einfach genial ist, um sich selbst zu erkennen.
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am 9. August 2015
Sehr gute CD. Wie bei jeder CD gibt es Lieder die nicht so besonders sind. Aber die CD ist trotzdem zu empfehlen
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am 22. Juni 2003
Lehnt Euch zurück in den Sessel oder legt Euch aufs Bett, verschränkt die Arme hinter dem Kopf und lauscht der schönen himmlischen Gitarrenwände der Band MOGWAI !
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am 11. März 2006
Da hab ich mir "Happy Songs for Happy People" neu bei Videodrom in Berlin geholt, fahr mit dem Fahrrad gen Lustgarten, den Discman an, und warte. Ich warte auf das "Mogwai fear Satan". Nein, es kommt nicht. Denk ich mir, gut ich warte. Doch da ist nichts vergleichbares. Einfacher gesagt, dieses Album ist einmalig. Keyboard meets Guitar meets Steinberg Cubase, und das in 1A-Quality. Mein Lieblingsstück auf dieser Platte: Golden Porsche. Ich warte noch immer, aus.
Wer Mogwai in Höchstform erleben, bzw. hören will, no. Durchschnittlich Mogwai. Optimal neben der Steuererklärung. Ich lieb sie trotzdem. Danke
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am 12. Februar 2004
Diese CD, Klangcollage, Computergeräusche...wie immer man auch dieser Werk von Mogwai nennen möchte hat mit Musik im weitesten Sinne nicht viel gemein.
Aber die Geschmäcker sind ja nun mal verschieden, aber es ist eine ziemlich billige Art und Weise sein Geld zu verdienen.
Happy kann der "Künstler" nur über seine Gage sein....
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