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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas Crunk und sehr viel Blues!, 20. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Mississippi: the Album (Audio CD)
Mississippi ist der ärmste Staat der USA, Bildung ist dort am niedrigsten und Arbeitslosigkeit am höchsten! Genau aus diesem Südstaaten-Staat kommen Blues Legenden wie Muddy Waters und BB King... Im Rap waren andere Südstaaten für die ganz großen Erfolge zuständig (Louisiana, Georgia, Tennessee...). Dies ändert sich nun nachdem er einen 10 Millionen Dollar Deal bei Universal Records unterschrieben hat. Seine Musik ist auch entsprechent hochwertig:
Crunk Rap mit Pastor Troy (F**k Em) und Lil Jon (Might Getcha), Party Single mit Lil Flip (Like A Pimp) und sehr viele Blues Tracks wie "Mississippi", "Caddillac On 22s" und "Choose Me", ein große Bandbreite an Sounds die alle sehr hochwertig sind. Sinnvolle Texte, Perfekte Beats, ein ideales 5 Mic Album!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feel the Mississippi Blues, 2. Mai 2008
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mississippi: the Album (Audio CD)
Bereits im Jahr 2000 konnte sich Mississippi's größter Exportschlager, David Banner, mit seinem Debüt "Them Firewater Boyz, Vol. 1" einen Namen im dreckigen Süden machen. Sein Potential erkannte auch Universal Records und stattete ihn mit einem hochdotierten Vertrag aus, dem 2003 gleich zwei Alben folgten. Erstes wäre dieses hier, "Mississppi: The Album". Den Großteil hierfür hat DB natürlich selbst produziert, aber auch Leute wie KLC oder Lil Jon halfen das ein oder andere Mal mit.
"What It Do" wurde von dem Ex-No Limit-Producer KLC gebastelt und klingt sofort etwas nach dem alten NLR Stuff, nur weiterentwickelt. Typisch treibende Bässe, dazu eine Keyboard-Melodie, über welche Banner mit seinen aggressiven Rhymes drübergeht. Etwas gediegener geht es beim im Houston Style gehaltenen "Like A Pimp" zusammen mit Lil' Flip zu. Harter Midtempo Beat und donnernde Hintergrundsounds. Besonders Clover G Lil' Flip gefällt mir hier, aber auch David Banner zeigt sich wieder von seiner besten Seite. Eine echte Bombe zündet DB mit "Fuck 'Em". Als Feature steht hier Pastor Troy zur Verfügung, der zusammen mit Banner eines der besten Duos, die ich je gehört habe, abgibt. Man bekommt hier ein trommelndes Beatfeuerwerk mit pompösen Fanfaren auf die Ohren gezimmert was zusammen mit den beiden Reimemonstern PT und DB richtig krass abgeht, sodass eine wahre Down South-Hymne und damit das Highlight der Platte entsteht. Ganz anders gestaltet sich da die Mitte von "Mississippi: The Album", die im Gegensatz zu den ersten, crunkigen Liedern, sehr viel auf Mississippi-Blues setzt. Den Anfang macht das sehr entspannte "Mississippi", das auf ein schlichtes Gitarrenspiel setzt und dank Banners Rhymes auch sehr chillig rüberkommt. Ähnlich wäre "Cadillac On 22's", bei dem ebenfalls die Akustikgitarre zum Einsatz kommt und so ein entspannter Country Rap-Song den Hörer zum träumen einlädt. Ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist das Brett "Really Don't Wanna Go". Hier geht es richtig hart zur Sache. Pumpende Bässe, krachende E-Gitarrenriffs, Banner mit seiner rauen Stimme - genial! Auch die Features in Form von B-Flat und Sänger Marcus machen hier ihren Job perfekt. Dass sich David Banner gerne Anleihen beim R'n'B nimmt hört man u.a. auf "My Shawty" zusammen mit Ex-No Limit-Rapper Fiend. Das Instrumental ist eher schlicht, fällt hauptsächlich durch die ruhige Melodie auf. Auch Mr. Whomp Whomp! a.k.a. Fiend, der ja sonst für seine harten Verse bekannt ist, lässt es hier ruhiger angehen und kann mit seiner tiefen, souligen Stimme glänzen und hört sich deutlich besser an als Banner, der etwas nach einem Frosch klingt. Erneut sehr im Country Style gehalten ist "Bush", das gleichnamigem Präsidenten "gewidmet" ist und auch einiges an freshen Funk-Elementen beinhaltet. Das Instrumental ist wirklich ein wahrer Ohrwurm, was mit Banners coolem Refrain noch einmal unterstrichen wird. Meiner Meinung nach der zweitbeste Song, auch wenn er leider nicht all zu lange dauert. Zum Ende von "Mississippi: The Album" wird man mit dem harten und eher langsamen, dennoch richtig bouncenden "Bring It On" (feat. J Da Groover & Mississippi Shawty) noch einmal begeistert, genau wie von dem sehr chilligen Bonus Track "Fire Falling". Ebenfalls überzeugend wären der Crunk-Hammer "Might Getcha" (feat. Lil Jon), das rockige "Chose Me" (feat. Sky) und das ebenfalls entspanntere "So Trill".
David Banner's Major-Debüt ist also ein voller Erfolg, genau wie die beiden Nachfolger "MTA2: Baptized In Dirty Water" und "Certified". Es gibt hier einen guten Mix aus harten und eher chilligen Nummern, die ein gelungenes Down South Album ausmachen. Man hätte vielleicht noch etwas mehr herausholen können, doch auch so ist diesen Album jedem Südstaaten Rap Fan absolut zu empfehlen.
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Mississippi: the Album
Mississippi: the Album von David Banner (Audio CD - 2003)
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