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am 28. Februar 2016
Was hier Steven Spielberg abgeliefert hat, beeindruckt auf der ganzen Linie. Von der blutigen Landung in der Normandie - und so etwas gab es in dieser Art vorher noch nie zu sehen - bis zum bitteren Ende bleibt der Film eindrücklich und bewegend. Tom Hanks überzeugt in seiner Rolle als traumatisierter Offizier, der pflichtbewusst einem Befehl Folge leistet: einen einzelnen US-Soldaten, der sich tief in Feindesland befindet, zu finden und nach Hause zu schicken. Ob solche Befehle moralisch vertretbar sind oder nicht, will ich hier gar nicht ausdiskutieren. Dieser Befehl dient dem Film als eigentliche Handlung nach der letztendlich erfolgreichen Landung an den Stränden. Der Film beschönigt nichts! Hier wird schonungslos gezeigt, was eine Garbe eines MG42 unter den anlandenen Soldaten anrichtet. Oder wie die aus den Landungsbooten springenden Soldaten durch ihre Ausrüstung unter Wasser gezogen werden und jämmerlich ertrinken. Oder wie Soldaten, denen die Gedärme aus den Bäuchen quillen, nach ihren Müttern schreien. Oder wie Granaten den Soldaten Gliedmassen abreissen. Die ersten 20 Minuten sind eine wahr Tour de force an unmenschlicher Gewalt, aber es sind genau diese 20 Minuten, die einem am eindrücklichsten in Erinnerung bleiben. Kein anderer Kriegsfilm hat die Auswirkungen von Waffen auf menschliche Körper jemals so eindringlich dargestellt wie Steven Spielberg mit diesem Film. Nach der Landung an den Stränden war ich dankbar für eine ruhigere Phase in diesem Film, die die eigentliche Handlung einläutete. Über den Rest des Films will ich hier keine grossen Worte mehr verlieren, gesamthaft gesehen gilt "Saving Private Ryan" für mich als einer der eindrücklichsten Filme über den Zweiten Weltkrieg mit dem Thema "Kampfhandlungen".

Worüber aber ich einige Worte verlieren will ist, dass es Rezensenten gibt - hier sei "herrmueller" mit seiner Rezension vom 18.01.2016 erwähnt - die mir ziemlich zu denken geben.

Zitat aus seiner Rezension:
"...aber mit der Zeit sollte die Geschichte doch eigentlich einmal korrigiert werden, wer greift wen an, wer verteidigt wessen Werte, und immer ist der DEUTSCHE Soldat, ob Wehrmacht oder Waffen SS der Böse bzw. der schlechtere Soldat, das ist falsch, warum haben die USA sinnlos Soldaten nach Europa geschickt, im ersten WK und in diesen, angegriffen wurden die doch von Niemanden!
die wurden doch nur für die Rockefeller, Morgans, BP, usw. geopfert.
England und Frankreich, sogar die verhaßten Russen waren am Ende, ein Frieden in beiden Kriegen immer noch möglich! ...
aber ja, die Geschichtsbücher wurden nach den Nürnberger Prozessen 1945/46 ja neu geschrieben, danach muß man sich ja halten,
der Sieger schreibt die Geschichte, die Folgen sind vielleicht bekannt?"

Lieber "herrmueller", wir wollen doch bitte mal eines einfach nicht vergessen:
Was wurde durch die Alliierten bekämpft? Ein Regime, das es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen zu unterdrücken, zu versklaven, auszubeuten und zu vernichten, und das die Vernichtung von Menschen mit einer zynischen Perfektion betrieben hat (wer jemals ein Konzentrationslager besucht hat, weiss, wovon ich spreche!). Dass zur Beseitigung dieses Unrechtsregimes auch unzählige rechtschaffene deutsche Soldaten sterben mussten, war einzig und allein ihrer eigenen politischen und militärischen Führung zu verdanken.
Mehr brauche ich hierzu nicht zu sagen.
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am 3. April 2016
Die Anfangsszene an Strand ist unbestritten meisterhaft inszeniert und zeigt eindringlich was dieses elende und oft qualvolle Krepieren im Krieg wirklich mit Heldentod zu tun hat. Nichts ! Umso herber der Absturz der Qualität des Films nach der Landung in der Normandie. Alle Klischees über den für nicht US-Bürger unangenehmen amerikanischen Patriotismus werden erfüllt. Charakterzeichnung und Handlungsmotive bei unverschämten Kriegsglück nur beim GI, der Gegner aus Deutschland dient als unsympatisch-hinterhältige Schießbudenfigur sowie durch töricht-haarsträubende Kampftaktik nur als Kanonenfutter. Langweiliges Krach-Bumm-Kino. Was ist die Botschaft des Streifens für die heutige Zeit ? Ich weiß es nicht.

