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Kundenrezensionen

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am 13. März 2013
"L'enfant sauvage" "Das Kind aus der Wildnis" ist der Originaltitel des Films. Das Script des Films basiert auf einer Original Dokumentation eines französischen Arztes vom Ende des 18 Jahrhunderts und schildert die Bemühungen dieses Arztes einen 10 jährigen Jungen, der wild im Wald aufgefunden wurde, in die Zivilisation zu integrieren. Im Vordergrund steht dabei die Vermittlung der Sprache und die dabei verwendeten Methoden. Der Arzt hat einschlägige Erfahrungen, weil er seit Jahren taubstummen Kindern das Sprechen beizubringen versucht. Aus diesem Interesse fertigt er auch die Dokumentation an.

Es gibt nur sehr wenige Fälle von "Wolfskindern" (weniger als 10), die bekannt geworden sind. Soweit ich weiß, ist L'enfant Sauvage das einzige Kind, daß man mit System unterwiesen hat, deshalb ist diese Geschichte so wertvoll und als Film allen zugänglich und bietet einen tiefen Einblick in das Verhalten eines Menschen, der außerhalb der Zivilisation aufgewachsen ist.

Ich hoffe, daß ich dem Leser Lust auf den Film gemacht habe und nicht zu viel verraten habe. Der Film folgt der Dokumentation auch in den Fällen, wo wir heute sagen würden "Armes Kind" oder "Böser Doktor", aber das Ereignis liegt 2 Jahrhunderte zurück und unserem Ururururgroßvater ging es nicht besser in der Schule und seine Ehefrau hat wahrscheinlich niemals eine Schule von innen gesehen. rr
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am 20. Mai 2003
Diesen Film habe ich schon vor vieleb Jahren mal im TV gesehen und sofort geliebt. Francois Truffaut gelang hier 1969 (!) ein sehr einfühlsamer und aufwühlender Film. Aber in der Jahreszahl könnte evtl. bei "Ncht-Film-Kennern" der Haken liegen: Es handelt sich bei dem Film um das schwarz-weiß Original von 1969 und nicht um einen Farbfilm, wie das Cover annehmen lässt. Auch der Ton lässt seht zu wünschen übrig - Extras gibts, außer dem Trailer auch keine - und trotzdem (der gerade deshalb) 5 STERNE für "der Wolfsjunge" !!! Davon ist aber mindestens einer für den Mut, das schwarz-weiß-Wagnis einzugehen. Würde ich mir beim "Herr der Fliegen" auch wünschen.
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am 19. Januar 2010
Ein sehr wertvoller Film der einen sehr guten Einblick in die Entwicklung der Heil - und Sonderpädagogik gibt.Das Verhalten eines deprivierten Kindes ist sehr einfühlsam und schauspielerisch genial dargestellt.Die Bemühungen des Arztes Jean Itard, der gegen die Konventionen und Vorurteile der damaligen Zeit handelt sind beeindruckend. Ein Film der gerade durch seine Schlichtheit beeindruckt. Farbe würde ihm eher schaden!Sehr empfehlenswert auch für alle die sich beruflich mit dem Thema "Behinderung" befassen.
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am 14. Dezember 2014
Der Film ist in schwarz-weiß und schildert serh eindrücklich die Gesellschaft zu dieser Zeit.
Dabei hält er sich sehr nahe an den Aufzeichnungen des Arztes Dr Itard, der im ausgehenden 18 Jhdt in Frankreich das Wolfskind zu sich nahm und zu erziehen versuchte.
Der Wolfsjunge wird zu Beginn des Filmes eingefangen, zur Schau gestellt, für schwachsinnig erklärt und landet schließlich bei einem Arzt, der Zugang zu ihm findet.
Aber auch Doktor Itard bleibt wissenschaftlich distanziert, unbeholfen im Umgang mit Zuneigung oder Liebe, und wendet zum Teil fragwürdige Erziehungsmethoden (in den Schrank sperren, Schläge, Essenentzug,...) an, um das Wolfskind zu Leistungserfolgen zu führen.
Einzig die Haushälterin entwickelt eine echte "Liebe" für den Jungen.
"Victor", so wird er schließlich genannt, bleibt bis zum Ende hin - und hergerissen zwischen der Wilden Welt, in der er 12 Jahre zu Hause war, und der sogenannten Zivilisation. Sprechen lernt er nie.
Zum Einsatz im Unterricht ist der Film gut geeignet, es stecken viele Anregungen in dem Film (Erziehung damals, Umgang mit Behinderung, sensible Phasen der Erziehung, ...) Ein Nachteil ist die Qualität des Films: Der Ton rauscht sehr, zum Teil sind ganze Passagen (Stimmen aus dem Hintergrund, Stimmengewirr) nicht synchronisiert , daher ist es recht "anstrengend", den Film zu sehen. Eine Identifikation mit Victor ist aber trotzdem gut möglich: Beide Charaktere (Victor und Itard) sind grandios gespielt.
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am 15. Februar 2006
Diesen Film habe ich vor sehr vielen Jahren unter dem Titel "Das wilde Kind" gesehen und habe ihn nie vergessen.Ich war sehr beeindruckt, besonders vom Darsteller des Jungen und auch vom pädagogischen Anliegen des Arztes. Ich freue mich sehr, dass man diesen Film kaufen oder leihen kann.
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am 21. Februar 2014
Toller Film, der immer wieder sehenswert ist und die Anfänge der Pädagogik wirklich überzeugend darstellt - bis heute miener Meinung nach unerreicht durch seine vielen Nachahmer!
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am 11. Dezember 2014
der film ist ein kleines juwel, ruhig und auch manchmal etwas dozierend erklärt er die zusammenhänge und nimmt sich die erforderliche zeit. jean pierre cargol (die hauptrolle) ist sehr eindrucksvoll - und truffaut hat eh ein händchen für solche stoffe. es hat spaß gemacht, den film nach jahrzehnten wieder einmal zu sehen!