Herr Spielberg hatte mit Schindler's Liste bereits ein wirklich verstörendes Filmwerk zu dieser grauenhaften Epoche geschaffen- Dabei hätte er es belassen sollen.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Juli 2010
Einleitung:
Das Leben eines anderen retten und dadurch das vieler riskieren. Kurz zusammengefasst ist das die Geschichte von "Der Soldat James Ryan", ein Film der sehr viele Zuschauer bisher berühren konnte und zugleich auch wieder in Erinnerung brachte, welche Grausamkeit und Brutalität sich am 06.Juni 1944 bei der Invasion der Normandie ereignete.
Was lässt diesen Film aber so besonders werden? Alleine die Tatsache, dass Steven Spielberg Regie geführt hat? Nun, wenn der Erfolgsfilmer einen Film in die Hand nimmt, konnte er schnell große Erfolge feiern, siehe E.T. - Der Außerirdische (Remastered Version),Schindlers Liste (2 DVDs),Krieg der Welten [Blu-ray], Indiana Jones Quadrilogie (5 DVDs),Der weisse Hai (Special Edition),Jurassic Park Trilogy (3 DVDs) etc... . So war auch klar, dass wenn er sich dem Thema der Invasion der Alliierten im Zweiten Weltkrieg annimmt, dabei kein Schnellschuß herauskommen wird.

Die Story:
Genre: Action, Drama, Kriegsfilm Altersfreigabe: FSK: ab 16 Jahre Spieldauer: 169min.

6.Juni 1944 - D-Day an der Küste der französischen Normandie. Bei der Landung der US-Army werden diese von der deutschen Wehrmacht schwer unter Beschuss genommen. Binnen kürzester Zeit gibt es hunderte Gefallene; unter ihnen die beiden Brüder Ryan, deren dritter Bruder bereits die Woche zuvor in Neu Guinea ums Leben kam. Aus diesem Grund entscheidet der General Stab, das deren vierter Bruder Private James Francis Ryan sofort nach Hause zu dessen Mutter zu schicken. Den Auftrag zur Rettung von Private Ryan erhält Captain John H. Miller und seine Mannen, der nun alles daran setzt, den letzten der Ryan Brüder nach Hause zu bringen...

Der erste Eindruck:
Der zweite Weltkrieg bot schon oft genug Stoff für Filme, wie z.B. bereits in "Die Brücke von Arnheim", "Agenten sterben einsam", Pearl Harbor [Blu-ray] und so weiter. Mit "The longest Day" wurde auch bereits die Landung der Alliierten an den Küsten der Normandie sehr früh und sehr gut verfilmt, aber kein Film erreichte bis her eine annähernd bedrückende Stimmung und eindringliche Atmosphäre wie "Der Soldat James Ryan".
Manch einer mag nun beim Betrachten der ersten halben Stunde denken, dass die Landung an der Küste zu brutal dargestellt wurde. Und auch wenn die Normandie schnell von den Alliierten erobert war, sollten an diesem Tag etliche 1000 im Sperrfeuer ihr Leben lassen.

Der reale Hintergrund:
Die Landung an den Küsten der Normandie lief unter dem Namen Operation Neptune und war lediglich ein Teil der Operation Overlord. Begonnen hatte diese Operation bereits im Januar selbigen Jahres mit Übungsmanövern in Britannien und endete am 30.Juni 1944. Operation Neptune beinhaltete dabei den Sturmangriff am Küstenabschnitt vor der Normandie und die Etablierung eines Brückenkopfes. Des Weiteren war sie unterteilt in 17 weitere Operationen, deren unterschiedlichen Aufgaben z.B. waren Täuschung der deutschen Verteidiger, Nachschubflüge, Einfliegen der 82. US-Luftlandedivision oder der 101. US-Luftlandedivision zur Eroberung von deutschen Stellungen, U-Boote zur Einweisung der Invasionseinheiten, See- und luftgestützte Aktionen zur Auslegung von Minenfeldern, usw.
Beteiligt waren dabei von allen beteiligten Nationen u.a. 6.900 Schiffe (Kampfschiffe, U-Boote, Landungsboote, Unterstützungsschiffe, Handelsschiffe), 11.000 Flugzeuge (u.a. 4.000 Jagdflugzeuge und 4.000 Bomber) sowie insgesamt etwa 170.000 Soldaten.
Dem konnte die deutsche Wehrmacht nur wenig entgegen setzen, nämlich gerade mal 5 Divisionen sowie 2 Jagdflugzeuge. Zwar waren 3 Panzerverbände in relativer Nähe stationiert, welche aber nur auf ausdrücklichen Befehl Hitlers bewegt werden durften. Zudem waren alle anderen Flugzeuge der deutschen Luftwaffe 2 Tage zuvor ins Landesinnere verlegt worden.

Filmfakten:
Inspiriert wurde dieser Film von dem reellen Fall der Niland Brüder. Robert und Preston Niland fielen am 6. und 7. Juni 1944 bei der Invasion der Normandie, der dritte Bruder Edward kehrte von einem Einsatz in Burma nicht mehr zurück und wurde deswegen als tot gemeldet. Aus diesem Grund trat hier für den vierten Bruder Frederick 'Fritz' Niland (der auch wie James Francis Ryan bei der 101.
US-Luftlandedivision war) die Sole Survivor Policy in Kraft, die besagt, dass zum einen Brüder nicht alle in der selben Einheit dienen durften und zudem der letzte von mehreren Brüdern sofort vom Kriegsdienst befreit und nach Hause geschickt wird, wenn alle anderen im Krieg gefallen sind. Eingeführt wurde diese Regelung durch den Fall der 5 Sullivan Brüder 1942 bei den Solomon Inseln, die im Kriegeinsatz auf dem Kriegsschiff Juno ihr Leben ließen.

Meine Meinung:
Steven Spielberg hat sich mit "Der Soldat James Ryan" sehr sensibel dem Thema "D-Day" genähert. Auf eindruckvolle aber bedrückende Weise wird vor allem die Landung an der Normandie Küste bei Omaha Beach geschildert. Gedreht wurde hier im irischen County Wexford hauptsächlich mit Handkameras, was die Geschehnisse noch authentischer werden ließ.
Doch auch der Cast wurde hochkarätig mit hochklassigen Schauspielern wie Tom Hanks, Tom Sizemore, Edward Burns, Giovanni Ribise, Barry Pepper, Adam Goldberg, Vin Diesel, Jeremy Davis, Matt Damon, Paul Giamatti oder Ted Danson bis in die Nebenrollen besetzt. Zudem mussten alle Schauspieler eine zehntägige militärische Grundausbildung über sich ergehen lassen, bei dem sie in Waffendrill, Nahkampf, Einzelmanövern und Kampftaktiken ausgebildet wurden. Diese Tatsache merkt man auch dem Schauspiel der Charakterdarsteller an, die glaubwürdig ihre Rollen verkörperten. Im Übrigen wird auf der zweiten Disc hierzu ein Special Feature geboten.
Doch nicht nur das alleine, sondern auch die führende Hand von Regisseur Steven Spielberg als auch der herausragenden, nahezu poetischen Kameraarbeit von Janusz Kaminski ist es zu verdanken, dass "Der Soldat James Ryan" ein formidables Jahrhundertwerk, eine absolute Referenz seines Genres geworden ist. Und auch wenn die Schlachtsequenzen für manchen Zuschauer zu brutal und schonungslos sein mögen, wirkt dies dennoch zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt und übertrieben, denn hier wird nur vor Auge geführt, was sich damals an jedem 06.Juni des Jahres 1944 an den Küsten der Normandie wirklich ereignete. Dieser Film soll nicht nur unterhalten, sondern das Publikum bewegen, mitfühlen lassen und zum Nachdenken animieren.
Mr. Spielberg, Aufgabe zu vollster Zufriedenheit erfüllt!

Das Bild:
HD-Widescreen (16:9, 1.85:1)

Auf den ersten Blick scheint das Bild alles andere als in Ordnung zu sein. Es wirkt nicht nur sehr kühl, sondern auch sehr körnig und stellenweise zu hell. Allerdings sollte hier zwingend berücksichtigt werden, dass dieser Look gewollt so eingesetzt wurde. Kameramann Janusz Kaminski wollte dem Zuschauer kein glatt poliertes, sauberes Kinobild liefern, sondern vielmehr den Eindruck einer Kriegdokumentation vermitteln. Aus diesem Grund ließ er die schwarze Beschichtung der Kameraobjektive entfernen, was dazu führte, dass das Licht dadurch mehr reflektiert wurde und dadurch niedrigere Kontrastwerte und eine höhere Lichtempfindlichkeit entstand.
Wie bereits vorhin erwähnt wurden beim Dreh zur Landung an der Normandie Küste Handkameras mit asynchron eingebauten Umlaufblenden einsetzen, was für wacklige und ungleichmäßige Aufnahmen sorgte und diesem Effekt noch mehr unterstütze.
Zusätzlich wurde das gesamte Filmmaterial im Bleach Bypass Prozess (um genau zu sein ENR, erfunden von Technicolor) entwickelt. Bei diesem Effekt wird das Bleichen bei der Farbfilmentwicklung entweder komplett oder nur teilweise ausgesetzt. Dadurch wird das Farbbild von einem Schwarz-Weiß-Bild überlagert, demzufolge das Bild mit verminderter Farbsättigung daherkommt, was auch Einflüsse in Bezug auf erhöhten Kontrast und stärkeres Graining hat.
In dem Zusammenhang ist die Umsetzung auf Blu-ray sehr gut ausgefallen. Der gewünschte Effekt entfaltet voll seine Wirkung und verleiht dem Film - auch dank eines optimalen Schwarzwertes - eine zusätzlich düstere Atmosphäre.