was ich jedoch nicht verstehe, ist das dargebotene filmformat - auf meinem flatscreen hatte ich nicht nur links und rechts schwarze balken (was für das format normal wäre), es gab auch unten und oben einen schwarzen balken... da ist beim transfer von der vorlage auf die dvd wohl einiges schiefgelaufen...
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am 7. März 2013
Jahrzehnte nach dem ersten Anschauen hat dieser Film nichts von seiner Poesie verloren. ich bin sehr froh, diese DVD-Ausgabe gekauft zu haben.
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am 30. November 2012
Über den Inhalt des Films muss man keine Worte verlieren; ein absolut sehenswerter Film, der unter die Haut geht.
Leider gab es bei der Lieferung sowie der Qualität der Ware bei mir Probleme. Bedingt durch einen Lieferanten zog sich die Zustellung auf die doppelte als die angegebene Lieferzeit, was sehr ärgerlich ist, wenn man den Film zu einem bestimmten Termin braucht und von Amazon gewohnt ist, dass die angegebenen Zeiten auch eingehalten werden.
Weiterhin war das Produkt beschädigt. Die DVD weist zahlreiche Kratzer auf und lässt sich auf vielen DVD Playern (ich habe 3 ausprobiert) und auch nicht auf meinem Laptop abspielen. Lediglich auf dem Mac Book Pro scheint die DVD lesbar...schade!
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am 4. Dezember 2003
Wenn man sich für Schwarzweißfilme erwärmt, sollte das Cover fairerweise nicht farbig sein. Eine sehr berührende Mogli-Geschichte aus Frankreich, Francois Truffaut als Taubstummenlehrer, der sämtliche Tricks anwendet, um zu dem Jungen aus der Wildnis durchzudringen, ihm Lesen und Sprechen zu lehren.
Die Storyline, das muss man sagen, ist aber eher fahl. Im Originalton mutet es eher wie eine Französisch-für-Anfänger-Lektion an. Ausser die erzieherischen Maßnamen zu dokumentieren hat der Film kein spürbares Ende, ausser dass Truffaut auf Geheiß des Königs den Jungen behalten darf. Das imperiale ländliche Frankreich ist gut umgesetzt worden, was sicher nicht schwerfällt. Dieser Film dürfte eher "Special Interest"-Leute interessieren. Immerhin einige Sprachen-Untertitel.
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