Der Ton:
Tonspuren: Deutsch DD 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Französisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch

Leider liegt die deutsche Tonspur lediglich in Dolby Digital 5.1 vor. Nichtsdestotrotz wird hier eine gute Qualität geboten, der es allerdings ein wenig an Dynamik mangelt. Vor allem bei heftigen Explosionen vermisst man ein wenig den Druck der Bässe. Allerdings wird dennoch volle Leistung bei den Surroundkanälen abgeliefert. Insbesondere bei den Kampfszenen zu Beginn des Films wird im Heimkino der Eindruck erweckt man würde sich inmitten der Kriegsgeschehnisse befinden.
Deutlich mehr wird indes bei der englischen O-Ton Spur in DTS-HD MA 5.1 gearbeitet. Die Dynamik wurde hier voll ausgelastet und auch die Bässe werden bei den entsprechenden Szenen voll ausgelotet. Hier wird stark an der Referenzmarke gekratzt. Das 24bit Encoding macht sich auf alle Fälle sehr gut bemerkbar.
Unterstrichen wird dies mitunter auch von dem herausragenden Score von Steven Spielbergs Haus- und Hofkomponist John Williams, der zu jeder Szene auch die perfekte musikalische Untermalung findet.

Special Features: (auf Disc 2)
- Eine Einführung zum Film (2:35 min.)
- Blick in die Vergangenheit (4:40 min.)
- Miller und seine Einheit (8:23 min.)
- Boot Camp (7:37 min.)
- Die Produktion von Soldat James Ryan (22:05 min.)
- Die Neuerschaffung von Omaha Beach: (17:57 min.)
- Musik und Sound (15:59 min.)
- Schlussgedanken (3:43 min.)
- In die Bresche: Der Soldat James Ryan (25:01 min.)
- Original Kinotrailer (HD) (2:10 min.)
- Re-Release Trailer (HD) (1:59 min.)
- Den Krieg filmen (88:05 min.)
- Wendecover

Das Bonusmaterial auf Disc 2 lässt keinen Grund zur Beschwerde aufkommen. Zwar befinden sich lediglich die Trailer in HD-Auflösung auf der Scheibe, aber auch in Standard Definition können die weiteren Features durchaus überzeugen. So findet man hier nicht nur zusätzliche Informationen zum Film wie z.B. bei den Dokumentationen "Miller und seine Einheit", "Die Neuerschaffung von Omaha Beach", "Die Produktion von Soldat James Ryan" oder "Musik und Sound", sondern auch ergänzende Auskünfte zum historischen Hintergrund. Hierzu befindet sich mit "Den Krieg filmen" ein sehr interessanter und mit knapp anderthalb Stunden Spielzeit ein sehr ausführlicher Bericht über Kriegsberichterstatter mit beim Bonusmaterial. Zusätzlich veranschaulicht "Blick in die Vergangenheit" die Recherche Arbeiten von Steven Spielberg und Drehbuchautor Robert Rodat zu "Der Soldat James Ryan". Hier wurde wirklich zu jedem nur möglichen Gebiet ausreichend Material geboten, um sich zusätzliches Wissen anzueignen.

Resumee:
Zu Recht hat der Film bei den Academy Awards Verleihungen insgesamt 5 Oscars u.a. für beste Kamera, beste Regie und besten Ton gewonnen. Des Weiteren war "Der Soldat James Ryan" hier in 6 weiteren Kategorien nominiert. Doch auch ohne diese Tatsache kann man unweigerlich das hohe Niveau erkennen, mit dem hier gearbeitet wurde. Und auch wenn viele wieder den Patriotismus in Kritik stellen wollen, wird hier eine wichtige Message vermittelt. Selten wurde der Krieg so schonungslos und rau dargestellt. Nichtsdestotrotz wurde allerdings kein Actionfeuerwerk zelebriert, sondern mit viel Liebe ins Detail und auf Originaltreue die Grausamkeit authentisch in Szene gesetzt.
Man kann wohl zu Recht behaupten, dass Steven Spielberg hier ein wahres Meisterwerk gelungen ist.Umso erfreulicher ist es, dass auch die technische Umsetzung auf das Medium Blu-ray sehr gut gelungen ist. Das Bild lässt, im Rahmen der beabsichtigten Effekte, keine Wünsche offen und auch der Ton liefert gute (deutsche Spur) bis herausragende (englischer Originalton) Werte.
Abgerundet mit einer Masse an zusätzlichen Informationen durch die Special Features ist diese Blu-ray eine absolute Pflichtanschaffung für jeden Cineasten.

Testequipment:
TV: Toshiba 47Z3030D (47")
BD-Player: Panasonic DMP-BD30
AV-Verstärker: Denon AVR-1602
Boxen: Magnat
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TOP 500 REZENSENTam 15. Dezember 2015
Ich hatte den Film bisher nur als DVD und habe ihn mir wegen der besseren Bildqualität als Blu-ray zugelegt. Verglichen mit der DVD ist die bessere Bildqualität nicht so, wie ich das von einer Blu-ray erwartet hatte.

Der Ton ist nach meinem Empfinden kraftvoll und klar.

Ich sehe normalerweise nicht so gerne Kriegsfilme. Der Soldat James Ryan bildet hier eine Ausnahme, weil es sich um die Verfilmung eines Stücks Zeitgeschichte handelt und weil es der mit den meisten Oscars prämierte Film des Jahres 1998 war.

Extras gibt es jede Menge auf der Blu-ray.
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am 19. Oktober 2011
So ich muss nun auch mal meiner Meinung kund tun. Lasst euch bloß von diesen pseudo Filmlienhabern dazu verleiten diesen Film wegen angeblicher schlechter Qualität nicht zu kaufen. Ich sage das die Bildqualität der Hammer ist und habe mich fast durch diese schlechten Rezessionen beeinflussen lassen.
Mein Equipment:

Sony KDL-46 EX 700
Sony BDP-S370 Blu-ray Player
Onkyo HT-S3200 Heimkinoanlage

So wie gesagt das ist zwar nicht das beste Bild was ich bisher sah aber das der Film von der Bildqualität her nicht 100 % mit Avatar-Aufbruch nach Pandora mithalten kann sollte jedem klar sein. Das Bild ist die meiste Zeit gestochen scharf und es kommt jederzeit absolutes HD-feeling auf, mich hat es fast vom Sessel gerissen denn der Ton ist auch erste Sahne. So und um mal kurz auf das Steelbook zu kommen: ist nicht mein erstes Steelbook, gehört aber zu meinen schönsten und sollte für diesen super Preis in keiner Filmsammlung fehlen, der FSK Aufkleber lässt sich problemlos entfernen.
Ich hoffe ich konnte mit meiner ehrlichen Meinung einigen Leuten die Entscheidung erleichtern.

Prädikat: unbedingt kaufen!!!
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Mai 2016
Tom Hanks in seiner besten Rolle: Wenn eine Familie alle Söhne an den Krieg verliert, muss der Krieg alles tun, um den letzten der Söhne zu retten. Dass alle draufgehen, damit der eine überleben kann, - tja, das zeigt den Wahnsinn des Krieges besser als alles andere.
Wer Kriegsfilme liebt, mag die Spannung. Wer Antikriegsfilme liebt, mag die Aussage, die zwischen den Zeilen zu lesen ist: Wie wahnsinnig muss eine Welt sein, die solchen Wahnsinn zulässt.
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Im Schatten des Kriegers"
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am 5. August 2005
Auch nach mehrmaligem Anschauen, kann ich nicht begreifen, was an diesem Film so toll sein soll. Abgesehen von einer Sache: Der Landung in der Normandie am Anfang des Films!
Gut, einige Sachen sind nicht 100% realistisch, so z.B. die Tatsache, dass den Alliierten am Omaha Sektor in Wirklichkeit erst mit der 3. Angriffswelle der Durchbruch gelang. Eigentlich hätten also schon massenweise Tote am Strand liegen müssen, als sich für Tom Hanks die Luken öffnen. Ausserdem wird nichts von der riesigen Schiffsflotte gezeigt, die die deutschen Verteidiger stundenlang unter Artilleriefeuer nahm. Das war in "Der längste Tag" besser dargestellt.
Aber was die Erstürmung des Strandabschnitts betrifft, so ist es das realste Stück Kriegsfilm, das ich bisher sah. Grandios!
Man spürt förmlich die Todesangst der unter Dauerfeuer liegenden Soldaten. Vorrücken ist Selbstmord. Dableiben ist Selbstmord. Zurück ins Wasser wäre ebenfalls Selbstmord.
Diese Stelle des Films zeigt den Krieg, wie er wirklich gewesen sein muss. Brutalster Horror für alle Beteiligten.
Wenn der Film auch nur 10% des Realitätsgrades der Anfangsszene behalten hätte, würde ich ihm mindestens 4 Sterne geben.
Aber was nach dieser Szene kommt, ist nichts als billigster Ami-Pathos-Kitsch, der mit der Realität aber auch gar nichts zu tun hat.
Die Deutschen sind charakterlose, dumme Schießbudenfiguren, die nichts zu tun haben, als scharenweise ins Gewehrfeuer unserer Superhelden zu rennen.
Warum müssen sich die Amis immer so darstellen? Dasselbe Muster zieht sich durch fast alle Vietnam-Filme. Müssen sie etwas kompensieren? In amerikansischen Kinos wurde jedenfalls bei jedem abgeschossenen Deutschen in Saving Private Ryan gejubelt und wenn ich mir die Darstellung der kurzgeschorenen Krauts anschaue, ist das auch durchaus verständlich.
Die Deutschen sind nämlich nicht nur dumm und feige in diesem Film, sie sind vor allem äußerst hinterhältig und gemein. (Beispiel: Tom Hanks gibt die Order einen gefangenen Deutschen (der sich vor Angst natürlich in die Hosen macht, ein Ami wäre da tapferer) freizulassen, anstatt ihn zu erschießen. Natürlich ist es genau dieser Soldat, der den guten Tom am Ende des Films feige abknallt. (Wenn man schon einem Deutschen hilft...)
Dafür wird der Deutsche natürlich ebenfalls erschossen. Er hätte sich eben wie versprochen der nächsten Ami-Einheit ergeben müssen. Dass er dazu aber erst durch die deutschen Lininen gemusst hätte (Hanks Trupp operiert ja hinter der Front), stört dabei wohl keinen. Er hätte also der deutschen Einheit sagen müssen: Tut mir leid, ich kann nicht bei euch bleiben, ich habe den Amis da hinten nämlich versprochen, mich den Aliierten zu ergeben. Tschüssi!
Dafür hätte wohl jeder Verständnis gehabt. ;-)
Was man sonst bei diesem Film lernt: Die Waffen SS war eine Idiotentruppe, die es nichtmal in Kompaniestärke schafft, einem Dutzend Ami-Helden beizukommen.
Deutsche Panzer haben im Gefecht das Turmluk vorzugsweise offen, MG's dürfen auf vorbeirennende Amis nicht angewendet werden. Die Panzer selbst knackt man am besten, indem man ihnen mit alten Socken die Ketten wegsprengt.
Sturmgeschütze (im Film sollen das Panther-Panzer sein) können dafür ihre Kanonen fast im 90% Winkel bewegen, um in Kirchtürmen verschanzte Sniper zu erwischen. (Womit sollte man diese Superhelden aus Stahl auch sonst töten?)
Deutsche Handgranaten sind nur dazu gebaut worden, um von tapferen Amis zurückgeschmissen zu werden. Dass die reale Zündverzögerung ein solches Unterfangen sinnlos gemacht hätte, interessiert bei soviel Schwachsinn eh keinen...
Wenn sich tapfere GI's mit einem MG verschanzen, haben sofort mindestens ein Dutzend Wehrmachtssoldaten anzutreten, um sinnlose Befehle schreiend, ins Feuer zu laufen. (Sollten sogar Amis mal nachladen müssen, hat man natürlich solange zu warten.)
Ich frag mich wirklich, wie diese idiotischen Krauts den Weg nach Frankreich überhaupt gefunden haben und wie schlecht die anderen Armeen Europas wohl sein müssen, um von denen geschlagen worden zu sein.
Am Ende des Films flattert natürlich der Sternenbanner über den Bildschirm, nachdem Ryan brav vor'm Grab des toten Captain salutiert hat.
Spielberg sollte sich wirklich besser wieder an E.T. oder seine Dinos halten, anstatt ein Machwerk wie dieses abzuliefern.
Wer einen wirklich guten Kriegsfilm sucht, sollte sich lieber Filme wie "Im Westen nichts Neues" anschauen.
Warum Der Soldat James Ryan von einigen Leuten als realistisch bezeichnet wird, ist mir jedoch völlig unverständlich.
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am 13. November 2004
rein technisch versteht sich der soldat james ryan zweifellos als einer der besten kriegsfilme die überhaupt gedreht wurden.
die kameraführung und die sound-technik kann man einfach nur als mitreissend bezeichnen.
aber ist dieser film ein antikriegsfilm?
die erste 3/4 stunde könnte man dies annhemen, werden doch bei der landung am d-day die schrecken des kriegs vor augengeführt.
man bekommt regelrecht selber angst wie es ist, aus einem landungsboot an land gehn zu müssen.
ja, krieg ist schrecklich.
und was kommt danach?
ich traute meinen augen kaum, der patriotismus schnellt von 0 auf 100 in die höhe, deutsche werden als kanonenfutter verheizt (und das soll auch gut so sein will uns der film vermitteln), ein deutscher gefangener fleht um sein leben, er fände amerika "das land der indianer und cowboys" ja so klasse und eine kleine gruppe von amis baut in a-team manier bomben aus socken und schmierfett und kämpft tapfer und abenteuerlustig gegen eine überzahl deutscher panzer.
aua, so viel dummheit tut weh.
in den krieg zieht niemanden gerne, vielleicht hätte herr spielberg auch mal briefe meines grossvaters von der front lesen sollen.
dann wäre ihm vielleicht klar geworden, dass krieg eine absurdität des menschseins ist, nicht die eines einzigen volkes....
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am 9. Dezember 2005
Wie gut, daß es wenigstens US-Filme gibt, um aus der Geschichte zu lernen. Denn sonst wüßte man nicht, wie toll amerikanische Helden waren. Immer knapp mit den Mitteln verstehen es diese schlauen US-Füchse, dem deutschen Feind eine Falle nach der anderen zu stellen und selbst aus den aussichtslosesten Situationen einen Sieg zu machen. Pfiffig wie Dampfkessel stopfen sie Sprengstoff in ihre Socken, wehren den Feind bei Munitionsmangel mit zielsicher geschleudertem Helm ab und sind nie um ihr Blendax gereinigtes Lächeln zu bringen.
So ist es wohl auch zu erklären, daß der ins Militärhistorische umgesetzte Goony-Streifen von Spielberg bei Unkundigen den Eindruck erweckt, als sei die Katastrophe von Omaha so etwa in 20 Minuten mühevoll aber geschickt bereinigt gewesen. Tatsächlich steckten die US-Truppen den ganzen Tag dort fest und wurden zu Tausenden pausenlos abgemetzelt. Man erwog ernsthaft den Rückzug.
Hier nicht, denn die Kampfkraft der US-Kämpfer ist wie immer schier unglaublich. Mit kaugummibefestigten Spiegeln am Bajonett tricksen sie sich aus der Affaire und liefern US Kaugummi-Produzenten neue Werbe-Ideen. Mit jedem sparsamen Schuß räumen sie mindestens drei bis fünf Deutsche ab, die oft wie Kegel auf der Bowling-Bahn spektakulär durch das Set purzeln. Manch andere Deutsche werden später im Film nach einem Gewehrschuß in ihren offenen Panzer als lebende Fackeln durch die Straßen geistern, wohl um einen Wassereimer zu suchen. Man kann nur staunen, was in ihren Stahlkisten da so alles brennen soll. Denn die Wehrmacht führte bei ihren Kampffahrzeugen wie andere auch aus gutem Grund den Sprit nicht in der Fahrgastzelle und Munition brennt nicht, sie detoniert (Granaten) oder explodiert (Treibsätze). Aber es sieht immerhin eindrucksvoll aus.
In diesem Film entsteht über weite Strecken eine Schießbuden-Atmosphäre. Man wartet nur darauf, daß wieder ein paar Deutsche aus den Ecken springen, die dann wie der laufende Keiler in der Schießbahn abgeflitscht werden. Deutsche Deppen hingegen können kiloweise Munition auf einen US-Kämpfer abknattern und man kann sicher sein, daß sie zumindest nach Omaha nur noch selten treffen, sie haben es inzwischen wohl verlernt.
Die ganz seltenen Fälle, wo dies doch einmal geschieht, sind eher Zufälle oder der Finger Gottes im Gang der Geschichte. Dankenswerterweise dürfen wir es in diesem Film variantenreicher Tode miterleben, wie einem der schon am Boden liegenden US-Kämpen von einem kampfesbeseelten Soldaten der Waffen-SS unter der mystischen Beschwörung "Ist besser so, hast´s schneller hinter dir !" der eigene Dolch millimeterweise in die Brust gedrückt wird, begleitet von bezeichnenden Knirsch-Geräuschen. Ähnlichkeiten mit Ritualszenen aus Indiana Jones könnten nur Böswillige entdecken. Das Erzählprinzip hat Hollywoodtradition: Ab dem 27. gekillten Deutschen darf ein US-Held seinen Heimgang inszenieren. Dafür sind mindestens 5 bis 7 Minuten Film zu spendieren wobei es auch nicht an besinnlichen und zitierfähigen Bemerkungen erschütterter Kameraden fehlen darf. Deutsche werden hingegen verheizt wie die Dummies im Crashtest, sie fliegen wie leere Cola- Dosen ins Gebüsch, die Kamera interessiert dies dann nicht mehr.
Der aufwendige Film über die Rettung vom Leben des Bryan (englisch: Saving Private Ryan) aus Steven Spielbergs Filmschmiede ist nicht den historischen Fakten des Themas gewidmet, sondern der Selbstbeweihräucherung einer Nation, die sich in Filmphantasien ihre Vergangenheit selbst erfindet. So, wie dies weiland J.F. Kennedy tat mit seiner erfundenen Kriegsheldengeschichte aus dem Pazifik, in der aus seinem angeborenen Rückenleiden wunderbarerweise eine Kriegsverletzung wurde. Wird etwa die Realität der US-Geschichte heutigen Erwartungen so wenig gerecht, daß die Traumwelt einiger Filme dies kompensieren soll ?
Dem Streifen von Spielberg, der offenbar solchem Konzept verpflichtet ist, gelingt die fragwürdige Kunst, sich von einem ausgezeichneten, stellenweise erstklassigen technisch-ästhetischen Standard über drei Stunden hinweg konsequent durchzuarbeiten bis zum musikdurchdudelten Nullpunkt, an dem abschließend das leichtwehende Tuch einer halbdurchsichtigen US-Fahne vor dem düsteren Götterhimmel von Manitous ewigen Jagdgründen lodert.
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am 2. Juli 2006
Als der Film in die Kinos kam, galt er als Sensation, weil nie vorher vergleichbar realistische Kampf- und Sterbeszenen aus dem Zweiten Weltkrieg gezeigt wurden. So weit kann man "Saving Private Ryan" als einen gelungenen Film bezeichnen. Damit hört es aber auch schon auf. Wer sich auch nur ein bisschen mit der Landug in der Normandie und ihren historischen Fakten auseinandersetzt (was Spielberg und/oder seine Berater nicht getan haben können), stellt fest, dass allein schon die Basis dieses Films völliger Quatsch ist. Da schickt ein Oberbefehlshaber zwei/drei Tage nach der Landung von 100000 Soldaten in Frankreich (und dem täglichen Nachrücken ganzer Divisionen) 8 Mann ohne Funk und nur mit Handwaffen von einem Strandabschnitt (Omaha Beach) los, lässt sie das vom Feind besetzte Hinterland zu Fuß durchqueren, um in einer gut 50 Kilometer entfernt liegenden Absprungzone einer Luftlandedivision von etwa 14000 Mann nach einem einzelnen Soldaten zu suchen - und das, obwohl zwischen dieser Absprungzone und dem Landeabschnitt Utah Beach bereits am Tag nach der Landung eine Verbindung hergestellt wurde. Die acht Hanseln laufe in der Gegend herum, in der es überall von Deutschen nur so wimmeln könnte, als ob sie eine Vatertagswanderung machen

- und nachdem einer tot ist, sieht man die gleiche Einstellung wieder mit acht Mann. Von solchen Goofs wimmelt es im ganzen Film: Etwa die Radarstation, die nur von drei deutschen Soldaten und einem MG verteidigt wird - normalerweise hatten solche Anlagen einen befestigten Bereich von gut zwei Mal zwei Kilometern Fläche mit z.T. schweren Infanterie-Waffen und mindestens einer Kompanie Besatzung. Alles an Blödsinn in diesem Film aufzuzählen, was allein dem geschuldet ist, wie Klein-Steven sich die Schlacht in der Normandie vorstellt, würde hier den Rahmen sprengen. Wo hier die Kritik an der Sinnlosigkeit des Krieges stecken soll, vermag ich nicht zu erkennen. Im Gegenteil: Spielberg suggeriert uns, um ein operatives Ziel zu erreichen, sei im Krieg das Opfer von Menschen opportun. Damit macht er sich aber genau den militärischen Standpunkt zu eigen, der einen Krieg und das sinnlose Verheizen von Menschen erst legitimiert. Fazit: Ein unglaubwürdiger Film, der letztlich durch seine akribisch inszenierte Action ud sein triefendes Pathos zu dem wird, was er nie sein wollte - ein Kriegsfilm.
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